Posts by Sinclair

    Hallo Roland, hallo Ihr anderen,


    hier das II. Quartal 1943. Das ist für Dich allerdings recht unergiebig. Zum einen geht I./Pol.9 mit dem 28.5. an Sich.Div.285 (Eintrag 28.5.), zum anderen ist vorher aus den Ia-KTB-Eintragungen nicht immer zu entnehmen wo sie gesteckt haben. Wenn Gruppe Gallas im Spiel ist, gehört da wahrscheinlich jeweils I./Pol.9 dazu.


    Nach einer Stichtagsmeldung vom 26.5.43 steht I./Pol.9 unter der Sich.Div.281 im "Raum Sslawkowitschi, z.Zt. Unternehmen Fischzug". Dieses Unternehmen findet aber im KTB nur geringen Wiederhall.


    Für den Stichtag 26.3.43 ist übrigens notiert:
    "Stab III./Pol. 9 Pz.A.O.K.3 Idriza
    9./Pol. 9 Pz.A.O.K.3 Pustoschka, Bahnschutz russ.-lett.Grenze - Maewo
    10./Pol. 9 Pz.A.O.K.3 Idriza, Bahnschutz russ.-lett.Grenze - Maewo
    11./Pol. 9 Pz.A.O.K.3 Sebesh, Bahnschutz russ.-lett.Grenze - Maewo"



    Bericht zum Kriegstagebuch
    7.4.1943


    1. Von Einw. werden 2-300 Banditen in den Dörfern Simagi, Buchary (12-15 km SO Woronzowo) gemeldet. Dagg. ist ein gemischtes Jagdkdo. 2./F.G.A.691 und 1./Turk-Btl.843 zur Aufklärung angesetzt.


    2. (…)


    3. (...) SD-Einsatzkdo 3 (1:15) in Noworshew eingetroffen. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    16.4.1943



    1.-5. (…)


    6. 2.Feldgend.Abt.691 (mot) von Skuratowo nach Woronzowo verlegt.


    7. (….)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    26.4.1943



    1.-6. (…)


    7. Der Kommandierende General befiehlt mit Verfg. Nr.874/43 geh.v.26.4. (s.Anl.) das Unternehmen „Schnepfenstrich“. Einsatzbefehle der Div. Hierzu s.Anlagen Abt.Ia., Tgb.Nr.669, 685, 670, 671, 672/43 geh. Sowie Versorg.Bef.Abt.Ib Nr. 418/43 geh. V. 26.4.
    Oblt. Pfeiffer wird durch Korpsbefehl als O1 zum Einsatzstab Hofmann für Unternehmen „Schnepfenstrich“ kommandiert.




    Bericht zum Kriegstagebuch
    27.4.1943



    1.-4. (…)


    5. Einnahme der Ausgangslage zum Unternehmen „Schnepfenstrich“ (….)





    Bericht zum Kriegstagebuch
    28.4.1943


    1.-3. (…)


    4. Einsatzstab Hofmann zur Führung des Unternehmens „Schnepfenstrich“ in Opotschka eingetroffen.





    Bericht zum Kriegstagebuch
    29.4.1943


    1.-2. (…)


    3. Unternehmen „Schnepfenstrich“: Die Einheiten sind aus Linie Dupli-Kuralichino (11 bzw. 24 km NO Opotschka) nach N und NW angetreten. Gestecktes Ziel: Daschtschakino-Graskowo (18 km NNO bzw. 27 NNO Opotschka) ohne wesentliche Feindberührung erreicht. Gef.Stand General Hofmann Terebeni.


    4. Unternehmen „Holzauktion“: An F.K.186 wurden abgeliefert: 181 Rekrutierte. Der Bestand im Lager ist 172 Rekrutierte, die Aktion läuft planmässig und störungsfrei weiter.





    Bericht zum Kriegstagebuch
    30.4.1943



    1.-5. (…)


    6. Unternehmen „Schnepfenstrich I“ ohne nennenswerte Feindberührung. Versammlung der Einheiten um Puschk.-Gory zwecks Einsatz zu Unternehmen „Schnepfenstrich II“ in Richtung Woronzowo.


    7. (…)


    8. Unternehmen „Holzauktion“: Einsatzstab Gallas meldet: Zum Arbeitseinsatz 337 Rekrutierte abgeliefert.


    9. (...)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    1.5.1943



    1.-2. (…)


    3. Im Unternehmen „Schnepfenstrich II“ sind die dem Gen.Hofmann unterstellten Truppen in der Linie Ssobolizy bis an den Ssorot-Fluß N Noworshew eingesetzt.


    4. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    2.5.1943



    1.-3. (…)


    4. Bei Unternehmen „Schnepfenstrich“ sind Teile der Gr. Hofmann bei Krjukowo – Gluchoi Bor auf starke Bande gestossen. Die Gefechte dauerten bis in die Nacht.




    Bericht zum Kriegstagebuch
    3.5.1943


    1.-2. (…)


    3. Unternehmen „Schnepfenstrich“: Teile der Gr. Hofmann liegen seit den frühen Morgenstunden bis in die Nacht in schwerem Kampf im W-Teil des Ostrwoni-Waldes. Erst durch den Einsatz von 3 He 111 konnte der fdl. Widerstand gebrochen werden. Es wurden auf den Ort Ostrowni und die Höhe 142,3 abgeworfen: 32 50-kg.Minen-Bomben und 1400 2-kg.Bomben. Bisherige Feindverluste: über 100 gez.Tote, weitere Verluste wahrscheinlich, 9 Gefangene. Eigenverluste: 9 Tote, 28 Verwundete.


    4. (....)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    4.5.1943



    1.-2. (...)


    3. Die in den Waldgebieten 15 km N Noworshew im Unternehmen „Schnepfenstrich“ angegriffenen Banden haben das Waldgebiet teils im NW-, teils in N u.O-Richtung verlassen. Aufklärung angesetzt. Gr. Hofmann beabsichtigt, nach Beendigung der gründlichen Säuberung der Walgebiete sich mit der Masse seiner Truppen zunächst in NW-Richtung auf das Gebiet O Woronzowo zu bewegen. Der Feind hat in dem bisherigen Kämpfen erhebliche, zahlenmäßig nicht feststellbare Verluste erlitten. Es werden folgende Untergruppen gebildet: a) Untergr. Gallas: III./107 mit 13. u. 14., ohne 12. Kp., I./Pol.9, 1./ORA 281; b) Ugr.Woyzella: I./ u. II./RSR 3, Flakzug der Div.; c) Ugr. Oelhafen: ESB 37 (Sic.!) u. 40, d) Ugr.Paschedag: verst.Kp.d.Armen.Inf.Btl.198, 2./ORA 281.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    5.5.1943


    1. (...)


    2. Unternehmen „Schnepfenstrich II“: Die im Laufe des 5.5. durchgeführte Säuberungsaktion 15 km N Noworshew fand die Wälder feindfrei. Feind ist weiter nach N gezogen. Truppen des Gen.Hofmann bewegen sich in NW-Richtung auf die Waldgebiete O Woronzowo.


    3. (...)


    4. Bei einem Feuergefecht O Krutzy fielen 2 GFP-Männer, 1 Mann der Stabskomp.d.207.Sich.Div. verwundet, 5 Feindtote.


    5. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    6.5.1943



    1. (…)


    2. Unternehmen „Schnepfenstrich“: Keine besonderen Vorkommnisse.





    Bericht zum Kriegstagebuch
    7.5.1943


    1. (…)


    2. Unternehmen „Schnepfenstrich III“: In den Wald- und Sumpfgebieten O und ONO Woronzowo gemeldete Banden wurden durch Gr. Hofmann verjagt. Geringe Gefechtsberührung bei den Ortschaften um Korosty. Die Ortschaften wurden teils im Sturm genommen. Eigenverluste: 1 Toter, 1 Schwer-, 6 Leichtverletzte. Bisher 22 gez.Feindtote. Absichten: Versammlung der Truppen in den neuen Räumen für Unternehmen „Maikäfer Gefechtsstand Gr.Hofmann: Woronzowo.


    3.-5. (….)


    6. Besprechung des Komm.Gen. in Ostrow zwecks Einleitung des Unternehmens „Maikäfer“.




    Bericht zum Kriegstagebuch
    8.5.1943


    1. (...)


    2. Beim Unternehmen „Schnepfenstrich III“ nur geringe Feindberührung. 1 eigener Toter. Nach E-Meldungen reger fdl.Flugzeugverkehr bei Kuwekalizy (23 km S Sslawkowitschi).


    3. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    9.5.1943


    1. (…)


    2. Unternehmen „Schnepfenstrich“: Gr.Hofmann hatte bei nochmaliger Durchkämmung des Kusmino- und Ostrowni-Waldes und in der Gegend N davon keine Feindberührung.
    Bei Mal.Pustynka stieß Gr.Woyzella auf starken Feind. Bisher gez.Feindtote: 25. Eigenverluste: 3 leicht Verwundete.


    3. Korpsbefehl für Unternehmen „Maikäfer“(…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    10.5.1943


    1.-2. (…)


    3. Unternehmen „Schnepfenstrich“ nur geringe Gefechtsberührung mit einzelnen Banditen.




    Bericht zum Kriegstagebuch
    11.5.1943



    1. Gruppe Hofmann stellt sich bereit zum Unternehmen „Maikäfer“.


    2.-6. (…)


    7. Aufmarsch der Einheiten in die befohlenen Räume zum Unternehmen „Maikäfer“.




    Bericht zum Kriegstagebuch
    12.5.1943


    1.-5. (...)


    6. Beim Unternehmen „Maikäfer“ stiessen die Gruppen des Gen.v.Both im konzentrischen Vormarsch auf den Lutschno-See mit starken Feindkräften zusammen. Feindverluste: 126 Tote, 3 Funkerinnen, 36 Gefangene und zahlreich Verwundete. Eigenverluste: 16 Tote, 41 Verwdt. Beute: 4 sMG, 50 Gewehre, 1 Funkgerät, Funkunterlagen.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    13.5.1943



    1.-3. (…)


    4. Unternehmen „Maikäfer“: Beim weiteren Vormarsch auf den Lutschno-See wurde noch schwacher Feind im Norden angetroffen: Feindverluste: 36 Tote, 22 Gefangene. Eigenverluste: 1 Toter, 1 Verwundeter.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    15.5.1943


    1. (...)


    2. Auf Befehl der Div. führt Oberst Gallas im Anschluß an das Unternehmen „Maikäfer“ das Unternehmen Nachsuche im Raum des Ostrowni- und Kusmino-Waldes durch (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    16.5.1943



    1.-3. (…)


    4. Befehl über den Abschluß der Unternehmen „Schnepfenstrich“ und „Maikäfer“ und Beginn des Unternehmens „Fischzug“ siehe Anlagen.


    5. (....)






    Bericht zum Kriegstagebuch
    17.5.1943


    1. (…)


    2. Unternehmen „Nachsuche“: Im Raum W Possadnikowkoje-See keine Feindberührung. Nach E-Meldungen soll sich größere Bande wieder im Ostrowni-Wald befinden. II./SR 107 wird der Gruppe Gallas vorübergehend unterstellt.


    3. Restteile der von Gruppe Gallas zersprengten Bande befindet sich vermutlich in den Wäldern O und NO Woronzowo. Gegen diese Banden wird das Unternehmen „Nachsuche Woronzowo“ befohlen (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    25.5.1943



    1. (…)


    2. Das Unternehmen „Fischzug“ (Aushebung wehrfähiger Landeseinwohner im Raum Sslawkowitschi) wird beendet, (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    28.5.1943



    1.-5. (…)


    6. I./Pol.9 zur 285. Sich.Div. entlassen.




    Bericht zum Kriegstagebuch
    30.5.1943


    1.-3. (…)


    4. Jagdkdo. der 2./F.G.A.691, EKA und 1./Turk-Btl.843 hatte mit Bande unbek.Stärke 11 km O Woronzowo Gefechtsberührung. Bande flüchtete bei Dunkelheit nach SO. Feindverluste nach E-Meldungen 50 Tote. Eigenverluste 5 Verwundete.





    Bericht zum Kriegstagebuch
    31.5.1943



    1. - 3. (…)


    4. 2./F.G.A.691 hatte im Raum 15 km O Woronzowo Feindberührung mit etwa 30 Banditen bei Gudino. Feindverluste unbek., eigene Verluste: 1 EKA-Mann tot. Kp.Chef fuhr bei Schiki auf Mine. Weitere Minen auf Strasse in Gegend Schiki ausgebaut.





    Bericht zum Kriegstagebuch
    1.6.1943


    1.-4. (…)


    5. 2./F.G.A.691 hatte Gefechtsberührung mit kleiner Bande ab 10.30 Uhr 12 km SO Woronzowo. Anschließend Michelowo gestürmt. Bei weiterem Vorgehen verstärkte sich Gegner af 4-500 Mann und versuchte eigene Truppe zu umgehen. 14.30 Uhr wurden nach Ausfall des Führers das Gefecht abgebrochen, da sich die Kaukasier und die EKA verschossen hatten: Feindverluste: 3 gez. Tote, darunter Kommisar. Eig. Verluste: Lt.Weidlaner, 1 Kaukasier tot. Beute: 1 russ.MPi.




    Bericht zum Kriegstagebuch
    11.6.1943


    1. GFP Wybor hat ein Bandenlager bei Jakuny (29km N Noworshew) zerstört. Beute: 2 Kisten russ.Inf.Mun. 15 kg. Tol.


    2. (…)


    Habe die Ehre!


    Sinclair


    Quelle: KTB Ia 1.1.-29.6.1943 (Nara T315 R1875)

    Hallo Jan,
    aber Du hast mich auf eine Idee gebracht - nämlich auch mal in den Mehner zu schauen:


    Könnte man diese Zitate im LdW dazustellen(s.u.)? [5]




    ansonsten abgespeckt:
    Teilnahme am Unternehmen "Nachbarhilfe" (Juni 1943) [6]
    Unterstellungen Juni 1943: Sich.Btl.490, Sich.Btl.787, Radfahr-Sich.Btl. 852, Nachschn.-Btl. 586, 1./ Pi.Btl. 321. [6]



    Quelle:
    [5] Mehner, DIE GEHEIMEN TAGESBERICHTE DER DEUTSCHEN WEHRMACHTFÜHRUNG IM ZWEITEN WELTKRIEG 1939 - 1945, Bände 6-10, Osnabrück 1987
    [6] Mehner, DIE GEHEIMEN TAGESBERICHTE DER DEUTSCHEN WEHRMACHTFÜHRUNG IM ZWEITEN WELTKRIEG 1939 - 1945, Band 7, Osnabrück 1987



    TAGESMELDUNGEN VOM 1. MÄRZ 1943


    XXXXVII. Pz.K.: Nach Einnahme von Dobrowodje und Gaponowo ist Feind im Vorgehen mit Panzern in Rifchtung Ssewsk. 5 km südl. Ssewsk Feindpanzer aufgetreten.
    707. I.D.: Feindangriffe mit Panzerunterstützung gegen Merkulowka und Lipki abgewiesen.



    TAGESMELDUNG VOM 2. MÄRZ 1943


    2. Pz.Armee:
    An Südflügel der Armee ist der Feind, die gelungene Überflügelung der letzten Tage ausnutzend, mit mot.- und Pz.Kräften überSsewsk nach Nordwesten vorgestoßen und steht in der tiefen Flanke des XXXXVII. Pz.K. Gleichzeitig stehen die an Zahl weit überlegenen Kräfte des Korps in schwerem Abwehrkampf gegen im Raum nördl. Dmitrijew mit starken Pz.Kräften angreifenden Feind. Absetzen in die neue Widerstandslinie wurde hierdurch stark gestört. Die Truppe kämpft unter den schwierigsten Verhältnissen. 707. I.D. ist altersmäßig und führungsmäßig diesen nicht gewachsen. Trotzdem gibt die Truppe ihr Letztes und kämpft mit großer Tapferkeit.
    XXXXVII. Pz.K.: Der in der tiefen rechten Flanke vorstoßende Feind nach Aufklärung im Vorgehen auf Ssussemka.
    707. I.D.: Neue HKL eingenommen. Lebhafte Feindbewegungen in südl. und südwestl. Richtung.



    TAGESMELDUNG VOM 3. MÄRZ 1943


    2. Pz.Armee:
    Am Südflügel der Armee hat der Gegner offensichtlich die Absicht, einmal mit starken mot- und Panzerkräften nach Nowgorod Serwerskij vorzustoßen und zum anderen, durch massiert geführte, durch starke Pz.Kräfte unterstützte Angriffe die stark geschwächten Kräfte des XXXXVII. Pz.K. im Raum Derjugino auseinander zu sprengen, um den Weg nach Brjansk freizubekommen.
    Die seit 2 Wochen in Nässe und Schneesturm liegende und gegen größte Übermacht mit Panzern heldenhaft kämpfende Truppe der 137. I.D. und besonders der für solchen Kampf in keiner Weise ausgebildeten 707. Sicherungs-Div. (richtig 707. I.D. bodst.) leisten Hervorragendes. Sie verdienen höchste Anerkennung.
    XXXXVII. Pz.K.: (…)
    707. I.D.: Feindeinbruch mit starken Panzerkräften, insgesamt etwa 70, konnte nach zähen Kämpfen 2 km ostw. Bhf. Derjugino zum Stehen gebracht und abgeriegelt werden.



    TAGESMELDUNG VOM 4. MÄRZ 1943


    2. Pz.Armee:
    Am Südflügel der Armee ist Gegner von Sseredina Buda weiter nach ..(unleserlich) vorgestoßen, unter gleichzeitigen heftigen Angriffen mit vers...(unleserlich) Panzerkräften gegen Süd- und Südostflügel des XXXXVII. Pz.K. Die weiterhin stark geschwächte Truppe konnte trotzdem im Wesentlichen ihre Stellungen am heutigen Tage halten. Erneut hat sich bei diesen schweren Angriffskämpfen das G.R.727 der ursprünglich für Bahnsicherungsaufgaben gegliederten 707. I.D. unter der tatkräftigen Führung des tapferen Kdrs., Oberst Frhr. de Lassalle v. Luisenthal, ausgezeichnet. 7 Panzer durch Erdtruppe abgeschossen. (…)
    XXXXVll. Pz.K.: (…)
    707. I.D.: Heftige Feindangriffe mit Panzerunterstützung entlang der ..(unleserlich) abgewiesen. Am rechten Flügel nahm Feind Pritschich Ewdokimowo und Nikolajewka.





    TAGESMELDUNG VOM 5. MÄRZ 1943


    XXXXVII. Pz.K.: (…)
    707. I.D.: Gegen Mitte der Division Feindangriffe in Btls.Stärke und gegen linken Flügel starke Feindangriffe mit Panzerunterstützung abgewiesen.




    TAGESMELDUNG VOM 16. JUNI 1943


    A.O.K. 4:
    Keine besonderen Kampfhandlungen vor Armeefront u. b. Unternehmen "Nachbarhilfe II". Aus dem Unternehmen "Nachbarhilfe II" sind herausgelöst und in ihre alten Einsatzräume in Marsch gesetzt: Alle Teile der 707. I.D., Sich.Btl.490, Sich.Btl.787, Radfahr-Sich.Btl. 852, Nachschn.-Btl.586, 1./ Pi.Btl. 321.



    TAGESMELDUNGEN VOM 3. DEZEMBER 1943


    Heeresgruppe Mitte
    Vor dem Westflügel der 9. Armee verstärkte sich der Feind im Räume von Paritschi. Angriffe gegen den eigenen Brückenkopf blieben hier ebenso erfolglos wie beim XXXV. A.K. gegen die 707. Div..



    TAGESMELDUNGEN VOM 5. DEZEMBER 1943


    Heeresgruppe Mitte
    Auf dem Westflügel der 9. Armee wurden bei Paritschi bis zu Btls.Stärke geführte Feindangriffe zum Teil im Gegenstoß abgewiesen. Beim XXXV. A.K. drang der zur Bereinigung des Einbruchs im Abschnitt Jaschtschizy - Bor (707. Div.) angesetzte Gegenangriff nach Anfangserfolgen nicht durch.






    TAGESMELDUNGEN VOM 16. JANUAR 1944


    Heeresgruppe Mitte
    Auf dem rechten Flügel der 9. Armee griff der Feind gegen die gesamte Front des XXXXI. PZ.KORPS nach heftiger Feuervorbereitung und mit starkem Luftwaffeneinsatz an. Im Abschnitt der 707. Div. gelang ihm ein Einbruch bei Nowosselki und Zidoff. Beide Orte gingen verloren.




    TAGESMELDUNGEN VOM 9. FEBRUAR 1944



    Heeresgruppe Mitte
    9. Armee:
    Auch in der Einbruchsstelle bei LV. AK. im Raum südl. Tursk (20 km nordostw. Slobin) kam es zu ernsten Kämpfen. Unter hohen Feindverlusten wurde die HKL durch Gegenangriff von Teilen 707. I.D. Im wesentlichen wiedergewonnen.



