Posts by Hoth

    Hallo,


    anbei ein sehr interessanter Artikel über den alliierten taktischen Einsatz von Bomberverbänden im 2.WK im Rahmen der Operationen in der Normandie 1944. Er zeigt zum einen eindrucksvoll den materiellen und organisatorischen Aufwand und die Problematiken so eines Einsatzes, insbesondere auch der schweren Bomberverbände, und läßt andererseits unschwer erahnen, mit welcher Vernichtungswucht und größter materieller und zahlenmäßiger Überlegenheit des Gegners die dort kämpfenden deutschen Einheiten konfrontiert waren und dennoch immer wieder standhielten und zu Gegenangriffen ansetzten, dem Gegner größte Verluste zufügten und nicht nur den alliierten Gesamtplan zeitlich sondern praktisch jeden einzelnen Angriffsplan der angeführten Operationsbeispiele vereitelten. Insgesamt eine beeindruckende und detaillierte Studie zu diesem Thema und den schweren Kämpfen.


    Taktische Bombenteppiche


    http://retro.seals.ch/digbib/view2?pid=asm-004:1964:130::519


    Gruß Bernd

    Hallo Karl,


    sicher ein sehr interessantes Thema, zu dem man in der Tat eine umfangreiche Dissertation verfassen könnte(falls es sie nicht schon gibt) und auch müßte, wollte man aller relevanten Aspekte Herr werden und genügen. Selbst wenn man über den Rahmen hinausmöchte, auch nur einige der unzähligen Beispiele der in den Einheitenchroniken oder vielen Erlebnisberichten ehemaliger Soldaten beschriebenen Erfolge und auch Mißerfolge des Artillerieeinsatzes des deutschen Heeres zu sammeln, hätte man genug zu tun, nicht nur zeitlich. ;) Da hat Udo völlig recht.


    Ich habe dennoch mal ein paar interessante Artikel zum Thema rausgesucht, spezielle und Artikel in denen die Artillerie eine wesentliche Rolle spielte und die daher ein schon recht gutes Bild ergeben, unter welchen Bedingungen und mit welchen Mitteln die deutsche Artillerie ihre Aufgaben lösen mußte und kämpfte. Man kann da sicher schon selbst gute Schlüsse ziehen und Antworten finden im Hinblick auf Deine Fragestellung.


    Artillerieverwendung 1942-45


    http://retro.seals.ch/digbib/v…=asm-003:1946:92=112::863


    Über die Geschütze des deutschen Heeres und ihre Munition


    http://retro.seals.ch/digbib/v…id=asm-004:1952:118::1168


    Das Problem der Feuerkonzentration der Artillerie


    http://retro.seals.ch/digbib/view2?pid=asm-004:1948:114::760


    Die Rolle der Artillerie bei den Abwehrkämpfen im Osten 1942-45


    http://retro.seals.ch/digbib/v…=asm-003:1946:92=112::265


    Die deutsche Artillerie in der Ardennenoffensive


    http://retro.seals.ch/digbib/v…=asm-003:1947:93=113::827


    Die Angriffsschlachten gegen Cassino


    http://retro.seals.ch/digbib/v…id=asm-004:1951:117::1216


    Sewastopol 1941/42 - Der Angriff auf die stärkste Festung des Zweiten Weltkrieges


    http://retro.seals.ch/digbib/view2?pid=asm-004:1966:132::995


    http://retro.seals.ch/digbib/v…id=asm-004:1967:133::1240


    http://retro.seals.ch/digbib/v…id=asm-004:1966:132::1067


    Mit dem Begriff "Wendigkeit" ist nicht Mobilität gemeint, sondern die Schnelligkeit und das Vermögen sich auf die schnell ändernde Kampflage im Gefecht einzustellen und zu reagieren und entsprechend zu agieren. Das schließt insbesondere führungstaktische und nachrichtenmäßige Aspekte ein, die die Grundlage für einen effektiven Einsatz der Artillerie bilden.


