Posts by Feldgrauer

    Hallo Manuel,


    ich gehe bei Bild 1 (Oberschütze) auch von einem Infanteristen aus. (dann weiße Waffenfarbe am Schulterstück, Schirmmütze und Borden am Waffenrock und den Patten. Dann zeigt die Nummer auf dem Schulterstück das Regiment an.


    Auch ist das Bild vermutlich vor oder zu Beginn des Krieges aufgenommen worden. Bei Kriegsbeginn wurden noch die Regimentsnummern auf den Schulterstücken getragen. Das ist später nicht mehr das Fall gewesen.


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo Viktor,


    evtl. auf dem Balkan.Evtl. Griechenland im Frühjahr oder Sommer 1941.Vielleicht Südrussland. Auf dem Bild hinten Rundbögen am Haus und der Oberfeldwebel sowie der Spieß rechts daneben tragen eine M36er Uniform und noch ohne Kriegsauszeichnungen. Könnte somit auf die ersten Kriegsjahre bis 1941 schließen. Ist aber wie gesagt nur eine Vermutung.


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo,


    sehr kurios. Mir ist auch gleich aufgefallen, das der Leutnant das Hoheitsabzeichen auf der falschen Seite trägt. Wenn uns das schon auffällt, dann wäre das damals sofort aufgefallen.


    Nur ist mir nicht bekannt, das das VWA zwangsweise rechts vom ISA getragen werden musste. Es wurde auch links davon getragen...oder sogar oberhalb vom ISA, wenn kein EK1 angesteckt war.


    Gruß
    Feldgrauer

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    Original von chris2006
    etc. man hier erkennen kann.


    Hallo Chris,


    noch ergänzend handelt es sich hier um einen Infanteristen. Die Aufnahme muss vor oder am Anfang des Krieges aufgenommen worden sein, da er noch die Regimentsnummer auf der Schulterklappe trägt.


    Gruß


    Feldgrauer

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    Original von Matthias Heidenreich



    wenn du das Bild mit Quellenangabe einstellst, sollte es keine Probleme mit den Urheberrechten geben.


    Hallo Matthias,


    danke für die Info. Es ist übrigens das gleiche Bild, das Niki am 28.02.13 eingestellt hat.


    Gruß
    Feldgrauer

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    Original von GPfeffi


    Warten wir es doch ab, vielleicht ergibt sich noch was. ;)


    Hallo Gregor,


    es hat sich noch etwas ergeben.Deine Einschätzung zur 20 PD teile ich aus foldendem Grund.
    Habe mir eben mal das Besitzzeugnis zum Verwundeten Abzeichen angeschaut.


    Das Besitzzeugnis zum Verwundeten Abzeichen in Schwarz zeigt, das der Großvater von Skydiver81 im Februar 1943 als Angehöriger des 4./Krad Bataillon 20 verwundet wurde.


    Jede Panzerdivision hatte ein Krad Schützen Bataillon. Das Krad Schützen Bataillon 20 gehört und siehe da, der 20 PD an.


    Quelle :http://www.lexikon-der-wehrmac…schBat/KradschBtl20-R.htm


    Was man dazu wissen muss ist nun, das


    alle Angehörige der Krad Schützen Bataillone lt. den Verleihungsbestimmungen das Panzerkampfabzeichen in Bronze erhielten, so wie es auch der Großvater von Skydiver 81 richtig auf dem Portraibild trägt.


    Somit für mich alles in sich schlüssig.


    Skydiver81 . Dein Großvater erhielt am 24.03.1943 das Verwundeten Abzeichen in Schwarz verliehen. Die Aufnahme muss nach seinem Lazarett Aufenthalt während seines Genesungsurlaubes entstanden sein. Hier auf dem Bild auch die neue Uniform des neuen Modells 43 gut zu erkennen, welche er wohl neu erhalten hat.


    Gruß
    Feldgrauer

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    Original von GPfeffi


    Meiner Meinung nach, war dein Opa in einer Panzerabwehrkompanie, siehe pic 169 / Foto 35 ( 2. Link ) Bildunterschrift.


    Hallo Gregor,


    das könnte evtl. für seine Rekuten Zeit stimmen. Skydiver81 schreibt: 14/IR.59


    also die 14.Kompanie des Infanterie Regiments 59. Die 14. Kompanie war immer die Panzerjägerkompanie in einem Infanterie Regiment. Und dann noch das Bild des Kasernen Gebäudes mit Beschriftung.


