Posts by Andre

    Hallo Volker,


    da hast Du grdsl. recht. Wir haben damals aus den Quellen herausextrahiert, dass die Kampfgruppe Peschel eine der Kompanien des "Panzerjagdkommandos Cremer" gewesen sein muss. Ich war aber nach Veröffentlichung vor Ort und Zeitzeugen konnten sich tatsächlich an Peschel erinnern. Seine Kampfgruppe agierte selbständig und Cremer selber war wohl nicht da. Die Briten erkannten Cremer selber dann in der Nordheide und nicht bei Winsen in der Elbmarsch.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Volker,

    danke für die Blumen. Aber in dem Buch wird die "andere" U-Boot Panzervernichtungstruppe unter Kapitänleutnant Otto Peschel behandelt. Die "Kampfgruppe Peschel" kämpfte bei Winsen/Luhe und Hoopte, während Cremer weiter (süd-) westlich im Einsatz (Buchholz, Tostedt etc.) war.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    die Studie "FMS B 361" (englisch: Final Operations, eigentlich The last Battles...., deutsch: Letzte Kämpfe...) ist von Blumentritt.

    Hoehne hat den "Index" (ähnlich Inhaltsverzeichnis oder Schlagwortverzeichnis) gebastelt. Sein Name taucht daher in der Studie vor dem des Autors Blumentritt auf, da der Index der Studie vorgeheftet ist.

    Wer dann nicht aufpasst rechnet dem Hoehne die ganze Studie zu und benennt die Quelle dann falsch (siehe oben). Andere suche dann verzweifelt die Studie von Hoehne.


    Blumentritt (bzw. der Übersetzer J.E.Ferete) gab seinen Worten den Titel: "The last Battles of AOK Blumentritt..."

    Hoehne (bzw. der Übersetzer) benannte den Index für das Werk: "Final Operations of Army Blumentritt..."

    Archiviert wurde das ganze dann unter: "Provisional Army Blumentritt"


    Wer will kann sich dann noch das deutsche Original beschaffen und sich final verwirren.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    auch ein Beispiel von kompletter Unnötigkeit war der Suizid des Generals der Panzertruppe Karl Decker am 21. April 1945:

    "Als er die Aussichtslosigkeit der Gesamtlage erkannte, nahm sich Karl Decker in einem Waldgebiet bei Großbrunsrode bei Braunschweig das Leben."

    siehe hier: http://www.lexikon-der-wehrmac…nregister/D/DeckerK-R.htm


    Die "Aussichtslosigkeit der Gesamtlage" bestand darin das er mit seinem 39. Panzerkorps, zu der auch die Panzerdivision Clausewitz unter Unrein gehörte, eine letzte aussichtslose Mini-Gegenoffensive im Westen (sic!) fahren sollte. Das war von vornherein zum Scheitern verurteilt, aber dafür schlugen sich Unrein und er noch ganz gut. Warum brachte er sich um? General Unrein zog die Kriegsgefangenschaft vor und ihm passierte.... nix!


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo,

    zurück zum Thema! Wir waren bei "unehrenvollen" Suizid und einem möglichen "ehrenvollen" Suizid!


    Man kann bei diesem Thema auch die Schwerverwundeten bedenken. Wenn jemand im Lazarett realisiert, dass ihm das halbe Gesicht mitsamt Nase fehlt oder dem jungen Soldaten "untenrum" alles weggeschossen wurde und er sich dann irgendwann noch im Lazarett die Pulsadern aufschneidet oder aus dem Fenster stürzt. Was schrieben dann Stabsärzte und Schwestern:


    a) an die Angehörigen?

    b) in die offiziellen Papiere?


    Ich weiß es nicht, aber vielleicht gibt es Literatur die Auskunft zu dem traurigen Treiben und der Suizidrate in einem Lazarett geben kann?

    Hier wäre der Suizid vielleicht nicht "ehrenvoll", aber gut nachvollziehbar.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Karl,

    bei Rommel greift aber offiziell auch nicht der Begriff "ehrenhafter Freitod". Offiziell erlag er seinen Verwundungen, daher konnte ein Staatsbegräbnis etc. gewährt werden. Wenn es eine Vorschrift für den "unehrenhaften Selbstmörder" und keine Vorschrift für die Möglichkeit des "ehrenhaften Freitods" gab und es auch keine Erwähnung dieser Möglichkeit in z.B. irgendwelchen "Versorgungsbestimmungen für Hinterbliebene" gibt, so jagen wir ggf. ein "Begríffsphantom". Wenn es das tatsächlich offiziell nicht gab musste jeder Freitod von der Umgebung (z.B. Untergebene, Vorgesetzte etc.) ggf. in einen Heldentod oder einen plötzlichen Herztod umgemünzt werden. Aus dem Selbstmord mit Handgranaten wurde dann ein plötzlicher feindlicher Artillerieüberfall etc. oder eben ein Herzinfarkt.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Karl,


    ich lese hier mit großem Interesse mit. Hast Du Quellen bzw. Belege für die Option "ehrenhafter Selbstmord"? Andernach hat sich ja auch schon gefragt, ob es neben der offiziellen Bezeichnung (vgl. Sonderbefehl) des "unehrenhaften Selbstmörder" auch den offiziellen Begriff des "ehrenhaften Selbstmörders" in irgendeiner Vorschrift etc. gegeben hat.