    TAGESMELDUNGEN VOM 27. JUNI 1944


    Heeresgruppe Mitte
    9. Armee:
    Die Masse der Armee wurde im Raum von Bobruisk von ihren rückw. Verbindungen abgeschnitten und eingeschlossen.
    Die Verbindung zwischen dem Brückenkopf ostw. Bobruisk und den westlich der Beresina hart westlich und südlich der Stadt zusammengedrängten Verbänden des XXXV. A.K. und XXXXI. Pz.k. wurde durch stärkere feindl. Panzerkräfte, die von der ostwärtigen Vorstadt aus die Beresina-Brücken sperren, unterbrochen. Ein Versuch, diesen Feind zurückzuwerfen, mißlang. Teile der 134. und 707. I.D. kämpften sich nach Nordwesten zurück und sichern z. Zt. im Beresina-Ollsa-Winkel nordostwärts Golynka.



    Greetz Sinclair

    Hallo alle miteinand,


    ich dachte ich "pimpe" mal ein bißchen die 707te und ihre beiden Regimenter:



    707. Infanterie-Division


    1. Einsatz und Unterstellung:
    Aufgestellt am 2. Mai 1941 als bodenständige Infanterie-Division der 15. Welle aus Ersatzeinheiten im WK VII. [1]


    [Streiche: ]
    Ab Anfang August 1941 nahm die Division am Ostfeldzug teil. Sicherungsaufgaben im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe Mitte bei 9. Armee im Raum Shisdra, Brjansk, Orel und Kursk. Kämpfe gegen Partisanen in den Wäldern bei Brjansk.
    Einsatz im Frühjahr 1943 als Stellungs-Division im Kampfraum Orel bei Dimitrijew. 1943 Teilnahme am Unternehmen "Freischütz“. Kämpfe gegen Partisanen im Raum nordwestlich Brjansk.


    [Neu: ]
    Während alle anderen Divisionen der 15. Welle als Besatzungstruppen in Norwegen, im Westen und auf dem Balkan eingesetzt wurden, nahm die Division ab Sommer 1941 am Ostfeldzug teil. Als Großverband mit lediglich zwei Infanterieregimentern, einer Artillerie-Abteilung (statt eines Regiments) und ohne panzerbrechende Waffen stellte sie eine besonders kleine Infanteriedivision dar. Die Verpflegungsstärke betrug im Mai 1942 lediglich 4.911 Mann. [2]
    Die Divison hatte zunächst Sicherungsaufgaben in Weißruthenien (Raum Minsk) unter dem Wehrmachtsbefehlshaber Ostland zu erfüllen und dabei einen Raum von etwa 60.000 Quadratkilometern abzudecken. Auf jedes Regiment fiel eine Fläche von der Größe Belgiens. Unterstützt wurden die Truppen durch unterstellte Landesschützenbataillone. Ab März 1942 wurde die Division im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe Mitte, ab Sommer 1942 fast durchgehend unter Korück 532 (2.Panzer-Armee), später unter 9.Armee im Raum Shisdra, Brjansk, Orel und Kursk eingesetzt. [3]
    Teilnahme an den Unternehmen „Bamberg“ (März/April 1942) und "Freischütz" (21.-26. Mai 1942.) [4]
    Kämpfe gegen Partisanen im Raum nordwestlich Brjansk.
    Einsatz im Sommer 1943 als Fronteinheit im Kampfraum Orel bei Dimitrijew (ohne I.R.747) [3]
    Angriffs und Abwehrkämpfe bei Ordschonikidzegrad im Raum Brjansk. Sicherung an der Dessna, den Ssosh bis hinter den Dnjepr im Raum Shobin-Schatiliki-Paritschi-Bobruisk. In den Ausbruchskämpfen aus dem Kessel von Bobruisk bei der Heeresgruppe Mitte wurde die Division vernichtet und am 3. August 1944 formell aufgelöst.


    [Neu: ]
    Die 707. Infanterie-Division und hier insbesondere das Infanterie-Regiment 727 war in zahllose völkerrechtswidrige Handlungen verstrickt, so in umfangreiche Judenerschießungen während des Vormarsches im Herbst 1941 und bei Partisanenunternehmen 1942/43.


    Einsatz und Unterstellung aus der alten Version!!



    [streiche: ]
    2.Divisionskommandeure:
    3. Mai 1941 Generalmajor Gustav Freiherr von Mauchenheim
    22. Februar 1943 Generalleutnant Hans Freiherr von Falkenstein
    25. April 1941 Generalleutnant Wilhelm Rußwurm
    1. Juni 1943 Generalleutnant Rudolf Busich
    3. Dezember 1943 Generalmajor Alexander Conrady
    12. Januar 1944 Generalleutnant Rudolf Busich
    15. Mai 1944 Generalmajor Gustav Gihr


    [neu: ]
    2.Divisionskommandeure:
    25. April 1941 Generalleutnant Wilhelm Rußwurm
    3. Mai 1941 Generalmajor Gustav Freiherr von Mauchenheim
    22. Februar 1943 Generalleutnant Hans Freiherr von Falkenstein
    1. Juni 1943 Generalleutnant Rudolf Busich
    3. Dezember 1943 Generalmajor Alexander Conrady
    12. Januar 1944 Generalleutnant Rudolf Busich
    15. Mai 1944 Generalmajor Gustav Gihr


    weitere Stellenbesetzungen am 20. September 1943:
    Ia: Oberstleutnant i.G. Edmund Graf von Bullion
    Ib: Oberleutnant d.R. Schulz
    Ic: Oberleutnant d.R. v. Grolmann
    IIa: Hauptmann d.R.z.V. Paul Thyssen

    3. Gliederung:
    Infanterie-Regiment 727
    Infanterie-Regiment 747
    Artillerie-Abteilung 657
    Pionier-Bataillon 707
    Divisionseinheiten 707



    [Neu: ]
    4. Quellen:
    [1] Tessin
    [2] BA-MA, RH 26-707/8, Gefechts- und Verpflegungsstärken der 707. Infanterie-Division, Mai 1941, zitiert nach: Peter Lieb, Täter aus Überzeugung …
    [3] Peter Lieb, Täter aus Überzeugung …
    [4] David Hohm, „Durchstreiftes Gebiet frei von Juden und Partisanen – Erschossen 133. Keine Waffenbeute“ – Massenverbrechen im Zuge der Partisanenbekämpfung am Beispiel des ‚Unternehmens Bamberg’ in Weißrussland, Hauptseminararbeit 2007


    [Streiche: ]
    4. Literatur:
    Keine Literatur bekannt.


    [Neu: ]
    5. Literatur:


    Hannes Heer: Gustav Freiherr von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim - ein Wehrmachtsgeneral als Organisator des Holocaust in: Mallmann/Paul "Karrieren der Gewalt - Nationalsozialistische Täterbiographien", Darmstadt 2004, S. 33-46.


    Peter Lieb: "Täter aus Überzeugung? Oberst Carl von Andrian und die Judenmorde der 707. Infanteriedivision 1941/42, in: Hartmann/Hürter/Lieb/Pohl, Der deutsche Krieg im Osten 1941 – 1944, München 2009, S. 271 - 306




    Infanterie-Regiment 727

    Aufgestellt am 2. Mai 1941 als Regiment der 15. Welle im WK VII durch die Division Nr. 157 München. Das Regiment unterstand der 707. Infanterie-Division. [1]


    [Streiche: ]
    Am 2. April 1942 meldete das Regiment an den Befehlshaber des rückwärtigen Heeresgebietes nach einem Partisanen-Unternehmen die Erschießung von 133 Juden (keine Waffenfunde) und 224 Partisanen (keine Waffenbeute). Zum 4. April 1942 meldete das Regiment die Erschießung von 47 Juden neben der von 651 Partisanen (Waffenbeute: 3 Funkgeräte, 21 Gewehre, Munition). Außerdem seinen "außer den bei Kampfhandlungen Erschossenen noch etwa 2.000 Partisanen und deren Helfer bei Befriedungsaktionen erschossen worden".


    [Neu: ]
    Zunächst Sicherungsaufgaben in Weißruthenien im Raum Minsk im Rahmen der 707. Infanteriedivision unter dem Wehrmachtsbefehlshaber Ostland und ab März 1942 im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe Mitte.
    Am 2. April 1942 meldete das Regiment an den Befehlshaber des rückwärtigen Heeresgebietes nach einem Partisanen-Unternehmen die Erschießung von 133 Juden (keine Waffenfunde) und 224 Partisanen (keine Waffenbeute). Zum 4. April 1942 meldete das Regiment die Erschießung von 47 Juden neben der von 651 Partisanen (Waffenbeute: 3 Funkgeräte, 21 Gewehre, Munition). Außerdem seinen "außer den bei Kampfhandlungen Erschossenen noch etwa 2.000 Partisanen und deren Helfer bei Befriedungsaktionen erschossen worden". [2] [3]


    Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment in Grenadier-Regiment 727 umbenannt.


    [Neu: ]
    Ab Sommer 1943 im Fronteinsatz. [2]


    [Neu: ]
    Kommandeure:


    Oberleutnant d. Res. Josef Pausinger [2]
    Oberst Maximilian Lasalle von Louisenthal ab Januar 1942 [2]


    [Neu: ]


    Quellen:
    [1] Tessin
    [2] Peter Lieb, Täter aus Überzeugung …
    [3] David Hohm, „Durchstreiftes Gebeit frei von Juden und Partisanen – Erschossen 133. Keine Waffenbeute“ – Massenverbrechen im Zuge der Partisanenbekämpfung am Beispiel des ‚Unternehmens Bamberg’ in Weißrussland, Hauptseminararbeit 2007


    [Neu: ]


    Literatur:
    Peter Lieb: "Täter aus Überzeugung? Oberst Carl von Andrian und die Judenmorde der 707. Infanteriedivision 1941/42, in: Hartmann/Hürter/Lieb/Pohl, Der deutsche Krieg im Osten 1941 – 1944, München 2009, S. 271 - 306



    Infanterie-Regiment 747


    Aufgestellt am 2. Mai 1941 als Regiment der 15. Welle als bodenständiges Regiment durch den Wehrkreis VII. Das Regiment unterstand der 707. Infanterie-Division und wurde am 15. Oktober 1942 in Grenadier-Regiment 747 umbenannt. [2]


    [Neu: ]
    Zunächst Sicherungsaufgaben in Weißruthenien im Raum Minsk im Rahmen der 707. Infanteriedivision unter dem Wehrmachtsbefehlshaber Ostland und ab März 1942 im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe Mitte. Im Frühsommer 1942 war das Regiment zeitweise der 339. Infanteriedivison unterstellt. Im Sommer 1943 stand das Regiment im rückwärtigen Armeegebiet, während sich der Rest der 707. Infanteriedivision im Fronteinsatz befand. Umbildung zu einer Fronteinheit im Herbst 1943. [2]



    [Neu: ]


    Kommandeure:


    Oberst Carl Ferdinand Wilhelm Freiherr von Adrian - Werburg


    [Neu: ]


    Quellen:
    [1] Tessin
    [2] Peter Lieb, Täter aus Überzeugung …


    Literatur:
    Hannes Heer: Gustav Freiherr von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim - ein Wehrmachtsgeneral als Organisator des Holocaust in: Mallmann/Paul "Karrieren der Gewalt - Nationalsozialistische Täterbiographien", Darmstadt 2004, S. 33-46.



    So, ich hoffe das findet Eure Zustimmung.


    Ahoi


    Sinclair

    So Freunde, Hallo erstmal...,


    jetzt gehts weiter mit dem KTB Ia Sich.Div.281:


    Bericht zum Kriegstagebuch
    1.1.1943



    1. Kriegsgliederung der 281.Sich.Div.(…)


    2. 11./Pol.9 hatte gegen 15.00 Uhr bei Sheludy (7,5 km N Idriza) ein Gefecht mit 10 Banditen. Feindverluste: 13 Tote, 2 Verwundete. Eigene Verluste: keine: Beute: 1 le.M.G., 4 Gewehre, Handgranaten und große Sprengladungen. 1 le.Gr.W. wurde vernichtet.


    3. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    4.1.1943



    1.– 6. (…)


    7. Im Unternehmen SW Opotschka sind folgende Einheiten eingesetzt:
    Gruppe Perling, Führer Major Perling
    2. u. 3./Pol.9,
    3./R.R.3,
    1 Zug 6./R.R.3
    20 Reiter der Ostreiter-Abt.281
    1 kl.Funkgerät der N.A. 822


    Tagesziel 5.1.: Ossinowik-Sassliny-Saborowje


    b) Gruppe Bühnemann, Führer Hptm. Bühnemann
    6./Pol. 9
    3./Gren.Ers.Rgt.606
    8./S.R.113,
    Flakkampftrupp Nr. 2 (Lt. Hutter),
    15 Reiter der Ostreiter-Abt.281,
    1 kl.Funkgerät der N.A. 822


    Tagesziel 5.1.: Petkowa-Gorhuschino-Listwenka


    c) Gruppe Nortmann, Führer Major Nortmann,
    ESB 40 (3 Komp.),
    15 Reiter der Ostreiter-Abt.281,
    1 kl.Funkgerät der N.A. 822


    Tagesziel 5.1.: Borowije-Goruschka-Ladygino


    Aufmarschplan s. Anlage Karte.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    5.1.1943


    1.- 2 .(…)


    3. Jgd-Kdo. des III./Pol.9 hatte bei Shedlaky (1 km SSO Bhf. Nischtscha) ein Feuergefecht mit 6 Banditen, die nach S flohen.


    4.-5. (…)


    6. Im Unternehmen SW Opotschka haben die einzelnen Gruppen ihre Tagesziel erreicht. Gruppe Perling und Bühnemann ohne Feindberührung, Gruppe Nortmann hatte ein Feuergefecht mit einer kleinen Bande bei Grebeschino (21 km SW Opotschka). Die Bande floh nach O und hatte Verwundete. Beute: 2 Gewehre und Handgranaten.


    7. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    6.1.1943



    1. 5./Pol.9 hatte mit stärkerer gut bewaffneter Bande bei Bondary (16 km SSW Sebesh) ein Feuergefecht. Feindverluste: 7 Tote, keine eig. Verluste. Die Banditen flohen in der Dunkelheit nach S.


    2.-10. (…)


    11. Beim Unternehmen SW Opotschka wurden folgende Tagesziele erreicht:
    Gr. Perling: 2 km W Ossinowik, 2 km W Sasslowy, 3 km NW Saberowje;
    Gr. Bühnemann: Mischen-Ostroff, Staklina-Gora, Matwejewo;
    Gr. Nortmann: Ermatschkowo-Pestschanka 1 km S Ladygino.


    Keine Berührung mit Banden. Von flüchtenden Banditen wurde einer gefangen.


    12. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    7.1.1943



    1. - 2. (…)


    3. Bei Kusnezowo (10 km SSW Pustoschka) wurde durch 9./Pol.9 ein notgelandetes Segelflugzeug geborgen.


    4. (…)


    5. Beim Unternehmen SW Opotschka haben alle Gruppen den Raum in der Mitte des Sperrgebietes erreicht. Eine Agentin wurde festgenommen, 1 Einwohner wegen Waffenbesitz erschossen.


    6. (…)





    Bericht zum Kriegstagebuch
    8.1.1943


    1.-2. (…)


    3.) Eine Verpflegungs-Kol. der 10./Pol.9 in Stärke von 1:40 und eine Gruppe der 3./FGA.691 hatten auf einer Strasse 13,5 km S Idirza ein Feuergefecht mit 150-200 Banditen. AStrake Feindverluste wurden beobachtet. Eigene Verluste: 11 Tote, darunter der stellvertr.Kp.-Führer Lt. Birkner, 13 Verwundete, 1 Vermisster. 1 Kfz. Wurde zerstört, 2 Lkw sind stark beschädigt. Die zur Verfolgung sofort angesetzte 11./Pol.9 und 3.Ost-Reiter-Abt.281 kehrte ohne Feindberührung zurück.


    4.-5. (…)



    6.) Das Unternehmen SW Opotschka wurde ohne Feindberührung beendet.


    7.-9. (…)


    10.) Stab I./Pol.9, 3. u. 6./R.R.3 nach Opotschka, 2./Pol.9 nach Swony, 3./Pol.9 nach Bolgotowo eingerückt.


    11.) (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    9.1.1943


    1.- 4. (…)


    5. Stab II./Pol.9 mit 6./Kp. Nach Sebesh, 8./S.R.113 nach Loguny, Ostreiter-Abt.281 nach Idriza, ESB 40 nach Kudewer in Marsch gesetzt.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    10.1.1943


    1.) (…)


    2.) Nach eigener Aufklärung sind die Orte um Aleksandrowo (20 km SW Krasnoj) von stärkerer Bande besetzt. Dagegen Einsatz I./Pol.9 (ohne 1. Kp.) und Zollgrenzschutz.


    3.) (…)


    4.) Ergebnis des Unternehmens SW Opotschka: 1 Bandit und 16 Helfer erschossen, 2 Banditen verwundet, 1 Agent und 1 Spionin gefangen, 4 verdächtige Personen festgenommen. Bunker und Feldbefestigungen 6 km N Listwenka wurden zerstört.


    5.) (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    11.1.1943


    1.- 5. (…)


    6. 3./Pol.9 und ein Kdo. Des II./F.A.R. stürmten nach mehrstündigem Gefecht Malagina (3,5 km ONO Aleksandrowo). 63 tote Banditen und am Kampf beteiligte Einwohner wurden gezählt. 28 Einwohner wurden wegen Bandenbegünstigung erschossen. Das Dorf wurde niedergebrannt. Eigene Verluste: 2 Tote, darunter der Kp-Chef, 11 Verwundete. Rest der Bande ist durch Sumpf nach Süden entkommen. Weitere Aufklärung anges.


    7. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    15.1.1943


    1. (…)


    2. Rgts-Stab zbV Gallas geht mit II. u. III./Pol.9 und der Ostreiter-Abt.281 in die im Raum Doloszy besetzten Ortschaften zur Säuberung vor. Die Orte Zerkowje, Pischuli und Tomssino werden genommen und als Bandenstützpunkte niedergebrannt. In den Häusern detoniert zahlreiche Munition. Feindverluste: 26 Tote, 1 Verwundeter. Eigene Verluste: 1 Toter, 3 Verwundete. Beute: 10 Gewehre, 1 Sack Munition, 4 Pferde.


    3. In Poddatsche (14 km SSW Pustoschka) plünderten 20 Banditen. 1 Jgd.-Kdo. der 9./Pol.9 kehrte ohne Feindberührung zurück.


    4. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    16.1.1943



    1. (…)


    2. II./Pol.9 wird zur Säuberung im Raum SO Sebesh eingesetzt.


    3.– 5. (…)


    6. 2. und 3./Pol.9 beziehen in ihrem Jagdgebiet Lauerstellungen.

    7. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    19.1.1943



    1.-4. (…)


    5. Gegen eine von V-Männern gemeldete starke Bande bei Tenaj (26 km SSO Slawkowitschi) ist die 3./FGA. 691 angesetzt.


    6. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    20.1.1943


    1. Einsatz der 5./Pol.9 SW Sebesh und der 9./Pol 9 bei Chischnewo war ohne Feindberührung.


    2.-4. (…)


    5. Die Lauerstellungen der 2./pol.9 bei Wynskoje (7 km S Opotschka) und der 3./Pol.9 bei Istoshje (27 km O Opotschka) waren ohne Feindberührung.


    6. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    21.1.1943


    1. II./Pol.9 und 3./Gren.Ers.Rgt.606 zerstörten 15 km NNW Sebesh ohne Feindberührung ein geräumtes Bunkerlager.


    2. (…)


    Bericht zum Kriegstagebuch
    23.1.1943


    1.-7. (…)



    8. Nach E-Meldungen halten sich in dem Raum Krassn. Gorka – Gnilki – Burkany –Tortschilowo – Skrobi – Wodobeg und Moschki-Ljati (etwa 31-35 km OSO Opotschka) starke Banden auf. 2 V-Leute wurden erschossen. Dagegen sind eingesetzt: I./Pol.9, eine Kp. F.A.Regt.640 und ESB 39.
    3./Pol.9 vernichtete in einem Bandenstützpunkt einen Bandentrupp von 3 Mann. 3 Gewehre, Handgranaten und 2 Schlitten.


    9.-10. (…)


    11. (…) Truppenverlegung: Der Bahnschutz an der Strecke lett.-russ.Grenze – Maewo wurde durch das III./Pol.9 übernommen.
    11./Pol.9 von lett.-russ.Grenze – Kusnezowka einschl.
    10./Pol.9 von Ossitki –Nachtschekino
    9./Pol.9 von Naschtschekino – Maewo.
    2 Panzer der Bte.-Pz.Kp.281 werden zum Brückenschutz von Pustoschka nach Alolja verlegt.
    (….)


    Bericht zum Kriegstagebuch
    24.1.1943


    1. Ein Spähtrupp der 5./Pol.9 stellte Bondary von mittleren Banden besetzt fest. Ein Einatz wegen Kräftemangel zur Zeit nicht möglich.