    Gruß Bernd

    Hallo,


    dazu ein heutiger Artikel in der SPON, mit zumindest für mich neuen und interessanten Details, wie aktiv GB mit allen Mitteln versuchte, die USA in den 2.WK hineinzuziehen und dazu, zusammen mit der US-Regierung und wichtigen Behörden, vor allem die US-Bevölkerung und die öffentliche Meinung zu beeinflussen und zu manipulieren. Man scheute dabei offensichtlich vor nichts zurück.


    Der wahre 007


    James Bond hatte viele Vorbilder - der berühmteste war William Stephenson. 1940 entsandte Winston Churchill den Meisterspion nach New York. Seine Mission: Die USA in den Zweiten Weltkrieg zu zwingen. Um jeden Preis.

    http://www.spiegel.de/einestag…james-bond-a-1039692.html


    Gruß Bernd

    Hallo,


    für Interessierte ein heutiger WO-Artikel zum Thema, mit dem Hinweis auf ein neues Buch eines kanadischen Historikers.


    So halfen polnische Bauern beim Judenmord


    Ein kanadischer Historiker hat erforscht, wie katholische Polen die deutschen Besatzer bei der Jagd auf untergetauchte Juden unterstützten. Es gab Zucker, Wodka und gebrauchte Kleider als Belohnung.


    Der Historiker Jan Grabowski von der Universität Ottawa präsentiert jetzt in seinem Buch "Hunt for the Jews. Betrayal and Murder in German-Occupied Poland" ("Judenjagd.
    Verrat und Mord im deutsch besetzten Polen") neue Forschungsergebnisse über einen bislang meist übersehenen Aspekt des Holocaust.

    http://www.welt.de/geschichte/…auern-beim-Judenmord.html


    Gruß Bernd

    Hallo Udo,


    ich weiß zwar was Du meinst, aber ich habe für keinen Verständnis, der die Wahrheit unterdrücken, fälschen oder zurechtbiegen will, ob Russen, Griechen,Amerikaner, Briten, Franzosen, Deutsche ist da egal.


    Wie schon gesagt, entscheidend ist, daß sich die Wahrheit durchsetzt und sich die Verhinderer durch ihre Lügen oder Aktivitäten selbst entlarven.


    Gruß Bernd

    Hallo,


    das paßt auch gut hierzu.


    Streit über Partisanen-Propaganda: Moskau stuft deutschen Historiker als Extremisten ein


    Russland hat Texte des deutschen Historikers Sebastian Stopper auf die Liste "extremistischer Materialien" gesetzt - gleich hinter Schriften Mussolinis. Stopper hatte Lügen der sowjetischen Partisanen-Propaganda entlarvt.


    http://www.spiegel.de/politik/…emisten-ein-a-974971.html


    Entscheidend ist aber doch, daß sich offensichtlich die Wahrheit dennoch letztlich immer durchsetzt, auch wenn es lange dauert und diejenigen, die das nicht wahrhaben wollen mit anscheinend auch obskuren MItteln verhindern wollen.


    Gruß Bernd

    Hallo Karl,


    die Literatur ist natürlich sicher vielen bekannt, die sich ernsthaft für die Fallschirmtruppe der WH interessieren und auch dort sehr viel umfassend beschrieben.


    Ich wollte nur kurz meine persönliche Meinung zu diesem Foto umreißen. Ein schönes Bild, daß mein Herz jedesmal ein Stück zerreisst, weil ich selbst weiß, was alles dahinter steckt. Und dennoch nicht einmal das, was diese Jungen in der Realität erleben mußten. Ich wüßte gern, wer von dieser Gruppe den Krieg überlebt hat. Aber das ist ein anderes und eher emotionales Thema.


    Wie auch immer, mit Deinem Literaturhinweis zum Thema Fallschirmtruppe hast Du völlig recht und habe ich auch schon in meiner Forummitgliedschaft hingewiesen. Doppelt ist gut, mehrfach immer besser....!


    Also, lest den Stimpel, den Golla, das Forum und andere Medien, ideal englischsprachige Arbeiten, und bildet euch ein eigenes Urteil über diese auch vom ehemaligen Gegner hochgerühmte Truppe.