    Am Beispiel Paulus war die Devise "Ein deutscher Generalfeldmarschall fällt nicht lebend in Feindeshand". Wie er das nun anstellt war nicht gesagt, ein Selbstmord war nicht explizit vorgesehen. Hätte man sich nun im Falle eines Selbstmordes immer mit einer Krücke behelfen müssen: "gefallen als letzter seiner Männer" etc. oder hätte man den Begriff des "ehrenhaften Selbstmörders" auch offiziell bemühen können. Dafür würde mich eine Quelle analog zum "unehrenhaften Selbstmörder" interessieren.


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Uwe,


    vielen Dank für Deine fachkundige Hilfe. Es war meine Unfähigkeit, damit kann ich leben. Mir ging es um den Report.

    Es ist aber auch kniffelig. Ich meine die Lesesoftware zeigt hier ihre Schwächen. Der MACR wird u.a. unter der Seriennummer 43-38848 gelistet, es müsste aber tatsächlich 43-38648 heißen. Ich habe ihn dann mit dem Namen des Piloten zügig gefunden.


    Egal, Ende gut - alles gut!


    Danke und viele Grüße

    Andre

    Hallo,


    aktuell bietet Fold3 wieder einige Gratis-Tage an. Ich kann jedem nur empfehlen dort ein wenig herumzusurfen.


    In diesem Zusammenhang meine Frage: Ich suche den Missing-Air-Crew-Report der am 25.02.1945 bei Sonthofen abgestürzten Flying Fortress, siehe Anlage.

    Ich finde ihn bei Fold3 nicht. Meine Unfähigkeit oder gibt es keinen?


    Viele Grüße

    Andre

    Files

    • Sonthofen.jpg

      (389.23 kB, downloaded 21 times, last: )

    Hallo,

    neulich fiel mir das beigefügte Bild in die Hände. Es ist auf der Rückseite leider nicht beschriftet und die Fundumstände erlauben keine genaue Zuordnung. Das Nummernschild des rechten Krad lautet: "WH 582711". Das Hauptmotiv ist aber offenbar eine Gedenkstätte. Weiß jemand um welches Bauwerk es sich genau gehandelt und wo es steht?


    Viele Grüße und vielen Dank vorab!

    Andre

    Hallo Dirk,


    vielen Dank für die Information. Der Kragen der Uniform spielt bei den Unteroffizieren auch eine Rolle.


    Schau hier:


    Unteroffizier: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Uniformen/Gliederung.htm


    Mannschaft: http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Uniformen/Gliederung.htm


    Bei den Mannschaften fehlt das aluminiumfarbene umlaufende Band am Kragen, nennt sich Unteroffizierstresse!


    Viele Grüße

    Andre


    Links sind nicht perfekt: Schaue bitte bei HEER: Feldbluse M 40 (Unteroffizier) und WAFFEN-SS: Feldbluse M 42 - ganz unten (Mannschaft)

    Hallo,


    hier als Anlage ein Organigramm aus der NARA Rolle T 312 R 1566, Stand Mai 1944.


    Ich sehe das 795. als IV./739, das 797. noch gelistet, aber verteilt auf z.b.V. 752 und 243. ID.

    Das 561. kann man als I./739 deuten, wobei die vermerkte "243. ID" verwirrend ist.

    Und das 649. steht in der von rechts nach links Lesart als IV./729.


    Angenehme Verwirrung und gute Nacht!

    Andre

    Files

    • 709_detail.jpg

      (370.27 kB, downloaded 18 times, last: )

    Hi Sven,


    auf der Übersicht sehen wir das 795. und das 649. (statt 561. wie ich meine, aber egal). Beide als "eingegliedert"! Damit war eines das I. und das andere war das IV. Btl.

    Der Divisionskommandeur Schlieben schrieb im FMS B-845 auf S. 17: "Durch den Einsatz der 243. ID wurden das I. Btl. des Gren.Rgt. 739 und das georgische Batl. 795 (…) frei. Nach Deiner Lesart würde er damit ein und dasselbe Bataillon meinen. Ich meine er beschreibt zwei Bataillone und wenn das 795. nicht das I. Btl. ist, dann ist es das IV. Btl.



    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,

    hallo Uwe, hallo Sven,


    ich meine am Vorabend der Invasion hatte das Gren.Rgt. 739 das Ost Bataillon 561 als I. Bataillon und das georgische Infanterie Bataillon 795 als IV. Bataillon.

    Das Ost Bataillon 649 gehörte zum Schwesterregiment 729.


    Zur Verdichtung der Front wurde auf dem linken Fluegel ein Wolga-Tatarenbtl. eingesetzt.

    Bei diesem Wolga-Tataren-Bataillon wird es sich um das Ost Bataillon 627 gehandelt haben.


    Viele Grüße

    Andre

    Guten Abend,


    es wird sich um das georgische Infanterie Bataillon 797 handeln. Ich meine es unterstand aber nur im März/April 1944 dem Gren.Rgt. 739 der 709. ID und wurde dann durch das georgische Infanterie Bataillon 795 ersetzt. Es blieb aber in der Gegend.


    Am 29.07.1944 (sic!) sind fünf 797er bei Coutances in alliierte Gefangenschaft geraten.


    hier: http://www.6juin1944.com/assaut/allemagne/index.php?id=709


    Es gehörte am 06.06.1944 zu: z.b.V. 752 unter Oberst Kessler


    Viele Grüße

    Andre

    Hallo Tiger,

    weißt Du denn genau das Dein Vater bei den Tigern war?

    Das ist ja die Ladeschützenluke, war er Ladeschütze?


    Viele Grüße

    Andre