Posts by Uwe Sewing

    Hallo allerseits.


    Apropos Sondler.

    Hier hat einer dieser Spezies in Heerlen/NL eine amerikanische Anti- Panzer-Mine ausgebuddelt, dies in ein Handtuch gewickelt, sicherheitshalber noch eine Plastiktüte drum, und diese auf einer Polizeistation abgegeben. Der Transport war auch sehr umsichtig.

    Die Wache und umliegendes Stadtviertel wurden schlagartig evakuiert.


    https://www.1limburg.nl/vinder…cooter-naar-politiebureau


    Grüße vom linken Niederrhein Uwe

    Hallo Karl.


    Natürlich ist die Verwendung von STAHL in der Herstellung von Neuen Stahl sinnvoll und erstrebenswert. Erstens als Kühlschrott im Konverter, oder direkt im Elektro-Ofen. Spart den Umweg der Sauerstoffreduktion im Erz wo aus Eisenoxid, bekannt als Rost, Eisen ( Roheisen) im Hochofen hergestellt wird.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo zag , Hallo Viktor.


    Das Zerlegen und separieren sehen ich als nicht das Problem an. Klare Ansage das dahin das dahin, das geht nach Anweisung an das Personal ganz einfach, das erfordert dann nicht weiter Fachpersonal.

    Und, wie gesagt, es wird nach der Schmelze eine Probe gezogen und nachlegiert. Da ja auch ein Teil der Legierungszuschläge "verbrennen" . Das funktioniert ja auch zum Beispiel in jeder Alu-Hütte. Ich meine mal Bilder gesehen zu haben über ein Betrieb in Grevenbroich der Flugzeugteile gelagert hatte.


    Hochofen ist schon faszinierend.

    War zweimal direkt vor Ort, einmal bei der Meisterschule und einmal bei der Ausbildung in der Schweißfachmannschule. Nur heutzutage beim permanenten Abstich gibt es da nicht mehr viel zu sehen.

    Selbst vorher und nachher, als ich beruflich da war, ist das trotzdem ein faszinierendes Spektakel, diese , OK, Urgewalt zu beherrschen. Genau wie in einem Elektro-Stahlwerk oder in einem Gießereibetrieb.

    Also, Stahl in den Hochofen einzubringen mach für mich keinen Sinn. Der überflüssige Kohlenstoff , Viktor, wird eh im Konverter mit Sauerstoff "ausgeblasen"

    Das Problem ist für viele der Unterschied zwischen Eisen und Stahl.


    Das ist wohl die Masterfrage Zag, wie und wo würde das zerlegt, bzw angeliefert. Waren die wiederaufgebauten Stahlwerke im Osten ggf dafür auch in Planung?

    Belegbare Dokumente wären da schon hilfreich.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo allerseits.

    Eigentlich ein Interessantes Thema für son ollen Metaller.

    Habe mir jetzt mal das ganze Thema durchgelesen.

    Natürlich gab es reichlich Probleme den kostbaren Panzerstahl zu bergen. Selbst wenn das Wrack ausgebrannt war , ist der Stahl meiner Meinung nach immer noch gut genug, wenn er Sortenrein, wie auch immer eingeschmolzen wird. Da wird halt eine Chemische Analyse angefertigt und nachlegiert um die erforderliche Qualität zu erzeugen.

    Gerade die Legierungszuschläge waren ja nicht einfach zu bekommen, wie hier zb. Mangan.

    Aber da beißt sich die Katze selbst in den Schwanz. Keine Rohstoffe, keine Zuschläge, Manpower, Transportmöglichkeit, keine neuen Waffen.

    Aber ob nicht alles , zumindest während der Jahre bis Mitte 1941 getan wurde diese Recource zu nutzen ?

    Eine Möglichkeit, Karl, wäre vielleicht die Archive der Stahlwerke. Vielleicht liegen dort Zahlen vor über den Eingang von Panzerstahl zur Verwertung.


    Grüße vom linken Niederrhein Uwe

    Hallo Uwe.


    Das ist mir vollkommen neu das Stahlschrott mit in den Hochofenprozess eingebracht wird. Wo und in welchem Stahlwerk wird das den so praktiziert?

    Ich kenne nur das Verfahren wo die Zuschläge aus Erz, in welcher Form auch immer, Koks und Kalk bestehen.

    Der Einsatz von Kühlschrott im Konverter zur Stahlherstellung aus Roheisen aus dem Hochofen ist mir durchaus bekannt.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Schönen guten Abend.


