Posts by suchosju

    Moin,


    die s.Pz.JAbt519 war meines Wissens nicht im Raum HN im Einsatz, - die 3./519 sollte zwar bei Backnang neue StuG III empfangen, diese waren jedoch ohne Sprit, wie bereits vorher erwähnt - daraufhin wurde die 3.Kp. als Pz. Jagdkommando mit Panzerfäusten eingesetzt auf Fahrrädern bis Kriegsende.


    Theoretisch könnte der völlig zerstörte Jagdpanther bei der Kaserne auf den Fotos aus HN von der 519.ten sein, aber ich kenne dafür keine Belege.


    Anfang/Mitte April finden sich Teile der s.Pz.JAbt519 im Raum nördl. Crailsheim wieder. Als Infanterie eingesetzt. Die Panzer ( ein Jagdpanther und ein StuGII, falls da noch vorhanden werden wahrscheinlich auf Div.Ebene bzw. Armeekorps eingesetzt.


    Im Raum südl. HN war auch noch die Panzerjägerkompanie 1235 der 198 ID im Einsatz.



    Das StuGIII ist anscheind wirklich von der 667 StuGBrig aus HN. Das Symbol könnte hinkommen. Gut erkannt :thumbup:

    Heilbronn - Stug Br 667.jpg



    Zum Jagdpanzer IV in Crailsheim - leider sind mir keine Infos dazu bekannt. Manchmal haben die Gauleiter Panzer "organisiert" bzw. zurückgehalten für die Verteidigung.


    Grüße SJ

    Hi,


    Das kann angesichts der bei den 11. bis 14. Kompanien eindeutig und korrekt dargestellten Granatwerfern nicht sein. Ich würde hier eher auf ein etwas unorthodox wiedergegebenes Zeichen für Flammenwerfer tippen. Auch die Panzerbüchsen sind recht eigenwillig dargestellt.


    Gruß, Thomas!

    Moin,


    weil der Schreiber, bei seiner ohnehin schon nicht ganz korrekten Schreibweise nicht exakt das gleiche Granatwerfersymbol wie bei den anderen Kp. "gemalt" hat, ist es das Symbol der Flammenwerfer um 90 Grad nach rechts und mit fehlender Gabelung ? Du kannst natürlich auch Recht haben, weil was sich der Schreiber da gedacht hat, weiß nur er selbst.


    Grüße SJ

    Hallo,



    es handelt sich wie bereits erwähnt wurde wurde um Oberstleutnant Heilbronn, Gerhard - dieser war zuletzt Kdr. der Fahnenjunker-Schule 4 der Panzer-Truppe in Bamberg. Er war nicht in der Waffen-SS.


    Dieser führte das "Rgt. Heilbronn" innerhalb der Pz.Brig.XIII Massenbach/ später Hobe. Ende April wird das Rgt. als Kampfgruppe Heilbronn innerhalb der Pz.Brig.XIII v.Hobe genannt, der Einsatzort Thierhaupten passt auch zum Datum.


    Am 29.4.1945 war die Pz.Kgr.XIII v Hobe am Glonn-Abschnitt zwischen Arnbach und der Autobahn A8 im Einsatz. Die Amerikaner stießen von Aichach und entlang der A8 vor. Dabei wurde Oberstl. Heilbronn bei der Verteidigung seines Gefechtsstands schwer verwundet und gefangen genommen. Laut Hobe verstarb Heilbronn am 5. Mai 1945.


    Grüße sj

    Hallo Uwe,


    da merke ich natürlich, dass mir die Erfahrung in diesem Bereich deutlich fehlt - vieles was für euch "alte Hasen" selbstverständlich ist- muss ich mir noch aneignen - deswegen herzlichen Dank für deine regelmäßige Hilfe bei meinen Anliegen :thumbup:


    Ich bin eigentlich eher beim Heer "beheimatet" und habe erst in den letzten Jahren damit angefangen das Thema Luftkrieg in meiner Gegend für mich persönlich aufzuarbeiten.


    Von daher nochmals vielen Dank für deine Mithilfe :)



    Viele Grüße Ju

    Hallo Uwe,


    mal wieder vielen herzlichen Dank für deine Ausführungen - freut mich sehr !


