Posts by KWER

    Hallo Wolfgang,

    Eugen Flad war Heeresangehöriger.

    Nach Kriegsende, auf den Treffen der "OdR", hat sich dann die entsprechend enge Verbindung entwickelt.

    Gruß Tilo

    Hallo,

    ich vermute Luftschutzpolizei, die hatten eine Zeit lang diese Gross-Schwingen an der Mütze,

    später dann den normalen Polizeiadler, oder auch einfach den Luftwaffen-Adler.

    Grüße, ZAG

    Hallo,


    definitiv Luftschutz.

    Das "J" oder "I" am Ärmel kann ich auch nicht deuten.

    Gruß Tilo

    Hallo Wolfgang,


    es handelt sich um Eugen Flad.


    "Gefreiter Eugen Flad (1921-2002) aus Wendlingen bei Stuttgart vom Füsilierbataillon 252...

    Eugen Flad wurde am 12. März 1921 in Wendlingen geboren.

    Nach Abschluss der Schule begann Eugen Flad eine Ausbildung zum Mechaniker. Nach erfolgreichen Abschluss der Ausbildung arbeitete er in diesem Berufsfeld, bevor er am 31. Januar 1943 zur Ableistung seines Wehrdienstes eingezogen wurde. So wurde er dem Ersatz-Jäger-Regiment 56 der 5. Jäger-Division zugeteilt, die damals in Kolmar stationiert war, wo er seine militärische Grundausbildung erhielt. Nach der Ausbildung wurde er als MG-Schütze eingesetzt.

    Es folgte seine Versetzung zur 297. Infanteriedivision, die nach dem Untergang in Stalingrad im April 1943 bei Bordeaux neu aufgestellt wurde, und zu dieser Zeit in Bretagne an der Atlantikküste zum Einsatz kam. Ab Mai 1943 übernahm sie Sicherungsaufgaben im Raum Belgrad, Jugoslawien.

    Als im Dezember 1943 der anhaltende Stellungskrieg um Witebsk im Kampfraum der Heeresgruppe "Mitte" entbrannte, erhielt Flad seinen Stellungsbefehl zur 2. (Radfahr) Kompanie des Divisions-Füsilier-Bataillon 252 (A. A.) der 252. Infanterie-Division, wo er als MG-Schütze I [2] an die Front nordöstlich von Witebsk, in der Nähe des Loswida-Sees, zum Einsatz kommen musste. Dort entwickelte sich der junge Flad innerhalb seines Bataillons zum "Nachhutspezialist" des Div.Füs.Btl. 252, das zu einer "Feuerwehr" der Division wurde.

    Das bedeutete, dass es stets an den Brennpunkten zum Einsatz kam und oft die Nachhut war und ihren Kameraden den Rücken freihielt.

    So konnte die 252.ID die Angriffe zweier Armeen der Roten Armee im Zuge der fünfwöchigen Schlacht um die Jahreswende 1943/44 abwehren. Auch während der zweiten Schlacht um Witebsk im Februar 1944 blieben der Rote Armee jegliche Vorstöße versagt.

    Im Lauf des Frühjahrs 1944 verdichteten sich die Erkundungsergebnisse dahingehend, dass die Rote Armee im Kampfraum starke neue Kräfte zusammenzog und neue Angriffe im großen Stil vorbereitete. Während dieser kurzen Kampfpausen baute die 252. ID ihre Abwehrstellungen entsprechend aus und bekämpfte im Hinterland Partisanen. Am 22. Juni 1944 war es soweit und der erwartete Großangriff sollte beginnen. Im darauffolgenden Kampfgetümmel wurde die 252. ID von der Heeresgruppe "Mitte" zur Heeresgruppe "Nord" abgespalten. Während der harten Abwehrkämpfen ums nackte Überleben, die von den völlig erschöpften, abgekämpften deutschen Soldaten alles abverlangte, wuchs der Gefreite Flad immer wieder über sich selbst hinaus. Rechts und links der Stellung waren die an Mensch und Material weit überlegenen Soldaten der Roten Armee durch die Hauptkampflinie durchgebrochen und es drohte die Einkesselung. Der Gefreite Flad lag abgeschnitten inmitten seiner Gruppe hinter seinem Maschinengewehr und gab Speerfeuer, damit seine Kameraden sich auf die befohlenen Linien absetzen konnten. Erst in der Nacht konnte sich diese kleine Gruppe unter Zuhilfenahme von Handgranaten zur eigenen Einheit zurück kämpfen. Für diese tapfere Tat wurde Flad am 4. Juli 1944 mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.

