Posts by Andre

    Hallo Uwe,


    vielen Dank für Deine fachkundige Hilfe. Es war meine Unfähigkeit, damit kann ich leben. Mir ging es um den Report.

    Es ist aber auch kniffelig. Ich meine die Lesesoftware zeigt hier ihre Schwächen. Der MACR wird u.a. unter der Seriennummer 43-38848 gelistet, es müsste aber tatsächlich 43-38648 heißen. Ich habe ihn dann mit dem Namen des Piloten zügig gefunden.


    Egal, Ende gut - alles gut!


    Danke und viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    aktuell bietet Fold3 wieder einige Gratis-Tage an. Ich kann jedem nur empfehlen dort ein wenig herumzusurfen.


    In diesem Zusammenhang meine Frage: Ich suche den Missing-Air-Crew-Report der am 25.02.1945 bei Sonthofen abgestürzten Flying Fortress, siehe Anlage.

    Ich finde ihn bei Fold3 nicht. Meine Unfähigkeit oder gibt es keinen?


    Viele Grüße

    Andre

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    • Sonthofen.jpg

      (389.23 kB, downloaded 21 times, last: )

    Hallo,

    neulich fiel mir das beigefügte Bild in die Hände. Es ist auf der Rückseite leider nicht beschriftet und die Fundumstände erlauben keine genaue Zuordnung. Das Nummernschild des rechten Krad lautet: "WH 582711". Das Hauptmotiv ist aber offenbar eine Gedenkstätte. Weiß jemand um welches Bauwerk es sich genau gehandelt und wo es steht?


    Viele Grüße und vielen Dank vorab!

    Andre

    Hallo Dirk,


    vielen Dank für die Information. Der Kragen der Uniform spielt bei den Unteroffizieren auch eine Rolle.


    Schau hier:


    Unteroffizier: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Uniformen/Gliederung.htm


    Mannschaft: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Uniformen/Gliederung.htm


    Bei den Mannschaften fehlt das aluminiumfarbene umlaufende Band am Kragen, nennt sich Unteroffizierstresse!


    Viele Grüße

    Andre


    Links sind nicht perfekt: Schaue bitte bei HEER: Feldbluse M 40 (Unteroffizier) und WAFFEN-SS: Feldbluse M 42 - ganz unten (Mannschaft)

    Hallo,


    hier als Anlage ein Organigramm aus der NARA Rolle T 312 R 1566, Stand Mai 1944.


    Ich sehe das 795. als IV./739, das 797. noch gelistet, aber verteilt auf z.b.V. 752 und 243. ID.

    Das 561. kann man als I./739 deuten, wobei die vermerkte "243. ID" verwirrend ist.

    Und das 649. steht in der von rechts nach links Lesart als IV./729.


    Angenehme Verwirrung und gute Nacht!

    Andre

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    • 709_detail.jpg

      (370.27 kB, downloaded 17 times, last: )

    Hi Sven,


    auf der Übersicht sehen wir das 795. und das 649. (statt 561. wie ich meine, aber egal). Beide als "eingegliedert"! Damit war eines das I. und das andere war das IV. Btl.

    Der Divisionskommandeur Schlieben schrieb im FMS B-845 auf S. 17: "Durch den Einsatz der 243. ID wurden das I. Btl. des Gren.Rgt. 739 und das georgische Batl. 795 (…) frei. Nach Deiner Lesart würde er damit ein und dasselbe Bataillon meinen. Ich meine er beschreibt zwei Bataillone und wenn das 795. nicht das I. Btl. ist, dann ist es das IV. Btl.



    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,

    hallo Uwe, hallo Sven,


    ich meine am Vorabend der Invasion hatte das Gren.Rgt. 739 das Ost Bataillon 561 als I. Bataillon und das georgische Infanterie Bataillon 795 als IV. Bataillon.

    Das Ost Bataillon 649 gehörte zum Schwesterregiment 729.


    Zur Verdichtung der Front wurde auf dem linken Fluegel ein Wolga-Tatarenbtl. eingesetzt.

    Bei diesem Wolga-Tataren-Bataillon wird es sich um das Ost Bataillon 627 gehandelt haben.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    es wird sich um das georgische Infanterie Bataillon 797 handeln. Ich meine es unterstand aber nur im März/April 1944 dem Gren.Rgt. 739 der 709. ID und wurde dann durch das georgische Infanterie Bataillon 795 ersetzt. Es blieb aber in der Gegend.


    Am 29.07.1944 (sic!) sind fünf 797er bei Coutances in alliierte Gefangenschaft geraten.


    hier: http://www.6juin1944.com/assaut/allemagne/index.php?id=709


    Es gehörte am 06.06.1944 zu: z.b.V. 752 unter Oberst Kessler


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Tiger,

    weißt Du denn genau das Dein Vater bei den Tigern war?

    Das ist ja die Ladeschützenluke, war er Ladeschütze?


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,

    Sönke Neitzel verweist in seinem Werk darauf, dass die Generäle zu keinem Zeitpunkt davon ausgingen abgehört zu werden. Sie hielten demnach die clubartige Atmosphäre in Trent Park für angemessen und meinten genau so müssten gefangene Generäle behandelt werden.