    Ich hatte wohl den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen und mich in Einzelheiten festgerannt - so macht das alles viel mehr Sinn :) :thumbup:


    Bin jetzt mit den 3 Bänden vom JG53 von Jochen Prien durch, sehr sehrinteressantes Buch, welches die Leistungen des JG eindrucksvoll vermittelt.

    Warte schon sehnsüchtig auf Flurschadengeschwader und das Buch vom KG 54.


    Viele Grüße Ju

    Hallo Wolfgang,


    interessante Geschichte- Danke fürs Teilen.


    I./KG(J)51 war vom 20-30 März 1945 in Giebelstadt - I./KG(J)54 +Stab würde auch noch in Frage kommen, da dieses bis zum 28.03.45 auch dort lag, jedoch meines Wissen keine Verluste an diesem Tage durch US Jäger hatte.


    Hptm. Winkel kam aus Stuttgart, Erben aus Bielitz/OS , Diekmanns/Dickmanns Herkunft kenne ich nicht, er ist auch nicht beim Volksbund oder sonstwo gelistet.



    Allerdings gibt es da VIELE Fragezeichen.... Zum einen gibt es für diesen Tag in der Nähe Giebelstadts nur diese 3 Verluste an Me262....


    Es gibt Meinungen in welchen Diekmann und Winkel bei der Landung durch P47 beschossen wurden (Winkel sollen einen Genickschuss erhalten haben bei der Landung, ( weswegen danach angeblich Panzerplatten hinter den Piloten angebracht wurden? )


    Code
    1. 21. März 1945
    2. Der 24-jährige Hauptmann Eberhard Winkel, deutscher Pilot der Kampfgeschwader KG 51, wird von einer Republik P-47 "Thunderbolt" an Bord der Messerschmitt Me-262A-1a Werk Nümmer # 111973 mit der Codierung "9K +" abgeschossen und getötet (*) AL vom 3./KG (J) 51.
    3. (*) Bei Landung in Giebelstadt abgeschossen. Er wird in den Nacken geschossen. Diese Tatsache wird die Luftwaffe dazu bringen, eine Panzerplatte hinter dem Sitz der Me-262 anzubringen.
    4. Am selben Tag schoss eine weitere P-47 bei der Landung in Giebelstadt ab, das Messerschmitt Me-262A-2a Werk Nümmer # 170118 mit der Codierung "9K + CK", gesteuert von Oberleutnant Erwin Diekmann, vom 2./KG 51, der getötet wird. http://www.crash-aerien.news/forum/ww2-t20465-10275.html

    Tolle Geschichte aber stimmt das auch so?


    An diesem Tag wurde der Fliegerhorst Giebelstadt in der Tat angegriffen - jedoch von P51 Mustangs...

    Code
    1. COMBAT CHRONOLOGY OF THE US ARMY AIR FORCES
    2. MARCH 1945
    3. March 21 1945
    4. 6. 36 P-51s fly a sweep over Giebelstadt Airfield and claim 0-0-6 aircraft
    5. on the ground.

    Das kann so dann ja so nicht stimmen mit dem Tod von Winkel und oder?




    "The Messerschmidt Me262 Combat Diary" berichtet z.B. , dass alle drei Me262 beim Starten/Abheben von Giebelstadt abgeschossen wurden, obwohl Uffz. Erben etliche Kilometer weiter im Westen im Raum Wertheim abstürzte.




    Am gleichen Tag jedoch auch - laut US Piloten:


    Die drei Me262 wurden während dem Aufsteigen von Giebelstadt nach dem Start von P51 Mustangs, welche von überrascht und lieferten sich einen Luftkampf.


    Beide US Piloten berichten , dass drei Me262 beim Starten beobachtet wurden und man sich auf diese stürzte und verfolgte, eine Me262 flog einen großen Bogen nach links und flog über den Flugplatz zurück um die Flak auf den US Jäger zu lenken, dieser wurde auch getroffen konnte die Me262 jedoch abschießen welche versuchte den US Jäger wieder über den Flugplatz zu locken. Diese Maschine wurde von 2 Lt Walter E. Bourque 78FG abgeschossen.


