Posts by Andre

    Hallo,


    ich habe nochmal geprüft: eine Werfer-Einheit wird nicht explizit erwähnt.

    Vielleicht versteckt sie sich und ist nicht gleich erkennbar? :o)


    Mögliche Verstecke bzw. genannt werden:

    • Heeres-Artillerie-Regiment III./139
    • s.Art Abt. z.b.V. (mot) Suippes
    • Art.Rgt. z.b.V. (mot) 761
    • Art.Abt. Eutener

    Ich sehe da keine Werfer, aber ein Fachmann mag da durchaus etwas erkennen?


    Einheiten der "HJ-Div." werden nicht genannt.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Uwe, hallo Andernach,


    im Oktober 1944 wurden vom II. Fs-Korps insg. zehn EK2 an Mannschaften und Unterführer der 1. und 2. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 2 LAH verliehen. Es ging sehr gerecht zu, beide Kompanien erhielten jeweils fünf EK2!

    In der 2. Kompanie bekamen zwei Unterführer noch das EK1.


    Viele Grüße

    Andre


    Quelle: EK-Listen II. Fs-Korps

    Hallo Sven,


    die obige Volkssturmeinheit wurde von Hauptmann Hans Sitzenstuhl geführt. Er war Bürgermeister der Stadt Bad Dürkheim seit 1937 und geriet am 22. März 1945 in/bei Bad Dürkheim in alliierte Kriegsgefangenschaft.


    Quelle: TNA WO 208 3655


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,

    das ist wirklich eine tolle Feißarbeit. Vielen Dank für das Einstellen hier. Ich würde das Thema noch nicht ruhen lassen wollen.


    Natürlich muss es korrekt "Kurt Mühlhaus" und "Hans Böttcher" etc. heißen. Aber wenn man kein "ü" auf der Tastatur hat, so sei einem verziehen :0)


    Bei mir ist Erich Moro als Funker unterwegs und Georg Fugunt auch. Aber die Liste nennt ihn "Loader" und dazu T636. Ist das eine Quelle?


    Auf alten Fotos sind die Panzer der 6. Kompanie immer gut erkennbar. Die Besatzungen durften offenbar die Namen ihrer Freundinnen und Frauen aufmalen. Ich meine es ist die einzige Kompanie die das in diesem Regiment so praktizierte. Das Schätzchen des Fahrers von Panzer "604" hieß demnach "Dorle" und das Mädel vom Kommandanten des "615" offenbar "Berti".


    Ich hab hier noch eine Notiz am Rand stehen, demnach war mit Stand 23.08.1944 kein Offizier und kein "gelernter" Zugführer mehr bei der Kompanie.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    ich erlaube mir nochmal dieses Thema hervor zu holen.


    Tatsächlich frage ich nicht für mich, sondern für den Autor des untenstehenden Buches. Er arbeitet an einer an einem zweiten Band als Fortsetzung der Chronik des 46th Royal Marine Commando nach den Kämpfen in der Normandie. Im letzten Kapitel stehen die Marines auf Fehmarn und treffen eben auf die deutschen Soldaten der "GD" aus dem Osten. Es wäre daher schön dem offenbar höheren deutschen Offizier der "GD" einen Namen geben zu können.


    Neues Buch: The waist-high Cornfield, Kampf um Rots 1944 (Normandie)


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    am 10. Mai 1945 erschienen in dem Hafenörtchen Orth auf der Insel Fehmarn ein Schlepper und ein Landungsboot. An Bord evakuierte Teile von "Großdeutschland" aus Ostpreußen. Die Royal Marine Commandos, die seit dem 8. Mai 1945 auf der Insel waren, nahmen verwundert die Meldung eines GOC (General Officer Commanding) entgegen. Er wäre gekommen um zu kapitulieren. Die Briten schoben ihn nach Putlos ab. (Quelle: War Diary 46 RMC)


    Wie man im LdW nachlesen kann sind wohl tatsächlich Reste der "GD" von 1000 Mann herausgekommen und u.a. nach Fehmarn evakuiert worden. Leider fehlt mir die weitergehende passende Fachliteratur, daher frage ich hier: Weiß jemand wer der GOC gewesen sein kann?


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    tatsächlich liegen im britischen Nationalarchiv in Kew unveröffentlichte Akten. Aber das Material ist nicht mehr "under Lock and Key" und man kann eine Vielzahl der Akten vor Ort einsehen und darf sie sogar abfotografieren. Der Besuch dort ist grdsl. kostenlos. Alternativ kämpft man sich durch das Online Findbuch und bestellt auf gut Glück (es fallen Gebühren an) oder man bedient sich der Freischaffenden (gegen Geld) vor Ort.


    Eine vielleicht durchaus interessante Aktenserie könnten die sog. "Escape-Reports" darstellen, z.B. WO 208 3326. Darin schildern britische Soldaten ihre Fluchtgeschichten, überwiegend Angehörige der RAF. Teilweise furchtbar öde, teilweise echte Abenteuergeschichten. So verschlug es den kanadischen P/O Officer H. Brooks, 419 Sqn., der am 9. April 1942 als Navigator einer Wellington bei Oldenburg notlanden musste und irgendwo bei Leer geschnappt wurde, nach drei Fluchtversuchen mit Hilfe polnischer Partisanen und der Roten Armee bis nach Odessa. Dort schiffte er sich am 7. März 1945 an Bord der S.S. Moreton Bay ein und betrat am 19. März 1945 wieder Großbritannien.


