Posts by Sinclair

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    hat jemand zufällig nähere Infomationen zum Einsatz des Divisions-Füsilierbataillon 215 ab Oktober 1944, insbesondere in der 3. Kurlandschlacht, so im Zeitraum 20.-26.12.44?
    Ich weis, dass es keine Divisionsakten aus dieser späten Phase des Krieges gibt, die gehen leider in der Masse bis allenfalls Anfang 1943. Aber vielleicht hat ja jemand andere Quellen, private Aufzeichnungen oder so.
    Es geht um einen Angehörigen der 2. Komp. der am 25.12.44 "bei Frauenburg" gefallen sein soll. Im Buch von Schelm/Mehrle über die 215. ID findet sich nicht allzuviel.
    Hilfreich könnten auch KTB's der Korps sein (VI. SS, L. und XXXVIII.) die ich aber aus dem fraglichen Zeitraum auch nicht habe.


    Andere Frage: Warum gab es neben den regulären IR'tern ein Divisionsfüsilierbataillon? Was war Zweck und Grund derartiger Einheiten? Andere Bewaffnung? Andere Aufträge? Vielleicht kann mir da jemand mal freundlicherweise auf die Sprünge helfen.


    Danke und Gruß
    Sinclair

    Hallo werte Forums-Gemeinde,


    kurz vor dem Jahresende noch ein Fundstück aus "Alte Kameraden" (04/1979)


    Die sowjetische Stubenfliege - Eine längst notwendige Ergänzung zu Brehms Tierleben


    Viele Landser haben sich damals notgedrungen mit diesen .Lebewesen“ befaßt und das scheint diese Biester besonders stolz gemacht zu haben. In Schmeils "Tier- und Menschenkunde“ hat sie uns einst der Pauker als „gemeine Stubenfliege“ vorgestellt. Wie „gemein“ das Biest ist, davon haben alle Landser im Osten ein Lied singen können. Einer hat es versucht - Respekt gibt es nicht bei diesen Insekten und dabei könnte man sie zwischen zwei Fingern zu Brei quetschen. Ja, könnte! Aber erst einmal haben!


    Sie turnen über den Tisch herüber, rasen wie Stukas in unserer elenden Bruchbude herum und landen glatt, wenn nicht gerade auf der Nase, so mindestens auf dem Bogen Papier, auf dem ich mich mit ihnen beschäftige. Über dem Tisch hängt ein Fliegenfänger, englischer Herkunft. Ein Sankafahrer hat das gute Stück in einem Feldlazarett "abgestaubt“ und irgendwie hat es schließlich den Weg in unsere Unterkunft gefunden. Ich habe vergeblich versucht zu zählen, wieviele der schwarzen Quälgeister schon daran hängen: Auf fünf Zentimetern sind es schon über sechzig, dabei ist dieses Erlösungsinstrument glatt einen Meter lang.


    Man sollte meinen, daß Schreckgezirpe und Getobe der Gefangenen am Leimband die Artgenossen verscheuchen müßte, aber weit gefehlt! Mit einer Frechheit ohnegleichen bevorzugen sie noch immer Kochgeschirre, Trinkbecher und Feldflaschen, auf denen sie sich tagsüber herumtreiben und bei ihren Ausflügen von dort auch die Glatze des Stubenältesten nicht verschonen.


    Durchzug vertragen sie nicht, behaupten Eingeweihte. Das mag für andere Fliegen zutreffen, etwa für die "gemeine Stubenfliege“ in jenem Naturkundebuch. Die sowjetischen Stubenfliegen aber scheinen auch schärfsten Durchzug gewöhnt zu sein: Mit solchen Mitteln lassen sich Genossen eben nicht verjagen!


    Also bereiten wir ihre gewaltsame Vernichtung vor. Alle Fenster werden sorgfältig geschlossen, zerschlagene Scheiben mit Pappe vernagelt und dann wird mit der Fliegenklatsche darauf gehauen, daß der Lehm von den Wänden bröckelt. Erste Tote kleben an Wand und Fliegenpatsche, aber das Getobe ln der Bude hat die Überlebenden recht aufgescheucht. Da hilft kein Zuschlägen mehr, der ganze Schwarm ist jetzt in Bewegung und braust summend durch die Russenbude.


    Warten wir also ergeben, bis es dunkel ist. Das ist so weit im Osten sommers gegen Acht Uhr abends schon der Fall. Da haben wir dann etwas Ruhe vor den Biestern, denn sie kleben alle an der Decke und streichen Hinterbeine und Flügel: Bloß nicht stören, denn sonst überfallen sie uns wieder! Legt man sich dann in der Stubenecke zum Schlafen, gebt es gut bis um drei Uhr früh, aber auch nur wenn man ein Quartier ohne Wanzen erwischt hat.


    Frühmorgens jedoch, wenn es hell wird, sind die sowjetischen Fliegen schon wieder auf den Beinen. Kein Kochgeschirr, keine Feldflasche, nichts kann sie nun begeistern, außer unseren Gesichtern und besonders den Nasenspitzen. Doch da schlagen wir ihnen ein Schnippchen: Wir ziehen uns die Decke über den Kopfl Minutenlang weiden wir uns an der Erfolglosigkeit der Plagegeister und schlafen schließlich sanft wieder ein, bis doch so ein Biest unter die Decke gekrochen ist, oder bis wir vom Posten geweckt werden.

    G. Pelczyk


    Einen Guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr wünscht


    Sinclair

    Hallo Ralf,
    dass raussuchen ist mir momentan nicht möglich, die Ortsangaben sind aber sehr plausibel, da due Front im Nord-Bereich in dierser Zeit erheblich gen Westen gewandert ist. Zwischen beiden Ortseinträgen liegen fast 5 Monate!!
    Über Heeres-Feldlazarett habe ich mich selbst etwas gewundert, aber aus einer der Quellen so entnommen. Dass muß aber nichts heißen.- Irrtümer sind auch den damaligen Verfasssern vorgekommen.Insofern weiß ich nicht wie der Eintrag zustande gekommen ist.
    Gruß
    Sinclair

    Hallo Ralf,
    na dann sollst Du hier noch zwei Ortsangaben erhalten:


    Heeres-Feldlazarett 3/572 (mot.)
    Armee-Feldlazarett 3/572


    1943
    21.1.1943: Loknja @ RH20-16/187
    1944
    6.6.1944: Modon @ Einsatz der Versorgungstruppen AOK 16 - Stand 1.6.55 - (sic!) [wohl 1.6.44] ](T312 R627 Frame 253051)
    17.6.1944: [AOK 16/Armee-San.-Abt. 572] @ Gliederung Versorgungstruppen AOK 16 (T312 R627 Frame 253049)


    Gruß
    Sinclair

    ups habe mich vertan... das sollte eigentlich zu "Kurioses und absonderliches" vielleicht ist ein Admin so freundlich das umzutopfen. Danke.


    Hallo und Moin,


    F.J. Strauß hat in seinem Buch über die 2. (Wiener) Panzerdivision von 1960 ein "Merkblatt" ein Spaßvogels veröffentlicht, der nach langer Urlaubssperre seine Kameraden auf den Heimaturlaub "vorbereiten" wollte.(S. 127-129)



    "Urlauber der Ostfront, bedenke, daß Du in ein Land kommst, dessen faschistische Lebensverhältnisse wesentlich von denen abweichen, die Du aus der UdSSR gewohnt bist. Es muß von Dir erwartet werden, daß Du Dich mit Geschick und Takt in die Lebensgewohnheiten der deutschen Bevölkerung einführst und liebgewordene Gewohnheiten für einige Zeit aufgibst.


