Posts by Lobito060454

    Hallo Uwe,


    besten Dank für Deine Antwort.


    Bisher habe ich nichts recherchier. Mein Opa war im Bautrupp der Luftwaffe und bei der Flak, da er nicht schwimmen konnte, kam er nicht über die Elbe und wurde bei Prag von den Russen festgenommen.


    Gruß Wolfgang

    Hallo Johann-Heinrich,


    wir haben als Kinder in Ruinen und Bunker gespielt, da lagen jede Menge Kampfmittel, auch Handgranaten, aber unser Vater sagte ausdrücklich wir sollen die Dinger nicht anfassen, weil sie sehr leicht hoch gehen können. Er zeigte uns mit einer Stielgranate, aber nicht, wie man sie scharfstellt. Noch böser sind Bügelgranaten, da zog er den Sicherungsstift und ich habe gestaunt, wie weit mein Vater werfen konnte, das hätte ich nicht gekonnt.


    Gruß Wolfgang

    Hallo,


    hier habe ich ein sehr heikles Dokument aus dem 1. Weltkrieg, die "Zimmermann-Depesche" mit der der mexikanischen Regierung vorgeschlagen wurde, mit deutschen Waffen, sich die an Amerika verloren Gebiete nördlich des Rio Grande zurückzuholen. Damit wäre die USA in Amerika beschäftigt gewesen.

    Zimmermann-Depesche

    Es ist Wort für Wort in Zahlen verschlüsselt, wie man anhand der Tabelle sieht. Keine sehr sichere Verschlüsselung, wenn diese Schlüsseltabelle in Feindeshand gerät, ist die Nachricht sehr schnell entschlüsselt. Davon abgesehen, werden Wortwiederholung auftreten, die einfach erkannt können.


    Gruß Wolfgang

    Hallo Schorsch,


    .möchtest Du bitte einmal näher ausführen, welche konkreten Verschlüsselungsunterlagen hier gemeint sind - also kein substanzloses Herumgeeiere, sondern so richtig mit Nummer und Name der jeweilgen M.Dv.? Sieh es einfach als Grundlage für eine Abschätzung an, wie viele Taschen der jeweilige Funkerdress gebrauchte hätte, um alles unterbringen zu können.

    das Codebuch (es war eine Katastrophe, wenn die Tageseinstellungen auf Wochen hinaus in Feindeshand geraten ist), DV-Bezeichnung und Nr. kenne ich nicht, aber sag mir bitte zum Dreibein des MG 34 die DV-Bezeichnung und Nr. und erzähl bitte wozu solche Akribie gut sein soll. Nun nehme ich die spaßige Seite Deines Einwandes: Ja, die Italienische Bibel hätte auswendig gelernt werden müssen, mit Positionsnr. der einzelnen Buchstaben; dann geht das Ver- und Entschlüsseln viel schneller.


    Was ich mit am Mann tragen gemeint habe, war doch nicht so schwer herauszufinden.


    Gruß Wolfgang

    Grüß Dich lieber Karl,


    nicht nur die Engländer hatten ein Versorgungsproblem, das III. Reich noch ein größere. Mit Öl und Stahl wollte ich nur die kriegswichtigen Rohstoffe, die auf dem Seewege nach Deutschland kamen, ich erinnern an eine Ansprache Hermann Göring, bei der er sich auf den Ranzen klopfte und fragte, wollt Ihr Butter, oder Waffen, erwähnen. Diese Frachter zu schützen war natürlich auch die Aufgabe der Kriegsmarine, gesteuert vom Reichpietschufer aus, anders ging das gar nicht, die Funkverbindung nach Berlin war unerlässlich. Einen feindlichen Frachter kann ein Kriegsschiff oder U-Boot sich selbst suchen, aber nicht ein zu schützenden Frachter.


