Posts by willi1306

    Hallo Peter, vielen Dank für die Antwort! Mir geht es um allgemeine Informationen über diese Infanteriedivision. Eventuell ein Buch oder auch Kopien aus NaRa Rollen (für meinen Vater und die Frundsberg konnte ich solche Kopien bekommen, Literatur war ja relativ leicht zu erhalten). Im Internet habe ich nicht soviel finden können über die 36. Ich bin auch nicht so der "Sucher" und muss auch nicht jede Bewegung an der Front nachvollziehen können. Ich möchte meinem Cousin Informationen zukommen lassen, da der Onkel jetzt auch vom Alter her nicht mehr sehr hilfreich ist.
    Gruß Willi


    Hallo Peter, habe gerade gelesen "Kriegschronik-Flörsheim"! Ich sitze hier in Mainz und habe einige Kollegen aus Flörsheim und Hochheim in der Abteilung!

    Hallo, entschuldigt bitte, dass ich mich hier noch einmal an ein Thema anhänge. Ich hatte schon einmal nach der 36. ID gefragt da mein Onkel von 1941 (? die Kaserne war in Wiesbaden) bis (Juli?) 1944 bei dieser Division war und danach die Zeit bis Oktober 1948 in russischer Gefangenschaft verbrachte. Leider habe ich keine Antwort mehr bekommen. Hier die Angaben die ich von meinem Cousin erhalten habe:


    Grenadier Regiment Stab 118
    Feldpost Nr. 26824A
    Vermissten Feldpost Nr. 22253A


    Gibt es Literatur speziell zu dieser Division, bzw. wo kann ich ich relativ einfach Informationen erhalten. Eine WASt.Anfrage ist zur Zeit eher nicht drin (private Gründe).
    Gruß Willi

    Mein Vater ging am 13.05.1945 bei Brehna in amerikanische Gefangenschaft und kam über das Lager Siershahn (Rheinwiesenlager) ins Lager Bretzenheim. nur 40 KM von zu Hause.


    Da hier französische Besatzungszone war ging es direkt für 3 1/2 Jahre über das Lager Thoree ins Kohlebergwerk (wohl weil er Angehöriger der Waffen-SS war -Frundsberg-).
    Heimgekehrt ist er am 15.11.1948 wieder über Bretzenheim.
    Über die Gefangenschaft in Frankreich und die Franzosen hat er nie böse gesprochen und war einer der Ersten die bei der Gründung einer Partnerschaft mit einer französischen Gemeinde mit uns in die Vogesen fuhr.


    Die Gefangenschaft bei den Amerikanern kommt ganz schlecht weg, hier bestätigt er das Buch "Der geplante Tod", dass er besitzt.


    Mein Onkel ging als Angehöriger der 36.ID im Juli 1944 in russische Gefangenschaft, kam auch in ein Bergwerk und konnte im Oktober 1948, fast genau 4 Wochen vor seinem Bruder, heimkehren.


    Zumindest in meinem Beisein hat er nie schlecht von den Russen gesprochen, eher mit dem Unterton, dass es den Russen auch schlecht ging.
    Auf jeden Fall hatten meine Großeltern Glück, dass beide Söhne gesund zurück kamen.
    Gruß Klaus

    Hallo, ich wollte mich noch mal melden. Gestern kam die Antwort der WASt.  :(  :(  :(
    War leider "ein Schuss in den Ofen". Wie mein Vater angekündigt hatte liegt eigentlich nichts vor. Sein Soldbuch und alle anderen Unterlagen hat er nach dem Zusammenbruch weggeworfen Die WASt.-Auskunft und eine Kopie seines Antrages auf Entschädigung habe ich eingescannt und angehängt. Warum es keine Unterlagen über seine Lazarett-Aufenthalte gibt wundert mich (er wurde einmal wegen einerVerwundung und einmal wegen Krankheit operiert). Gibt es doch noch Möglichkeiten an Informationen zu kommen? Eventuell über die erste FPN 29562? Bin jetzt erst mal enttäuscht. Gruß Klaus