    1. Bahnfahrt: Nicht gedankenlos in Vieh- oder Güterwagen einsteigen. Die Reichsbahn hat für Personenbeförderung besondere Wagen. Untunlich ist es, die Sitzbänke und Fensterscheiben gleich auszubauen und mitzunehmen. Das hat Zeit für die Rückfahrt.
    2. Quartiere: Beim Suchen einer Unterkunft empfiehlt es sich, nicht einfach ln das nächste Haus zu gehen und sich auf den Fußboden oder die Zentralheizung niederzulegen. Das Erstaunen des Wohnungsinhabers wäre verständlich. Prüfe zunächst, ob Du nicht früher selbst eine Wohnung hattest.
    3. Übernachtung: Die in Deutschland gebräuchlichen Öfen eignen sich nicht besonders zum Schlafen. Die in den Schlafzimmern aufgestellten rechteckigen, weiß überzogenen Gegenstände (Betten) können dagegen bedenkenlos zum Schlafen benützt werden, auch wenn diese schon zur Hälfte belegt sind. (ln diesem Falle jedoch zuerst Personalpapiere prüfen.) Es entspricht nicht soldatischer Härte und Anpassungsvermögen, unbedingt auf einem Bund Stroh als Schlafstätte zu bestehen.
    4. Verpflegung: Unterlasse das Aufreißen von Dielen und Parkettböden. Kartoffeln werden in Deutschland an anderen Stellen aufbewahrt.
    5. Speisenzubereitung: Deine Kochkunst in allen Ehren. Die Erfahrungen, die Du Dir auf diesem Gebiete in Rußland erworben hast, sind umfassend, aber verzichte darauf, Dich fortwährend in der Küche aufzuhalten und Deiner Frau in die Speisenzubereitung hineinzureden. Es könnte Vorkommen, daß Deine Frau in Anerkennung Deiner kulinarischen Überlegenheit Dir für alle Zeiten Küchenarbeiten überläßt, und die Magenspezialisten sind in Deutschland sowieso schon überlastet.
    6. Heizung: Es hat keinen Wert, zum Einheizen das Nachbarhaus einzureißen, da die Deutschen eigenartigerweise zum Häuserbauen Steine benutzen. Außerdem wäre zu befürchten, daß die faschistische Bürokratie Schwierigkeiten macht.
    7. Gesundheitspflege: In der Frühe loszusausen, um mit dem Eimer in der weiteren Umgebung Wasser zu suchen, ist zwecklos, man läßt sich von den Eingeborenen an ihre Zimmerquellen führen. Hygienische Bedenken gegen das Wassertrinken bestehen in diesem Falle zwar nicht, doch vergiß, daß es sich dabei um eine durchaus unproletarische Angelegenheit handelt. An dem übertriebenen Wasserverbrauch der Eingeborenen darf man sich nicht stören.
    8. Sanitäre Anlagen: Niedrige weiße Porzellanschüsseln eigenartiger Form, wie sie in bestimmten Räumen deutscher Wohnungen aufgestellt sind, dienen besonderen Zwecken, die man sich am besten von der Hausfrau erläutern läßt. Nach Beendigung der besonderen Zwecke an der Seite angebrachte Kette ziehen. (Nicht erschrecken, das Geräusch ist harmlos.) Zum Haarwaschen und Rasieren sind diese Porzellanschüsseln unpraktisch.
    9. Zapfenstreich: Wenn Du Deinen Hausschlüssel vergißt, dann versuche nur im Notfall die Haustüre mit einer geballten Ladung aufzuschließen. Probiere zuerst mit einer elektrischen Klingel.
    10. Besuche: Beim Besuch von Bekannten könnte es Befremden erregen, wenn Du vor dem Platznehmen Tapeten und Sofas auf Wanzen und Läuse untersuchst. Bei Deinem erstes Besuch wäre der Versuch sowieso negativ.
    11. Verkehr mit der Bevölkerung: Leidlich gekleidete Personen sind in Deutschland zwar nicht in allen Fällen Freudenweiber, jedoch bilden sie trotzdem für den Fronturlauber eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Annäherungsversuchen begegnet man mit einem sturen „Nix panimaju" (nicht verstehen).
    12. Anzugsverschrift: MPi und Handgranaten im Stiefelschaft gehören in der Heimat nicht zum Ausgehanzug.
    13. Benehmen in der Öffentlichkeit: Beim Besuch von Gaststätten, Cafes und Theatern kann man auf Einigeln verzichten.
    14. Partisanenabwehr: Es ist nicht notwendig, jeden Passanten nach der Parole zu befragen und bei nicht genügender Auskunft das Feuer zu eröffnen. Bei Partisanengefahr wende man sich an die Polizei.
    15. Vorsicht bei Gesprächen: Die Annahme, daß auch die deutsche Bevölkerung nichts davon versteht, wenn sich Landser in ihrer Gegenwart in der ungezwungenen Tonart unterhalten, ist irrig. Es empfiehlt sich daher auch nicht, in dieser Annahme zu einer Dame mit dem freundlichsten Gesicht der Welt zu sagen: „Du dreckige Schlampe, du verlauste, wenn du dich mal wieder waschen würdest, wäre es nicht schade"; denn ei könnte verstanden und übelgenommen werden. Am besten spricht man in solchen Fällen russisch.
    16. Hunde: Die Erfindung des Minenhundes ist geistiges Eigentum der Sowjetunion. Deutsche Hunde beißen schlimmstenfalls, aber sie explodieren nicht. Das hierzulande ratsame Abschießen jedes auftauchenden Hundes könnte in Deutschland unliebsames Aufsehen erregen und ist deshalb zu unterlassen.
    17. Warnung vor Alkokolmißbrauch: Nach der konsequenten Entziehungskur im Osten dürfte die unmittelbare Rückkehr des Urlaubers auf seinen früheren alkoholischen Stand zu katastrophalen Folgen führen. Der Urlauber erhält daher an der Grenze eine Säuglingsflasche mit Stricheinteilung ausgehändigt. Beim ersten Maßstrich beginnend kann täglich die Menge um einen Strich gesteigert werden. Vor Beendigung des Urlaubes rechtseitig wieder rückwärts trinken.
    18. Zahlungsverkehr: Sicherem Vernehmen nach bestehen in Deutschland ausgedehnte Möglichkeiten zum Geldausgeben. Der übliche Zahlungsverkehr ist die Barzahlung. Requisitionsscheine mit unleserlicher Feldpostnummer und Sammelschecks von „Haus Neuerburg“ sind auch im Reich wertlos und werden von seriösen Geschäftsleuten sehr ungern in Zahlung genommen.
    19. Kraftfahrzeugwesen: Alleinstehende Kfz. (Kräder, Lkw, Pkw) sind nicht auszuschlachten oder zu sprengen, da es sich hierbei in Deutschland um parkende Fahrzeuge handelt.
    20. Allgemeines: Urlauber! Sei in der Heimat vorsichtig mit Deinen Schilderungen der paradiesischen Zustände in der Sowjetunion, sonst streben alle hierher, und mit unserer idyllischen Bequemlichkeiten ist es aus.“


    Schönes langes restl. Wochenende noch


    Sinclair

    Hallo Rainer (und alle anderen),
    gute Anregung. Dann soll das hier das "Schlußwort" sein:


    Diese Abschrift wurde von August 2015 - August 2016 von C.H. aka Sinclair angefertigt.
    Offensichtliche Schreibfehler aus dem Original wurden korrigiert. Differierende Schreibweisen bei Orts- und Personennamen sowie Einheitsbezeichnungen hingegen nicht.


    Da die Abschrift (naturgemäß) zu neuen Übertragungs- und Schreibfehlern geführt hat, empfehle ich im Falle des Zitierens das Original hinzuzuziehen.


    Grüße
    Sinclair

    Morgenmeldungen der Divisionen am 24.7.1942.


    254. Div.:
    Während der Nacht sehr starkes Artl.- und Granatwerfer-Störungsfeuer.


    Abgez.: O 1. Duchgegeb.: Aufgen.: Feldw. Stürmer.



    Arko 123:
    Aufgeklärt wurden 5 Feindbattr. , davon 3 im Raum Perestj Ostrow und Dymno und 2 im Raum Ssiwora.
    Eigenes Artl.-Störungsfeuer auf Bhf. Dubzy und Bhf. Grjady.


    Abgez.: Oblt. Gerhardt. Durchgegeb.: Fu. Kemper.



    1. Div.:
    Bewegungen und Schanzarbeiten des Feindes auf dem Ostufer des Wolchow. Im Wolchow-Brückenkopf 22.00 - 1.00 lebhafte beiderseitige Feuertätigkeit der schweren Waffen. Bewegungen, Schanzarbeiten und Gr.W.-Stellungen wurden bekämpft. 0.30 und 2.00 überflog ein fdl. Doppeldecker Stellungen ohne anzugreifen.


    abgez.: Hptm. Jpsen. Durchgegeb.: Hptm. Jpsen.



    61. Div.:
    Abschnitt A.) Während der Nacht lebhaftes Artl.- und Granatwerfer-Störungsfeuer auf Grusino (etwa 160 Einschläge) und auf das gegenüberliegende linke Wolchow-Ufer nach Botanowka und beiderseitig Rollbahn (etwa 26 Einschläge) . Gegner schleppte 3 bewegungsunfähige Panzer ab.
    Abschnitt B.) Starkes M.G.-Feuer. Eigene Artl. schoss Störungsfeuer auf Schanzarbeiten westlich Handtuchwald.
    Abschnitt C.) Keine besonderen Vorkommnisse.


    Abgez.: Oblt. Dr. Kühn. Durchgegeb.: Oblt. Dr. Kühn.



    291. Div.:
    Im gesamten Div.-Abschnitt lebhaftes Jnf.-Störungsfeuer. Einige Feuerüberfälle le. und mittl. Granatwerfer und le. Artl. 25 Schuss Pak auf Planquadrat 19/44. Gegen Mitternacht überflogen 3 fdl. Flugzeuge Stellungen ohne Angriff.


    abgez.: O1. Durchgegeb.: Obgefr. Schneider.



    Fla. Batl. 604:
    Raum Owinez 1 Maschine beobachtet,
    Raum Gluchiza 3 Maschinen beobachtet,
    Raum Tschudowo 4 Maschinen bekämpft, 5 Maschinen beobachtet, Raum Babino 1 Maschine bekämpft.


    Abgez.: Oblt. Köcke. Durchgegeb.: Obfw. Zarges.



    Div. – Zwischenmeldungem vom 24.7. 1942.


    254. Div.

    Granatwerfer-, Artl.- und Jnf.-Störungsfeuer im gesamten Abschnitt der Div.


    abgez. O 1 durchg. Ogfr. Knipp aufgen. Ogfr. Klautky. - 13.50 Uhr.- .



    1. Div.
    Keine bes. Ereignisse.


    abgez. O1 durchg. Stabsfw. Rosenberg aufgen. Ogfr. Klautky.-14.10 Uhr.-



    61. Div.
    Abschnitt A : Auf Brückenkopf Grusino schwaches Artl.- und Granatwerferstörungsfeuer, 50 Einschläge. Im Vorgelände wurden geringe Feindbewegungen beobachtet.
    Abschnitt B: Schwaches Artl.- und GranatwerferStörungsfeuer lei. Kalibers.
    Abschnitt C: Keine bes. Vorkommnisse.


    abgez. Ia durchg. Gfr. Weißenberg aufgen. Ogfr. Klautky.- 14.30 Uhr.-



    291. Div.
    Der Vormittag verlief ausser geringem feindl. Jnf.-Störungsfeuer im gesamten Div.-Abschnitt ruhig, gegen 10.30 Uhr überflogen 2 und um 12.30 Uhr 3 feindl. Flugzeuge den Raum von Ost nach West ohne Angriffe.


    abgez. O 1 durchg. Uffz. König aufgen. Ogfr. Klautky.- 14.50 Uhr.-



    Fla.-Btl. 604.
    Raum Babino -1 Maschine beobachtet.
    Raum Tschudowo - 1 Maschine bekämpft, 1 Maschine beobachtet. Raum Bol. Opotschiwalowo - 3 Maschinen bekämpft.


    Div. – Tagesmeldungen vom 24.7. 1942.


