Posts by Hannchen

    Hallo!
    Heute konnte ich ein Foto der


    Heereslehrschmiede Brünn
    12. Beschlagsschmiedelehrgang vom 01.12.1940 bis 31.01.1941


    erstehen. Vielleicht ist es für die eine oder den anderen von Interesse ;) ...


    Beste Grüße
    Hannchen

    Hallo,
    und vielen Dank Euch beiden für die Antworten. In meinem Fall handelt es sich um den Arbeitsgau Schleswig-Holstein. Sitz der Arbeitsgauleitung war in Kiel. Habe ich es richtig verstanden, dass die Stabswache dann in Kiel gewesen sein muss oder gab es in den einzelnen Gruppen/Abteilungen auch jeweils Stabswachen?


    Nochmals vielen Dank und einen schönen Abend!


    Hannchen

    Hallo!
    Ich brauche mal wieder euer geballtes Fachwissen :D !
    Vor einigen Tagen habe ich ein Buch ("Der Arbeitsdienst - Ein Bildberichtbuch") meines Großonkels von meiner Mutter bekommen. Die Widmung lautet "Dem Arbeitsmann...zur Erinnerung an die Gaustabswache zu Weihnachten 1938. 24.12.1938. Oberstarbeitsführer."


    Nun meine Frage: Was ist eine Gaustabswache? Ich entschuldige mich auch wieder dafür, falls es sich um eine doofe Frage handeln sollte, aber im Internet bin ich leider auch nicht schlauer geworden ?( ...


    Viele Grüße
    Hannchen

    Hallo, Karl!


    Quote

    Original von Karl Grohmann
    wo konnten sich die Mannschaften in der Kaserne aufhalten ( Kantine etc.) und gab es dort Alkohol.


    Im Anhang sieht man die 1. Batterie Artillerie-Ersatz-Abteilung 158 in einer Kaserne in Flensburg an Neujahr 1940. Ich finde, es sieht aus, als hätten sie zumindest zum Jahreswechsel Alkohol gehabt :) .


    Viele Grüße
    Hannchen

    Hallo!
    Ich bin mir nicht sicher, ob es bereits Infos über diese Lager gibt, da ich nicht alle Einträge gelesen habe.


    Heute habe ich einen Artikel in der "Eckernförder Zeitung" vom 21.01.1938 gelesen, den ich Euch zu diesem Thema nicht vorenthalten möchte ;) :


    "Vom weiblichen Arbeitsdienst
    In Schleswig-Holstein sind folgende Lager des Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend in Vorbereitung:


    - Nordhackstedt
    - Groß-Solt
    - Klein-Jörl
    - Großenwiehe
    - Tegelwang
    - Bollingstedt.


    Es handelt sich zum Teil um vorhandene feste Unterkünfte – verschiedene werden nur ausgebaut – zum Teil aber auch um neue Holzhäuser im Kreise Flensburg. Die sechs Lager sollen im Laufe der beiden nächsten Monate, spätestens im April, mit durchschnittlich je 33 Arbeitsmaiden, 3 Kameradschaftsältesten, 3 Gehilfinnen und einer Lagerführerin belegt werden. Damit erhöht sich die Zahl der Arbeitsmaiden mit ihren Führerinnen im Gau von 280 auf 520."


    Viele Grüße
    Hannchen

    Hallo, Rolf!
    Auf dem Foto sieht man leider nicht viel. Auf der Rückseite steht "Husum", mehr nicht. Könnte vielleicht ein Tagesausflug gewesen sein? Auf Friedrichstadt bin ich ja nur wegen des Berichtes von Martin Blanken gekommen...


    Viele Grüße
    Hannchen

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    • img037.jpg

      (139.38 kB, downloaded 585 times, last: )

    Hallo, Rolf!
    Vielen Dank für Deine Bemühungen und Infos!


    Mhm, vielleicht wurde fälschlicherweise Friedrichstadt genannt, weil "Bargen" einfach nicht bekannt ist?! Naja, das wird man jetzt vermutlich nicht mehr herausfinden. Trotzdem weiß ich ja jetzt mehr.


    Nochmals dankeschön und viele Grüße!
    Hannchen

    Hallo, Dagmar!


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    Original von schmiddel


    warum wurden Sterbefälle erst so viele Jahre später beim Standesamt angezeigt.


    Vielleicht kann ich Dir bei dieser Frage vielleicht ein bißchen weiterhelfen, da ich Standesbeamtin bin.


    Normalerweise wurden die Kriegssterbefälle bei dem Standesamt des letzten Wohnortes beurkundet. Das Standesamt I in Berlin hat nur beurkundet, wenn es keinen inländischen Wohnort bzw. gewöhnlichen Aufenthaltsort gab. Allerdings wird dort auch die Kartei über gerichtliche Todeserklärungen geführt. Beides konnte sich über Jahre hinziehen. Oder man wusste vorher tatsächlich nichts von dem Tod? Daher kommt diese späte Beurkundungsdatum vermutlich zustande...


    Viele Grüße
    Hannchen

    Hallo!
    Und vielen Dank für die Identifizierung der Fotos!


