Posts by rolli.m

    Hallo zusammen,


    August Dieter schrieb von 32 Gefallenen der Transportkompanie, die mit dem Motorsegler S6 untergegangen sind.


    Aus der Verlustmeldung des Generalquartiermeisters der Lw vom 19.6.41 geht hervor, dass nach dem Untergang

    des Bootes 53 Soldaten dieser Einheit vermißt werden.


    Ich gehe davon aus, dass diese Meldung erst nach eingehender Prüfung der Verlustmeldungen der Einheit ver-

    öffentlicht wurde.


    Gruß Roland

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    • 19.6.41.jpg

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    Hallo Matthias,


    hier weitere Nachweise aus dem KTB des Befehlshabers Süd-Ost.


    Laz. Zug 033


    fährt am 26.4.44 mit 175 Patienten ins Reich.


    Laz. (Zug ?) "Tübingen"


    vom Dodekanes mit 238 Patienten.


    BVZ (o. Nummer)


    fährt mit 150 Patienten in Richtung Graz.


    Laz. Zug 628


    fährt mit 309 Patienten am 27.3.44 in Richtung Wien.


    Laz. Zug "Elbe"


    wird am 25.8.44 auf der Strecke Saloniki-Athen zwischen Angie und Nezeros

    von Tieffliegern angegriffen.

    Der Zug war nicht belegt. Vom Personal werden 2 Mann verletzt.


    Laz. Zug M 252/44


    läuft zwischen Lianokladi und Hedwiga auf eine Mine. Der Zug war nicht belegt.

    Vom Personal wird ein Mann verletzt.


    Quelle: NARA


    Gruß Roland

    Hallo Matthias,


    hier 2 Nachweise für den Laz. Zug 631.


    1.

    Der Schütze Franz Hobza verstirbt am 8.1.42 in diesem Zug.

    Er wird in Smolensk begraben.


    2.

    Im Heeresnachrichtenblatt wird nach der Einheit des Ogefr. Felix Mokre gesucht.

    Er wird nach seiner Verwundung am 16.3.43 mit dem Laz. Zug 631 aus Russland ins Res. Laz. V

    in München gebracht und dort am 16.3.43 eingeliefert.


    Llt. Wast lautet sein Nachname Felix Karl Mokry. Er wird am 11.2.43 bei Gaitolowo verwundet.

    Seine Einheit war 1./Infanterie-Regiment 43.

    Er ruht auf dem Friedhof in Waldfriedhof in München.


    Gruß Roland

    Hallo Matthias,


    hier ein Nachweis zum Laz. Zug 627


    Der Stabsgefreite Johann Münderloh verstirbt in diesem Lazarettzug am 5.10.44.

    Standort des Laz. Zuges war verm. Wittenberge/Prignitz.

    Er wird auf dem dortigen Friedhof begraben.


    Gruß Roland

    Hallo Matthias,


    hier weitere Nachweise.


    Luftwaffenlazarett 5/XII Paris bzw. Bad Nauheim


    Laz. Zug 746


    Erich Münnich wird n. dem 7.8.44 mit diesem Zug verlegt. Ziel unbekannt


    Laz. Zug 640


    Herbert Neczas wird n. dem 1.8.44 mit diesem Zug verlegt. Ziel unbekannt.


    Laz. Zug 609


    Karl Peterka wird n. dem 6.4.43 mit diesem Zug verlegt. Ziel unbekannt.


    Gruß Roland

    Hallo zusammen,


    der Schütze Friedrich Senger wird am 23.5.42 wegen Fahnenflucht nach Urteil

    des Kriegsgerichtes F.K. 182 zum Tode verurteilt und erschossen.

    Er ruht heute auf dem Friedhof in Tartu/Estland.


    Senger, Friedrich

    Stab/291. ID


    Nachname: Senger

    Vorname: Friedrich

    Dienstgrad: Schütze

    Geburtsdatum: 23.10.1919

    Geburtsort: Danzig-Oliva

    Todesdatum: 23.05.1942

    Todesort: Dorpat



    Gruß Roland

    Hallo zusammen,


    ich habe zu diesem Thema Herrn Buwert vom Historischen Verein Frankfurt/Oder angeschrieben.


