Posts by Andre

    Hallo Julien,


    vielen Dank für diesen tollen Einblick in den Feldpostbrief.


    Benutzt Du ein Übersetzungsprogramm? Zinsmeisters "Rüstung" wurde beschädigt und Ruster "stößt ab (und fährt rückwärts)"?

    Wenn Du kein deutscher Muttersprachler bist möchte ich Dir keinesfalls zu nahe treten, aber das passt nicht.

    Die "französische Linie" und der "französische Panzer" machen mich ebenfalls stutzig, insb. da vorher noch von englischer Infanterie und dem Tommy gesprochen wird. Standen dort die freien Franzosen? Ich weiß es aus dem Kopf nicht.


    Ich weiß aber das es hier Fachleute gibt die den Brief in der ggf. alten deutschen Schrift entziffern und Dir auch Deine Lücken schließen können.


    Übrigens, es scheint so als ob der Herr Ruster kein EK2 in der Normandie bekommen hat. Wenigstens nicht von der eigenen Division.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    ich nutze gerne die (jährlichen) Gratistage bei Fold3 um mir die deutschen Originale der FMS zu beschaffen.

    Die Qualität bzw. Ausführlichkeit der Darstellungen variiert tatsächlich enorm und darüber hinaus müsste man dann noch den Wahrheitsgehalt (vgl. oben) erkennen (können).

    Ein Negativbeispiele bzgl. der Auskunftsbereitschaft ist z.B. der Bericht von Unrein über die PD Clausewitz. Der (später) mit den Amerikanern so gut zusammenarbeitende Unrein gibt sich extrem wortkarg und verrät den ehemaligen Gegnern nichts was sie nicht schon wüssten. Für uns heute ist das extrem schade, aber er lügt wenigstens

    nicht! Negativbeispiele bzgl. des Wahrheitsgehalt sind z.B. die Berichte von Feuchtinger.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Wirbelwind,

    ich stand vor einiger Zeit vor der gleichen Frage warum immer (wieder bzw. noch) von der "Faustpatrone" gesprochen wurde.

    Ein Wissender teilte mir auf meine Nachfrage dann dankenswerterweise mit, dass es eigentlich "Faustpatrone 2" oder eben Panzerfaust heißen müsste. Die "Faustpatrone 1" ist das "Gretchen", die "Faustpatrone 2" umfasst alle Nachfolger.


    Auf jeden Fall meinen der Schreiber ab einem gewissen Zeitpunkt die Panzerfaust, aber offenbar hing man an der liebgewonnen Bezeichnung "Faustpatrone" und sparte sich gerne die nervige Ziffer!


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Hector,


    bei den Schlagworten Quartiermeister, Zivilbeschäftige und Dachau schießt mir der ehemalige Wehrmachtsgeneral Martin Unrein ein. Der tummelte sich dort doch auch als "Zivilangestellter" der U.S.-Army. Hast Du den auch im Fokus?


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Volker,


    da hast Du grdsl. recht. Wir haben damals aus den Quellen herausextrahiert, dass die Kampfgruppe Peschel eine der Kompanien des "Panzerjagdkommandos Cremer" gewesen sein muss. Ich war aber nach Veröffentlichung vor Ort und Zeitzeugen konnten sich tatsächlich an Peschel erinnern. Seine Kampfgruppe agierte selbständig und Cremer selber war wohl nicht da. Die Briten erkannten Cremer selber dann in der Nordheide und nicht bei Winsen in der Elbmarsch.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Volker,

    danke für die Blumen. Aber in dem Buch wird die "andere" U-Boot Panzervernichtungstruppe unter Kapitänleutnant Otto Peschel behandelt. Die "Kampfgruppe Peschel" kämpfte bei Winsen/Luhe und Hoopte, während Cremer weiter (süd-) westlich im Einsatz (Buchholz, Tostedt etc.) war.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    die Studie "FMS B 361" (englisch: Final Operations, eigentlich The last Battles...., deutsch: Letzte Kämpfe...) ist von Blumentritt.

    Hoehne hat den "Index" (ähnlich Inhaltsverzeichnis oder Schlagwortverzeichnis) gebastelt. Sein Name taucht daher in der Studie vor dem des Autors Blumentritt auf, da der Index der Studie vorgeheftet ist.

    Wer dann nicht aufpasst rechnet dem Hoehne die ganze Studie zu und benennt die Quelle dann falsch (siehe oben). Andere suche dann verzweifelt die Studie von Hoehne.


    Blumentritt (bzw. der Übersetzer J.E.Ferete) gab seinen Worten den Titel: "The last Battles of AOK Blumentritt..."

    Hoehne (bzw. der Übersetzer) benannte den Index für das Werk: "Final Operations of Army Blumentritt..."

    Archiviert wurde das ganze dann unter: "Provisional Army Blumentritt"


    Wer will kann sich dann noch das deutsche Original beschaffen und sich final verwirren.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    auch ein Beispiel von kompletter Unnötigkeit war der Suizid des Generals der Panzertruppe Karl Decker am 21. April 1945:

    "Als er die Aussichtslosigkeit der Gesamtlage erkannte, nahm sich Karl Decker in einem Waldgebiet bei Großbrunsrode bei Braunschweig das Leben."

    siehe hier: http://www.lexikon-der-wehrmac…nregister/D/DeckerK-R.htm


    Die "Aussichtslosigkeit der Gesamtlage" bestand darin das er mit seinem 39. Panzerkorps, zu der auch die Panzerdivision Clausewitz unter Unrein gehörte, eine letzte aussichtslose Mini-Gegenoffensive im Westen (sic!) fahren sollte. Das war von vornherein zum Scheitern verurteilt, aber dafür schlugen sich Unrein und er noch ganz gut. Warum brachte er sich um? General Unrein zog die Kriegsgefangenschaft vor und ihm passierte.... nix!


