Posts by Uwe Sewing

    Hallo Sven.


    Hier noch ein paar Daten zum Volkssturm 6/304 Wesel


    Herbert Bernhard verfasste dieses Buch, als ehemaliger Soldat, auch eingesetzt im Brückenkopf Wesel, im Jahr 1954.

    Wir befinden sich zeitlich gesehen nach dem 11.03.1945, der Brückenkopf ist Geschichte.


    Abschrift:

    Und noch eine bedauernswerte Formation gab es in Wesel, den Volkssturm. Ältere und halbinvalide Männer, denen man eine Knarre in die Hand gedrückt und in die vorderste Linie geschickt hatte. Wie aber wurde die Mission des Volkssturmes formuliert, als man ihn im Oktober 1944 mit großem Redeschwall an der Zitadelle ins Leben gerufen hatte ? Der Volkssturm soll im hinteren Gelände und im Nachschubwesen da eingesetzt werden, wo kampffähige Soldaten der Kerntruppe eingespart werden können. Gauleiter Schleßmann aus Essen hatte der Aushebung solche edlen "Motive" unterschoben................

    Mit " V.3." , wie sich die Volksgrenadiere mit Galgenhumor selbst nannten, ging der Weseler Hauptmann Sch. im Abschnitt des Infanterieregiments 1052 in Stellung, Der Bereich des Regiment , dessen Kommandeur Oberst Gumpert in Haus Bossigt, Lackhausen wohnte, erstreckte sich von der Weseler Eisenbahnbrücke bis nach Flüren. Den drei schwachen, unzugänglich ausgerüsteten Infanteriebataillonen, war je eine Kompanie der Weseler Volkssturmeinheit 6/304 zugeteilt. Bataillionsgefechtsstand des Weseler Volkssturmes, der durch kleine Reste von Klever Volksgrenadieren aufgefüllt war, befand sich im "Haus Eder", Blumenkamp..............


    Abschrift Ende.


    Quelle:

    ...dann brach die Hölle los

    Herbert Bernhard

    Seite 115 und 116


    Grüße Aus Alpen

    Hallo Schorsch.


    Vielen Dank für die detaillierte Liste zur Unterscheidung der 8/8.

    Ich habe da mehrere Bilder aus einer Webseite, über besagte Flak 8/8, im Raum Rheinberg. Wäre vielleicht interessant für ein Projekt was ich gerade bearbeite. Sollte ich nicht damit klar kommen, dürfte ich mich dann an dich wenden?

    Uwe/ schwarzer Mai , kann ich diese Bilder dann hier in deinem Thread einstellen?

    Ich weiß ja das das nicht gerne gesehen wird.

    Grüße aus Alpen

    Guten Morgen allerseits.


    Ich habe da bei einen Gefallenen aus unserem Dorf, mit dessen Einheiten-Bezeichnung ich nicht mit klar komme: 44-Flg.H.Kdt.-Brs.K/G-Broitz


    Bei Flg.H.Kdt gehe ich von aus das es sich um Flughafen-Kommandantur handelt. Und, oder auch um Flughafen-Bereichs-Kommandantur 4/IV


    Diese war in Erfurt stationiert.



    Ich vermute das es sich hier wohl ehr um eine Bezeichnung von einer Erkennungsmarke handelt. Vielleicht war der Soldat auch eine "Luftwaffenspende", da er in Holland gefallen ist. Alles Spekulatius meinerseits.


    Grüße vom linken Niederrhein.



    Quelle :


    https://de.findagrave.com/memorial/83506487/johannes-georg


    http://www.ww2.dk/ground/flibo/kfb/4-4.html

    Hallo Gerhard.


    ich bin mir auch nicht ganz sicher ob es sich hier um einen Skoda Moerser handelt.

    Das Bild ist aus einem Photoalbum auf einer Verkaufsplattform, das leider nur "Gebirgsjäger Photo Grouping" tituliert wird. Es lässt sich in soweit keinerlei Rückschlüße auf das Aufnahmedatum oder den Aufnahmeort ziehen.