    Ich wünsche Euch allen , ein schönes Osterfest.

    Macht trotzdem das Beste draus.

    Und, bleibt gesund.


    Schöne Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo Stephan.


    Stimmt, dicker Brocken.


    Mal sehen, ich hab vorhin schon auf der Arbeit via Handy versucht über das Lexikon herauszufinden welche Einheit die " verloren" haben könnte. Denke irgendwie unterstellt der 1. Fallschirm Jäger Armee. Mal sehen ob man lokalisieren kann wer in Deurne gelegen haben könnte.

    Vielleicht suche ich gleich mal, aber nach 13 Stunden unterwegs, erstmal wichtigeres zu erledigen.


    Grüße vom linken Niederrhein

    Hallo zusammen.


    Ich bin berufsbedingt, komme aus dem Rohrleitungs-Behälter- Metall- und Anlagenbau, sehr viel rumgekommen, Auch in der Lebensmittelmittelindustrie wie Molkereien, Bäckerein etc, aber eine dergleichen Maschine, obwohl da teilweise auch museumsreife , noch voll funktionstüchtige liefen , hab ich dort nicht gesehen.

    Die Knetmaschine des Bäckers , man möge mich Lügenstrafen, ob industriell oder beim Bäcker neben an, mischt eigentlich nur die Zutaten und knetet sie durch.

    Mit der Hilfe eines Knethakens, wobei die Schüssel oder der Behälter meistens nur unter den Knethaken geschoben wird. hat auch jeder an seinem Küchenmixer, Das später Auskneten, Dehnen und Wirken des Teiges erfolg entweder manuell oder in der Industrie mit Maschinen.


    Zur angesprochenen Hydraulik Vielleicht ist ja auch das Öl ausgelaufen, und im dem Sack waren Spelzen aus einer Kornmühle die zum Binden des Öl genommen wurde.

    Es eignet sich ja auch Sägemehl und Späne bestens für diesen Zweck-


    Nur so ein Gedanke, bin gespannt was am Ende dabei raus kommt.


    Grüße Uwe


    Nachtrag :


    Hallo Justus, und genau das meinte ich mit Firmen die sich auf mobile Zerspanung spezialisiert haben. Die kommen zb in Steinbrüche und spindeln in Bagger-oder Brecheranlagen neue Buchsen ein. Das spart zumindest die Transporte der Großmaschinen oder ein komplettes zerlegen.


    Ich habe das Bild gerade zu einer Maschinen und Vorrichtungsbau Firma geschickt, der Seniorchef und Konstrukteur ist 77 Jahre alt, mal sehen was er dazu zu sagen hat.

    Hallo zusammen.


    Ich weiß nicht, bei der Menge an Stellmöglichkeiten die sich durch die Vielzahl von Handräder gegeben ist, und da das Oberteil in , meiner Meinung nach, einer Schwalbenschwanzführung läuft, bezweifle ich, das das bei einer Teigknetmaschine von Nöten ist.


    Grüße Uwe

    Hallo ZAG.


    Die Idee ist gar nicht schlecht.


    Du meinst bestimmt eine mobile Karusselldrehbank.

    Es gibt ja jede Menge Firmen die sich auf Mobile Zerspanung ,wie zb. Ausspindeln , Aufbuchsen an Baumaschinen oder in Industrieanlagen spezialisiert haben. Habe sowas schon live erleben können.


    Warum sollte es damals sowas nicht gegeben haben ?


    Grüße vom linken Niederrhein

    Moin,

    wenn man dem link folgt, ist auch eine pdf zu finden.


    Gruß

    Christian

    Hallo zusammen.


    Die PDF habe ich gerade in den Tiefen meines PC gefunden, mehr oder weniger per Zufall.

    Durchgeblättert hab ich sie jetzt nicht gerade, deswegen kann ich zum genauen Inhalt im Moment wenig sagen.

    Ich dachte nur, da diese hier noch nicht in der Liste ist , stell sie Mal ein , wird bestimmt für den ein oder anderen von Interesse sein.


    Grüße vom linken Niederrhein


    Nachtrag:


    Jetzt ist mir gerade eingefallen warum ich mir die PDF damals heruntergeladen habe.

    In einem privaten Tagebuch eines Alpener Bewohners werden Überflüge von V2 erwähnt, und ich wollte heraus finden ob ich die Abschussstelle lokal eingrenzen könnte.

    Naja, eins von vielen Dingen die liegen bleiben weil man anderen Projekten mehr Zeit widmet.

    Hallo zusammen.