    2. Nach E-Meldungen sollte das O-Ufer des Netzscheriza-Sees (20 km S Sebesh) von Banden besetzt sein. II./Pol.9 fand die Orte feindfrei. 18 Pferde mit Schlitten und mehrere Kühe sichergestellt. 1 Verdächtiger festgenommen.


    3.-6. (…)


    7. Auf der Rollbahn Opotschka-Pustoschka wurden bei km 27 4 Holzkastenminen mit 5 kg Sprengstoff beseitigt. Bei jm 26 wurde die Brücke gesprengt. Die Brücke ist einseitig befahrbar. 1,5 km NO Laschutino (24 km SO Opotschka) wurde an der Strasse nach Skokowo die Brücke gesprengt und vollkommen zerstört. Nach E-Meldungen soll die Bande im Raum O der Rollbahn Opotschka-Pustoschka nach NO abziehen. I./Pol.9 und eine Komp. F.A.R.640 erreichen am Abend N und S Glubokoje den befohlenen Raum. Jgd.-Kdo. / ESB 39 20 km W Skokowo, 1./ESB 40 am 25.1. früh Bardowa (11 km SSW Kudewer).


    8. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    25.1.1943


    1.-2. (…)


    3. I./Pol.9 erreichte Melenka (22 Km OSO Opotschka) und Djatschki (2,5 km O Melenka), Stab, 2. u.3./E.S.B.40 erreichten Melechowa (12 km N Kudewer) ohne Feindberührung. (Unternehmen „Strassendienst“).


    4.-5. (…)


    6. Oberst Gallas mit der Spange zum E.K. I ausgezeichnet.


    7. (….)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    26.1.1943



    1. (…)


    2. Stab Gallas mit 2./Pol.9, 3./R.R.3 u.ORA 281 zum Unternehmen Schneehase der 201.Sich.Div. abmarschiert.


    3. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    27.1.1943


    1. (…)


    2. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas hat die Sperrlinie N und NO des Jasno-Sees (40 km SO Idriza)) besetzt. Während des Vormarsches in die Sperrlinie mehrere Feuergefechte mit kleineren Bandengruppen. 11 gezählte Feindtote, 5 eigene Verwundete.


    3. (…)


    4. Starke Banden im Raum Sapolje. (20 km SO Kudewer) gemeldet, die in allgemeiner S-und SO-Richtung weiterziehen. Stab Perling (1./Pol.9) und 1 Zug der 2./Pol.9 wurden in Borbowez von starker Bande angegriffen. Major Perling und Truppenarzt des I./Pol.9 wurden schwer verwundet. Gefecht dauerte 7 Stunden. Eigenverluste: 7 Tote, 18 verwundete. Feindverluste konten nicht festgestellt werden, da der Feind sämtl. Gefallene und Verwundete mitführte, sind aber nicht unerheblich. Für 28. sind folgende Tagesziele befohlen: Gr. Perling (2. u. 3./Pol.9. und 2.u. 5./ESB 39) Linie Saenjutino – Monino (3km ONO 5 km WNW Skokowo), Front nach N. Gruppe Ringel (1. Kp.FAR.640, 1./ESB.40, 1./ESB39) Linie Monino (ausschl.) – Kaschkowa – Dworenewo (einschl.), Front nach NO. Gr. Nortmaa (2. u. 3./ESB 40) Linie Rotschkowo – Kolossowo – Wassilewa, Front nach O. Gr. Paschke (Korück 584) für den 28. u.29. dem Feld.Ktd. 186, Gen.maj. Scultecus unterstellt.
    Gruppe Nortmaa (ESB 40) hatte mit einem Bandenspähtrupp Gefechtsberührung. Feindverluste: 2 Tote.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    28.1.1943



    1. (…)


    2. Bei Unternehmen „Schneehase“ hat Gruppe Gallas die Sperre N und NO Jasno-See eingenommen. Hierbei wurde eine auf dem Marsch befindliche Bandengruppe am S-Ufer des jasno-Sees unter MG- und Flakfeuuer genommen. 40 Tote Banditen wurden durch Glas einwandfrei festgestellt. Eigenverluste: 1 schwer Verwundeter.


    3. (…)






    Bericht zum Kriegstagebuch
    29.1.1943


    1.-4. (…)


    5. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas säuberte N des Jasno-Sees verschiedene Dörfer, wobei Banditen 22 Tote hatten. Beute: 6 Gewehre, Handgranaten, Munition, Sprengstoff, 2 Schlitten. Grosse Mengen Munition detonierten in Häusern. Eigene Verluste: 2 Verwundete.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    30.1.1943


    1. Unternehmen „Schneehase“: Ostr.Abt.281 stürmte die zäh verteidigten Orte Lomy und Kunaschenki (8km W jasno-See). 13 Feindtote gezählt, weitere verbrannten nach E-Meldungen in den Häusern. Eigenverluste 2 Verwundete.


    2. (…)


    Bericht zum Kriegstagebuch
    31.1.1943


    1.-2. (...)


    3. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas sperrt N und SW des Bradilowskoje-Sees. Hierbei hatte O.R.A. heftiges Feuergefecht bei Usswetschje (17km SO Nischtscha). Abteilung durch 7,5 cm-Geschütze, leichte und schwere Granatwerfer und sMG beschossen. Feindverluste 44 Tote. Eigenverlkuste 7 Verwundete. Bei weiterem kurzen Feuergefecht mit kleinerer Bande 2 Tote, darunter Kommisar.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    1.2.1943



    1. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas hat unter heftigen Feuergefechten die Sperrlinie Kogarewo – Tschaiki – Rudnja und Tolstucha – Minin Stan erreicht.


    2. (…)


    Bericht zum Kriegstagebuch
    2.2.1943


    1.-2. (…)


    3. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas sperrt weiter ab. Das Vorgehen der 201. Sich.Div. versteift sich wegen stärkeren Bandenwiderstands.


    4. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    3.2.1943



    1. Unternehmen „Schneehase“: Mehrere Ortschaften um Gorjuschino (31 km S Idriza) eingeäschert. Gefangener sagt aus: Seine Bande sollte S Jasno-See Rückzug von 4 Brigaden decken, die sich nach W, angeblich nach Polen und Lotauen durchschlagen sollen. Gruppe Gallas hat Porelki – Orechowo erreicht.


    2. (...)


    3. Gegen die im Raum Wodobeg gemeldeten Banden wird folgende Bereitstellung für den 4.2. eingenommen: I./Pol.9 mit 2. u. 3.Komp. Notschlegowo (an Rollbahn Potschka-Pustoschka), ESB 40 mit 1./ESB 39 Leschiny.


    4. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    4.2.1943


    1. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas hat 31 km S Idriza 16 Banditen erschossen und 200 Stück Großvieh zusammen mit Wi Kdo nach Nischtscha abgetrieben.


    2. 2./Pol.9 stiess bei Unternehmen auf kleine Bande, die nach Feuergefecht versprengt wurde. 17 Feindtote. Beute: Gewehre und Munition. Eigenverluste: 2 Tote, 2 Verwundete. (…)


    3. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    5.2.1943


    1. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas jat Minin Stan – Dewitzy erreicht und hatte Feindberührung SW Bradilowskoje-See. 11 Feindtote.


    2. (…)


    3. Nacht zum 5.2. Streife der 3./F.GA.691 (19 km SW Sslawkowitschi) überfallen. Feindtote nicht feststellbar- Eigenverluste: 1 Toter, 1 Verwundeter .


    4. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    6.2.1943


    1. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas 25 Banditen ohne eigene Verluste erschossen.


    2. Unternehmen „Straßendienst“: Bei Verfolgung der 21 km SW Kudewer zersprengten Bande hatte 2./Pol.9, 1.u.4./ESB 39 und ESB 40 30 bzw. 37 km SO Opotschka mit mittleren und kleineren Banden Feuergefecht. Feindverluste nicht genau feststellbar, 1 Toter, wahrscheinlich Verwundete. Bande wird weiter verfolgt.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    7.2.1943


    1. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas Feuergefecht mit einzelnen Banditen in Proschkowo (16 km SW Nischtscha).


    2.-4. (…)


    5. 3./Feld-Gend.Abt.691/mot von Sslawkowitschi nach Pleskau, 3./Pol.9 von Bolgotowo nach Klosichi verlegt.


    6. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    8.2.1943


    1. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas bei Tscherteshi (4 km SO Juchowitschi) Waldlager zerstört. Feindtote: 5, 2 Verwundete. Eigenverluste: 2 Verwundete. Beute: Gewehre und Handgr.


    2. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    9.2.1943


    1.-2. (...)


    3. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas hatte Feuergefecht mit 60-80 Banditen bei Juchowitschi). Feindverluste: 26 Tote. Ausserdem wurden 30 banditenhelfer bzw. –helferinnen erschossen. Keine eigenen Verluste.


    4. (…)


    Bericht zum Kriegstagebuch
    11.2.1943



    1. Unternehmen „Schneehase“: Gruppe Gallas hatte S Juchowitschi mit einer grösseren bande 5stündiges Feuergefecht. Der stark befestigte Ort Pawlowo wurde im Sturm genommen und der sich zäh verteidigende Gegner nach W, unter Zurücklassen von 52 Toten und Mitnahme von zahlreichen Verwundeten, zurückgeworfen. Eigene Verluste: 8 Tote, 15 Verwundete. Nach Beendigung des Unternehmens „Schneehase“ hat Gruppe Gallas den Rückmarsch angetreten. Auf dem Marsch hatte die II./Pol.9 erneut Feuergefecht mit Banditen bei Pawlowo. Feindverluste 9 Tote. Das Gesamtergebnis des abgeschlossenen Unternehmens: 555 Feindtote. Eigene Verluste: 12 Tote, 28 Verwundete, ausserdem 22 Panjefahrer tot und 5 verwundet.


    2. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    12.2.1943



    1. (….)


    2. 2./Pol.9 hatte bei Sujkowo (28 km SO Opotschka) mehrstündiges Feuergefecht mit starker Bande. Bande wurde zersprengt. Feindverluste: 8 Tote, zahlreiche Verwundete. Beute: 8 Pferde, 1 leGr.W., mehrere Gewehre, MP, Handgranaten und Munition. Eigene Verluste: 2 Tote, davon 1 EKA-Mann.




    Bericht zum Kriegstagebuch
    13.2.1943


    1.-7. (…)


    8. Im Bereich der F.K.247 sind Ostreiter-Abt.281 in Idriza, II./Pol.9 mit Stab und einer Kp. in Sebesh, einer Kp. in Steimaki, einer komp. In Rudnja und III./Pol. 9 im Bahnschutz eingesetzt und der F.K.247 bis zur Ablösung durch Kräfte des Pz. A.O.K.3 unterstellt.(…)


    9. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    18.3.1943


    1.-2. (…)


    3. Ein Vorkommando der 2./FGA 691 in Ostrow eingetroffen und nach Woronzowo in Marsch gesetzt.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    19.3.1943


    1. (…)


    2. GFP 705 verstärkt durch Feld-Gend. der F.K.186 und EKA hatte ein mehrstündiges Gefecht mit einer mittleren Bande. Feind hatte 8 Tote, weitere Verluste wahrscheinlich. Beute: 6 Pferde. Keine eigenen Verluste.


    3. (…)


    4. Beim Unternehmen „Holzeinschlag“ lag Gr.Gallas im Kampf mit starken Banden. Es musste Verstärkung zugeführt werden, da die Orte Weska, Lumina vor starkem Gegenangriff aufgegeben werden mussten. Nach Zuführung der Verstärkung (Alarmzug der Div., 2. u. 1 Zug 3 /ESB40) trat die Gruppe erneut zum Angriff an. Die 8./RR3 ist in Ostrow zur Reserve bereitgestellt. Erneut zeigte sich bei dem starken Angriff, dass bei dem Turk-Btl. Zu wenig deutsches Rahmenpersonal ist.


    5. (...)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    20.3.1943


    1.-2. (…)


    3. Gr. Gallas hat auf der ganzen Linie bei dem Unternehmen „Holzeinschlag“ stärkeren Feind zurückgeworfen. Der Ring um den Tschernoserje-See ist geschlossen.


    4. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    21.3.1943


    1.-2. (…)


    3. Ergebnis der Gruppe Gallas beim Unternehmen „Holzeinschlag II“: 53 Feindtote. Nach E-Aussagen führten Banditen ausserdem noch Tote und Verwundete mit. Eigene Verluste: 1 deutscher, 1 kauk. Offz., 3 Deutsche, 3 Kauk. Tot; 15 Deutsche, 11 Kauk. Verwundet, 1 Deutscher vermisst. Gruppe Gallas steht dem Korück für ein am 24.3. neu anlaufendes Unternehmen an der O-Grenze des FK-Bereiches Noworshew weiter zur Verfügung.



    Bericht zum Kriegstagebuch
    24.3.1943


    1. (…)


    3. Bei Unternehmen „Holzeinschlag III“ hat Gruppe Gallas die befohlene Sperrlinie besetzt. Nördl. der Sperrlinie bei Retschki und Bessowa wurde eine starke Bande festgestellt. Bei Säuberung dieses Gebietes durch Gr.Gallas wurden 3 banditen erschossen u. die Gewehre erbeutet.


    4. (….)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    26.3.1943


    1. Das Unternehmen „Brückenschlag“ der F.K.186 ist in Verbindung mit Korück 590 und SS-Pol.-Gruppenführer Jeckeln planmäßig angelaufen.


    2. Gruppe Gallas hatte bei dem Unternehmen „Holzeinschlag III“ keine Feindberührung.


    3. Aufklärung der FK-Aussenstelle Skuratowo stellte Orte um Rjabowka durch Banditen besetzt fest. 1 eigener Verwundeter. Dgg. Werden eingesetzt: 2./FGA 691 und Flak-Rgt.43 sowie Aussenstelle Skuratowo. Bande war in unbekannter Richtung abgezogen.


    4. (…)



    Bericht zum Kriegstagebuch
    27.3.1943


    1. Beim Unternehmen „Brückenschlag“ wird zusätzlich das II./FAR 640 zur Absperrung an der Linie Kopina-Pesky eingesetzt.


    2. (…)


    3. Unternehmen „Holzeinschlag III“ beendet.


    4. (…)




    Bericht zum Kriegstagebuch
    28.3.1943


    1. Beim Unternehmen „Brückenschlag“ hatte II./Pol.9 Feindberührung bei Owasjanki mit 20 Banditen. 2 Feindtote, 2 Pferde erbeutet. Bande flüchtete nach N.


    2. (…).



    Bericht zum Kriegstagebuch
    30.3.1943


    1. Unternehmen „Brückenschlag“: Kurzes Feuergefecht bei Ljuchowa. Keine Eigenverluste. Feindverluste unbekannt. Unternehmen ohne weitere Feindberührung beendet. 29 Bandenhelfer erschossen.


    2. (…)


    3. 3./FGA 691 ist vorübergehend zur Verstärkung der Aussenstelle Skuratowo eingesetzt.


    Quelle: Nara T315 R1875



    Ach und Roland,
    da Du gerade was über die Führer Pol.9 geschrieben hast:
    Folgendes steht in Müller/Guttmann, Geschichte der 207./281.ID.:


    Am 18.12.[1943] wird die Abteilung [II./A.R. 207]in den Raum Baikino, 40 km südostwärts Idriza, verlegt. Hier wird sie in Zusammenarbeit mit einer lettischen Polizeieinheit unter Oberstlt. Illas zwischen Nevedro- und Gussino-See eingesetzt. Maj. Thomas übernimmt die Führung der Abteilung.


    Passt das zusammen?


    Greetz
    Sinclair

    III. Abteilung / Artillerie-Regiment 207
    Artillerie-Abteilung 285
    III. Abteilung / Artillerie-Regiment 281


    Abteilungskommandeure III. Abteilung:


    Major d. Res. Christoph - 30. September 1939 (gefallen) [6]
    Hauptmann Fürsen (10.5.1940) [6]
    Hauptmann d. Res. v. Beckedorf (21.6.1941/15.10.1941) [6]
    Hauptmann Max Ottow (ab Dez 1941; 1945 Oberstleutnant und Rgt.Kdr. A.R. 281) [17]
    (Vtr.) Hauptmann Franz (Jahreswechsel 1943/44) [17]


    Führer der Batterien:


    7./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. v. Beckedorf (26.8.1939) [6]
    Hauptmann d. Res. Weckwarth (10.5.1940) [6]
    Oberleutnant d. Res. Steingräber (21.6.1941) [6]
    Oberleutnant Pohl (15.10.1941) – Dezember 1941 [6]
    Leutnant Franz (Dezember 1941 –) [20]


    8./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. Büge (26.8.1939) [6]
    Oberleutnant d. Res. Max Ottow (10.5.1940 / 21.6.1941 / 15.10.1941) [6]
    Ltn. Hintze (ab Dez. 1941; gefallen 20.1.1942) [19]
    Leutnant H. L. Reinke (ab 20. Jan. 1942) [19]
    Oberleutnant Geinitz (ab 23.1.42?/ erwähnt November 1943) [16]


    9./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. Hackbarth (26.8.1939 / 10.5.1940) [6]
    Oberleutnant d. Res. Nortmeyer (21.6.1941) [6]
    Oberleutnant Kannenberg (15.10.1941; gefallen ca. Juni 1943) [6] [16]


    Unterstellungen und Einsätze:


