Posts by Sinclair

    Hallo,


    ich wollte vorschlagen die AGGSt'en in das LdW aufzunehmen, auch wen die Informationen darüber großteils eher fragmentarisch sind. Nur so kann die Wissensbasis wachsen. Fast jeder der Achiv-Unterlagen sichtet, wird vielleicht auch einmal über eine AGSSt stolpern und dann zusätzliche Info' s einstellen? Und schließlich: Die Listen über Dulags oder Frontstalags sind von ähnlicher Fülle...


    Wo sie eingegliedert ist mir allerdings nicht ganz klar. Thematisch gehörten sie ja zum Kriegsgefangenenwesen unter dem Punkt "Sicherung", aber damals wurden sie zur fechtenden Truppe gezählt im Gefolge der Armeen...


    Beim Einleitungstext für die Korücks wrden die AGSSt'en erwähnt, hier wäre eine Verlinkung sinnvoll.


    Hier nun der Vorschlag


    +++++


    Bewegliche Auffanglager für Kriegsgefangene
    Kriegsgefangenen-Auffanglager
    Armee-Kriegsgefangensammelstellen
    Armee-Gefangenensammelstellen



    Abkürzungen


    Auflag
    A.G.S.St. / A.Gef.S.St. / AGSSt



    Aus den Sammelstellen bei den Divisionen wurden die Kriegsgefangenen an die Armee-Gefangenensammelstellen (AGSSt) abgegeben und sollten von dort nach einer ersten groben Zählung an die Durchgangslager (Dulag) weitergereicht werden. Die AGSSten mussten daher mobil sein und häufig ihren Standort wechseln. Die erste Bezeichnung „Bewegliches Auffanglager“ traf das recht gut.
    Eine AGSSt konnte 3-4.000 Gefangene notdürftig versorgen und sollte bei einer Belegung mit 5.000 Gefangenen mit dem „Abschub“ in ein Durchgangslager (Dulag) beginnen.


    Die Armee-Kriegsgefangenensammelstellen hatten bei ihrer Aufstellung lediglich eine Stärke von ca. 50 Mann, dabei 3-4 Offiziere, 2 Ärzte, Sanitäter, Dolmetscher, Kommandanturschreiber, Zahl- und Schirrmeister, Fahrer, Kradmelder, …
    Zur Bewachung der Kriegsgefangenen wurden Landesschützenbataillone herangezogen.


    Die Armee-Gefangenen-Sammelstellen wurden seinerzeit institutionell noch als Teil der kämpfenden („fechtenden“) Truppe klassifiziert. Die nachgeschaltenen Kriegsgefangenen-Lager (Dulag, Stalag, Oflag) hingegen als Bestandteile des Kriegsgefangenenwesens.
    Von Juni – Dezember 1941 gab es im Osten 22 AGSSten, insgesamt sind etwa 60 nachgewiesen. Die Belege sind allerdings spärlich. Die folgende Liste muß nicht notwendig vollständig sein.
    Auch gehen manche Einträge derzeit über den Vermerk der Feldpostnummer kaum hinaus. Zeitliche und örtliche Angaben sind in der Regel nur bezogen auf Stichtagsmeldungen.


    Hinweise und Ergänzungen sind notwendig und wünschenswert.




    Liste der AGSSt'en



    AGSSt Nr. 1


    FP-Nummer: 20083
    (28. April 1940 - 14. September 1940) bewegl. Auffanglager für Kriegsgefangene Nr. 1,
    (1. Februar 1941 - 11. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 1,




    AGSSt Nr. 2


    aus Teilen des am 27. März 1941 aufgelösten Front-Stalag 136 (Frontstammlager für Kriegsgefangene) gebildet


    Einsatz:
    Osten Juli 1941 – November 1943, Weißrussland und Russland


    Kommandanten:
    Hauptmann Reeber


    FP-Nummer: 10466
    (28. April 1940 - 14. September 1940) bewegl. Auffanglager für Kriegsgefangene Nr. 2,
    FP-Nummer: 04764
    (1. Februar 1941 - 11. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 2,




    AGSSt Nr. 3


    Aufstellung Juni 1940 Kassel
    Marschweg Belgien – Frankreich (Einrichtung oder Übernahme von Lagern südostlich Paris), ab Sept. 1940 Holland


    Einsatz: Osten Juli 1941 – Dezember 1943, Weißrussland und Russland, u.a. in Slonim, Baranovici, Sluzk, Bobrujsk, Stary Bychov


    Unterstelllungen: AOK 4 / 286. Sich.Div. (-3. Juli 1941), AOK 2 / Korück 580



    Kommandeure:
    1.
    2.
    3. Rittmeister d.R. Kurt von Westernhagen 17. November 1940 – Anf. Aug. 1941
    interim. Rittmeister Finster Anf. August 1941 –23. August 1941
    4. Hauptm. Wilhelm Klages