    Während der nächsten Tage nahm die Intensität der Angriffe noch weiter zu. Eugen Flad bewies auch hier wiederholt seine Tapferkeit. Immer wieder gelang es ihm mit seinem Maschinengewehr durch hartnäckiges Festkrallen im zu verteidigenden Frontabschnitt den Gegner zu täuschen und ihn trotz seiner Übermacht zurückzuwerfen. Allein auf sich gestellt, brachte der Gefreite Flad darüber hinaus fertig, eine ganze Kompanie des Gegner abzuweisen, die seinem Bataillon, aus offener Flanke angreifend, den Rückzugsweg abzuschneiden versuchte. Für diese Tat wurde er am 08. Juli 1944 mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.

    Die Vorgesetzten erkannten das selbstständige Handelns von Eugen Flad und erstellten darauf den Vorschlag zur Verleihung des Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, der bewilligt wurde. Am 20. Juli 1944 wurde ihm die hohe Auszeichnung vom OB der Wehrmacht verliehen. Weiterhin erreichte ihn ein besonderer Glückwunsch von Feldmarschall Model persönlich.

    In nur wenigen Tagen hatte der Gefreite Eugen Flad alle drei Stufen des Eisernen Kreuzes erworben.

    Das Kriegsende erlebte er im Lazarett der Stadt Eisleben, wo er in amerikanische Gefangenschaft geriet."


    Gruß Tilo

    Hallo,


    ""G. war an dem Vorfall gänzlich unbeteiligt. Er lag im festen Schlaf, als eine wohl als Warnschuss gedachte Kugel seinen Hals durchschlug. G. war sofort tot...."


    Und trotzdem wurde der Schütze, lt anhängendem Brief, durch ein norwegisches Feldgericht am 27.02.40 zum Tode verurteilt?


    Gruß Tilo

    Hallo Zusammen.

    es gibt es einen Berg Govda, der sich im Dorf Beremiany, Kreis Buschazkovo, Region Ternopil befindet. Heute Ukraine.

    https://tools.wmflabs.org/wiwo…48.882987&lon=0025.431619

    https://www.google.com/maps/place/Berem'yany,+Ternopil,+Ukraine,+48464/@48.8864357,25.4387617,15z/data=!3m1!4b1!4m13!1m7!3m6!1s0x473036ad4b82ce75:0xc484a447edb154e8!2sTernopil,+Ukraine,+46003!3b1!8m2!3d49.553517!4d25.594767!3m4!1s0x4731173018ba8bad:0x257854bf7fd78770!8m2!3d48.8867868!4d25.44631

    Vielleicht ist das ja das Gesuchte.


    Gruß vom KWer

    Hallo zusammen,

    Komisch, die Gefechte waren erst im Januar 1945 in diesem Gebiet von Gabbalin / Gabalini.


    Grüße

    Fredy

    Hallo


    nun, er muß ja nicht zwangsweise gefallen sein. Eventuell ist er dort nur seinen anderenorts erlittenen Verletzungen oder einer Krankheit erlegen.


    Gruß

    KWer

    Hallo Daniel,

    Zeche Fritz war an der Heßlerstr. 23 in Essen-Altenessen, direkt am Rhein-Herne-Kanal. Würde also passen.

    Gruß vom KWer

    Tag allerseits,


    es war wohl fast eine Marotte des "Führers", dass er im weiteren Verlauf des Krieges vor allem Gefreiten und Obergefreiten das RK persönlich verlieh. Selbst hohe Stabsoffiziere und Generale wurden vielfach von dieser "Ehre" nicht erfasst. Sie bekamen das RK vom jeweiligen Dienstvorgesetzten verliehen. Nur bei den weiteren Verleihungsstufen des RK war auch der "Führer" meist zugegen.


    Gruß
    Bert


    Hallo Bert,
    da hast du den Pressetext wohl falsch verstanden.
    Nicht Hitler persönlich hat Max Zastrow das RK verliehen, es wurde lediglich in seinem Namen verliehen.
    Die eigentliche Zeremonie wurde von seinem Div. KDr., Generalmajor Gustav Gihr, vorgenommen.


    Beste Grüße
    Tilo

    Hallo Johann-Heinrich,


    vielleicht war der "vorbildliche Nationalsozialist" ja ganz versessen darauf, beim Angriff auf die UdSSR mitzuwirken?


    War ja schließlich 1941, Deutschland siegte an alle Fronten... Freiwillige gabs damals noch mehr als genug.


    Gruß Tilo

    Hallo,


    ich hatte auch erst einen Zusammenhang mit den Hentschel-Werken vermutet, aber finde dazu nichts weiter. Vermutlich waren die Angehörigen der W-SS einfach nur im dortigen Gutshof einquartiert.
    Es werden auch mehrere tote Polen erwähnt (vermutlich Zwangsarbeiter Landwirtschaft).


    Wird sich wohl nicht lösen lassen.


    Gruß Tilo