Posts by Uwe Sewing

    Hallo Many.


    Erstmal ein riesen Lob für Deine Leistung. Hut ab das hier so auf die Beine zu stellen. Aller größten Respekt.


    Ich habe gerade hier: Erstgrablagen


    Einen Soldaten, gefallen in der Armee-Sanitätskompanie 2/562 auf der Krim eingestellt.



    Helmsieck, Hermann

    6./Artillerie-Regiment 22

    22. Infanterie-Regiment


    Nachname: Helmsieck

    Vorname: Hermmann

    Dienstgrag: Gefreiter

    Geburtsdatum: 22.02.1913

    Geburtsort: Ramelsloh

    Todes-/Vermisstendatum: 12.12.1941

    Todes-/Vermisstenort: HvPl Sanko 2/562 Bachtschissaraj


    Hermann Helmsieck ist beim VDK nicht gelistet.

    eingearbeitet, many


    Grüße Uwe

    Hallo zusammen.

    Komme gerade von meinen Eltern. Mutter ist da sehr redsam wenn man etwas erfahren will. Oder erzählt zwar immer die selben Geschichten, wenn ich aber merke das ihr das zu nahe geht höre ich auf. Papa muss man schon überlisten, meistens kommt immer : ich kann mich nicht erinnern, oder ich will von dem Mist nix mehr hören. Gibt immer schlechte Laune zwischen den beiden. Das ein wenig OT. Also, Mutter meinte, nach dem Bombenangriff im Oktober 1944 der über Duisburg zwei Tage dauerte, gab es für sie als Totalgeschädigte zwei mal 500 Mark. Im Jahr 1942 wurden nur eine Wand von innen neu verputzt. Ob es da noch Geld für Schäden am Inventar gab weiß sie nicht mehr. Für die Bezugscheine für Bombengeschädigte , die ich heute teilweise noch habe, gab es natürlich nichts. Es war halt nichts da. Da die Sirenen am zweiten Tag nicht mehr funktionieren, wurden sie von der nächsten Welle überrascht und schafften es nur bis in den Keller, und verließen diesen über das Nachbarhaus. Das einzige was gerettet wurde war das was sie am Laib trugen.


    Papa weiß natürlich nichts. Das war mir eigentlich klar.


    Ich gucke gleich mal in den alten Unterlagen im Keller, die ich dann wohl in einen der oberen Etagen lagern werde.


    Grüße

    Hallo allerseits.

    Ich muss mal nachsehen, ich glaube ich hab noch irgendwelche Bescheinigung über Zahlungen für Bombenschäden an meine Grosseltern. Kleiderkarten etc. für Fliegergeschädigte, hieß das meine ich, habe ich auch noch. Aber das sollte ja soweit bekannt sein. Zudem kann ich heute Abend mal meine Elt fragen.

    Grüße Uwe

    Hallo allerseits.


    Um noch mal auf den 11. Februar zurück zukommen. Vielleicht ist auch ein Angriff von zb. Mosquito's gemeint. Denn jeder Angriff der Alliierten im Reichswald oder Goch etc.wurde vorbereitet von Artillerie, Schlachtfliegern und Jägern. Irgendwo stand auch das die seit Woche hochliegende Wolkendecke erst am 13. Februar erstmals aufriss und die Sonne durchließ. Bei Bedarf reiche ich natürlich die Quellenangaben nach. Leider fehlt mir im Moment die Zeit alle Bücher durchzuackern.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo allerseits.


    Am 11. Februar kann kein Angriff auf Kleve stattgefunden haben. Am 10. morgens um 05:20 kämpften die ersten Einheiten der Alliierten ( 129. Brigade der 43. Division ) Kleve, auch gegen das 16.Fallschirmjäger-Regiment. Am Abend des 11. Februar waren die Kämpfe in der Stadt zuende.


    Quelle: Niederrheinisches Land im Krieg, Seite 115-117.


    Grüße Uwe

    Hallo zusammen.


    Wenn Trautmann, als einer der wenigen Überlebenden des Bombenangriff am 11.Februar 1945 auf Kleve überlebt hat, käme meiner Meinung nach nur das 19. und 20. Fallschirmjäger-Regiment in Frage. Ich bin mir fast sicher daß diese beiden Einheiten zu dem Zeitpunkt rund um Kleve standen. Werde ich gleich wenn ich zu Hause bin mal in meinen Büchern nachsehen.


    Grüße Uwe

    Hallo Uwe

    Solltest Du dich auch für die Muna Xanten interessieren, solltest Du dir die Dissertation von Ralph Trost runterladen (Xanten, eine gänzlich zerstört Stadt) Dort hat glaube ich Ralph die Muna des öfteren auch ausführlich erwähnt. Natürlich mit jeder Menge Quellenangaben und Fussnoten. Vielleicht ist was für dich dabei.

    Ich glaube in meinem Link ist auch die Dissertation als Quelle angeben.


