Posts by cmzander

    Hallo,


    hier der Bericht des Flugzeugunfalls nochmals mit Focus auf SA-Oberführer und Professor Dr. Carl Krümmel (24.01.1895 - 21.08.1942)


    Kurze Zusammenfassung der Biografie:


    24.01.1895 geboren in Hamburg
    Im 1. Weltkrieg zweimal verwundet, EK I und EK II als Kompaniechef einer MG-Scharfschützenkompanie
    1920 Deutscher Meister im 5000 m-Lauf in Nürnberg
    Ab 1924 Unterrichtsleiter des "Lehrgangs für Leibesübungen" an der Heeressportschule Wünsdorf
    Nach 30.01.1933 Tätigkeiten im Stabe des Chefs des Ausbildungswesens der SA.
    Ab 01.12.1934 Leitung und Aufbau des Amtes körperliche Ertüchtigung als Ministerialdirektor:
    Reform des Turnunterrichts an Schulen, Schaffung von Hochschulinstituten und der Reichsakademie für Leibesübungen und der Führerschule Neustrelitz
    Außerdem langjährige Leitung des Berliner Hochschulinstituts für Leibesübungen.


    Gruß Christa


    Carl Krümmel.jpg


    http://digi.ub.uni-heidelberg.…lit/bewegung_muenchen1942
    Die Bewegung; München; 05. September 1942; 10. Jahrgang; Folge 18; S.10

    Guten Abend,
    hier ein Foto, ein zeitgenössischer Bericht und die Unterschrift von Dr. Hans Frank


    Dr. Hans Frank1; Die Bewegung.jpgDr. Hans Frank2; Die Bewegung.jpgDr. Hans Frank3; Die Bewegung.jpg


    Die Biografie von Dr. Hans Frank ist hinlänglich bekannt,
    hier nur eine kurze Zusammenfassung des oben stehenden zeitgenössischen Berichts,
    der auf Franks Tätigkeit im Generalgouvernement bezeichnenderweise überhaupt nicht eingeht.
    Der Autor, Dr. Adolf Dresler, war u.a. auch der Herausgeber der Feldzeitung für das DAK "Die Oase".


    Dr. Hans Frank
    geb. 23.05.1900 in Karlsruhe als Sohn des Rechtsanwalts und späteren Justizrates Karl Frank
    Ab 1901 überwiegend aufgewachsen in München, Besuch des Max-Gymnasiums
    Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
    Mitglied der Thule-Gesellschaft, frühzeitiges nationalsozialistisches Engagement
    8./9. November 1923 Teilnahme am Versuch der nationalsozialistischen Erhebung
    Fortsetzung des Studiums in Kiel und Wien nach Verbot der NSDAP
    Nach der Neugründung der Partei im Februar 1925 Rechtsberater des Führers und der Partei,
    u.a. Verteidigung von über 2000 SA-Männern
    16.05.1933 bis 1934 Justizminister in Bayern (wohl fehlerhaftes Datum: 16.03.1933)
    22.04.1933 bis 1934 Reichskommissar für die Gleichschaltung der Justiz im Reich und in den Ländern
    1934 Gründung der Akademie für Deutsches Recht
    Ab 1934 Reichsminister in der Reichsregierung
    12.10.1939 Berufung zum Generalgouverneur für die besetzten polnischen Gebiete


    Gruß Christa


    Quellen:
    http://digi.ub.uni-heidelberg.…lit/bewegung_muenchen1942
    Die Bewegung; München; 24.Januar 1942; 10. Jahrgang; Folge 2; S.6 und S.8
    Die Bewegung; München; 10.Januar 1942; 10. Jahrgang; Folge 1; S.1

    Hallo Christian,


    da uns Dianas Perfektionismus leider fehlt, müssen nun wieder die Stotterer ran:


    Den ersten Ort würde ich als Sewastopol entziffern bei einem Gemisch von 2 Schriftarten.
    Eberhard würde ich gerne "in der Ecke" helfen.
    Den 2. Ort würde ich als "Dschankoj" buchstabieren.
    Vielleicht können die geographisch Begabten damit etwas anfangen.


    Liebe Grüße
    Christa

    Liebe Diana,


    vielen Dank für Dein großes Engagement im FdW und für Deine Hilfsbereitschaft, von der ich oft profitiert habe.