    1. Div.

    Geringe feindl. Feuertätigkeit mit Jnf.-Waffen hauptsächlich im Südabschnitt, vereinzelt dort auch Artl.-Beschuss. 1 eigener Spähtrupp erkundete im Abschnitt A 1 a die feindl. Stellungen.
    Eigene Artl. bekämpfte erkannte Bereitstellung am Sossninka-Bach. Morgen, mittags und in den Abendstunden Einflüge von je 2 - 3 Rata.


    abgez. O 1 Durchg. Stabsfw. Rosenberg aufgen. Ogfr. Klautky.-19.40 Uhr.-



    Fla.-Btl. 604.
    Raum Babino - 1 Maschine ausser Wirkungsbereich.- Raum. Tschudowo - 2 Maschinen beobachtet.
    Nachmeldung aus Ljuban: Nachts Flugzeuggeräusch im Raum Ljuban, Abwurf einer Leuchtbombe. Vormittags Raum Ljuban 2 Maschinen beobachtet. - Raum Tregubowo: Feindl. Jagdüberwachungsflüge, 3 J. 16 und 2 J. 16 beobachtet. Raum Cholopia Polistij - 3 Maschinen beobachtet, 2 Maschinen bekämpft. 1 lei. Bttr. 272 aus Gluschiza im Stellungswechsel begriffen. Der 3. Zug der 1. Kp./604 von 4 km nordwestl. Trubnikow Bor nach 1 1/2 km nordwestl. Tregubowo ab 18 Uhr feuerbereit.



    61. Div.
    1a) Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino Granatwerfer- und Artl.-Störungsfeuer, 60 Einschläge.
    Abschnitt B: Schwaches Granatwerfer- und Artl.-Störungsfeuer auf Bahndamm , 30 Einschläge. 2 russ. Spähtrupps gegen den Handtuchwald und südl. davon werden durch Jnf.-Feuer abgewiesen.
    Abschnitt C: Artl.-Störungsfeuer lei. und mittl. Kal. auf Bahnhofstrasse.
    c) Von 23.00 - 01.00 Uhr einzelne Feindflugzeuge über Abschnitt A ohne Bombenabwurf. Abschnitt B und C mehrere Einflüge, 2 Bomben ostw. Pechowo, 3 Bomben im Raum Dmiprowka. 16.00 Uhr 2 Rata von Perechod kommend in Richtung Tschudowo.
    9.) Strassen befahrbar, Wege auch für geländegängige- und Bespann-Fahrzeuge nur bedingt befahrbar.
    Zustand der Stellungen:
    Brückenkopf Grusino 50% der Gräben und Kampfstände mit knietiefem Wasser und Schlamm angefüllt, führt zu dauerndem Einsturz der Gräben. Bei II. Btl. 400 m laufende Gräben voll Wasser. Für Instandhaltung wird Stellungsbaumaterial dringend benötigt. – Abschnitt B und C: Stellungen durch Regenfälle der letzten Tage z.T. nicht voll verwendungsfähig.
    Stellungsausbau durch Mangel an Material stark behindert, Unterstände der Artl. zum grössten Teil z.Zt. nicht bewohnbar. Munitionsnischen und Splittergräben stehen sämtlich unter Wasser. Bedienungsmannschaften z.Zt. in behelfsmässigen Hütten und Zelten untergezogen. Baumaterial wird dringend benötigt.


    Abgez. Ia durchg. Gfr. Gemballa aufgen. Ogfr. Klautky. – 21.10 Uhr.



    254. Div.
    1a) Im Div.-Bereich mittl. Störungsfeuer von M.G., Granatwerfer und lei. Artl. – Eigene Artl. bekämpfte Artl.-Stellungen und Bunker vor A und C.
    c) 16.00 Uhr 3 feindl. Maschinen im eigenen Raum eingeflogen. Keine Feindeinwirkungen.
    3.) 1./Nebelw.Abt. 9 aus Div.-Verband. Beutestab an Feldzeug-Btl. 24 übergeben.
    Estn.Sich.Gr.183 damit aus Div.-Verband ausgeschieden.
    Gefangene werden, wie befohlen am 26.7. in Marsch gesetzt.
    7.) unverändert.
    9.) Lei. Regenschauer. Zustand der Wege unverändert. Zustand der Bunker und Unterstände:
    Abschnitt A: 36 Bunker, 18 Kampfstände laufen täglich bis 30 cm voll Wasser, 15 Grabenpumpen arbeiten.
    Abschnitt B: 38 Bunker, 21 Kampfstände liegen tief unter Wasser. 20 Grabenpumpen arbeiten.
    Abschnitt A: 8 Bunker unter Wasser. 55 Bunker und 13 Kampfstände laufen tägl. bis Kniehöhe voll Wasser. 20 Grabenpumpen arbeiten.
    Regendicht Ist fast kein Bunker der vorne eingesetzten Teile. Feuerstellungen der I. und III. Abt. stark versumpft, Wege stellenweise überflutet. Feuerstellung 6. Bttr. 20 cm unter Wasser.


    abgez. O1 durchs. Ogfr. Knipp aufgen. Ogfr. Klautky -21.15 Uhr.



    Artl.Kdr. 123.
    Im gesamten Korpsbereich sehr geringe feindl. Artl.-Tätigkeit.



    291. Div.
    1a) Eigener Spähtrupp sprengte ostw. Owinez einen fdl. M.G.-Stand und Wohnbunker, vernichtete die Besatzung und erbeutete 1 M.G. u. einige Gewehre. Der Gegner verhielt sich infanteristisch ruhig.
    Etwa 75 Schuss Störungsfeuer fdl. Artl. lei. und mittl. Kal. auf Koljaschka und Tregubowo
    c) Um 16.00 Uhr überflogen. 2 Ratas die H.K.L. ohne Kämpftätigkeit.
    9.) Vorm. Regen, nachm. vorübergehend Aufheiterung, Südwestwind Stärke 4-5.
    10. ) Zustand. der Wege und Stellungen:
    Die Wege sind infolge des anhaltenden Regens ausserhalb der Knüppeldämme nur für Bespannfahrzeuge befahrbar. Sämtliche Gräben stehen unter Wasser.
    Im Abschnitt A lassen 75 % der Wohnunterstände Regen durch, 20 % sind aus diesem Grunde nicht bewohnbar.
    In den Abschnitten B und C ist der Zustand der Stellung ähnlich.
    Die Wohnunterstände der Artl.-Feuerstellungen sind zu 50 % Wasserundicht, 10 % der übernommenen Unterstände sind einge- stürzt; Neubau ist im grossen Umfange notwendig. Abstellung der Schäden ist infolge Fehlens des Baumaterials nicht in ausreichendem Umfange und nicht schnell genug möglich.


    Für Hinweise, Diskussion, Ergänzung etc. Bitte hier : klick


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    Morgenmeldungen der Divisionen am 23.7.42.


    Arko 123:

    Im gesamten Korps-Bereich geringe feindliche Artl.-Tätigkeit.
    Aufgeklärt wurden im Raum nördlich der kleinen Rollbahn 3 Batterien, davon 1 niedergekämpft.
    Im Raum Grusino wurden 4 Batterien aufgeklärt.
    Eigenes Störungsfeuer auf Bahnhof Dubzy und Griadi.


    abgez.: Ltn. Kornatz, durchg.: Ogefr. Moll, aufgen.: Ogefr. Flauß. 4.30 Uhr.



    1. Div.
    Bei J.R. 22 mäßige, bei J.R. l stellenweise stärkere feindliche Feuertätigkeit mit Inf.-Waffen und Artl.-Beschuß, besonders auf Swanka. Ein feindlicher Spähtrupp wurde im mittleren Abschnitt J.R. 22 abgewiesen. Bei Kawa wurde ein mit 7 Mann besetztes Boot zur Umkehr gezwungen. Feindliche Bewegungen und Geräusche in Höhe der. Glubotschka- und Polistj-Mündung wurden durch eigene schwere Inf.-Waffen bekämpft. Eigene Artl. schoss Störungsfeuer auf vermutete Feindansammlungen und Ubersetzversuche.



    291. Div.:
    Während der ganzen Nacht lebhaftes M.G.- und Gewehrfeuer im gesamten Abschnitt der Division.
    Feindliche Artl. belegte Koljaschka und Gegend Owinez mit Feuerüberfällen von 20 bis 25 Schuß.


    abgez.: Oblt. Preuß, durchgeg.: Ogefr. Dawike, aufgen. Ogefr. Flauß. 4.45 Uhr.



    254. Div.
    Abschnitt A und B: Granatwerfer- und Inf.-Störungsfeuer. Abschnitt C: Neben dem Feuer schwerer Inf.-Waffen, feindliches Artl.-Feuer schweren Kalibers auf rechten Flügel.


    abgez.: O 1, durchgegeben: Ogefr. Knipp, aufgen. Ogefr. Flauß. 4.48 Uhr.



    Fla 604:
    Keine feindliche Flugtätigkeit.


    abgez.: Oblt. Kökke, durchg. Obfeldw. Zarges, aufg. Ogefr. Flauß. 4.58 Uhr.



    61. Div.
    Auf Brückenkopf Grusino Artl.-Störungsfeuer, Kaliber 15 und 18 cm aus ostwärtiger Richtung sowie auf Übersetzstelle Butanowka und entlang der Rollbahn. Etwa 45 Einschläge. Bewegungen des Gegners in Komp.-Stärke am Ostufer des Wolchow westlich vom Feldberg sowie geringer Fährbetrieb und Schanzarbeiten westlich des Handtuchwaldes und Übersetzen in Booten wurde beobachtet und mit Störungsfeuer belegt. Feind zog sich zurück. Eigene Artl. bekämpft mit Fliegerbeobachtung feindliche Batterie 1 km ostwärts Pechewo. Abschnitt B und C: Schwaches Inf.-Störungsfeuer.


    abgez.: Hauptmann Hardmann, durchgegeb.: Gefr. Rummel, aufg.: Ogefr. Flauß. 5.06 Uhr



    Div. – Zwischenmeldungen vom 23.7. 1942.


