Posts by Sinclair

    Hallo Reinhard,
    wir wünschen uns ja immer, dass die Regimenter schön säuberlich bei ihren Divisionen wiederzufiinden sind. Leider hat die Krise im ersten Winter 1941/42 zu lauter Notmaßnahmen geführt, ber der Regimenter unter verschiedenen anderen Divisionen mEinsatz war, z.T. dort noch wieder kompanieweise getrennt.


    Ich habe dir mal alles aus den KTB AOK 18 und von drei A.K. zusammengesucht und zwar für die Div. und alle Regimenter..
    Den Roten Faden finden musst du selbst. Viele Spaß.


    VG
    Sinclair



    KTB Ia XXVI. A.K.


    17.10.1941
    AOK kündigt Unterstellung eines durch eine le. Art.Abt. verst. Inf.Rgts.I.R.423 (212. I.D.) ab 21.10, 00.00 Uhr an.



    21.10.1941
    Kd.General und Ia fahren zum Gefechtsstand der 93. I.D. Kd.General ordnet an, daß 1 Komp. des unterstellten I.R. 423 (aus Biarritz kommend) sofort durch die 93. I.D. im Sicherungsabschnitt der Division eingesetzt wird. Die Art.Abt. des I.R. 423 kann sofort durch Art.Rgt.Stab 818 herangezogen und eingesetzt werden.
    Zugang
    verst.I.R.423 (212. I.D.)
    (…)



    23.10.1941
    93. I.D. darf alle Teile des I.R.423 einsetzen.
    (…)


    24.10.1941
    I.R. 423 löst in der Sicherungsfront Teile der 93. I.D. heraus.



    28.10.1941
    XXVI. A.K. gibt in nächster Zeit folgende Einheiten ab: I.R.423, Straßenentgiftungs-Abt.131, Verk.Regl. Btl.753, Wach-Btl. 531.
    (…)
    Im Armeebefehl vom heutigen Tage wird das Herausziehen des verst. I.R. 423 zur Unterstellung unter XXXVIII. A.K. befohlen.
    (…)



    29.10.1941
    Korpschef unterrichtet 93. I.D. davon, daß sie in Kürze mit der Herauslösung des I.R. 423 rechnen muß.



    30.10.1941
    XXXVIII. A.K. bittet um Zuführung (gem.Befehl AOK) des verst. I.R.423. III./A.R.212 Nacht 2./3.11., I.R. 423 Nacht 5./6.11.


    3.11.1941
    Fernmündliche Benachrichtigung der 93. I.D., daß entgegen ursprünglicher Absicht Teile des I.R.423 schon am 4.11. bis 13.00 Uhr herausgelöst und der 212. I.D. zugeführt werden müssen, da die Division das M.G.Btl. 10 und das Radf.Btl.403 - an der Seefront eingesetzt - hat abgeben müssen.


    4.11.1941
    Absicht für 5.11.41 :
    1.) (…)
    2.) Herauslösung Masse I.R.423 aus Abschnitt 93. I.D. und Zuführung zur 212. I.D.
    Fdl. Lufttätigkeit ist während des Tages gering.
    Abgang: II./I.R. 423


    5.11.1941
    Zugang:
    212. Inf.Div.
    (…)


    8.11.1941
    Die Forts um Kronstadt beschießen mit geringem Störungsfeuer den Raum der 212. I.D.


    11.11.1941
    Ein Spähtrupp der 291. I.D. räumt in der Nacht fdl. M.G.-Bunker bei Tomusi mit Handgranaten aus. Eigene Artillerie nimmt fdl. Befehlsstellen und Anmarschwege vor 212. I.D. unter Feuer.


    17.11.1941
    Bei 212. I.D. stellt eigener Spähtrupp vor rechtem Küstenabschnitt, 2 km nördl. der Küste fdl. Spähtrupptätigkeit auf dem Eise fest. An der Landfront fühlt Feind mit Spähtrupps gegen mittl. und linken Korpsabschnitt vor.


    18.11.1941
    Während des Tages fühlt fdl. Spähtrupp gegen Küstenabschnitt der 212. I.D. vor.


    19.11.1941
    Bis auf regere fdl. Inf .-Tätigkeit bei 212. I.D. im allgemeinen ruhiger Verlauf der Nacht. Kurze, starke Feuerüberfälle aus Kronstadt, Fort Paul und Schlachtschiff „Marat" liegen im Raum der 212. I.D.


    24.11.1941
    212. I.D. sperrt Fahrrinne Leningrad, Kronstadt durch Behelfsminen zu je 150 kg.


    2.12.1941
    212. I.D. meldet, daß sich fdl. Luftangriffe und die gegnerische Art.-Tätigkeit seit Tagen planmäßig gegen den Küstenabschnitt der Division richten.


    4.12.1941
    Absicht für den 5.12.: Verlegung von 4 Minen in Fahrrinne Leningrad, Kronstadt durch Sonderkommando der Marine in Zusammenarbeit mit 212. I.D.


    10.12.1941
    Bei 212. I.D. gegen Vortag lebhaftere Störungsfeuer aus Kronstadt und Raum südl. Oranienbaum.


    Weisung an 212. I.D., ein Reserve-Btl. zum Einsatz am linken Flügel des Korps auf Abruf bereitzuhalten.


    11.12.1941
    Weisung an 212. I.D.:
    Da Lage bei 217. I.D. völlig wiederhergestellt ist, hält 212. I.D. ab sofort nur eine Komp. marschbereit. Rest des Btls. muss zum möglichst schnellen Abtransport zur Verfügung des Gen.Kdos. bereitstehen.


    19.12.1941
    Abgang:
    verst. I.R.423 (Schneeschuh-Btl.)



    31.12.1941
    Lebhaftes fdl. Art .-Störungsfeuer bei 212. I.D. aus Richtung Kronstadt, Südfort 1, Oranienbaum, Raum ostw. und südl. davon, bei 217. I.D. vor allem aus Fort Krassnoflotssk und Fort Schepel, darunter auch schwerste Kaliber.