    FP-Nummer: 06183
    (28. April 1940 - 14. September 1940) Kriegsgefangenen-Auffanglager 3,
    (1. Februar 1941 - 11. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 3,



    AGSSt Nr. 4
    Einsatz: Osten Juni 1941 – Dezember 1943, Weißrußland, Russland, Polen und Ukraine, u.a. Dubrowka (Oktober 1941)


    Gestellung der Wachmannschaften vom 974. Landesschützenbataillon sowie vom 551. und 581. Wachbataillon


    Unterstelllung
    AOK 2 / Korück 580


    FP-Nummer: 04013
    (28. April 1940 - 14. September 1940) Kriegsgefangenen-Auffanglager 4,
    (1. Februar 1941 - 11. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 4,



    AGSSt Nr. 5


    FP-Nummer: 23895
    (28. April 1940 - 14. September 1940) Kriegsgefangene Auffanglager 5,
    (16. Februar 1941 - 18. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 5,




    AGSSt Nr. 6


    aus Teilen des am 27. März 1941 aufgelösten Front-Stalag 136 (Frontstammlager für Kriegsgefangene) gebildet


    Einsatz: Osten Juli 1941 – September 1943, Weißrußland und Rußland


    FP-Nummer: 24095
    (28. April 1940 - 14. September 1940) Kriegsgefangenen-Auffanglager 6,
    FP-Nummer: 05738
    (1. Februar 1941 - 11. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 6.




    AGSSt Nr. 7


    aus Teilen des am 27.31941 aufgelösten Front-Stalag 136 (Frontstammlager für Kriegsgefangene) gebildet



    Einsatz: Osten, HG Mitte, Weißrußland, Polen und Rußland


    FP-Nummer: 46893
    (28. Februar 1941 - 29. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 7,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 7




    AGSSt Nr. 8


    aus Teilen des am 27. März 1941 aufgelösten Front-Stalag 136 (Frontstammlager für Kriegsgefangene) gebildet


    FP-Nummer: 44285
    (28. Februar 1941 - 29. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 8,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 8.


    Einsatz HG Mitte, Weißrußland, Litauen, Polen und Rußland




    AGSSt Nr. 9


    Einsatz: Osten Juli 1941 – Januar 1942, Lager in Weißrußland, Polen und Russland, u.a. in Borrisow (Kriegsgefangenen-Bezirkskommandant J, Oberst Marschall, Ende August 1941)


    Unterstellung: 87. I.D., 221. Sich.Div., 286. Sich.Div.


    FP-Nummer: 40086
    (28. Februar 1941-29. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 9,




    AGSSt Nr. 10


    Einsatz: Osten, Juli 1941 – Juli 1942, Weißrußland, Litauen und Rußland


    Unterstellung: 102. I.D., 286. Sich.Div., 403. Sich.Div.


    FP-Nummer: 40635
    (28. Februar 1941 - 29. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 10,



    AGSSt Nr. 11


    41024
    (28. Februar 1941-29. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 11,


    FP-Nummer: 00082
    (7. November 1944 - Kriegsende) 4. Dezember 1944 Kriegsgefangenen-Sammelplatz 11.




    AGSSt Nr. 12


    Einsatz: HG Mitte


    41656
    (28. Februar 1941 - 29. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 12.



    AGSSt Nr. 13


    FP-Nummer: 24511
    (16. Februar 1941 - 18. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 13,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 13.




    AGSSt Nr. 14


    FP-Nummer: 25346
    (16. Februar 1941 - 18. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 14,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 14.




    AGSSt Nr. 15


    FP-Nummer: 26100
    (16. Februar 1941 - 18. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 15,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 15.



    AGSSt Nr. 16


    02858
    (1. Februar 1941 - 11. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 16, dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 16.



    AGSSt Nr. 17


    aus Teilen des am 24. März 1941 im WK XI aufgelösten Front-Stalag 196 (Frontstammlager für Kriegsgefangene) gebildet


    FP-Nummer: 40285
    (28. Februar 1941-29. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 17,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 17,
    (8. September 1942 - 11. März 1943) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 17 und Stab Hilfswilligen-Ersatz-Abteilung AOK 18.



    AGSSt Nr. 18


    aus Teilen des am 24. März 1941 im WK XI aufgelösten Front-Stalag 196 (Frontstammlager für Kriegsgefangene) gebildet


    FP-Nummer: 41033
    (28. Februar 1941 - 29. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 18,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 18,




    AGSSt Nr. 19


    aus Teilen des am 24. März 1941 im WK XI aufgelösten Front-Stalag 196 (Frontstammlager für Kriegsgefangene) gebildet


    Einsatz: Osten Juli 1941 – Dezember 1943, Weißrußland, Russland und Ukraine,


    Unterstellung: 252. I.D., 707. I.D., 221. Sich.Div., AOK 2 / Korück 580


    betrieb ab 5. April 1942 das Zivil-Gefangenenlager Gluchow


    FP-Nummer: 41706
    (28. Februar 1941 - 29. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 19,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 19.