    Während des Krieges muss er dann in einer Panzerdivision gedient haben,da er nun das Panzerkampfabzeichen in Bronze trägt. Panzerjäger erhielten immer das Allgemeine Sturmabzeichen verliehen anstatt des Panzerkampfabzeichens.


    Das deckt sich dann auch mit der Aufnahme, wo Du ein Zeichen der 20. PD entdeckt hast.


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo zusammen,


    habe mal die eingestellten Bilder mit dem Portraitild von Max Zastrow aus dem Werk -Ritterkreuzträger im Mannschaftsstand 1941-1945 verglichen.
    Für mich ganz klar der gleiche Mann. Leider kann ich das Bild wegen den Urheberrechten nicht einstellen.


    Wer auch das Buch besitzt, kann es auf der Seite 479 nachschlagen.


    Ob die Verleihung nun im Zusammenhang mit Kowel steht, gibt das Buch auch nicht her. Er hat das Ritterkreuz für die Vernichtung von Bunkern im alleingang erhalten.


    Zitat:
    Nach seiner Genesung wieder bei seinen Kameraden an der Front, erfuhr Zastrow durch das Radio von der Verleihung des Ritterkreuzes (06.03.1944), das ihm einige Tage später, zusammen mit dem Eisernens Kreuz der 1. Klasse (08.Febr.1944) beim Antreten einer Ehrenkompanie im feierlichen Rahmen zusammen mit anwesenden PK-Berichterstattern vom seinem Div. KDr., Generalmajor Gustav Gihr, überreicht wurde.


    Gruß
    Feldgrauer


    Quellenangabe:Ritterkreuzträger im Mannschaftsstand 1941-1945 von Jürgen Huß /Heinz-Werner Sondermann

    Hallo Skydiver81,


    schönes Album!!


    Kurz einmal vorab ein paar Infos, ohne jetzt wirklich ins Detail zu gehen.


    Dein Großvater gehörte der Panzertruppe an. Auf den Portraibildder Pic 141 und Pic 136 gut zu erkennen.


    Auf Pic 138 zieht man ihn als Unteroffizier. Hier trägt er an der Feldspange das EK2 sowie die Ostmedaille.


    Auf der linken Brustseite das Panzerkampabzeichen in Bronze sowie das Verwundeten Abzeichen in schwarz.


    Bedeutet also, er hat den harten Winter 1941/42 in Russland mitgemacht und ist mindesten 1 mal verwundet worden. Das EK 2 sowie das Panzerkampabzeichen zeigen, das er sich bei der kämpfenden Truppe bewährt und ausgezeichnet hat.


    Wie gesagt, ist nur mal ein grober Überblick...Die Kollegen werden hier sicher auch noch genügend finden.


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo an alle Interessierten und Beteiligten,


    meine Einschätzung zu diesem Bild ist wie folgt.


    Der Feldwebel trägt seinen Waffenrock passend zur Hochzeit.


    Ich datiere das Bild auch eher aus der Zeit kurz vor Kriegsbeginn.


    Zu sehen ist m.a.


    Anschlußmedaille 1.Oktober 1938
    - Dienstauszeichnung 4 Jahre für Heer
    - Steckabzeichen ist ein Sportabzeichen
    - Schützenschnur Heer


    wie bereits einige User auch vermuteten.


    Anfangs habe ich auch für ein Verwundetenabzeichen plediert, da ich dachte, einen Stahlhelm zu erkenne. Der Stahlhelm sitzt aber m.a. zu hoch. So hoch war dieser Stahlhelm nur beim Verwundeten Abzeichen 20.Juli 1944 und das ist hier natürlich nicht der Fall.


    Die Kriegsverdienstmedaille schließe ich deshalb aus, da diese m.a. gar nicht wirklich hier zu erkennen ist und zweitens wurde diese Auszeichnung erst in der Verstiftungs-Verordung vom 18.Oktober 1939 für künftige Verleihungen vorgesehen (Also nach Beendigung des "Polenfeldzuges").Somit sind für den Feldzug in Polen überhaupt keine Verleihung erfolgt, das dann Ergo wieder für einen Zeitraum vor Kriegsbeginn stehen würde.


    Aber wie auch bereits festgestellt wurde, gibt die nicht ganz deutliche Aufnahme nicht so viel her.


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo Roland,


    schönes Album und gutes Foto des Gefreiten Meckel.
    Auf dieser Aufnahme ist schön und richtig die Feldbluse Mod. 36 zusehen. Auch trug er bereits 1940 schon das EK2. Auch nicht so häufig bei Aufnahen aus dieser Zeit.