    Gruß Bernd


    Gruß Bernd

    Hallo,


    diese zumeist sehr liebe-und kunstvoll gearbeiteten Holzschnitzarbeiten als "Wanderstöcke" zu bezeichnen ist vielleicht etwas weithergeholt. Mal abgesehen davon, daß es sicher auch viele als reine Wanderstöcke oder Gehhilfen benutzte Holzwerkzeuge gab. ;)


    Die kunstvolleren Arbeiten waren wohl auch allerorten üblich, aber gelangten zudem auch durch besonders versierte Soldaten zu einiger Berühmtheit. Hier sei beispielhaft der "Wolchowstab" genannt, der an der Nordostfront im Raum Leningrad bekannt war, je nach Können des Erstellers reich und kreativ verziert war und offensichtlich noch heute das Sammlerherz begehrt. Man kann da sehr viel unter Google finden, z. B. das hier:


    http://www.militaria-lexikon.d…lexikon_de_-_wolchow.html


    Und hier ein schönes Foto deutscher Fallschirmjäger beim Ausmarsch nebst Marschgesang, bei dem wohl die Veteranen solche Stöcke mitführten, zumindest wenn man die Kerben an den Stäben dieser Soldaten als solches deuten würde.


    Davon abgesehen für mich als ehemaliger FJ eines der eindrucksvollsten Fotos dieser Truppe im 2.WK. Ich kenne sehr viele und habe auch viele FJ-Fotos, viele beeindruckende Fotos vor allem in Kampfhandlungen, aber dieses an sich "ruhige" Foto außerhalb des Gefechtes strahlt alles das aus, was diese wundervolle Truppe damals und bis heute ausmacht, Energie, Einsatzwille, Geschlossenheit, Kameradschaft und milit. Perfektion, kurzum das Bild einer perfekten Soldatengemeinschaft, wie es seit jeher seit Jahrhunderten und bis heute Sinnbild und Ideal einer jeden Armee dieser Welt ist, ob man das nun mag oder nicht. Aber ich wage mal zu behaupten, die Zahl der Pazifisten hier im Forum hält sich ebenso in Grenzen wie die der extremen Militaristen. ;)


    Wie auch immer, natürlich liegt das Foto wie stets im Auge des Betrachters und ist rein meine pers. Empfindung. Insofern sei mir diese sehr pers. Wertschätzung des Fotos verziehen! Und das alles auch nur am Rande, unabhängig des interessanten Threads! ;)


    Gruß Bernd

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    Hallo,


    entscheidend ist doch immer und war auch damals die konkrete Kampfsituation. Wie die Lageskizze zeigt, hat der poln. Panzerkdr. seine Fahrzeuge ideal flankierend und das auch noch unbemerkt aufgestellt, erfolgte der Angriff überraschend und war auch aus der kurzen Entfernung für einen PIV tödlich, mit dem Kriegsglück, daß nun ausgerechnet die Munition des dt. Panzers getroffen wurde. Neben dem Können und Mut des poln. Panzerkdr. hat hier also auch das Glück/Pech einer Kampfsituation eine Rolle gespielt, je nach der betrachteten Seite und wie sie in allen Kampfhandlungen anzutreffen sind. Solche Situationen traten im weiteren Kriegsverlauf en Masse auf und sind und waren seit der Geschichtsschreibung mit ihrer Tragik und ihrem Leid, ihrer Euphorie und ihrer teilweisen Überhöhung Bestandteil jedes Krieges und Kampfes. Was für eine Tragik liegt im sagenhaften Tode eines Siegfried, was im realen Sterben eines Spartacus oder im absurden Tod Alexander des Großen oder Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), eines Nelson oder vieler anderer Militärs und Persönlichkeiten. Wie viele Schlachten in der Menschheitsgeschichte wurden vom Wetter, von Zufällen und anderen Unwägbarkeiten entschieden?!