    Der zweiten Maschine wurde nach mehreren Manövern das linke Triebwerk zum Explodieren gebracht, wodurch die Maschine zu brennen anfing und unkontrolliert abstürzte ( der US Jäger wurde vorher kurzzeitig von den beiden anderen Me262 beschossen), beide Maschinen explodierten beim Aufprall. Diese Maschine wurde von 1 Lt Richard D. Anderson 78FG abgeschossen.


    Hier wird es sich bei diesen beiden um Hptm. Winkel und Ltn. Diekmann gehandelt haben welche in relativer Nähe zu Giebelstadt abgeschossen wurden und fielen.



    Die dritte Maschine wird wohl Uffz. Erben gewesen sein. Bourque erwähnt Mustangs der 339FG welche an der Jagd auf die drei Me262 mitmachen.


    - Eine Theorie: dass einer der Piloten des 339 FG Uffz. Erben abschoss- an diesem Tage hatte nur Capt. Nile C. Greer der 504th FS/339FG eine Me262 abgeschossen. (Angeblich hat er aber Uffz. Kurt Kolbe JG7 abgeschossen)




    Jedoch schreibt die selbe Quelle welche den Tod von Hptm Winkel und Ltn Diekmann durch Beschuss bei der Landung erklärt - folgendes:21. März 1945

    Code
    1. Kapitän Nile C. Greer (*), amerikanischer Pilot der 339. FG 504. FS (*), schießt auf der P-51 "Mustang" das Messerschmitt Me-262A-1a / R1 Werk Nümmer # 500462 ab, das vom Unteroffizier Kurt Kolbe gesteuert wird. 25 Jahre alt, ab 10./JG 7, der getötet wird.
    2. http://www.crash-aerien.news/forum/ww2-t20465-10275.html


    Hier nochmal die US Piloten welche am 21.03.1945 im weiteren Umkreis Giebelstadts eine Me 262 zerstört haben:


    Capt Edwin H. Miller 1.00 78 FG -

    Abschuss einer Me262 Raum Wittenberge gegen 10 Uhr


    1 Lt John A. Kirk III 1.00 78 FG -

    Dieser hat evtl. Uffz. Ehreckes Me262 vom JG7 abgeschossen bei Hirzenhain



    1 Lt Robert H. Anderson 1.00 78 Fg -

    Me262 bei Giebelstadt - Winkel oder Diekmann gegen 12 Uhr


    2 Lt Walter E. Bourque 1.00 78 FG

    - Me262 bei Giebelstadt - Winkel oder Diekmann gegen 12 Uhr




    Capt Winfield H. Brown .50 78 FG

    Winfield und Allen je eine halben Claim für eine Maschine - evtl. Uffz Erben

    1 Lt Allen A. Rosenblum .50 78 FG




    Damit kommt die zweite Theorie:


    Wenn der Abschuss von Uffz. Kurt Kolbe durch Capt. Nile C. Greer der 504th FS/339FG belegt ist -


    dann haben wahrscheinlich Capt. Winfield und Lt Rosenblum die Me262 des Uffz. Erben abgeschossen .





    Verluste 21.3.1945 an Me262 durch US Jäger:


    3/KG-51
    Wk Nr 111973
    9K+AL
        Hptm Eberhard Winkel (Abschuss durch Anderson oder Bourque bei Giebelstadt)



    I./KG-51
    Wk Nr 170118
    9K+CK
        Lt Erwin Dickmann (Abschuss durch Anderson oder Bourque bei Giebelstadt)


    I./KG-51
    Wk Nr 111605
    9K+DL
        Uffz Heinz Erben (Abschuss evtl. durch Capt. Winfield und Lt Rosenblum )



    I./KG-54
    Wk Nr 500069
    B3+CH
        Uffz Willie Ehrecke (Abschuss wohl durch 1 Lt John A. Kirk III)


    10/JG-7

    Wk Nr 500462

    Uffz Kurt Kolbe (Abschuss evtl. Capt. Nile C. Greer - wohl bei Freital Sachsen)




    11/JG-7

    Wk Nr 110819

        Lt Joachim Weber

    (durch Trümmer der von ihm abgeschossenen B17 getroffen und abgestürzt)



    Dazu noch 3 unbekannte Piloten/Me262 des JG7,

    davon sind ziemlich wahrscheinlich je eine auf 1Lt Richard D. Anderson und 2Lt Harry M. Chapman der 361FG zurückzuführen sein, welche an diesem Tage auch eine Me262 abschossen.



