Posts by Andre

    Guten Abend,


    ich erlaube mir nochmal dieses Thema hervor zu holen.


    Tatsächlich frage ich nicht für mich, sondern für den Autor des untenstehenden Buches. Er arbeitet an einer an einem zweiten Band als Fortsetzung der Chronik des 46th Royal Marine Commando nach den Kämpfen in der Normandie. Im letzten Kapitel stehen die Marines auf Fehmarn und treffen eben auf die deutschen Soldaten der "GD" aus dem Osten. Es wäre daher schön dem offenbar höheren deutschen Offizier der "GD" einen Namen geben zu können.


    Neues Buch: The waist-high Cornfield, Kampf um Rots 1944 (Normandie)


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    am 10. Mai 1945 erschienen in dem Hafenörtchen Orth auf der Insel Fehmarn ein Schlepper und ein Landungsboot. An Bord evakuierte Teile von "Großdeutschland" aus Ostpreußen. Die Royal Marine Commandos, die seit dem 8. Mai 1945 auf der Insel waren, nahmen verwundert die Meldung eines GOC (General Officer Commanding) entgegen. Er wäre gekommen um zu kapitulieren. Die Briten schoben ihn nach Putlos ab. (Quelle: War Diary 46 RMC)


    Wie man im LdW nachlesen kann sind wohl tatsächlich Reste der "GD" von 1000 Mann herausgekommen und u.a. nach Fehmarn evakuiert worden. Leider fehlt mir die weitergehende passende Fachliteratur, daher frage ich hier: Weiß jemand wer der GOC gewesen sein kann?


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    tatsächlich liegen im britischen Nationalarchiv in Kew unveröffentlichte Akten. Aber das Material ist nicht mehr "under Lock and Key" und man kann eine Vielzahl der Akten vor Ort einsehen und darf sie sogar abfotografieren. Der Besuch dort ist grdsl. kostenlos. Alternativ kämpft man sich durch das Online Findbuch und bestellt auf gut Glück (es fallen Gebühren an) oder man bedient sich der Freischaffenden (gegen Geld) vor Ort.


    Eine vielleicht durchaus interessante Aktenserie könnten die sog. "Escape-Reports" darstellen, z.B. WO 208 3326. Darin schildern britische Soldaten ihre Fluchtgeschichten, überwiegend Angehörige der RAF. Teilweise furchtbar öde, teilweise echte Abenteuergeschichten. So verschlug es den kanadischen P/O Officer H. Brooks, 419 Sqn., der am 9. April 1942 als Navigator einer Wellington bei Oldenburg notlanden musste und irgendwo bei Leer geschnappt wurde, nach drei Fluchtversuchen mit Hilfe polnischer Partisanen und der Roten Armee bis nach Odessa. Dort schiffte er sich am 7. März 1945 an Bord der S.S. Moreton Bay ein und betrat am 19. März 1945 wieder Großbritannien.


    Diese Akten sich nicht veröffentlicht, d.h. in Buchform erschienen. Aber sie sind einsehbar, nutzbar und warten auf Auswertung und Veröffentlichung. Vielleicht wurden sie das auch bereits in englischsprachigen Publikationen? Da fehlt mir dann der Überblick.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Danny,


    vielen Dank für die klärende Antwort. Aber wenigstens im Panzer-Regiment 22 bei der 21. PD gab es bereits im Juni 1944 jeweils eine Stabs- und eine Versorgungskompanie in den beiden Panzerabteilungen. Die EK-Verleihungslisten nennen bereits im Juni 1944 Soldaten aus der Stabs.Kp II./22 und V-Kp. II./22 zeitgleich nebeneinander. Gleiches gilt für Stabs.Kp. I./22 und V-Kp. I./22 und dann gibt es natürlich noch sie Stabs.Kp. 22. Wer soll da nicht durcheinander kommen?!


    Bei der 2. PD blicke ich noch nicht ganz durch und bei der Panzer-Lehr-Division rätsel ich auch noch. Der Chronist der PLD Helmuth Ritgen bezeichnet sich mit Stand 6.6.1944 in seinen Werken immer als Chef der "Versorgungskompanie II./130". Dann hätte er ja korrekt eigentlich "Stabs- und Versorgungskp. II./130" schreiben müssen?!


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    vor mir liegt das Werk von F.J. Strauss: "Die Geschichte der 2. (Wiener) Panzer-Division". Darin wird auch kurz der Normandie-Einsatz der Division geschildert und es findet sich eine Gliederung und Stellenbesetzung "Juni 1944 - vor Beginn der Invasion". Im Fall der I. und II. Abteilung des Panzer-Regiments 3 nennt Autor jeweils eine abteilungseigene "Stabs- und Versorgungskompanie".

    Ich meine ich es gab zwei Kompanien: eine Stabskp. und eine Versorgungskp.


    War das bei dem Panzer-Regiment 3 am Vorabend der Invasion anders?


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Nachforscher,


    das Foto 3 könnte in Wien aufgenommen worden sein. "Ceschka Hüte" gab es in der Kaisergasse 123 und Alserstraße 6.