    Und wieviele hervorragende und höchstausgezeichnete deutsche Soldaten sind gefallen, als Patrioten und im Glauben und der Gewissheit ihr Vaterland zu schützen und das Regierung und Führung das Richtige tun und befehlen. Was wäre heute für uns Bürger anders, trotz aller damals nicht möglichen Informationsgelegenheiten?


    Wie viele Regimegegner sind als aufrechte Deutsche und Patrioten gestorben. Ernst Thälmann ist da nur das wohl extremste Beispiel der Denkweise dieser mutigen Menschen, die selbst heute den linksradikalen Kräften im Lande supsekt ist. Allein weil sie wie die deutschen Soldaten auch Patrioten waren. Jeder auf seine Weise, aber immer voller Leidenschaft und Opferbereitschaft für ihr Land. Ein Ernst Thälmann könnte diese 1944 gemachte Aussage heute nicht mehr ohne den medialen "Antifa"-Shitstorm und der anderen ewiggleichen Deutschlandhasser sagen. So weit ist dieses Land schon.


    "Im Mittelpunkt der großen Weltereignisse, im Feuer der gegenwärtigen politischen Atmosphäre und im flutenden Leben der schaffenden Menschheit steht mein Schicksal... Ich bin kein weltflüchtiger Mensch, ich bin ein Deutscher mit großen nationalen, aber auch internationalen Erfahrungen. Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk, und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation, eine ritterliche, stolze und harte Nation. Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden. Mein Leben und Wirken kannte und kennt nur eines: Für das schaffende deutsche Volk meinen Geist und mein Wissen, meine Erfahrungen und Tatkraft, ja mein Ganzes, die Persönlichkeit zum Bestehen der deutschen Zukunft für den siegreichen sozialistischen Freiheitskampf im neuen Völkerfrühling der deutschen Nation einzusetzen!"


    http://www.thaelmann-gedenkstaette.de/GSETHP/Brief.html


    Freunde und Genossen ;), wer sollte diese hehren Worte eines deutschen Kommunisten und Patrioten heute öffentlich sagen, ohne danach medial von den eigenen Leuten und den anderen vernichtet zu werden???!!! Und wer traute sich das überhaupt noch, selbst wenn er so denken sollte. So weit ist es schon! Denkt mal drüber nach! Wir wissen das z. B. wiki bewußt und gezielt und immer wieder gegen jeden Versuch der Korrektur des Forum zu bestimmten Themen anderes schreibt und wir können uns dagegen nicht wirklich wehren. Millionen Menschen lesen somit Falsches, weil ein angebliches neutrales und informatives Medium Korrekturen nicht zuläßt und bewußt und gezielt Verantwortliches dieses Lügengebilde wollen. Das ist Demokratie, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit???


    Wie auch immer, zurück zum Thema, dieser Panzerkampf von Edmund Roman Orlik und Victor Erbprinz von Ratibor und Corvey war Schicksal und hätte auch so den poln. Panzersoldaten treffen können. Um so mehr alle Hochachtung vor der wahrlich ritterlichen und soldatischen Geste und Tat des Polen die verwundeten Gegner zu retten!


    Gruß Bernd


    Hallo,


    genausowenig sollten historische Tatsachen verdreht und auf den Kopf gestellt und sollte nicht verschwiegen oder verharmlost werden, daß es auf beiden Seiten in Frankreich zu Rechtsverletzungen und Übergriffen gekommen ist und viele Aktionen von WH und Waffen-SS Reaktionen auf Handlungen der Gegenseite waren.


    Gruß Bernd

    Hallo,


    ohne extra einen neuen Thread zu eröffnen, aber passend zum Thema, eine weitere sehr schöne, interessante und spannende Episode jener Zeit.


    Auf einmal hatten ganz viele Juden "arische" Väter


    Kein Deutscher hat in den 1940er Jahren so viele Juden gerettet wie Hans Calmeyer. Nun hat ein Forscher seinen Fall rekonstruiert. Ein Gespräch über Mut, Tricks und Katz- und Mausspiele mit der SS.


    http://www.welt.de/kultur/arti…Juden-arische-Vaeter.html


    Zumindest mir war dieser mutige Mensch Calmeyer bislang nicht bekannt.