    2.1.1942
    Das durch 212. I.D. durchgeführte Stoßtruppunternehmen führt zur Einnahme von Petergof, das bis 14.00 Uhr gehalten wird.


    8.1.1942
    Auf dem Eise vor rechtem Rgts.-Abschnitt der 212. I.D. und vor linkem Rgts.-Abschnitt der 93. I.D. fdl. Spähtrupptätigkeit. Feindliches Art.-Feuer aller Kaliber aus Richtung Kronstadt, Südfort 1 und 2 und südl. Oranienbaum auf Raum Petergof - Ssaschino.


    10.1.1942
    Weisung an 212. I.D., die als Schneeschuh-Batterie ausgerüstete le. F.H. Batterie der A.R.212 (5./A.R. 212) der 217. I.D. zu unterstellen.


    17.1.1942
    Kd.General bittet den O.B. um Zurückunterstellung des seinerzeit dem XXVIII. A.K. unterstellten Inf.- Btl. der 212. I.D., das nach Kenntnis der 212. I.D. nur mit 1 Komp. eingesetzt sei.


    19.1.1942
    212. I.D. meldet starke Feindbewegungen von Kfz. und Inf.-Gruppen etwa in Rgt.-Stärke auf der Eisstraße von Leningrad über Kronstadt nach Oranienbaum.
    Abgang:
    Verst. III./I.R. 423 (erste Teile)


    20.1.1942
    09.40
    O.B. teilt mit, daß das Korps auf Befehl der Heeresgruppe Nord erneut ein durch einen Pak-, le.I.G.- und Pi.-Zug verst. Btl. herauszuziehen habe.
    10.45
    Chef unterrichtet (fernmündlich) die zur Abgabe von Einheiten heranzuziehende 212. und 93. I.D. (Anlage 229). (…)
    212. I.D. kann nicht mit Rückunterstellung des seinerzeit dem XXVIII. A.K. abgegebenen Schneetruppenbtl. (I./I.R. 423) rechnen.


    21.1.1942
    Während der Nacht wird die vorspringende Frontnase bei Agakuli (212. I.D.) zwecks Einnahme einer günstigeren Verteidigungsstellung planmäßig zurückgenommen.
    (…)
    Dem O.B. wird eine Meldung der 212. I.D. vorgetragen, die auf den Ernst der Lage im Falle eines fdl. Durchbruchs an Küste und Landfront hinweist, da die Division infolge erheblicher Abgaben über keine Reserven verfügt (Anlage 232).
    Abgang:
    verst. III./I.R. 423 (letzte Teile)



    27.1.1942
    AOK befiehlt (fernmündlich voraus) Abgabe weiterer Inf.-Kräfte. Der sowjetische Einbruch an der Naht zwischen 16. und 18. Armee erfordert diese Notmaßnahme. Korps erklärt dazu, daß die 212. I.D. die an der Küste eingesetzten Inf.-Teile herausziehen werde. Um die Küste zu sichern (Partisanenverkehr) muß das Pi.Btl. 212, das z.Zt. den Stellungsbau durchführt, im Küstenabschnitt eingesetzt werden. Jeder weitere Stellungsbau wird eingestellt.



    28.1.1942
    Armeebefehl: Die bei 212. I.D. bereitgestellten Teile des I.R. 423 (Rgt.Stab, II. Btl., Teile 13. u.14. Komp.) werden dem I. A.K. unterstellt. Sie sind am 29.1. mittags durch vom XXVI. A.K. zu stellenden Lkw.-Kolonnen zum I. A.K. in Marsch zu setzen.


    29.1.1942
    Abgang:
    Teile I.R. 423 (Rgt.Stab, II. Btl., Teile 13. u. 14. Kp. ohne besp. Teile)


    30.1.1942
    Abgang:
    besp.Teile II./ I.R.423



    8.2.1942
    I. A.K. teilt mit, daß das abgekämpfte III./I.R.423 (am 20.1.dem I. A.K. unterstellt) dem XXVI. A.K. wieder zugeführt wird.


    11.2.1942
    Stärke des wiederunterstellten III./I.R.423: 4 Offiziere, 21 Unteroffiziere, 82 Mannschaften.
    (…)
    Zugang: abgekämpftes III./I.R. 423



    KTB Ia XXVIII. A.K.


    19.1.1942
    Ostfront: Durch schneidig geführten Gegenstoß wurde der Feind am Vormittag daran gehindert, seine Einbruchsstelle zu erweitern. Er verlor dabei etwa 80 Tote. Bei dem gegen Mittag begonnenen Gegenangriff des Schneeschuhbatl. (I./I.R. 423) gelang es, den Feind, zurückzuwerfen. Die H.K.L. ist nahezu ganz in eigenen Besitz.



    31.1.1942
    Aus verschiedenen Meldungen der 269. Div.sowie Rücksprachezwischen K.G. Chef, Kdr. 269. Div., Ia der Div., Art.Rgt.Kdr. 818 und Kdr. Pi.Rgt.Stab 667 ergibt sich nunmehr folgendes Bild der Lage bei Pogostje. Die Einbruchsstelle südostw. Pogostje besteht weiterhin. Ein eigener Stützpunkt hart westl. der bahn an der Stelle wo der Weg von Schala an die Bahn stößt, ist in eigener Hand (Schneeschuhbatl. (I./I.R. 423) der 212. I.D.). (…)


    1.3.1942
    12.00 gibt Ia fernmündlich Befehl an O1 227. Div., 1 Batl. des I.R. 412 im Austausch gegen das I./I.R. 423 abzugeben (siehe Fernschreiben). Die Div. macht das II./I.R. 412 namhaft und beabsichtigt, das I./I.R. 412 bei Lipki und das I./I.R. 423 am Ladogasee einzusetzen.


    21.3.1942
    11.20 Befehl an O1 227. Div.: Aus dem I./I.R. 423 ist ein Jagdkdo. von 50 Mann zusammenzustellen und zur Verfügung des Korps zu halten. Das Jagd-Kdo. ist zum Einsatz auf dem Makarjewskoje-Moor vorgesehen.