    AGSSt Nr. 20


    aus Teilen des am 24. März 1941 im WK XI aufgelösten Front-Stalag 196 (Frontstammlager für Kriegsgefangene) gebildet


    Einsatz: Osten Juli 1941 – Mai 1943, Weißrußland und Russland, u.a. Orel


    FP-Nummer: 42355
    (28. Februar 1941-29. Juli 1941) Kriegsgefangenen-Auffanglager 20,
    dann Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 20, (8. September 1943-22. April 1944) 17. Februar 1944 gestrichen.



    AGSSt Nr. 21


    Einsatz: Osten August 1941 – Juni 1942, Weißrußland, Russland und Ukraine


    Unterstellung: Korück 580


    FP-Nummer: 24095
    (16. Februar 1941 - 18. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 21,
    FP-Nummer: 34670
    10. Februar 1945 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 21.



    AGSSt Nr. 22


    Einsatz: Osten August 1941 – Juli 1943, Weißrußland, Russland und Ukraine, u.a. Konotop


    Unterstellung: 339. I.D., 203., 221 und 403. Sich.Div., Korück 580


    FP-Nummer: 10466
    (28. April 1940 - 14. September 1940) bewegl. Auffanglager für Kriegsgefangene Nr. 2,
    (1. Februar 1941-11. Juli 1941) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 22,



    AGSSt Nr. 23


    FP-Nummer: 56561
    (8. September 1943 - 22. April 1944) 30. November 1943 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 23,



    AGSSt Nr. 25


    FP-Nummer: 29950
    (10. Februar 1943 - 23. August 1943) Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 25, dann Dulag 226,
    (10. November 1944 - Kriegsende) 12. Februar 1945 gestrichen.



    AGSSt Nr. 31


    37042
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 27. Oktober 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 31.



    AGSSt Nr. 32


    FP-Nummer: 20693
    (6. April 1944 - 9. November 1944) 27. Oktober 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 32,
    FP-Nummer: 40527
    (1. März 1942 - 7. September 1942) Dulag 375,
    (25. November 1944-Kriegsende) 25. Januar 1945 gestrichen, am 8. Januar 1945 Armee-Kriegsgefangenen - Sammelstelle 32.


    aufgefrischt aus Kompanien des aufgelösten Landesschützen-Bataillon 894



    AGSSt Nr. 33


    aufgefrischt aus Kompanien des aufgelösten Landesschützen-Bataillon 894


    FP-Nummer: 24456
    (6. April 1944 - 9. November 1944) 27. Oktober 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 33.




    AGSSt Nr. 34


    aufgefrischt aus Kompanien des aufgelösten Landesschützen-Bataillon 894


    FP-Nummer: 27513
    (6. April 1944 - 9. November 1944) 27. Oktober 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 34.



    AGSSt Nr. 37


    FP-Nummer: 31444
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 22. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 37.



    AGSSt Nr. 38


    Armee-Gefangenen-Sammelstelle 38 beim AOK 9



    AGSSt Nr. 39


    Einsatz: Italien


    FP-Nummer: 03603
    (24. März 1944 - 6. November 1944) 22. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 39.




    AGSSt Nr. 40


    FP-Nummer: 41454
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 22. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 40.




    AGSSt Nr. 41


    FP-Nummer: 33413
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 22. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 41.



    AGSSt Nr. 42


    FP-Nummer: 30439
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 22. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 42.




    AGSSt Nr. 43


    FP-Nummer: 30959
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 22. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 43.





    AGSSt Nr. 44


    aus dem am 27. August 1944 bei Hgr.Mitte aufgelösten Dulag 230 hervorgangen


    Unterstellung: 1944 Kdr d Kgf Op Geb. III (HG Mitte)




    AGSSt Nr. 45


    FP-Nummer: 25079
    (6. April 1944 - 9. November 1944) 22. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 45,
    (10. November 1944 - Kriegsende) Armee-Gefangenen-Sammelstelle Samland.



    AGSSt Nr. 46


    FP-Nummer: 42843
    (23. April 1944 - 24. November 1944) Armee-Gefangenen-Sammelstelle 46.



    AGSSt Nr. 47


    FP-Nummer: 17704
    (24. März 1944 - 6. November 1944) 29. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 47.
    FP-Nummer: 20693
    (24. März 1944 - 6. November 1944) 29. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 47.