    Die Briten hörten ja nicht nur Generäle ab. Die zweite Werk von Sönke Neitzel: "Soldaten: Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben" sowie Falko Bell: "Britische Feindaufklärung im Zweiten Weltkrieg: Stellenwerk und Wirkung der Human Intelligence in der britischen Kriegsführung 1939-1945" geben darüber Auskunft.


    Alle Personen von Interesse wurden abgehört. Die Generäle in Trent Park dauerhaft, das "Fußvolk" manchmal nur tageweise in speziellen Verhöreinrichtungen.

    Falko Bell arbeitet sich an drei interessanten Fallbeispielen ab: der Luftschlacht um England, der Abwehr der Vergeltungswaffen (inklusive der Bombardierung von Peenemünde) und der Einschätzungen zur deutschen Moral. Er bezieht natürlich auch stark die klassischen Verhöre mit ein.


    Das Ziel der "Human Intelligence" war u.a. das Kennenlernen der "Taktiken und Methoden" des Feindes und die Königsdisziplin war die "Warning Intelligence".


    Viele Grüße

    Andre



    Hallo Thilo,

    hallo Rätselfreunde,


    richtig, es ist ein Sowjetstern zu sehen. Damit passen die Bilder nicht zum angeblichen Schauplatz. Es sind sowjetische Panzer, die da im vermeintlichen Nordfrankreich gejagt werden. Aber "Lend-and-Lease" lief nur in eine Richtung! :)


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    schaut Euch mal die letzte Ausgabe Nr. 18/1944 vom 30.08.1944 an.

    Bereits in der editierten und kommentierten Sonderausgabe aus den 70iger Jahren wurde auf den prägnanten Bildfehler im Artikel "Von der Front in Nordfrankreich - Panzerschreck gegen Shermans" aufmerksam gemacht.

    Das fiel mir beim Betrachten gerade wieder ein. Wer entdeckt ihn?


    Viele Grüße

    Andre


    P.S.

    Danke für den Link!

    Guten Abend,


    der Übergang nach 12 Jahren von der WH in den ö.D. mag für junge Berufseinsteiger und Schulabgänger attraktiv gewesen sein. Aber die Wehrmacht stand im Krieg vor dem Problem ganz viele Soldaten zu haben, deren erste Wahl eben nicht der Soldatenberuf war und die man auch nicht mit dem anschl. ö.D. locken konnte. Die hatten alle schon eine Berufsausbildung und oft jahrelange Berufserfahrung in ihrem "Lehrberuf" (schließt Studium jetzt mal mit ein). Die wollten zurück in ihren Beruf.

    Diese Eingezogenen wollte die WH dennoch irgendwie binden. Diese Bemühungen werden in dem o.g. Buch u.a beschrieben. Dazu gehörten eben auch finanzielle Fragen. Beispiel: Der lebensältere verheiratete Handwerksmeister (weißer Jahrgang) mit drei Kindern wird als einfacher Soldat eingezogen. Bekommt er nun den Sold der für einen wehrpflichtigen jungen einfachen Soldaten gedacht war? Dann bricht finanziell bei ihm alles zusammen! Dem musste Rechnung getragen werden, alleine um die Motivation zu erhalten. So konnten Zusatzleistungen auf Antrag gewährt werden.


    Es gab auch 12jährige Verpflichtungen mit der Wahlmöglichkeit anschließend:


    a) Übergang in den öffentlichen Dienst (Bahn, Post, Zoll, Polizei, allg. Verwaltung etc.)


    b) Wehrbauer im Osten


    So gesehen von mir in einer Verpflichtungserklärung bei der W-SS 1940 und es war Wehrbauer angekreuzt. Der Freiwillige überlebte und wurde dann kein Wehrbauer!

    Er arbeitete in seinem kfm. Lehrberuf weiter.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Alexander,

    genau dieses und andere Themen werden ausführlich in dem Buch:


    "Menschenmaterial" von Christoph Rass


    behandelt.


    Ich hatte es mir einmal via Fernleihe über meine Bücherei kommen lassen.


    Als Grund für eine Verpflichtung ist mir z.B. die bessere Hinterbliebenenversorgung im Gedächtnis geblieben. Auch bessere Beförderungsmöglichkeiten waren im Spiel.

    Wenn mich nicht alles täuscht wurde auch massiv eine Verpflichtung "für die Dauer des Krieges" beworben, also ohne Begrenzung. Man rechnete aber mit weniger als 12 Jahren. Im Fall des Endsiegs wäre man dann sofort wieder Zivilist geworden, das kam vielen "Gezogenen" mehr entgegen als eine zwölfjährige Verpflichtung (womöglich) über den Sieg hinaus und (lange) in den Frieden hinein. Viele (unfreiwillige) Soldaten hatten einen Zivilberuf und wollten den gerne wieder ausüben.


    Aber lese doch selber in dem Buch nach!


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Jörg,


    fahre bloß nicht nach Duxton! Wo immer das liegt...???

    Sonst gibt es auch ernste "Abweichungen zu den Angaben von Örtlichkeiten", fahre bitte nach Duxford!


    Viele Grüße

    Andre