Posts by Andre

    Hallo Andernach,


    bitte kläre mich kurz auf, was Deine Stärkeangaben angeht:


    "2/14/110//126 und zum Einsatz in Ungarn 2/10/95//107."


    Ich kenne (Beamte/) Führer/Unterführer/Mannschaften. Hier wird es wohl so sein (ohne Beamte), aber welche Mannschaftsstärke gilt bzw. was bedeuten "//"?


    Lass mich bitte nicht dumm sterben! :0)


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    als Anlage zwei Fundstücke aus der NARA-Rolle T-84 R 242. Ein Leutnant Bremme (wohl der Panzertruppe) hat unterschrieben. Vielleicht der Gesuchte?


    Ergänzung: Ich denke er ist es, wie viele Leutnant Bremme wird es bei der PzErsAbt. 11 gegeben haben?


    Die NARA-Rolle mit dem ganzen Vorgang kann bei John Calvin kostenlos heruntergeladen werden.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend, hallo Olli


    die Quellen zu meinen Aussagen zum Waldstück Stötebrück stehen in unserem Buch auf Seite 238 und 239.

    In Kürze wären das die War Diaries der beteiligten britischen Verbände und das Gräberverzeichnis des Ehrenfriedhofs Lauenburg aus dem Stadtarchiv, dass Dir offenbar auch vorliegt.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend, hallo Roland, hallo Olli,


    auf Seite 228 f. in unserem Buch konnte ich berichten, dass sich dort mind. ein Zug der 3. Kompanie des SS-PzGren-AuE Btl. 18/2 eingegraben hatte. Die Masse des Btl. lag in Lütau, aber wenigstens ein Zug sicherte die Straße (heute L200) die am Waldstück Stötebrück entlang führte. Hauptscharführer Walter Neumann und mind. vier weitere Panzergrenadiere fanden dort den Tod. Die 9th Cameronians unterstützt von einigen Panzern wollten da vorbei. Die Schotten hatten insg. 10 Ausfälle zu beklagen und konnten dann weiter vorstoßen.


    Die gefallenen Deutschen wurden unweit der Hochspannungsleitung (Überlandzentrale) in Feldgräbern bestattet und später nach Lauenburg umgebettet.


    Viele Grüße

    Andre


    P.S. Ich habe keine Informationen zu Auffanglagern, Abrüsteplätzen, Kriegsschrottplätzen etc.

    Hallo Sven,


    jetzt muss ich es ja doch lesen, ich dachte Du liest es selber?! :0)

    Der Autor nennt es "IR 896" und er kürzt den Bataillons-Kdr. als "Dr. S." ab. Er nennt auch einen Oberleutnant W. und einen Oberleutnant P. Später führte der Autor als OA und Feldwebel selber einen Zug. Zwei Seiten mit weiteren Infos habe ich angehängt.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Sven,


    ich möchte eine weitere Quelle in die Runde geben. In der, mittlerweile leider eingestellten, Reihe vom Volksbund "Erzählen ist Erinnern" erzählt ein Kriegsteilnehmer aus seiner Zeit in der Festung Lorient. Es ist ein Erlebnisbericht, daher findet man keine Antworten auf die oben gestellten Fragen nach Einheiten und Verbänden.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,

    ich meine Günter Keil geriet am 01.07.1944 auf der bei Jobourg auf der Halbinsel La Hague, unweit der Spitze der größeren Halbinsel Cotentin, in Kriegsgefangenschaft. Somit konnte er sich nicht mehr "melden". Nach Kriegsende schrieb er (mindestens) eine "Foreign Military Study" für die U.S.-Historical Division: "Kampfgruppe Keil", Signatur C 018.


    Die o.g. Akte mit den Versorgungsangelegenheiten könnte Auskunft über seine Zeit nach dem Krieg geben, aber der Dienstgrad Oberleutnant a.D. ist entweder falsch (1944: Oberstleutnant) oder verweist auf eine Zeit vor dem II. Weltkrieg als er Zivilist war. Aber dann müsste es vielleicht "Oberleutnant d.R." heißen. und nicht "a.D.".