    AGSSt Nr. 48


    FP-Nummer: 48382
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 29. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 48.


    AGSSt Nr. 49


    FP-Nummer: 20395
    (6. April 1944 - 9. November 1944) 29. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 49.


    AGSSt Nr. 50


    FP-Nummer: 48774
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 29. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 50.



    AGSSt Nr. 51


    FP-Nummer: 18991
    (24. März 1944 - 6. November 1944) 29. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 51.




    AGSSt Nr. 52


    FP-Nummer: 58507
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 29. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 52.




    AGSSt Nr. 53


    FP-Nummer: 66819
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 17. November 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 53.




    AGSSt Nr. 54


    FP-Nummer: 64208
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 17. November 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 54.



    AGSSt Nr. 54


    FP-Nummer: 67093
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 17. November 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 55.




    AGSSt Nr. 56


    FP-Nummer: 66998
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 17. November 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 56.




    AGSSt Nr. 58


    FP-Nummer: 22379
    (6. April 1944 - 9. November 1944) 10. Oktober 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 58.




    AGSSt Nr. 59



    31703
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 10. Oktober 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle 59



    AGSSt Nr. 60


    FP-Nummer: 65076
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 6. November 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 60




    AGSSt Nr. 61


    FP-Nummer: 67824
    (23. April 1944-24. November 1944) 2. November 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 61.




    AGSSt Nr. 62
    FP-Nummer: 66138
    (23. April 1944 - 24. November 1944) 28. November 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 62.





    AGSSt Nr. 63


    Einsatz: Italien (AOK 10)


    FP-Nummer: 66775
    (25. November 1944 - 8. Mai 1945) 20. Dezember 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 63.




    AGSSt Nr. 64


    FP-Nummer: 04100
    (7. November 1944 - Kriegsende) 27. Dezember 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammel-Stelle 64.




    AGSSt Nr. 65


    Einsatz: Italien (AOK Ligurien)


    FP-Nummer: 67858
    (25. November 1944 - 8. Mai 1945) 20. Dezember 1944 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 65.



    AGSSt Nr. 185


    FP-Nummer: 10427
    (7. November 1944 - Kriegsende) 1. März 1945 Armee-Kriegsgefangenen-Sammelstelle 185



    AGSSt „N“


    FP-Nummer: 20054
    (24. März 1944 - 6. November 1944) 22. September 1944 Armee-Gefangenen-Sammelstelle N.




    Kriegsgefangenen-Sammelstelle Breslau.


    FP-Nummer: 22390
    (10. November 1944 - Kriegsende) 17. Februar 1945 Kriegsgefangenen-Sammelstelle Breslau.




    AGSSt Samland


    s. AGSSt Nr. 45


    FP-Nummer: 25079
    (10. November 1944 - Kriegsende) Armee-Gefangenen-Sammelstelle Samland.

    Hallo,
    danke für den Hinweis auf die KSTN. Auf die Idee war ich natürlich nicht gekommen. Habe aber jetzt mal geschaut. Müsste es nicht KSTN 192 sein??


    Sd.Kfz. als Zugmaschine oder mit aufgebauter Fla?


    Greetz Sinclair

    Wer kann mir was zum Einsatz der Fla.-Kp. (Sf.) 660 zwischen 1.6.43 und Kriegsende mitteilen. War eine Einheit der Pz.-Abw.Abteilung 21 (21. I.D.). Der Soldat den ich hier recherchiere wird seit Ende April in Ostpreussen vermisst (hier ist die 21.te untergegangen). Ein bißchen was konnte ich Diekert/Großmann - Kampf um Ostpreussen und Buxa - 11. I.D. (betr. August 1944) entnehmen, aber nur allgemein auf Divisionsebene. Gemäß Held gibt es ja eine Menge Literatur. Vielleicht hat jemand einen Tip was lohnt?


    Und allgemein: Wie stelle ich mir eine Fla-Komp. (Sf.) bei den Panzerjägern vor?
    12 Geschütze? Fahrgestelle Halbkette oder Fla-Panzer?


    Danke für die Unterstützung!


    Greetz Sinclair

    Hallo alle zusammen,


    in einer Datenbank des Deutsches Historischen Institut in Rom wird als Korück für AOK 14 das Korück 514 gelistet. Einträge siehe unten.


    Tessin hat das Korück für AOK 14 als "Korück 511" gelistet. Ist das nur ein Schreibfehler? Und wenn ja von wem? Der Tessin ist ja auch nicht unfehlbar. Immerhin werden unten Signaturen aus Freiburg genannt.


    Wer kann helfen?


