Posts by Panzer Grenadier

    Hallo Stuart und Thomas,


    Danke für die Beiträge!

    Ja, ich meine Gebirgsjäger-Regiment 144. Es war ein Tippfehler ;)

    Kann ein Admin den Tippfehler im ersten Beitrag korrigieren?


    Max Böhrendt erhielt das Ritterkreuz in Millerowo. Er war Führer eines selbständigen 2-cm Fla- (Sf-) Zuges in der Kampfgruppe Kreysing.

    (Quelle: http://www.lexikon-der-wehrmac…register/B/BoehrendtM.htm)


    Im Axis-History Forum wird etwas über die Kampfgruppe Kreysing gesagt. Aber ohne Quellen. Italiener werden erwähnt.

    https://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=67276


    Mfg, Rick.

    Hallo,


    Hiermit möchte ich zu den Kämpfen in Kessel Millerowo eine Materialsammlung starten.

    Es war ein wichtiger Stützpunkt, weil es umfangreiche Verpflegungsdepots in der Stadt gab.

    Die Kämpfe fanden vom 23. Dezember 1942 bis 15. oder 17. Januar 1943 statt.

    Welche Einheiten waren in der Stadt eingekesselt? Gibt es Karten?


    Ich weiß, dass mindestens die folgenden Einheiten in Millerowo waren:


    Gebirgsjäger-Regiment 114

    (Quelle: http://www.lexikon-der-wehrmac…erregimenter/GJR144-R.htm)


    3./Eisenbahn-Bau-Bataillon 2

    Eisenbahn-Pionier-Kompanie 58

    Eisenbahn-Pionier-Kompanie 74

    (Quelle: Nara-T311-R271)


    9./Flak-Regiment 43

    (Quelle: Wehrpässe von A.L. und H.K.)


    Pionier-Regimentsstab z.b.V. 680

    (Quelle: Oberst Wagner (Pi.Rgt.z.b.V. 680, Millerowo))


    Und Möglicherweise:

    (Teile?) Kraftwagen-Transport-Abteilung 979

    (Teile?) Bau-Bataillon 119


    Mfg, Rick.

    Hallo,


    In der Nacht vom 26. auf 27. November 1944 übernimmt Aufklärungs-Abteilung 5 die Stellung von Bataillon 258. Dies war um 1:30 Uhr fertig. Gefechtsstand befindet sich in Jezewo (direkt südlich von Ostenburg).


    Quelle: CAMO_500_12477_85_0012.


    Als Anhang teil eine Karte von 35.ID mit 5.Jäger-Division darauf. Datum November 1944. Kein bestimmter Tag.

    Quelle Karte: CAMO_500_12477_392_MAP_0001.


    Mfg, Rick.

    2./Halb-Marsch-Bataillon z.b.V. Inf. "Groẞius"


    Aus: Hammerstein

    Eingetroffen: 27. Okt. 1944 bei 5.Jäger-Division

    Führer: Leutnant Kohls

    Gesamtstärke: 30 Uffz., 217 Mannsch.

    Waffenzugehörigkeit: 42 Inf, 1 Reiter, 11 Nachr, 22 Pioniere, 1 Kraftf, 4 Sanitäter, 155 Marine, 11 Luftwaffe.


    "Ausbildungsstand:

    Der gröẞte Teil der Kompanieangehörigen kommt von der Marine und gehört den Geb.Jahrg. 1925 und 26 an. Das Menschenmaterial ist durchaus als gut zu bezeichnen; die infanteristische Ausbildung ist allerdings sehr mangelhaft. Eine mindestens 4-wöchige Ausbildung im Feld-Ers.Btl. vor einem etwaigen Einsatz ist bunerlässlich und vorgesehen."


    (Siehe Anhang)

    Quelle: CAMO_500_12477_86_0011.

    Hallo,


    Noch mehr:

    Quote

    Durch Auflösung der Sich.Btl.I./57, 232 und 258 wurden in die Division im November 1944 eingegliedert:

    188 Unteroffiziere

    801 Mannschaften

    102 Ost-Freiwillige

    Quelle: CAMO_500_12477_86_0006


    Siehe Anhang zur Verteilung des Bataillons im 5.Jäger-Division, am 28 November 1944.

    Quelle: CAMO_500_12477_86_0016


    Mfg, Rick.

    Hallo,


    Hiermit ein sammle Thread für dieses Bataillon und auch sein Vorgänger Landesschützen-Bataillon 258.

    Lexikon: http://www.lexikon-der-wehrmac…Bat/LandschtzBat258-R.htm


    Laut Tessin: Am 25. Juni 1942 wurde das Landesschützen-Bataillon 258 in Sicherungs-Bataillon 258 umbenannt.

    Ab Juni 1942 unter Wehrmachtbefehlshaber Ukraine, 1943 Gomel, Brest-Litowsk, 1944 Pripjet, Bug, 1945 Westpreußen (Marienwerder).


    Stärkemeldung (1.6.1944):

    Stärke von Verbänden(Wehrmacht) im Sommer 1944


    Laut einem Beitrag in diesem Forum wäre das Bataillon im November 1944 in den 5. Jäger-Division eingegliedert worden:

    Auflösung Sicherungstruppen

    Das entspricht aber nicht dem im Tessin / Lexikon.


    Hat jemand Informationen über dieses Bataillon Ende Oktober und Anfang November 1944?

    Möglicherweise andere Quelle für die Eingliederung in 5.Jäger-Division?