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    Hallo zusammen, so nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen. Ichwarte jetzt noch die WAst.-Auskunft ab. Ich habe mittlerweile den "Tieke -Im Feuersturm", "Michaelis -Frundsberg", "Die Hellebarde -Frundsberg", "Franz Widmann „Mit Totenkopf und Frundsberg", und "Dran Drauf Durch Buczacz-Caen-Nimwegen".
    Bei Amazon gibt es jetzt die Divisionschronik von Heinz Harmel, kennt die jemand und kann mir sagen ob sich diese Anschaffung lohnt?
    In meinen ersten Beiträgen ist ja doch einiges durcheinander gekommen, da dürften die Fachleute hier gegrinst haben.
    Versuche jetzt ein paar Bilder anzuhängen
    Gruß Klaus

    Hallo, heute kam Post von der WASt. Ich bin auf die Auskünfte gespannt obwohl es scheinbar nicht so umfangreich ist, 1 Seite und 17 Kopien. Ansonsten bin ich leider nicht mehr viel weiter gekommen.
    Gruß Klaus Heigert

    Hallo
    @Fredy, ich werde wahrscheinlich außer dem Namen nicht mehr viel erfahren. Lucian Marie war wohl etwas älter, verheiratet und hatte eine Tochter (Lycette?)


    Margarete, wie komme ich an das Staatsarchiv, bzw. in dieses Archiv?
    Es gibt zwar ein Staatsarchiv für den Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz, ich bin aber nicht sicher ob unsere Gemeinde im 3. Reich dahin gehörte. Bei der online-Suche drehe ich mich da auch im Kreis und komme nicht weiter. Gibt es da einen Trick, außer einfach anrufen?
    Grüße Klaus

    Hallo zusammen,
    Wir versuchen seit einiger Zeit Militärzeit meines Vaters etwas aufzuarbeiten. Dabei kam von meiner Mutter die Frage, was wohl aus einem französischen Kriegsgefangen geworden ist, der um 1943 bei meinen Großeltern auf dem Bauerhof arbeiten musste. Ihr ist nur noch der Name "Lucian Mario" bekannt. Er war verheiratet und hatte eine Tochter. Durch "Denunzierung", "zu gute Behandlung", mußte er an den Hof des "Ortsbauernführers" abgegeben werden und wurde dann wegen angeblicher "Fraternisierung" noch einmal deportiert. Meine Mutter ist sicher das er den Krieg nicht überlebt hat, da er sich sonst später gemeldet hätte. Gibt es eine Möglichkeit etwas über solche Vorkommnisse zu erfahren. Es gab doch bestimmt Akten über diese Kriegsgefangenen.
    Schon mal Danke im voraus
    Gruß Klau

    Hallo, mein Vater war Angehöriger der 10.SS Panzerdivision Frundsberg und geriet nach der Flucht über die Elbe in amerikanische Gefangenschaft. Laut seinen Erzählungen wurden gerade am Anfang als Angehörige von SS-Einheiten erkannte Kameraden, willkürlich getötet. Oftmals reichte es wohl schon, wenn es den Anschein hatte, dass die Tätowierung der Blutgruppe unterm Arm entfernt wurde. Später in den Lagern (Rheinwiesen) schoss man auf Alles was den Kopf zu hoch hielt von der gezielten Mangelernährung ganz zu schweigen
    ("Der geplante Tod" ). Mein Vater wurde später an die Franzosen überstellt und "durfte" bis November 1948 in den Kohlebergwerken der Normandie seinen Beitrag zum Wiedraufbau Frankreichs leisten.
    Gruß Klaus