    Wien würde mit der Werkstattkompanie korrespondieren, da sich in Wien auch eine passende Schulungseirichtung der W-SS befand, nämlich die "Kraftfahrttechnische Lehranstalt der SS". Aber vielleicht hatte Karl Ceschka auch Filialen im ganzen Reichsgebiet....??? ;):P


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    falls noch von Interesse:


    mit Stand 15.12.1944 wird Oberleutnant Westhoff als Zugführer in der 3. Kp. geführt.


    Viele Grüße

    Andre


    Quelle: Bundesarchiv RW 59-1401

    Hallo Julien,


    ich wünschte meine französischen Sprachkenntnisse wären nur annährend so gut wie deine Deutschkenntnisse.


    In dem Magazin "Normandie 1944 - No. 3" von Mai/Juni 2012 aus dem Heimdal-Verlag ist ein Artikel über die Aufklärungsabteilung der "HJ" abgedruckt. Diese Heftreihe berichtet immer sehr informativ aus der Sicht aller beteiligten Parteien ausschließlich über die Schlacht in der Normandie. Leider nur in französischer Sprache, aber das sollte Dich ja nicht stören. :)


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Julien,


    vielen Dank für diesen tollen Einblick in den Feldpostbrief.


    Benutzt Du ein Übersetzungsprogramm? Zinsmeisters "Rüstung" wurde beschädigt und Ruster "stößt ab (und fährt rückwärts)"?

    Wenn Du kein deutscher Muttersprachler bist möchte ich Dir keinesfalls zu nahe treten, aber das passt nicht.

    Die "französische Linie" und der "französische Panzer" machen mich ebenfalls stutzig, insb. da vorher noch von englischer Infanterie und dem Tommy gesprochen wird. Standen dort die freien Franzosen? Ich weiß es aus dem Kopf nicht.


    Ich weiß aber das es hier Fachleute gibt die den Brief in der ggf. alten deutschen Schrift entziffern und Dir auch Deine Lücken schließen können.


    Übrigens, es scheint so als ob der Herr Ruster kein EK2 in der Normandie bekommen hat. Wenigstens nicht von der eigenen Division.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    ich nutze gerne die (jährlichen) Gratistage bei Fold3 um mir die deutschen Originale der FMS zu beschaffen.

    Die Qualität bzw. Ausführlichkeit der Darstellungen variiert tatsächlich enorm und darüber hinaus müsste man dann noch den Wahrheitsgehalt (vgl. oben) erkennen (können).

    Ein Negativbeispiele bzgl. der Auskunftsbereitschaft ist z.B. der Bericht von Unrein über die PD Clausewitz. Der (später) mit den Amerikanern so gut zusammenarbeitende Unrein gibt sich extrem wortkarg und verrät den ehemaligen Gegnern nichts was sie nicht schon wüssten. Für uns heute ist das extrem schade, aber er lügt wenigstens

    nicht! Negativbeispiele bzgl. des Wahrheitsgehalt sind z.B. die Berichte von Feuchtinger.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Wirbelwind,

    ich stand vor einiger Zeit vor der gleichen Frage warum immer (wieder bzw. noch) von der "Faustpatrone" gesprochen wurde.

    Ein Wissender teilte mir auf meine Nachfrage dann dankenswerterweise mit, dass es eigentlich "Faustpatrone 2" oder eben Panzerfaust heißen müsste. Die "Faustpatrone 1" ist das "Gretchen", die "Faustpatrone 2" umfasst alle Nachfolger.


    Auf jeden Fall meinen der Schreiber ab einem gewissen Zeitpunkt die Panzerfaust, aber offenbar hing man an der liebgewonnen Bezeichnung "Faustpatrone" und sparte sich gerne die nervige Ziffer!


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Hector,


    bei den Schlagworten Quartiermeister, Zivilbeschäftige und Dachau schießt mir der ehemalige Wehrmachtsgeneral Martin Unrein ein. Der tummelte sich dort doch auch als "Zivilangestellter" der U.S.-Army. Hast Du den auch im Fokus?


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Volker,


    da hast Du grdsl. recht. Wir haben damals aus den Quellen herausextrahiert, dass die Kampfgruppe Peschel eine der Kompanien des "Panzerjagdkommandos Cremer" gewesen sein muss. Ich war aber nach Veröffentlichung vor Ort und Zeitzeugen konnten sich tatsächlich an Peschel erinnern. Seine Kampfgruppe agierte selbständig und Cremer selber war wohl nicht da. Die Briten erkannten Cremer selber dann in der Nordheide und nicht bei Winsen in der Elbmarsch.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Volker,

    danke für die Blumen. Aber in dem Buch wird die "andere" U-Boot Panzervernichtungstruppe unter Kapitänleutnant Otto Peschel behandelt. Die "Kampfgruppe Peschel" kämpfte bei Winsen/Luhe und Hoopte, während Cremer weiter (süd-) westlich im Einsatz (Buchholz, Tostedt etc.) war.


    Viele Grüße

    Andre