    Greetz Sinclair



    Ort: Zibello
    Region: Emilia-Romagna
    AOK 14
    Kdr.d.rückwärtigen Armeegebiets 514 Stab
    17.02.45
    RH 19 X/117 K 10


    Ort: Zibello (presso)
    Region: Emilia-Romagna
    AOK 14
    Kdr.d.rückwärtigen Armeegebiets 514514
    Stab00.02.45
    RH 19 X/116 K

    Hi,


    eigentlich wollte ich nur einen Vorschlag für eine Neufassung Korück 580 machen. Aber jetzte möchte ich auch einen neuen Eingangstext für die Korücks vorschlagen im Austausch gegen den bisherigen.


    Falls ich als Neuling was falsch mache, werdet ihr's mir ja sagen, gell?


    Greetz Sinclair


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    Die "Kommandanten des rückwärtigen Armeegebietes" oder kurz "Korück" waren als Teil der Besatzungsverbände für die Sicherung der Nachschubwege und die „Befriedung“ des besetzten Gebietes zuständig. Sie unterstanden dabei den Armee-Oberkommandos, in deren Rücken sie direkt hinter der Gefechtszone operierten. Die Korücks, die der Gefechtszone folgten, umfassten dabei etwa eine Tiefe von bis zu 50 Kilometern oder mehr. Während des Bewegungskriegs folgten sie den Frontverbänden Stück für Stück weiter nach Osten. Mit Beginn des Stellungskriegs trat dann die langfristige Sicherung der deutschen Herrschaft im Hinterland der Armeen in den Vordergrund.


    Die Sicherung des frontfernen Hinterlandes hingegen oblag den Sicherungsdivisionen.


    Zu den Aufgaben der Korücks gehörte u.a.
    • militärische Sicherung des Rückwärtigen Armee-Gebietes, also die Sicherung und Verteidigung wichtiger Anlagen sowie die aktive Partisanenbekämpfung
    • Sicherung der wirtschaftlichen Erfassung
    • Erhaltung und Ausbau des zivilen Verwaltungsdienstes
    • Leitung des Durchmarsches von Einheiten
    • Unterbringung von Truppen und Einrichtungen der Wehrmacht
    • Fahrbarhaltung der Straßen
    • Einsatz der Ordnungsdienste


    Für die Erfüllung seiner Aufgaben waren einem Korück - mehr Rahmenverband als Truppenteil - die verschiedensten Einheiten und Truppenteile unterstellt. Dazu gehörten Sicherungsdivisionen, Landesschützen-Regimenter und -Bataillone, Feld- und Ortskommandanturen, Feldgendarmerie-Einheiten sowie Einheiten der Geheimen Feldpolizei, aber auch Verkehrs-Regelungs-Btl., Radfahr-Kompanien, Wach-Btl., Kraftwagen-Transport-Regimenter, Abteilungen des Reichsarbeitsdienst, Nachschub-Bataillone und Armeeverwaltungs- sowie Feldpostämter.


    Auch die Armee-Gefangenensammelstellen (A.G.S.St.) und die frontnahen Kriegsgefangenenlager (Dulag) wurden gewöhnlich den Korücks unterstellt. In diesen schleuste man die Kriegsgefangenen auf ihrem Weg in die Gefangenenlager in der Heimat durch.


    Im Verlaufe des Krieges und zunehmender Partisanentätigkeit im Hinterland der Front nahmen die Korücks an Personalstärke zu. Zunehmend wurde hierbei auf Verbündete, ehemalige Kriegsgefangene und Männer aus den besetzten Ostgebieten zurückgergriffen. Eingesetzt wurden Sicherungs-Hundertschaften aus ehemaligen Kriegsgefangenen, Ost(reiter)-Bataillone, zahlenmäßig schwache ungarische Divisionen (eher in Brigadestärke), das turkestanische Bataillon 450 - um nur einige zu nennen. Die Kopfzahlen des nichtdeutschen Personals umfassten i.d.R. mehrere Tausend Mann.


    Insgesamt war die Organisationsstruktur unruhig und stark wechselnd und unterschied sich dadurch von anderen militärischen Großverbänden, etwa einer Division. Von der Kopfstärke hingegen hatten Korücks mit teilweise über 15.000 Mann jedoch die Größe starker Divisionen.