    KTB Ia I. A.K.

    29.1.1942
    XXVIII. A.K. (O1) (01) meldet, daß II./I.R. 423 um 14,00 Uhr im Lkw.-Transport in Marsch gesetzt sei. Eintreffen in Uschaki gegen 20,00 Uhr zu erwarten.



    8.2.1942
    Korps beantragt durch heute neu eintreffendes Btl. des L. A.K. nicht wie befohlen, das I./I.R. 209, das noch leidlich kampfkräftig und in guter Verfassung sei, abzulösen, sondern das I./I.R. 407, das nur noch 62 Mann Kampfstärke hat. Ausserdem beabsichtigt das Korps die Ablösung des III./I.R.423das auch sehr stark mitgenommen sei. Entscheidung der Armee wird fernmündl. mitgeteilt werden.


    9.2.1942
    Ia Brigade Köchling teilt mit, die Ablösung der beiden Btl’ne III./I.R. 423 und III./I.R. 407 konnte in der vergangenen Nacht nicht durchgeführt werden, da durch das später Herankommen des ablösenden Btls. wie auch durch Feindeinwirkung ordnungsmassige Ablösung nicht gewährleistet erscheint. Ablösung in der Nacht zum 10.2.


    10.2.1942
    Kdr. III./I.R. 423 meldet sich auf Korps-Gef.Std. beim Kommandierenden General zu seiner Div. ab. Btl. ist heute Nacht abgelöst und befindet sich auf dem Rückmarsch, nachdem es während seiner Einsatzzeit - seit 20.1. - beim I. A.K. 544 Mann Ausfälle gehabt hat.



    11.2.1942
    Chef mit Oberst Köchling:
    Orientierung über die Lage. Oberst. Köchling äußert Sorge, ob bei nicht gelingender heutiger Luftversorgung die Lage bei I.R. 423 und dem SS-Btl. gehalten werden würde. Die Versorgungslage ist äußerst schwierig. Darüber hinaus hat Oberst Köchling den Eindruck, daß die in Frage kommenden Kdre. nicht die Persönlichkeiten sind, um eine so schwierige Situation zu meistern.
    (…)
    Chef mit Ia A.O.K. 18:
    Orientierung über die Lage. Rgt.Stab des I.R. 423 und SS-Pol.Btl., westl. B.W. eingeschlossen, haben Befehl, dortige Stellung zu halten. Falls Luftversorgung dieser Teile wieder nicht gelingen sollte, könnte dem Kdr. kein Vorwurf daraus gemacht werden, wenn er sich nach Mosstki durchschlüge.


    12.2.1942
    Während der Besprechung - 11.3o Uhr - trifft Meldung der Bri . Köchling ein, die besagt, daß auf Grund erhaltenen, verstümmelte Funkspruchs mit der Möglichkeit der Aufgabe von Ljubino Pole und Mostki gerechnet werden muß. O.B. befiehlt, daß, wenn beide Orte noch nicht aufgegeben sind, sie unter allen Umständen gehalten werden müssen, da dies Voraussetzung für den geplanten Angriff sei. Sind die Orte aufgegeben, so sind sie wieder in Besitz zu nehmen. Verantwortlich für die dortige Lage ist der Rgt.-Kdr. I.R. 423.
    (…)
    Ia Gruppe Köchling hat gemeldet, daß Gruppe Köppel bei Pkt. 37,8 (1:50000) angekommen sei. Verbindung ist auf genommen. Es besteht der Eindruck, daß diese Kräfte ohne Feindberührung zurückgegangen sind, da während der ganzen Zeit keinerlei Gefechtslärm zu hören gewesen sei. In welchem Zustande und unter Mitführung welcher Waffen die Gruppe eingetroffen sei, ist noch offen. Chef gibt Weisung, einen Offizier zur Gruppe Köppel zu entsenden, der aus persönlichem Augenschein sich ein Bild des Zustandes der Truppe verschafft und einwandfreie Unterlagen mitbringt. Falls Gegner nicht nachdrückt. muß sofort mit starken Spähtrupps wieder vorgefühlt werden. Die Div. meldet, daß Oberst Köppel, Kdr. I.R. 423, durch Major Bähme ersetzt werde.
    Oberst Köppel mit Chef:
    Nach den bisherigen Feststellungen hat Oberst Köppel selbstständig am. 11. 2., 17.00 Uhr den Befehl zum Abmarsch an seine Btle. gegeben. Eine zwingende Notwendigkeit bestand weder auf Grund der Versorgungslage, noch zwang der Feinddruck dazu. Das Regt. sammelt in der Nähe des Rgt.-Gef.Standes und rückte ohne Feindberührung noch Norden ab. Das Rgt. wurde bei Pkt. 37,8 angehalten und dort zur Abwehr nach Süden und Westen eingesetzt. Der Rgt.Kdr. wurde sofort abgelöst. Genaue Angaben über personelle und materielle Verluste sind in Bearbeitung. Es scheint mit erheblichen Materialausfällen zu rechnen sein. Die Verwundeten sollen jedoch alle mitgeführt worden sein.


    24.2.1942
    Armee-Chef schlägt vor, das II./I.R. 423 nicht wie ursprünglich befohlen, seinen Korps zurückzugeben, sondern es ohne Rücksicht auf seine geringe Kampfstärke nach Ljuban als Eingreif-Reserve heranzuziehen. Es muss mit allen Mitteln verhindert werden, daß der Feind auch nur vorübergehend an die Rollbahn herankommt.



    KTB Ia AOK 18:


    12.10.1941
    2.) Als Verstärkung für XXVI.A.K. ist I.R.423 der 212. Div. vorgesehen. Versammlung längs der Straße Krasnogwardeisk, Nikolajewka am 18.10.