    Einsatz zunächst bei der 285. Sicherungs-Division, im weiteren Verlauf des Ostfeldzuges aber zumeist als Eingreiftruppe unter fremden Unterstellungen.
    Am 27. Juni 1941 wurde die Abteilung in die Nähe der ostpreußisch-Litauischen Grenze vorgezogen. Sie marschierte über Willkamm - Arklitten an Gerdauen vorbei nach Nemmersdorf (Kreis Gumbinnen) und verblieb hier bis zum 5. Juli 1941. Vom 5. bis 10. Juli 1941 Weitermarsch über Kowno nach Utena. Bis August 1941 erreichte die III. / Artillerie-Regiment 207 den Raum Pleskau. Um Toroschino, etwa 21 Kilometer nordöstlich von Pleskau, bezog die Abteilung zusammen mit dem Infanterie-Regiment 322 seine Unterkunftsräume und wurde mit diesem zu Säuberungsaufgaben der umliegenden Gebiete und vor allem der Nachschubstraßen eingesetzt. Am 23. August 1941 nahm die III./A.R. 207 am Angriff auf die Stadt Luga teil. Aufgabe des verst. I.R. 322 („Kampfgruppe Neidholdt“) bestehend aus Infanterie-Regiment 322, III. / Artillerie-Regiment 207 und 3. / Pionier-Kompanie 207 war es, dem Feind ein Ausweichen aus der Stadt nach Westen unmöglich zu machen. [14]
    Vom 5. bis 15. September 1941 wurde die „Kampfgruppe Neidholdt“ (jetzt Infanterie-Regiment 322 und III. / Artillerie-Regiment 207) der 8. Panzer-Division unterstellt. Sie nahm an der Rollbahn beiderseits Jaschtschera an der Einkesselung einer Feindgruppe im Raum nördlich des Weljesees teil.
    Nach der Rückkehr zur 285. Sicherungs-Division wirkte sie bei der Einschließung der Reste der russischen Luga-Armee ostwärts von Wyriza (15.-20. September 1941) sowie beim Schutz der Rollbahn und Eisenbahnlinie Pleskau - Leningrad im Raum Luga mit. [15]
    Am 15. Oktober 1941 wurde die Abteilung nach Nowgorod verlegt, der 250. (span.) Infanterie-Division unterstellt und mit dieser am Wolchow eingesetzt. Im Dezember 1941 deckte die 250. (span.) Infanterie-Division zusammen mit der Abteilung den Rückzug der deutschen Truppen hinter den Wolchow. Mit den B-Stellen am Fluss standen die Batterien in Mjassna Bor, Ljubtzy und Kopzy (Abteilungs-Gefechtsstand am Südrand von Mjassna Bor).
    Ende Dezember übernahm die 126. Infanterie-Division den Abschnitt der 250. (span.) Infanterie-Division, die Abteilung wurde dem Artillerie-Regiment 126 unterstellt und auf Zusammenarbeit mit dem Infanterie-Regiment 422 angewiesen. [15]
    Schon seit Anfang Januar 1942 sperrten russische Panzer zeitweilig den Verkehr auf der Rollbahn Nowgorod - Tschudowo nördlich von Mjassna Bor. Von Mitte des Monats an war die Sperrung endgültig. Auch die Straße Mjassna Bor - Udarnik war aus den Wäldern nördlich der Straße vom Feind beherrscht. Die Protzen der 8. Batterie, die bisher in Ljubino Polje gelegen hatten, waren wegen der unübersichtlichen Lage nördlich Mjassna Bor inzwischen nach Teremez verlegt worden. Da brach am 20. Januar 1942 der nördliche Eckpfeiler der alten HKL bei Udarnik zusammen. Die 8. Batterie unter Hauptmann Reinke, bisher der III. Abteilung vom Artillerie-Regiment 126 unterstellt, trat wieder unter den Befehl der eigenen Abteilung. Die Abteilung selbst ging in dem offenen Gelände um Weschki in Stellung und nahm von hier aus an den Abwehrkämpfen am Wolchow teil.
    Im Februar 1942 begannen die deutschen Angriffsunternehmen zur Bereinigung des russischen Einbruchs. Zwischen Weschki-Semtizy und dem Bahndamm wurde der Feind nach Nordosten zurückgedrängt. Die 250. (span.) Infanterie-Division stieß bis Teremez Kuri vor. Bei all diesen Kämpfen unterstützte die Abteilung die angreifenden Grenadiere. Am 23. und 24. Februar 1942 erreichte die 58. Infanterie-Division als Verstärkung den Frontabschnitt der 126. Infanterie-Division. Die 2. und 10. / Artillerie-Regiment 158 wurden der Abteilung unterstellt.
    Anfang März 1942 wurde die III. / Artillerie-Regiment 207 dem Artillerie-Regiment 158 unterstellt. Die Abteilung machte dabei Stellungswechsel in den Raum südlich von Semitzy. Mit dem Eintreffen der 58. Infanterie-Division gewannen Pläne über den Durchstoß zur Abschnürung der eingebrochenen Feindverbände Gestalt. Der Angriff am 15. März 1942 wurde auf der Rollbahn von Ljubtzy nach Norden vorgetragen, scheiterte aber. Angriffe und Gegenangriffe wechselten fortan einander ab. Erst am 30. Mai 1942 gelang es den deutschen Verbänden, den Kessel endgültig zu schließen. Am 26. Juni 1942 war die 2. russische Stoßarmee vernichtet. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Winterschlacht am Wolchow war die Aufgabe der Abteilung in diesem Abschnitt beendet.
    Am 15. Juli 1942 schied die Abteilung aus dem Verband des XXXVIII Armeekorps aus und wurde in den Raum Krasnoje Sselo verlegt, etwa 16 km südlich von Leningrad. Hier wurde die Abteilung dem Stab des Artillerie-Regiments z.b.V. 110 unterstellt. [16]
    Hier stand die Abteilung unverändert bis zum 27. März 1943. An diesem Tag wurde sie herausgezogen, im Bahntransport nach Pljussa verlegt und nach 1 ½ Jahren wieder der 285. Sicherungs-Division unterstellt.
    Sie wurde nun zur Bandenbekämpfung im rückwärtigen Heeresgebiet eingesetzt, was aber nicht sehr effizient war. Am 31. Juli 1943 wurde die Abteilung wieder verladen und nach Ustje - Gluchaja Goruschka verlegt. Sie löste hier Teile der 122. Infanterie-Division ab und trat unter die 32. Infanterie-Division, bei der sie auf Zusammenarbeit mit einem Regiment der 21. Luftwaffen-Felddivision und mit dem Grenadier-Regiment 374 angewiesen war.
    Dieser Einsatz dauerte acht Wochen. Anfang Oktober 1943 übergab die Abteilung ihre Stellungen an das Artillerie-Regiment 32 und verlegte in den Raum Newel.
    Am Abend des 12. Oktober 1943 gingen die Batterien hier in Stellung und unterstützten am nächsten Morgen den Angriff des hier eingesetzten Grenadier-Regiment 374, das den bei Newel durchgebrochenen Feind auf die Bahnlinie bei Punkt 184, Südufer des Wukryto-Sees - Korolewa - Südwestspitze des Plissa-Sees, zurückwarf. Abteilungsgefechtsstand in Schewelowo, wo auch der Gefechtsstand des Grenadier-Regiment 374 lag.
    Am 2. November 1943 griff der Feind an und stieß durch die dünnen Linien der Trosseinheiten. Die Verbindung zur Heeresgruppe Mitte ging verloren. Die 8. Batterie verteidigte sich im Nahkampf und direktem Schuss. Sie konnte geschützweise Stellungswechsel machen und alles Material mitführen. Um den Feind, der weiter nach Westen und Norden vordrang, aufzufangen, wurden die 190., die 122. und die 32. Infanterie-Division im Einbruchsraum eingesetzt. Dazu wurde das III./A.R.207 wechselnd einer dieser Divisionen unterstellt. Meist war die Abteilung im Raum Kopatschewo mit Schussrichtung nach Westen und Südwesten eingesetzt. Durch das ständige Vordringen der Roten Armee kamen die deutschen Verbände nordwestlich Newel in Gefahr, eingeschlossen zu werden. In der Neujahrsnacht 1944 räumten sie ihre Stellungen und gingen auf die Linie Pustoschka - Nowosokolniki zurück. Die Abteilung übernahm dabei die artilleristische Nachhut. [17]
    Im Zuge der Begradigung, die der Front einen neuen Verlauf von Nowosokolniki in weitem Bogen bis vor Polozk gibt, war die dort eingesetzte III. / Artillerie-Regiment 207 frei geworden, wurde Anfang 1944 mit der Bahn in den Raum Ostrow transportiert und vorübergehend der 281. Sicherungsdivision unterstellt, um im Bandenkampf mitzuwirken. [21]


    Nach gewaltiger Feuervorbereitung griff der Feind am 14. Januar 1944 mit übermächtigen Kräften zwischen Mga und Ljuban an. Unter den eilends zusammengeholten Einheiten, um den russischen Durchbruch zu halten, ist auch die III. / Artillerie-Regiment 207. Nach etwa 3wöchiger Unterstellung bei der Sich.Div. 281 wurde die Abteilung am 23. Januar 1944 aus dem Raum Porchow zum Bahntransport nach Ssolzy abgerufen, zunächst der 121. I.D. unterstellt und nördlich Utorgosch eingesetzt.. Während der folgenden Wochen abwechselnd dieser Division und der 8. Jäg.Div. unterstellt, arbeitet sie eng mit den Grenadier-Regimentern 322, 368 und 374 zusammen. [22]


    Nach den Absetzkämpfen im Februar war die Abteilung zunächst bei verschiedenen fremden Divisionen in den Kämpfen um Pleskau, dann vom 20. April bis Anfang Mai 1944 bei der 12. Luftwaffen-Felddivision eingesetzt. Sie kam danach zur 207. Sicherungsdivision und wirkte einen Monat lang als Ausbildungsabteilung für lettische und estnische Fähnrichslehrgänge auf dem Schießplatz Nomme bei Reval. Die Zeit kam der Abteilung nebenher für die Auffrischung und Straffung des Verbandes sehr zugute. Anfang Juni 1944 erhielt die III. / Artillerie-Regiment 207 Verlade- und Einsatzbefehl für den Raum ostwärts Obol bei Polozk wo sie zunächst einer dort eingesetzten Infanterie-Division unterstellt wird. [23]


    Am 13. Juni 1944 wurde die Abteilung zur Artillerie-Abteilung 285 umbenannt. [1]
    Der Kommandeur der III./A.R. 207, Maj. Ottow, wurde indessen nach Polozk gerufen, um das Zusammentreten des neuen Art.-Regiments 281 vorzubereiten, in dem dann auch die III./A.R. 207 bzw. Artillerie-Abteilung 285 aufgegangen ist. [24]


    Feldpostnummern:


    Einheit Feldpostnummer Nummer ab 1940
    Stab III. Abteilung 12157 12157 A bis Jul/44
    7. Batterie 03625 12157 B bis Jul/44
    8. Batterie 26680 12157 C bis Jul/44
    9. Batterie 18251 12157 D bis Jul/44


    IV. Abteilung / Artillerie-Regiment 207 (1939)


    Am 25. September 1939 wurde die IV. (schwere) Abteilung nach Freiburg, im Wehrkreis V, verlegt und am 1. Januar 1940 als IV. Abteilung in das Artillerie-Regiment 205 (205. I.D.) eingegliedert. [1]


    IV. Abteilung / Artillerie-Regiment 207 (1940)


    Als Ersatz wurde dem Regiment am 1. Dezember 1939 die III. Abteilung vom Landwehr-Artillerie-Regiment 311 unterstellt. Am 10. Oktober 1940 wurde die III. Abteilung vom Landwehr-Artillerie-Regiment 311 zur IV. Abteilung umbenannt. Bei der Aufteilung der 207. Infanteriedivision am 15.3.1941 wurde die IV. Abteilung zur Heerestruppe. Der Einsatz erfolgte zunächst in Südrussland. Zu Beginn des Ostfeldzuges wurde die Abteilung unter dem IV. Armeekorps bei der 17. Armee eingesetzt. Mitte Juli 1941 unterstand die Abteilung dem XXXXIX. Gebirgs-Armeekorps bei der 17. Armee. Mitte September 1941 unterstand die Abteilung dann dem XXX. Armeekorps bei der 11. Armee. Mitte Oktober 1941 unterstand die Abteilung dem LIV. Armeekorps bei der 11. Armee. Am 9. Juni 1942 wurde das Regiment auf der Krim zur IV. Abteilung vom Artillerie-Regiment 22 umbenannt und ab August 1942 im Nordabschnitt der Ostfront eingesetzt. [1]


    IV. / Artillerie-Regiment 207 bzw. 281 (1944)


    Die ursprünglich für die 281. Infanteriedivision vorgesehene s. Abteilung IV./A.R. 207 (gebildet aus der s. Battr. 542) wird in den Kämpfen auf der Halbinsel Sworbe im November 1944 zerschlagen. [13]


    IV. Abteilung / Artillerie-Regiment 281 (1945)


    Abteilungskommandeur IV. Abteilung:


    Hauptmann Voigtländer [13]


    Unterstellungen und Einsätze:


    Vorübergehend tritt bis Anfang Januar 1945 für die untergegangene IV. Abteilung die III./A.R. 213 zum Artillerie-Regiment 281. Mit ihren zwölf schw. FH 18 erhöht sie die Feuerkraft außerordentlich und bewährt sich in der 3. Kurlandschlacht glänzend. Nach ihrem Abziehen sieht sich der Rgt.-Kommandeur des A.R. 281, vor der Notwendigkeit, aus dem Nichts heraus eine schwere Abteilung selbst aufzubauen. Sie wird zunächst mit französischen schweren Feldhaubitzen, 15 cm, ausgerüstet, umfaßt zwei Batterien mit je vier Geschützen. [13]


    Feldpostnummern:


    Einheit Feldpostnummer Nummer ab 1940
    Stab IV. Abteilung 24597 ab 1941 10238 A bis 1942
    10. Batterie 05829 ab 1941 10238 B bis 1942
    11. Batterie 08620 ab 1941 10238 C bis 1942
    12. Batterie 05699 ab 1941 10238 D bis 1942




    Quellen:


    [1] TESSIN, Georg, Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, ACHTER BAND: Die Landstreitkräfte 201-280, OSNABRÜCK 1973
    [2] bei den Zeitangaben handelt es sich im Folgenden i.d.R. nur um Stichtagsangaben bzw. Erwähnungen zu einem bestimmten Datum: "Traditionsverband 207./281. ID“. Mitteilungsblatt für die Angehörigen der ehem. 207./281. ID, Jg. 6, 1960, Nr. 3/4, S. 27
    [3] "Traditionsverband 207./281. ID“. Mitteilungsblatt für die Angehörigen der ehem. 207./281. ID, Jg. 6, 1960, Nr. 3/4, S. 28
    [4] "Traditionsverband 207./281. ID“., a.a.O., Jg. 9, 1963, Nr. 4, S. 8
    [5] "Traditionsverband 207./281. ID“. a.a.O., Jg. 6, 1960, Nr. 3/4, S. 29
    [6] "Traditionsverband 207./281. ID“. a.a.O., Jg. 6, 1960, Nr. 3/4, S. 30
    [7] Müller, Gottfried, Guttmann Friedrich Wilhelm [Hg.], Die Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division mit ihren Zwischengliederungen 1939 – 1945, S. 136
    [8] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 44/45
    [9] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 47
    [10] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 79 + 83
    [11] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 134+136
    [12] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 138
    [13] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 219
    [14] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 63+67
    [15] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S.68/69,71,119
    [16] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 120-122
    [17] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 166-167
    [18] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 119+167
    [19] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 120
    [20] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 119
    [21] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 170
    [22] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 171/172
    [23] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 185
    [24] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 190
    [25] Kriegstagebuch Ia der 281. Sicherungsdivision (Nara T315 Roll 1869)
    [26] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 51/52
    [27] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 53
    [28] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 54
    [29] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 58-60
    [30] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 86-88
    [31] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 90-91
    [32] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 95-97
    [33] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 144/145
    [34] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 148/149
    [35] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 181
    [36] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 190
    [37] Müller, Guttmann , Geschichte der 207. und 281. Infanterie-Division, a.a.O., S. 92
    [38] "Traditionsverband 207./281. ID“. a.a.O., Jg. 2, 1956, Nr. 6, S. 12-14

    Hallo alle Miteinander,


    ich dachte ich bearbeite mal (die nicht unkomplizierte) Geschichte des A.R. 207 und mache einen Vorschlag zum Austausch des bisherigen Eintrags (mit Streiche: / Setze: kommt man hier nicht weit; zu kompliziert). Wegen der Länge bin ich zu 2. Hälften gezwungen.


    Ich hoffe es gefällt.


    Gruß
    Sinclair



    Artillerie-Regiment 207


    Regimentskommandeur:


    Oberstleutnant Wilhelm Metger (26.9.1939/10.5.1940) [2]


    Unterstellungen und Einsätze:


    Das Artillerie-Regiment 207 wurde am 26. August 1939 im Wehrkreis II aufgestellt. Das Regiment wurde durch den Landwehrkommandeur Stargard aufgestellt. Das Regiment bestand aus vier Abteilungen mit 12 Batterien (G: I. 1-3, II. 4-6., III. 7-9, IV. 10-12). Nach der Aufstellung wurde das Regiment der 207. Infanterie-Division unterstellt und nahm mit dieser 1939/1940 an den Feldzügen in Polen und im Westen.
    Mit der Umgliederung der 207. Infanterie-Division zur 207., 281. und 285. Sicherungs-Division am 15. März 1941 wurde das Regiment aufgeteilt, jede der Sicherungsdivisionen erhielt ein nun selbstständiges Regiment, die IV. Abteilung wurde Heerestruppe..
    Der nicht mehr benötigte Regimentsstab kam zum Einsatz bei der Heeresgruppe Mitte unter dem Arko 104. Wurde am 4. Mai 1942 in Heeres-Küsten-Artillerie-Regimentsstab 207 umbenannt. [1]


    Feldpostnummern:


    Einheit Feldpostnummer Nummer ab 1940
    Regimentsstab 15785 15785 bis 1942
    Für die Ersatzgestellung des Regiments war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 207 zuständig.


    Die vier Abteilungen werden im Folgenden separat betrachtet. Aufgrund der Unübersichtlichkeit durch Umgliederungen/Umbenennungen z.T. auch die Folgeeinheiten:


    I. Abteilung / Artillerie-Regiment 207


    Abteilungskommandeure I. Abteilung:


    Major d. Res. v. Knobelsdorf (26.8.1939) [3]
    Hauptmann d. Res. Karow (10.5.1940/ 21.06.1941 Major d.Res.) [3]
    Major d. Res. Fiedler (gefallen Jan 1943) [7]
    Hauptmann d. Res. Martin Joecks (April 1944, dann Kdr. le. Heeres-Art. Abt. (RSO) 426) [4]


    Führer der Batterien:


    1./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. Bergmann (26.8.1939 / 10.5.1940) [3]
    Oberleutnant d. Res. Kutscher (21.6.1941) [3]
    Oberleutnant d. Res. Hubertus Ardelt (April 1944) [4]
    Oberleutnant d. Res. Hans Hortig (Mai 1945) [4]


    2./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. Schwenker (26.8.1939/ 10.5.1940) [3]
    Oberleutnant d. Res. Jöcks (21.6.1941) [3]
    Oberleutnant d. Res. Gerhard Bruß (April 1944)
    Oberleutnant d. Res. Philipp Fischer (Mai 1945)


    3./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. Karow/ Weinberger (26.8.1939) [3]
    Oberleutnant d. Res. Stieg (10.5.1940 / 21.6.1941) [3]
    Oberleutnant d. Res. Reincke / Schneider (April 1944) [4]
    Oberleutnant Rapp [4]
    Leutnant d. Res. Bruno Marczinkowski (Mai 1945) [4]


    Unterstellungen und Einsätze:


    Einsatz und Unterstellung zunächst bei der 207. Sicherungs-Division, im weiteren Verlauf des Ostfeldzuges aber zumeist als Eingreiftruppe unter fremden Unterstellungen. Am 5. April 1943 wurde die Abteilung aufgelöst und zur Aufstellung der leichte Artillerie-Abteilung (RSO) 426 verwendet.
    Im April 1944 wurde die I. Abteilung neu aufgestellt. (s.u.)
    Die ersten Wochen des Feldzuges im Osten unterstand die I. / Artillerie-Regiment 207 der 207. Sicherungsdivision. Im Juli 1941 steht die Einheit mit I. und II./ Infanterie-Regiment 374 als Küstenschutz östlich und westlich der Düna bei den Badeorten Vecaki und Rigas-Jourmala.
    Ab 1. August 1941 verließ sie für immer den Befehlsbereich dieser Division. Zunächst war sie Bestandteil des dem A.O.K. 18 unterstellten verstärkten (verst.) Infanterie-Regiment 374 („Kampfgruppe Klemm“). Die Kampfgruppe marschiert über Wenden – Walk - Dorpat bzw. westlich des Wirz-Sees über Nuia -Poltsama - Jögeva nach Norden und vereinigte sich im Raum um Torma. Nach einigen großangelegten Säuberungsaktionen in diesem Raum gegen versprengte russische Truppen und Partisanen vom 9. bis 12. August 1941 marschiert die Kampfgruppe Klemm an die estn. Küste und besetzt am 14. August den Küstenstreifen etwa vom Leuchtturm ostwärts Kunda bis Vainupää, später bis Toila.


    Am 24. August 1941 wurde das verst. Infanterie-Regiment 374 vom A.O.K. 18 aus dem Küstenschutz herausgezogen, überschritt hart südostwärts Hungerburg und Narwa den Fluß Narwa, wurde einer vorwärts der Narwa eingesetzten Division unterstellt und übernahm einen Angriffsstreifen entlang der Küste. Das verst. Regiment mit der I. / Artillerie-Regiment 207 war hier äußerster linker Flügel der 18. Armee. [8]


    Am 4. September 1941 wurde das verst. Regiment in Ust-Luga an der Luga-Mündung zusammengezogen und mit Pionierfähren über die Luga gebracht. Die Kampfgruppe erhielt den Befehl, Einheiten einer fremden Division am Westrand des Oranienbaumer Kessels („Woronkastellung“ beiderseits des Bahndamms, Kernowo und Sista Palkino) abzulösen.
    Zwischen dem 28. und 30. September übergab das Regiment seine Stellung einer anderen Division und sammelte bei Biegunizy an der Rollbahn nach Petersburg. Das verst . Regiment marschierte nach Osten, erreichte am 4. Oktober 1941 den Raum nördlich Krasnogwardeisk und bezog in den Dörfern weiträumig Quartier. Die „Kampfgruppe Klemm“ lag nun im äußeren Gürtel der Festung Petersburg mit tiefen Panzergräben und Minensperren. Es bildete die Eingreifreserve der 18. Armee.


