Posts by Andre

    Hallo,


    wie angekündigt möchte ich eine (erste) Rückmeldung zu meiner Problemlage geben. Ich habe mir aus dem dreibändigen Werk von Müller-Hillebrand "Das Heer 1933-1945. Entwicklung des organisatorischen Aufbaues" via Fernleihe den Band 3 eingesehen. Ein hochinteressantes Buch, es ist uneingeschränkt zu empfehlen, aber es wird nicht so kleinteilig wie ich es für meine Fragestellung bräuchte.


    Die empfohlenen NARA-Rollen liegen mir wenigstens in Teilen vor und warten auf Auswertung.


    Nochmals vielen Dank für Eure Hilfestellung. Es geht weiter...


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo OB, hallo Ingo, hallo Uwe, hallo Michael,


    vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten und die damit verbundene Mühe.


    Ich werde mich durch die Lösungsvorschläge arbeiten und Rückmeldung geben.

    Die Werke von Müller-Hillebrand und Veit Scherz werde ich via Fernleihe einsehen.

    Das Buch von Senger-Etterlin liegt mir vor, es gibt dazu aber nur wenig her.

    Das Buch von Richter erscheint bezahl- und beschaffbar und steht auf meiner Bestellliste,

    Grdsl. liegen mir NARA Rollen vor, auch aus dem Bestand T 78. Hier muss ich mal die mobile Festplatte anklemmen und nachsehen. Den Verweis auf die NARA Rollen bzw. das BA/MA hatte ich befürchtet und diese kleinteilige Arbeit wollte ich gerade vermeiden. Ich hatte so auf ein bequemes Nachschlagen in EINEM fundierten Werk gehofft. :0)


    Ich werde berichten....


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    ich melde mich hier mit einer Frage, die mich schon länger umtreibt. Aber es fällt mir schwer sie zu formulieren, ich versuche es jetzt aber mal. Ich suche eine belastbare und zitierfähige Quelle, die sich mit der Entwicklung bzw. Anpassung der deutschen Heeresorganisation beschäftigt.


    Um es deutlich zu machen muss ich Beispiele bringen:

    -die Entwicklung der Aufklärungsabteilung der Infanterie-Divisionen hin zum Divisions-Füsilier-Bataillon.

    -das Auftauchen der Division-Sicherungskompanie, dann die Entwicklung zur Divisions-Begleitkompanie und ihre doch bemerkenswerte Ausstattung und Stärke von gerne mal über 250 Köpfe.

    -das Aufwachsen der Artilleriebatterien von vier auf sechs Geschütze.

    -das Absenken der Panzergrenadier-Btl. in den PGR-Regimenter der Panzer-Divisionen von drei auf zwei Bataillone.


    Das sind jetzt Beispiele wie sich die Organisation/Gliederung/Formation aufgrund von Erfahrungswerten (oder auch Mangelerscheinungen) im Laufe des Krieges anpasste und veränderte. Man kann das Ergebnis der Anpassungen zweifellos den Kriegsstärkennachweisen oder z.B. der Gliederung einer „Panzer-Division 44“ entnehmen.


    Die Gründe kann man sich aus versch. Quellen zusammenstoppeln und sind mir bei diesen Beispielen im Groben auch bekannt.

    Ich suche nun aber möglichst eine belastbare und zitierfähige Quelle, die sich diesen Anpassungen widmet und auch die Gründe dafür benennt. Eben welche Gedanken man sich dazu gemacht hat und warum man nun so entschieden hat oder entscheiden musste. Das kann ein Nachkriegswerk sein oder gerne auch eine zeitgenössische Quelle.



    Viele Grüße

    Andre


    Hallo Werner,


    Leutnant Schemeth diente vorher wohl im PR 26, 6. Kp. (Quelle: Karteikarte aus Bestand "Offiziere der Panzertruppe", NARA Roll T 78 R 940)


    Der häufig genannte Hauptmann Lüdemann wird in der (Erinnerungs-) Literatur mit Vornamen mal "Karl-Heinz" und mal "Wilhelm" genannt. Zu beiden Varianten finde ich nichts! Ich finde weder einen Gräbereintrag beim Volksbund noch eine Karteikarte. Man findet jedoch Hans-Hermann Lüdemann, es gibt einen Gräbereintrag und eine Karteikarte. Lt. der Karteikarte war er zur HJ-Div. abgeordnet, wurde von dort nach dem Fiasko wegversetzt und fiel am 12.10.1944 bei einer Heereseinheit. Er diente vorher u.a. in der Panzer-Abteilung 129, zur "HJ" kam er wohl von der Panzer-Ersatz-Abteilung 1, gefallen ist er bei der Panzer-Abteilung 2109.