    Quellen und Literatur:
    • Förster, Jürgen, Die Sicherung des „Lebensraumes“, in: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 4
    • Hammel, Klaus, Kompetenzen und Verhalten der Truppe im rückwärtigen Heeresgebiet, in: Poeppel/v. Preußen/v. Hase (Hrsg.), Die Soldaten der Wehrmacht, München 1999
    • Hürter, Johannes, Die Wehrmacht vor Leningrad. Krieg und Besatzungspolitik der 18. Armee im Herbst und Winter 1941/42, in: Vierteljahresheft für Zeitgeschichte, Heft 3, 200
    • Kunz, Norbert, Die Feld- und Ortskommandanturen auf der Krim und der Judenmord 1941/42, in: Wolfgang Kaiser (Hrsg.), Täter im Vernichtungskrieg. Der Überfall auf die Sowjetunion und der Völkermord an den Juden, Berlin 2002
    • Müller, Norbert, Wehrmacht und Okkupation 1941–1944. Zur Rolle der Wehrmacht und ihrer Führungsorgane im Okkupationsregime des faschistischen deutschen Imperialismus auf sowjetischem Territorium, Berlin (Ost) 1971.
    • Muñoz, Antonio/Romanko, Oleg V., Hitler’s White Russians. Collaboration, Extermination and Anti-Partisan Warfare in Byelorussia 1941–1944. A Study of White Russian Collaboration and German Occupation Policies, New York 2003.
    • Oldenburg, Manfred, Ideologie und militärisches Kalkül. Die Besatzungspolitik der Wehrmacht in der Sowjetunion 1942, Köln 2004
    • Schulte, Theo J., Korück 582, in: Heer/Naumann (Hrsg.), Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941–1944, Hamburg 1995.
    • Schulte, Theo J., The German Army and Nazi Policies in Occupied Russia, Oxford 1989.
    • Schulte, Theo J., The German Soldier in Occupied Russia, in: Addison/ Calder (Hrsg.), Time to Kill, London 1997
    • Simpson, Keith, The German Experience of Rear Area Security on the Eastern Front. 1941– 1945, in: Journal of the Royal United Services Institute for Defense Studies 121 (1976)
    • Umbreit, Hans, Die deutsche Herrschaft in den besetzten Gebieten 1942–1945, in: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5.2
    • Umbreit, Hans, Die Verantwortlichkeit der Wehrmacht als Okkupationsarmee, in: Müller/Volkmann (Hrsg.), Die Wehrmacht. Mythos und Realität, München 1999.




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    Kommandant des rückwärtigen Armeegebiets 580


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung:
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 11566


    Der Korück 580 wurde am 1. August 1939 im Wehrkreis VI (Münster) aufgestellt. Der Stab wurde anfangs nur als Übungseinheit aufgestellt. Am 1. September 1939 wurde der Stab dann im Armeepaket „L“ des Wehrkreis VI mobilisiert. Er wurde dann direkt der 4. Armee unterstellt. Unter dieser wurde er anfangs in Pommern und im Herbst 1939 in Polen eingesetzt.
    1940 wurde der Stab dann unter der 4. Armee in Belgien und Frankreich eingesetzt.


    Ab dem 2. Juli 1941 wurde der Stab dann im Tausch mit dem Korück 559 der 2. Armee unterstellt. Einsatz 1941 - 1944 Mittelrußland, Woronesch, Pripjet, Narew,


    Unterstellungen


    Unterstellungen Korück 580 (26. August.1939)
    Feldgendarmerie-Abteilung 581,
    Straßenbau-Bataillone 580 und 584,
    Feldkomandanturen 580 und 581
    Ortskommandanturen 585 und 586


    Weiterere Erwähnung von Unterstellungen Korück 580 (1939/40):
    Wach-Batl. 581 (Polen- und Festfeldzug)
    Verkehrs-Regelungs-Btl. 753 (Westfeldzug 1940)
    Feldgendarmerie-Abt. 581 (Westfeldzug)


    Unterstellungen Korück 580 (Juli 1941)
    Feldkommandantur 551
    Ortskommandanturen I/646, I/906, I/929,
    Wach-Bataillon 551, 552, 581, 582,
    Feldgendarmerie-Abteilung 581,
    Radfahr-Abteilung Bastian,
    Nachschub-Bataillone 582 und 583,
    Bau-Bataillon 133 (ab 11. November 1941 Kriegsgefangenen-Bau-Bataillon 133)
    Landesschützen-Bataillon 974,
    Armeegefangenensammelstelle 4, (ab 4. Juli 1941 auch A.Gef.S.St. 3)
    Feldpostamt 757.


    Unterstellungen Korück 580 (Januar 1942)
    Feldkommandantur 200
    Ortskommandanturen I/ 271, I/ 297, I/ 307, I/ 507, II/ 585, I/ 646, I/ 906
    Armee-Gefangenen-Sammelstellen 3, 4, 19 und 21
    Kriegsgefangenenlager Guchow
    Durchgangslager (Dulag) 314
    Wach-Bataillon 552
    Wach-Bataillon 581
    Feldgendarmerie-Abteilung 581
    Feldpostamt 757