    30.10.1941
    XXXVIII.A.K. meldet für III./A.R.217 in der Nacht vom 2./3.11., für I.R.423 in der Nacht vom 5./6.11. Heranziehen in den Abschnitt der 212. Div.,



    Armeebefehl vom 28.10.1941
    6. (…) Das bei dem XXVI.A.K. befindliche verst. I.R.423 tritt mit dem Herausziehen der 1. I.D. unter den Befehl des XXXVIII. A.X. und ist in den Abschnitt des XXXVIII.A.K. heranzuziehen, Zeitpunkt und Durchführung sind mit dem XXVI.A.K. unmittelbar zu vereinbaren, Ergebnis der Vereinbarungen ist der Armee baldmöglichst zu melden.



    19.12.1941
    I./I.R.423 (Schneeschuh-Batl. 212. Div.) wird dem XXVIII.A.K. unterstellt.

    Hallo Diana,
    das eine oder andere Mal sind wir uns auch "über den Weg" gelaufen, und es war immer angenehm. Und das ist nicht selbstverständlich, denn es kann hier ja auch mal ein bissschen ruppiger zugehen.
    Was soll ich noch sagen? Alles was sich sagen könnte wäre Widerholung!
    Ausser: Das ich dich ganz persönlich vermissen werde!


    VG
    Sinclair aka... (den kennst Du ja)

    Hallo liebe Forengemeinde,


    wenn ich das System richtig deute, sind seit Februar 2017 keine Korrekturvorschläge mehr umgesetzt? Das ist natürlich suboptimal.
    Ich hatte schon 1 - 2 x meine Mitarbeit angeboten, wurde aber nicht erhört.
    Aber das finde ich jetzt schade. Damit könnte schließlich das LdW kontinuierlich verbessert werden und es ist sicher auch nicht motivierend für die Einsender.


    Wenn ich allein an meinen Beitrag zum Pz.Rgt. 203 von Anfang Juli denke .... Das hat wirklich sehr sehr viel Arbeit gemacht und würde gegenüber dem Altartikel eine deutliche Verbesserung darstellen.


    Um mit dem Motto des (verblichenen) Pz.Batl. 14 (Hildesheim) zu schließen, dem ich die besten Monate meines Lebens opferte :D : "Toujours en vedette". - Sinngemäß: Allzeit bereit!


    Greetz
    Sinclair

    Hallo Taiko,


    hier ein paar Fundstellen für 1942:



    1942


    7.1.1942: Gdow [F.K. 611] @ Übersicht Stand 7.1.1942 "I. Kriegsgliederungsmässige Einheiten" (der 207.Sich.Div) (T315 T1606 Frame 486)


    10.1.1942: Kriegsgliederung [207.Sich.Div.] @ T501 R007 Frame 1144


    1.2.1942: @ Kriegsgliederung SichDiv.207 / Nara T 315 R1604 Frame 805


    "Durch die Verlegung der Grenze [am 1.3.] wurden die folgenden Sicherungskräfte den Armeen unterstellt: von Sich.Div. 207 dem AOK 18: 1./Ld.Sch.Btl.636 @ Monatsbericht März Ia Befh. v. 4.3.(sic!)1942 [Nara T0009 Frame 304]


    "Ferner wurden dem AOK 18 neu zugeführt: Ld.Sch.Btl.636, Stab und 4./Ld.Sch.Btl.853 für Gefechtsgruppe Sich.Div.285, O.K.I 331 (Strugi Krassnyje) nach Nowogorod @ Monatsbericht März Ia Befh. v. 4.3.(sic!)1942 [Nara T0009 Frame 304]


    20.3.1942: @ Kriegsgliederung SichDiv.207 / Nara T 315 R1604 Frame 870


    21.4.1942: "o. 1 Kp." [r38. A.K] @ Ia Nr.756/42 g.Kdos "Truppeneinteilung 18. Armee (ohne Versorgungstruppen)" (Nara T314 R0052 Frame 604)


    27.4.1942: [Sich.Div.207:] 9./I.R.322 Pleskau abgelöst durch 3./La 636 @ RH 22/262


    29.5.1942: Umbenennung Landesschtz.Btl. in Sich.Btl. @ T501 R009 Frame 093


    3.6.1942: Kriegsgliederung [207.Sich.Div.] @ T501 R0012 Frame 1331


    12.7.1942: Krasnoje Selo: (..) La.Sch.636 hat etwa 8 schwere Angriffe in Btls.-Staerke abgeschlagen. Vorne besetzt der Russe nur nachts. Russische Einheiten sind stark aufgefuellt. @ Reise des Befh. u. Chef d.rückw.H.Geb.Nord zur 285. Div. T501
    R012 F1307


    1.8.1942: @ Kriegsgliederung SichDiv.207 / Nara T 315 R1605 Frame 215


    10.8./10.9.1942: Kriegsgliederung [207.Sich.Div.] @ T501 R0012 Frame 1237+1165


    1.9.1942: @ Kriegsgliederung SichDiv.207 / Nara T 315 R1605 Frame 400


    Zur 3. Kp. habe ich (bisher) nur was bis Mai 1942:


    1942


    7.1.1942: Gdow [F.K. 611] @ Übersicht Stand 7.1.1942 "I. Kriegsgliederungsmässige Einheiten" (der 207.Sich.Div) (T315 T1606 Frame 486)


    10.2.1942: Gdow @ Nara T 501 R0007 Frame 1076 ["Befh.rückw.H.-HGeb. Nord - Truppen u. Kdtren." Stand vom 10.2.42.]


    31.5.1942: Pleskau [H.Gr.Nord] Stabswache Heeresgruppe Nord @ Übersicht Stand 31.5.1942 Kriegsgliederungsmäßige Einheiten (T315 T1606 Frame 230)


    Grüße


    Sinclair

    Moin, moin,


    ich habe eien neuen Artikel zum Pz.Rgt. 203 zusammengetragen und schlage einen kpl. Austausch mit dem bisherigen vor.