    Hier seine Antwort.



    Hier der Auszug aus dem Museums-Jahrbuch 2020, S. 260:


    Wolfgang Buwert


    Ausgewählte Aspekte zur Geschichte Frankfurts im Zweiten Weltkrieg


    „Noch am 26. Januar 1945 wurde das I. Aufgebot des Frankfurter Volkssturms mit der Eisenbahn zum Einsatz im Oder-Warthe-Festungsbogen in den Raum Meseritz (heute Międzyrzecz) transportiert.


    Die Männer kamen in das RAD-Barackenlager 8/84 „Engelgrund“ im Wald bei Hochwalde, südwestlich von Meseritz. Bereits am Abend des 29. Januar geriet das Bataillon durch den sowjetischen Durchbruch des Oder-Warthe-Festungsbogens in den deutschen Rückzugsstrudel. Unterirdisch gelangte es in südliche Richtung bis etwa zum Dörflein Schönow. Hier verloren sich um den 1./2. Februar 1945 die Spuren des Frankfurter Volkssturmbataillons 16/87 unter Bataillonsführer Oberstleutnant d. R. Oberstudiendirektor Robert Kriesmann, Direktor der Städtischen Oberschule. Viele Männer wurden in diesem Raum von Rotarmisten erschossen.


    Das Drama des Volkssturmbataillons war lange Gesprächsstoff in Frankfurt, so z. B. für Hermann Scheibig am 9.März 1945: „Das Batl. ist nicht mehr. Einige Leute haben sich durch die russ. Linie geschlichen. – Die andern? Man weiß nichts. Vielleicht gefangen. In den Wäldern sollten auch noch welche sein.“[1]


    Gaswerksdirektor Dr.-Ing. Arnold Körting, dem die Rückkehr nach Frankfurt gelang, schrieb am 10. März an Edith Ehrhardt, die seit Anfang Februar 1945 ihren Mann, Dr. Rudolf Ehrhardt, Leiter des Statistischen Amtes in der Stadtverwal­tung und verantwortlich für Stadt- und Verkehrswerbung, vermisste: „Ich habe Ihren Mann wohl gesehen bis zum 1/2. (= Februar – W. B.), weiß aber nichts von ihm seit unserem Gefecht in Schönow, wo wir zersprengt wurden. [...] Ich habe die Hoffnung, dass ein Teil der Kameraden noch drüben steckt und sich mehr nach Osten gewandt hat, wo weniger Russenbesetzung ist.“[2] Der Sohn, Dietrich Ehrhardt, versucht noch immer, das Schicksal seines vermissten Vaters zu klären.“


    [1] Hermann Scheibig, Feldpostbriefe vom 13.02.1945 und 09.03.1945.


    [2] Postkarte von Dr.-Ing. Rudolf Körting an Edith Ehrhardt vom 10.03.1945. Original im Besitz von Dietrich Ehrhardt (Essen).




    Das bringt hoffentlich etwas Licht in das Durcheinander der Quellen.


    Gruß Roland

    Hallo Wirbelwind,


    ich habe noch 1 o. 2 schmale Bücher im Regal, in denen er seinen Kindheitserlebnisse

    zum Kriegsende niederschrieb.

    Eine Abhandlung zu den Kämpfen in der Uckermark war vielleicht geplant. Allerdings

    ist mir diese bisher nicht untergekommen.

    Da wäre ich auch sehr dran interessiert.


    Gruß Roland

    Hallo zusammen,


    das Stadtmuseum Schwedt hat mir vor Kurzem mitgeteilt, dass der Nachlass von Günter Ballenthin

    an das Stadtarchiv übergeben wurde.


    Nach archivarischer Aufbereitung wird er dort für die Forschenden zur Verfügung stehen.


    Gruß Roland