    Da ist noch Recherchebedarf. :o)


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    wie angekündigt möchte ich eine (erste) Rückmeldung zu meiner Problemlage geben. Ich habe mir aus dem dreibändigen Werk von Müller-Hillebrand "Das Heer 1933-1945. Entwicklung des organisatorischen Aufbaues" via Fernleihe den Band 3 eingesehen. Ein hochinteressantes Buch, es ist uneingeschränkt zu empfehlen, aber es wird nicht so kleinteilig wie ich es für meine Fragestellung bräuchte.


    Die empfohlenen NARA-Rollen liegen mir wenigstens in Teilen vor und warten auf Auswertung.


    Nochmals vielen Dank für Eure Hilfestellung. Es geht weiter...


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo OB, hallo Ingo, hallo Uwe, hallo Michael,


    vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten und die damit verbundene Mühe.


    Ich werde mich durch die Lösungsvorschläge arbeiten und Rückmeldung geben.

    Die Werke von Müller-Hillebrand und Veit Scherz werde ich via Fernleihe einsehen.

    Das Buch von Senger-Etterlin liegt mir vor, es gibt dazu aber nur wenig her.

    Das Buch von Richter erscheint bezahl- und beschaffbar und steht auf meiner Bestellliste,

    Grdsl. liegen mir NARA Rollen vor, auch aus dem Bestand T 78. Hier muss ich mal die mobile Festplatte anklemmen und nachsehen. Den Verweis auf die NARA Rollen bzw. das BA/MA hatte ich befürchtet und diese kleinteilige Arbeit wollte ich gerade vermeiden. Ich hatte so auf ein bequemes Nachschlagen in EINEM fundierten Werk gehofft. :0)


    Ich werde berichten....


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    ich melde mich hier mit einer Frage, die mich schon länger umtreibt. Aber es fällt mir schwer sie zu formulieren, ich versuche es jetzt aber mal. Ich suche eine belastbare und zitierfähige Quelle, die sich mit der Entwicklung bzw. Anpassung der deutschen Heeresorganisation beschäftigt.


    Um es deutlich zu machen muss ich Beispiele bringen:

    -die Entwicklung der Aufklärungsabteilung der Infanterie-Divisionen hin zum Divisions-Füsilier-Bataillon.

    -das Auftauchen der Division-Sicherungskompanie, dann die Entwicklung zur Divisions-Begleitkompanie und ihre doch bemerkenswerte Ausstattung und Stärke von gerne mal über 250 Köpfe.

    -das Aufwachsen der Artilleriebatterien von vier auf sechs Geschütze.

    -das Absenken der Panzergrenadier-Btl. in den PGR-Regimenter der Panzer-Divisionen von drei auf zwei Bataillone.


    Das sind jetzt Beispiele wie sich die Organisation/Gliederung/Formation aufgrund von Erfahrungswerten (oder auch Mangelerscheinungen) im Laufe des Krieges anpasste und veränderte. Man kann das Ergebnis der Anpassungen zweifellos den Kriegsstärkennachweisen oder z.B. der Gliederung einer „Panzer-Division 44“ entnehmen.


    Die Gründe kann man sich aus versch. Quellen zusammenstoppeln und sind mir bei diesen Beispielen im Groben auch bekannt.

    Ich suche nun aber möglichst eine belastbare und zitierfähige Quelle, die sich diesen Anpassungen widmet und auch die Gründe dafür benennt. Eben welche Gedanken man sich dazu gemacht hat und warum man nun so entschieden hat oder entscheiden musste. Das kann ein Nachkriegswerk sein oder gerne auch eine zeitgenössische Quelle.