    Am 31. Oktober 1941 marschierte die Kampfgruppe Klemm erneut nach Osten ab, wurde zunächst an der Newa bei Petruschkino, dann an einer Frontstelle ostwärts Schapki eingesetzt. Das Gros des verst. Regt. marschierte über Toßno nach Schapki und von dort nach Schlüsselburg. Am 9. November löste die Kampfgruppe hier Einheiten der 7. Fallschirmjäger-Division ab und bezog Stellungen um Schlüsselburg und ostwärts davon am Ladoga-See sowie an der Newa. Das verst. Regiment. war nun der 1. Infanterie-Division unterstellt. [9]


    Zu Beginn des Jahres 1942 stand der Verband noch bei Schlüsselburg.
    Seit Juli 1942 war er im Frontbogen Newa – Schlüsselburg - Ladogasee der 227. Infanterie-Division unterstellt. Nach schweren Kämpfen wurde das verst. I.R.374 im Oktober 1942 in den Raum Ssinjawino und Possjolok 1 (P1) verlegt. [10]


    Zum Jahreswechsel 1942/43 stand die I. / Artillerie-Regiment 207 gemeinsam mit dem Infanterie-Regiment 374 zwischen der Newa und dem Ladogasee mit B-Stellen an der Newa (im E-Werk), in Schlüsselburg (im GPU-Haus) und an der Seefront. Hier schwere Abwehrkämpfe nach dem russischen Großangriff vom 12. Januar 1943. Ein Teil der Geschütze ging bei dem Durchbruch der Russen verloren. Der Rest der Einheit sammelte sich gemeinsam mit anderen Resteinheiten - le. A.A. 5, Btl. 500, Teile einer Gebirgs-Division - zwischen E-Werk und Ladogasee. Die Verbände waren eingeschlossen und wurden immer weiter zusammengedrängt. Um einer völligen Vernichtung zu entgehen, entschloß sich die Führung der eingeschlossenen Restverbände zum Durchbruch. In den frühen Morgenstunden des 18. Januar 1943 waren alle noch verfügbaren Kräfte, nur mit Handfeuerwaffen ausgerüstet - in einer Bereitstellung versammelt und brachen durch. Gegen Mittag erreichten sie die eigenen Linien. [11]


    Die Reste der Abteilung wurden im selben Monat zunächst in das rückwärtige Heeresgebiet verlegt, um wieder ausgerüstet zu werden. Ende Februar aber wurden alle noch vorhandenen Pferde und Fahrzeuge an andere Truppenteile übergeben und die Männer der Abteilung in den ersten Märztagen 1943 im Bahntransport auf den Truppenübungsplatz Groß-Born verlegt. Sie bildeten den Stamm einer neuen Artillerieabteilung, die hier unter Führung von Hptm. d.R. Joecks als „le. Heeres-Art. Abt. (RSO) 426" aufgestellt wurde. [12]


    Feldpostnummern:


    Einheit Feldpostnummer Nummer ab 1940
    Regimentsstab 15785 15785 bis 1942
    Stab I. Abteilung 22231 22231 A gestr. Jun/44
    ab Jun/44 33456 A bis Jan/45
    1. Batterie 15763 22231 B gestr. Jun/44
    ab Jun/44 33456 B bis Jan/45
    2. Batterie 12845 22231 C gestr. Jun/44
    ab Jun/44 33456 C bis Jan/45
    3. Batterie 29606 22231 D gestr. Jun/44
    ab Jun/44 33456 D bis Jan/45


    I. Abteilung / Artillerie-Regiment 207 (neu)
    I. Abteilung / Artillerie-Regiment 281


    Abteilungskommandeure II. Abteilung:


    Hauptmann d. Res. Gerhard Bruß (Mai 1945) [4]


    Neu aufgestellt wurde die I. Abteilung im April 1944 aus der II. Abteilung vom Artillerie-Regiment 13 (L) der aufgelösten 13. Lw.Feld-Division. Die I./A.R. 207 wurde im Januar 1945 zur I. Abteilung vom Artillerie-Regiment 281 umbenannt.





    II. Abteilung / Artillerie-Regiment 207
    Artillerie-Abteilung 281
    II. Abteilung / Artillerie-Regiment 281


    Abteilungskommandeure II. Abteilung:


    Hauptmann d. Res. Noack (26.8.1939) [5]
    Hauptmann Bahr (10.5.1940/ Major 21.06.1941) [5] [25]
    Hauptmann E. Heidemann (März 1942, Febr. (?) 1943) [37] [33]
    Major Thomas (Dezember - Januar 1944) [34]
    Hauptmann Guse (Jan 1944 -) [35]


    Führer der Batterien:


    4./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. Fiedler (26.8.1939/10.5.1940/21.06.1941) [5]


    5./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. Herzau (26.8.1939/10.5.1940/21.06.1941) [5]


    6./A.R. 207
    Hauptmann d. Res. Plath (26.8.1939/10.5.1940) [5]
    Oberleutnant d. Res. Heidemann (21.06.1941) [5]
    Oberleutnant Noetzel (August 1943) [38]


    Unterstellungen und Einsätze:


    Einsatz zunächst bei der 281. Sicherungs-Division, im weiteren Verlauf des Ostfeldzuges aber zumeist als Eingreiftruppe unter fremden Unterstellungen. [1]


    Vormarsch mit der Division aus dem Bereitstellungsraum Nordenburg (Ostpreussen). Am 27. Juni 1941 überschreiten der Reichsgrenze nach Litauen zwischen Schirwindt und Naumiestis. Über Kowno, Rositten wurde am 2. August 1941 Sapolje (2 km nördlich Porchow) erreicht. [25]
    Seit den 30. Juli 1941 war das II. / Artillerie-Regiment 207 mit dem Infanterie-Regiment 368 zum „verst. Infanterie-Regiment 368“ („Kampfgruppe Leopold“) zusammengefasst und dem A.O.K.16 unterstellt.
    Die Abteilung erreichte am 5. August Sajorje und steht am 10. August im Raum um Myschina. [25]


    Zur Sicherung und zum Bandenkampf durch die Wälder südostwärts Porchow vorgehend, tastete sich das Infanterie-Regiment 368 an den Feind heran. Schon am 10. August 1941 war das I./Infanterie-Regiment 368, verstärkt durch Regt.-Pionier- und Regt.-Radfahrzug und je einem Zug leichter Inf.-Geschütze und Panzerabwehrgeschütze, ab 13 August 1941 auch durch die 6./ Artillerie-Regiment 207, zu selbständigem Einsatz in der „Bandenbekämpfung" entsandt worden in den Raum Porewitschi - Ssofija - Alexino - Pogost Wetje. Bei starker Aufklärung gegen Alexino am 13. August trafen die Einheiten mitten in reguläre Feindtruppe, gingen aber ohne eigene Verluste und mit guter Beute aus dem folgenden Scharmützel hervor. Am 14. August wurde eine Bereitstellung russischer Kavallerie in Amogicha (2 km nördlich Porewitschi) durch das Feuer der Infanterie-Geschütze und der 6. Batterie restlos aufgerieben. Die 6./ Artillerie-Regiment 207 wurde am 18. August 1941 wieder abgezogen. [27]


    Am 14. August hatten das III./ Infanterie-Regiment 368 und die II./ Artillerie-Regiment 207 nach einem Zusammenstoß mit Banden erste Feindberührung mit russischer Kavallerie bei Berjoska und Jaski. Damit war die Kampfgruppe in die Abwehr des großen russischen Gegenangriffs einbezogen. Ihr fiel die Aufgabe zu, den Feind zu werfen, der durch die Sumpfengen bei Jaswy Werechnowo - Poljanki und bei Welikoje Sselo - Pritushje Schuschelowo vorging.
    Am 17. August traf das verst. Regt (ohne I./ Infanterie-Regiment 368), bei Slawitino auf stärkeren Feind und hatte am 18./19. August 1941 die Aufgabe, den Feind durch die Sumpfenge zurückzudrängen. Das II. Batl. stieß mit der 7. Komp. auf Wydra vor, konnte das Dorf aber zunächst nicht nehmen. So musste das Batl. am 19. August gegen Wydra absichern und es umgehen, als es, verstärkt durch die 5./ Artillerie-Regiment 207, gegen Poljanki antrat. Das Dorf fiel nach heftigen Kämpfen und beim Nachstoß kampflos auch das Dorf Werechnowa.
    Am 22. August zog das Infanterie-Regiment 368 mit der II./ Artillerie-Regiment 207 längs des Polist-Flusses nach Süden und erreicht Simnik. [26]


    Hier ging am Morgen des 23. August das verst. Infanterie-Regiment 368 über den Polist und erreichte am Spätnachmittag das Dorf Wekschino (oder Burakowo?) an der Straße Staraja Russa - Cholm.
    Das verst. Infanterie-Regiment 368 sollte am 24. August von Wekschino (bzw. Burakowo) nach Süden die Straße freikämpfen. Es kam zu Kampfhandlungen v.a. bei Minzewa, Kosjanicha – Wolokowaja, nördlich Markows und bei Poddorje. Nach einem Ruhetag verließ am 26. August 1941 „die Kampfgruppe Leopold“ die Straße Staraja Russa - Cholm bei Poddorje und ging über Ssambatowo zum Lowat-FIuß vor. [27]
    Zunächst übernahm das Infanterie-Regiment 368 die Sicherung eines weitgespannten Abschnittes von fast 60 km am Lowat (Astratowo, Slugino, Golowenki, Salutsdije, Sseredka und Peregino). Das verst. Infanterie-Regiment 368 unterstand in dieser Zeit der 123. I.D. [28]


    Das I. Batl. Infanterie-Regiment 374 fand bei mehreren Stoßtrups über den Lowat am 3. September nur geringen Feindwiderstand. Es wurde daraufhin nach Nowyje Peressy gezogen und überschritt dort ohne Feindwiderstand am 6. September 1941 über eine vorhandene Floßbrücke den Lowat. Am 9. September ging auch das der Rest des Regiments, mit III./ Infanterie-Regiment 368 und Teilen der II./ Artillerie-Regiment 207 bei Nowyje Peressy über den Lowat und von dort nach Südosten auf Shglowo vor. [29]


    Zu dieser Zeit war der Feind vom Ostufer des Flusses vollständig verdrängt, der Kampfauftrag erledigt. Der Verband trat den Rückmarsch an, ging bei Sseredka über den Lowat und erreicht am 13./14. September Poddorje. Die II./ Artillerie-Regiment 207 bezog zunächst in Nowetschki, dann in Pustoch Ostrodowskaja Biwak. Die Abteilung hatte hier Sicherungsaufgaben wahrzunehmen, leistet ansonsten Instandsetzungs- und Ausbildungsdienst. [29]


    Das Infanterie-Regiment 368 war vom 16.-24. August 1941 allein im Einsatz. Nach dem 24. August 1941 - das Infanterie-Regiment 368 marschierte östlich Cholm nach Apoletz – stieß die II./ Artillerie-Regiment wieder dazu. Beiden Einheiten wurden wieder der 123. I.D. unterstellt und lösten am 30. September 1941 Teile dieser Division in einer Abwehrstellung im Raum ostwärts Bubnowo, Ostaschkoff, Petrowo ab. Die Artillerie bezog Feuerstellungen bei Ssotschnewo.


    Schon am 4. Oktober 1941 löste das rheinische Infanterie-Regiment 473 das Infanterie-Regiment 368 ab. Es ging bis Apoletz zurück, von dort nach Nordosten. Vor Erreichen der Stadt Demjansk wurden die Trosse der Einheiten in den Raum Sassowo, rund 40 km westlich Demjansk, beordert. Dann ging der Marsch über die Stadt hinaus nach Norden. Im Raum Beljajewschtschina biwakierte das verst. Regiment und rückte dann wegen der Feindeinsicht und der Frontnähe bei Nacht über Ilowka - Meletscha nach Gorki-Kality und Beresno. [29]


    Das Infanterie-Regiment 368 und die II./ Artillerie-Regiment 207 wurden der 30. Infanterie-Division unterstellt und lösten am 12. Oktober 1941 das Infanterie-Regiment 46 im Abschnitt Boshenka - Wyderka - Lytschkowo ab. Damit begann für das verst. Regt. für 16 Monate der „Stellungskrieg" im „Kampfraum Demjansk", besonders an der „Waldaj-Bahn". Von Boshenka (nördlich Bhf. Knewizy) bis westlich Wyderka beschrieb die vordere Linie einen Bogen nördlich der Bahnstrecke und lief von dort ab am Bahndamm entlang bis zur Eisenbahnbrücke über den Polomet-Fluß hart ostwärts Bhf. Lytschkowo zum Dorf Lytschkowo. Die II./ Artillerie-Regiment 207 bezog Feuerstellungen im Regiments-Abschnitt nördlich Beresno. [29]


    Mitte Januar stieß der Feind zwischen Wyssotschek und Wershina durch und sperrt den Verbindungsweg. Um die drohende Einschließung zu verhindern, ergriff das X. A.K. weitere einschneidende Maßnahmen. Die 30. Infanterie-Division mußte starke Kräfte zum Einbruchsraum an den Lowat abgeben. Unter Führung des Kdr. des Infanterie-Regiment 368 wurde die „Gruppe Leopold" gebildet. Sie bestand aus dem Stab und dem II. Btl. Infanterie-Regiment 368 (ohne 5. Kompanie), der schon am 8./9. Januar 1942 gebildeten Art.-Gruppe Hadenfeldt (4./ Artillerie-Regiment 207, zwei Batterien des A.R. 30 und einer schweren mot. Batterie), den SS-Einheiten Kleffner und Säumenicht, 2 Baukompanien und einem s. M.G.-Zug einer Gebirgsjägereinheit. [30]


    Der Feind hatte im Vorstoß von Norden her die Hauptnachschubstraße Staraja Russa – Ramuschewo - Demjansk an der Redja erreicht und gesperrt. Unterstützt besonders von der 4./ Artillerie-Regiment 207 griff das II. Btl. Infanterie-Regiment 368 am 16. Januar 1942 vom Redjaübergang bei Ssytschewo längs d. Straße nach Staraja Russa an. Um den hinderlichen Widerstand in Ssytschewo zu brechen, stieß der Feind weiter nördlich über die Redja, holte nach Osten aus und schloß die Besatzung von Ssytschewo ein, indem er südlich davon wieder auf die Redja kam. Zugleich griff er das Dorf Jaswy (?) südlich Ssytschewo an, in dem der Stab Leopold lag. Die Gruppe Leopold wurde dadurch zum Lowat abgedrängt. [30]
    Inzwischen riegelte die übrige „Gruppe Leopold" das Lowat-Tal hart südlich der Bahnlinie, d.h. Parfino, ab und versuchte, die Feindbewegungen längs der Bahn auf Pola zu stören. Die 4./ Artillerie-Regiment 207 unterstützte den Einsatz von Gridino und der B-Stelle Berlinkowa aus. Am 23. Januar 1942 wurde ein russischer Angriff auf Berlinkowa abgewiesen, am 27. Januar 1942 ein V.-B. nach Gonzy vorgeschoben und Funkverbindung mit der Kampfgruppe Jahnke aufgenommen, die noch die Lowatbrücke bei Bhf. Parfino hielt. Am 29. Januar abends drückte ein massierter Feindangriff die deutsche Besatzung aus Gonzy. Am nächsten Tag schon gingen Dretenka und nachmittags Berlinkowa sowie 2 Geschütze der 4./ Artillerie-Regiment 207 verloren. [30]


    An dem schon feindbesetzten Sagoska vorbei ging es auf Gridino zurück. Jetzt aber war der Feind in vollem Schwung und griff die beiden südlich Gridino liegenden Dörfer Redzy u. Ramuschewo an. Er drang zwischen den beiden Dörfern durch und schnitt so die Gruppe Säumenicht und die B-Stellenbesatzung der 4./ Artillerie-Regiment 207 in Redzy ab. Am nächsten Tag, dem 1. Febr. 1942, erhielt die Besatzung von Redzy Befehl den Ort zu halten. Nach verlustreichen Kämpfen brach die Gruppe in der Nacht zum 5. Februar 1942 aus Redzy aus, gelangte an den feindbesetzten Orten Ramuschewo und Kobylkino vorbei zur Redja. In Ssokolowo an der Straße Staraja Russa - Cholm stieß die Gruppe auf eigene Truppen. Die Männer der 4./Artillerie-Regiment 207 wurden hier wieder der Art.-Gruppe Hadenfeldt eingegliedert. [30]


    Den Lowat- und Redjaabwärts vostossenden Russen konnten das deutsche X. und II. Armeekorps nur einzelne Bataillone, Kompanien oder Alarmeinheiten entgegenwerfen. So wurde das I. Btl. Infanterie-Regiment 368 bei Wyssotschek - Wershina abgezogen und folgte der „Gruppe Leopold" zum Lowat. In der Nacht vom 31. Januar zum 1. Februar 1942 traf es in Ramuschewo ein. Hier führte die Straße von Staraja Russa über den Lowat nach Demjansk. Am 1. Febr. 1942 brach der Feind in das Dorf ein, wurde aber noch einmal geworfen. Die beiden Geschütze der II./ Artillerie-Regiment 207 schossen im direkten Richten. Schließlich ging Ramuschewo doch verloren. Schon in der Nacht zum 2. Februar 1942 griff der Russe das nächste Dorf am Lowat, Kobylkino und bald auch schon Tscherentschizy an. Beide konnten nicht lange gehalten werden. - Die Reste des I./ Infanterie-Regiment 368, auch Teile des Infanterie-Regiment 6, wurden auf Werjasko zurückgedrängt. Ostwärts des Lowat wurden sie schließlich von der SS-T-Division aufgenommen und unter Führung von Oblt. Speer bei Salutschje eingesetzt. Am 8. Februar 1942 schlossen die Feindkräfte, die vom Ilmensee und von Ostaschkow her durchgebrochen waren, am Lowat den Ring um sechs deutsche Div. (12., 30., 32., 123., 290. Infanterie-Division und SS-T-Division) im Raum von Demjansk. [30]


    Der in der alten Stellung an der Waldaj-Bahn verbliebe Rest des Infanterie-Regiment 368 besetzte eine äusserst dünn und teilweise mit Tross-Soldaten besetzte und wenig ausgebaute Stellungslinie, die in der Tiefe der Stellung kaum Kräfte aufwies. In Wyderka lagen der Stab des III./ Infanterie-Regiment 368 und zwei I.G.-Züge, südwestlich und südostwärts davon die Feuerstellungen der 6. und 5./ Artillerie-Regiment 207 und einer Stellungsbatterie „Marianne", deren französische Beutekanonen (15 cm) durch Mannschaften aus der II./ Artillerie-Regiment 207 besetzt waren. [31]


    Am 7. und 9. März 1942 versuchte der Russe erfolglos zweimal das Troß-Dorf Gr. Nowinka einzunehmen. Die ca. 250 Mann starke Besatzung hielt z.T. in Nahkampf. Die 6./ Artillerie-Regiment 207, nordostwärts Gr. Nowinka in Stellung, machte mit einem Geschütz kehrt. Sein Feuer schaffte Entlastung, ebenso wie zwei vom II./ Artillerie-Regiment 207 geschickte Maschinengewehre. Bei Kämpfen am 17. März 1942 im Raum Beresno in die auch die 5./ Artillerie-Regiment 207 – teils im Nahkampf – verwickelt war, verlor die Abteilung 12 Männer. [31]


    Nach dem 17. März 1942 war das Dorf Sabolotje Angriffsziel der Russen. Auch hier wurde der Russe durch die Verteidiger von der zusammengeschmolzenen Radf.-Abtlg. 30, den Fahrern der 6./ Artillerie-Regiment, den Männer des hiesigen Feldlazaretts und der Artillerieunterstützung durch II./ Artillerie-Regiment 207 blutig abgewiesen. Auch ein gleichzeitiger Vorstoß der Russen gegen die Feuerstellung der 6./ Artillerie-Regiment scheiterte. Dann setzen die 5./ Artillerie-Regiment 207 und ein Verband Stukas vom Typ Ju 88 dem Feind in dem ausgedehnten Buschgelände nordostwärts Sabolotje hart zu. [31]
    Am 20. März 1942 tobten die Kämpfe bei Wyderka. Die II./ Artillerie-Regiment 207 hatte daran besonders mit ihrer Beutebatterie „Marianne" teil. [31]


    Unter großen Schwierigkeiten wurde am 20. April 1942 die Landverbindung zum Kessel wiederhergestellt. Ende Mai 1942 konnte, - immer noch unter Feindbeschuß, - wieder Nachschub auf dem Landweg durch den „Schlauch" nach Demjansk rollen. Nun begann auch eine allmählich Rückführung der Splitterverbände und das Ordnen der Einheiten. Monate vergingen noch, bis die letzten Teile des Infanterie-Regiment 368 wieder zu ihrem Regiment zurückkehrten. [32]


    Im Juni 1942 traf der Kdr. des Infanterie-Regiment 374 Oberst Leopold mit Stab und Radfahrzug in Gr. Nowinka ein. Der Rgt-Gefechtsstand wurde in den Wald westlich Knewizy verlegt. Die 4./ Artillerie-Regiment 207, - neu aufgestellt, - kam im Abschnitt der 30. I.D. bei Bjeli Bor zum Einsatz. In Gr. Nowinka traf Ersatz an Pferden ein, der die Beweglichkeit teilweise wiederherstellte. [32]



    Dem Infanterie-Regiment 368 und der II./ Artillerie-Regiment 207 waren im Juni, Juli und August 1942 einige Wochen leidlicher Ruhe in der Stellung an der Waldaj - Bahn gegeben. Der Abschnitt des Regiments verlief jetzt von nordostwärts Wyderka längs der Bahn bis zur Brücke über den Wyderka-Bach, sprang dort nach Norden vor, schloß Boshenka ein, traf westlich Bhf. Knewizy wieder auf den Bahndamm und fand westlich der sogenannten „Drei Häuser" Anschluß an die Nachbareinheit. [32]


    Am 17. September 1942 übergab das verst. Infanterie-Regiment 368 den Bahndamm an die 122. Infanterie-Division, trat unter den Befehl dieser Division und erweiterte seinen Abschnitt über die „Drei Häuser" hinaus bis zum Punkt 81,7, dem „Bahneck", und von dort nach Süden über Samoschka, Saprudno bis einschließlich Pustynja. Der Abschnitt, länger als vorher, konnte im linken Teil nur stützpunktartig besetzt werden, der Sumpf davor galt als Hindernis. Der linke Flügel war auf Kilometer hinaus ohne Verbindung zum Nachbarn bei Dedno. [32]


    Wiederholte Feindvorstöße bei Knewizy - Boshenka, Wyderka und Lytschkowo am 19. September und den Folgetagen blieben für den Russen erfolglos. Wochenlange weitere Kämpfe im Abschnitt Pustynja – Lytschkowo brachten keine wesentliche Frontveränderung. Mit der erfolgreichen Wegnahme von Pustynja durch die Russen im November 1942 flauten die Kämpfe ab. [32]


    Mit der Räumung des Kampfraumes Demjansk ab Mitte Febr. 1943 verließen – beginnend mit dem 17. Februar 1943 auch das Infanterie-Regiment 368 und die II./ Artillerie-Regiment 207 nach 16 Monaten diesen Bereich. [33]


    Die II./ Artillerie-Regiment 207 wurde unabhängig vom Grenadier-Regiment 368 herausgezogen und am 20. Februar 1943 in der 3. Auffangstellung ostwärts des Polometj eingesetzt. Von dort wurde sie unmittelbar abgezogen und erreicht beschleunigt Staraja Russa, von wo aus die 5. Batt. Artillerie-Regiment 207 am Ilmensee gegen Feindkräfte eingesetzt wurde, die über das Eis des Sees kamen. [33]


    Danach - Ende Februar 1943 - ging die Abteilung zur Bahnverladung nach Tuleblja und im Bahntransport nach Bhf. Loknja. Von dort aus wurde die Abteilung unter der 218. Infanterie-Division bei Dunajewo eingesetzt und blieb dort bis Mitte Mai 1943.Dann wurde das II./ Artillerie-Regiment 207 abgelöst und kehrte zur 281. Sicherungs-Division in den Raum Ostrow zurück. [34]


    In den Monaten Juni – August 1943 stand die Abteilung im Raum Ostrow u.a. für Bandenunternehmungen zur Verfügung.

