Posts by suchosju

    Hallo Andreas,


    danke für deine Ergänzung, sein Melder Jentsch ist dabei auch ums Leben gekommen.


    Grüße Ju

    Hallo,


    ich denke mir ist der Absturz bekannt - zumindest passen die Daten - habe während meiner Studienzeit in Freiburg in einem Heimatbuch davon gelesen und daraufhin die Absturzstelle lokalisiert - passt auch mit 25km~ östl. Freiburg.


    Allerdings habe ich damals auch nicht herausfinden können zu welcher Einheit die Maschine und die Gefallenen gehört haben könnten. Die Toten wurden wohl gleich bzw. zeitnah in ihre Heimatfriedhöfe umgebettet, zumindest habe ich damals keine Auskunft darüber erhalten können. Auf den Friedhöfen Donaueschingen/Hüfingen sind auch keine Gefallenen aus dem Zeitraum vorhanden, da nicht selten Gefallene zum nächsten Fliegerhorst gebracht und am dortigen Friedhof beerdigt wurden.


    Grüße suchosju

    Hallo,


    Im März 1945 wurden bei Wiesbaden je ein Grenadier-Regiment des Heeres sowie ein Luftwaffen Flak-Regiment in die 6. SS Geb.Div. Nord eingegliedert. (Quelle US CIC-Report)


    In den Wirren der letzten Kriegsmonate könnte er durchaus zu einer anderen Einheit versetzt worden sein, oder durch Versetzung,Verwundung, Urlaub, "Heldenklau" etc. irgendwie zur Nord gekommen sein.


    Es wurde nicht immer vermerkt oder an die personalbearbeitenden Stellen gemeldet.


    Zum Thema Gefallenenlsiten: Die Gemeinden fertigten Listen von Gefallenen an, welche aus organisatorischen Gründen an höhere Stellen geschickt werden mussten (Da Kriegsgräber öffentlich gepflegt wurden und dafür Mittel/Geld an die Gemeinden gezahlt wurde).

    Ebenso wurde auch an die WASt gemeldet und gleichzeitig von der WASt zurück an die Gemeinden z.B. um Erkennungsmarkenbeschriftungen zu klären und um den Toten Namen zu geben, wenn noch nicht bekannt. Evtl. liegt solche Korrespondenz noch vor und könnte weiterhelfen.


    Hatte die WASt Ergänzungen/Berichtigungen usw. wurden diese dann vermerkt und evtl. als neue Liste erfasst - war jedoch von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, je nach Priorität der Gemeindeleitungen.



    Grüße Ju

    Hallo,


    Rätsel hat sich gelöst - er war bei den Geb.Jägern und wurde zur 57. ID versetzt. Damit passt wieder alles - Gebirgsjäger bei Woronesh also Fehlanzeige - Siehe meinen Post aus anderem Beitrag


    Inspektionsleiter - Reserve-Offiziers-Bewerber-Lehrgang für Infanterie VII Lenggries 1945


    Grüße Ju

    Hallo,


    habe neue Info bezügl. Hptm. Steichele erhalten - demnach war er 1939 beim Geb.Jg.Rgt. 98 - Ende 1940 57. Inf.Div. - 42 bei Woronesh verwundet - und mehr als ein Jahr im Lazarett zur Genesung.

    Sommer 44 Führerreserve, Ende Dez. 44 zum Wehrke.ROB Lehrg.f.Inf.VII Lenggries.


    Laut einem US Counter Intelligence Bericht, wurde er ,nachdem er Ende März 1945 mit dem ROB Lehrgang Lenggries in die 212.VGD kam , kurz darauf zur Kampfgruppe Dirnagel als Kp.Fhr. versetzt - ob das stimmt? Auf jeden Fall wurde er kurz nach der Übernahme zur 212.VGD versetzt. KGr Dirnagel wäre eine Option, da die Einheit in der selben Gegend operierte.


    Grüße Ju

    Hallo,


    danke für die Antwort - auch eine Möglichkeit - Anfang April 45 werden bei der "neuen" 212.VGD nur das GR316 und GR320 erwähnt, 423 evtl. noch in Aufstellung? Naja mal schauen...

    was auch interessant ist, dass die Amis schreiben das dem GR423 später die Kampfgruppe Otto wird.




