Posts by wehlau

    Hallo,


    habe Interessantes gefunden.


    " Gegenwärtig digitalisieren das Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation, die Russische Historische Gesellschaft und das DHI Moskau diesen, den wohl letzten der Weltkriegsforschung bislang nicht zugänglichen, Bestand schrittweise und stellen die entsprechenden Digitalisate Online der Forschung und Öffentlichkeit ohne Beschränkungen und kostenfrei zur Verfügung. Das Projekt soll bis 2018 abgeschlossen werden."


    http://www.germandocsinrussia.org/de/

    Viel Spass

    Hallo,


    habe heute eine Auskunft der WASt erhalten. es sind einige Angaben zu bestimmten Einheiten enthalten. Habe schon im Internet gesucht, aber nicht das Richtige gefunden.


    Also meine Frage: Wo (Internet, Bücher etc.) kann man etwas finden (Zugehörigkeit zu Divisionen, Einsätze etc), zu folgenden Angaben:


    - I.G.E.Kp. 491 Infanterie-Geschütz-Ersatz-Kompanie 491


    - Infanterie-Geschütz- Ersatz- und Ausbildungskompanie 491 Standort: Schröttersburg (10.05.1943-10.06.1943)


    - Reserve-Infanterie-Geschütz-Kompanie 209 Standort: Tschenstochau (09.6.1943-09.11.1943)


    - Infanterie-Geschütz-Ersatz- Kompanie 255, Standort nicht zu ermitteln (15.10.1943-15.11.1943)


    - 13. (Infanterie-Geschütz) Kompanie Grenadier-Regiment 305, -unterstand der 198. Infanterie-Divison, Einsatzraum Febr. 1944 Tscherkassy


    - 13. (Infanterie-Geschütz) Kompanie Grenadier-Regiment 1121, -unterstand der 553. Volksgrenadier-Division, Einsatzraum Oktober 1944 Vogesen


    Vielen Dank für Eure Mühe


    Tim

    Hallo Forummitglieder,


    hatte schon mal unter "Bilder und Fotos" ein Bild meines Opas eingestellt. Damals ging es mir um Einheit, Uniform etc.
    Auch konnte man mir über einige Auszeichnungen Auskunft geben.


    Leider sind zwei Auszeichnungen noch nicht identifiziert und meine Unkenntnis macht es mir nicht gerade einfach, danach zu suchen.


    Vielleicht kann mir nun jemand helfen.


    http://www.genealogie-wortha.de/Herrenkind_Orden.html


    Es handelt sich um die zwei rechten Auszeichnungen auf dem Ordensband.
    Das Bild wurde ca. 1939 gemacht. Er war im 1.WK als Kriegsfreiwilliger, in den Verlustlisten auch als verwundet vermerkt.
    Er war wohl Nov./Dez. 1914 im Grenadier-Regiment 1, 2. Bataillon, Aug. 1915 im Füsilier-Regiment Nr. 33, 2. Bataillon.
    In einem Artikel der Zeitschrift Jagd und Hund schrieb er 1965 folgendes:
    "Eine lange, vom Anfang bis Ende nicht zu übersehende Kolonne einzeln hintereinander marschierende Soldaten zog im Frühjahr 1917 über das Eis des Peipussees im östlichen Estland. Es waren die zu einer Radfahrerbrigade zusammengezogene Radfahrerkompanien der Jägerbataillone, verstärkt durch drei Infanterie-Radfahrerkompanien des ersten und einundzwanzigsten Armeekorps. ... Neben einem solchen Schlitten marschierte ich an der Spitze meines Zuges."


    Ich schreibe das nur, weil es vielleicht Aufschluß über die Auszeichnung geben könnte. Aber Vorsicht, er war Jäger und ein Fachmann bzgl. des Jägerlateins (wie mir Menschen, die ihn kannten erzählten).


    Vielleicht hat ja jemand eine Idee oder kann mir mitteilen, wo ich noch suchen bzw. nachfragen kann.


    Vielen Dank und liebe Grüße


    Tim

    Hallo,
    kennt sich jemand mit den Personalkarten der OT aus.


    Die angehängte Karte ist die P-Karte meines Opas.
    Er war nach dem Krieg in Norwegen interniert.
    Die Karte bekam ich aus Norwegen, aus dem Reichsarchiv, Näheres konnte man aber nicht darüber erzählen.


    Es ist bis auf einige Punkte alles klar. Das Geburtsdatum (Pkt. 2) ist zwar falsch (er wurde am 21.01.1897 geboren), es ahndelt sich wahrscheinlich um ein Tipp- oder Lesefehler. Pkte. 4-6 sind soweit auch klar.
    Unklar:
    bei Pkt. 5 die sechststellige Zahl, Was könnte sie bedeuten?
    Pkt. 8
    Pkt. 9 seine Mutter war eine geborene Schwill, weitere Angehörige (außer den direkten Vorfahren) konnte ich noch nicht ermitteln, vlt ein Bruder der Mutter, aber was bedeutet die Erwähnung auf der Karte
    Pkt 10
    Der rest ist wieder klar, Arbeitsstätte, Familienstand, Ehefrau, Adresse der Ehefrau zum Zeitpunkt Pkt. 7.


    Vielen Dank im voraus.


    Weitere Informationen:
    Das Lager befand sich in Nydal/Norwegen. Anbei auch ein Lage(r)plan.
    Das Handschriftliche auf der Personalkarte ist der Name des Schiffes, mit dem die Internierten am 01.07.1946 nach Deutschland zurückgeführt wurden, die Nummer wahrscheinlich die "Passagier"-Nummer.

