Posts by Uwe Sewing

    Hallo Zusammen.


    Wie gerade erwähnt ist Zink und auch Alu nicht sonderlich beständig gegen Säuren und Chloride , Chrom-Nickel-Stähle schon ehr, aber auch nur bedingt. Es gibt ja mittlerweile auch viele die eine Nickelallergie haben. Die lösen sich in Verbindung mit Kochsalz aus dem Gefüge. Es gibt selbstverständlich auch Chloridbeständige Alu- und Chrom-Nickel-Legierungen.

    Ich habe aus Kochbüchern, auch beim Räuchern gelernt, einlegen und marinieren stets in Kunststoffbehälter.

    Andersrum, wenn früher bei Bekannten Sauerkraut gemacht wurde, kam der gehobelte Kappes gesalzen, mit einem Stück Zinkblech über Nacht in eine große Kunststoffwanne und wurde am anderen Tag in die Tonne gestampft. Ich habe damals gefragt wozu das nützlich sei. Der trockene Kommentar,,,,,dat häbbe wej emmer gedohn.....


    Grüße vom linken Niederrhein Uwe

    Hallo Stefan.


    Ich fange auf die schnelle mal mit Bild 1 an.


    Einsatz i. Heimatkriegs -

    gebiet ( Aufstellung

    der 13. LW Felddivision


    Osteinsatz im Bereich des

    I. AK (Wolchowabschnitt)


    Grüße vom linken Niederrhein Uwe


    Bild 4


    20 Tage +Reisetage

    Duisburg

    Oberhausen-Osterfeld

    Sonderurlaub

    Bombenschaden "C"

    Hauptmann u. Battr. Chef


    Bild 2


    Folgende Tage werden zur Erlangung

    des Erdkampfabzeichen der

    Luftwaffe lt. Befehl Flak Rgt

    164 (mot)

    Stoßtrupp

    Der Anrechnungsliste

    Hallo allerseits.


    Apropos Sondler.

    Hier hat einer dieser Spezies in Heerlen/NL eine amerikanische Anti- Panzer-Mine ausgebuddelt, dies in ein Handtuch gewickelt, sicherheitshalber noch eine Plastiktüte drum, und diese auf einer Polizeistation abgegeben. Der Transport war auch sehr umsichtig.

    Die Wache und umliegendes Stadtviertel wurden schlagartig evakuiert.


    https://www.1limburg.nl/vinder…cooter-naar-politiebureau


    Grüße vom linken Niederrhein Uwe

    Hallo Karl.


    Natürlich ist die Verwendung von STAHL in der Herstellung von Neuen Stahl sinnvoll und erstrebenswert. Erstens als Kühlschrott im Konverter, oder direkt im Elektro-Ofen. Spart den Umweg der Sauerstoffreduktion im Erz wo aus Eisenoxid, bekannt als Rost, Eisen ( Roheisen) im Hochofen hergestellt wird.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo zag , Hallo Viktor.


    Das Zerlegen und separieren sehen ich als nicht das Problem an. Klare Ansage das dahin das dahin, das geht nach Anweisung an das Personal ganz einfach, das erfordert dann nicht weiter Fachpersonal.

    Und, wie gesagt, es wird nach der Schmelze eine Probe gezogen und nachlegiert. Da ja auch ein Teil der Legierungszuschläge "verbrennen" . Das funktioniert ja auch zum Beispiel in jeder Alu-Hütte. Ich meine mal Bilder gesehen zu haben über ein Betrieb in Grevenbroich der Flugzeugteile gelagert hatte.


    Hochofen ist schon faszinierend.

    War zweimal direkt vor Ort, einmal bei der Meisterschule und einmal bei der Ausbildung in der Schweißfachmannschule. Nur heutzutage beim permanenten Abstich gibt es da nicht mehr viel zu sehen.

    Selbst vorher und nachher, als ich beruflich da war, ist das trotzdem ein faszinierendes Spektakel, diese , OK, Urgewalt zu beherrschen. Genau wie in einem Elektro-Stahlwerk oder in einem Gießereibetrieb.