    Grüße ju

    Hallo nochmal,


    also jetzt haben auch noch CIC Berichte der Amis das GR423 im Raum Blaufelden/Crailsheim bestätigt.


    Geführt durch Major Gehardinger, Stand 11.April 1945.


    Bleibt nur noch herauszufinden wie es dazu kam, da Oberstlt. Mokros, Gerhard , Fhr GR423 zu diesem Zeitpunkt im Raum HN /559.VGD war. Mind. bis zum 18 April.


    Gruß Ju

    Hallo Tilli,


    ist bekannt wo er in Gefangenschaft kam?



    Danke und Gruß


    Ju

    Ich erlaube mir, diese Bezeichnung zu nennen: "Beutedeutsche." Trotz solcher "negativen Wertungen", die vielfach unbegründet waren, erlitten die eingezogenen "Deutschstämmigen" an allen Fronten hohe Verluste, weil sie nicht selten mangelhaft ausgebildet zum Fronteinsatz kamen.

    Hallo,


    der Begriff "Beutedeutscher" hatte nicht mit einer mangelhaften Ausbildung, Motivation oder ähnlichem zu tun. Es war einfach so , dass was auch heute noch passiert, eine geringschätzige, abwertende Bezeichnung für Menschen, welche man nicht als ebenbürtig, als Anders - in diesem Falle, nicht als richtige Deutsche ansieht.


    Als Beispiel: Nach dem Krieg wurden viele volksdeutsche Flüchtlinge aus Ungarn/Rumänien usw. schlechter angesehen und von der Allgemeinheit oft nicht als 100%ige Deutsche angesehen - als Bsp. Kinder aus deutschen Flüchtlingsfamilien wurden in den Schulen benachteiligt, da manche nicht richtig deutsch sprachen, oder nur in einem deutschen Dialekt sprachen, welcher je nach Ort nicht immer verständlich war.


    Desweiteren hatten die Deutschen aus den Ostgebieten eine andere Mentatlität, zum Teil noch 1:1 aus den Jahren von 1750-1850 - die Dialekte waren ebenso noch aus dieser Zeit unverändert geblieben, ebenso wie die alten deutschen Traditionen und Trachten, welche in Deutschland nicht mehr gängig waren. Bei Gesprächen mit diesen deutschen Flüchtlingen, haben mir diese oft erst nach vielen Gesprächen erzählt , dass sie des öfteren benachteiligt wurden, dies aber hinnahmen, da sie froh waren eine neue Heimat gefunden zu haben.


    Das ist leider menschlich, dieses abwertende Verhalten gegenüber Anderen - selbst wenn diesen das gleiche Blut durch die Venen fließt. Ist ja auch ähnlich mit Reichen und Arm etc.



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    Kurz zu den Volksdeutschen in den Gebieten der Sowjetunion.


    Nach Beginn des Russlandfeldzuges 1941 wurden die Volksdeutschen aus den westlichen Gebieten der Sowjetunion - in der Ukraine z.B. auf der Krim, den Schwarzmeerkolonien - zum größten Teil in den Osten nach Kasachstan und Sibirien deportiert.


    Durch den schnellen Vorstoß deutscher Truppen geschah dies jedoch nicht überall, sodass dort erstmal Einheiten zum Eigenschutz aufgestellt wurden, welche später in die Wehrmacht, meist zur Waffen-SS kamen.


    Die Volksdeutschen aus der Ukraine waren hochmotiviert gegen die Sowjetunion zu kämpfen, da dieselbige den volksdeutschen Bauern so wie allen Grundbesitzern, ihr Land und Vieh ohne Entschädigung wegnahm und alles in Kolchosen usw. zusammenfasste, sprich die Volksdeutschen durften nun ihr ehemaliges Land beschwirtschaften und die Erträge der Sowjetunion abgeben usw.