    Ich weiß nur nicht ob die Daten von der französischen Webseite so stimmen. http://www.crash-aerien.news/forum/ww2-t20465-10275.html



    Habe mir noch die Literatur zum KG51,54 bestellt, mal schauen was diesbzgl. drin steht.....


    Falls jemand Literatur zum JG7, KG51,54 griffbereit hat und nachschauen möchte ob diese etwas zum 21.03.1945 aussagen - er dies gerne beisteuern, da meine Bücher über die Fernleihe noch mind. 1-2 Wochen dauern werden...


    Danke und gruß


    Ju

    Hallo,


    ich bin bei meinen Recherchen auf etwas gestoßen und wollte mal anfragen ob es evtl. eine Erklärung dafür gibt.


    Am 21.03.1945 wurden drei Me-262 ( Hptm Winkel, Ltn. Dickmann, Uffz Erben) im Raum Giebelstadt durch amerik. P51 Mustang abgeschossen . In der Chronik des KG51, wird bei Hptm. Winkel und Ltn. Dickmann als Grund ,Abschuss bei Landung angegeben, Uffz. Erben stürzte bei Wertheim ab, Ursache US Jäger. Dies sind soweit ich weiß auch alle Verluste für den 21.03.1945 beim KG51.



    Es gibt für diesen Tag auf US-Seite zwei "Claims" der 83th FS/78th FG für je eine Me-262 im Raum Giebelstadt - die beiden US-Piloten beschreiben jedoch eine Verfolgung (und nicht einen Abschuss bei der Landung) nachdem drei Me262 beim Starten beobachtet wurden.


    Gab es am 21.03.1945 evtl. noch weitere Einheiten mit Me-262 in bzw. um Giebelstadt ? Oder was könnte sonst der Grund für die unterschiedlichen Angaben zu den Abschüssen sein?


    Grüße Ju

    Hello Chris,


    no problem - last year I made a lot of interviews with a former sergeant of Fallschirmjäger-Regiment 12 - he once mentioned these lithuanian soldiers in the fighting of Monte Altuzzo in our conversation, so I had a hint to search for - I found this italian page and they write about Flak Ersatz Abt 51. I think everything fits perfect now.

    http://win.goticatoscana.eu/IT…/Piastrini/piastrini.html



    That website has also lots of information about the battles in that area.

    greetings Ju


    Hallo Chris,

    Kein Problem - letztes Jahr habe ich einige Interviews mit einem ehemaligen Feldwebel des Fallschirmjäger-Regiments 12 geführt - er hat diese litauischen Soldaten in den Kämpfen auf dem Monte Altuzzo einmal in unserem Gespräch erwähnt, also hatte ich einen Hinweis um zu suchen - ich habe diese Seite entdeckt dort wird die Flak Ersatz Abt 51 erwähnt . Ich denke, jetzt passt alles perfekt.http://win.goticatoscana.eu/IT/Ritrovamenti/Piastrini/piastrini.htmlDiese Website enthält auch viele Informationen zu den Schlachten in diesem Bereich.Grüße Ju

    Hello,


    you got it wrong, nobody is hurt ;) - the google translator is often very rude ^^ btw ;) - I already answered your question - the helmet ist from a soldier of Fallschirmjäger-Regiment 12 of the 4. Fallschirmjäger-Division , they fought in the Italian Campaign.


    Fallschirmjäger-Regiment 12 got a bataillon (about 400 men) of lithuanian soldiers as a replacment , they came from the the Flak.Ers.Abt 51 which means "Flak Ersatz Abteilung 51" - this was an Airforce-Anti-Aircraft training Unit from Stettin.