    Also, Stahl in den Hochofen einzubringen mach für mich keinen Sinn. Der überflüssige Kohlenstoff , Viktor, wird eh im Konverter mit Sauerstoff "ausgeblasen"

    Das Problem ist für viele der Unterschied zwischen Eisen und Stahl.


    Das ist wohl die Masterfrage Zag, wie und wo würde das zerlegt, bzw angeliefert. Waren die wiederaufgebauten Stahlwerke im Osten ggf dafür auch in Planung?

    Belegbare Dokumente wären da schon hilfreich.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo allerseits.

    Eigentlich ein Interessantes Thema für son ollen Metaller.

    Habe mir jetzt mal das ganze Thema durchgelesen.

    Natürlich gab es reichlich Probleme den kostbaren Panzerstahl zu bergen. Selbst wenn das Wrack ausgebrannt war , ist der Stahl meiner Meinung nach immer noch gut genug, wenn er Sortenrein, wie auch immer eingeschmolzen wird. Da wird halt eine Chemische Analyse angefertigt und nachlegiert um die erforderliche Qualität zu erzeugen.

    Gerade die Legierungszuschläge waren ja nicht einfach zu bekommen, wie hier zb. Mangan.

    Aber da beißt sich die Katze selbst in den Schwanz. Keine Rohstoffe, keine Zuschläge, Manpower, Transportmöglichkeit, keine neuen Waffen.

    Aber ob nicht alles , zumindest während der Jahre bis Mitte 1941 getan wurde diese Recource zu nutzen ?

    Eine Möglichkeit, Karl, wäre vielleicht die Archive der Stahlwerke. Vielleicht liegen dort Zahlen vor über den Eingang von Panzerstahl zur Verwertung.


    Grüße vom linken Niederrhein Uwe

    Hallo Uwe.


    Das ist mir vollkommen neu das Stahlschrott mit in den Hochofenprozess eingebracht wird. Wo und in welchem Stahlwerk wird das den so praktiziert?

    Ich kenne nur das Verfahren wo die Zuschläge aus Erz, in welcher Form auch immer, Koks und Kalk bestehen.

    Der Einsatz von Kühlschrott im Konverter zur Stahlherstellung aus Roheisen aus dem Hochofen ist mir durchaus bekannt.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Schönen guten Abend.


    Ich wünsche Euch allen , ein schönes Osterfest.

    Macht trotzdem das Beste draus.

    Und, bleibt gesund.


    Schöne Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo Stephan.


    Stimmt, dicker Brocken.


    Mal sehen, ich hab vorhin schon auf der Arbeit via Handy versucht über das Lexikon herauszufinden welche Einheit die " verloren" haben könnte. Denke irgendwie unterstellt der 1. Fallschirm Jäger Armee. Mal sehen ob man lokalisieren kann wer in Deurne gelegen haben könnte.

    Vielleicht suche ich gleich mal, aber nach 13 Stunden unterwegs, erstmal wichtigeres zu erledigen.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo zusammen.


    Ich bin berufsbedingt, komme aus dem Rohrleitungs-Behälter- Metall- und Anlagenbau, sehr viel rumgekommen, Auch in der Lebensmittelmittelindustrie wie Molkereien, Bäckerein etc, aber eine dergleichen Maschine, obwohl da teilweise auch museumsreife , noch voll funktionstüchtige liefen , hab ich dort nicht gesehen.

    Die Knetmaschine des Bäckers , man möge mich Lügenstrafen, ob industriell oder beim Bäcker neben an, mischt eigentlich nur die Zutaten und knetet sie durch.

    Mit der Hilfe eines Knethakens, wobei die Schüssel oder der Behälter meistens nur unter den Knethaken geschoben wird. hat auch jeder an seinem Küchenmixer, Das später Auskneten, Dehnen und Wirken des Teiges erfolg entweder manuell oder in der Industrie mit Maschinen.


    Zur angesprochenen Hydraulik Vielleicht ist ja auch das Öl ausgelaufen, und im dem Sack waren Spelzen aus einer Kornmühle die zum Binden des Öl genommen wurde.

    Es eignet sich ja auch Sägemehl und Späne bestens für diesen Zweck-


    Nur so ein Gedanke, bin gespannt was am Ende dabei raus kommt.