    Gruß Bernd

    Hallo Bodo,


    LAH oder Waffen-SS und GD allein zum Thema Elitedenken und Eliteeinheiten wäre wohl sicher zu kurz gegriffen. Für das Heer gilt das natürlich, aber ich denke Fallschimjäger, Gebirgsjäger, Brandenburger, U-Bootwaffe und wohl auch Jagdflieger sind da auch zu nennen. Alles sicher auch in Relation zur Zeit und Kriegsentwicklung, aber auch diese Waffengattungen bzw. Einheiten hatten diesen besonderen Status und Nimbus ja durchaus, auch oder gerade wenn sie dann auch noch Spezialisten erforderten und nicht "nur Elitelandser". ;)


    Wie gesagt, vor allem die Zeit bis Kriegsbeginn und kurz darauf betreffend, im Verlauf relativierte sich dann ja bekanntlich vieles, auch der Elitestatus, gerade was die "Landeinheiten" betrifft. U-Bootmänner und Piloten sind ja grundsätzlich Spezialisten und damit eigentlich per se Elite, denn Anforderungen, Ausbildung und vor allem auch komplexes technisches Verständnis unterscheiden sich naturgemäß deutlich vom "Landser" egal welcher Elite-Einheit oder welcher Ärmelstreifen.


    Gruß Bernd

    Hallo Karl,


    in der Kursker Schlacht wurden russischerseits viele Pz eingegraben, zwar nicht von Stalin selbst befohlen, sondern von Watutin, aber man wollte diese Variante zur Stärkung der Panzerabwehr nutzen.


    "Zur Vorbereitung der sowjetischen Verbände durch Führer- und Stabsausbildung sowie gefechtsnahe Ausbildung wird auf die Darstellung in der "Soviet General Staff Study" verwiesen.(FN 72) Hier soll nur ein Punkt aufgenommen werden, den auch Rotmistrow in seinen Erinnerungen anspricht: Ganz offensichtlich war den höheren Führern die
    Unterlegenheit ihrer eigenen Panzer des Typs T-34/76 sehr bewusst. Sie artikulierten jedoch nur die Unterlegenheit gegenüber dem Tiger, den sie nun auch überall vermuteten, so dass man wohl schon von einer Tiger-Psychose der sowjetischen Führer sprechen kann.


    Die Folgerungen, die die sowjetischen Führer zogen, führten zu zwei extremen Formen des Einsatzes von Panzerverbänden, die nach deutschem Verständnis damals wie heute als abwegig auszuschließen waren. Die eine extreme Form war das Eingraben der Panzer. Dazu ging man nicht erst im Verlauf der Operation über, sondern schon in der Vorbereitung. Eine deutsche Ic-Karte mit Ergebnissen der Luftaufklärung vor Beginn des Angriffes vermerkt 84 eingegrabene Panzer allein in den Durchbruchsabschnitten des XXXXVIII. und II. SS Pz.K.(FN 73) Mit dem Eingraben machte man den Panzer jedoch zur Pak und beraubte ihn eines seiner kennzeichnenden Merkmale, nämlich der Beweglichkeit. Andererseits konnte der T-34 nur eingegraben als Pak den deutschen Panzern auf kurze Entfernungen wirklich gefährlich werden (siehe Anmerkung 21, Teil 1). .."


    http://www.bundesheer.at/omz/ausgaben/artikel.php?id=158


    Auch hier kommt das Thema vor:


    http://www.solonin.org/de/book_der-22-juni-1941-oder-wann/38


    Gruß Bernd

    Hallo Bodo,


    anbei der Link zu einer recht gut gemachten Film/Doku zur Schlacht um Rshew und deren Vorgeschichte.


    Soviet Storm: WW2 in the East - The Rzhev Meat-Grinder



    Gruß Bernd

    Moin babsie,



    Keine ernst zu nehmende, oder glaubst Du wirklich, dass die NKWD und die SMAD der deutschen Justiz den Raum für freie Urteilsbildung gelassen haben???