    These lithuanian Soldiers fought first time with the Fallschirmjäger-Regiment 12 at the line from Futa-Pass to Giogo-Pass, they fought also at Monte Altuzzo - about 100 of them surrendered.


    It isnt possible to research the name of him.


    greetings JS



    Hallo,

    du hast es falsch verstanden, niemand ist verletzt;) - der google übersetzer ist oft sehr unhöflich ^^ btw;) - ich habe deine frage schon beantwortet - der helm stammt von einem soldaten des fallschirmjäger-regiments 12 der 4. fallschirmjäger-abteilung, sie kämpfte in der italienischen Kampagne.Das Fallschirmjäger-Regiment 12 erhielt ein Bataillon litauischer Soldaten als Ersatz, sie kamen von der Flak.Ers.Abt 51, was "Flak Ersatz Abteilung 51" bedeutet - dies war eine Luftwaffen-Flugabwehr-Trainingseinheit von Stettin.Diese litauischen Soldaten kämpften erstmals im Fallschirmjäger-Regiment 12 auf der Linie vom Futa-Pass zum Giogo-Pass, sie kämpften auch am Monte Altuzzo - etwa 100 von ihnen ergaben sich.Es ist nicht möglich, den Namen von ihm zu recherchieren.


    Grüße JS

    Hallo,


    was für sinnfreie Regeln...- einfach alles unter Generalverdacht stellen und fertig. Das ist rückständig und verhindert den Fortschritt.


    Denn es ändert sich rein gar nichts - NICHTS ändert sich. Es werden weiter irgendwo Gräber geplündert egal was ihr hier erlaubt oder nicht.




    HELLO AMERICAN GUY


    please follow the rules and say "hello" at the beginning and "greetings" etc. at the end - they told it to you often enough, youre 29 years old, so just follow the rules, whats the problem?




    There was a battalion of Lithuanian soldiers in Fallschirmjäger Regiment 12 - / 4th Fallschirmjäger Division. Most of them came from Flak Ersatz Abt 51.



    GREETINGS JS


    Code

    Hallo,


    vielleicht hatte er im Soldbuch Inf.Btl. der Lw 51 stehen, und die Person welche dieses auslas hat daraus Landwehr geschlussfolgert. Landwehr-Einheiten gab es vor der Mobilisierung , diese wurden jedoch zeitnah in reguläre Infanterie-Einheiten umbenannt z.B. wurde die 14. Landwehr-Div. im August 1939 aufgestellt und 1940 zur 205. Infanterie Division. Habe nochmal in die KGL von Neckargemünd geschaut, dies bestätigt meine und eure Annahme - dort steht folgendes:



    KGL-Neckargemünd Friedhof.jpg


    https://www2.landesarchiv-bw.d…ite=1920&screenhoehe=1040




    Grüße Ju

    Hallo,


    erstmal er war beim Heer als Gebirgsjäger - bei der Waffen-SS kann er auch Panzergrenadier gewesen sein - was wahrscheinlich ist, da in Nienburg das SS-Panzergrenadier Ausbildungs und Ersatz Bataillon 12 war.


    Die wahrscheinlichste Möglichkeit ist, dass er von Nienburg aus zur SS-Panzerdivision Hitlerjugend kam, welche auch in UNgarn eingesetzt worden ist - dies ist die wahrscheinlichste Theorie .


    Theoretisch könnte er von Nienburg auch zu jeder anderen Waffen-SS Einheit kommandiert worden sein, welche bei der Operation Frühlingserwachen teilgenommen hat. aber wie gesagt, am wahrscheinlichsten ist es, dass er zur 12. SS PanzerDivision HItlerjugend gekommen ist, das die Einheit in Nienburg normalerweise den Ersatz für diese Division stellte.


    Gegen Ende des Krieges wurden auch viele Soldaten in die Waffen-SS eingezogen ob sie wollten oder nicht. Man konnte sich auch freiwillig melden aber dies geschah in der Regel noch im Zivilleben, sprich bevor man Soldat wurde.



    Ob er sich freiwillig zur Waffen-SS gemeldet hätte? Das hat er nicht, da er zuerst beim Heer war.