    Gruß Wolfgang

    Lieber Karl,


    damit wären die U - Boote zeitweilig außerhalb jeder Kontrolle gewesen.

    mir war natürlich bei der verfassung meines Posts klar, daß die U-Boot-Waffe ohne Funkverbindung nicht so effektiv, wie im WWII, arbeiten kann, Du führste die wichtigstens Punkte auf:

    • Meldungen der Luftraumüberwachung hätte nicht zur Verfügung gestanden,
    • Rudeltaktik nicht möglich,
    • hätte ein Geleitzug das eigene Einsatzgebiet verlassen, keine Meldung an das Nachbargebiet nicht möglich,
    • benachbarte U-Boote hätte man nicht vor feindlichen Zerstörern warnen können.

    Dann wäre man am Reichpietschufer eben blind gewesen und der "dicke Hermann" noch dicker geworden, Öl und Stahl hätte es nur auf dem Landwege aus der Sowjetunion gegeben.


    Gruß Wolfgang

    Lieber Karl,


    die U-Boote operieren gemäß den Befehlen, die sie vor dem Auslaufen erhalten haben, man hätte nur so organisieren müssen, daß jedem U-Boot ein eigenes Zielgebiet zugewiesen wird und dort suchen sie sich selbst lohnende Angriffziele, zentrale Steuerung wäre damit natürlich nicht möglich gewesen,

    Meldungen wird erst nach Erstkontakt mit dem Codeschiff erfolgen,

    das Codeschiff ist natürlich unauffällig und dessen Aufgabe anders als bei den "Milchkühen" auf See nicht zu erkennen, ganz normale Bewaffnung, trotzdem wird es sicher bevorzugt angegriffen, aber dann ist nur 1 Codebuch beim Feind, dann muß aber das Codeschiff ersetzt werden, schlimmstensfalls sind 2 Codebücher auf See unterwegs, das auf dem angegriffenen Schiff sollte allerdings zerstört sein.


    Alles hat seine Vor- und Nachteile.


    Die Marine-Quadrat-Karte mußte gewiss nicht auf See erbeutet werden, die gab's am Reichpietschufer in Berlin zum abfotografieren.


    Gruß Wolfgang

    Hallo Dieter,


    die Funker (Verwalter/Verwahrer) von Schlüsselgerät war dahingehen zu belehren das eine Vernichtung zu jeder Zeit vorbereitet war

    Und was sollten die in einem U-Boot damit machen? Batteriesäure drüber kippen, in einen Torpedo stopfen? Am Mann sind die Unterlagen in der See unerreichbar weg.


    Wenn man die Schlüssel viel häufiger gewechselt hätte wäre das erbeuten von einzelnem Schlüsselgerät lange nicht so problematisch gewesen.

    Du meinst Schlüsselunterlagen, die Enigma selbst hätte nur die Tageseinstellung gebracht und das war zu spät, um auf die damit codierten Nachrichten zu reagieren. Und wenn ein Codebuch mit den künftigen Einstellungen in Feindeshand gelangte, hätte noch so oft Wechsel, dem Decodierten nicht abhelfen.


    Eigentlich war es ja nicht nötig, daß jedes Schiff beim Auslaufen Codebücher für seine gesamte Einsatzzeit, es hätte genügt ein "Codeschiff", das auf See angelaufen wird und das mit den Mitteln, die unter Seeleuten üblich sind (Flaggen-, Leuchtsignale) den Tagescode übermitteln, keinesfalls funken. Wäre bei der Übermittlung Feindschiffe in der Nähe, so hätten diese nur den Tagescode aufschnappen können und damit hätte man aus Zeitgründen nichts anfangen können.


    Gruß Wolfgang

    Hallo Ingo,


    die Briten haben die Enigma sogar auf winzigen Fischkuttern =O erbeutet, die als Wetterschiffe der Kriegsmarine eingesetzt waren.

    nicht nur das Gerät, sondern schlimmer die Verschlüsselungunterlagen.

    Mit solchen Information ist jeder chiffrierer Text ohne Kenntnis der Funktionsweise der Chiffriermaschine zu knacken. In einem U-Boot kann man nichts verbrennen, aber auf einem "Wetterschiff".


    Gruß Wolfgang


    PS: M. E. hätte grundsätzlich befohlen werden müssen, daß Verschlüsselungunterlagen entweder auswendig gelernt werden oder am Mann getragen werden muß.