    Bei Paul ist die Überlieferung offenbar ähnlich verschwommen wie bei Lüdemann. Es wird sich um Oberleutnant Wilhelm Paul, geb. 09.10.1914 handeln (Hauptmann ab 1945). Es gibt eine passende Karteikarte, demnach kam er von der Panzer-Abteilung 33 und ging über die Panzer-Ersatz-Abteilung 33 zur "HJ". Nach dem Weggang von der "HJ" findet man ihn im Dezember 1944 bei der Panzer-Abteilung 506. Ohne jetzt tiefer eingestiegen zu sein, war er offenbar weder vorher noch nachher bei der Panzer-Lehr.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Morgen,


    die farbige Doku zur Normandie ist beeindruckend. Ich meine aber das sind u.a. digital bearbeitete und colorierte ursprüngliche s/w Aufnahmen der Wochenschau. Da bei den Briten und bei den Deutschen die Bild- und Filmberichter häufig im Team arbeiteten, gibt es zu den meisten bewegten Bildern auch gute unbewegte Bilder mit der gleichen Szenerie. Einige Gesichter begegnen einem immer wieder, das Material wird immer wieder wiedergekäut.


    Übrigens, den jungen deutschen Gefangenen bei 5:56 Min. finden wir heute auf einem Buch-Cover: Breaking the Panzers : Baverstock, Kevin: Amazon.de: Bücher


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Sven,


    Ziegelmann schreibt in der FMS B 432 (352. ID):

    Die im Abschnitt "Bayeux" eingesetzten Kräfte (verst. G.R. 726, ohne II./GR 726) wurden übernommen. (...) wobei die bisher eingesetzten Btl. des verst. GR 726 ihre Aufgabe, nämlich die Besetzung der Kampfanlagen an der Küste (HKL) und Bildung kleiner Stoss-Reserven, behielten. Zwei Rgt.-Stäbe der 352. ID übernahmen hierzu jeweils einen Btl. (nunmehr Rgt.) Abschnitt...


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Romain,


    wenn ich mir die französische Literatur zum Thema anschaue, so kommen die Bücher entweder vom Heimdal-Verlag oder von der Edition Maranes.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Romain,


    es ist sehr gut, wenn sich jemand mit dieser Infanterie-Division genauer beschäftigt.

    Ich bin gespannt auf dein Buch. Ich nehme an es erscheint nicht auf Deutsch. Französisch? Bei welchem Verlag wirst Du es herausbringen?


    Ich habe einmal versucht das Grab von Lehmann zu finden (siehe oben in diesem Thema). Aber er scheint kein Grab zu haben!?


    Ich nehme an der Artikel in dem Magazin "Normandie 1944" zu Hauptmann Henry Kuhtz und das Büchlein "Das Leben des Oberst Krug" von Georges Dudignac sind Dir bekannt?


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    bzgl. selbst gebautem Panzerfaustschutz der U.S.-Truppen wurde mir neulich gerade das Buch von Steven Zaloga "Panzerfaust vs. Sherman" empfohlen. Es soll gutes Fotomaterial enthalten und auch in Bezug auf die Treffsicherheit der Panzerfaust soll es sehr aufschlussreich sein. Es liegt mir aber nicht vor, würde aber zweifellos eine (gute) Quelle für die Thematik "Sandsäcke auf U.S.-Panzern" sein.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    die Leiche wurde ja in einem Rettungsfloß angeschwemmt. Aus dem Wiki-Eintrag zur Sydney geht hervor, dass man (bereits damals) anhand des Rettungsfloßes auf die Sydney schloss. Die Weihnachtsinseln wurden aber wohl japanisch besetzt und das Grab eingeebnet, Unterlagen gingen verloren etc. pp. (Quelle: Wiki-Einträge zur Kormoran und Sydney, s. auch Versionsgeschichte, letzte Woche noch andere Fassung)


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    hier noch drei Aussagen zum Thema. Vielleicht helfen sie bzw. verdeutlichen etwas?


    Material:

    Die 22. ID führte man lange die 5cm Pak, da diese (in mind. zwei Teilen) in der Ju 52 transportierbar war. Die 7,5cm Pak hätte (mehr) Probleme gemacht.


    Ausbildung:

    Das Infanterie-Regiment 47 hatte in seinen Lüneburger Kaserne eine Ju 52 ohne Flügel stehen. Die Männer übten bereits in der Vorkriegszeit das Ein- und vor allen Dingen das schnelle Aussteigen aus den Öffnungen der Maschine. Man war instruiert das dies im Ernstfall idealerweise aus der noch rollenden Ju 52 zu erfolgen hätte. Die Maschine würde dann gleich wieder starten.


    Elite?

    Den Angehörigen der 22. ID (bzw. wenigstens dem IR 47) sollte ein gewisser Elitestatus vermittelt werden. Als Luftlandetruppe rangierte man schließlich gleich hinter den Fallschirmjägern. So wurde es von der 22. ID in Holland auch praktiziert. Es war den Angehörigen der 22. ID daher völlig unverständlich wie man sie dann im Kampf um Sewastopol so ausbluten ließ.