    291. Div.

    In der Zeit von 06.00 – 07.00 Uhr starkes feindl. Granatwerferfeuer aus Südost auf Gegend Tregubowo. Der weitere Verlauf des Vormittags brachte das übliche feindl. Störungsfeuer mit Gewehr und M.G, an vereinzelnen Stellen.


    abgez. O 1 durchg. Ogfr. Berg aufgen. Ogfr. Klautky.- 14,00 Uhr



    254. Div.
    Allgemein ruhiger Verlauf des Vormittags. Vereinzelt lei. Störungsfeuer von Inf.-Waffen.
    Vor Abschnitt C2 (J.R. 454) wurden Bewegungen erkannt; es steht nicht fest, ob es sich um eine Ablösung handelt.


    Abgez. O 1 durchg. Uffz. König aufgen. Ogfr. Klautky. – 14.10 Uhr. -



    1. Div.
    Geringe feindl. Feuertätigkeit mit Jnf.-Waffen. Feind schanzt verstärkt und vermint das Gelände.


    abgez. O 1 durchg. Fw. Liedtke aufgen. Ogfr. Klautky.- 14.20 Uhr.-



    61. Div.
    Auf Brückenkopf Grusino Granatwerfer- und Artl.Feuer. 86 Einschläge lei. und mittl. Kalibers.
    Eigene Artl. schoss Feuerüberfall auf Feldberg.
    Abschnitt B und C keine bes. Vorkommnisse.


    abgez. Ia durchg, Gfr. Kemballa aufgen. Ogfr. Klautky.- 14.30 Uhr.-


    Tagesmeldungen vom 23. Juli 1942.


    254. Div.
    1a) Abschnitt A: Laufende Störungsfeuer durch Granatwerfer und Art1., das sich zweimal zu starken, zusammengefassten Feuerüberfallen steigerte.
    Abschnitt B und C: Lei. Störungsfeuer von Inf.-Waffen und Artl.
    7.) Unverändert.
    9.) Wege für Fahrzeuge nicht benutzbar. In Bunker und Stellungen stehendes Wasser. Um Zuführung von Pumpen und Dachpappe wird gebeten.


    abgez. O 1. Durchg. Ogfr. Knipp aufgen. Ogfr. Klautky. - 20.15 Uhr.-



    1. Div.
    Geringe feindl. Feuertätigkeit mit Jnf.-Waffen. Bei Dymno setzt Feind seine Schanzarbeiten fort.


    abgez. O1 Durchg. Fw. Liedtke aufgen. Ogfr. Klautky.- 20.17 Uhr.



    Artl. Kdr. 123.
    Im gesamten Korpsbereich geringe fdl. Art.-Tätigkeit.



    61. Div.

    1a) Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino und Botanowka Granatwerfer- und Artl.-Störungsfeuer, Kal. 12,2, 18 und 22 cm. 70 Einschläge auf Grusino, 30 auf Botanowka und Shillbrücke beiderseits der Rollbahn, keine Ausfälle. Bewegungen des Gegners zwischen Motylje und Grusino.
    Abschnitt B: Auf Eisenbahndamm Störungsfeuer lei. und mittl. Kalibers. Westl. des Handtuchwaldes wurden Schanzarbeiten beobachtet.
    Abschnitt C: Keine bes. Vorkommnisse,
    c) Von 23.00 - 01.00 Uhr russ. Fliegertätigkeit über Abschnitt A, 3 Bomber über Raum Fischhafen.
    9.) Strassen gangbar, Wege nur für Bespann- und Raupenfahrzeuge passierbar.


    abgez. Ia durchg. Gfr. Weißenberg aufgen. Ogfr. Klautky.- 20.45 Uhr.-



    291. Div.
    1a) Der Gegner verhielt sich im gesamten Div.-Abschnitt ruhig.
    Lediglich auf Tregubowo geringes Granatwerferstörungsfeuer.
    b) Keine fdl. Artl.-Tätigkeit.
    7.) Absicht: Unverändert.
    9.) Bedeckt mit zeitweiliger Aufheiterung, 13 Grad.
    Keine Besserung des Wegezustände.


    abgez. O1 durchg. Ogfr. Berg aufgen. Ogfr. Klautky. 20.47 Uhr



    Fla.-Btl. 604.
    3 weitere Scheinwerfer 60 cm in Tschudowo eingesetzt.
    Keine feindl. Flugtätigkeit.



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    Morgenmeldungen der Div. 22.7.1942.


    291. Div.

    Während der dunklen Nachtstunden lebhaftes M.G.- und- Gewehrfeuer sowie vereinzeltes Gr.W.-Störungsfeuer vorwiegend im mittleren und linken Abschnitt der Div. Keine feindliche Artl.-Tätigkeit.


    Durchg.: Obgfr . Dahlmann, abgez.: O 1, aufg.: Obgfr. Siemund, 4,30 Uhr



    1. Div.:

    Im. gesamten Abschnitt Gewehr-, M.G.-, rechts auch Gr.W.-Feuer. Zwischen 21,45 und 22,30 Uhr wurden 3 fdl. Spähtrupps im rechten Abschnitt abgewiesen. 1 Boot, dass den Wolchow in Gegend Polistj-Mündung überqueren wollte, wurde zur Umkehr gezwungen.


    Durchg.: O.v.D. , abgez. Ia, aufgen.: Obgfr. Siemund.



    61. Div.

    Ausser geringem Artl.-Störungsfeuer im gesamten Div.-Abschnitt Nacht ruhig verlaufen. Von 00,00 Uhr bis 1,30 Uhr wurden aus Richtung Modnja und aus Wald südl. Wodosja Motorengeräusche gehört.


    Durchg.: Obgfr. Lusch, abgez.: O1, aufgen.: Obgfr. Siemund.



    Artl. Kdr.
    Im gesamten Korpsbereich geringe fdl. Artl.-Tätigkeit.
    Es wurden an Feind-Bttrn. aufgeklärt: 1 nördl. der kleinen Rollbahn, 2 im Raum Pereswet Ostrow, 3 im Raum Grusino.



    Fla-Btl. 604.
    Keine feindliche Flugtätigkeit.




    254. Div.
    in allen Abschnitten während der Nacht starkes Inf.-Störungsfeuer und vereinzelter Beschuss schwerer Artl. Bewegungen des Feindes vor Abschnitt B wurden mit schw. Inf.-Waffen bekämpft.


    Durchg.: Obgfr. Emont, abgez.: O 1, aufgen.: Obgfr. Siemund, 4,50 Uhr.


    Div. – Zwischenmeldungen vom 22.7.1942.


    61. Div.

    Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino starkes Granatwerfer- und Artl.-Störungsfeuer, 60 Einschläge. Im Vorgelände des Brückenkopfes wurden geringe Einzelbewegungen des Gegners beobachtet.
    Abschnitt B: Schwaches Artl.-Feuer lei. und mittl. Kalibers, auf Robinson-Insel 9, auf Eisenbahndamm 22 Einschläge.
    Abschnitt C: Vor dem Abschnitt Lautsprecherpropaganda des Gegners.


    abgez. Ia durchg. Gfr. Weißenberg aufgen. Ogfr. Klautky.- 14.15 Uhr.



    254. Div.
    Im Div.-Abschnitt M.G.-Störungsfeuer.


    abgez. O 1 durchg. Ogfr. Emont aufgen. Ogfr. Klautky.- 14.17 Uhr.-



    291. Div.
    Im Verlauf des Tages nur sehr schwaches Artl.-, M.G.- und Jnf.-Störungsfeuer.


    abgez. O 1 durchg. Ogfr. Berg aufgen. Ogfr. Klautky. - 14.25 Uhr.-



    Fla.-Btl. 604.

    Fehlanzeige.



    1. Div.
    Vereinzelt geringes feindl. Störungsfeuer. Feind setzt Schanzarbeiten im Raum um Dymno fort.


    abgez. O1 durchg. Fw. Liedtke aufgen. Ogfr. Klautky. 14.55 Uhr.-



    Div.- Tagesmeldungen vom 22.7.1942.


    1. Div.
    Geringe feindl. Feuertätigkeit mit schwachem Artl.-Feuer auf Kastenwald, Swanka und Gegend der Eisenbahnbrücke. Vor Mitte J.R. 22 wurden 2 feindl. Spähtrupps (am linken Flügel 1 Spähtrupp) in Zugstärke abgewiesen. Am Gorewoj-Bach stieß ein eigener Spähtrupp nach 150 m auf starken Feindwiderstand.


    abgez. Ia durchg. Stabsfw. Rosenberg aufgen. Ogfr. Klautky. - 20.10 Uhr.-



    254. Div.
    1a) Im Abschnitt A und B mehrere Granatwerferfeuerüberfälle.
    Im Abschnitt C neben vereinzelter Feuertätigkeit von Jnf.-Waffen lebhaftes feindl. Artl.-Störungsfeuer lei. Kalibers.
    Eigene Artl. belegte Kampfstände vor Abschnitt B und C mit Feuer.
    5.) Estn. Sich.Truppen 182 aus dem Div.-Verband ausgeschieden.
    7.) Unverändert.
    9.) Starke Regenfälle.
    Nachschubwege grundlos.


    abgez. O1 durchg. Ogfr. Berg aufgen. Ogfr. Klautky.- 20.20 Uhr.-



    Fla.-Btl. 604.
    Nachmeldung vom 20.7.: Abschuss einer JL 2 durch 4./Kp. bei Maluksa. Heute keine feindl. Fliegertätigkeit.
    Bei Kretschno griffen 5 bewaffnete Russen Posten an. 1 Russe wurde getötet, 2 gefangen genommen. Erbeutet 3 M.P.



    Artl. Kdr. 123:
    Im gesamten Korpsbereich sehr geringe feindl. Artl.-Tätigkeit.