    Grüße Sinclair



    Panzer-Regiment 203


    Das Panzer-Regiment 203 wurde Anfang Juli 1941 in Frankreich als Heeres-Truppe aufgestellt. Das Regiment wurde zunächst mit französischen Beutepanzern aufgestellt. Es unterstand gemeinsam mit dem Panzer-Regiment 204 der Panzer-Brigade 101. In einem mehrwöchigem Aufenthalt auf dem großen Truppenübungsplatz Mailly le Camp bei Chalons sowie auch in Suippes während der Sommermonate 1941 wurde die Zusammenarbeit im Abteilungs-, Regiments- und Brigadeverband geübt. Gemeinsam mit Luftwaffe, Artillerie und Infanterie rollten Übungen verbundener Waffen ab, bei denen gleichzeitig auch die Kader des Regiments geschult wurden. Als im September 1941 der Stab der Panzer-Brigade 101 in Stab 23. Panzer-Division umbenannt wird, wechselt, gemeinsam mit dem Schwesterregiment, die die Unterstellung zur Panzer-Brigade 100. Aufgrund der angespannten Situation an der Ostfront wurde das Regiment beschleunigt mit deutschen Panzerkampfwagen ausgerüstet und in den Bereich der Heeresgruppe Nord verlegt.Das Regiment wurde Mitte Dezember 1941 nach einem etwa 10 tägigen Transport, von Frankreich kommend, im Raume Pleskau - Luga ausgeladen. Es hatte eine Personalstärke von 59 Offizieren, 9 Beamten und 1.642 Uffz. u. Mannsch.[1] Die Zahl der Pz.-Kpfwg. betrug 141.[2]


    Während des etwa einjährigen Einsatzes im Bereich der AOK 16 und AOK 18 erfolgte der Einsatz der I. und II. Abteilung zunächst getrennt, auch wurden die Panzer zumeist nicht im Abteilungsweise eingesetzt, sondern lediglich Kompanieweise, teilweise sogar nur Zugweise. Beide Abteilungen wurden zumeist an den Brennpunkten des Kampfes eingesetzt und mussten häufig als letzte Reserve die bereits kritisch gewordene Lage wiederherstellen. Während des Zeitabschnittes vom 25.12.41 bis 30.4.42 z.B. war das Regiment innerhalb der Heeresgruppe Nord je mit Teilen der 16. und 18. Armee, dem I., X., XXVIII., XXXVIII. und XXXIX. A.K. unterstellt und kämpfte im Verbande der 5.le., 8.le., 11., 13.(mot), 20.(mot), 21., 61., 81., 93., 126., 215., 225., 254., 269., 290., 329. I.D. und der SS-Pol.Division sowie mit mehreren besonders zusammengestellten Brigaden. Zusammengearbeitet wurde u.a. mit den I.R. 56, 75 und 90 sowie den Schützen-Regimentern 2 und 3. In dieser Zeit wurden bei einen eigenem Verlust von 74 Pz., 99 Gefallenen, 9 Vermissten und 189 Verwundeten 117 Panzer, 107 Pak, 99 I.G., 701 M.G., 1 Schlachtflieger und weiteres Material des Feindes vernichtet bzw. erbeutet.[3]


    Bis Mitte Februar 1942 war das Regiment erstmalig ziemlich abgekämpft. Durch die Zuführung von 37 Pz. III im Zeitraum 23.-27.2.42 konnte für eine kurze Zeit die Lage wieder gebessert werden. Von den Pz. IV waren zu diesem Zeitraum aber nur noch weniger als ein Viertel vorhanden bzw. einsatzbereit. Die Panzerverluste traten in den ersten vier Monaten lediglich zu 8,1 % durch Feindpanzer auf. Über 20 % fielen Minen, weitere 18 % der feindlichen Pak bzw. Artillerie zum Opfer.


    Ab etwa Anfang Juli 1942 wurde das Pz.Rgt. 203 mit beiden Abteilungen gemeinsam eingesetzt, zunächst bei der "Gruppe v. Knobelsdorff" (II. A.K.). Am 13.7. lag die Zahl der einsatzbereiten Panzer bei der I./203 bei 17, bei der II./203 bei 29 (darunter 1 T34).Am 17.7. standen Teile des Regiments bei Wassiljewschtschina, am 11.8. bei Dobrosli zur Unterstützung der 30. und 32. I.D.[4] Ende August 1942 stand Pz.Rgt. 203 immer noch unter "Gruppe v. Knobelsdorff". Die I./203 verlegte als Armeereserve (AOK 18) in den Bereich des XXXVIII. A.K. und wurde wirtschaftlich der 20. I.D. unterstellt. Unterbringung: Stab Pz.Rgt. 203 Gorynewo - Leschino, I./Pz.Rgt. 203 (o. 2.Kp.): Gorynewo, Beresowekoje u. Leschino, 2./Pz.Rgt. 203: Waldlager westl. Nekochowo.Ende August/Mitte September 1942 standen II./203 bei Tschudowo (wirtschaftlich unter I. A.K.) und die I./203 bei Nowgorod (wirtschaftlich unter XXXVIII. A.K.) als Armeereserve AOK 18 bereit.[5] Am 17.9. verlegte II./203 in den Raum ostw. Poprudka (nördlich Ljuban).[6] Der Panzerbestand dieser Abteilung betrug zu diesem Zeitpunkt lediglich 11 Pz. III, 1 Pz. IV K und 2 Pz. IV L.[7]


    Um den 20. September 1942 verließ das Pz.Rgt. 203 den Bereich AOK 18 und verlegt in den Bereich des AOK 16. Teile standen im Raum Staraja Russa und südwestlich. Im September/November 1942 spielte das Pz.Rgt. 203 im Verband der "Gruppe v. Knobelsdorff" eine wichtige Rolle bei den Unternehmen "Michael/Winkelried", der Erweiterung des Korridors zum Kessel von Demjansk. Schon vom 29.9.1942 datierte eine Anordnung des OKH/Op.Abt., daß Pz.Rgt. 203 als Personaleinheit unmittelbar nach Abschluß von "Winkelried" auf den Tr.Üb.Pl. Lauchhammer zu verlegen.[8] Am 14.10. wurde die Anordnung erneuert, nun nach Abschluß des "Unternehmens Pußta" (Geländewegnahme bei Strelizy, Kurlandskoje, Nikolskoje)[9]. Aufgrund der Frontlage verzögerte sich aber das Vorhaben immer wieder. So war das Pz.Rgt. 203 im November noch bei den Vorbereitungen zum Unternehmen "Pußta 2" involviert. Am 7.12. erfolgte erneut der Befehl des OKH zur Herauslösung (Abgabe von Panzer und Gerät an 8. Panzer-Division)[10], aber noch am 9.12. vermerken die Akten , dass erhebliche Teile des Regiments noch im Einsatz seien und am 10.12.1942 bat der Chef AOK 16 um Belassung von Pz.Rgt. 203 im Armeebereich.[11]Am 16.12.1942 wurden erste Teile des Regiment verladen und nach Breslau (WK VIII) verlegt.[12] AOK 16 übernahm 183, die 8. Pz.Div. 57 Kfz.