    Quelle:

    Befragung ehem. Unteroffizier IR 47


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    östlich von Geesthacht liegt die Stadt Lauenburg mit der dortigen Kriegsgräberstätte. Dafür gibt es leider keine Liste im Netz, aber die Mehrheit der Gefallenen der Kämpfe im April/Mai 1945 an diesem Elbe-Abschnitt wurden dort beerdigt. Sie wurden nach dem Krieg dahin umgebettet. Auch aus dem (heutigen) Geesthachter Ortsteil Tesperhude wurde nach Lauenburg umgebettet. Zu Geesthacht direkt habe ich keine Informationen. Man wollte aber wohl viele Opfer zentral in Lauenburg haben. Lediglich auf einem Dorffriedhof liegen noch gefallenen Soldaten aus diesen Tagen. Es gibt in den umliegenden Dörfern, Feldern und Wäldern sonst aber keine (Feld-) Gräber der letzten Kämpfe mehr. Man findet sie entweder in Lauenburg und einige wenige wurden in Heimat überführt. Ich befürchte die Heimatübeführten wurden privat bestattet und diese Gräber haben keinen Status als Kriegsgrab erhalten und sind damit heute verloren. Vielleicht die Lösung für das hier vorliegende Problem?

    Die Überführungen sind offenbar nicht mit heute vergleichbar. In mind. einem Fall kam der Vater 1947/1948 mit einem Pappkarton und fuhr dann wieder mit dem Zug zurück.


    Für Geesthacht gibt es auf der sehr informativen Seite "Onlineprojekt Gefallenendenkmäler" die nachfolgenden Informationen:


    Geesthacht (2. Weltkrieg), Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein (denkmalprojekt.org)


    In der Nähe liegt Hamburg-Bergedorf und auch dafür kann man eine Liste auf der o.g. Homepage einsehen:


    Hamburg-Bergedorf (Friedhof) (denkmalprojekt.org)


    Die deutsche Seite schaffte die verwundeten Soldaten (und auch Zivilisten) der Kämpfe Ende April/Mai 1945 u.a. nach Hamburg-Bergedorf, Geesthacht, direkt in die Lazarette und das Krankenhaus in Lauenburg und bestimmt auch nach Norden nach Ratzeburg, Mölln etc.


    Die britische Seite schaffte die ersten verwundeten deutschen Gefangene über die Elbe nach Lüneburg und daher liegen auch auf der dortigen Kriegsgräberstätte Gefallene dieser Kämpfe. Später wurden Lazarette in Lauenburg genutzt.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    ich möchte das Thema wieder hervorholen und für eine Frage nutzen.


    Ich suche Literatur zu den Werferverbänden in der Normandie.

    Gibt es da Memoiren oder Sachbücher oder sind gut versteckte Artikel in Nachkriegsperiodika (Mitteilungsblätter etc.) bekannt?

    Ich finde nichts! ;(


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    auf der NARA Rolle T-78 R-946 finden sich Stellenbesetzungslisten der Heeres-Artillerie und Werfer-Einheiten mit Stand 1945.


    Die Abkürzung einer Funktionsbezeichnung bereitet mir Kopfschmerzen, ich kann sie nicht auflösen:


    "Nachf.-Offz"


    Wer weiß was es heißt?


    Bei den Werfern steht:


    Bttr.-Fhr.= Batterie-Führer

    B.-Offz. = Beobachtungsoffizier

    Nachf.-Offz. = ???


    Tatsächlich scheint jede Werfer-Batterie einen solchen Offz. gehabt zu haben, insg. haben diese Batterien dann auch 1945 noch drei Offiziere.



    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Zambone,


    wann ist Dein Opa geboren?

    Vielleicht magst Du uns auch den Nachnamen verraten, dann wird es vllt. leichter.

    Der Vorname ist wohl Heinz?


    Aber ich würde mich schon über ein Geburtsdatum freuen.


    Sven30: Pz.Rgt. 5?! Du bringst Zambone noch ganz durcheinander. :0)


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    man möge mich korrigieren, aber ich meine es waren die nachfolgenden (Panzer-) Sf.-Batterien "bei Caen" bzw. in der Normandie im Einsatz:


    21. (Sf.), 22. (Sf.) und 23. (Sf.) Werfer-Lehr-Regiment 1


    21. (Sf.), 22. (Sf.) und 23. (Sf.) s. Werfer-Regiment 2


    21. (Sf.) und 22. (Sf.) WR 83


    21. (Sf.) und 22. (Sf.) WR 84


    21. (Sf.), 22. (Sf.) und 23. (Sf.) s. WR 14


    21. (Sf.), 22. (Sf.) und 23. (Sf.) WR 54


    Die Werfer-Regimenter hatten je drei Abteilungen und die Sf.-Batterien wurden den Abteilungen direkt und häufig auch sehr dauerhaft unterstellt bzw. eingegliedert. Nur bei den WR 83 und 84 ging eine Abteilung leer aus.


    Mir ist jedoch unklar ob sie alle den "Panzerwerfer 43 auf Maultier-Fahrgestell" verwendeten.


    Viele Grüße

    Andre


    P.S. Ein Exemplar steht im franz. Panzer-Museum in Saumur, s. Bild.