    Unterstellungen Korück 580 (Sommer 1943):
    Feldkommandanturen 194, 239
    I. Bataillon, Sicherungs-Regiment 57
    Sicherungs-Bataillon 456
    Artillerie-Regiments-Stab z. b. V. 618
    Feldzeugstab z.b.V. 45
    Nachschub-Bataillon 557
    Feldgendarmerie-Abteilung 581
    Feldgendarmerie-Kompanie 23
    Heeresstreifendienst z. b. V. 12
    Kriegsgefangenen-Bezirks-Kommandant E
    Stammlager (Stalag) 308
    Durchgangslager (Dulag) 314



    Weiterere Erwähnung von Unterstellungen Korück 580 (1941-44):
    Dulag 203 (Osten 12.Juni.-2.Juli 1941)
    Dulag 131
    Feldkommandantur 812 (19.Juli 1941)
    Polizei-Regiment Mitte (23. August. – 1.September 1941)
    Sonderkommando 7b (Juli 1941)
    Verkehrs-Regelungs-Btl. 757 (1941 bis Sommer 1942)
    Dulag 142 (Oktober/November 1941 u. Juni/Juli 1942)
    AGSSt 4 (Oktober 1941 / 16. April 1942)
    Armee-Gefangenen-Sammelstelle 22 (7. Februar – 30. März 1942)
    102. sowie Teile 105. ungar. Inf.-Brig. (seit Januar 1942: le. I.D.) (Frühjahr 1942)
    Wach-Batl. 552 (24. April 1942)
    Feldgend.-Abt. 581 (25. April .1942)
    Dulag 192 (Mai/Juni 1942)
    Dulag 203 (Juni 1942)
    Armee-Gefangenen-Sammelstellen in Schtschigry, Kolpna und Droskowo (10. Juni 1942)
    Kriegsgefangenen-Bezirks-Kdt. E (18. Juni 1942)
    Dulag: 171 (Ponyri), Dulag 134 und Dulag 191 (Kursk) (10.Juni 1942)
    Dulag 314, (Mai 1942 – April 1943)
    Stalag 384 (2. Oktober 1942)
    Armeegefangensammelstellen (A.Gef.S.St) 3, 4 und 19 (2. Oktober 1942)
    Landesschützen-Rgt.Stab z.b.V. 47 (September 1943)
    Landesschützen-Btl. 389 (17. Oktober1943)
    Landesschützen-Btle. 352 und 701
    Ost-Btl. 649 (aufgestellt 20.Oktober 1943 beim Korück 580; bereits November 1943 nach Frankreich verlegt)
    Sicherungs-Rgt. 630 (29. Juni 1944 Korück 580) bei Brest-Litowsk
    Kraftwagen-Transport-Regiment 982
    Abteilung Reichsarbeitsdienst 250
    Nachschub-Bataillon 687
    Armeeverwaltungsamt



    Stationierung des Stabes in
    Minsk (Anfang Juli 1941), Baranovici, Slonim, Orscha – Mogilew - Rogatschow (31. Juli – 21. September 1941)., Gomel – Nowosybkow - Mglin – (22. September – 21.November 1941) Brjansk - Kromy (22. November – 30. Dezember 1941), Brjansk (Anf. 1942), Orel, Fatesh (28.Juni 1942), Rylsk (Juli 1942), Konotop und Kopzewitschi (1943) sowie Mittelrussland (1944).
    Gegen Ende des Krieges stand er immer noch unter der 2. Armee in Westpreußen.


    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 18 (Bielefeld) wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Generalmajor Walter Braemer Aufstellung - 20. Mai 1941
    Generalleutnant Ludwig Müller 24. Mai 1941 - 17. Dezember 1941
    Generalleutnant Kurt Agricola 17. Dezember 1941 – Kriegsende

    Sorry,
    ist ein Einzelstück und "Zufallsfund". Da kann ich weiter nichts beitragen.
    Dennoch weiter viel Spaß (und Glück) beim Forschen.


    Greetz
    Sinclair

    Vielleicht hilft Dir eine gründliche Literaturrecherche weiter. Ich habe Dir mal aus Walter Held Bd. 1-5 die 12te und (vorsichtshalber) auch die 13te Luftwaffenfelddivison rausgezogen.


    Bibliographie aus Held Band 1 – 5



    Band 1, Literatur der Jahre 1945 – 1976


    12. Lw.Feld-Div.


    in: Dierich "Verbände", S. 680



    13. Lw.Feld-Div.


    in: Dierich "Verbände", S. 680



    Die Verbände der Luftwaffe 1935-1945. Gliederungen und Kurzchroniken
    Wolfgang Dierich (Hrsg.)
    Motorbuch, Stuttgart 1976, 704 S.