    Grüße Uwe


    Vor der Seuche wurden dort auch des öfteren Führung durchgeführt. Schon interessant.

    Hallo Uwe.


    Von der Muna in Xanten, quasi bei mir um die Ecke, stehen nur noch ein paar Schuppen. Und das Verwaltungsgebäude, dort ist seit den 50 er Jahren ein Krankenhaus etabliert. Das Gelände rundherum ist nach einer Explosion immer noch wegen möglichen Munitionsresten gesperrt.


    Die Opfer bzw was davon über war wurden in Xanten beigesetzt. Viele Särge blieben leer, gefüllt mit Sand und Erde


    Weiteres siehe hier :

    https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-287932


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo Arnd.


    Gut, geboren im Herzen des Potts. Aber vor fünfzig Jahren aufs Dorf gezogen. Da haben wir noch nicht hier gewohnt da haben wir hier schon bei meiner Tante hier im Dorf neben an alles mitbekommen und natürlich "mitgeholfen"

    Zu Hühnern. Ich meine Opa Smits hat uns mal gezeigt wie man Hühner ruhig kriegt. Zack umdrehen und mit dem Finger über das Brustbein. Aber so genau weiß ich das nicht mehr..

    Tauben wurde der Hals umgedreht und langezogen.

    Langohren bekamen den Karnickelfangschlag mit der Handkante.

    Doch einmal beim Rind hat der Bolzen wohl nicht richtig getroffen, Wir Blagen wurden sofort mit einem vollkommen unmißverständlichen Schrei "sofort Raus hier" aufgefordert den Raum zu verlassen. Das Rind war zwar "kurz" am Träger fixiert doch es hat mächtig rumrandaliert.


    Am leckersten fand und finde ich heute noch, gebratenen Panhas mit Kraut. (Rübenkraut) auf Schwarzbrot, natürlich selber bemacht und dick Butter drauf. Oder gekochten Schinken im Weckglas.

    Räuchern hab ich schon ewig nicht mehr gemacht. Weder Fleisch noch Fisch. Schade eigentlich.


    Grüße Uwe

    Hallo Arnd.


    Ich als Land-Ei war schon auf einigen Hausschlachtungen dabei, oder bei einem Kollegen in Italien, dort wurde des Öfteren von der Schußwaffe gebrauch gemacht. Dann wurde auch beim Verwursten geholfen. Ist heute nun mal nicht meht so einfach. Sollte der Schussapparat mal klemmen wurde auch schonmal der Vorschlaghammer geholt. Dann auf die Leiter gebunden und das Weidezaungerät am Schwein angeklemmt.

    Opa Smits, nicht mein Opa, hat die Hühner nach der fachgerechten Enthauptung auf dem Hackklotz immer losrennen lassen, und wir als Blagen hinterher- Karnickel abziehen waren wir immer tatkräftig dabei. Was mit den Herbstkatzenjungen immer passiert ist erspare ich mir.


    Grüße von linken Niederrhein



    Grüße Uwe

    Hallo zusammen.


    Keine Resonanz von Noeneors.


    Von der Fliese her tippe ich auf 300x300. Zum Größenvergleich.

    Angeblich gegenläufige Spindeln. So noch nicht gesehen bei handgeführten Arbeitsmaschinen. Stationäre zu Hauf, auch mit x-Spindeln.


    Heißt für mich eigentlich auch ein linkes und ein rechtes Gewinde. Das kann ich aber nicht zweifelsfrei erkennen. Beidseitigarbeitende Futter haben Morsekegel und halten Kraftschlüßig. Oder ggf noch mit einer Zentrierschraube, eingeklebt, zum Spannen. Selber "Geschnitzt" ist das Gerät auch nicht. Ohne weitere Informationen wird das so nichts. Da muß doch irgendwo eine Kennung ; Stempelung oder in den Gehäuseteilen mit eingegossene zb. Teilenummern sein.


    Grüße Uwe

    Mahlzeit.


    Ist das vielleicht mal auf ein Schnellspannfutter umgerüstet worden? Dahinter ggf. Staubschutz aus Kunststoff. Wäre es möglich das der Rundstab zum Arretieren des Getriebes zum Werkzeugwechsel dient. Dort sind auch zwei Bohrungen im Gehäuse zu sehen, oder es fehlen Schrauben. Stromversorgung 110 Volt Gleichstrom ?


    Grüße Uwe

    Hallo Many.


    Ich habe gerade in den Erstgrablagen folgenden Soldaten der Sanitäts-Kompanie 500 eingestellt:


    Weber, Johann

    Sanitäts-Kompanie 500


    Nachname: Weber

    Vorname: Johann

    Dienstgrad: Soldat

    Geburtsdatum: 15.05.1912

    Geburtsort: Köln-Lindenthal

    Todes-/Vermisstendatum: 05.02.1942

    Todes-/Vermisstenort: Malo-Archangelsk


    Erstgrablagen


    Grüße Uwe