    Diese Akten sich nicht veröffentlicht, d.h. in Buchform erschienen. Aber sie sind einsehbar, nutzbar und warten auf Auswertung und Veröffentlichung. Vielleicht wurden sie das auch bereits in englischsprachigen Publikationen? Da fehlt mir dann der Überblick.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Danny,


    vielen Dank für die klärende Antwort. Aber wenigstens im Panzer-Regiment 22 bei der 21. PD gab es bereits im Juni 1944 jeweils eine Stabs- und eine Versorgungskompanie in den beiden Panzerabteilungen. Die EK-Verleihungslisten nennen bereits im Juni 1944 Soldaten aus der Stabs.Kp II./22 und V-Kp. II./22 zeitgleich nebeneinander. Gleiches gilt für Stabs.Kp. I./22 und V-Kp. I./22 und dann gibt es natürlich noch sie Stabs.Kp. 22. Wer soll da nicht durcheinander kommen?!


    Bei der 2. PD blicke ich noch nicht ganz durch und bei der Panzer-Lehr-Division rätsel ich auch noch. Der Chronist der PLD Helmuth Ritgen bezeichnet sich mit Stand 6.6.1944 in seinen Werken immer als Chef der "Versorgungskompanie II./130". Dann hätte er ja korrekt eigentlich "Stabs- und Versorgungskp. II./130" schreiben müssen?!


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    vor mir liegt das Werk von F.J. Strauss: "Die Geschichte der 2. (Wiener) Panzer-Division". Darin wird auch kurz der Normandie-Einsatz der Division geschildert und es findet sich eine Gliederung und Stellenbesetzung "Juni 1944 - vor Beginn der Invasion". Im Fall der I. und II. Abteilung des Panzer-Regiments 3 nennt Autor jeweils eine abteilungseigene "Stabs- und Versorgungskompanie".

    Ich meine ich es gab zwei Kompanien: eine Stabskp. und eine Versorgungskp.


    War das bei dem Panzer-Regiment 3 am Vorabend der Invasion anders?


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Nachforscher,


    das Foto 3 könnte in Wien aufgenommen worden sein. "Ceschka Hüte" gab es in der Kaisergasse 123 und Alserstraße 6.

    Wien würde mit der Werkstattkompanie korrespondieren, da sich in Wien auch eine passende Schulungseirichtung der W-SS befand, nämlich die "Kraftfahrttechnische Lehranstalt der SS". Aber vielleicht hatte Karl Ceschka auch Filialen im ganzen Reichsgebiet....??? ;):P


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    falls noch von Interesse:


    mit Stand 15.12.1944 wird Oberleutnant Westhoff als Zugführer in der 3. Kp. geführt.


    Viele Grüße

    Andre


    Quelle: Bundesarchiv RW 59-1401

    Hallo Julien,


    ich wünschte meine französischen Sprachkenntnisse wären nur annährend so gut wie deine Deutschkenntnisse.


    In dem Magazin "Normandie 1944 - No. 3" von Mai/Juni 2012 aus dem Heimdal-Verlag ist ein Artikel über die Aufklärungsabteilung der "HJ" abgedruckt. Diese Heftreihe berichtet immer sehr informativ aus der Sicht aller beteiligten Parteien ausschließlich über die Schlacht in der Normandie. Leider nur in französischer Sprache, aber das sollte Dich ja nicht stören. :)


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Julien,


    vielen Dank für diesen tollen Einblick in den Feldpostbrief.


    Benutzt Du ein Übersetzungsprogramm? Zinsmeisters "Rüstung" wurde beschädigt und Ruster "stößt ab (und fährt rückwärts)"?

    Wenn Du kein deutscher Muttersprachler bist möchte ich Dir keinesfalls zu nahe treten, aber das passt nicht.

    Die "französische Linie" und der "französische Panzer" machen mich ebenfalls stutzig, insb. da vorher noch von englischer Infanterie und dem Tommy gesprochen wird. Standen dort die freien Franzosen? Ich weiß es aus dem Kopf nicht.


    Ich weiß aber das es hier Fachleute gibt die den Brief in der ggf. alten deutschen Schrift entziffern und Dir auch Deine Lücken schließen können.


    Übrigens, es scheint so als ob der Herr Ruster kein EK2 in der Normandie bekommen hat. Wenigstens nicht von der eigenen Division.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    ich nutze gerne die (jährlichen) Gratistage bei Fold3 um mir die deutschen Originale der FMS zu beschaffen.

    Die Qualität bzw. Ausführlichkeit der Darstellungen variiert tatsächlich enorm und darüber hinaus müsste man dann noch den Wahrheitsgehalt (vgl. oben) erkennen (können).

    Ein Negativbeispiele bzgl. der Auskunftsbereitschaft ist z.B. der Bericht von Unrein über die PD Clausewitz. Der (später) mit den Amerikanern so gut zusammenarbeitende Unrein gibt sich extrem wortkarg und verrät den ehemaligen Gegnern nichts was sie nicht schon wüssten. Für uns heute ist das extrem schade, aber er lügt wenigstens

    nicht! Negativbeispiele bzgl. des Wahrheitsgehalt sind z.B. die Berichte von Feuchtinger.


    Viele Grüße

    Andre