    Band 2, Literatur der Jahre 1977 – 1981


    12. Lw.Feld-Div.


    in: Goepel "IR 30", S. 212


    In den Wäldern bei Pljussa (1944)
    E.G. Ohme in: Soldat 2/1956, S. 53


    in: von Saucken "4. Panzer-Div.", Teil II, S. 327, 328, 331, 334, 340


    Die tapfere 12. Luftwaffen-Feld-Division. Erinnerungen eines Angehörigen der 12. Luftwaffen-Feld-Division an die Zeit des Stellungskrieges am Wolchow vom 1.3.1943 bis 19.1.1944 und des Rückzuges ab 20.l. 1944
    Reinhold Wilken (Jäg.Rgt. 23 (L))
    in: MBl. 121. ID Nr. 59 (1970), S. 16-17


    Infanterie-Regiment 30. Aus der Geschichte eines Schlesischen Regiments 1934-1945 Goepel
    Selbstverlag des Traditionsverbandes, Hamburg 1979, V, 366 S.



    13. Lw.Feld-Div.


    General Hellmuth Reymann 85 Jahre
    in: AK 4/1977, S. 13


    in: Goepel "IR 30", S. 212


    Band 3, Literatur der Jahre 1977 – 1981


    12. Lw.Feld-Div.


    Unsere Garnisonstadt Rastenburg. „Kameraden der 1. Stunde ..." (- Generalmajor a.D. Gottfried Weber)
    in: NBl. Nr. 2/1984 der 11. ID, S. 4-5



    Band 4, Literatur der Jahre 1987 – 1991


    12. Lw.Feld-Div.


    Wir holten die Flagge nieder (Mai 1945), Hans-Gotthard Pestke in: AK H. 5/1987, S. 25-26


    13. Lw.Feld-Div.


    Generalleutnant Hellmuth Reymann in: RK H. 4/ 1987, S. 14


    Generalleutnant Hellmuth Reymann 24.11.1892 - 8.12.1988, Dermot Brandley in: DSJ 1990, S. 48-53


    Unser General Reymann, „der letzte Preuße", wurde am 24. November (1987) 95 Jahre alt, Werner Buxa in: NBl. 11. ID Nr. 4/1987, S. 1



    Band 5, Literatur der Jahre 1992 – 2000



    13. Lw. Feld-Div.


    Vom Rußlandfeldzug 1943/44 (1943, Raum Tschudowo/Grusino)
    Karlheinz Hassengier
    in: MBL . 183. ID Nr. 77(1994), S. 7-14, mit Forts.


    Viel Spaß bei der weiteren Recherche!


    Greetz
    Sinclair

    Hallo Hanne,
    unsere Spezialisten haben ja schon recht präzise Auskünfte gegeben - aber ich dachte ich gebe Dir noch ein paar Überblickskarten. Vielleicht lässt sich das alles später besser darin einordnen.


    Die 102. ID gehörte zunächst zum XXIII. AK (Armeekorps). Das wiederum findest Du auf den eingestellten Karten.


    Greetz
    Sinclair

    Hallo alle zusammen,
    bei der Auswertung eines Soldbuches sind Fragen aufgetreten. U.a. zur Ausrüstung:


    Am 25.4.44 wurde ein MP 40 empfangen, am 5.5.44 ein Doppelfernrohr + Zielgevierttafel. Welche Soldaten mit welcher Aufgabe hatten eine derartige Ausrüstung (normale Unterführer?).
    Die Seiten aus dem Soldbuch mit den Dienstgraden fehlen leider (noch). Ausserdem gibt es eine Eintragung am 25.4. bei "Seitengewehr", aber macht das im Zusammenhang mit der MP 40 Sinn?


    Vielleicht gibt es ja einen Spezialisten für die eine oder andere Frage.



    Greetz
    Sinclair

    Das Foto ist von einem Angehörigen der 12. PD gemacht worden. Natürlich könnte er eine andere Einheit aufgenommen haben, was aber nicht sehr wahrscheinlich ist. Nur waren die 60. ID und die 12. PD - meine ich - wohl nie im gleichen Einsatzraum.


    Das Truppenkennzeichen "Doppelkreuz" (allerdings mit Pfeil oben) ist für die 12. PD zu ermitteln. Aber ich lasse mich auch eines anderen belehren, wenn ich da einen Denkfehler drin habe.


    Greetz Sinclair

    ... ist auch eher eine Zufallseinlieferung. Ich betreibe mit meiner Familie ein privates Museum mit angeschlossenem Archiv und die Leute bringen mir halt alles mögliche. Ist aus Familienbesitz und hat mich schon "über eine Ecke" erreicht. Daher habe ich vorsichtshalber den Namen des Oberzahlmeisters unkenntlich gemacht (der Eingeweihte wird ihn eh ermitteln können =) ). Jooo und ich dachte, stells mal ein. Vielleicht ist ja jemand an der 359ten dran. Das mag so garnicht zu Herbst 44 passen, gell? Wenn Du noch was rausbekommst, schreibts Du es ja sicher auch hier rein.


    Greetz Sinclair