    61. Div.
    1a) Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino Artl.-Feuer, Kal. 10,5 und 22,5 cm, etwas 50 Einschläge. 30 Einschläge nördl. der Rollbahn zwischen Schillbrücke und Fischhafen und in Feuerstellungsraum der Artl. beiderseits der Rollbahn, keine Ausfälle. Im Vorgelände des Brückenkopfes und auf Feldberg wurden vereinzelte Bewegungen des Gegners beobachtet.
    b) Schwaches Artl.-Feuer lei. und mittl. Kalibers auf Robinsoninsel und Eisenbahnbrücke. Westl. des Handtuchwaldes wurden Schanzarbeiten des Gegners beobachtet. Motorengeräusche in Gegend Modnja.
    Abschnitt C: Südl. des Wolchowknie wurden russ. Schanzarbeiten beobachtet.
    Im Abschnitt A wurden 2, im Abschnitt C 1 Überläufer eingebracht.
    c) Während der Nacht vereinzelter Bombenabwurf im Abschnitt C.
    9.) Strassen passierbar, Wege nur mit Raupen- und Bespannfahrzeugen passierbar.


    abgez. 1a durchg. Gfr. Weißenberg aufgen. Ogfr . Klautky.- 20.40 Uhr.


    291. Div.
    1a) Während des Nachmittags nur vereinzeltes feindl. Jnf.-Feuer auf gesamten Div.-Abschnitt. Geringes Störungsfeuer schw. feindl. Granatwerfer auf Tregubowo.
    b) Keine fdl. Arbl.-Tätigkeit.
    7.) Absicht wie bisher.
    9.) Regenschauer mit vorübergehender Aufheiterung, Nodwestwind Stärke 4-5, Temp. 4-5. mittags 14 Grad.
    10.) Wegezustand weiter verschlechtert.


    abgez. Ia durchg. Uffz. König aufgen. Ogfr. Klautky.- 21.00 Uhr.



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    Morgenmeldungen der Div. – 21.7.42.


    61. Div .:
    Außer Artl.- und Gr.Wfr.-Störungsfeuer im Abschnitt A insbesondere auf Grusino und Botanowka und Bombenangriffen auf Fabrikgelande Botanowka verlief die Nacht ruhig.


    abgez. O1, durchgeb. Gefr. Schrader, aufgen. Uffz. Egberts, 4.4o Uhr



    1. Div.:

    Im ganzen Abschnitt Leichtes M.G. und Gewehr-, sowie Art1.-Störungsfeuer. Fliegertätigkeit mit Bombenwurf und Bordwaffenbeschuß hinter der H.K.L. im nördl. Abschnitt, sowie im linken Abschnitt des J.R. 22 um 1.30 Uhr mit 5 Bomben von einem russ. Flieger. Bewegungen auf den Kawa-Höhen 22.00 Uhr mit Artl. bekämpft . 5 Partisanen, die im nördl. Abschnitt schwimmend ded jenseitige Ufer zu erreichen suchten, wurden erschossen.


    Oblt. Siegfried, 4.50 Uhr



    291. Div.:

    Während der Nacht lebhaftes Jnf.-Feuer, einige Gr.Wfr.-Einschläge. Geringes Artl-Feuer.
    Gegen 22.00 Uhr wurde in Abschnitt C 1 ein russ. Propaganda-Lautsprecherwagen eingesetzt, der durch 2 Gruppe Sperrfeuer und 10 Schuß Störungsfeuer zum Schweigen gebracht wurde.


    abgez. Ic, durchgeb. Gefr. Kronez, aufgen. Uffz. Egberts,



    254. Div.:
    Feindfeuer von schweren Jnf.-Waffen während der ganzen Nacht sehr rege. in Abschnitt A würde ein Stoßtrupp, in Abschnitt B 2 Annäherungsversuche des Russon etwa in Zugstärke abgewiesen.


    abgez. O1, durchgeb. Obgefr. Knipp, aufgen. Uffz. Egberts.



    Fla- Btl. 604:
    Raum Tschudowo 1 Maschine beobachtet, Abwurf einer Leuchtbombe.
    13.58 Uhr Raum Ljuban 5 feindl. Flugzeuge beobachtet.



    Arko 123:
    Sehr starkes Störungsfeuer auf Brückenkopf Grusino.
    Es wurde aufgeklärt südl. der kleinen Rollbahn 1 Bttr, nördl. der kleinen Rollbahn 1 Bttr., aus Raum Pereswet Ostrow aufgeklärt und niedergekämpft. Im Raum Dubzy 2 Bttr. aufgeklärt.
    Eigenes Störungsfeuer mit 2 Feuerüberfällen auf Bhf. Grjady.


    Abgez. Lt. Hünecken, durchgeb. Fu. Kemper.



    Zwischenmeldungen der Div. vom 21.7.1942


    1. Div.:

    Keine besonderen Vorkommnisse.


    durchg.: Feldw. Liedtke, aufgen.: Obgfr. Siemund, 14.20 Uhr



    Fla-Btl. 604
    Raum. Gluschiza: Vorm. 2 mal 3 Maschinen beobachtet,
    " Tschudowo: Vorm. 3 Maschinen, beobachtet,
    „ Bol. Opotschiwalowo: 3 Maschinen bekämpft,
    „ westl. Owinez: 4 Maschinen bekämpft,
    " westl. Tregubowo: 3 Maschinen beobachtet.



    291. Div.
    Im Laufe des Vormittags lediglich im Abschnitt Michalewo stärkeres M.G.- und Gewehrfeuer.
    Im übrigen Div.-Abschnitt nur vereinzeltes Inf.-Feuer.
    Gegen 9,00 Uhr überflogen 3 Rata den Raum der Div., dabei Angriffe mit Bordwaffen.


    Durchg.: Obgfr. Berg, abgez.: O 1, aufgen. Obgfr. Siemund.



    254. Div.
    Abschnitt A geringe Inf.-Feuerfestigkeit.
    In den Abschnitten B und C Artl.-Störungsfeuer und vereinzelte Gr.W.-Feuerüberfälle.


    Durchg.: Obgfr. Knipp, abgez.: O 1, aufgen.: Obgfr. Siemund.



    61. Div.:
    Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino schweres Gr.-u.Störungsfeuer, 50 Einschläge.
    Artl.-Störungsfeuer, Kal. 7,62 und 12,2 cm auf Fabrikgelände Botanowka. 7 Einschläge.
    Abschnitt B u. C: Keine besonderen Vorkommnisse.


    Durchg. Gefr. Weißenberg, abgez.: Ia, aufgen.: Obgfr. Siemund l5,00


    Div.- Tagesmeldungen vom 21. Juli 1942.


    1. Div.

    Tagsüber vereinzelt geringes feindl. Feuertätigkeit mit Inf.-Waffen. Am Nachm. feindl. Artl.-Beschuß auf Kastenwald, Salossje und Swanka. Im rechten Abschnitt J.R. 22 eigene Spähtrupptätigkeit. Nachdem, in der vergangenen Nacht ein eigener Spähtrupp ostw. der Vierecksplane wegen vorgeschrittener Zeit abgebrochen werden mußte, drangen heute nachm. 2 Spähtrupps durch das feindl. Drahthindernis und über die feindl. Minensperre etwa 3 - 400 m vor und erkundete die Lage von feindl. Bunkern. 3 Verwundete durch feindl. Minen.


    durchge. Stabsfeldw. Rosenberg, aufgen. Uffz. Egberts, 20.00 Uhr.



    254. Div.
    1.) a) Im Div.-Abschnitt Gr.W.- und Artl.-Störungsfeuer mit Schwerpunkt Abschnitt A. Hintergelände der Abschnitte mit Artl.-Streufeuer schw. Kaliber belegt.
    Eigene Artl. bekämpfte Schanzarbeiten vor B.
    c) In der Nacht 20./21.7. Einflug von 2 Maschinen, Typ P5.
    7.) Unverändert.
    9.) Starker Regenfall. Nachschubwege nicht befahrbar.


    Durchg.: Obgfr. Knipp, abgez.: O 1, aufgen.: Obgfr. Siemund.



    61. Div.
    1.) a) Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino schwaches Artl.-Störungsfeuer, 50 Einschläge. Im Vorgelände des Brückenkopfes wurden geringe Bewegungen des Gegners beobachtet.
    Abschnitt B: Schwaches Artl.-Feuer le. Kalibers auf H.K.L. am Bahndamm.
    Abschnitt C: Keine besonderen Vorkommnisse.
    c) Abschnitt A: Von 23,00 bis 0,30 Uhr 6 russ. Kampfflugzeuge über Grusino und Botanowka, 30 - 40 Bomben.
    Abschnitt C: Von 23,00 bis 3,00 Uhr 15 Einflüge, 15 Bomben auf den Abschnitt.
    2.) Um 18,00 Uhr wurde von Kdr./Pz.Jg.Aufkl.Abt. 161 Abschnitt B übernommen.
    9.) Strassen passierbar, Wege nur für Raupen und besp. Fahrzeuge gangbar.


    Durchg.: Gefr. Gembala, abgez.: Ia, aufgen.: Obgfr. Siemund.


    291. Div.:
    1.) a) Der Verlauf des Tages war im allgemeinen ruhig, nur vereinzelt fdl. M.G.- und Gewehrfeuer .
    Eigener Spähtrupp bestätigte starke russische Verminung vor dem Abschnitt B 2.
    b) Fdl.Artl.-Störungsfeuer nur sehr schwach und zwar lediglich auf den Raum um Tregubowo und Gluschiza.
    7.) Absicht unverändert.
    9.) Am Vormittag heftige Regengüsse, bis zum Abend vorübergehende Aufheiterung und weitere Regenfälle. Temp. bis 16 Grad +.
    10.) Wegezustand stark verschlechtert.


    Durchg.: Obgfr. Berg, abgez.: O 1, aufgen. Obgfr. Siemund.



    Art.Kdr. 123.
    Im gesamten Korpsbereich geringe fdl. Artl.-Tätigkeit.


    Fla-Btl. 604.
    Raum Ljuban: 23,10 bis 23,25 Uhr und 23,55 bis 0,10 Uhr Flugzeuggeräusche, Maschinen über den Wolken. Scheinwerfer drangen nicht durch, Abwurf einer Leuchtbombe.
    Der IV. Zug der 5./291 2 km. ostw. Ljadno, Stellungswechsel nach 1 km nördl. Salossje.




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    Morgenmeldung am 20. Juli 1942.

    11. Div.
    Im Brückenkopf ruhig. 2 Spähtrupps in Gruppenstärke von West und Süd gegen Kastenwald wurden abgewiesen. Am Wolchow leichtes Inf.-Störungsfeuer, leichter Granatwerferbeschuss an Eisenbahnbrücke.
    Feind schanzt auf den Kawahöhen.