    Titel: Die Fernrakete V 2 und ihre Starträume in den Kreisen Borken, Coesfeld und Steinfurt


    Verfasser : Brahm, Reinhard


    Erschienen: 2007


    Inhaltsverzeichnis :


    1 Einführung

    -Untersuchungsgebiet

    -Die Anfänge der privaten Raketenforschung in Deutschland

    -Raketenforschung unter militärischer Federführung


    2 Die V-Waffen

    --Das Aggregat 4 (V2) und die Fi 103 (V1)

    --Das A4 auf dem Weg zur Kriegsrakete

    --Die Fernrakete A 4

    --Das militärisch Neue an der Fernrakete V2

    --Fernraketen als „Vergeltungswaffen“

    --Kriegseinsatz des A4 aus den hiesigen Kreisen ohne bauliche Vorrichtungen

    --Aufgaben der Fernraketenkompanien im Kriegseinsatz


    3 Die Einsatzgruppen Nord und Süd und ihre Einsatzorte

    -Einsatzführung der Fernraketeneinheiten

    -Ersteinsatz des A4 in den Niederlanden

    -Alliiertes Luftlandeunternehmen

    -Die Art.Abt. 485 setzt sich nach Westfalen ab

    -Die V-Waffeneinheiten

    --Die einzelnen Abteilungen

    --Der Stab der Art.Abt. 485

    --Die 1./Art.Abt. (mot) 485

    --Die 2./Art.Abt. 485

    --Die 3./Art.Abt. 485

    --Die SS-Werfer Batterie 500

    --Der Werkstattzug Marek in Metelen

    -V2-Feuerstellungen, Aufstellungsräume und Anlieferungsbahnhöfe

    -Das neue Transport- und Einsatzkonzept

    --Hauptzielgebiete der Fernraketen

    --Berührungspunkte von V1- und V2-Kräften im hiesigen Raum

    --Alliierte Fliegerangriffe und niederländischer Untergrund

    --Sicherungskräfte

    --Veränderungen an der A4 im Kriegsverlauf

    --Starträume der V2 in den Kreisen St, Coe und Bor

    --Die II./485 im Raum Heek, Schöppingen, Darfeld, Metelen

    --Starts und Fehlstarts

    --Das Ende des V-Waffeneinsatzes

    --Die Einschätzung der militärischen Bedeutung der V-Waffen im Kriegseinsatz


    Anhang

    1 Gespräche mit Zeitzeugen und Quellenrecherchen

    2 Quellen

    3 Literatur


    Quelle : https://epflicht.ulb.uni-muens…/content/titleinfo/432003


    Grüße Uwe

    Hallo Sven .



    Ich kämpfe mich gerade durch : Der Krieg geht zu Ende von Ludwig Hügen, teilweise sehr unübersichtlich.


    Da ich gerade eine Aufstellung über Rheindalen machen wollte, ist mir bei der Recherche nach dem Reichsgau, hier Düsseldorf, aufgefallen das beim Einstellen der Einheiten :


    Volkssturm-Bataillon Kempen


    Volkssturm-Bataillon Krefeld / Ortsgruppe Forstwald


    ein Fehler unterlaufen ist. Diese Volkssturm-Einheiten gehören zum Gau 6/Düsseldorf.


    Mit Rheindahlen werde ich später einstellen, da ich jetzt was essen werde, mich in den Zug setzte und nach Gladbach ins Stadion bewege.


    Schönen Sonntag, Uwe

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon Krefeld / Ortsgruppe Forstwald


    Aufstellungsort:

    Krefeld-Forstwald und Lindental , Reichsgau Düsseldorf


    Aufstellungszeitpunkt oder -raum:

    Unbekannt


    Einheitsführer:

    Unbekannt


    Einsatz:

    Sollten zur Verteidigung von Panzersperren an der Gladbacherstraße, Edelstahlwerke Krefeld eingesetzt werden.


    Besonderheiten / Vermerk:

    250 männliche Einwohner in einer Kompanie .

    Bewaffnung: Jeder zweite Mann bekam ein Gewehr der italienischen Faschisten-Jugend, dazu Munition aus Patronen des deutschen Karabiners 98.


