Posts by wehlau

    Hallo Dieter,

    ich habe nochmal im Sparbuch nachgesehen. Tatsächlich gibt es einen Eintrag (vom Mai 1943) mit der Einzahlerbezeichnung J.Feret & Co (sonst steht nur Feret & Co.). Jedoch Berlin. Es waren immer Scheckeinzahlungen und die Schecks waren wohl von der Volksbank in Charlottenburg.

    Das ist ein sehr guter Hinweis mit Potsdam.


    Vielen Dank und liebe Grüße

    Tim

    Hallo Augustdieter, mein Opa bekam von April 43 bis April 44 Geld von einer Berliner Firma Feret & Co. So sind die Eintragungen im vorliegenden Sparbuch. Die Firma habe ich aber in den Telefonbüchern von Berlin (online) der Jahre 43 und 44 nicht gefunden. Erst in einem Telefonbuch nach dem Krieg. Da war sie in Berlin Charlottenburg ansässig. Nach den Eintragungen im Sparbuch muss sie auch 43 und 44 dort gewesen sein. Liebe Grüße Tim


    Organisation Todt in Finnland

    Hallo Karin, hallo Uwe,

    schön, daß Euch die Fotos vlt. weiterhelfen. @ Karin: eine Übersetzung des Textes von Mikkonen habe ich oben verlinkt.

    Ansonsten sind noch mehr Fotos da, aber die handeln alle von der Jagd in Lappland. Sie müssen 44 noch viel Zeit gehabt haben.

    Beste Grüße Tim

    Nachdem Herrenkind Finnland verlassen hatte, gelangte er nach Norwegen und dort nach Nydal. Er war dann dort interniert bis er nach Deutschland zurückkehren durfte.

    Aus Norwegen habe ich eine Karte des Lagers und seine Karteikarte erhalten.

    Gruß Tim

    LG Tim

    und noch mehr Bilder

    LG Tim

    weitere Bilder.

    LG Tim

    Hallo und guten Tag!

    Mein Großvater, Rudolf Herrenkind, war in der Organisation Todt. Da ich ihn nie fragen konnte und nur einige Bilder von dieser Zeit hatte, habe ich versucht zu recherchieren.

    Ich hatte in einer Antwort auf einen Beitrag auf folgenden Link verwiesen: https://kalevimikkonen27.blogs…en-organisation-todt.html

    Leider ist dieser Artikel in finnisch. Ich habe diesen Artikel mit Google übersetzt und als pdf gespeichert. Das Dokument ist zum Hochladen zu groß, aber Ihr könnt es hier ansehen oder runterladen: Organisation Todt in Finnland.


    Nun möchte ich Euch die Fotos meines Großvaters zeigen:

    Ich glaube im ersten Bild ist Rudolf Herrenkind in OT-Uniform im Dienstgrad Obertruppführer. Auf späteren Bildern ist dann schon Hauptbauführer. Die Bilder sind in Lappland gemacht worden, bei einem Führerlehrgang in Sinettä (bei Rovaniemi) und auch in Jäniskoski (hier in google maps anzusehen: Link zu google maps), heute Russland und am Fluß Paatsjoki.


    Viel Spaß und liebe Grüße Tim

    Hallo und guten Tag, leider habe ich keine näheren Infos zu den Einsatzorten meines Opas. Nachdem er seinen Posten als Jägermeister im besetzten Estland Im März 43 beendete, bekam er Geld einer Berliner Baufirma. Ob er schon 43 bei der OT war, wissen wir nicht. Die nächsten Nachweise sind Fotos vom Frühjahr 44. Er war bei einem Führerlehrgang in Sinettä bei Rovaniemi. Sein Dienstgrad war wohl Oberbauführer. Es sind Fotos von der Jagd und auch von der Verleihung von Auszeichnungen. Es sind eindeutig OT Leute. Er hat auch gemalt und wir haben ein Bild, wo er sein Arbeitszimmer in Jäniskoski gemalt hat. Er war somit wahrscheinlich am Wasserkraftwerk Jäniskoski beschäftigt. Beim Rückzug gelangte er dann nach Norwegen und war dann dort interniert. Wenn Interesse an den Fotos besteht, kann ich sie gerne einscannen und zumailen. Habe auch ein Heftchen über sein Leben (auch als pdf). Kann ich auch zumailen bei Interesse.

    Beste Grüße Tim

    Hallo Arnd, sorry, ich habe auf dem Computer alles versucht, aber es vepixelt so stark. Habe keine Idee mehr, wie ich es besser machen kann. Deswegen hab ich es auf meinem Handy angeschaut und da kann ich es recht gut vergrößern. In der Hoffnung, dass das jemand auf dem Handy ansieht. Trotz allem, erstmal vielen Dank.
    LG Tim

    Hallo, ich versuche es nochmal. Vielleicht kann man es etwas besser erkennen. Auf dem Foto ist mein Opa (geb. 1897) in der Uniform des Reichsbundes Deutsche Jägerschaft. Es muss wohl vor 1942 aufgenommen worden sein, denn ab Anfang bis Ende 1942 war er Kreisjägermeister in Reval im besetzten Estland. Er nahm am 1.WK teil und kämpfte (wohl nur) in Ostpreußen (er kam von dort) und Umgebung. Die letzten beiden Auszeichnungen (rechts auf der Spange) sind mir ein Rätsel. Vielleicht können Eure geübten Augen und Euer Wissen helfen. Jede Idee ist willkommen. Vielen Dank im Voraus. Tim

    Hallo,


    habe Interessantes gefunden.