    Durchgeg. u. abgez. Hauptm. Jpsen Aufgen. Obergefr. Kollmann 4,45



    291. Div.
    M.G. und Gewehrfeuer, nachts schwächer als am Vortage. Geringes feindl. Artl. und Granatwerfer-Feuer. 23 Uhr und 2 Uhr je ein Feuerüberfall auf Abschnitt J.R. 506.
    Gegen 24 Uhr ein feindl. Flugzeug von Nord nach Süd in Gegend Tregubowo beobachtet. keine Kampftätigkeit.


    Abgez. Oblt. Preuss Durchgeg. Obergefr. Grothöter 4,50 Uhr.



    61. Division
    Abschnitt A. In Grusino verstärktes Artl. und Granatwerferfeuer, insbesondere auf Fichtensicherung. Feind griff gegen 2,30 Unr vom Feldberg her gegen Fichtensicherung an. Der Angriff wurde mit Artl.-Unterstützung abgewiesen. Auf linkes Wolchowufer Artl.-Störungsfeuer mit Kaliber 7,62 bis 22,5 cm aus Richtung Bolschewik und Pereschot. Etwa 75 Einschläge. Eigene Artl. schoss Störungsfeuer auf Fabrikgelände und Feldberg.
    Abschnitt B. Keine besonderen Vorkommnisse.
    Abschnitt C. Verstärktes feindl. Artl. u. Granatwerferfeuer auf Wodossje während der ganzen Nacht. Bei Wodossje 2 Gefangene (1 Hauptm. und ein Oblt. - Versprengte aus dem Wolchowkessel.


    Abgez. Ia Durchgeg. Obergeg. Genballa. 4,55 Uhr.


    Fla Batl. 604
    Raum Tschudowo, 4 Maschinen beobachtet.


    Abgez. Und Durchgeg. Oblt. Köcker 5 Uhr



    254. Div.
    Zeitweilig starkes feindl. Granatwerferfeuer im Div.-Abschnitt. Feindl. Stosstrupps in Stärke von 25 Mann gegen H.K.L. J.R. 484 vorgehend, abgewiesen.


    Abgez. O1 Durchgeg. Obergefr. Emonts, 5,05 Uhr



    Artl.Kdr. 123
    Es wurden aufgeklärt: 4 Feindbattr., davon 3 nördlich der kleinen Rollbahn und 1 im Raume Grusino. Bekämpft keine.


    Abgez. Oblt. Gerhard. Durchgeg. Obergefr. Moll 5,10 Uhr.




    Div.-Zwischenmeldungen vom 20.7.1942.


    254. Div.
    Inf.- und Granatwerferstörungsfeuer im Abschnitt der Div.


    abgez. O1 durchg. Ogfr. Knipp aufgen. Uffz. Egberts.- 13.15 Uhr.-



    61. Div.:
    Auf Brückenkopf Grusino schwaches Gr.Wfr. und Artl.Störungsfeuer, ca 50 Einschläge. Artl.-Feuer Kal. 12,2, 15 und 22,5 cm aus Richtung Bolschewik nach Botanowka und beiderseits der Rollbahn in Höhe Kerestj-Brücke, 38 Einschläge. Bewegungen des Gegners im Vorgelände und Übersetzverkehr in Zwei-Mann-Booten an der Übersetzstelle nordostw. Höhe 25,6 werden durch eigene Artl. gestört, 1 Boot versenkt. 2 Paks in Grusino werden durch Artl.-Feuer niedergehalten.
    Abschnitt B: Aus den Baracken 600 m südl. der Bahnbrücke am Ostufer des Wolchow wurden 2 Überläufer eingebracht .
    Abschnitt C: Schwaches Jnf.-Störungsfeuer.


    abgez.: Ia, durchgeb. Gefr. Weißenberg, aufgen. Egberts, 14.30 Uhr.



    1. Div.:

    Sonst keine besonderen Vorkommnisse.


    Fla.-Btl. 604:
    Fehlanzeige.



    291. Div.
    Im Abschnitt J.R. 504 wurden durch eigenen Stosstrupp bei Michalewo 4 Gefangene eingebracht.
    Vor dem rechten Btls.-Abschnitt J.R. 505 wurde gegen 09.00 Uhr 1 fdl. Spähtrupp in Stärke von 6 Mann etwa 150 m vor der H.K.L. beobachtet. Im gesamten Div.-Abschnitt geringes Inf.-Feuer und mässiges Artl.-Störungsfeuer insbesondere auf die. Gegend um Tregubowo, Koljaschka und Gluschiza.
    - 14. 45 Uhr


    abgez. O1 durchg. Ogfr. Berg aufgen. Ogfr. Klautky.


    Tagesmeldungen der Divn. - 20.7.42.


    1. Div.:

    Im ganzen Div.-Abschnitt geringe feindl. Feuertätigkeit mit Jnf.-Waffen. Im Kastenwald und bei Sswanka auch feindl. Artl.-Beschuß.
    Sonst keine besonderen Ereignisse.


    Abgez. Ia, durchgeb. Stabsfeldw. Rosenberg, aufgen. Obgefr. Siemund.



    291. Div.:

    1a) Im Laufe des Nachm. geringe feindl. Jnf.Feuer im ganzen Div.-Abschnitt Etwa 100 Schuß Störungsfeuer feindl. Artl. le. und mittl. Kal. auf Owinez, Michalewo, Tregubowo und Gluschiza.
    7.) Absicht unverändert.
    9.) Den ganzen Tag über sonnig, klar, plus 30 Grad.
    10.) Wegezustand weitrhin gebessert.


    abgez. O 1, durchgeb. Obgefr. Berg, aufgen. Uffz. Egberts, 20.35 Uhr.



    61. Div.
    1a) Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino schwaches Störungsfeuer mit Pak und Artl. Kal. 7,62, 50 Einschläge. Zwischen Wolchow und Botanowka-Brücke nördl. der Rollbahn Artl.-Störungsfeuer Kal. 7,62, 12,2 und 22,5 aus Richtung Bolschewik, 125 Einschläge. Auf Feldberg und im Vorgelände des Brückenkopfes wurden russ. Bewegungen beobachtet.
    Abschnitt B: Auf Eisenbahnbrücke Robinson-Insel schwaches Artl.-Feuer leichten Kal.
    Abschnitt C: Schwaches Inf.- und Artl.-Feuer.
    2.) Um 2.00 Uhr wurde im Abschnitt B. J.R. 151 durch Teile Panz.Jäg.A.A. 161, Inf.Btl. 54o und Tle. II./176 planmäßig abgelöst. J.R. 151 hat Unterbringungsraum nördl. Tschuduwo bezogen.
    9.) Straßen und befestigte Wege gut befahrbar, unbefestigte mit geländegängigen mot. Fahrzeugen passierbar.


    abgez. Ia, durchgeb. Egberts, 20.40 Uhr



    254. Div.:
    1a) Abschnitt A geringe Feuertätigkeit feindl. Schwerer Inf.Waffen.
    Auf Abschnitt B und C Artl.-Streufeuer mittl. und schweren Kal.
    Dazu leichtes Inf.StörungsFeuer.
    Eigene schwere Inf.Waffen bekämpften Schanzarbeiten des Gegners vor Abschnitt C.
    7.) Unverändert.
    9.) Trocken, heiter. Kollbergweg für Fahrzeuge noch nicht benutzbar.


    abgez. O 1, durchgeb. ObGefr. Knipp, aufgen. Uffz. Egberts, 20.50 Uhr.



    Arko 123:

    Im gesamten Korpsbereich geringe feindl. Art.Tätigkeit, das in den Nachm.Stunden bei der 291. Div. etwas an Stärke zunahm.
    Leichte B.Abt. 30 (mot) ist im E.Marsch zum XXVIII. A.K. in Marsch gesetzt.


    Durchgeb. Lt. Krammer, aufgen. Uffz. Egberts.

    Fla-Btl. 604:

    Keine feindl. Flugtätigkeit. Feindl. Artl.Einschläge im Bereich des 3. Zuges der 2. Kp. westl. Tregubowo.



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    Morgenmeldungen der Div. vom 19.7.1942.


    1. Division.
    Bei J.R. 22 fühlte Feind im rechten Abschnitt vor und wurde durch zusammengefaßtes Feuer abgewiesen. An einer Stelle schob er sich mit 2 l.M.G. auf 150 bis 200 m näher an eigene Linie heran. Im mittl. Abschnitt zeitweise Artl.- und vereinzelt Panzerbeschuß. Stärkere Geräusche bei Dymno wurden mit schweren Waffen bekämpft. Im Abschnitt J.R. 1 geringe feindl. Feuertätigkeit. Eigene Artl. bekämpfte bei Pkt, 28,2 ostwärts Swanka feindl. Bereitstellungen und schoß Störungs und Sperrfeuer.


    durchgegeben und abgez.: Oblt. Wendt.



    291. Division.
    Nacht verlief im allgemeinen ruhig. Während der dunklen Nachtstunden nahm das ungezielte feindl. Störungsfeuer mit Inf.-Waffen etwas zu und flaute gegen Morgen völlig ab. Eigene Artl. belegte M.G.-Stellungen vor Abschnitt C mit Feuerüberfall. Keine feindl. Artl.-Tätigkeit. Gegen 1.00 Uhr überflog ein feindl. Flugzeug die H.K.L. und beschoß die Rollbahn nördl. Tregebowo mit Bordkanonen.


    abgez. O1 durchgegeb. Obgefr. Schneider.



