Posts by cmzander

    Hallo Dieter,


    Danke für die Korrektur. Also 8 Tage, da stimmt mein Weltbild wieder.


    Liebe Grüße Christa


    PS: 8 Tage, 2 Stunden und 15 Minuten und das habe ich selbst ausgerechnet und nirgendwo abgeschrieben.

    Hallo,


    im Fischer wird der Herr Buchner in den (spärlichen) Personenregistern nicht erwähnt.


    Zusammenfassungen der Angaben zum Gebirgs-Jäger-Regiment 98:


    S. 743:
    Im November 1941 fielen in Ausübung ihres Dienstes der Regimentsarzt d. Geb.Jg.Rgt. 98 sowie 4 Hilfsärzte, weitere 4 Hilfsärzte verwundet.
    S. 4215
    Am 15.09.1939 wurde beim Geb.Jg.Rgt. 98 das Kloster in Holosko als Truppenverbandsplatz eingerichtet und ein weißes Haus
    in der Mulde ostwärts Punkt 324 als Verwundetensammelstelle.
    16.09. Volltreffer ins weiße Haus mit 70 Schwerverwundeten...
    S. 4216
    Verluste des Geb.Jg.Rgt. 98 im September 1939 (8 Offiziere u. 186 Mannschaften gefallen... etc. ohne Spezifizierung)
    S. 4453
    Zusammensetzung der 1. Volks-Gebirgsdivision im April 1945 mit Geb.Jg.Rgt. 98, 99, Geb.Art.Rgt. 79.....


    Weitere interessierende Angaben lassen sich diesbezüglich im Fischer nicht finden.


    Im Quellenverzeichnis wird auf 3 Bücher von H.Steets verwiesen:
    1. Gebirgsjäger bei Uman. Die Korpsschlacht des XXXXIX. Gebirgs-Armeekorps bei Podwyssokoje 1941; Heidelberg, Vowinkel 1955
    2. Gebirgsjäger in der Nogaischen Steppe. Vom Dnjepr bis zum asowschen Meer August bis Oktober 1941; Heidelberg, Vowinkel 1956
    3. Gebirgsjäger zwischen Dnjepr und Don. Vom Tschernigowka zum Mius; Heidelberg, Vowinkel 1957


    Ob und wie weit diese Bücher zum Thema beitragen, kann ich nicht beurteilen.


    Vielleicht noch eine Bemerkung zu den Friseuren, die bei der Wehrmacht bevorzugt den Sanitätsabteilungen zugeordnet wurden:
    Bader und Barbiere arbeiteten im Mittelalter in den Badehäusern und waren zuständig für Körperpflege, Haarpflege und Behandlung von "äußerlichen" Erkrankungen.
    Im Laufe der Zeit wurden von ihnen zahnärztliche, augenärztliche und chirurgische Tätigkeiten in zunehmendem Maße mehr oder weniger erfolgreich übernommen.
    In Berlin entwickelte sich weiterhin die Pépinère (später Medizinisch-chirurgisches Friedrich-Wilhelm-Institut), das die künftigen Militärärzte in
    Kriegschirurgie, Militärhygiene, Instruktion über militärärztliche Verhältnisse, Invalidisierung, Rekrutierung, Reiten etc. ausbildete.


    Gruß Christa


    Edith: ´ zu `

    Guten Tag Dieter,


    den Hafenanlagen nach ist Tripolis auf dem von mir eingestellten Foto entgegen meiner ursprünglichen Annahme ziemlich wahrscheinlich.
    Kaum vorstellen kann ich mir hingegen, dass am 08.09.1942 innerhalb von 2 Stunden eine derartige Ladung vor Tobruk gelöscht werden konnte.


    Bezüglich der Eisenbahnlinien zwischen Ägypten und Lybien habe ich mir vor Jahren - wahrscheinlich aus dem DAK-Forum -
    folgendes kopiert:


    "Die 1936/38 aus strategischen Gründen errichtete Küstenbahn von Alexandria nach Marsa Matruk
    1940/41 verlängert bis Mohalafa und zwischen November 41 bis Juni 42 weiter gebaut bis nahe Tobruk.
    Westlichster Endpunkt während der deutschen Besatzung war der Bahnhof El-Adem-Straße, rund 19 km vor Tobruk.
    Ausgangspunkt der Züge blieb allerdings der 16 km weiter entfernte Bf Tobruk-Achsenstraße.
    Von hier bis Simila bzw Marsa Matruk wurde die Strecke zwischen dem 8. August und Anfang November 1942
    von deutschen Eisenbahnern mit deutschen Dieselloks und Schienen-LKW betrieben.
    Zwischen Marsa Matruk und El Daba vor El Alamein lag die Betriebsführung bei der italienischen Eisenbahntruppe."


