Posts by Ulf71

    Hallo Jan,


    das hatten wir hier schon irgendwo, auch mit Bildern. Die Pantherlaufräder passten nicht, war sichtbar größer und offenbar wurde die originale T-34 Nabe immer eingeschweißt. Also eher aufwendig.


    Grüße


    Ulf

    Hallo,


    auch die T-34 Ganzstahllaufrolle hatte eine innere Dämpfung. Nach russischen Veröffentlichungen war die Einführung der Rolle ebenfalls dem Kautschukmangel bzw. inländischer Transportschwierigkeit (wohl aus einem Werk in Jaroslawl) in den ersten Jahren des Krieges geschuldet. Die Rolle selbst wurde daraufhin im Werk in Stalingrad entwickelt, mit dem dort vorhanden Material (Gummidämpfung hergestellt aus Beständen kleiner Traktorenräder). In weiterer Folge waren aber auch Änderungen an der Kette, am Antriebsrad und der Umlenkrolle erforderlich. Als die Lieferungen durch die Allierten und die Transportlage es wieder ermöglichten, wurde schrittweise wieder begonnen, die gummierten Laufrollen zu verbauen ( 1. Laufrolle, 1. und letzte Laufrolle, 1., 3. und letzte Laufrolle) , was die häufige "Mischbereifung" zeigt (bis Ende 1943).



    Grüße


    Ulf


    Stahllaufrolle T-34.jpg Stahllaufrolle T-34_2.jpg Stahllaufrolle_T-34_Verwendung.jpg

    Hallo,


    dass kein Schutt mehr zu sehen ist liegt m. E. am späten Zeitpunkt der Aufnahme. Die Straßen sind bereits beräumt und sauber. Man erkennt, dass der Zaun nur provisorisch aufgestellt ist. Die Spitze des Platzes ist bereit wieder begrünt, in den letzten Tagen des Krieges sah es da noch anders aus.


    Die Schussrichtung ging am Denkmal vorbei, der Panzer ist etwas versetzt eingegraben, direkt auf die sehr gerade verlaufende Hauptstraße, also gegen in das Zentrum vorrückende Kräfte.



    Grüße


    Ulf


    Hauptstrasse_Schöneberg.jpg

    Hallo,


    auch hier am Kaiser-Wilhelm-Platz/Hauptstraße in Schöneberg ist ein kompletter Panther-Schadpanzer eingegraben worden. Man sieht deutlich die Griffe am Heck bzw. die Klappen am Boden.



    Grüße


    Ulf


    Panther_Kaiser-Wilhelm_Platz.jpg  Panther_Weddingplatz_chausseestrasse_Vergleich.jpg

    Hallo,


    ich gehe mal davon aus, hätte der Krieg mit all seinen Begleiterscheinungen einschließlich dem Umgang mit den Kriegsgefangenen und der Zivilbevölkerung im Westen so getobt wie im Osten bzw. hätte er sich in dieser Form auch auf das Gebiet Großbritanniens und der USA erstreckt, dann wären die Westallierten sicher nicht so gut gewesen....



    Grüße


    Ulf

    Hallo Arnd,


    vorbehaltlich der Sinnhaftigkeit der Verteidigung Berlins überhaupt denke ich, dass mit einer erfahrenen Besatzung die Kampfkraft der eingegrabenen Panzer nicht zu unterschätzen war. Sie hatten aufgrund ihres Standortes und ihrer teilweisen Bodennähe, mit Sicherheit das Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Es ist wohl davon auszugehen, dass sie vor allem für Panzer auf den geraden und breiten sowie weit einzusehenden Einfallstraßen bereits in Distanz eine große Gefahr waren und diesen entsprechende Verluste zugefügt haben. Angesichts der Übermacht der Roten Armee letztlich aber auch nur ein Aufhalten von kurzer Zeitdauer, bis sie umgangen und/oder ausgeschaltet werden konnten. Sinnvoller (militärisch gesehen) hätte man die Schadpanzer aber sicher nicht einsetzen können. Meine Meinung.



    Grüße


    Ulf

    Hallo Jan,


    ich meine das Bild im Anhang, dass auch bei Spielberger zu finden ist. M. E. derselbe Waffenträger, zumindest steht der auch im Gebüsch. Aufgrund des Engländers eher nicht Halbe. Scheint sich aber doch um die Ardelt-Variante zu handeln. Die leFH erkennt man auf beiden Aufnahmen. Braunschweig kann sein, das Dingens dürfte doch zur Erprobung in Hillersleben gewesen sein, oder?



    Grüße

    Ulf


    Waffentrager 10,5 cm_leFH ´18_40.jpg

    Hallo Jan,


    dazu gibt es noch ein weiteres Bild, da steht ein Engländer auf dem Waffenträger. Und man erkennt deutlich, dass es sich um einen Krupp-Waffenträger mit einer 10,5cm leFH handelt.



    Grüße


    Ulf

    Hallo,


    zum Ardelt-Waffenträger, m. E. handelt es sich weder bei dem bei Wendisch oder Märkisch Buchholz noch bei dem in Brandenburg fotografierte Waffenträger um das in Kubinka ausgestellte Exemplar. Vergleicht man die Bilder von Kubinka 1946, dann sitzt das Balkenkreuz auf dem Waffenträger bei Märkisch Buchholz deutlich höher. Bei dem Waffenträger in Brandenburg ist die Kettenabdeckung auf der rechten Seite völlig deformiert, bei dem Modell in Kubinka relativ makellos.



    Grüße

    Ulf

    Hallo,


    zu Biesenbrow...nach einem Bericht eines Panzergrenadiers der Zitat "9./Ers. u. Ausb. Rgt. 2. Fallschirm-Panzergrenadier-Division Hermann Göring" sind sie Mitte Januar 1945 von der Barackenkaserne in Höhenschöpping (bei Velten) mit LKW nach Greiffenberg gefahren worden und dann weiter nach Günterberg. Hier haben sie Stellung bezogen bzw. Stellungen gebaut. Im weiteren Verlauf waren sie auch in Biesenbrow und sind dann von dort täglich nach Günterberg marschiert. Es kann sich dabei ja nur um die Stellungen der Wotan-Linie, hier im Welsetal, gehandelt haben. Am 18. April sind sie dann über Angermünde, Berlin mit dem Zug in Richtung Calau abtransportiert worden. Vielleicht hat ja auch das I. Bataillon der des Kratzert-Regiments hier die Ausbildung fortgeführt bzw. Stellungen ausgebaut.



    Gruß


    Ulf