    Grüße Uwe


    Nachtrag :


    Hallo Justus, und genau das meinte ich mit Firmen die sich auf mobile Zerspanung spezialisiert haben. Die kommen zb in Steinbrüche und spindeln in Bagger-oder Brecheranlagen neue Buchsen ein. Das spart zumindest die Transporte der Großmaschinen oder ein komplettes zerlegen.


    Ich habe das Bild gerade zu einer Maschinen und Vorrichtungsbau Firma geschickt, der Seniorchef und Konstrukteur ist 77 Jahre alt, mal sehen was er dazu zu sagen hat.

    Hallo zusammen.


    Ich weiß nicht, bei der Menge an Stellmöglichkeiten die sich durch die Vielzahl von Handräder gegeben ist, und da das Oberteil in , meiner Meinung nach, einer Schwalbenschwanzführung läuft, bezweifle ich, das das bei einer Teigknetmaschine von Nöten ist.


    Grüße Uwe

    Hallo ZAG.


    Die Idee ist gar nicht schlecht.


    Du meinst bestimmt eine mobile Karusselldrehbank.

    Es gibt ja jede Menge Firmen die sich auf Mobile Zerspanung ,wie zb. Ausspindeln , Aufbuchsen an Baumaschinen oder in Industrieanlagen spezialisiert haben. Habe sowas schon live erleben können.


    Warum sollte es damals sowas nicht gegeben haben ?


    Grüße vom linken Niederrhein

    Moin,

    wenn man dem link folgt, ist auch eine pdf zu finden.


    Gruß

    Christian

    Hallo zusammen.


    Die PDF habe ich gerade in den Tiefen meines PC gefunden, mehr oder weniger per Zufall.

    Durchgeblättert hab ich sie jetzt nicht gerade, deswegen kann ich zum genauen Inhalt im Moment wenig sagen.

    Ich dachte nur, da diese hier noch nicht in der Liste ist , stell sie Mal ein , wird bestimmt für den ein oder anderen von Interesse sein.


    Grüße vom linken Niederrhein


    Nachtrag:


    Jetzt ist mir gerade eingefallen warum ich mir die PDF damals heruntergeladen habe.

    In einem privaten Tagebuch eines Alpener Bewohners werden Überflüge von V2 erwähnt, und ich wollte heraus finden ob ich die Abschussstelle lokal eingrenzen könnte.

    Naja, eins von vielen Dingen die liegen bleiben weil man anderen Projekten mehr Zeit widmet.

    Hallo zusammen.


    Titel: Die Fernrakete V 2 und ihre Starträume in den Kreisen Borken, Coesfeld und Steinfurt


    Verfasser : Brahm, Reinhard


    Erschienen: 2007


    Inhaltsverzeichnis :


    1 Einführung

    -Untersuchungsgebiet

    -Die Anfänge der privaten Raketenforschung in Deutschland

    -Raketenforschung unter militärischer Federführung


    2 Die V-Waffen

    --Das Aggregat 4 (V2) und die Fi 103 (V1)