    Zu den Wehrmachtstransporten NACH Frankreich habe ich noch eine Frage:


    Ich dachte immer, dass die 170. Inf.Div. in 4 Gruppen nach Paris marschiert ist. Kann damit auch der Transport INNERHALB gemeint sein? Der Rückstransport kann es nicht gewesen sein, weil der im Winter war und mein Großonkel auf dem Foto nur einen Pullover trägt. Sorry, falls es mal wieder eine doofe Frage ist...


    Ach so, doch noch eine zweite Frage:
    Der Panzer Somua S35: Wo wurde der eingesetzt, bzw. könnte man anhand des Fotos ungefähr einschätzen, wo es entstanden ist? Da es ein Foto meines Großonkels ist (7. Artillerie Regiment 240) müsste das Foto wohl im Juni 1940 aufgenommen worden sein.


    Tausend Dank und viele Grüße!
    Hannchen

    Hallo zusammen!
    Heute habe ich die Antwort der Bürgermeisterin von Lagny-le-Sec auf meine Mail (ob es irgendwelche Informationen über das Schloss aus der Zeit des 2. WK gibt) erhalten:


    "Mairie [mairie.lagnylesec [at] wanadoo.fr]:
    Bonjour,
    Nous sommes désolés, mais nous n’avons aucune information sur ce sujet.
    Cordialement"


    Kennt sich vielleicht jemand mit Emailadressen in Frankreich aus? Ich finde die etwas "komisch" und die Antwort auch etwas sehr kurz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es gar keine Infos gibt. Naja...


    Liebe Grüße
    Hannchen



    Email-Adresse verfremdet; auch Bürgermeisterämter
    freuen sich, keine Spam-Mails zu bekommen =); kkn

    Hallo nochmal :D

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    Original von Hannchen
    In diesem Zusammenhang werden aber auch Orte wie Reims und Compiègne erwähnt, die allerdings ziemlich abseits der o.g. Route liegen.


    Ich habe gerade noch einmal nachgelesen. Blanken schreibt "Als am 17.06. die Nähe von Compiègne erreicht ist, nutzt mancher die Gelegenheit, den Ort der Waffenstillstandsverhandlungen nach der deutschen Kapitulation am 11. Nov. 1918 aufzusuchen." An diesem Tag war das Quartier in Vierzy, das ca. 50 km weit entfernt lag. Gab es motorisierte "Tagesausflüge" bei einem Vormarsch? Könnte man damit auch den "Abstecher" nach Reims erklären?


    Danke und liebe Grüße
    Hannchen

    Hallo, liebes Forum,
    nach der Freude über des Rätsel´s Lösung, um welches Schloss es sich auf einem Foto gehandelt hat (siehe http://www.forum-der-wehrmacht.de/thread.php?threadid=28460), tauchen gleich wieder neue Fragen auf.


    Seit einiger Zeit bin ich dabei, den Weg meines Großonkels während des Krieges nachzuzeichnen. Momentan versuche ich nachzuvollziehen, welchen Weg seine Einheit nach Paris gegangen ist und bin leicht verwirrt ?(


    In dem Buch von Martin Blanken steht "Um den Nachschub zu den an der Front im Kampf stehenden Armeen nicht zu stören, ergeht die Anweisung, auf Nebenstraßen auszuweichen. Da gibt es dann manche Überraschung, daß wegen gesprengter Brücken erhebliche Umwege in Kauf genommen werden müssen." Weiß jemand, wie groß diese Umwege tatsächlich waren? Denn wenn ich bisher die Orte einigermaßen korrekt verfolgt habe, waren das manchmal extreme Umwege. Der Vormarsch fand in 4 Marschgruppen statt. Die sind ja vermutlich nicht alle denselben Weg gegangen, oder?


    In dem Buch von Martin Blanken sind ebenfalls die einzelnen Etappen aufgezählt, manchmal auch nach Einheiten/Abteilungen, aber nicht immer, daher weiß ich nicht genau, ob die Wege so richtig sind.


    Danach wäre der Weg: Maastricht - Tongres - Waremme - Grand Leez - Gosselies - Barbencon - Wignehies - Liesse - Vailly a.d. Aisne - Vierzy - Acy en Multien - Aulnay sous Bois - Paris


    In diesem Zusammenhang werden aber auch Orte wie Reims und Compiègne erwähnt, die allerdings ziemlich abseits der o.g. Route liegen.


    Hat jemand eine Erklärung, wie das Zustande kommt?


    Hoffentlich habe das jetzt alles einigermaßen korrekt und verständlich wiedergegeben. Vor allen Dingen hoffe ich, dass diese Frage nicht allzu doof ist  :(


    Viele Grüße
    Hannchen

    Hi,
    weiter unten auf der Seite steht, dass das Schloss mehrere Jahrzehnte zur "Hospizarbeit" verwendet wurde. Im französischen ebay habe ich eine alte Postkarte mit der Überschrift "Lagny-le-sec - Maison de convalescence" gefunden (leider ohne Zeitangabe). Google übersetzt das mit "Pflegeheim".


    Vielleicht wurde das Schloss während des 2. WK als Lazarett genutzt? Das würde zumindest die Männer in weißer Kleidung (auch am Fenster) erklären.


    Mal sehen, was man noch so findet...


    LG
    Hannchen