    Hallo, ich bin jetzt ein paar Schritte weiter. Ich habe Anfragen an die WASt. und nach telefonischer Rücksprache mit Berlin, eine Anfrage an das Bundesarchiv in Freiburg gerichtet.
    Die Anfrage an die Kameradschaft Frundsberg in Köln lege ich unter der Rubrik "wieder was gelernt" ab. Der Empfänger hat meine Brief ganz sicher nicht genau gelesen, Antworten auf meine, eher allgemein gehaltene, Fragen habe ich jedensfalls nicht erhalten, ist vielleicht auch dem Alter des Empfängers geschuldet. Was ich eher als bedrückend empfand als das Schreiben, war der weitere Inhalt des relativ großen Umschlages: Schnipsel mit billigen Stammtischwitzen, Kopien von Zeitungsartikeln mit, na ja, Ausländerfeindlichkeit, Euro-Kritik, diverse ältere Kameradschaftshefte und das Angebot verschiedene Ausgaben der "Hellebarde" zu kaufen. Im Endeffekt ging der größte Teil der Sendung direkt in den Papierkorb. Da ist mir zuviel der "alten Gesinnung" übriggeblieben.
    Die Feldpostbriefe meines Vaters sind noch vorhanden (meiner älteren Schwester sei Dank!). Eventuell brauche ich dann beim Übersetzen der Sütterlinschrift noch mal die Hilfe des Forums.
    Gruß Klaus


    Hallo Stefan, ich habe dem Piloten sicher keine "niederen Beweggründe" unterstellt. Ich habe ursprünglich gepostet, dass ein Mädchen im Dorf einem Tiefflieger zum Opfer fiel. Meine Mutter hat mir nun den gesamten Ablauf der Situation geschildert und ich habe dies zur Klarstellung angefügt. Ich persönlich werde deshalb auch keine Wertung abgeben, da gibt es sicher kein pauschales Urteil.
    Gruß Klaus

    Ich habe noch mal mit meiner Mutter gesprochen. Das getötete Mädchen war ein "Kollateralschaden", beschossen wurde ein älterer Landwirt der mit seinem Pferdewagen unterwegs war. Das Pferd blieb heil, der Landwirt hat ein Ohr verloren und eine Mutter die älteste Tochter. Wie man solche Aktionen beurteilt muss jeder für sich entscheiden. Gruß Klaus

    Ich wollte hier keine politische Diskussion lostreten. Mir geht es um Soldaten deren Schicksale man klären könnte, würde man nur alles Erforderliche unternehmen und tatsächlich die Bunker und wohl auch Höhlen öffnen. Die Schuldigen für diese Gräuel kann man sicher nicht mehr zur Verantwortung ziehen, das gilt meiner Meinung nach für alle Beteiligten Nationen. Letztendlich muß jeder Täter mit seinen Taten leben und die Angst, es könnte vielleicht doch nach dem Tod..., das führt jetzt zu weit.
    Den "ewig Gestrigen" ist eh nicht zu helfen.
    Was kann man also tun um die Opfer zu bergen und anständig zu bestatten, wer kann soviel Druck ausüben?
    Gruß Klaus

    Mein Vater hat das Alles auch sehr glaubwürdig erzählt. Woher er das aber wußte ist mir nicht klar (er hat auch nie von einem Bunker sondern von einer Höhle gesprochen). Wenn die Zahl der eingeschlossenen Soldaten wirklich so hoch ist verstehe ich die Welt nicht mehr. Es muß doch jedem deutschen Politiker und den Verbänden, wie VdK, DRK usw. daran gelegen sein, die Schicksale dieser Menschen zu klären und den Angehörigen Gewissheit über die wohl als vermisst Gemeldeten zu verschaffen. An wen könnte man sich wenden? Gruß Klaus

    Ist es also wirklich so, dass diese Soldaten noch in diesem Bunker eingeschlossen sind? Warum wird diese Geschehen nicht weiterverfolgt um zumindest die Opfer zu identifizieren?
    Gruß Klaus