    Für die Zeit des getrennten Einsatzes von I. und II. Abteilung siehe im Folgenden:


    Einsatz I./Pz.Rgt. 203:
    Nach dem Zusammenfassen der Einheiten innerhalb der Abteilung wurde die I. Abteilung dem A.O.K. 18 nach Krasnogwardeisk zugeführt. Am 24.12.41 wurde sie dann nach Krassny-Bor in Marsch gesetzt, um dort unter L. A.K. zum Gegenstoss für einen zu erwartenden russ. Angriff bereitzustehen. Die Kampfhandlungen begannen für die I. Abteilung am 25. Dezember 1941. An diese reihte sich zeitweise ein fast täglicher Einsatz in Gruppen- und Zugstärke mit den verschiedensten Kampfaufträgen an, wie Unterstützung der Infanterie in der Abwehr, Abriegeln von Feindeinbrüchen, Säuberung von Waldstücken, Ausheben von Waldlagern hinter der eigenen H.K.L., Schutz der Versorgungswege usw.Am 29.12.41 verlegte die Abt. über Toßno nach Ljuban zum I. A.K.. Ab 30.12.41 wurde die Abteilung bei den Abwehrkämpfen im Tigoda-Abschnitt zwischen Menewscha und Dratschewo eingesetzt, während die Trosse in Babino und Pomeranje unterzogen. Am 31.12. war die 2. Kp. bei Dedelowo, der Rest der Abt. bei Meneschwa im Einsatz. Die Gefechtsstärke der 1. Kp. wurde am 7.1.1942 mit 5 Pz. III und 2 Pz. II beziffert, die 3. (schw.) Kompanie meldete 3 Pz. IV und 3 Pz. II.Mitte Januar wurde die I. Abteilung aus diesem Abschnitt herausgenommen und nach Staraja Russa transportiert.[13] Dort kämpfte sie im Verbande des X. A.K. bei Staraja Russa und nahm teil an dem Kampf zur Entsetzung des II. A.K. Am 11.2.42 standen Teile der I./203 bei der 5. le. Div. sowie bei der 290. Div. 36 Panzerkampfwagen waren nicht einsatzbereit.[14] Nach Kämpfen eines Zuges der 2./203 im Rahmen der 5. lei. Div. am 5.4.42 südostw. Jassy, bei dem 7 fdl. Pz., darunter mehrere T 34 und 1 Pz. 52 to., abgeschossen werden konnten, wurde Leutnant Werner Schrader im Ehrenblatt des Deutschen Heeres genannt.[15] Am 9.5.1942 wurden der I./203, immer noch unter dem X. A.K., 4 neue Pz. IV zugewiesen. Bis Mitte Juni operierte die I./203 dann unter dem II. A.K. Dabei wurde die 3./203 am 17.6. mit 6 Panzern, dabei 4 Panzer IV, als Teil des "Korps-Kommandos Eicke" erwähnt.[16] Nach kurze Intermezzo unter dem X. A.K. erfolgte Ende Juni 1942 erneut die Zuführung zum II. A.K. Geplant war der Einsatz bei der "Operation Schlingpflanze", aber noch am 8. Juli befanden sich von insgesamt 17 einsatzbereiten Panzern noch 11 beim X. A.K.


    Einsatz II./Pz.Rgt. 203:
    Die II. Abteilung marschierte nach Eintreffen in Luga im Bereich des AOK 16 am 22.12.41 über Nikolajewa, Utorgosch, Schimsk in Gegend südwestl. Nowgorod und hatte im Rahmen des XXXVIII. A.K. den Auftrag, bei einem evtl. Einbruch im Raum um Nowgorod die Lage zu bereinigen. Bereits nach wenigen Tagen wurde die Abteilung um den 27.12.41 weiter nördlich nach Tschudowo verlegt, nachdem nur geringe Teile bei einem Vorstoss des Gegners über den Ilmensee zum Einsatz kamen.[17] Im Raum um Tschudowo galt es, die Infanterie bei den Abwehrkämpfen am Wolchow und an der Tigoda zu unterstützen. Der Einsatz begann hier am 29.12.41 in kleinen Gruppen zur Verstärkung der oft nur sehr dünn besetzten H.K.L. Zeitweise war die Abteilung (ohne 6. Kp.) auch dem XXXIX. A.K./61. I.D. unterstellt, während die 6. Komp. bei Ujasnda Bor weiter unter XXXVIII. A.K. eingesetzt blieb. Für den 30.12. betrug das Soll bei der 6. Komp. 17 Pz. III und 5 Pz. II, das IST jedoch nur 17 Pz. III und 4 Pz. II, von denen widerum lediglich 11 Pz. III und 2 Pz. II einsatzbereit waren. Die 6. Komp. wurde am 2.1.1942 nach Bhf. Tschudowa in Marsch gesetzt mit dem Ziel Korpowa. Um den 22./24.1.1942 war die II./203 vereint und gemeinsam mit dem Stab Pz.Rgt. 203 der 215. I.D. beim I. A.K. (AOK 18) unterstellt.[18] Am 4.4.1942 verfügte die II./203 über einsatzbereite Panzer wie folgt: 4 Pz. II, 11 Pz. III und 1 Pz. IV. Diese wenigen Kampfwagen waren an fünf verschiedenen Orten unterschiedlich unterstellt! Für den 25.4.1942 wurden noch lediglich 11 einsatzbereite Pz. III gemeldet. Für seinen Einsatz gegen die russ. Truppen im Wolchowkessel wurde II./203 lobend im Korpsbefehl I. A.K. erwähnt.[19]