    61. Division.
    Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino und Botanowkja stärkeres Granatwerfer und Artl.-Störungsfeuer, etwa 120 Einschläge Kal. 12,2 und 15 cm. Aus Richtung Bolschewik und Berisowez in Modnja wird ein mittl. Geschütz und im Nordteil Grusino eine Pak beobachtet und mit eigener Artl. bekämpft. Bewegungen des Gegners in Gegend Wyja werden durch Artl.-Feuer zerstört .
    Abschnitt B: Auf H.K.L. südl. Eisenbahnbrücke Artl.-Störungsfeuer mittl. Kalibers, 22 Einschläge. Gegen Mitternacht anhaltendes Motorengeräusch, vermutlich Panzer, aus Richtung Modnja und Chotitowo. wegen Nebel konnte keine Beobachtung durchgeführt werden.
    Abschnitt C: Auf Kirchberg Wodosje Granatwerferfeuer, etwa 20 Einschläge.


    abgez. O1, durchgegeb. Gefr. Weißenberg.



    Artl. Kdr. 123:
    Außer Raum Grusino, wohin der Gegner insgesamt 400 Schuß feuerte, auf allen Abschnitten der Divisionen geringe feindl. Artl.-Tätigkeit. Aufgeklärt wurden im Raum kl. Rollbahn II, nördl. davon 3 im Raum Pjereswjed Ostroff einer und im Raum Grusino 11 Batterien.


    durchgegeb. Obgefr. Becker, abgez. Lt. Kornatz.



    Fla Batl. 604:
    Raum Bol. Opotschiwalowo eine Maschine bekämpft. Raum Gluschitza eine Maschine beobachtet. Raum Mostki eine Maschine bekämpft, Raum Grusino starkes Artl.-Störungsfeuer.


    abgez. Oblt. Köcke, durchgegeb. Ofw. Zarges.



    254. Division:
    22.00-22,35 Uhr trommelfeuerartiger Feuerüberfall feindl. Artl. und schwerer Inf.Waffen auf linkem Flügel J.R. 484 und rechtem Flügel J.R. 474. Anschließend starker Feindangriff, der im zusammengefaßten Feuer aller Waffen zusammenbrach. Spätere Versuche des Feindes, sich mit Schwerpunkt der H.K.L. zu nähern. Im Verlauf der Nacht noch starkes Artl.-Störungsfeuer im Abschnitt J.R. 454


    abgez.: O 1 durchgegeben: Obgefr. Knipp.


    Zwischenmeldungen der Div. vom 19.7.1942.


    291. Div.:
    Der Vormittag verlief ohne besondere Vorkommnisse.


    Durchg.: Obgfr. Berg, abegz.: O 1, aufgen.: Obgfr. Siemund.



    254. Div.:
    Im Abschnitt der Div. leichtes feindl. Störungsfeuer schwerer Waffen.


    Abgez. O 1, durchgeb. Obgefr. Knipp, aufgen. Uffz. Egberts, 14.25 Uhr



    61. Div.:
    Abschnitt A: Stärkeres Gr.Wfr.-, Pak-Feuer und Artl. Störungsfeuer auf Brückenkopf Grusino, 150 Einschläge. 11.00 Uhr Artl.-Störungsfeuer Kal. 12,2 und 18 cm aus Richtung Bolschewik und nach Botanowka und in Nähe Botanowka-Brücke, 20 Einschläge. 1 Treffer in Wohnbunker, 1 Leichtverwundeter. Zwischen Modnja und Beresowik lebhafter Feindverkehr beobachtete.
    Eigene Artl. schießt mit Tannenberg-Bttr. Störungsfeuer auf Fabrik.
    Abschnitt B: 15 Einschläge leichten Kal. in Gegend Eisenbahnbrücke.
    Abschnitt C: Keine besond. Vorkommnisse.


    Abgez. Ia, durchgeb. Gefr. Weißenberg, aufgen. Uffz. Egberts, 14.45 Uhr



    1. Div.:
    Geringe feindl. Feuertätigkeit. Sonst keine besonderen Vorkommnisse.


    Abgez. O 1, durchgeb. Feldw. Liedke, aufgen. Uffz. Egberts, 14.50 Uhr



    Fla.-Btl. 604.
    Raum Gluschiza – 10.15 Uhr 1 unerkannte Maschine beobachtet.
    11.45 Uhr 1 PE 2 beobachtet.
    Raum Tschudowo – Vormittags 1 Maschine beobachtet.
    Raum Owinez – 10.25 Uhr 1 PE 2 beobachtet.



    Tagesmeldung der Divisionen vom 19.7.1942.


    1. Div.
    Geringe feindliche Feuertätigkeit im ganzen Abschnitt der Div.
    Eigene Artl. schoss in der vergangenen Nacht Störungs- und Zerstörungsfeuer auf fdl. Bereitstellungeraum ostw. Swanka.


    Durchg.: Feldw. Liedtke, Aufgen. Uffz. Egberts



    254. Div.
    1a) Geringes Artl.-Feuer schw. Kalibers auf rechten Flügel Anschnitt B. Abschnitt A und C lei. Störungsfeuer schw. Jnf.-Waffen.
    c) 12.30 Uhr russ. Maschine Typ P 5 in eigenen Raum eingeflogen.
    7.) Unverändert.
    9.) Wegezustand noch unverändert.


    Abgez. O 1 durchg. Ogefr. Emont aufgen. Ogfr. Klautky. -20.25 Uhr.-



    291. Div.
    1a) Der Feind verhielt sich infanteristisch ruhig. Eigener Spähtrupp geriet im Abschnitt B 2 hinter der aufgeklärten Nachtstellung des Gegners auf russ. Minen , 1 Toter und 5 Verwundete konnten geborgen werden. Eigener Lautsprecherwagen im Abschnitt B2 wurden unter feindl. M.G.- und Granatwerferfeuer genommen.
    b) Ausser vereinzelten feindl. Granatwerferfeuer, etwa 80 - 90 Schuss fdl. Artl. lei. und mittl. Kalibers, auf Koljaschka, Michalewo und Tregubowo. Keine eigene Artl.-Tätigkeit.
    7.) Unverändert.
    9.) Sonnig klar, 28 Grad.
    10.) Wegezustand: Leichte Wegebesserung.


    abgez. O 1 durchg. Uffz. König aufgen. Ogfr. Klautky. 20.45 Uhr.-



    61. Div.
    1a) Abschnitt A - Feuer von schw. Granatwerfern und Artl.-Feuer auf Grusino. 50 Einschläge. Artl.-Störungsfeuer auf Botanowka und beiderseits der Rollbahn in Höhe der Botanowka-Brücke, Kaliber 12,2, 18 und 22,5 cm, etwa 100 Einschläge.
    Durch eigene Artl. werden erkannte Bewegungen des Gegners gestört und eine am Nordostausgang Grusino eingebaute Pak mit guter Wirkung bekämpft.
    Abschnitt B - Am Nachmittag Artl.-Störungsfeuer, 20 Schuss, Kaliber 7,62 cm in Gegend beiderseits des Bahndammes aus ostw. Richtung.
    Von II. Btl. wird 1 Überläufer eingebracht.
    Abschnitt C - Auf H.K.L. südl. Wodosje Artl.-Feuer mittl. Kalibers 25 Einschläge. Auf Wodosje 20 Schuss lei. Kalibers.
    2.) Die mit 1 Zug auf Grusino eingesetzte 2./Pi. 161 wurde durch 1./Pi. 161 abgelöst.- 2./Pi. 161 bezog Unterkunft im Waldlager nordwestl. Tuschin Ostrow.
    9.) Strassen gut befahrbar, Wege abgetrocknet, für mot. Fahrzeuge bedingt befahrbar.


    abgez. Ia durchg. Ogfr. Weißenberg aufgen. Ogfr. Klautky.- 20.50 Uhr.-



    Fla.-Btl. 604.
    Raum Ljuban - Vormittag 2 PE 2 beobachtet.



    Art.Kdr. 123.
    Im Abschnitt der 254. und 1. Div. sehr geringe, im Abschn. der 291. und 61. Div. geringe fdl. Art.-Tätigkeit.
    1 Feind-Bttr. ostw. Mostki wurde bekämpft.




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    Morgenmeldungen der Divisionen am 18. Juli 1942.


    61. Div.:

    Abschnitt J.R. 162: Auf Brückenkopf Grusino und Botanowka normales Artl.- und Granatwerfer-Störungsfeuer.
    0.30 Uhr feindlicher Spähtrupp in Stärke von etwa 20 Mann auf Fichtensicherung abgewiesen. 3 Überläufer.
    23.00 Uhr warfen 2 feindliche Flugzeuge 10 Bomben auf Fabrikgelände Botanowka. Keine Ausfälle.
    Abschnitt J.R. 151: Im südlichen Abschnitt M.G.- und Gewehr-Störungsfeuer. Ostwärts Wodostje, Lautsprecherpropaganda der Russen, aber unverständlich. In etwa gleicher Gegend vor HKL eine feindliche Bombe.
    Abschnitt J.R. 176 : Keine besonderen Vorkommnisse.


    abgez.: Ia, durchg. Oblt. Fenster, aufgen.: Ogefr. Flauß. 4.l0 Uhr.



    215. Div.:
    J.R. 22: Artl.- und Granatwerfer-Störungsfeuer und ein Beschuß mit Reihenwurfgerät auf eigene Stellungen. 3 gegen Kastenwald vorfühlende feindl. Spähtrupps abgewiesen.
    J.R. l: Auf linkem Abschnitt Artl.-Störungsfeuer, auf rechtem Abschnitt Granatwerfer-Störungsfeuer.
    Sonst keine Besonderheiten.
    Abschnitt J.R. 22 Ablösung des Restes J.R. 380 durch I./J.R. 22.


    abgez.:Ia, durchg.: Gefr. Burgert, aufgen.: Ogefr. Flauß. 4.45 Uhr.



    291. Div.

    Auf dem rechten Flügel der Div. ruhiger Verlauf der Nacht. Im mittleren und linken Abschnitt sehr heftiges M.G.- und Gr.W.-Feuer bis gegen 2.00 Uhr.
    0.15 Uhr wurde im Abschnitt J.R. 505 ein feindlicher Stoßtrupp von ca. 20 Mann nach kurzem Feuergefecht abgewiesen. Starke Gr.W.-Tätigkeit vor allem in Gegend ostwärts und nordostwärts Gluschitza. Eigene Tätigkeit:
    21,20 Uhr Einschießen auf Sperrfeuer-Räume beim linken Nachbarn.


    abgez. Ltn. Ihl, durchg.: Siegwald, Gefr., aufgen.: Ogefr. Flauß. 4,55 Uhr.