    Grüße Uwe


    Quelle Bild: WWW

    Files

    Hallo Many.


    Erstmal ein riesen Lob für Deine Leistung. Hut ab das hier so auf die Beine zu stellen. Aller größten Respekt.


    Ich habe gerade hier: Erstgrablagen


    Einen Soldaten, gefallen in der Armee-Sanitätskompanie 2/562 auf der Krim eingestellt.



    Helmsieck, Hermann

    6./Artillerie-Regiment 22

    22. Infanterie-Regiment


    Nachname: Helmsieck

    Vorname: Hermmann

    Dienstgrag: Gefreiter

    Geburtsdatum: 22.02.1913

    Geburtsort: Ramelsloh

    Todes-/Vermisstendatum: 12.12.1941

    Todes-/Vermisstenort: HvPl Sanko 2/562 Bachtschissaraj


    Hermann Helmsieck ist beim VDK nicht gelistet.

    eingearbeitet, many


    Grüße Uwe

    Hallo zusammen.

    Komme gerade von meinen Eltern. Mutter ist da sehr redsam wenn man etwas erfahren will. Oder erzählt zwar immer die selben Geschichten, wenn ich aber merke das ihr das zu nahe geht höre ich auf. Papa muss man schon überlisten, meistens kommt immer : ich kann mich nicht erinnern, oder ich will von dem Mist nix mehr hören. Gibt immer schlechte Laune zwischen den beiden. Das ein wenig OT. Also, Mutter meinte, nach dem Bombenangriff im Oktober 1944 der über Duisburg zwei Tage dauerte, gab es für sie als Totalgeschädigte zwei mal 500 Mark. Im Jahr 1942 wurden nur eine Wand von innen neu verputzt. Ob es da noch Geld für Schäden am Inventar gab weiß sie nicht mehr. Für die Bezugscheine für Bombengeschädigte , die ich heute teilweise noch habe, gab es natürlich nichts. Es war halt nichts da. Da die Sirenen am zweiten Tag nicht mehr funktionieren, wurden sie von der nächsten Welle überrascht und schafften es nur bis in den Keller, und verließen diesen über das Nachbarhaus. Das einzige was gerettet wurde war das was sie am Laib trugen.


    Papa weiß natürlich nichts. Das war mir eigentlich klar.


    Ich gucke gleich mal in den alten Unterlagen im Keller, die ich dann wohl in einen der oberen Etagen lagern werde.


    Grüße

    Hallo allerseits.

    Ich muss mal nachsehen, ich glaube ich hab noch irgendwelche Bescheinigung über Zahlungen für Bombenschäden an meine Grosseltern. Kleiderkarten etc. für Fliegergeschädigte, hieß das meine ich, habe ich auch noch. Aber das sollte ja soweit bekannt sein. Zudem kann ich heute Abend mal meine Elt fragen.

    Grüße Uwe

    Hallo allerseits.


    Um noch mal auf den 11. Februar zurück zukommen. Vielleicht ist auch ein Angriff von zb. Mosquito's gemeint. Denn jeder Angriff der Alliierten im Reichswald oder Goch etc.wurde vorbereitet von Artillerie, Schlachtfliegern und Jägern. Irgendwo stand auch das die seit Woche hochliegende Wolkendecke erst am 13. Februar erstmals aufriss und die Sonne durchließ. Bei Bedarf reiche ich natürlich die Quellenangaben nach. Leider fehlt mir im Moment die Zeit alle Bücher durchzuackern.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo allerseits.


    Am 11. Februar kann kein Angriff auf Kleve stattgefunden haben. Am 10. morgens um 05:20 kämpften die ersten Einheiten der Alliierten ( 129. Brigade der 43. Division ) Kleve, auch gegen das 16.Fallschirmjäger-Regiment. Am Abend des 11. Februar waren die Kämpfe in der Stadt zuende.


    Quelle: Niederrheinisches Land im Krieg, Seite 115-117.