    Desweiteren kam es in den Jahren 1937/38 zu massenhaften Verhaftungen von volksdeutschen Männern in der Sowjetunion, die Väter oder Söhne wurden meist nachts festgenommenund kamen nie mehr wieder. In den 90ern gab es große Rehabilitierungsverfahren in Russland, oft erfuhren die Angehörigen erst dann (mehr als 55 Jahre später ) was mit ihren Vätern, Söhnen, Brüdern geschehen war. In den meisten Fällen sind sie an die Wand gestellt und erschossen worden - grundlos.



    Gruß Ju

    Hallo Jürgen,


    super vielen Dank für deine Hilfe - freut mich :)

    Ja damals war es wichtiger was in den Bauch zu bekommen und zu überleben, als zu wissen welcher Truppe man genau angehörte, änderte sich ja auch ständig...


    Eine Frage zur Div 413 /- Grenadier Ausb. Btl 42 - hast du Informationen zum weiteren Einsatz des Btls nach Wertheim?


    Der erste Einsatz erfolgte unerwartet bei Nassig Kreis Wertheim , nach nur 2-wöchiger Ausbidung der meist 16-17 jährigen Soldaten. Die Amerikaner verloren mehrere Panzer und hatten hohe Ausfälle. Nassig selbst wurde bis in Grund und Boden beschossen. 36 deutsche Soldaten fielen, Mind. 20 Amerikaner und etwa doppelt so viele Verwundete. Bei den Kämpfen ergaben sich laut US Angaben etwa 120 Mann +/-


    Später war das Btl. nochbei Wertheim im Einsatz, bei Eichel sind 3 Mann gefallen. Danach verliert sich die Spur. Möglicherweise wurde das Bl.über den Main nach Norden genommen - Ich nehme an, dass das Btl. zur Div. 416 gekommen ist, evtl. später auch zur Pz.Kgr.XIII Massenbach/v.Hobe .

    Leider liegt mir keine Information zum Namen des Kdr. vor, weswegen eine Zuordnung schwer fällt.


    Danke für deine Hilfe und Guten Rutsch schonmal :)


    Viele Grüße Ju

    Hallo,


    danke für deinen Beitrag :)


    Das Teile der Div. Donau in die 212.VGD bei Königshofen eingegliedert wurden könnte durchaus möglich sein - das würde auch die Gefallenen von "Wehkreis Einheiten" wie z.B. Landesschützen XIII, dem MG Btl. XIII aus der Gegend erkären. Dann könnte zumindest das II./Grenadier-Regiment Donau 2 zur 212.VGD gelangt sein, da es aus dem W.K. XIII stammte. Aber das lässt sich leider auch nicht eindeutig belegen, die Gefallenen der XIII-Einheiten sind nur sporadisch und ohne Schwerpunkt vorhanden, sprich man kann daraus leider nichts weiteres schließen. Die Einheiten werden dann wohl auf die Div. verteilt worden sein, da eine geschlossene Verwendung an der Front nicht vorteilhaft wäre (Kampferfahrung, Alter, Ausbildung etc.)


    Trotzdem vielen Dank für deinen Beitrag, das hatte ich nicht auf dem Schirm und hatte deswegen nicht darauf geachtet, vielleicht findet sich ja doch was.


    Grüße Ju

    Hallo nochmal,


    die Einheit bei Röttingen gehörte zur 79.VGD unter Oberst Reinherr, diese war als Kampfgruppe Reinherr u.a. mit der oben genannten InfSchallMessSchule Bernreuth zusammengefasst und der 212.VGD unterstellt gewesen. Auch in dem oben genannten Frontabschnitt eingesetzt. Ich nehme stark an, dass auch die XIII-Einheiten der 212. bzw. der 79. zugeführt wurden. Leider wird man diese nicht mehr zweifelfrei feststellen können, ein paar Tage später, war die 79.VGD schon wieder eigenständig...


    Kampfgruppengefechtsstand war in Röttingen. Später hat Oberst Reinherr bzw. besser gesagt seine Offz. (jedoch ohne sein WIssen) auch eine Rolle bei der Übergabe von Rothenburg an die Amerikaner gespielt.

    Chef der Nachrichtenabteilung 179, bzw. deren kläglichem Rest war Oberleutnant Seiffert.