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,

    zurück zum Thema! Wir waren bei "unehrenvollen" Suizid und einem möglichen "ehrenvollen" Suizid!


    Man kann bei diesem Thema auch die Schwerverwundeten bedenken. Wenn jemand im Lazarett realisiert, dass ihm das halbe Gesicht mitsamt Nase fehlt oder dem jungen Soldaten "untenrum" alles weggeschossen wurde und er sich dann irgendwann noch im Lazarett die Pulsadern aufschneidet oder aus dem Fenster stürzt. Was schrieben dann Stabsärzte und Schwestern:


    a) an die Angehörigen?

    b) in die offiziellen Papiere?


    Ich weiß es nicht, aber vielleicht gibt es Literatur die Auskunft zu dem traurigen Treiben und der Suizidrate in einem Lazarett geben kann?

    Hier wäre der Suizid vielleicht nicht "ehrenvoll", aber gut nachvollziehbar.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Karl,

    bei Rommel greift aber offiziell auch nicht der Begriff "ehrenhafter Freitod". Offiziell erlag er seinen Verwundungen, daher konnte ein Staatsbegräbnis etc. gewährt werden. Wenn es eine Vorschrift für den "unehrenhaften Selbstmörder" und keine Vorschrift für die Möglichkeit des "ehrenhaften Freitods" gab und es auch keine Erwähnung dieser Möglichkeit in z.B. irgendwelchen "Versorgungsbestimmungen für Hinterbliebene" gibt, so jagen wir ggf. ein "Begríffsphantom". Wenn es das tatsächlich offiziell nicht gab musste jeder Freitod von der Umgebung (z.B. Untergebene, Vorgesetzte etc.) ggf. in einen Heldentod oder einen plötzlichen Herztod umgemünzt werden. Aus dem Selbstmord mit Handgranaten wurde dann ein plötzlicher feindlicher Artillerieüberfall etc. oder eben ein Herzinfarkt.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Karl,


    ich lese hier mit großem Interesse mit. Hast Du Quellen bzw. Belege für die Option "ehrenhafter Selbstmord"? Andernach hat sich ja auch schon gefragt, ob es neben der offiziellen Bezeichnung (vgl. Sonderbefehl) des "unehrenhaften Selbstmörder" auch den offiziellen Begriff des "ehrenhaften Selbstmörders" in irgendeiner Vorschrift etc. gegeben hat.

    Am Beispiel Paulus war die Devise "Ein deutscher Generalfeldmarschall fällt nicht lebend in Feindeshand". Wie er das nun anstellt war nicht gesagt, ein Selbstmord war nicht explizit vorgesehen. Hätte man sich nun im Falle eines Selbstmordes immer mit einer Krücke behelfen müssen: "gefallen als letzter seiner Männer" etc. oder hätte man den Begriff des "ehrenhaften Selbstmörders" auch offiziell bemühen können. Dafür würde mich eine Quelle analog zum "unehrenhaften Selbstmörder" interessieren.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Uwe,


    vielen Dank für Deine fachkundige Hilfe. Es war meine Unfähigkeit, damit kann ich leben. Mir ging es um den Report.

    Es ist aber auch kniffelig. Ich meine die Lesesoftware zeigt hier ihre Schwächen. Der MACR wird u.a. unter der Seriennummer 43-38848 gelistet, es müsste aber tatsächlich 43-38648 heißen. Ich habe ihn dann mit dem Namen des Piloten zügig gefunden.


    Egal, Ende gut - alles gut!


    Danke und viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    aktuell bietet Fold3 wieder einige Gratis-Tage an. Ich kann jedem nur empfehlen dort ein wenig herumzusurfen.


    In diesem Zusammenhang meine Frage: Ich suche den Missing-Air-Crew-Report der am 25.02.1945 bei Sonthofen abgestürzten Flying Fortress, siehe Anlage.

    Ich finde ihn bei Fold3 nicht. Meine Unfähigkeit oder gibt es keinen?


    Viele Grüße

    Andre

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    • Sonthofen.jpg

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    Hallo,

    neulich fiel mir das beigefügte Bild in die Hände. Es ist auf der Rückseite leider nicht beschriftet und die Fundumstände erlauben keine genaue Zuordnung. Das Nummernschild des rechten Krad lautet: "WH 582711". Das Hauptmotiv ist aber offenbar eine Gedenkstätte. Weiß jemand um welches Bauwerk es sich genau gehandelt und wo es steht?


    Viele Grüße und vielen Dank vorab!

    Andre

    Hallo Dirk,


    vielen Dank für die Information. Der Kragen der Uniform spielt bei den Unteroffizieren auch eine Rolle.


    Schau hier:


    Unteroffizier: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Uniformen/Gliederung.htm


    Mannschaft: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Uniformen/Gliederung.htm


    Bei den Mannschaften fehlt das aluminiumfarbene umlaufende Band am Kragen, nennt sich Unteroffizierstresse!


    Viele Grüße

    Andre


    Links sind nicht perfekt: Schaue bitte bei HEER: Feldbluse M 40 (Unteroffizier) und WAFFEN-SS: Feldbluse M 42 - ganz unten (Mannschaft)