    Arko 123:
    Es wurden aufgeklärt: 2 Feindbatt. im Raum kleine Rollbahn und eine im Raum Periwet Ostrow.


    abgez.: Ltn. Kramer, durchg.: Funker Kempa, aufgen.: Ogefr. Flauß. 5.00 Uhr.



    254. Div.:
    Feind fühlte nach starker Artl.-Vorbereitung um 0,45 Uhr gegen rechten Flügel J.R. 484 vor und wurde zum Teil im Nahkampf und durch Sperrfeuer vertrieben. Feindbeschuß unter großem Munitionsaufwand hielt im Rgt.-Abschnitt bis 1.30 Uhr an. Um 23.30 Uhr wurde unter Feuerschutz schwerer feindlicher Inf.-Waffen vorgehender Stoßtrupp auf linken Flügel J.R. 474 abgeschlagen. Ein um l.00 Uhr im Schutze starken feindl. Artl-Feuers gegen HKL J.R. 454 vorgehender Stoßtrupp in Stärke von etwa 40 Mann wurde unter Verlusten für den Gegner abgewiesen. Eigene Artl. unterstützte den Abwehrkampf der Infanterie durch auslösen von Sperrfeuer.


    abgez.: O l, durchg.: Ogefr. Egen, aufgen. OGefr. Flauß. 5.10 Uhr.



    Fla-Batl. 604:
    Raum Tschudowo 1 Masch. bekämpft, eine Masch. Beobachtet, Abwurf von 1 Bombe ohne Schaden.


    abgez.: Oblt. Cöke, durchg.: Oberfeldw. Zarges, aufg.: Ogefr. Flauß. 5.11 Uhr.



    Div.- Zwischenmeldungen vom 18.7.1942.


    291. Div.

    Im Verlauf des Vormittags lebhafteres Artl.-Störungsfeuer auf Abschnitt J.R. 504, auf Koljaschka anhaltendes Feuer schw. Granatwerfer.
    Im übrigen Div.-Abschnitt nur vereinzeltes Artl.- und Inf.- Störungsfeuer.


    abgez. O 1 durchg. Uffz. König aufgen. Ogfr. Klautky. 14.20 Uhr.-



    254. Div.
    Stärkerer Granatwerfer- und Feuerüberfall auf linken Flügel II./J.R. 474, anschließend Artl.-Streufeuer schw. Kalibers auf rückwärtiges Gebiet des Rgts. Bei J.R. 484 und J.R. 454 geringes Störungsfeuer von Jnf.-Waffen.
    Während der Morgenstunden russ. Lautsprecherpropaganda auf der Rollbahn.


    abgez. O 1 durchg. Gfr. Emont aufgen. Ogfr. Klautky. 14.40 Uhr.-



    61. Div.
    Abschnitt A: Auf Brückenkopf Grusino stärkeres Artl.- und Granatwerferfeuer sowie Pakbeschuss, ca. 150 Einschläge. Auf Übergangsstelle und Botanowka Artl.-Störungsfeuer, 30 Schuss, Kal. 12,2 und 22,5 cm. aus Richtung Nekschino - Bolschewik, 25 Schuss Kal. 10,5 cm aus Richtung Bolschewik.
    Abschnitt B: Schwaches Artl.-Feuer, 3 Schuss Kal. 7,62, in Gagend 600 m südl. der Eisenbahnlinie.
    Abschnitt C: Bei Kirchberg Wodosje einzelne Artl.-Einschläge lei. Kalibers.


    abgez. Ia durchg. Ogfr. Weißenberg aufgen. Ogfr. Klautky.- 14.45 Uhr.-



    1. Div.
    Geringe feindl. Feuertätigkeit im Abschnitt J.R. 22. Im Abschnitt J.R. 1 geringe Gefechtstätigkeit. 1. Div. hat um 12.00 Uhr Befehl vom Abschnitt 215. Div. übernommen.


    abgez. u. durchg. Oblt. Lenz aufgen. Ogfr. Klautky. -12.55 Uhr.-



    Fla.-Btl. 604.
    Fehlanzeige.



    Div.- Tagesmeldungen vom 18.7.1942.


    Fla.-Btl. 604.

    Fehlanzeige.



    291. Div.
    1a) Im Ganzen Div.-Abschnitt fast überschwaches Jnf.Feuer.
    b) Fdl. Artl. war im Abschnitt J.R. 504 gegenüber den anderen Abschnitten etwas lebhafter. Eigene Artl.-Tätigkeit: Gegen 15.30 Uhr ein Feuerschlag von 31 Schuß auf Bunker und M.G.- Stellungen hart ostw. Michalewo dabei erkannte Volltreffer.
    2.) Die 3 schweren Züge Pak 7,5 cm der Jnf.Rgt’er war, wie 3 Züge 7,62 cm Pak (r) der Pz.Jg.Abt. 291 im Div.Abschnitt in Stellung gebracht.
    7.) Wie bisher.
    9.) Bedeckt, mässig warm.
    10.) Unverändert.


    abgez. O 1, durchg. Obgfr. Berg aufgen. Ogfr. Klautky. 20.30 Uhr.-


    Art.-Kdr. 123.
    Im gesamten Korpsbereich nur geringes feindl. Artl.-Störungsfeuer. das am Nachmittag auf den Brückenkopf Grusino etwas auflebte. 1 Feind-Bttr. im Raum ostw. Grusino wurde niedergekämpft.



    254. Div.
    1a) Sehr rege Feuertätigkeit schwerer Jnf.-Waffen und starke Artl.-Feuerüberfälle auf H.K.L. und rückw. Gebiet.
    Gegen 15.00 Uhr gelang es Feind durch Ausnutzung eines Feuerschlages einen M.G.Posten im Abschnitt B auszuheben,
    b) Schwerpunkt Feind-Artl. Abschnitt A und Naht A und B. Hoher Munitionsaufwand.
    7.) Unverändert.
    9.) Wege noch nicht benutzbar.
    Feindbeurteilung: Schwerpunkt der feindl. Tätigkeit liegt ausgesprochen in Abschnitt A und B und rechten Flügel C. Starke Feindstosstrupps versuchen bei Tag und Nacht eigene H.K.L. zu erkunden und Gefangene einzubringen, um dadurch eigene Absichten zu klären. Artilleristisch wirkt er mit lei. und mittl. Kalibern auf H.K.L., mit mittl. und schw. in die Tiefe.
    Nach Wegnahme des Schall-Mess-Systems ist Feind-Artl. Aufklärung nicht ausreichend möglich, sodass keine wirksame Feind-Artl.-Bekämpfung durchgeführt werden kann. Durch Beschränkung des Munitionsverbrauchs wird Abwehrerfolg ebenfalls eingeschränkt.
    Südl. Spasskaja Polistj werden Stellungen mit starken Kräften ausgebaut bzw neu hergestellt. Ob Feind neue Kräfte herangeführt hat, um 24.Garde-Div. abzulösen, ist durch weitere Gefangene noch nicht bestätigt.
    Feind wird rege Aufklärungs- und Feuertätigkeit fortsetzen, für stärkere Angriffe liegen z.Zt. noch keine Anhaltspunkte vor.


    abgez. O 1 durchg. Ogfr. Knipp aufg. Ogfr. Klautky. -21.00 Uhr.-



    61. Div.
    1a) Jm ganzen Abschnitt nur geringe feindl. Feuertätigkeit mit Jnf.-Waffen südl. Salossje auch mit Artl..
    Eigene Artl. bekämpfte in der vergangenen Nacht Feindansammlungen südl. des Ljadno.


    abgez. Ia durchg. Stabfw. Rosenberg, aufgen. Ogfr .Klautky. - 21.30 Uhr.



    291. Div.

    1a) Auf Brückenkopf Grusino während des Nachmittags verstärktes Artl.- und Granatwerferfeuer. Gegen 18.00 Uhr Artl.-Feuervorbereitung auf Fichtensicherung und gleichzeitiger Annäherung eines feindl. Stosstrupps von 60 Mann aus Richtung Feldberg auf Fichtensicherung, der abgewiesen wird. Artl.-Feuer aus Richtung Bolschewik und Nekschino auf Botanowka, Kaliber 12,2 und 22,5 cm. Gesamteinschläge in Botanowka: 50 22,5 cm, 87 12,2 cm Granaten und 3 Schrappnell. Mit weiteren Angriffen auf Brückenkopf wird gerechnet. Eigene Bttr.en vernichteten 1 mittl., 1 lei. Geschütz und 1 Pak. Bewegungen zwischen Modnja, Bolschewik und Grusino werden durch eigenes Art1.-Feuer gestört.
    Abschnitt B.: Artl.-Störungsfeuer lei. und mittl. Kalibers auf Eisenbahndamm und H.K.L. in Ilsewald, 12 Einschläge, lei. und 24 Einschläge mittl. Kalibers i. Russischer Spähtrupp, Stärke unbekannt, der vor I. Btl. um 17.00 Uhr mit 2 M.P. lebhaftes Feuer auf H.K.L. eröffnet, wird durch eigenes Artl.-Feuer abgewiesen.
    Abschnitt C: Schweres Granatwerferfeuer auf Nordostteil Kastenwald.
    b) Eine durch Schallmess 3200 m ostw. Motylje aufgeklärte russ. Bttr. zu 3 mittl. Geschützen wird durch 1./s.Artl.Abt. 633 mit 200 Schuss niedergekämpft.
    c) Von 22.00 - 23.00 Uhr mehrere russ. Bomber über Botanowka, 20 Bomben. 23.00 Uhr bei mehrfachen Einflügen 5 Bomben auf Nodosje, 2 auf Kastenwald.
    9.) Strassen für mot. Fahrzeuge passierbar, Wege nur für gelandegängige und besp. Fahrzeuge benutzbar.


    abgez. Ia durchg. Gfr. Weißenberg aufgen. Ogfr. Klautky.- 21.40 Uhr.



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