    --Das A4 auf dem Weg zur Kriegsrakete

    --Die Fernrakete A 4

    --Das militärisch Neue an der Fernrakete V2

    --Fernraketen als „Vergeltungswaffen“

    --Kriegseinsatz des A4 aus den hiesigen Kreisen ohne bauliche Vorrichtungen

    --Aufgaben der Fernraketenkompanien im Kriegseinsatz


    3 Die Einsatzgruppen Nord und Süd und ihre Einsatzorte

    -Einsatzführung der Fernraketeneinheiten

    -Ersteinsatz des A4 in den Niederlanden

    -Alliiertes Luftlandeunternehmen

    -Die Art.Abt. 485 setzt sich nach Westfalen ab

    -Die V-Waffeneinheiten

    --Die einzelnen Abteilungen

    --Der Stab der Art.Abt. 485

    --Die 1./Art.Abt. (mot) 485

    --Die 2./Art.Abt. 485

    --Die 3./Art.Abt. 485

    --Die SS-Werfer Batterie 500

    --Der Werkstattzug Marek in Metelen

    -V2-Feuerstellungen, Aufstellungsräume und Anlieferungsbahnhöfe

    -Das neue Transport- und Einsatzkonzept

    --Hauptzielgebiete der Fernraketen

    --Berührungspunkte von V1- und V2-Kräften im hiesigen Raum

    --Alliierte Fliegerangriffe und niederländischer Untergrund

    --Sicherungskräfte

    --Veränderungen an der A4 im Kriegsverlauf

    --Starträume der V2 in den Kreisen St, Coe und Bor

    --Die II./485 im Raum Heek, Schöppingen, Darfeld, Metelen

    --Starts und Fehlstarts

    --Das Ende des V-Waffeneinsatzes

    --Die Einschätzung der militärischen Bedeutung der V-Waffen im Kriegseinsatz


    Anhang

    1 Gespräche mit Zeitzeugen und Quellenrecherchen

    2 Quellen

    3 Literatur


    Quelle : https://epflicht.ulb.uni-muens…/content/titleinfo/432003


    Grüße Uwe

    Hallo Sven .



    Ich kämpfe mich gerade durch : Der Krieg geht zu Ende von Ludwig Hügen, teilweise sehr unübersichtlich.


    Da ich gerade eine Aufstellung über Rheindalen machen wollte, ist mir bei der Recherche nach dem Reichsgau, hier Düsseldorf, aufgefallen das beim Einstellen der Einheiten :


    Volkssturm-Bataillon Kempen


    Volkssturm-Bataillon Krefeld / Ortsgruppe Forstwald


    ein Fehler unterlaufen ist. Diese Volkssturm-Einheiten gehören zum Gau 6/Düsseldorf.


    Mit Rheindahlen werde ich später einstellen, da ich jetzt was essen werde, mich in den Zug setzte und nach Gladbach ins Stadion bewege.


    Schönen Sonntag, Uwe

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon Krefeld


    Aufstellungsort:

    Krefeld-Forstwald und Lindental , Reichsgau Düsseldorf


    Aufstellungszeitpunkt oder -raum:

    Unbekannt


    Einheitsführer:

    Unbekannt


    Einsatz:

    Sollten zur Verteidigung von Panzersperren an der Gladbacherstraße, Edelstahlwerke Krefeld eingesetzt werden.


    "... Bis zum späten Nachmittag waren das Pz.Gren.Lehr.Rgt.901 auf den Südrand von Krefeld, das Pz.Gren.Lehr.Rgt.902 und die Aufkl.Lehr.Abt. auf den Südostrand von Krefeld und Uerdingen kämpfend zurückgegangen. I./901 sicherte an der Bahnlinie südostwärts von Uerdingen. Auf dem Güterbahnhof waren dort noch 15 Panzer als Nachschub für die Division eingetroffen, die nun in letzter Minute abgeladen wurden. Mit den Kräften der Division konnte die Stadt nicht mehr verteidigt werden. Einige verfügbare oder noch in Stellungen befindliche Volkssturmeinheiten hatten keinen Kampfwert mehr. ..." 2


    "... Die personelle Lage der Verteidiger Krefelds war schon Mitte Februar mangelhaft, am 16. Februar 1945 lag die Zahl der Unteroffiziere und Mannschaften bei nur 600 Soldaten, die Zahl der Offiziere belief sich auf 32,

    wobei sich keine geschlossenen Truppenteile vor Ort befanden. Unmittelbar vor dem Angriff der amerikanischen Streitkräfte auf Krefeld lag die Zahl der Soldaten am 28. Februar nur noch bei zwei Bataillonen mit jeweils 80 Mann sowie je zwei

    Offizieren pro Bataillon. Auch die Reserve aus Volkssturm und Polizei war völlig unzureichend. Der Volkssturm, bestehend aus Jugendlichen ab 16 Jahren und Männern bis 60 Jahre, welche noch nicht in die Wehrmacht eingezogenen

    wurden, wurde bereits Ende November 1944 in Krefeld formiert. Die Ausbildung war notdürftig, ebenso die Ausrüstung: Eine einheitliche Uniform war nicht vorzufinden, nur eine Armbinde mit der Aufschrift „Deutscher Volkssturm

    Wehrmacht“. Auch im Hinblick auf die Bewaffnung des Volkssturms war die Situation katastrophal, da in der Regel nur veraltete ausländische Gewehre, oft nur für jeden zweiten Mann und nur mit wenigen Schuss Munition sowie einige