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo Dinah,


    deine Informationen und die ergänzenden von Thilo reichen mir als Grundgerüst vorab völiig aus. Spezielle Feinheiten werden ich mir über die RGBl
    erarbeiten.


    Somit ist meinerseits alles ausreichend beantwortet.


    Habe gerade heute wieder einen kleinen aber feinen Nachlass eines Panzersoldaten des Jahrganges 1914 erhalten. Im beiliegendne Wehrpass konnte ich die Angaben, die Du zu Jahrgang 1914 bezgl. Musterung und Einberufung machstes gleich mal Gegenprüfen.


    Passt alles ! wow... somit alles gut.


    Vielen Dank Euch beiden nochmals :)


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo Dinah,


    danke für deine Antwort und den Link. Ich wollte nicht den Inhalt deiner Quelle bemängeln oder gar anzweifeln. Ich denke, ich habe mich hier missverständlich ausgedrückt.


    MitZitat
    also als Fußnote sollte schon eine Quellenangabe stehen.
    da habe ich nicht dich gemeint,sondern meinte das als Anspruch für mich, zu dem kommenden Projekt, an dem ich arbeite.


    Also bitte nicht missverstehen. Im Gegenteil, ich bin Dir für deine prompte Anwort und die Informationen sehr dankbar. Es wäre wohl auch sehr dreist meinerseits, wenn ich deine Hilfsbereitschaft so kritisieren würde.
    Das war definitiv nicht meine Absicht. Bitte entschuldige!


    Hallo Thilo,


    danke auch für Deine prompte Hilfe und Antwort auf meine Frage.


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo Dinah,


    vorab herzlichen Dank für die schnelle, informative und komplette Auflistung.
    Dies hat mir im konkreten Fall schon weitergeholfen.


    Ich verstehe das nun so, das die Jahrgänge nicht quartalsmäßig zur Musterung aufgefordert wurde, sondern der ganze Jahrgang in dem angegebenen Zeitraum gemustert wurde.


    Eine Frage bezügl. der Quelle habe ich aber noch. Woher stammen deine Informationen. Hintergrund meiner Frage ist, ich benötige eine nachzuvollziehende Quellenangabe für ein Projekt, wo ich diese Informationen mit einfließen lassen würde und das muss selbstverständlich Hand und Fuß haben, also als Fußnote sollte schon eine Quellenangabe stehen.


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo Ratz,


    dein Großvater hier im Range eines Gefreiten trägt die Fliegerbluse für Unteroffziere und Mannschaften. Zu beachten auch, das hier die waffenfarbene Kragenschnur fehlt, also muss die Aufnahme ab August 1940 entstanden sein.


    Zu den anderen Punkten können sicher die Kollegen helfen...


    Gruß
    Feldgrauer

    Hallo allerseits,


    ich habe eine Frage bezüglich des Einzugszeitraumes des Jahrganges 1920. Es betrifft das 4 Quartal. Also die vom 01.10. - 31.12.1920 Geborenen.


    In welchem Zeitraum wurden diese gemustert und in welchem Zeitraum dann später eingezogen. Es interessiert mich die generelle Reglung. Also Abweichungen bezgl. Freiwilligen Meldungen oder UK-Gestellte nehme ich aus meiner Anfrage raus.


    Danke vorab für Eure Hilfe


    Gruß
    Feldgrauer

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    Original von Margot
    Was verstehe ich denn unter " Winterschlacht im Osten " ?
    Kann man daraus schliessen welcher Einheit er angehörte


    Hallo Margot,


    Soldaten,die am Kampf gegen den bolschewistischen Feind und den russischen Winter innerhalb des Zeitraums vom 15. November 1941 bis 15 April 1942 teilgenommen haben. Dieser Zeitraum wird als Winterschlacht im Osten bezeichnet.


    Dies galt nicht nur für Wehrmachtsangehörige. Das ist allerdings dann noch eine etwas tiefer in Detail gehenend Geschichte.


    Nein, das kann man anhand der Medaille nicht.



    Gruß
    Feldgrauer

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    Original von ehansl02


    Wie das? Wenn Opa bei der Marine war .... ?(
    Siehe auch oben.


    Hallo 1Orden1,


    schließe mich hier der Meinung von Eddy an. Ganz klar EK2 und die gezeigten Sachen stammen aus einem Marine Nachlass. Das passt überhaupt nicht.
    Es gibt doch sicherlich auch eine Portraitaufnahme deines Großvaters. Stell die doch mal ein. Dann ist sicherlich schon das eine oder andere geklärt


    Gruß
    Feldgrauer