Posts by mz-klinik

    Hallo,
    hatte es denn Befehlsblätter der einzelnen Polizeiverwalter gegeben? Wie oben zu Lesen hatte es wohl eine Oldenburger Auflage gegeben.
    Mir liegen Befehlsblätter des Chefs der OrPo aus dem Jahre 1944 vor. Hier steht vor dem jeweiligem Datum die Bezeichnung " Berlin, ....... 1944 ".
    1. Jahrgang usw. Herausgeber : Hauptamt Ordnungspolizei.
    Ich war bislang der Annahme, dass die Befehlsblätter zentral und allgemeingültig im Reich verteilt wurden und generell aus dem HA der OrPo stammten!


    Vielleicht kann bitte jemand Licht in das Dunkle bringen.


    Danke und Gruß
    Frank

    Hallo Gemeinde,
    da wurden auch schonmal die Stiefel eines gefallenen Kameraden in kleine Stücke geschnitten " weichgekocht " und dann mit anderem Zeugs zusammen gegessen. So zumindest die Aussage meines Nachbarn der 43 als Spezialist aus der Stalingrader Hölle ausgeflogen wurde. Insbesondere dort muss es übel zugegangen sein! Da wurden ja alle mitgeführten Pferde regelrecht aufgefressen, war wohl von vierstelligen Zahlen die Rede. Aber eben auch Kannibalismus hatte es gegeben!


    Gruß Frank

    Hallo,


    das erste Foto zeigt den Eingang zum Polizeigebäude Zeisigwald in Chemnitz
    und grenzte
    an die zu DDR - Zeiten genannten Leninstraße und der früheren Planitzstraße und jetzt wieder umbenannten Heinrich - Schützstraße. Der Eingang befindet sich in der Zeisigwaldstraße, benannt nach dem nahen Zeisigwald. Ein Oberst von Pape hatte hier die sächsische Landespolizei / Abt. Chemnitz untergebracht.Später kam dann noch die berittene Abteilung und das Wirtschaftsamt der Polizei hinzu. Dort befindet sich heute das Krankenhaus Bethanien, während des 2.WK war dort auch ein Reservelazarett untergebracht. Der Hauptteil der Kasernengebäude wurde im Jahre 2011 trotz massiver Proteste abgerissen. Nach dem Krieg waren dort bis 1994 sowjetische Einheiten stationiert, gut erinnere ich mich noch an die großen roten Sterne am KPP. Die Polizeikaserne, welche vor dem 2. Wk auch von der Reichswehr genutzt wurde hatte auch ein Polizeischwimmbad. Die Russen funktionierten das Bad einfach um und machten daraus ein unterirdisches Tanklager. Was da nach dem Abzug der Russen von denen hinterlassen wurde kann sich der Leser denken! Das ganze Gelände war kontaminiert!


    Gruß Frank

    Hallo Gemeinde,


    kann mir bitte einer der Experten etwas näheres zur Person eines
    Walter Heinrich Scherer 25.01.1915 / Waltrop
    mitteilen?


    Herr Scherer war um die Zeit von 1945 als Polizeikommissar in der PV Chemnitz eingesetzt.
    Soll vorher aber auch bei den Fallschirmspringern und bei der Flak eingesetzt gewesen sein. Er hat wohl nach allem was bekannt wurde an keinem auswärtigen Einsatz teilnehmen müssen!
    Wo kann er zum PK ausgebildet worden sein??????????
    Zunächst vielen Dank für eure Mühe und noch einen schönen Adventssonntag!


    Gruß Frank



    Überschrift ergänzt; kkn

    Hallo,
    ja es gab die Möglichkeit sich von den Erschießungen befreien zu lassen. Wer natürlich Karrieregeil war und befördert werden wollte drängelte sich im Zweifel nach vorn. Viele lebten auch insgeheime Neigungen aus und konnten sich dabei richtig austoben. Verstehen wird man all das nie!!!!
    Diejenigen welche nicht Schießen wollten übernahmen dann Durchsuchungs, Zuführungs- und Sicherungsjobs innerhalb der Aktionen.
    Die wenigsten hatten sich jedoch ausschließen lassen und das aus den verschiedensten Gründen, zb. Feigheit vor den Kameraden um innerhalb der Truppe nicht ausgeschlossen zu werden. Die Truppe wurde vor den Aktionen befragt wer sich nicht in der Lage fühle die Erschießungen vorzunehmen!
    Nach Studium reichlicher Literatur ist es eigentlich niemanden durch eine Verweigerung des Schießbefehls schlechter gegangen.Ist aber nur meine Meinung, vielleicht weiß da jemand mehr zum Thema.Letztendlich saßen dennoch alle in einem Boot, zumindest wegen Beihilfe! Alles gut zu lesen in GOLDHAGEN`s " Hitlers willige Verbrecher ".