    Grüße Uwe

    Hallo zusammen.


    Wenn Trautmann, als einer der wenigen Überlebenden des Bombenangriff am 11.Februar 1945 auf Kleve überlebt hat, käme meiner Meinung nach nur das 19. und 20. Fallschirmjäger-Regiment in Frage. Ich bin mir fast sicher daß diese beiden Einheiten zu dem Zeitpunkt rund um Kleve standen. Werde ich gleich wenn ich zu Hause bin mal in meinen Büchern nachsehen.


    Grüße Uwe

    Hallo Uwe

    Solltest Du dich auch für die Muna Xanten interessieren, solltest Du dir die Dissertation von Ralph Trost runterladen (Xanten, eine gänzlich zerstört Stadt) Dort hat glaube ich Ralph die Muna des öfteren auch ausführlich erwähnt. Natürlich mit jeder Menge Quellenangaben und Fussnoten. Vielleicht ist was für dich dabei.

    Ich glaube in meinem Link ist auch die Dissertation als Quelle angeben.


    Grüße Uwe


    Vor der Seuche wurden dort auch des öfteren Führung durchgeführt. Schon interessant.

    Hallo Uwe.


    Von der Muna in Xanten, quasi bei mir um die Ecke, stehen nur noch ein paar Schuppen. Und das Verwaltungsgebäude, dort ist seit den 50 er Jahren ein Krankenhaus etabliert. Das Gelände rundherum ist nach einer Explosion immer noch wegen möglichen Munitionsresten gesperrt.


    Die Opfer bzw was davon über war wurden in Xanten beigesetzt. Viele Särge blieben leer, gefüllt mit Sand und Erde


    Weiteres siehe hier :

    https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-287932


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo Arnd.


    Gut, geboren im Herzen des Potts. Aber vor fünfzig Jahren aufs Dorf gezogen. Da haben wir noch nicht hier gewohnt da haben wir hier schon bei meiner Tante hier im Dorf neben an alles mitbekommen und natürlich "mitgeholfen"

    Zu Hühnern. Ich meine Opa Smits hat uns mal gezeigt wie man Hühner ruhig kriegt. Zack umdrehen und mit dem Finger über das Brustbein. Aber so genau weiß ich das nicht mehr..

    Tauben wurde der Hals umgedreht und langezogen.

    Langohren bekamen den Karnickelfangschlag mit der Handkante.

    Doch einmal beim Rind hat der Bolzen wohl nicht richtig getroffen, Wir Blagen wurden sofort mit einem vollkommen unmißverständlichen Schrei "sofort Raus hier" aufgefordert den Raum zu verlassen. Das Rind war zwar "kurz" am Träger fixiert doch es hat mächtig rumrandaliert.


    Am leckersten fand und finde ich heute noch, gebratenen Panhas mit Kraut. (Rübenkraut) auf Schwarzbrot, natürlich selber bemacht und dick Butter drauf. Oder gekochten Schinken im Weckglas.

    Räuchern hab ich schon ewig nicht mehr gemacht. Weder Fleisch noch Fisch. Schade eigentlich.


    Grüße Uwe

    Hallo Arnd.


    Ich als Land-Ei war schon auf einigen Hausschlachtungen dabei, oder bei einem Kollegen in Italien, dort wurde des Öfteren von der Schußwaffe gebrauch gemacht. Dann wurde auch beim Verwursten geholfen. Ist heute nun mal nicht meht so einfach. Sollte der Schussapparat mal klemmen wurde auch schonmal der Vorschlaghammer geholt. Dann auf die Leiter gebunden und das Weidezaungerät am Schwein angeklemmt.

    Opa Smits, nicht mein Opa, hat die Hühner nach der fachgerechten Enthauptung auf dem Hackklotz immer losrennen lassen, und wir als Blagen hinterher- Karnickel abziehen waren wir immer tatkräftig dabei. Was mit den Herbstkatzenjungen immer passiert ist erspare ich mir.


    Grüße von linken Niederrhein



    Grüße Uwe