    Grüße Ju

    Hallo,


    ich suche nach Informationen zu einem Absturz eines Flugzeuges bei Möckmühl (Baden Württemberg) am/um den 11. Januar 1944. Der Absturzort soll an der nordwestlichen Gemarkungsgrenze gewesen sein.


    Da ich für die Tage um den 11. Januar 1944, keine alllierten Flugzeugabstürze in diesem Bereich ausfindig machen konnte, nehme ich an dass es ein deutscher Flieger gewesen ist.


    Leider ist die einzige Aufzeichnung eine Schadensmeldung über "Flurschäden durch Absturz eines Flugzeugs" an das Finanzamzt, in welchem nicht auf Herkunft des Flugzeugs /Piloten etc. eingegangen wird. Der Absturz ist allgemein nicht (mehr) unter der Bevölkerung bekannt, auch sonst nirgends (Heimatverein/Stadtarchiv( dokumentiert worden. Hab extra die umliegenden Orte und Gehöfte abgeklappert.



    Weiß jemand evtl.mehr dazu?


    Danke und Gruß Ju

    Guten Tag zusammen,


    bin bei meinen Recherchen auf etwas gestoßen, was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet.


    Es geht um das GR423, im Raum Heilbronn auch als Kampfgruppe Mokros bekannt, welchs Anfang April 45 im Raum HN eingesetzt ist - unabhängig von der 212.VGD welche zu diesem Zeitpunkt an der Tauberfront kämpft.


    Meiner bisherigen Annahme blieb dieses GR423 im Raum HN und wurde ziemlich bald der 559.VGD einverleibt.



    Nun habe ich einen kurzen Bericht erhalten, von einem Soldaten welcher bei der 212.VGD im Raum Mergentheim-Crailsheim an der Kaiserstraße im Einsatz war, nach dem die Amerikaner mit der 10. US PzDiv. nach Crailsheim durchgebrochen waren.


    Er berichtet, das im Raum Blaufelden das GR423 im Einsatz war - dies wird jedoch sonst nirgends erwähnt, in den Berichten der 212.VGD ab April 1945 geht es immer nur um das GR316 und GR320.



    Weiß jemand evtl. Genaueres? Wurde nach der Übernahme des alten GR423 in die 559.VGD im Raum Heilbronn - ein "neues" GR423 umbenannt/aufgestellt oder wie auch immer und in den Raum Blaufelden zur 212.VGD zugeführt?


    US Archivalien, sowie das Material des MA Freiburg zu diesem Thema sind mir bereits bekannt.


    Wäre toll wenn jemand helfen könnte.


    Grüße Ju

    Hallo,


    eigentlich wurde auf den Junkerschulen "von allem etwas" gelehrt, sodass der spätere Offz/Führer so ziemlich überall etwas Bescheid wusste. Nach der Junkerschule gab es einen mehrwöchigen Aufenthalt auf einem Truppenübungsplatz sowie Zugführerkurs, der je nach Waffengattung/weitere Verwendung, auch meist an anderen Standorten stattfinden konnte.


    Danach kam man wieder zum Truppenteil und wurde nach etwa einen halben Jahr zum Offz./Führer befördert.


    Smit war die Ausbildung des Offz. erstmal zu Ende, danach könnte der Offz. nach Beförderung/ geplanten Dienstpostenwechsel wieder zu weiteren Lehrgängen kommanidert werden.


    Ansonsten waren die die Lehrgänge an denen teilgenommen wurde, nicht immer offiziersausbildungsspezifisch sondern eher waffengattungsspezifisch. Falls es diese Worte überhaupt gibt ^^


    Als Bsp. Gebirgsausbildung/Winterkampf - diese wurde oft auch in Lehrgänge der Wehrmacht geschickt ( Bsp. Heuberg) (Diese waren nicht offz.spezifisch - )Obwohl es dafür eigentlich auch Einrichtungen der Waffen-SS gegeben hätte.


    Dies sind meine Erfahrungen, falls ich irgendwo groben Unfug geschrieben habe, bitte ich dies zu berichtigen. Waffen-SS ist nur ein Nebeninteressengebiet von mir - Danke



    Grüße Ju