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    • R.H.'s personalkort.jpg

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    • 2a.jpg

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    Vielen, vielen Dank.
    Jägerschaft ist wohl richtig. Er war schon immer Jäger gewesen und passt auch zur Geschichte, die über ihn erzählt wird.
    Hier im Forum habe ich gelesen, dass die Leute der Dt. Jägerschaft Uniformträger waren (das wußte ich nicht).
    Vielleicht ist der Dolch auch sein eigener, schon immer benutzter Hirschfänger oder Hauer.
    Des Weiteren habe ich etwas über die Uniformen der Dt. Jägerschaft gefunden:


    "VI. Dienstuniformen und -gradabzeichen 1938


    Als Forstbeamte waren Edelleute an ihrer Uniform kenntlich zu machen. Sie trugen ab 1938 entweder den Rock A oder den Rock B, zwei Ausführungen, die kaum voneinder abwichen. Der Rock B bestand aus einem einreihigen Rock in graugüner Einheitsfarbe mit vier bis zur Gürtellinie reichenden Aluminiumknöpfen. Der offene Umlegekragen war mit dunkelgrünem Samt besetzt. Zwei eingeschittene Seitentaschen und zwei aufgesetzte Brusttaschen zierten den Rock. Sämtliche Außenklappen waren mit geschweiften Deckelklappen versehen, die mit einem Aluminiumknopf gehalten wurden. Unter der Patte der linken Seitentasche befand sich ein Schlitz zum Durchstecken des Karabinerhakens eines Hirschfängers. Als Kopfbedeckung wurde eine Mütze in Sattelform, eine Feldmütze oder ein Filzhut getragen, der eine leicht gewölbte, jedoch nicht seitlich hochgebogene Krempe besaß. Vorn wurde das Hoheitszeichen befestigt, links ein nach hinten geneigter Tierhaarbusch wie ein Sauborsten, Rotwildhaar, Damshaare oder Gamsbart. Zugelassen war ein weißes Hemd mit weichem Stehumlegekragen, dazu einen schwarzer Binder und eine lange Hose mit schwarzen Strümpfen und schwarzen Schnürschuhen. [10]


    Als Dienstgradabzeichen war eine Fangschnur aus 5,5 mm starker Aluminium-Rundschnur, führend vom Knopf unter dem rechten Schulterstück bis hin zu einem Knopf der Rockklappe, angebracht werden. Fangschnüre trugen sämtliche Forstbeamte, Beamtenanwärter und Forstaufseher. Hinzu kam noch eine Feldbinde mit Aluminiumschloß, welches den Hoheitsadler mit dem Hakenkreuz zeigte. Ein Hirschfänger gehörte zur Uniform ebenso wie ein Portepee.


    Schulterstücke und Kragenspiegel ließen den Rang erkennen. Bis zum Forst-Assessor trugen die Beamten alle nebeneinanderliegende Schnüre auf den Schulterstücken und nur zwei in den unteren Ecken des Kragenspiegels befindliche Eichenlaubstockereien, vom Forstmeister an aufwärts waren in allen Ecken des Kragenspiegels Eichenlaubstickereien vorhanden (hier nur die wichtigsten Ränge). Die folgende Tabelle kann außerdem helfen, Bilder zu datieren von Forstbeamten in Uniform 1934-1945: "


    Hier der Link zum vollen Artikel: http://home.foni.net/~herumstreifer/forst00.htm


    Meine Mutter(*1939) kann sich nicht erinnern, ob er bei der Jägerschaft war. Er war bei Beginn des Krieges Gutsverwalter in der Nähe von Insterburg und wurde gleich zu Kriegsbeginn eingezogen.


    Das Foto ist von ca. 1942. Da könnte es schon die Uniform der OT sein.


    Völlig unbekannt ist meiner Mutter, dass er im 1.WK und verwundet war.
    Ich forsche mal weiter und wenn ich was finde, dann schreibe ich es hier rein.
    Also, vielen Dank nochmal für die tollen Hinweise.
    Grüßle wehlau

    Vielen, vielen Dank für die zahlreichen Informationen.
    Würde es möglich sein, dass Du mehr erkennst, wenn ich Dir das Foto irgendwie zumaile?
    Und dann habe ich noch zusätzliche Fragen.
    Hatte die Jägerschaft solche Uniformen? Waren die irgendwie der Wehrmacht zugeordnet? Gab es da bestimmte Einheiten?
    Wo kann man entsprechend suchen? Finde jedenfalls über die Jägerschaft sehr wenig.
    Nochmals vielen Dank für die Infos.
    LG wehlau

    Hallo,
    habe ein Foto meines Opas (Rudolf Herrenkind) bekommen und möchte Euch bitten, mir zu helfen, was ich da sehe.
    Ich habe keine Ahnung bzgl. der Abzeichen, Kragenspiegel etc.
    Aus den Erzählungen weiß ich, dass er bei Beginn des Krieges eingezogen wurde. Er lebte damals in der Nähe von Insterburg. Das Foto wurde auch in Insterburg gemacht (Stempel des Fotografen auf der Rückseite). Es geht die Geschichte um, dass er bei Beginn des Krieges irgendwas mit Litzmann in Reval bzgl. Landesjägermeister etc. zu tun hatte. Er war Zeit seines Lebens auch mit der Jagd verbunden. Später war er dann bei der Organisation Todt in Norwegen und Finnland, bis er 46 heimkehrte. Die WASt hat keine Informationen bzgl. seines Werdeganges. Ein Archiv bzgl. der OT habe ich noch nicht gefunden.
    Vielleicht kann mir einer helfen, was die Kragenspiegel, die Abzeichen, der Dolch, das Ärmelzeichen etc. bedeuten. Vielen Dank. wehlau

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