    Am 27. August 1943 wurde die II./ Artillerie-Regiment 207 ohne die 4. Batterie, die noch in Ostrow bleibt, nach Wesenberg verladen und übernahm von dort aus Küstenschutzaufgaben. Dieser Einsatz dauerte bis zum 26. Oktober 1943, dann wurde die Abteilung im Bahntransport nach Lopatowo nordostwärts von Polozk verlegt, und die 4. Batterie bei Gaidukowo, die 5. bei Kuleschowo, die 6. bei Woronino eingesetzt. Der Stab lag am „Zuckerhut".[34]


    Am 18. Dezember 1943 wurde die Abteilung in den Raum Baikino, 40 km südostwärts Idriza, verlegt. Hier wurde sie in Zusammenarbeit mit einer lettischen Polizeieinheit unter Oberstlt. Illas zwischen Nevedro- und Gussino-See eingesetzt. Zwischen dem 12. und 18. Januar 1944 hatte sie bei schweren Feindangriffen und rund 15 km tiefem russischen Einbruch erhebliche Mannschaftsverluste. Die überstürzte Flucht lettischer Einheiten verhinderte die Bergung der Geschütze der 6. Batterie. Nach kurzer Auffrischung wurde die Abteilung im südlichen Nachbarabschnitt bei Tschaiki eingesetzt.
    [34] [35]


    Nach Ablösung am 4. Februar 1944, Bahnverladung am 10. Februar in Idriza und Transport über Pleskau nach Petseri wurde die Abteilung Mitte Februar 1944 zur artilleristischen Verstärkung der Mehikoorma-Verteidigung an der Mehikoorma-Enge eingesetzt, die 5. Batterie bei Mehikoorma, die 6. Batt. nordwestlich Joepera, die 4. Batt. bei Parapalu, Abt.-Gefechtsstand westlich Joepera. [34]


    Am 16. Februar 1944 griff der Feind in Regimentsstärke über die See-Enge hinweg Joepera an, konnte auf dem Westufer Fuß fassen, nahm vorübergehend zwei Geschütze der 6. Batterie, musste sie aber wieder preisgeben, als er geworfen wurde.
    Am 20. Februar 1944 ging die 5. Batterie für einige Tage am Südende der See-Enge bei Wöbs in Stellung, dann wurde die ganze Abteilung für kurze Zeit an den Peipus-See bei Koosa verlegt. [34]


    Nach dem Einsatz am Peipus-See wurde die Abteilung im März nach Dorpat und bald darauf nach Reval gezogen und kurze Zeit einer Lehrdivision in Estland unterstellt, dann nach Kadrina verladen und nordwestlich von Wesenberg zum Küstenschutz eingesetzt. Am 21. Mai 1944 wurde sie von dort nach Polozk abgerufen und wieder der 281. Sicherungs-Division zugeführt.
    Sie erreichte dieses Ziel auf dem Landmarsch von Wesenberg über Taps - Walk - Dünaburg - Drissa. Zunächst sollte die Abteilung den artilleristischen Ausbau der Festung Polozk übernehmen, aber schon Anfang Juni 1944 begannen die Vorbereitungen zur Aufstellung eines Artillerie-Regiments 281. [36]
    Am 13. Juni 1944 in Artillerie-Abteilung 281 umbenannt, wurde die Abt. später II./ Infanterie-Regiment 281 bei der 281. Infanteriedivision. [1]


    Feldpostnummern:


    Einheit Feldpostnummer Nummer ab 1940
    Stab II. Abteilung 18789 18789 A bis Jul/44
    4. Batterie 04783 18789 B bis Jul/44
    5. Batterie 29978 18789 C bis Jul/44
    6. Batterie 13018 18789 D bis Jul/44

    Moin Roland,


    wie auch immer .. ein Anfang ist gemacht! Ich wäre für einen einheitliche gemeinsamen "Kopf" wie üblich (Name, Aufstellung, FPN, Kdr. etc.) und ansonsten wenn die Datenlage das hergibt die kalendarische Form. Allerdings müßte das noch ein wenig "bearbeitet" werden. So wie ich Dir die Daten aus meinen Abschriften übermittelt habe sind nicht immer geeignet. Auch über die Quellenangaben sollten wir nachdenken. Diese sind extrem wichtig und werden hoffentlich im LdW allgemeinüblich, aber wie wäre es, wenn wir sie à la Wiki durchnummerieren [1], [2] .. und an das Ende stellen. Erhöht die Lesbarkeit und macht gerade bei sich wiederholenden Quellen Sinn.


    Ich mach das mal mit Deinem letzten Beitrag zum Pol.-Btl. 2 unterhalb der FPN:


    Kommandeure:


    Maj. der Schutzpolizei Röhrborn (erwähnt Mai 1941)


    Werdegang:


    Als Standort wird Polen – Sochaozew angegeben. [1]


    Über Radom kam das Pol.Btl. 2 am 1.10.1939 in Warschau an.[2]
    Danach gehörte es zum Polizeiregiment Warschau. [3]


    Der Befehlshaber der Ordnungspolizei im Generalgouvernement ordnete am 13.Dezember 1939 die Zusammenfassung der Polizei-Bataillone in seinem Bereich zu vier Regimentern an.
    Demnach trat das Pol.Btl. 2 mit seinen vier Kompanien zum Polizei-Regiment Warschau. [4]


    Das Pol.Btl. 2 blieb bis zum 18.1.1940 in Warschau und kehrte dann nach Berlin zurück. [3]


    Am 23.4.1940 verließ das Bataillon Berlin für einen Einsatz in Norwegen.


    Im Juni 1940 war es in Kongsvinger eingesetzt.


    Bis März 1941 kehrte die inzwischen in Reserve-Polizei-Bataillon 2 umbenannte Einheit wieder nach Berlin zurück.


    Am 10.5.1941 nahm der derzeitige Bataillonskommandeur, Major der Schutzpolizei Röhrborn, an einer Besprechung beim Hauptamt Ordnungspolizei teil, wonach das Reserve-Polizei-Bataillon 2 im Rahmen der 281.Sicherungs-Division eingesetzt wurde.


    Am 14.Mai 1941 erfolgte um 14.00 Uhr die Verabschiedung des Reserve-Polizei-Bataillons 2 in Berlin-Schöneberg.



    15.05.1941: "Res.Pol.Batl.2 trifft ein und wird im Raume Riege- Rose- Lemnitz untergebracht." [5]



    19.05.1941: "Reserve–Polizei–Batl. 2 19.5.1941 – 1200 Uhr – Rose
    Begrüßung durch den Herrn General.
    Beginn des Lehrganges für Feld- und Ortskommandanten, Res.Pol.Batl. 2 und Geh.Feldpolizei 705 in Dtsch. Krone." [5]


    31.5.1941: Res.Pol.Btl. 2 befindet sich in Graudenz (FPN 40848A) [6]


    27.06.1941: "Res.Pol.Batl.2 verbleibt in Vilkaviskis." [5]


    01.07.1941: "Auf Befehl des A.O.K. wird die O.K.536 und 2 Kp. des Res.Pol.Batl.2 zur Verfügung der Panzer-Gruppe 4 nach Dünaburg in Marsch gesetzt" [5]


    Ab 5.7.1941: ist die Einheit in Kowno dem „Straßenkommandanten Oberst Sinz“ unterstellt [6]


    8.7.1941: Rollbahnsicherung Kowno - Zarasai [6]


    16.7.1941: Stab und 3 Kpen im Einsatz in Wilkomierz [6]


    8.8.1941: Bewachung sämtlicher wichtiger Straßenbrücken im Zuge der Straße Dünaburg – Rositten – Ostrow - Porchow und Rositten – Sebesh [6]


    20./21.8.1941: zwei Kp. bei Operation am Bolschoje-See nordostwärts Pleskau unter Kdo. Genlt. Bayer [5] [6]


    22.8.1941: Nach Abschluß der Operation Inmarschsetzung nach Pleskau [5]


    27.8.1941: Der Stab befindet sich in Smolenskoi und marschiert am 1.9.1941 nach Ostrow; Unterstellung unter das Laschü.Rgt.107 [5]


    8.9.1941: Kdr. Res.Pol.Btl.2 ist mit Sicherung der Bahn und Straße Pleskau (ausschl.) – Pog Gorn und Nowosselje mit unterstellten Truppen 2./Res.Pol.Btl. 2, 1.Kp. F.G.A.691, eine Kp. der Schutzmannsch.Abt. Pleskau eingesetzt [6]


    bis 16.9.1941 abends: erreicht Stab und 2. Kp. zur Vfg. Laschü.Rgt.107 zunächst Gegend B.Sagorje (40 km nordw. Porchow) [6]


    26.9.1941: Btl. ohne 1. Kp.: Stab und eine Kp. verlegt nach Slawokowitschi, eine Kp. nach Porchow. Aufträge: Bahnschutz zwischen Keb-Bach und Dno, Befriedung des Gebietes beiderseits Straße Ostrwo – Porchow – Dno; jedoch: am 29.9.1941 befindet sich der
    Stab noch in Lug [6]



    Quellen:


    [1] Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Polizeischule Fürstenfeldbruck, Sign. 29
    [2] Curilla, Polen {ausführlicher Titel, Ort, Jahr}, S. 674/75, Anm. 56 Aussage G.B., M.H., K.S., K.W.)
    [3] Curilla, Polen, a.a.O., S. 675
    [4] Stefan Klemp, „Nicht ermittelt“. Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz. Ein Handbuch. Essen 2005, S.67, s. a. S. 417
    [5] Eintrag im KTB Ia der 281.Sich.Div., Abt. Ia (Kriegstagebuch vom 15.3. - 6.9.41, NARA T315 R1869)
    [6] Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 15.3.-7.10.1941 (NARA T315 R 1869)


    Beachte: fett, komplettierte Quellenangaben. Quellenangaben 23.4.-14.5.41?




    Der Titel sollte lauten:?


    Polizei-Bataillon 2
    Res.-Polizei-Bataillon 2


    Soweit von mir. Aus dem Bereich HG Nord / Korück 584 / Sich.Div. 281 werde ich sicher noch das ein oder andere zu Polizeieinheiten einliefern können. Als "Anzahlung" habe ich mal weitere Daten für dieses Btl. für den Rest des Jahres 1941 druntergesetzt.


    Jedenfalls freue ich mich auf eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit.


    Greetz
    Sinclair

    Hallo alle miteinand,


    ich begrüße den Vorstoß von Roland sehr. Hatte letztens ein sehr nettes Telefonat mit ihm und darin "bitter Klage geführt" dass die Polizei (im Kampfeinsatz) so stiefmütterlich vertreten ist, zumal sein Artikel (etwas liebevoller gesetzt und etwas korrigiert/ergänzt) ja schon eine sehr gute Grundlage darstellt. Aber wie ich sehe ist mein Flehen erhört worden und ich kann auch nur noch meine Mithilfe anbieten. Da ich mich intensiv mit dem Geschehen hinter der Front beschäftige, was ja wesentlich schlechter "erforscht" ist, kann ich hier aus den Akten noch das eine oder andere beisteuern.
    Mein Problem, - das gilt für die wenig spektakulären Einheiten, z.B. auch die Wach-Bataillone- ist bisher, dass ich keine adäquaten Strukturen im LdW für diese finde wo ich meine "Informationsfragemente" andocken kann. Ich hatte das schom mal zu den A.G.S.S.T geschrieben. Wir sollten ruhig auch mit dürftigen Informationen anfangen. Nur so animieren wir zu weitersuchen und ergänzen- hauptsache es ist erst mal ein Rahmen da.
    Also weiter so!!!


    Greetz Sinclair


    N.B.
    Wo ich es grade angesprochen habe: könnte wir auch Strukturen für die Wachbataillone schaffen. Ich wäre auch bereit die Grundliste zu schreiben. Bitte um kurze Bestätigung

    Liebes Fachpublikum,


    hier die letzte Folge:


    Feldkommandantur 611

    Feldpostnummern ab Mobilmachung: 1940/41 wurde die Einheit in der Feldpostübersicht in Feld-Kommandantur 611 V umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 37491


    Die Feldkommandantur 611 (FK 611) wurde am 26. November 1939 im Wehrkreis XIII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Westen eingesetzt. Nach dem ersten Teil des Frankreichfeldzug wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Ab dem 29. März 1941 wurde der Stab dann in das Generalgouvernement verlegt. Ab dem 26. April 1941 wurde der Stab bei der 12. Armee in Jugoslawien eingesetzt. Ab dem 28. Juni 1941 wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Der Stab wurde jetzt wechselnd bei der 285. Sicherungs-Division und der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. Stationiert wurde der Stab bis Dezember 1941 in Pleskau.


    [Neu: ]
    Der Stab wurde jetzt wechselnd bei der 285. Sicherungs-Division, 281.Sicherungsdivision und der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. Ab dem 20.August 1941 ist der Stab in Pleskau belegt (am 2.September 1941 von der Sich.Div.285 zur Sich.Div. 281 überstellt). Am 23. September 1941 übernimmt F.K.611 die Befehlsbefugnis über den Sicherungsbereich vom Pol.Rgt. Nord (unmittelbar unterstellt: Laschü.Btl. 232 und Wach.Btl. 620). Der Einsatz in Pleskau dauert bis Dezember 1941.


    Dann wurde der Stab Anfang 1942 in Wansen stationiert. Ab April 1942 wurde der Stab in Gdow stationiert. 1943 wurde der Stab dann nach Pernau verlegt. 1944 wurde der Stab nach Windau verlegt. Der Stab wurde in diesem Jahr der 18. Armee unterstellt. Kurzzeitig ist der Stab in dem Jahr auch noch einmal in Pleskau verzeichnet. 1945 war der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde anfangs durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 319, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 319, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)


    Feldkommandantur 820


    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Feldkommandantur 820 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1940/41 wurde die Einheit in Feld-Kommandantur 820 V umbenannt. Am 15. September 1944 wurde der Eintrag gestrichen. Am 9. Februar 1945 wurde der Stab bei der gleichen Nummer wieder eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 20296 gestr. Sep/44
    ab Feb/45 20296


    Die Feldkommandantur 820 (FK 820) wurde am 10. August 1940 im Wehrkreis XIII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab zuerst nach Frankreich verlegt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde in Chartres stationiert. Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt.


    Streiche:
    Dort wurde der Stab ab dem 20. März 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde nach einer Weile in Staraja Russa stationiert.


    [Neu: ]
    Dort wurde der Stab ab dem 20. März 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt und von diesem im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Am 31.Mai 1941 befindet sich der Stab in Graudenz, erreicht – unter A.O.K.16 – am 6.Juli 1941 Dünaburg, ist dort vom 7.-16.Juli 1941 im Einsatz, wird dann dem Korück 584 unterstellt und nach Rositten verlegt. Aufenthalt in Rositten (ohne Einsatz 17.-24.Juli), Marsch über Opotschka (25.Juli 1941) nach Sebesh (26.Juli 1941), dort eingesetzt.
    Im Zeitraum 14. – 30. August 1941 ist der Einsatz in Nowosokolniki unter Korück 584 belegt. Aufgabe: Bahnschutz Strecke Nowosolkiniki – Naowa (Orte einschl.). Am 1. September 1941 erreicht F.K.820 Pasheriwizy und verbleibt dort bis 26. September 1941. Unterstellung des Raumes südlich der Bahn Gorki – Porchow. Die Unterstellung des Stabes unter Korück 584 oder Sich.Div.281 ist unklar. Nach Ablösung in Pasheriwizy durch O.K.I 311 am 26.September 1941 ist der Einsatz in Staraja Rusza (27. November 1941) und für den Zeitraum Mitte April 1942 – unter Korück 584 - in Szolty sowie Ende Mai 1942 in Staraja Rusza – unter X.A.K. – belegt.


    1943 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Schimsk stationiert. Noch 1943 wurde der Stab in Beshanizy stationiert. Der Stab wurde ab 1944 dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Dazu wurde der Stab in Mitau stationiert. 1944 wurde der Stab aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 95, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 95, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    [Neu: ]
    Maj. Freiherr v. Harsdorf (erwähnt 31. Mai 1941)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1875)




    Feldkommandantur 821
    Kommandant in Litauen
    Kommandantur des Sicherungsbereichs Litauen

    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Feldkommandantur 821 eingetragen. 1940/41 wurde der Eintrag auf Feldkommandantur 821 V geändert. 1942 wurde dann beim Stab in der Feldpostübersicht noch zusätzlich eine Kommandantur des Sicherungsbereichs Litauen eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 29018


    Die Feldkommandantur 821 (FK 821) wurde am 7. August 1940 in Wien, im Wehrkreis XVII, aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab in Frankreich eingesetzt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Militärverwaltungsbezirk A zur Einweisung in Laon eingesetzt. Ab dem 3. April 1941 wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Dort wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Zuerst wurde der Stab in Pleskau stationiert. Später im Jahr 1941 wurde der Stab in Kauen stationiert.


    [Neu: ]
    Dort wurde der Stab zunächst unter dem Korück 584 (Ende Mai 1941), A.O.16 (ab 6. Juni 1941) und bei der 281. Sicherungs-Division (13.-21.Juli 1941) eingesetzt. Am 21.7.1941 trat F.K.821 zur 207. Sicherungs-Division. Der Vormarsch ging über Kowno (Ankunft ca. 28. Juni 1941). Hier Einsatz als „Kdt. des Versorgungsstützpunktes“ ab dem 8. Juli 1941.


    Ab dem 1. September 1941 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Am gleichen Tag wurde der Stab auch zum Kommandant in Litauen umbenannt. Am 8. Mai 1942 wurde der Stab in Oberfeldkommandantur 396 (OFK 396) umbenannt.
    Für die Ersatzgestellung des Stabes war das Infanterie-Ersatz-Bataillon I./134 zuständig.


    Kommandeure:
    Generalmajor Emil Just 13. Oktober 1941 - Umwandlung


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Feldkommandantur 822

    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Feldkommandantur 822 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1940/41 wurde die Einheit in Feld-Kommandantur 822 V umbenannt. Am 15. September 1944 wurde der Eintrag gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 32466 gestr. Sep/44


    Die Feldkommandantur 822 (FK 822) wurde am 8. August 1940 in Danzig, im Wehrkreis XX, aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab zuerst nach Frankreich verlegt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde zur Einweisung in Mons stationiert. Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt. Dort wurde der Stab ab dem 29. März 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde ab dem 11. Juli 1941 in Dünaburg stationiert. Der Stab wurde dann anscheinend ab dem 25. August 1941 in Ostrow stationiert.


    [neu: ]
    Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt (vom 6. Juni -13. Juli 1941 zunächst unter A.O.K.16, dann unter Korück 584). Der Stab erreichte am 8. Juli.1941 Dünaburg wurde ab dem 11. Juli 1941 in Dünaburg stationiert. Anfang September 1941 marschierte F.K.822 nach Ostrow, installierte die Feldkommandantur und ist dort durchgängig nachweisbar bis Ende 1943. Am 7. Nowvember 1941 wird eine Aussenstelle Federowskaja erwähnt.


    Der Stab wurde ab 1944 dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 52. Sicherungs-Division eingesetzt. Dazu wurde der Stab in Schaulen stationiert. Noch 1944 wurde der Stab dann anscheinend wieder in Ostrow stationiert. 1944 wurde der Stab aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch die Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 6 wahrgenommen.


    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)



    Bis denne
    Sinclair

    Ahoi,


    hier der erste von zwei Ergänzungen für Feldkommandaturen für die Zeiträume Juli 1941 - Dezember 1943.