    Nach kurzer Unterstellung beim XXVIII. A.K. (21. I.D.) um den 19.5.1942, erfolgte der Einsatz vom 28.5. - 5.7.1942 beim XXXVIII. A.K. Unterkunftsraum Rgts.Stab und II./203: Borok, Woronino, Ssable, Tortschinowo, Dorogobusch, Werkstatt-Kp.in Mjedwjed.Der Zulauf dauerte bis etwa 10.6.1942. Am 7.6. traf das Restkommando II./203 mit 12 Panzern in Mjedwjed ein. Sofort nach Einsatzbereitschaft wurden 7 Panzer III und 1 Panzer IV der 58. I.D. sowie 1 Pz. III und 2 Pz. II der 2. SS-Inf.Brig.(mot) zur Verstärkung der Abwehr bzw. für den Angriff zugeführt. Am 10.6. war auch die Werkstattkp. II/203 vor Ort.


    Das Pz.Rgt. 203 bildete auf Befehl des Gen.Kdo. XXXXVIII aus der II./Pz.Rgt.203 eine bewegliche Eingreifreserve für infanteristischen Einsatz zur Verfügung des Korps. Die II./203 schaffte dafür Ende Mai 1942 einen behelfsmäßigen Einsatzstab für eine Eingreifabteilung (3 Kompanien). 2 Eingreifkompanien in Stärke 2 Offz., 16 Uffz. und 96 Mann wurden darauf in Marsch gesetzt und am 30.5.1942 in Jassno und Welegoschtschi untergebracht. Der Einsatz erfolgte zur Partisanenbekämpfung. Eine weitere Kompanie wurde unter der 2. SS-Inf.Brig. bei Gorenka - Selo Gora eingesetzt. Am 9.6. wurde diese Eingreifkp. herausgezogen und ihrer Abt. wieder zugeführt. Am 25.6.1942 werden 2 Eingreif-Kp. der II./Pz.Rgt. 203, die bereits an der Bahn zur Sicherung eingesetzt wurden, der Gef.Gr. 285 Sich.Div. für Säuberungsaktion im Waldgelände Raum Gorenka - Kerestj-Fluss unterstellt. Diese in den Akten auch als "Pz.Kp. zu Fuss" bezeichneten Einheiten traten am 29./30.6. zur II./203 zurück.


    Personal der II./203 schulte im Juni 1942 an einem Beute -T 34 Panzervernichtungstrupps der dem Gen.Kdo. XXXVIII unterstellten Truppen (Ausbildungsdauer 2 Tage). Teile von II./203 wurden u.a. der 58. ID. und der "Eingreifgruppe Hoppe" unterstellt. Unterkunfts- bzw. Einsatzraum waren u.a. Gorenka, Selo Gora, Bol. Samoschje. II./Pz.Rgt. 203 verließ Anfang Juli 1942 mit 31 einsatzbereiten Panzern den Korpsbereich XXXVIII. A.K. und marschierte im Landmarsch über Mjedwjed in den Bereich des AOK 16[20] zur Verfügung der Heeresgruppe Nord in den Bereich des X. A.K. und dann Mitte des Monats weiter zum II. A.K.



    Ende des Panzer-Regiments 203:
    Am 13. Januar 1943 wurde das Regiment aufgelöst. Die Masse der I. Abteilung kam zum Panzer-Regiment 1 und wurde am 27. Januar 1943 endgültig in II. Abteilung des Panzer-Regiment 1 (1. Pz.Div.) umbenannt. Die Auffrischung erfolgte in Frankreich.


    Stab und II. Abteilung bildeten Stab und II. Abteilung Panzer-Regiment Großdeutschland der Panzergrenadierdivision Großdeutschland.[21] Die 3. (schwere) Kompanie der I. Abteilung Pz.Rgt. 203 bildete die Grundlage der Tiger-Kompanie des Panzer-Regiments GD.[22]


    Ersatzgestellung:
    Für die Ersatzgestellung des Regiments war die Panzer-Ersatz-Abteilung 100 zuständig.


    Regiments- und Abteilungskommandeure:


    Regimentskommandeur
    Oberst Hero Breusing Aufstellung - 27. März 1943


    Oberstlt. Gerhard Wendenburg v. Pz.Rgt. 10 (stv. Kdr.) ca. August 1942[23]
    Oberst Volkheim??


    Abteilungskommandeure
    I. Abteilung
    Oberstlt. Frhr. von Massenbach
    II. Abteilung


    Fußnoten
    [1] Erfahrungsbericht über den Wintereinsatz des Panzer-Regiments 203 bei der Heeresgruppe Nord (Berichtszeit: 25.12.1941 - 30.4.1942)
    [2] gemäß Anlage IV betrug die Ausrückstärke 45 Pz. II, 108 Pz. III und 20 Pz. IV. Gemäß Anlage III zum Bericht waren am 25.12.1941 einsatzbereit: 45 Pz. II, 71 Pz. III und 20 Pz. IV. Zwischen dem 23. und 27.2.42 wurden dem Regiment 37 Pz. III neu zugeführt
    [3] Erfahrungsbericht über den Wintereinsatz des Panzer-Regiments 203 bei der Heeresgruppe Nord (Berichtszeit: 25.12.1941 - 30.4.1942)
    [4] KTB Ia II. A.K. v. 11.8.1942
    [5] KTB Ia HG Nord v. 30.8.1942
    [6] KTB Ia HG Nord v. 17.9.1942
    [7] Fahrtberichte OB AOK 18, Fahrt vom 17.9.42 zur 217. und 93. I.D.
    [8] KTB Ia HG Nord v. 29.9.1942
    [9] KTB Ia HG Nord v. 14.10.1942
    [10] Ausgehende Fernsprüche AOK 16, 7.12.1942
    [11] KTB Ia HG Nord v. 10.12.1942
    [12] Feldgrau.net
    [13] KTB Ia HG Nord vom 17.1.1942
    [14] Taktische Befehle AOK 16, Befehl v. 11.2.1942
    [15] Reinicke, A., Die 5. Jäger-Division 1939-1945, Bad Nauheim
    [16] KTB Ia II. A.K. v. 17.6.1942
    [17] Erfahrungsbericht über den Wintereinsatz des Panzer-Regiments 203 bei der Heeresgruppe Nord (Berichtszeit: 25.12.1941 - 30.4.1942)
    [18] Ausgehende Befehle I. A.K., Fernspruch vom 24.1.1942 an 215. I.D.
    [19] Ausgehende Befehle I. A.K., Korpsbefehl v. 20.6.1942
    [20] KTB Ia HG Nord vom 3. u. 5.7.42
    [21] Tessin
    [22] Feldgrau.net
    [23] Ausgehende Fernsprüche AOK 16, 21.8.1942