    Viele Grüße

    Andre


    Hallo Werner,


    Leutnant Schemeth diente vorher wohl im PR 26, 6. Kp. (Quelle: Karteikarte aus Bestand "Offiziere der Panzertruppe", NARA Roll T 78 R 940)


    Der häufig genannte Hauptmann Lüdemann wird in der (Erinnerungs-) Literatur mit Vornamen mal "Karl-Heinz" und mal "Wilhelm" genannt. Zu beiden Varianten finde ich nichts! Ich finde weder einen Gräbereintrag beim Volksbund noch eine Karteikarte. Man findet jedoch Hans-Hermann Lüdemann, es gibt einen Gräbereintrag und eine Karteikarte. Lt. der Karteikarte war er zur HJ-Div. abgeordnet, wurde von dort nach dem Fiasko wegversetzt und fiel am 12.10.1944 bei einer Heereseinheit. Er diente vorher u.a. in der Panzer-Abteilung 129, zur "HJ" kam er wohl von der Panzer-Ersatz-Abteilung 1, gefallen ist er bei der Panzer-Abteilung 2109.


    Bei Paul ist die Überlieferung offenbar ähnlich verschwommen wie bei Lüdemann. Es wird sich um Oberleutnant Wilhelm Paul, geb. 09.10.1914 handeln (Hauptmann ab 1945). Es gibt eine passende Karteikarte, demnach kam er von der Panzer-Abteilung 33 und ging über die Panzer-Ersatz-Abteilung 33 zur "HJ". Nach dem Weggang von der "HJ" findet man ihn im Dezember 1944 bei der Panzer-Abteilung 506. Ohne jetzt tiefer eingestiegen zu sein, war er offenbar weder vorher noch nachher bei der Panzer-Lehr.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Morgen,


    die farbige Doku zur Normandie ist beeindruckend. Ich meine aber das sind u.a. digital bearbeitete und colorierte ursprüngliche s/w Aufnahmen der Wochenschau. Da bei den Briten und bei den Deutschen die Bild- und Filmberichter häufig im Team arbeiteten, gibt es zu den meisten bewegten Bildern auch gute unbewegte Bilder mit der gleichen Szenerie. Einige Gesichter begegnen einem immer wieder, das Material wird immer wieder wiedergekäut.


    Übrigens, den jungen deutschen Gefangenen bei 5:56 Min. finden wir heute auf einem Buch-Cover: Breaking the Panzers : Baverstock, Kevin: Amazon.de: Bücher


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Sven,


    Ziegelmann schreibt in der FMS B 432 (352. ID):

    Die im Abschnitt "Bayeux" eingesetzten Kräfte (verst. G.R. 726, ohne II./GR 726) wurden übernommen. (...) wobei die bisher eingesetzten Btl. des verst. GR 726 ihre Aufgabe, nämlich die Besetzung der Kampfanlagen an der Küste (HKL) und Bildung kleiner Stoss-Reserven, behielten. Zwei Rgt.-Stäbe der 352. ID übernahmen hierzu jeweils einen Btl. (nunmehr Rgt.) Abschnitt...


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Romain,


    wenn ich mir die französische Literatur zum Thema anschaue, so kommen die Bücher entweder vom Heimdal-Verlag oder von der Edition Maranes.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Romain,


    es ist sehr gut, wenn sich jemand mit dieser Infanterie-Division genauer beschäftigt.

    Ich bin gespannt auf dein Buch. Ich nehme an es erscheint nicht auf Deutsch. Französisch? Bei welchem Verlag wirst Du es herausbringen?


    Ich habe einmal versucht das Grab von Lehmann zu finden (siehe oben in diesem Thema). Aber er scheint kein Grab zu haben!?


    Ich nehme an der Artikel in dem Magazin "Normandie 1944" zu Hauptmann Henry Kuhtz und das Büchlein "Das Leben des Oberst Krug" von Georges Dudignac sind Dir bekannt?


    Viele Grüße

    Andre