    Grüße Ju

    Hallo Nicco,

    vielen Dank fuer Deine Hilfe. Ich habe inzwischen alles durchforstet, ihn aber nicht gefunden. Er muss irgendwo anders in der VBL zu finden sein, aber ich kenne mich nicht gut aus mit den Bezeichnungen der Bildlisten.


    Viele Gruesse

    Angelika

    Hallo,


    da er bei Kriegsende in Danzig gesehen wurde, wird er bei Kriegsende auch nicht mehr beim Grenadier Ersatz Bataillon 423 gewesen sein, da dieses im Westen eingesetzt worden ist.


    Grüße Ju

    Hallo Arnd,


    für mich sieht das rechts unten eher wie ein Bildfehler von der Entwicklung des Fotos aus. Ähnlich wie rechts vom Edelweiß am Rand zu sehen. Könnte mich aber auch irren und es könnte auch ein Infanterie-Sturm-Abzeichen sein oder ähnliches.


    Aber Rekrut schließe ich auch aus, sollte nur als Beispiel dienen.


    Grüße Ju

    Moin,


    also auf dem neuen Bild trägt der Mann die Uniform eines Gebirgsjägers, die Paspelierung der Schulterklappen scheint auch nicht mehr weiß sondern Jägergrün. Es gab auch Schirmmützen für Mannschaften.


    Das getragene Edelweiß am Ärmel steht für Gebirgsjäger des Heeres - richtig - die Gebirgsjäger der Waffen-SS hatten eine schwarzes Edelweiß mit eine ovalförmigen Linie drumherum - die GJ des Heeres hatten einen geflochtenen Kranz um das Edelweiß.



    die "Zeichen" der Waffen-SS wurden jedoch an den Kragenspiegeln getragen, sowie ein Ärmeladler links. Bei der 12. SS Pz.Gren.Div. wurden am rechten Kragenspiegel die SS Runen getragen und am Linken Kragenspiegel die Rangabzeichen, an den Schulterklappen konnte man auch erkennen zu welcher Dienstgradgruppe der Soldat gehörte bzw. welchen Rang er hatte. Auch gab es ein Ärmelband der Division) - Mal grob erklärt)



    Ist der Mann ein Familienangehöriger? Falls ja würde ich im Bundesarchiv anfragen, die können dir mehr sagen.



    Was meinst du mit "12. SS-Ausbildungsbatl. (SS-Grenadiere)" ?


    Meinst du das SS Panzer Grenadier Ausbildung und Ersatz Batallion 12 ? Deren Standort war Nienburg an der Weser.



    Wenn die 12. davor steht handelt es sich in der Regel im die Nummer der Kompanie. Die Zahl am Schluss ist dann die Nummer des Bataillons/Abteilung/Regiments - ist die Rückseite des Fotos beschriftet?



    Das er noch die Uniform des Heeres trägt kann einige Gründe haben: Entweder wurde er noch nicht eingekleidet, was 1945 durchaus möglich wäre- zum Teil wurden z.B. Rekruten noch in Zivil oder in Paradeuniformen ausgebildet, wenn sonst nichts vorhanden war.


    Ein anderer Grund könnte sein , dass er als Ausbildungspersonal dorthin abkommandiert worden ist, theoretisch wäre das möglich, wenn auch unwahrscheinlich.


    Oder dass Foto hat gar nichts mit der Waffen-SS zu tum - das wäre eine weitere Möglichkeit. Kommt halt immer auf die Quelle drauf an, vielleicht wurde was verwechselt nach all den Jahren, passiert sogar relativ oft.



    Fakt ist dass der Soldat bei der Infanterie/Grenadieren war und den Gebirgsjägern war. Mehr kann man dazu nicht sagen ohne weitere Informationen und ohne zu spekulieren.


    Grüße SJ

    Hallo,


    es gab bis zum Ende des Krieges "Überstellungen" von Luftwaffe, Marine an und Heer Waffen-SS. z.B. Lw als Ersatz für die 17.SS PzGrenDiv. GvB Ende März 1945. Überstellungen vom Heer waren aber natürlich deutlich seltener.



    Da niemand weiß wann das Foto aufgenommen wurde ist alles weitere nur Spekulation.


    Grüße SJ