    Feldkommandantur 186
    Kommandant Küste

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete in der Feldpostübersicht Feldkommandantur 186 V.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 40263


    Die Feldkommandantur 186 (FK 186) wurde am 17. Mai 1941 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:!! (286. Sich.Div. war HG Mitte)
    Der Stab wurde bei der 286. Sicherungs-Division in Opotschka eingesetzt.


    [Neu: ]
    Der Stab wurde der 281. Sicherungs-Division unterstellt. Der Vormarsch erfolgte über Gut Mikaliskiai (6.7.1941; z.Vfg. Sich.Div.281), Zanova(Janowa) (9.-20.7.1941; nicht im Einsatz), Borovajis/Borovja (20.-22.7.1941; nicht im Einsatz) nach Rositten (22.-29.7.1941; nicht im Einsatz). Der Stab wurde am 8.8.1941 neu eingesetzt in Ludsen (Kreise Ludsen und Jaunlatgale mit den dortigen O.K.s unterstellt) und übergibt ca. am 27.8.1941 die Geschäfte der O.K. Ludsen und O.K. Jaunlatgale an O.K. Rositten. F.K. 186 erreicht am 30.8.1941 Ostrow und wird am 1.9.1941 in Opotschka eingesetzt. Hier ist die Einsatz durchgehend unter Sich.Div.281 bis Ende Oktober 1943 belegbar. In der Meldung von Ende 1943 befindet sich die F.K.186 in Krasnoj.
    Am 8.9.1941 errichtet die F.K. 186 in Kudewer eine Behelfskommandantur.


    1945 wurde der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt. Dabei wurde der Stab als Kommandant Küste bezeichnet.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 474, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 474, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1874, 1875)




    Feldkommandantur 241
    Standortkommandantur Pleskau


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete in der Feldpostübersicht Feldkommandantur 241 V. 1042 wurde der Eintrag dann in Standort-Kommandantur Pleskau umbenannt. Am 11. Dezember 1943 wurde der Eintrag dann in Standort-Kommandantur 241 geändert.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 44130


    Die Feldkommandantur 241 (FK 241) wurde am 31. Juli 1941 im Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Der Stab wurde anfangs bei der 207. Sicherungs-Division in Pleskau eingesetzt.


    Streiche:
    Am 20. Januar 1942 wurde der Stab dann auch in Standortkommandantur Pleskau umbenannt. 1944 wurde der Stab dann wieder in Feldkommandantur 241 umbenannt.


    [Neu: ]
    Am 28.8.1941 befindet sich die F.K.241 – unter der Sich.Div.285 – auf dem Marsch nach Gdow. Sie ist dort mindestens im September 1941 im Einsatz (ab 3.9.1941 der Sich.Div.281 unterstellt.
    Da der Stab am 20. Januar 1942 in Standortkommandantur Pleskau umbenannt wurde, ist der Einsatz in Pleskau in diesem Zeitraum wahrscheinlich.
    Von Mitte April – Ende Dezember 1942 ist der Einsatz wieder als „F.K.241“ unter Sich.Div.281 in Idriza belegbar.


    Ende 1944 wurde der Stab dann in Ungarn eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 82, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 82, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Feldkommandantur 247

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Feldkommandantur 247 V. Am 8. Oktober 1943 wurde der Eintrag in der Feldpostübersicht gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 31804


    Die Feldkommandantur 247 (FK 247) wurde am 14. Juli 1941 in München, im Wehrkreis VII, aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    Eigentlich war der Stab für Leningrad vorgesehen, er blieb dann aber in Narwa stationiert. 1943 war der Stab bei der 3. Panzerarmee im Einsatz. Dabei wurde er in Idriza eingesetzt.


    [Neu: ]
    Der Stab, eigentlich für Leningrad vorgesehen, blieb bis ca. Ende Oktober 1941 in Narwa stationiert, marschierte über Ostrow nach Sebesh und wurde dort am 5.11.1941 als Flüchtlingstab eingesetzt (Aufgabe: Verteilung, Verwaltung und Versorgung von Flüchtlingen aus der Kampfzone um Leningrad in den umliegenden Rayons). Für Ende Januar 1943 ist die F.K.247 in Idriza – unter der Sich.Div.281 – belegbar. Daach war der Stab bei der 3. Panzerarmee ebenfalls in Idriza im Einsatz.


    Im August 1943 wurde der Stab aufgelöst. Die Feldkasse wurde erst 1944 aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 7 wahrgenommen.


    Kommandeure:
    Generalmajor der Reserve Paul Bauer 17. Juli 1941 - 31. Dezember 1941


    [Neu: ]
    Oberst Gallas (KTB Ia Sich.Div.281 am 2.11.1941)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872)




    Feldkommandantur 569


    Feldpostnummern ab Mobilmachung: 1940/41 wurde die Einheit in Feld-Kommandantur 569 V umbenannt. Am 15. September 1944 wurde der Eintrag gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 19059


    Die Feldkommandantur 569 (FK 569) wurde am 11. September 1939 im Wehrkreis XIII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Dort wurde der Stab der Heeresgruppe B unterstellt. Von dieser wurde der Stab im Dezember 1939 bei der Oberfeldkommandantur 591 eingesetzt. Nach dem Frankreichfeldzug wurde der Stab ab dem 15. Juni 1940 dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Gent in Belgien bei der Oberfeldkommandantur 670 eingesetzt. Ab dem 13. April 1941 wurde der Stab auf dem Balkan eingesetzt. Dort wurde der Stab der 4. Armee unterstellt. Ab dem 1. Juli 1942 wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab anfangs in Noworshew eingesetzt. Ab Juli 1941 wurde der Stab bei der 285. Sicherungs-Division in Luga eingesetzt. Später war der Stab am gleichen Standort im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Im April 1942 ist der Stab kurzzeitig in Strugij Krassny verzeichnet, aber Ende 1942 war er auf jeden Fall wieder in Luga.


    [Neu: ]
    Ende März – Ende Oktober 1943 ist die F.K.569 – der Sich.Div.281 unterstellt – in Noworshew im Einsatz.


    Ende 1943 bzw. Anfang 1944 ist der Stab in Strugi verzeichnet. Anfang 1944 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Im Jahr 1944 wurde der Stab auch von Strugi nach Rositten in Litauen verlegt. Später wurde der Stab in Renda eingesetzt. Im Sommer 1944 wurde der Stab dann bei der 16. Armee eingesetzt. Im Spätsommer 1944 wurde der Stab aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 55 wahrgenommen. Ab dem 21. Januar 1942 war das Infanterie-Ersatz-Bataillon 42, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 42, für diese Aufgabe zuständig.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1872)


    Greetz
    Sinclair

    Hiho!


    So hier die letzten O.K.'s im Zeitraum 1941-1943 im Bereich Befh.d.H.G. Nord / Sich.Div.281 / Korück 584:


    Ortskommandantur 862
    Kreiskommandantur 862


    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 862 in der Feldpostübersicht eingetragen. Ab dem Zeitraum 1943 teilte sich der Stab seine Nummer mit dem bewegliches Heeres-Gefängnis AOK 16, welches den Zusatz B erhielt und dem Wehrmacht-Gräberoffizier 23, welcher den Zusatz C erhielt. Ab dem 6. März 1944 wurde letzterer als Stabsoffizier für Wehrmacht-Verlustwesen 23 eingetragen. Am 31. März 1944 wurde der Eintrag vom beweglichen Heeres-Gefängnis AOK 16 bei der Nummer gestrichen, dieses erhielt dafür die Nummer 11578.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 32976


    Die Ortskommandantur 862 (OK 862) wurde am 9. August 1940 im Wehrkreis XX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aus Ersatztruppen des Wehrkreis VI aufgestellt. Noch im Sommer 1940 wurde der Stab nach Frankreich verlegt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Militärverwaltungsbezirk Paris eingesetzt. Der Stab wurde in Charenton bei Paris stationiert. Im November 1940 wurde der Stab in Kreiskommandantur 862 (KK 862) umbenannt. Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt.


    Streiche:
    Am 3. April 1941 wurde der Stab dazu wieder in Ortskommandantur 862 (OK 862) umbenannt. Ab diesem 3. April 1941 wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Porchow stationiert.


    [Neu : ]
    Am 3. April 1941 wurde der Stab dazu wieder in Ortskommandantur 862 (OK 862) umbenannt und der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Erster Standort war Schönlanke b. Schneidemühl. Am 27.5.1941 erfolgte die Unterstellung unter Korück 584 und am 6.6.1941 die Unterstellung unter A.O.K.16. Am 4.7.1941 erreicht O.K.I 862 Wilkomiercz und wird ca. ab 6.7.1941 unter Korück 584 in Utena eingesetzt. Vom 16.-25.7.1941 befindet sich die Einheit in Rositten (nicht im Einsatz). Ab dem 26.7.1941 erfolgt der Einsatz in Opotschka und ab 14.8.1941 in Porchow. Am 26.9.1941 erfolgt die Rücküberstellung zur Sich.Div.281. Der Einsatz erfolgt weiter in Porchow bis mindestens Ende Mai 1942. (15.4. und 31.5.1942 unter Korück 584).


    Ab dem 3. Juni 1942 unterstand der Stab der 16. Armee. 1944 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. 1944 wurde der Stab in Ludsen stationiert. 1945 unterstand der Stab wieder der 16. Armee und wurde in Kurland eingesetzt.
    Für die Ersatzgestellung des Stabes war die Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 6 zuständig.


    Kommandeure:


    Major der Reserve Egon Thiel 1942 - 1944 (mindestens Jul/42 - Okt/44)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1875)



    Ortskommandantur 864
    Kreiskommandantur 864

    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 864 in der Feldpostübersicht eingetragen. Am 15. September 1944 wurde der Eintrag gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 34556 gestr. Sep/44


    Die Ortskommandantur 864 (OK 864) wurde am 6. August 1940 im Wehrkreis XX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aus Ersatztruppen des Wehrkreis VI aufgestellt. Noch im Sommer 1940 wurde der Stab nach Frankreich verlegt. Dort wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Militärverwaltungsbezirk Paris eingesetzt. Der Stab wurde in St. Denis bei Paris stationiert. Am 18. November 1940 wurde der Stab in Kreiskommandantur 864 (KK 864) umbenannt. Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt.


    Streiche:
    Am 2. April 1941 wurde der Stab dazu wieder in Ortskommandantur 864 (OK 864) umbenannt. Der Stab wurde dort ab dem 2. April 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde 1941 in Metwedj und Utorgosch stationiert.


    [Neu: ]
    Am 2. April 1941 wurde der Stab dazu wieder in Ortskommandantur 864 (O.K.I (V) 864) umbenannt dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab ab 3.4.1941 im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Erster Standort war Schönlanke b. Schneidemühl. Am 31.5.1941 befindet sich der Stab in Graudenz, ab 6.7.1941 in Kowno. Hier wird der Stab etwa vom 8.7-4.8.1941 eingesetzt und marschiert dann (z.Vfg. der Division) nach Borovaja und Rositten. Um den 21.8.1941 dem Korück 584 unterstellt wird O.K.I 864 nach Porchow in Marsch gesetzt und erreicht am 30.8.1941 Staraja Rusza. Für den Zeitraum 15.4.-31.5.1942 ist die Unterstellung unter A.O.K.18 und der Einsatz als O.K. in Utogorsch belegt.


    1944 wurde der Stab aufgelöst.


    Für die Ersatzgestellung des Stabes war die Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 6 zuständig.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1875)



    Ortskommandantur 865


    Feldpostnummern ab Mitte 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 865 in der Feldpostübersicht eingetragen. Am 25. Oktober 1944 wurde der Eintrag gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 04049 gestr. Okt/44
    Die Ortskommandantur 865 (OK 865) wurde am 8. August 1940 im Wehrkreis XXI aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aus Ersatztruppen des Wehrkreis XII aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde dabei zuerst in Mons, in Belgien, stationiert. 1941 war der Stab dann in Chimay, ebenfalls Belgien, stationiert.


    Streiche:
    Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt. Der Stab wurde dort ab dem 15. April 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.
    Zum Beginn des Russlandfeldzuges wurde der Stab in Cholm stationiert. 1942 wurde der Stab in Noworshew stationiert.


    [Neu: ]
    Im Frühjahr 1941 wurde der Stab in den Osten verlegt. Der Stab wurde dort ab dem 3. April 1941 dem späteren Befehlshaber Heeresgebiet Nord und von diesem der 281. Sicherungs-Division unterstellt. Erster Standort war Schönlanke b. Schneidemühl. Ab 31.5.1941 wird der Stab in Graudenz gemeldet. Nach kurzeitiger Unterstellung unter A.O.K.16 (6.6.41) erfolgte Rückunterstellung unter Sich.Div.281 (3.7.1941). Der Stab war etwa vom 3.-23.7.1941 in Kedainia, marschierte dann (zur Vfg. der Div.) nach Borovaja, wurde am 26.7.1941 dem Korück 584 unterstellt und marschierte am 28.7. nach Noworshew. Der Stab blieb dort bis Ende August 1941, wurde dann verlegt nach Cholm und errichtete dort eine Ortskommandantur. Diese ist in Cholm belegt bis 31.5.1942 (in den Stichtagsmeldungen 15.4. und 31.5.1942 unter XXXIX. A.K.)
    Im weiteren Verlauf des Jahres 1942 wurde der Stab in Noworshew stationiert.


    Ab dem 6. Juni 1942 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. 1943 wurde der Stab in Wolot stationiert. Ab dem 11. März 1944 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Von diesem wurde der Stab im Bereich der Oberfeldkommandantur 396 eingesetzt. Am 19. September 1944 wurde der Stab bei der Heeresgruppe Nord aufgelöst.Für die Ersatzgestellung des Stabes war anfangs das Infanterie-Ersatz-Bataillon 104 zuständig. Ab Dezember 1940 übernahm das Infanterie-Ersatz-Bataillon 437, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 437, diese Aufgabe.


    Kommandeure:


    [Neu: ]
    Hptm. Thoma (erwähnt 31.5.1941)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Ortskommandantur 912


    Feldpostnummern ab 1940/41: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 912 in der Feldpostübersicht eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 05422


    Die Ortskommandantur 912 (OK 912) wurde am 7. September 1940 im Wehrkreis XVII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab in das Generalgouvernement verlegt. Der Stab wurde dort dem Militärbefehlshaber im Generalgouvernement unterstellt. Der Stab wurde dabei in Sarny, im Generalgouvernement, stationiert. Am 1. Juni 1941 stellte der Stab aus Ergänzungspersonal die Ortskommandantur 425 (OK 425) auf.
    Im Sommer 1941 wurde der Stab dann weiter in den Osten verlegt. Der Stab wurde dort dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab im Bereich 16. Armee eingesetzt.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab im Bereich 16. Armee eingesetzt und zunächst der 281.Sicherungs-Division unterstellt. Vom 14.-30.8.1941 ist O.K.II 912 unter Korück 584 in Pustoschka belegt. Nach Verlegung nach Szolty errichtet der Stab ab 1.9.1941 dort eine Ortskommandantur.


    1943 wurde der Stab in Dedowitschi stationiert. 1945 wurde der Stab der 18. Armee in Kurland unterstellt.
    Für die Ersatzgestellung des Stabes war anfangs das Infanterie-Ersatz-Bataillon I./133 zuständig. Ab dem 15. September 1941 übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 17 diese Aufgabe.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Greetz
    Sinclair

    Ahoi,


    nun sind wir bald durch mit den O.K.'s:


    Ortskommandantur 565


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 565 in der Feldpostübersicht eingetragen. Die Einheit wurde 1942 in Ortskommandantur (I) 565 umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 14330


    Die Ortskommandantur 565 (OK 565) wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde im Armeepaket M (Münster) als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Dort wurde der Stab anfangs bei der 5. Armee in der Eifel eingesetzt. Später wurde der Stab der 18. Armee unterstellt eingesetzt. Ab Juli 1940 wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt.


    Streiche:
    1941 wurde der Stab in den Osten verlegt. Dort wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde in Modohn stationiert.


    [Neu: ]
    Anfang Mai 1941 wurde der Stab aus Thuin im Bahntransport in den Osten verlegt (Ausladebahnhof Schneidemühl, Unterkunftsraum Lemnitz). Dort wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Am 31.5.1941 liegt der Stab in Graudenz. Vormarsch über Dünaburg (6.7.1941; unter A.O.K. 16). Rücküberstellt zur Sich.Div.281 ist O.K.I 565 vom 15.-28.7.1941 in Rositten im Einsatz und wird dort von O.K.II 339 abgelöst. Ab 1.8.1941 nicht im Einsatz (zur Vfg. der Sich.Div.281). Am 21.8.1941 dem Korück 584 unterstellt und nach Porchow in Marsch gesetzt. Am 30.8.1941 in Dno. Von Dezember 1941 bis Ende Mai 1942 ist der Stab als Ortskommandantur in Schimsk belegt (zunächst unter Korück 584, Ende Mai 1942 unter X.AK.)


    1944 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Ende 1944 unterstand der Stab der 18. Armee. 1945 wurde der Stab bei der 16. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 77, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 77, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    [Neu: ]
    Hptm. Bombeck (erwähnt 31.5.1941)


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Ortskommandantur 699


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 699 in der Feldpostübersicht eingetragen. Der Eintrag wurde nie gestrichen oder umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 27988


    Die Ortskommandantur 699 (OK 699) wurde am 5. Januar 1940 im
    Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Dabei unterstand der Stab der 6. Armee. Dann nahm der Stab am Westfeldzug teil. Ab Juni 1940 wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab zuerst in Tienen stationiert. Damit wurde der Stab im Bereich der Oberfeldkommandantur 672 (OFK 672) eingesetzt. Ab dem 25. Februar 1941 wurde der Stab in Calais stationiert. Damit wurde der Stab im Bereich der Oberfeldkommandantur 670 (OFK 670) eingesetzt. Ab dem 25. Juni 1941 wurde der Stab in Roubaix stationiert.
    Am 22. Februar 1942 wurde der Stab in den Osten verlegt. Dort wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    Der Stab wurde jetzt in Krasnoi stationiert. Ab dem 10. Januar 1944 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. Von dieser wurde der Stab jetzt in Lettland eingesetzt. Der Stab wurde jetzt in Goldingen stationiert.


    [Neu: ]
    Der Einsatz des Stabes als Ortskommandantur in Krasnoi/Krasnoj ist für den Zeitraum 15.4.1942-Ende Oktober 1943 sicher belegt. Ende Dezember 1943 wird als Einsatzort Sebesh angegeben. Ab dem 10. Januar 1944 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. Von dieser wurde der Stab jetzt in Lettland eingesetzt und in Goldingen stationiert.


    Am 1. September 1944 befand sich der Stab im Bereich der 58. Infanterie-Division unter dem XXXXIII. Armeekorps. 1945 wurde der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 73 wahrgenommen. Ab dem 1. Dezember 1940 wurde diese Aufgabe durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 588, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 588, übernommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1872, 1874, 1875)



    Ortskommandantur 701
    Kreiskommandantur 701

    Feldpostnummern ab Anfang 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 701 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1941 wurde der Eintrag in Ortskommandantur (B) 701 geändert. Der Eintrag wurde nicht gestrichen oder umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 33830


    Die Ortskommandantur 701 (OK 701) wurde am 5. Januar 1940 im Wehrkreis II aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Beim Westfeldzug wurde der Stab zuerst in Marche stationiert. Ab dem 25. Mai 1940 wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab in Arlon stationiert. Am 20. Mai 1941 wurde der Stab in Kreiskommandantur 701 (KK 701) umbenannt. Der Stab wurde auch als Ortskommandantur (B) 701 bezeichnet. Am 15. Januar 1942 wurde der Stab wieder in Ortskommandantur 701 (OK 701) umbenannt. Der Stab wurde jetzt in den Osten verlegt.


    Streiche:
    Dort wurde der Stab am 19. Januar 1942 der Heeresgruppe Mitte unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde 1942 in Idriza stationiert. 1943 wurde der Stab der 3. Panzerarmee unterstellt.


    [Neu: ]
    Dort wurde der Stab am 19. Januar 1942 der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Der Stab wurde ab März 1942 bis mindestens Ende Oktober 1943 in Idriza stationiert. Ende 1943 wurde der Stab der 3. Panzerarmee unterstellt.


    1944 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. 1945 wurde der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 4, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 4, wahrgenommen.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1874, 1875)



    Ortskommandantur 707


    Feldpostnummern ab Anfang 1940: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 707 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1942 wurde der Eintrag in Ortskommandantur (I) 707 geändert.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 34188


    Die Ortskommandantur 707 (OK 707) wurde am 5. Januar 1940 im Wehrkreis XII aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde der Stab im Westen eingesetzt. Beim Westfeldzug wurde der Stab zuerst in Le Touquet stationiert. Ab Juni 1940 wurde der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Von diesem wurde der Stab in Maubeuge stationiert. Der Stab wurde damit im Bereich der Oberfeldkommandantur 670 (OFK 670) eingesetzt. Der Stab wurde am 10. März 1942 in den Osten verlegt. Der Stab wurde jetzt in Nordrussland eingesetzt. Dort wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Woronzowo stationiert.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab ab März 1942 im Bereich der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Zunächst erfolgte der Einsatz in Sobchichino. Zwischen dem 15.4. und 31.5.1942 erfolgte die Verlegung und der Einsatz als Ortskommandantur in Woronzowo, die mindestens bis Ende Dezember 1943 andauerte.