    Hallo,


    das ist doch im Bezug auf das eigentliche Thema das entscheidene. Hier hat Viktor vollkommen recht, MfS hin oder her. Es ist sicher alles richtig, was babsie und andere zum Unrecht durch MfS &. Co. auch schon in den Anfangsjahren der DDR schrieben, aber zum Thema WH-Angehörige in der KVP/NVA spielt das keine Rolle.


    Zum einen war das MfS zu dem Zeitpunkt noch nicht der gigantische und perfekte Apparat der 70-iger und 80-iger Jahre, auch wenn die Genossen des "Schild und Schwert der Partei" ihrem sowjetischen Vorbild in bekannter deutscher Manier dienstbeflissen und devot nacheiferten und zum anderen hat bis weit zum Ende der 50-iger Jahre die sowj. Führung und deren Besatzungsorgane in der SBZ und der späteren DDR letztlich das Sagen und Entscheiden gehabt. Auch bei den Entscheidungen, welcher ehemalige WH-Angehörige vertrauensvoll und ideologisch genügend gefestigt war, gerade auch um hohe und höhere Positionen zu besetzten. Da passierte nichts zufällig, nichts hundertfach geprüft und aktenkundig festgestellt. Wenn die sowj. Sicherheitsorgane der Meinung waren, derjenige ist nicht geeignet, dann wurde es auch nichts mit der neuen Karriere.


    Dieses Prinzip der Sowjets der kollektiven Paranoia, dem Mißtrauen und dem Bespitzeln von Allem und Jedem hat das MfS dann zwar übernommen und perfektioniert, aber so weit war sie in den 50-igern noch nicht und die Sowjets behandelten auch die neugegründete DDR noch viele Jahre als reine Besatzungszone, mit allen damit zusammenhängen Rechten und Befugnissen. Das betraf alle Gebiete, von Politik, Wirtschaft bis zu Justiz (Speziallager etc.) und natürlich auch die Aufstellung von militärischen Kräften in Ostdeutschland.


    Man sollte also im Zusammenhang damit und dem Thema WH-NVA nicht die Stasi oder andere DDR-Organe überbewerten und in den Vordergrund stellen. Die hatten letztlich alle nichts zu sagen. Entscheider beim Aufbau der DDR, der NVA, des MfS usw. waren die sowj. Besatzungstruppen und Sicherheitsorgane. Das Viktor darauf noch einmal hinweist ist daher völlig richtig.


    Gruß Bernd


    Hallo Jürgen,


    interessanter Link zur Spiegel-Rezension! Heute wäre so etwas gar nicht mehr möglich und denkbar, da muß man schon staunen, was man "damals" vor gar nicht allzu langer Zeit selbst noch im Spiegel schreiben konnte und auch schreiben wollte, ohne das die politisch-korrekte braune Keule herüberwedelte und man sich verbog und verkroch!


    Gruß Bernd


    Hallo Thomas,


    danke für den Tip, wieder was zum Thema Forentechnik gelernt! :thumbsup:


    Ich denke, die eigentliche Fragestellung rebelaus in seinem Eingangspost ist bis Mitte Seite 3 wesentlich abgehandelt und beantwortet, viel mehr wird dazu wohl kaum noch kommen. Da müßte dann schon jemand ein Kenner der umfangreichen angeführten Literatur dazu sein. Das wage ich mal zu bezweifeln.


    Ab Ende Seite 3 ging es dann mit "Zonenjustiz" & Co. abwärts. ;)


    Insgesamt ist das Thema NVA/DDR sicher sowieso zu komplex und mit Verlaub, da könnten dann "AltBRDler" naturgemäß auch wenig sachlich/fachlich beitragen, so wie umgekehrt zum Thema BW. Es sei denn, wie gesagt, hier ist noch jemand Kenner und Experte der Literatur dazu.


    Aber das ist nur meine persönliche Meinung und soll die Diskussionslust hier natürlich nicht beeinträchtigen. Das soll es von mir auch gewesen sein.


    Gruß Bernd