    Gruß Frank

    Hallo, die Dokumentation fand ich gut gelungen und recherchiert. Gefehlt aus meiner Sicht hat hier die Nachkriegsjustiz, also die Differenzierung zwischen Ost und West. Die bundesdeutsche Justiz hat ja bekanntermaßen lange genug damit gewartet um Anklagen zu erheben. Im Laufe der Zeit waren dann viele Verbrechen verjährt, im Osten wurde da offensichtlicher schneller gehandelt und damit auch schneller geahndet. Allein wie von Bomhardt hofiert wurde, ist ein bestes Beispiel hierfür!
    Sicher ein unerschöpflichesThema und in 2h nicht abzuhandeln.


    Gruß Frank

    Hallo Bert,
    klär mich doch bitte mal auf welche Behauptung ich aufgestellt habe!
    Ich habe lediglich aus der Rede des Oberheinis zitiert und ja ich gehe davon aus, dass es sich bei dieser Rede um ein unverfälschtes Tondokument handelt.
    Weiter müssten dann ja alle möglichen Tondokumente angezweifelt werden,
    also es fällt mir sehr schwer dies zu glauben!


    Gruß Frank

    Kordula,


    ich will nicht vom Thema abschweifen! Aber die Rede von Posen hat schon etwas sehr perverses gehabt!
    Zitat: " abgesehen von einigen Ausnahmeschwächen anständig geblieben zu sein, ist ein Ruhmesblatt in der Geschichte "! Das belastet mich immer wieder aufs Neue!
    Was war mit dem nicht in Ordnung????


    Gruß Frank

    Hallo,
    ich würde mal meinen, dass es sich hierbei um die sogenannte Tiegelblutwurst oder aber auch um " Tote Oma " handelt. Mit Sauerkohl und Kartoffeln eine Delikatesse! Bei uns gibt es tote Oma entweder als Grütz- oder Semmelwurst. Das sind die Bestandteile der toten Oma neben dem Blut, den Schwarten und was da sonst noch alles drinne ist.


    Gruß Frank

    Hallo, ich habe eine Frage und vielleicht kann mir jemand hierbei helfen.


    Gab es nach Kriegsende eine Nachfolgeinstitution für die Wehrmacht-Fürsorge und Versorgungsämter?


    Was kann man darunter verstehen, gibt es hierzu gesonderte Archive oder ist da alles in dem " Krankenbuchlager " versteckt?



    Gruß Frank


    9 überflüssige Fragezeichen entfernt...Huba

    Hallo Policeman, vielen Dank für die Bilder, sehr schön!
    Ich bin nur etwas verwirrt was den BdO von Dresden betrifft! Hatte es denn keinen BdO Leipzig gegeben, da ja die Stadt Eilenburg nicht gerade eben zu Dresden gehört. Oder saß für Sachsen ein BdO generell nur in Dresden??
    Ansonsten staune ich über die abgesetzte Kopfbedeckung der Kameraden während der Vereidigung!


    Schönes WE


    wünscht Frank

    Hallo, ich höre erstmals von einem " Krankenbuchlager ".
    Welche Zeiträume decken diese Unterlagen ab und ist hier die Polizei des Reiches ebenfalls verortet??
    Wo befinden sich diese Unterlagen derzeit und kann ich mich hierzu irgendwie einbringen??


    Gruß Frank

    Hallo und vielen Dank,
    das kommt ganz genau so hin. Er wurde nach seiner Ausbildung nach Berlin und zunächst zur Schupo versetzt. In Bln. Neukölln war er dann in einem Revier an der Sonnenallee eingesetzt und wurde zum auswärtigen Einsatz befohlen. Zunächst wurde er dann nach Nürnberg zur Absicherung eines Reichsparteitages eingesetzt und dann ging es in den auswärtigen Einsatz über Österreich!


    Danke und Gruß


    Frank