    Hallo Thomas,

    hallo Karl,


    daß Karl Mai seine dürftige Kenntnisse zu den Ländern über die er schrieb aus der Gefängnisbibliothek hat, ist hinreichend bekannt, auch mir.


    Ich halte nicht an diesem Threat fest und wenn Ihr ihn für unpassend hier im Forum haltet, dann macht ihn dicht.


    Gruß Wolfgang

    Hallo Chris,


    das hier meine ich:


    Meinst du eventuell diese Passage aus Hitlers "Mein Kampf" auf Seite 313 :

    ,,...Die geschichtliche Erfahrung bietet hierfür zahllose Belege. Sie zeigt in erschreckender Deutlichkeit, daß bei jeder Blutsvermengung des Ariers mit niedrigeren Völkern als Ergebnis das Ende des Kulturträgers herauskam. Nordamerika, dessen Bevölkerung zum weitaus größten Teile aus germanischen Elementen besteht, die sich nur sehr wenig mit niedrigeren farbigen Völkern vermischten, zeigt eine an-dere Menschheit und Kultur als Zentral- und Südamerika, in dem die hauptsächlich romanischen Einwanderer sich in manchmal großem Umfange mit den Ureinwohnern vermengt hatten."

    ja, danke! Eben dies habe ich gemeint.


    Das ist für jeden Mexikaner eine Beleidigung und eben aus Mexico-City habe ich meinen spanischen Kampf.


    Übrigens, mich amüsiert die Vorstellung, was Adolf gesagt hätte, wenn er in Kolumbien, wie ich, blauäugige Indianer gesehen hätte, die stammen nicht von den Spaniern ab, sondern von Engländern! Die siedelten ganz in der Nähe der Hauptstadt bei Indianer.


    Und die Überlegenheit der "germanischen Rassen" kann man sich dort in aller Ruhe ansehen, man muß sich einfach nur fragen, warum Europäer bei den Indianer lebten, na ja, ganz einfach, weil sie dort was zu beißen hatten, unter weißen dagegen nicht.


    Gruß Wolfgang

    Hallo Chris,


    da ich den Kampf nur in spanischer Fassung fällt mir die Beantwortung Deiner Frage schwer, ich schaue im Internet nach.


    Gruß Wolfgang


    P.S. Keine Chance, finde die Stelle nicht, Hitler lässt sich über die Rassenvermischung in Mexiko aus.

    Aber na ja, im Kampf kann man ja nicht gezielt suchen. Es müßte im Kapitel Volk und Rasse stehen.

    Hallo Thomas,


    daß Adolf Hitler Karl Mai immer wieder aufs Neue gelesen hat brachte mich zu diesem Threat und wenn man nun die Schwärmerei Karl May für die nordamerikanischen Indianer im Kontext des Rassismus betrachtet, ferner berücksichtigt, daß Hitler im Kampf schrieb, die Spanier habe einen bösen Fehler begangen, indem sie anders als die Nordamerikaner als überlegene Herrenrasse rein gehalten habe. Da Adolf Hitler ebenso wie Karl Mai ihre "Weisheiten" aus Sekundärliteratur hatten, kam ich auf die Idee, daß die beiden getrennt von einander, der gleichen Fehlinformation aufgesessen sein könnte; denn die Apatschen lebten ursprünglich durch die Wüsten im Norden von Mexiko und Süden der USA nomadisierend ein recht erbärmliches Leben, das mit unserem heutigen Bild von Winnetou nicht vereinbaren läßt und auch nicht mit der Begeisterung des Rassenkundler Adolf Hitler für Karl Mais Erzählungen. Erst nachdem die Weißen die Apatchen aus ihren Wüstengebiete vertrieben hatten, führten sie als Prärie-Indianer jenes Leben, das Karl Mai beschrieb.*


    Hallo Karl,


    Wikipedia bietet als Erklärung für meine Frage nur die Gespräche der Rückkehrer aus Texas im Kegelclub.


    Gruß Wolfgang



    * Siehe