    Während meiner Jahre hier habe ich selbst öfter eine Auszeit gebraucht;
    denn viele Themen belasten mich.Lange habe ich es aber nie ohne das Forum ausgehalten.


    Ich hoffe, dass es Dir ähnlich geht und dass Du irgendwann zurück ins Forum findest.
    Liebe Grüße und viele gute Wünsche
    von Christa

    Hallo Gabriela,


    mit der Ortung der Lazarette ist es sehr schwierig.
    Hier im Forum wurde mal nach dem Hauptverbandsplatz des Lazarett Nr. 2128 Kahlberg gefragt, was nicht geklärt werden konnte:
    Hauptverbandsplatz Lazarett Nr. 2128


    Ich habe Dir ein paar Berichte aus dem Fischer kopiert, in denen die Situation im März 1945 und die Transporte vom Festland (Kessel Heiligenbeil)
    auf die Nehrung ausführlicher beschrieben werden. Einen derartigen Transport hat Dein Großvater mit ziemlicher Sicherheit mitgemacht.
    Eventuell findest Du Näheres unter den angegebenen Quellen.


    Liebe Grüße Christa


    Hubert Fischer: Der deutsche Sanitätsdienst 1921 - 1945
    in mindestens 5 Bänden
    Biblio Verlag, Osnabrück


    Bamm, Peter: Die unsichtbare Flagge
    Bickert und Grossmann: ohne Literaturangabe im Fischer
    Brustat-Naval, F.: Unternehmen Rettung. Letztes Schiff nach Westen. Herford, Koehler 1970
    Haupt, W.: keine genaue Literaturangabe im Fischer (9 Bücher werden genannt)
    Nitz, G.: Die 292. Infanterie-Division. Berlin, Bernard u. Graefe 1957
    Podzun, H.H.: Weg und Schicksal der 21. Infanterie-Division. Kiel, Remember-Verlag 1951

    Hallo Gerard,


    Blinzyn (Brzeziny?) ist der einzige Ort, den ich in der Gegend finden konnte,
    und immerhin mit dem Anfangsbuchstaben und 4 weiteren übereinstimmt.
    Ob´s stimmt? Keine Ahnung. Vielleicht ist jemand klüger.


    Bulduri (49 + 50) ist ein Ortsteil von Jurmala und "hieß früher Bilderlingshof und war vor 1914 der bevorzugte Sitz der deutsch-baltischen Intelligenz, des Geld- und Blutadels" (wiki)
    "Magazin" kann ich nicht zuordnen, scheint aber aufgrund der Schreibweise ein Name im Zusammenhang mit dem Ort zu sein.
    Zu den Nachnamen:
    Bolz
    Zuvelius ?
    Paschen ?
    Merkel?
    Ochs
    Dom...f


    Gruß Christa

    Hallo Moksi,


    insbesondere die Schilderung von Einzelschicksalen kann uns emotional sehr heftig erwischen.
    Autoren wissen das und nutzen dieses Medium gezielt in ihren Romanen.
    Derartige Gräueltaten hat es mit Sicherheit gegeben und gibt es heute noch - nicht nur im Krieg.
    Wenn Du Dich wirklich mit dem Thema beschäftigen willst, musst Du allerdings die Romanebene verlassen
    und Dich mit den Dokumentationen beschäftigen; Andre hat Dir bereits Hinweise gegeben.


    Weiteres findest Du in dem thread:
    Bestialitäten
    in dem vieles schon eingehend besprochen wurde.


    Gruß Christa


    Liebe Moderatoren, ich halte es für sinnvoll, beide threads zusammenzulegen,
    denn die Thematik ist identisch.

    Hallo Gerard,
    weiteres folgt:
    38) 11.5.1941 Tomaszow, Rathaus zum Besuch
    39) Blinzyn (Brzeziny?) an der Strasse Tschenst(ochau) Ra?
    Ehemals eine Maschinenfabrik 4.3.1941
    40) Kirche in Radom - Park
    41) Hauptstraße von Radom
    42) Warschau Weichselbrücke
    43) Warschau Nachschubst(raße)
    44) Breslau Ring 24.5.1941
    45) Warschau Möbelfabrik
    12.4.1941 W.H.Jaske u. ? Warschau Will???
    46) Das "Weiße Haus" an der Aldlerstr.
    Unsere Bleibe
    47) H.K.L. (Hauptkampflinie)