    " Gegenwärtig digitalisieren das Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation, die Russische Historische Gesellschaft und das DHI Moskau diesen, den wohl letzten der Weltkriegsforschung bislang nicht zugänglichen, Bestand schrittweise und stellen die entsprechenden Digitalisate Online der Forschung und Öffentlichkeit ohne Beschränkungen und kostenfrei zur Verfügung. Das Projekt soll bis 2018 abgeschlossen werden."


    http://www.germandocsinrussia.org/de/

    Viel Spass

    Hallo,


    habe heute eine Auskunft der WASt erhalten. es sind einige Angaben zu bestimmten Einheiten enthalten. Habe schon im Internet gesucht, aber nicht das Richtige gefunden.


    Also meine Frage: Wo (Internet, Bücher etc.) kann man etwas finden (Zugehörigkeit zu Divisionen, Einsätze etc), zu folgenden Angaben:


    - I.G.E.Kp. 491 Infanterie-Geschütz-Ersatz-Kompanie 491


    - Infanterie-Geschütz- Ersatz- und Ausbildungskompanie 491 Standort: Schröttersburg (10.05.1943-10.06.1943)


    - Reserve-Infanterie-Geschütz-Kompanie 209 Standort: Tschenstochau (09.6.1943-09.11.1943)


    - Infanterie-Geschütz-Ersatz- Kompanie 255, Standort nicht zu ermitteln (15.10.1943-15.11.1943)


    - 13. (Infanterie-Geschütz) Kompanie Grenadier-Regiment 305, -unterstand der 198. Infanterie-Divison, Einsatzraum Febr. 1944 Tscherkassy


    - 13. (Infanterie-Geschütz) Kompanie Grenadier-Regiment 1121, -unterstand der 553. Volksgrenadier-Division, Einsatzraum Oktober 1944 Vogesen


    Vielen Dank für Eure Mühe


    Tim

    Hallo Forummitglieder,


    hatte schon mal unter "Bilder und Fotos" ein Bild meines Opas eingestellt. Damals ging es mir um Einheit, Uniform etc.
    Auch konnte man mir über einige Auszeichnungen Auskunft geben.


    Leider sind zwei Auszeichnungen noch nicht identifiziert und meine Unkenntnis macht es mir nicht gerade einfach, danach zu suchen.


    Vielleicht kann mir nun jemand helfen.


    http://www.genealogie-wortha.de/Herrenkind_Orden.html


    Es handelt sich um die zwei rechten Auszeichnungen auf dem Ordensband.
    Das Bild wurde ca. 1939 gemacht. Er war im 1.WK als Kriegsfreiwilliger, in den Verlustlisten auch als verwundet vermerkt.
    Er war wohl Nov./Dez. 1914 im Grenadier-Regiment 1, 2. Bataillon, Aug. 1915 im Füsilier-Regiment Nr. 33, 2. Bataillon.
    In einem Artikel der Zeitschrift Jagd und Hund schrieb er 1965 folgendes:
    "Eine lange, vom Anfang bis Ende nicht zu übersehende Kolonne einzeln hintereinander marschierende Soldaten zog im Frühjahr 1917 über das Eis des Peipussees im östlichen Estland. Es waren die zu einer Radfahrerbrigade zusammengezogene Radfahrerkompanien der Jägerbataillone, verstärkt durch drei Infanterie-Radfahrerkompanien des ersten und einundzwanzigsten Armeekorps. ... Neben einem solchen Schlitten marschierte ich an der Spitze meines Zuges."


    Ich schreibe das nur, weil es vielleicht Aufschluß über die Auszeichnung geben könnte. Aber Vorsicht, er war Jäger und ein Fachmann bzgl. des Jägerlateins (wie mir Menschen, die ihn kannten erzählten).


    Vielleicht hat ja jemand eine Idee oder kann mir mitteilen, wo ich noch suchen bzw. nachfragen kann.


    Vielen Dank und liebe Grüße


    Tim

    Hallo,
    kennt sich jemand mit den Personalkarten der OT aus.


    Die angehängte Karte ist die P-Karte meines Opas.
    Er war nach dem Krieg in Norwegen interniert.
    Die Karte bekam ich aus Norwegen, aus dem Reichsarchiv, Näheres konnte man aber nicht darüber erzählen.