    Panzerfäuste vorhanden waren. Ende Februar standen 250 Volkssturmmänner und 50 Polizisten für die Unterstützung der Wehrmachtseinheiten bereit. Die Gesamtzahl der Verteidiger Krefelds am 28. Februar lag damit bei 464 Personen,

    wobei der Großteil dieser Männer mangelhaft ausgebildet und ausgerüstet war. Für eine Stadt von der Größe Krefelds war die Anzahl der Verteidiger völlig unzureichend, um eine erfolgreiche Verteidigung erreichen zu können. Am 1. März wurden die in Krefeld stationierten Teile der Wehrmacht noch durch die 15. Panzergrenadier-Division unter Befehl des Generals Eberhard Rodt verstärkt. Dieser übernahm daraufhin das Kommando über die Verteidigung Krefelds. Bereits am Morgen des 2. März waren die Außenbezirke Krefelds durch die amerikanischen Truppen erobert worden, am Abend verlief die Front durch die Stadtmitte.24 Gegen 7 Uhr morgens, ebenfalls am 2. März, näherte sich die 5. US-Panzerdivision von Süden her Fischeln, um 9 Uhr rückte sie dort ein. Eines der wenigen schweren Gefechte ereignete sich am Fischelner Friedhof: Eine Gruppe Volkssturmleute sowie einige deutsche Soldaten verschanzten sich dort und leisteten der 5. US-Panzerdivision starken Widerstand. Insgesamt wurden 21 Panzer zerstört. In der restlichen Stadt fielen die Verteidigungstätigkeiten der Wehrmachtssoldaten und der Volkssturmleute verhalten aus, da die Sinnlosigkeit ihres Unterfangens von vornehinein deutlich zu erkennen war. Die Bitten der Krefelder Stadtbewohner, sich doch kampflos zurückzuziehen, um eine großflächige Zerstörung Krefelds durch Gefechte zu vermeiden, taten ihr übriges. ... " 3


    Besonderheiten / Vermerk:

    250 männliche Einwohner in einer Kompanie .

    Bewaffnung: Jeder zweite Mann bekam ein Gewehr der italienischen Faschisten-Jugend, dazu Munition aus Patronen des deutschen Karabiners 98.


    Ich stufe die o.g. Volkssturm-Einheit einmal als Bataillon ein, die vermutlich auch nicht auf eine Ortsgruppe gebunden war und ändere dementsprechend die Bezeichnung. Ich vermute auch bei der Bevölkerung von Krefeld (1939: ca. 170.000 Einwohner), das zwar mehrere Vst.-Btle. aufgestellt wurden, sich aber kurz vor Einmarsch der amerik. Einheiten nach dem Aufruf nicht mehr sammelten.


    Verbleib:

    Zitat: Als schließlich die ersten amerikanischen Artilleriegeschosse über dem Forstwald orgelten und im Krefelder Stadtgebiet einschlugen, kam der Befehl der Kreisleitung, der Volkssturm habe sich über die Rheinbrücke in Uerdingen auf die rechte Rheinseite abzusetzen; Treffpunkt Wuppertal. Der Lindenthaler Ortsgruppenleiter befahl einen geschlossenen Marsch durch die Stadt. Eine völlig unmögliche Anordnung, eine Marschkolonne durch ein Gebiet zu schicken, das unter feindlichem Beschuß lag. Der Kompanieführer des Volkssturmes annullierte daher den Befehl und teilte die Kompanie in kleine Gruppen ein. Die Gruppenführer schickte er mit der Parole auf den Weg: „Wer die Brücke in Uerdingen erreicht, ist selber Schuld, denkt daran, daß eure Kinder und Frauen zu Hause euch jetzt sehr nötig brauchen". Alle Gruppenführer haben sich daran gehalten und ihre Männer nach Hause geschickt. Das bedeutete praktisch die Auflösung der Volkssturmkompanie. 1


    Quelle:


    Auf Ergänzungen freue ich mich!


    Grüße Uwe


    Edit: Ergänzungen eingefügt / Reichsgau geändert / eingefügt (Sven30)