    Gruß Christa

    Hallo Gerard,


    von mir erstmal einige Ergänzungen zu den ersten Texten:


    3. Kasernenhof
    5. ....hohem Schnee umgekehrt
    8. Meerz (nicht Merz)
    9. und 10. heißt wohl ebenfalls Wartha-Garage
    15. Balkon 16.5.41
    Hope (Hapl ?)
    Kähler (Kühler)
    Hofsommer (Hofsammer)
    Herbig
    19. blauer Dreckanzug....
    30. ich lese: Kamerad Fischer
    31. Tomaszow Kreuzung nach Warschau
    32. Unterkunft Tomaszow Waschraum !! (?)
    33. Tomaszow Marktplatz u. russ. Kirche
    Übertragung der Führerrede in polnische....
    34. Marktplatz Tomaszow
    38. Tomaszow Rathaus zum Besuch (Gesuch, Gespräch)


    Gruß Christa


    38 ergänzt

    Hallo Marko,


    ich gehe davon aus, dass auch ein Herzstillstand auf dem OP-Tisch entsprechend der medizinischen Kenntnisse und technischen Möglichkeiten von den Ärzten bei der Wehrmacht behandelt wurde.
    Wir alle hier im Forum wissen, dass es keine dummen Fragen gibt, weil niemand ermessen kann, was für den anderen wichtig ist. Aber vielleicht kannst Du Deine Fragen nicht gerade im thread "Medizinische Versorgung in der Sowjetunion" stellen.


    Liebe Grüße Christa

    Guten Tag Marko,


    leider passt Deine Frage gar nicht richtig zum Thema. Darum nur kurz:
    Sauerstoff, Lachgas, Äther und Chloroform sowie Barbiturate waren für Narkosen bekannt und wurden auch beim Kriegeinsatz verwendet.
    Zeitbegrenzend für eine Operation war die Ermüdung der Atemmuskulatur.
    Die Beatmung mit Atemmaske und Beatmungsbeutel war nur über kurze Dauer möglich, risikoreich und bei vielen Operationen überhaupt nicht einsetzbar.
    Die Intubation war zwar von Franz Kuhn bereits erfunden und ein Dräger Beatmungsgerät bereits entwickelt worden.
    Sauerbruchs Beatmung mit der Überdruckkammer hatte sich aber in Deutschland medizinisch etabliert und unterdrückte die Weiterentwicklung von Franz Kuhns Erfindung.
    Der Einsatz einer Überdruckkammer im Kriege ist mir nicht bekannt und scheint mir vom Aufwand her auch nicht möglich.


    Liebe Grüße Christa

    Hallo Gravidus, hallo Reinhard,


    vielen Dank für Eure Angaben, ich habe sie ergänzt.
    Außerdem habe ich die Aufzählung der schweren Infanteriewaffen zugefügt.
    Das Original ist hier teilweise recht unübersichtlich, vereinzelt nach meiner Meinung auch falsch.
    Ich hab mich da mal durchgewurstelt und versucht, das Ganze in Form zu bringen.
    Dankbar wäre ich für Hinweise auf Fehler.


    Viele gute Wünsche für Euch alle für das neue Jahr,
    und mit Albert Einstein:
    "Wenn´s alte Jahr erfolgreich war, dann freue Dich auf´s neue.
    Und war es schlecht, ja dann erst recht!


    Christa

    Hallo Gravidus,


    das Urheberrecht unterscheidet zwischen Lichtbildern (Leistungsschutzrecht § 72 UrhG) und Lichtbildwerken (§ 2 UrhG).
    Das Schutzrecht für Lichtbilder erlischt maximal 50 Jahre nach Erscheinen des Lichtbildes;
    bei Veröffentlichung innerhalb dieser 50 Jahre beginnt die Frist erneut, maximale Frist also 100 Jahre.
    Lichtbildwerke werden hingegen als persönliche geistige Schöpfung geschützt mit einer
    Schutzdauer von 70 Jahren nach dem Tode des Urhebers.


    Da es sich bei Peters Werk eindeutig um ein Lichtbild und kein künstlerisches Werk handelt,
    muss man sich hierbei wegen des Fotografen überhaupt keinen Kopf machen.
    Douglas durfte somit auch das Foto veröffentlichen, es war nur nicht die feine englische Art.
    Es bestand ein Kontakt, er hätte Peter problemlos fragen können.


    Liebe Grüße Christa