    Ab dem 23. September 1944 wurde der Stab dem Befehlshaber Westungarn unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Szegedin, in Ungarn, stationiert. 1945 war der Stab der Heeresgruppe Süd unterstellt. Die Feldpost wurde über Wien zugestellt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 208 wahrgenommen. Ab dem 15. Januar 1941 wurde diese Aufgabe durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 80, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 80, übernommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1872, 1874, 1875)



    Greetz
    Sinclair

    Moin, moin,


    weiter gehts für die Jahre 1941-1943:


    Ortskommandantur 369

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 369. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942 auf Ortskommandantur (I) 369 geändert. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 30776


    Die Ortskommandantur 369 (OK 369) wurde am 15. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt.


    Streiche:
    Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. 1941 wurde der Stab in Pustoschka stationiert.


    [Neu: ]


    Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt und von diesem bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Um den 5.-7.7.1941 befand sich O.K.II 369 in Kowno (Divisionsreserve). Weitermarsch über Zarasai nach Rosenow. Hier Einsatz vom 16.7.- bis Ende Juli 1941. Ab 1.8.1941 bis Ende August Einsatz in Ludsen. Ab 2.9.1941 unter F.K. 186 als O.K. in Pustoschka eingesetzt. Der Einsatz hier lässt sich bis Ende Januar 1943 belegen.


    Ab dem 12. Februar 1943 wurde der Stab der 3. Panzerarmee unterstellt. 1944 wurde der Stab nach Ungarn verlegt. 1945 wurde der Stab bei der Heeresgruppe Süd im Raum Wien eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 205, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 205, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1874, 1875)




    Ortskommandantur 526


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 526 in die Feldpostübersicht eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 20479


    Die Ortskommandantur 526 (OK 526) wurde am 2. August 1939 im Wehrkreis XVII aufgestellt. Der Stab wurde als Übungseinheit aufgestellt. Am 26. August 1939 wurde der Stab Armeepaket W (Wien) als Heerestruppe mobilisiert. Nach der Mobilmachung wurde der Stab bei der 14. Armee in Südpolen eingesetzt. Der Stab wurde in Sanok, im Generalgouvernement, stationiert. Am 29. Mai 1941 stellte der Stab die Ortkommandantur 422 (OK 422) in Krynica im Generalgouvernement auf.


    Streiche:
    Ab 1941 war der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt.


    [neu: ]
    Ab Sommer 1941 war der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt und der 281.Sich.Div. unterstellt. Bis 4.7.1941 befindet sich der Stab in Wilkomiercz, wird etwa in dieser Zeit bis zum 13.8.1941 dem Korück 584 unterstellt. Vom 13.8.-13.10.1941 ist O.K.II 526 – unter F.K. 186 - in Opotschka nachzuweisen. Dann wurde der Stab durch O.K.II 342 abgelöst, dem A.O.K. 16 unterstellt und nach Dno in Marsch gesetzt.


    Auch 1945 war der Stab noch immer bei der 16. Armee in Kurland im Einsatz.
    Für die Ersatzgestellung des Stabes war das Infanterie-Ersatz-Bataillon II./486, später Grenadier-Ersatz-Bataillon II./486, zuständig.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Ortskommandantur 534


    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (I) 534 in der Feldpostübersicht eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 20353
    Die Ortskommandantur 534 (OK 534) wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Berlin, im Wehrkreis III, aufgestellt. Der Stab wurde im Armeepaket B (Berlin) als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Mobilmachung wurde der Stab bei der 8. Armee in Südpolen eingesetzt. Ab dem Sommer 1940 war der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Dabei wurde der Stab in Cambrai stationiert.


    Streiche:
    1941 wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt. Zuerst wurde der Stab in Ostrow stationiert.


    [neu: ]
    Anfang Mai 1941 wurde der Stab aus Cambrai nach Schneidemühl (Unterkunftsraum Riege) überführt und der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt und der Sich.Div.281 unterstellt. Am 31.5.1941 befand sich der Stab in Graudenz und marschierte im Ostfeldzug über Mariampole (29.6./6.7.1941), Keno nach Wilkomiercz (8.7.1941). Der Stab war in diesen Tagen nicht als O.K., aber um den 11.7.1941 bei Wilkomiercz zur Waldbrandbekämpfung eingesetzt. Weitermarsch z.Vfg. der Division am 19.7.1941 nach Zarasai. Vom 20. Juli - Ende Juli 1941 O.K. in Kraslau. Ca. ab dem 5.8.1941 als O.K. in Ostrow eingesetzt (5.-13.8.41 unter Korück 584, dann wieder Sich.Div.281). Der weitere Einsatz in Ostrow unter F.K.822 / Sich.Div.281 ist bis mindestens Ende 1943 nachweisbar.
    Etwa von August – Dezember 1943 betrieb die O.K.I 534 eine Nebenstelle in Palkino.


    1944/45 unterstand der Stab der 18. Armee in Kurland.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 50, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 50, wahrgenommen.
    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)



    Ortskommandantur 536

    Feldpostnummern ab der Mobilmachung: Die Einheit wurde als Ortskommandantur (II) 536 in der Feldpostübersicht eingetragen. 1942 wurde die Einheit in Ortskommandantur (I) 536 umbenannt.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 15065


    Die Ortskommandantur 536 (OK 536) wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Berlin, im Wehrkreis III, aufgestellt. Der Stab wurde im Armeepaket B (Berlin) als Heerestruppe aufgestellt. Nach der Mobilmachung wurde der Stab bei der 8. Armee in Südpolen eingesetzt. Ab dem Sommer 1940 war der Stab dem Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich unterstellt. Der Stab wurde jetzt in Ypern stationiert.


    Streiche:
    1941 wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt.


    [neu: ]
    Anfang Mai 1941 wurde der Stab aus Ypern nach Schneidemühl überführt (Unterkunftsraum Rose) und der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt und hier der Sich.Div.281 unterstellt. Weitere Stationen waren Graudenz (31.5.1941) und Dünaburg (1.7.1941). Hier wurde O.K.I 536 der Panzergruppe 4 unterstellt und von dieser vom 6.-13.7.1941 in Dünaburg eingesetzt. Nach erneuter Unterstellung unter Sich.Div.281 am 13.7.1941 weiterer Einsatz in Dünaburg bis mindestens Ende August 1941 nachweisbar.


    Ab 1942 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. 1942 wurde der Stab in Pavilosta, Rositten und Wenden stationiert. 1944/45 unterstand der Stab der 18. Armee in Kurland.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 50, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 50, wahrgenommen.


    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Sodele, irgendwie tun mir ja die Admins leid, das muss ja jetzt auch alles eingepflegt werden  8)


    Greetz
    Sinclair

    Moin, moin,


    weiter gehts:


    Ortskommandantur 349

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 349. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942 auf Ortskommandantur (I) 349 geändert. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 19509


    Die Ortskommandantur 349 (OK 349) wurde am 20. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.
    Streiche:
    1941 wurde der Stab in Kudewer stationiert. Später wurde der Stab der 18. Armee unterstellt.


    [Neu: ]
    Im Juli 1941 ist der Stab zunächst Divisionsreserve und marschiert über Kowno nach Utena, wird hier kurz eingesetz (ca. 16.-18.7.), marschiert dann über Zarasai nach Karsava. In Karsava wird O.K.I 349 dem Korück 584 unterstellt und dort bis Ende des Monats eingesetzt.
    Unter dem Korück 584 weiterer Einsatz im August als O.K. in Beshanizy mit der Aufgabe Bahnschutz Strecke Bahnunterführung ostw. Utjechina (ausschl.) – Schilowo (einschl.). Am 1.9.1941 Verlegung nach Noworshew und Übernahme der Geschäfte von O.K.I 865. Die Ortskommandanturgeschäfte in Noworshew wurden bis ca. Ende Oktober 1941 geführt. Ab ca. 4.11. -24.11.1941 erfolgt der Einsatz in Skokowo, danach bis mindestens Ende Oktober 1943 in Kudewer.


    1944 wurde der Stab in Zagen stationiert. 1945 unterstand der Stab der 16. Armee.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 181, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 181, wahrgenommen.
    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1874, 1875)

    Ortskommandantur 350


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 350. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942/43 gestrichen. Die Einheit wurde dann am 16. Januar 1945 in der Feldpostübersicht nie wieder eingetragen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 29537 gestr. 42/43
    ab Jan/45 66173


    Die Ortskommandantur 350 (OK 350) wurde am 18. Mai 1941 in Gelnhausen, im Wehrkreis IX, aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von dieser wurde der Stab bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. Anfangs wurde der Stab in Frauenburg und in Hasenpoth stationiert. Ab dem 16. September 1941 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. Von diesem wurde der Stab in Kauen stationiert.


    [Neu: ]
    Von dieser wurde der Stab überwiegend bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. O.K.II 350 stand vor dem Ostfeldzug in Frauenburg (Frombork). Vormarsch über Mariampole. Löste dort am 7.7.1941 O.K.I 534 ab und führt bis ca. 18./20.7.1941 dort – in Unterstellung unter die Sich.Div.281 - die Kommandanturgeschäfte. Marschierte sodann über Zarasai nach Utena und war dort ab 20.7.1941 im Einsatz. Am 25.7.41 von der Sich.Div.281 zur Sich.Div.207 überstellt. Ab dem 16. September 1941 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Von diesem wurde der Stab in Kauen (Kaunas) stationiert. Der spätere Einsatz erfolgte in Hasenpoth (Aizpute).


    1945 wurde der Stab der 18. Armee unterstellt. Von dieser wurde der Stab in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 181, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 181, wahrgenommen.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)




    Ortskommandantur 359

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 359. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942 auf Ortskommandantur (I) 359 geändert. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht am 29. Oktober 1943 gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 30594


    Die Ortskommandantur 359 (OK 359) wurde am 8. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Der Vormarsch erfolgte über Kowno, Einsatz dort unter F.K.821 ca. 5.7. bis 23.7.1941. Über Rositten (23.-27.7.) Weitermarsch nach Noworshew bzw. Sebesh (28.7.; Aktenlage unklar); Unterstellung unter Korück 584 26.7.-13.8.1941; Einsatz in Sebesh als O.K. August 1941 – mindestens Ende Januar 1943.


    Streiche:
    1942 wurde der Stab in Sebesh stationiert.


    1943 unterstand der Stab der 3. Panzerarmee. 1944 wurde der Stab offiziell aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 205, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 205, wahrgenommen.


    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1871, 1872, 1874, 1875)




    Ortskommandantur 360
    Feldpostnummern: Es konnte kein Eintrag in der Feldpostübersicht ermittelt werden.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab ???


    Die Ortskommandantur 360 (OK 360) wurde am 12. Mai 1941 in Wesel, im Wehrkreis VI, aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab dann überwiegend bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.
    Im Zeitraum April-Juli 1942 ist der Einsatz der O.K.II 360 – der Sich.Div.281 unterstellt – in Sslawkowitschi nachweisbar.


    1943 wurde der Stab in Tuleblja stationiert. Anfang 1944 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Der Stab wurde 1944 in Staraja Russa, Slawkowitschi, Abrehnen, Reval, Smilten, Stackeln und in Losnitzy stationiert. Ab dem Sommer 1944 wurde der Stab der 18. Armee unterstellt. Anfang 1945 war der Stab unter der 3. Panzerarmee bei Königsberg in Ostpreußen im Einsatz.


    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 366, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 366, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1875)



    Greetz
    Sinclair

    Hallo erstmal,


    "einen konnte ich dann doch noch". :)


    Ortskommandantur 329

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 329. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 18847


    Die Ortskommandantur 329 (OK 329) wurde am 15. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 16. Armee eingesetzt.


    [Neu: ]
    Im Juli 1941 fungierte der Stab als Ortskommandantur Noworshew, Mitte August 1941 - dem Korück 584 unterstellt – in Puschkinskije. Am 30.8.41 befand sich O.K.I 329 in Schimsk.


    1943 wurde der Stab in Loknja stationiert. 1945 wurde der Stab bei der 18. Armee in Kurland eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 57, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 57, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)

    Ortskommandantur 336
    Ortskommandantur Libau

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 336. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht 1942 gestrichen. Erst ab dem 10. November 1944 ist der Stab wieder mit seiner alten Bezeichnung in der Feldpostübersicht zu finden. Diese neue Nummer wurde dann am 28. März 1945 gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 42383 gestr. 1942
    ab Nov/44 64075


    Die Ortskommandantur 336 (OK 336) wurde am 17. Mai 1941 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division und kurzzeitig ab dem 27.7.1941 bei der 281. Sicherungsdivision eingesetzt


    Ab dem 1. September 1941 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Von diesem wurde der Stab als Ortskommandantur Libau eingesetzt. 1945 wurde der Stab unter der 16. Armee in Kurland eingesetzt. Der Stab wurde in Windau stationiert.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 366, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 366, wahrgenommen. Ab 1943 übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 6 diese Aufgabe.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1871)


    Ortskommandantur 339

    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 339. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 19446
    Die Ortskommandantur 339 (OK 339) wurde am 20. Mai 1941 im Wehrkreis IX aufgestellt. Der Stab wurde als Heerestruppe aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten eingesetzt. Dabei wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    [Neu: ]
    Vormarsch 1941 über Kedainia, Kommandanturgeschäfte in Ponjewitschi (Ponjewisch) 8. -ca. 23.7.1941, danach Einsatz in Dünaburg unter F.K. 822, ab 28.7. 1941 O.K. in Rositten


    1942 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland unterstellt. Der Stab wurde 1942 in Glebokie stationiert. 1943 wurde der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Weißruthenien unterstellt. 1944/45 wurde der Stab der 2. Armee unterstellt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 181, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 181, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869, 1871)




    Ortskommandantur 342


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (II) 342. 1942 wurde der Name der Einheit in Ortskommandantur (I) 342 geändert. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht am 28. November 1944 gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 38118


    Die Ortskommandantur 342 (OK 342) wurde am 20. Mai 1941 im Wehrkreis II aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt.


    Streiche:!!
    Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Süd unterstellt.


    [Neu: ]
    Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.
    Von diesem wurde der Stab wechselnd bei der 281. Sicherungs-Division eingesetzt. Zeitweise unterstand der Stab dem II. Armeekorps im Raum Demjansk.


    Streiche:
    Der Stab war 1941 in Kudewer stationiert.


    [Neu: ]
    Der Stab war zum Stichtag 30.8.1941 – unter F.K. 822 – in Petseri stationiert. Vor dem 13.10.41 erfolgte die Unterstellung von Befh.d.rückw.Heeres-Geb.Nord zur Sich.Div.281 und die Ablösung von O.K.II 526 in Opotschka. Der Einsatz in Opotschka ist bis Ende Oktober 1943 sicher belegt.


    Ab 1944 unterstand der Stab der 16. Armee. Der Stab wurde 1944 in Opotschka stationiert. Im Herbst 1944 wurde der Stab offiziell aufgelöst.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 172, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 172, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872, 1874, 1875)


    Greetz


    Sinclair

    Hi,


    so ich denke für heute solls genug sein:



    Ortskommandantur 311


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 311. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 30949


    Die Ortskommandantur 311 (OK 311) wurde am 12. Mai 1941 im Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab wechselnd bei der 207. Sicherungs-Division und der 281. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    Ab dem 2. März 1942 wurde der Stab der 16. Armee unterstellt. Von dieser wurde der Stab in Pasherewizy stationiert.


    [Neu: ]
    Der Einsatz erfolgte – der F.K. 186 / Sich.Div. 281 unterstellt - seit 26. oder 29.7.41 in Jaunlatgale (39 km südwestl. Rositten). Zur Unterstützung wurde ihr die 3./Laschü.Btl. 868 zugeteilt.
    Ende August erfolgte die Verlegung über Ostrow nach Slawkowitschi. Die O.K.I 311 führte hier im September die Ortskommandanturgeschäfte unter F.K. 822 / Sich.Div.281 und löste am 26.9.41 die F.K. 820 in Pasheriwizy ab. Der Einsatz in Pasheriwizy ist bis Ende Mai 1942 sicher belegt, ging aber wohl darüber hinaus. In den Stichtagsmeldungen 15.4. u. 31.5.1942 wird als Unterstellung Korück 584 notiert.


    Ab 1944 unterstand der Stab dem Wehrmachtbefehlshaber Ostland. 1945 wurde der Stab bei der 3. Panzerarmee in Ostpreußen eingesetzt.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 398, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 398, wahrgenommen.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1875)



    Ortskommandantur 316


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 316. Am 25. August 1944 wurde die Einheit in Platz-Kommandantur 12/395 umbenannt. Am 9. Februar 1945 wurde die Einheit in der Feldpostübersicht gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 41509


    Die Ortskommandantur 316 (OK 316) wurde am 17. Mai 1941 in Aachen, im Wehrkreis VI, aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt. Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt.


    Streiche:
    Der Stab wurde 1941 in Petseri stationiert. Anfang 1943 wurde der Stab in Palkino stationiert.


    [Neu: ]
    Der Stab wurde 1941 in Petseri stationiert (Unterstellung am 30.8.41 unter F.K. 182). Anfang 1943 wurde der Stab in Palkino stationiert. Die Meldung vom 26.5.1943 weist Smolenskoje-Palkino als Einsatzort aus (kurzzeitige Unterstellung unter Sich.Div.281).


    Im Sommer 1943 wurde der Stab nach Griechenland verlegt. Dort wurde der Stab in Poligiros stationiert. Der Am 19. August 1943 wurde der Stab angeblich im Wehrkreis XVII zur Standort-Kommandantur 808 für Saloniki-Ägäis umgegliedert. Diese Angabe ist aber wahrscheinlich falsch. Die Umbenennung in der Feldpostübersicht ist wahrscheinlicher. Damit wäre der Stab nur ein Teil dieser Standortkommandantur geworden.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde anfangs durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 474 wahrgenommen. Später übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 6 diese Aufgabe.


    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281, Stichtagsmeldungen zu den unterstellten Einheiten (Nara T315 R 1869, 1872)




    Ortskommandantur 321


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 321. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 31381
    Die Ortskommandantur 321 (OK 321) wurde im Mai 1941 im Wehrkreis XI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab der Heeresgruppe Nord unterstellt. Von dieser wurde der Stab der 16. Armee unterstellt.


    [Neu: ]
    Einsatz – dem Korück 584 unterstellt – September-November 1941 in Loknja. Ende November herausgelöst und um den 9.12.41 nach Nowgorod verlegt.


    1945 war der Stab noch immer unter der 16. Armee in Kurland im Einsatz. Der Stab wurde dort in Kraslau stationiert.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 398, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 398, wahrgenommen.
    Kommandeure:


    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Ortskommandantur 326


    Feldpostnummern ab 1941: Der Eintrag lautete Ortskommandantur (I) 326. Die Einheit wurde in der Feldpostübersicht nie gestrichen.
    Einheit Feldpostnummer
    Stab 41971


    Die Ortskommandantur 326 (OK 326) wurde am 17. Mai 1941 im Wehrkreis VI aufgestellt. Der Stab wurde nach der Aufstellung im Osten als Heerestruppe eingesetzt. Dabei wurde der Stab dem Befehlshaber Heeresgebiet Nord unterstellt.


    Streiche:
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207. Sicherungs-Division eingesetzt. 1942 wurde der Stab in Gdow stationiert.


    [Neu: ]
    Von diesem wurde der Stab dann bei der 207., 281. und 285. Sicherungs-Division eingesetzt. Am 30.8.41 befand sich O.K.I 326 – der Sich.Div.285 unterstellt - in Spizina. Am 2.9.41 wechselte die Unterstellung zur Sich.Div.281 und der Einsatz erfolgte in Gdow. In 1942 verblieb O.K.I 326 in Gdow, war aber nicht mehr der Sich.Div.281 unterstellt.


    Anfang 1944 wurde der Stab in Tschertkowo (Tschernewo) stationiert. Mitte 1944 wurde der Stab in Roela stationiert. 1944 wurde der Stab dem Befehlshaber Ostungarn unterstellt und in Ungarn eingesetzt. Bei Kriegsende unterstand der Stab bei Wien der Heeresgruppe Süd.
    Die Ersatzgestellung des Stabes wurde durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 474, später Grenadier-Ersatz-Bataillon 474, wahrgenommen. Ab dem 12. Februar 1943 übernahm das Landesschützen-Ersatz-Bataillon 6 diese Aufgabe.


    Kommandeure:



    Quelle: Anlagen zum KTB Ia Sich.Div.281 (Nara T315 R 1869)



    Greetz
    Sinclair