    [zusammengesetllt von Sinclair Mai/Juli 2017]

    Hallo Freddy,
    super Kartenausschnitt. Hättest Du eventuell auch die ganze Karte für mich bzw. die Quellenangabe, wo ich die Karte finde? Da wäre super!


    Hallo Uli,
    schickes Material in T78. Hättest Du da auch was für 1944 (Oktober Dezember)? Da wäre auch super! ;) Dann wäre die Exkursion sinnvoll.


    Hallo an alle die "mitlesen".
    Recherche oder Fotowünsche aus dem Kurlandkessel? Wenn es mir möglich ist, bringe ich euch zielgerichtet Fotos mit. Müsst mal schreiben.
    Ich werde auf jeden Fall auch die Kriegsgräberstätte Saldus/Frauenburg besuchen.


    Grüße
    Sinclair

    Moin Uli,


    danke Dir.
    Präsenile Bettflucht :) ?
    Ich hab es befürchtet. Bin mal wieder beruflich unterwegs und hatte meine Nara-Kataloge nicht zur Hand. Die Karten hattest Du mir ja schon mal zugänglich gemacht. Auf denen lässt sich ja leider vor lauter Eintragungen kaum noch was erkennen. Aber vielleicht gibt es eine Detaildarstellung des besagten Raumes zur besagt Zeit. Was ich auch noch suche: Eine Kurland-Karte mit deutschen Ortsbzeichnungen.


    LG
    Sinclair

    Hallo alle zusammen,


    ich habe noch mal eine Bitte an die Spezialisten des Kartenwesens: irgendwie finde ich keine Kartendarstellungen anhand dessen ich bei einer Exkursion (im August 2017) südlich Saldus/Frauenburg den ungefähren Operationsraum des Div.-Füs.Btl. 215 bzw. der 215. ID lokalisieren kann. Es geht um den Zeitraum ca. 20.-25.12.1944 in der 3. Kurlandschlacht. Hilfreich wäre auch das KTB r38 AK. das mir leider nur bis 1944-07 vorliegt. Gibts das KTB noch bis Dezember und hätte jemand das KTB für mich?


    Viele Grüße
    Sinclair

    Hallo,
    ich habe eigentlich auch einen "Verschreiber im KTB" vermutet, wollte aber mal nachfragen ob jemand andere Erkenntnisse hat. Werner hat das gut zusammengefasst. Das gibt die sonstige Aktenlage klar her.
    Für mich persönlich wäre das Thema abgehakt. Danke an alle Schreiber.


    Grüße
    Sinclair

    Hallo,


    es liegt kein Übertragungsfehler vor und ja: es ist Pz.Rgt. 203. Das hatte ich absichtlich nicht dazu geschrieben, damit nicht sofort aus dem Tessin zitiert wird, das Rgt. wäre mit frz. Beutepanzern aufgestellt worden. Das wiederum war wohl so, und wurde von W. Haupt auch noch für späterere Einsatzzeiten In Russland so "behauptet" (schönes Wortspiel ;) ) aber dem kann nicht so gewesen sein. Denn die Unterlagen ergeben:
    Die Ausrückstärke nahc Russland (ca. 11/1941) betrug 45 Pz. II, 108 Pz. III und 20 Pz. IV. Am 25.12.1941 waren einsatzbereit: 45 Pz. II, 71 Pz. III und 20 Pz. IV. Von frz. Panzern ist hier keine Rede (mehr).
    Daher verstehe ich den (gramatikalisch merkwürdigen) KTB-Eintrag nicht.


    Grüße
    Sinclair

    Hallo Guten Abend,


    eine Fragen an unsere Waffenexperten zur Bedeutung eines KTB-Eintrages:


    Eintrag im KTB Ia des AOK 18:
    14.12.41.
    9.40 Uhr
    Das Pz.Rgt. hat etwa 150 Panzer II, III, IV mit französischer Fertigung, die noch nicht von der Truppe eingefahren sind.


    Soll das bedeuten, dass in Frankreich diese Panzer II - IV auch gefertigt wurden, oder stehen die Ziffern II - VI quasi für Gewichtsklassen o.ä. in denen frz. Beutepanzer quasi einklassifiziert worden sind?


    Wer kann etwas dazu sagen?


    Gruß
    Sinclair

    Hallo, guten Abend,


    die drei obgenannten Grenadierregimenter könnten ab Oktober 1944 eine kleine Präzisierung vertragen.


    Aus der Tagesmeldung der AOK 16 an die Heeresgruppe Nord vom 3.10.1944
    (Armeeoberkommando 16, Ia-Nr.7169/44 geheim, A.H.Qu., den 3. Oktober 1944, 2o,2o Uhr.):



    (....)


    3.) I. A.K.:


    (...)


    Von 263. J.D. wurden aufgelöst: II./G.R.463, II./G.R.485, 4./Füs.Btl. 263. Durch Zusammenlegung wurde I./G.R.483 in II./G.R. 463, II./G.R.483 in II./G.R.485 umbenannt. Rgt.-Einheiten G.R.483 bis auf Rgt.Stab und Nachrichten-Zug auf die Rgter.463 und 485 aufgeteilt.


    Grüße
    Sinclair