    Mfg, Rick.

    Hallo Uli,


    Das stimmt. Danke für Ihre Hilfe!

    Ich hoffe in Zukunft ein Dokument zu finden, das genau beschreibt was an diesem Tag passiert ist.

    Kosarowka liegt direkt nordöstlich von Ssinjawka. Dort verläuft die Frontlinie auf der Karte. Ssinjawka ist etwas weiter.


    Was den Soldaten betrifft, habe ich auch sein Soldbuch. Es war seine zweite Verletzung (erste in Frankreich 1940). Nachdem seine Verletzung (Kniegelenkdurchschuss) geheilt war, schloss er sich den kämpfenden Truppen nicht mehr an. Von 1942 bis 1945 war er bei Stabsquartier OKW. Er hat den Krieg überlebt. Doch sein Bruder fiel in 1944 und sein Vater starb als Volkssturmsoldat in Berlin.


    Mfg, Rick.

    Files

    • RHK.jpg

      (161.37 kB, downloaded 23 times, last: )

    Hallo,


    Hier auch eine Aufnahme von Google Maps.

    Kosarowka ist links und Kowali rechts. Ich sehe dass Kowali in einer Höhengelände liegt. Möglicherweise hat die Einheit des Soldaten diese Höhengelände und Dorf angegriffen? Es gibt Acker zwischen Kosarowka und Kowali.


    Mfg, Rick.

    Hallo,


    Ich habe die Karten von Eumex und uholthausen (6.8. Abend) verglichen (siehe Anhang).

    Das Dorf das ich suche könnte möglicherweise Kosarowka sein (blauer Punkt auf der Karte).

    Der Grund, warum ich nach dem Dorf suche, ist die Erzählung eines Soldaten von 5./JR196.:


    "...


    Am Nachmittag des 6. August hatten wir hinter einem Dorf ein Höhengelände zu gewinnen, das vom Feinde schwer verteidigt wurde. Der Angriff wurde trotzdem schnell vorgetragen. Und dann geschah es. Ich brüllte gerade einigen Russen in einem MG-Nest zu herauszukommen und sich zu ergeben, als ich einen Schlag im linken Bein verspürte, der mich umwarf. Nun lag ich da im Kartoffelacker und konnte mich nicht mehr rühren. Ein Sanitäter war nicht da, und der Kamerad, der in meiner Nähe war, war tot. Schuld daran war ich zum beachtlichen Teile selber, denn ich habe mich ziemlich unkriegsmässig benommen. Ich habe das ganze Feld nicht in kurzen Sprüngen, sondern in ununterbrochenem Lauf überwunden. Damals war mir aber alles gleichgültig. Trifft es Dich nicht, ist es gut - Trifft es Dich, ist es nicht zu ändern. Das nennt man eben Schicksal. Mich hatte es nun also erwischt. Es ging dem Abend zu. Das Bataillon zog sich auf die Ausgangsstellung zurück. Ich wurde das allerdings erst später gewahr. Da ich mich wegen das starken Feuers nicht bewegen konnte, war es mir nicht möglich, die Wunde selber zu verbinden. Ich hatte daher ziemlich starken Blutverlust. Als die Dunkelheit hereingebrochen war, entledigte ich mich aller belastenden Gegenstände, zog mir die Zeltbahn über den Kopf und begann Meter um Meter zurückzugleiten. Das linke Bein war schwer wie Blei. Wenn ich geahnt hätte, wie weit sich das Bataillon zurückgezogen hatte, hätte mich wohl die Verzweiflung gepackt. Eine unangenehme Überraschung war für mich noch das Auftauchen eines russischen Einzelpostens, der mich trotz der Zeltbahn im Kartoffelfeld entdeckt hatte. Eine Handgranate, die ich noch bei mir hatte, entschied die Lage schnell zu meinen Gunsten. Jetzt musste ich aber fürchten, von den Russen noch erwischt zu werden, die durch den Knall der Handgranate alarmiert waren. Ich kroch jetzt schneller zurück. Das ging aber trotzdem noch langsam genug, und ich versuchte aufzustehen. Als das gut ging, lief ich zurück. Gut ist ja, dass man in solchen Situationen keine Schmerzen verspürt und das Unmöglichste fertigbringt. Mit welcher Ungeduld ich dann den Anruf unserer Posten erwartete, ist nicht zu beschreiben. Es schien mir eine Ewigkeit zu dauern. Als ich dann endlich unsere Linien erreichte, wurde ich sofort ins Dorf zum Truppenarzt gebracht. Hier wurde mir dann der erste Verband angelegt. Am Morgen des nächsten Tages wurde ich mit einigen Kameraden auf Panjefahrzeugen 8 km zum nächsten Dorf zurückgefahren. Von dort ging es im Sanitäts-Kraftwagen weiter. Der Transport war jedesmal eine Qual. Von Biala-Zerkow bis Lemberg und von Lemberg bis Breslau wurde ich dann Gott sei Dank in einer Ju 52 befördert, so dass mir eine lange Bahnfahrt erspart blieb. Als ich verwundet wurde, befanden wir uns ungefähr 100 km südlich Kiew und etwa 20 km vor dem Dnjepr.


    ..."


    Mfg, Rick.

    Hallo,


    68.ID war in Verteidigung, aber das II.Bataillon JR196 wurde später am 6.8 gestaffelt dem Angriff von 9.ID folgen (Siehe Beitrag #4).


    Mfg, Rick.