    Es ist bis auf einige Punkte alles klar. Das Geburtsdatum (Pkt. 2) ist zwar falsch (er wurde am 21.01.1897 geboren), es ahndelt sich wahrscheinlich um ein Tipp- oder Lesefehler. Pkte. 4-6 sind soweit auch klar.
    Unklar:
    bei Pkt. 5 die sechststellige Zahl, Was könnte sie bedeuten?
    Pkt. 8
    Pkt. 9 seine Mutter war eine geborene Schwill, weitere Angehörige (außer den direkten Vorfahren) konnte ich noch nicht ermitteln, vlt ein Bruder der Mutter, aber was bedeutet die Erwähnung auf der Karte
    Pkt 10
    Der rest ist wieder klar, Arbeitsstätte, Familienstand, Ehefrau, Adresse der Ehefrau zum Zeitpunkt Pkt. 7.


    Vielen Dank im voraus.


    Weitere Informationen:
    Das Lager befand sich in Nydal/Norwegen. Anbei auch ein Lage(r)plan.
    Das Handschriftliche auf der Personalkarte ist der Name des Schiffes, mit dem die Internierten am 01.07.1946 nach Deutschland zurückgeführt wurden, die Nummer wahrscheinlich die "Passagier"-Nummer.

    Files

    Vielen, vielen Dank.
    Jägerschaft ist wohl richtig. Er war schon immer Jäger gewesen und passt auch zur Geschichte, die über ihn erzählt wird.
    Hier im Forum habe ich gelesen, dass die Leute der Dt. Jägerschaft Uniformträger waren (das wußte ich nicht).
    Vielleicht ist der Dolch auch sein eigener, schon immer benutzter Hirschfänger oder Hauer.
    Des Weiteren habe ich etwas über die Uniformen der Dt. Jägerschaft gefunden:


    "VI. Dienstuniformen und -gradabzeichen 1938


    Als Forstbeamte waren Edelleute an ihrer Uniform kenntlich zu machen. Sie trugen ab 1938 entweder den Rock A oder den Rock B, zwei Ausführungen, die kaum voneinder abwichen. Der Rock B bestand aus einem einreihigen Rock in graugüner Einheitsfarbe mit vier bis zur Gürtellinie reichenden Aluminiumknöpfen. Der offene Umlegekragen war mit dunkelgrünem Samt besetzt. Zwei eingeschittene Seitentaschen und zwei aufgesetzte Brusttaschen zierten den Rock. Sämtliche Außenklappen waren mit geschweiften Deckelklappen versehen, die mit einem Aluminiumknopf gehalten wurden. Unter der Patte der linken Seitentasche befand sich ein Schlitz zum Durchstecken des Karabinerhakens eines Hirschfängers. Als Kopfbedeckung wurde eine Mütze in Sattelform, eine Feldmütze oder ein Filzhut getragen, der eine leicht gewölbte, jedoch nicht seitlich hochgebogene Krempe besaß. Vorn wurde das Hoheitszeichen befestigt, links ein nach hinten geneigter Tierhaarbusch wie ein Sauborsten, Rotwildhaar, Damshaare oder Gamsbart. Zugelassen war ein weißes Hemd mit weichem Stehumlegekragen, dazu einen schwarzer Binder und eine lange Hose mit schwarzen Strümpfen und schwarzen Schnürschuhen. [10]


    Als Dienstgradabzeichen war eine Fangschnur aus 5,5 mm starker Aluminium-Rundschnur, führend vom Knopf unter dem rechten Schulterstück bis hin zu einem Knopf der Rockklappe, angebracht werden. Fangschnüre trugen sämtliche Forstbeamte, Beamtenanwärter und Forstaufseher. Hinzu kam noch eine Feldbinde mit Aluminiumschloß, welches den Hoheitsadler mit dem Hakenkreuz zeigte. Ein Hirschfänger gehörte zur Uniform ebenso wie ein Portepee.


    Schulterstücke und Kragenspiegel ließen den Rang erkennen. Bis zum Forst-Assessor trugen die Beamten alle nebeneinanderliegende Schnüre auf den Schulterstücken und nur zwei in den unteren Ecken des Kragenspiegels befindliche Eichenlaubstockereien, vom Forstmeister an aufwärts waren in allen Ecken des Kragenspiegels Eichenlaubstickereien vorhanden (hier nur die wichtigsten Ränge). Die folgende Tabelle kann außerdem helfen, Bilder zu datieren von Forstbeamten in Uniform 1934-1945: "


    Hier der Link zum vollen Artikel: http://home.foni.net/~herumstreifer/forst00.htm


    Meine Mutter(*1939) kann sich nicht erinnern, ob er bei der Jägerschaft war. Er war bei Beginn des Krieges Gutsverwalter in der Nähe von Insterburg und wurde gleich zu Kriegsbeginn eingezogen.


    Das Foto ist von ca. 1942. Da könnte es schon die Uniform der OT sein.


    Völlig unbekannt ist meiner Mutter, dass er im 1.WK und verwundet war.
    Ich forsche mal weiter und wenn ich was finde, dann schreibe ich es hier rein.
    Also, vielen Dank nochmal für die tollen Hinweise.
    Grüßle wehlau