    Verbleib:

    Zitat: Als schließlich die ersten amerikanischen Artilleriegeschosse über dem Forstwald orgelten und im Krefelder Stadtgebiet einschlugen, kam der Befehl der Kreisleitung, der Volkssturm habe sich über die Rheinbrücke in Uerdingen auf die rechte Rheinseite abzusetzen; Treffpunkt Wuppertal. Der Lindenthaler Ortsgruppenleiter befahl einen geschlossenen Marsch durch die Stadt. Eine völlig unmögliche Anordnung, eine Marschkolonne durch ein Gebiet zu schicken, das unter feindlichem Beschuß lag. Der Kompanieführer des Volkssturmes annullierte daher den Befehl und teilte die Kompanie in kleine Gruppen ein. Die Gruppenführer schickte er mit der Parole auf den Weg: „Wer die Brücke in Uerdingen erreicht, ist selber Schuld, denkt daran, daß eure Kinder und Frauen zu Hause euch jetzt sehr nötig brauchen". Alle Gruppenführer haben sich daran gehalten und ihre Männer nach Hause geschickt. Das bedeutete praktisch die Auflösung der Volkssturmkompanie


    Quelle:

    https://derforstwald.de/archiv/archiv-ab-1972/

    Heft 13 und 24


    Auf Ergänzungen freue ich mich!


    Grüße Uwe


    Edit: Reichsgau geändert / eingefügt (Sven30)

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon Kempen


    Aufstellungsort:

    Kempen / Reichsgau Düsseldorf


    Aufstellungszeitpunkt oder -raum:

    Am 19. November 1944 aufgestellt In Kempen, Schmalbroich und St. Hubert


    Einheitsführer:

    Unbekannt


    Einsatz:

    Sollten zur Verteidigung von Panzersperren eingesetzt werden.


    Besonderheiten / Vermerk:

    960 männliche Einwohner aufgeteilt auf fünf Kompanien.

    Bewaffnung: Einige Panzerfäuste, und jeder sechste oder siebte ist mit einem Gewehr, als Beutestück aus Italien, Polen, Dänemark, Holland oder Frankreich ausgerüstet, teils aus dem Ersten Weltkrieg.


    Verbleib:

    Selbstauflösung am 02.03.1945


    Quelle:

    https://rp-online.de/nrw/staed…r-keine-rede_aid-21902719


    Auf Ergänzungen freue ich mich!

    Grüße Uwe


    Edit: Reichsgau geändert / eingefügt (Sven30)

    Hallo Sven.


    Ich weiß nicht wie ich das als eigenes Thema einstellen soll, es ist ja nur eine Ortsgruppe.


    Wenn man sich so durchließt, in Bücher oder im WWW habe ich den Eindruck das hier am linken Niederrhein mehr oder weniger jeder Bürgermeister und oder Ortsgruppenleiter seinen eigenen Volkssturm aufgestellt hat. Ohne irgendeinen Zusammenhalt, Strukturen oder der Gleichen.

    Das bestätigt sich doch bei der Geschichte über die Gruppen des Herongen Volkssturmes .


    Wenn es nicht so tragisch wäre, an den letztem Tagen des Krieges hier noch unnötig vollkommen sinnlos "Menschenmaterial" zu verheizten, und auch die Bevölkerung in Gefahr zu bringen, könnte man fast ins schmunzeln geraten.


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Volkssturm Einheit.:


    Bezeichnung:

    Volkssturm Kreis Geldern - Ortsgruppe Herongen


    Aufstellungsort:

    Herongen / Reichsgau Essen


    Aufstellungszeitpunkt:

    Unbekannt


    Einheitsführer:

    Unbekannt


    Einsatz:

    Der Heronger Volkssturm sollte am 28.02.1945 der 190.ID unterstellt werden, wegen der Absetzbewegung am folgenden Tag wurde ihnen mitgeteilt das die 190.ID kein Verwendung hätte. Sie sollte sich beim Bataillonsführer des Volkssturm in Aldekerk melden. In der Nacht vom 1. auf den 2. März radelte eine Gruppe von 33 Mann nach Aldekerk. Von da aus wurde sie nach Nieukerk anschließend nach Eyll geschickt. Dort stell man dann fest, das für die Gruppe weder Ausrüstung noch Waffen zur Verfügung standen.


    Besonderheiten / Vermerk:



    Verbleib:

    Da keinerlei Verwendung bestand radelte die Gruppe zurück Richtung Herongen. Kurz vor Herongen geriet die Gruppe unter Beschuß der Amerikaner. Nach Einbruch der Dunkelheit sickerten die Männer zu ihren Wohnungen in Herongen ein.


    Quelle:

    Heinz Bosch, Der zweite Weltkrieg zwischen Rhein und Maas



    Grüße Uwe


    Edit: eingefügt (Sven30)