    angegebene Quelle: "Die Diesellokomotiven der Wehrmacht"EK-Verlag 1999


    Vielleicht kann ja jemand Einsicht in das Buch nehmen und evt. ergänzen.
    Es war auch zumindest ein Bild abgedruckt mit einem italienischen Breuer Schienentraktor (Lizenz Bardoni)
    mit drei erbeuteten ägyptischen Güterwagen.


    Liebe Grüße Christa


    Edith: "Bezüge" waren unklar

    Hallo Peter,


    2. Versuch, leider nicht vollständig.
    Der Verfasser hatte auch keine automatische Rechtschreib-Prüfung: Fereidigung sieht schon besonders aus.


    Deutscher Volkssturm Bln.(Berlin) 10.03.45
    3/424/1 Komp.


    Dienstbefehl.
    Volkssturmmann Heu(n)sler
    Kaiserallee 66
    Sie haben sich am Sonntag d. 11.3.45
    am Allumplatz ? Holzheim ?? Ecke Friedrich Wilhelmplatz
    zur Fereidigung um 9.50 einzufinden.
    Entschuldigung giebt es nicht.
    Diest ? bis 11.30
    Sekelenz (Schelenz) Gruppenführer


    Die Namen:


    Prüter Schmidt
    Zenker Nischke
    Gensmer Lutter
    Hae? Schenk
    Fellechner Zeidler
    Marquart
    Tempe
    Quandt
    Regeler

    Vielen Dank, Johann Heinrich,


    für die interessanten und immer wieder sehr aufschlussreichen Zeitungsausschnitte.
    Sehr hilfreich sind auch Deine einleitenden Stichworte und/oder Zusammenfassungen.


    Eine zusätzliche Bitte hätte ich aber noch:
    Für den Leser wäre die Orientierung einfacher, wenn zusätzlich zu der laufenden Nummer der Zeitung
    auch noch das Datum, an dem der Artikel erschienen ist, angegeben wird.


    Liebe Grüße
    Christa

    Hallo,
    der zweite hat es leichter:


    Zettel 1:
    Stationswechsel im Uhrzeigersinn
    1. Station 0700 -0755
    2. Station 0700 -0755
    3. Station 0700 –0755
    2. Station 0755 –0845
    3. Station 0755 –0845
    1. Station 0755 –0845
    3. Station 0845 –1550
    1. Station 0845 –0950
    2. Station 0845 –0950
    Platz:
    Gerät : jede St. 1.M.G.
    Meldungen über Vollständigkeit und Sicherheit des Gerätes


    Zettel 2:
    Waffen- u. Schießausbildung
    13.11.44
    Zeit: 0700 – 0950
    Gerät: 3 M.G. vollständig mit
    50 Schuß Platzpatronen
    Stoff:
    1. Station: Überprüfen des M.G. zum
    Schießen
    ich will sehen daß:
    2. Station: Anschlag liegend (mit
    wechselnden Unterstützungs-
    arten) Ausführung in
    Trichtergelände.Vor- und
    Nachteile der Unterstützungs-
    arten hinsichtlich der
    Schießarten herausstellen.
    ich will sehen, daß der neue Anschlag geübt wird
    3. Station: Gefechtsmäßige Bewegungen
    mit M.G.-Vorbereiten zum
    Stellungswechsel, - Sprung, In-
    stellunggehen, Indeckung-
    gehen, Kriechen, Gleiten(?)
    ich will sehen, dass jeder Mann die Übungen beherrscht.


    Gruß Christa
    PS Die Zahlen sollten Zeitangaben sein.

    Hallo Karin, hallo Wolfgang,


    " Im 2. Weltkrieg hatte das Deutsche Rote Kreuz das Monopol auf die Freiwillige Krankenpflege in den Kriegslazaretten.
    Konfessionell gebundene Schwestern waren nur für den Einsatz in Heimatlazaretten zugelassen..."


    " Die Einberufung der Schwestern erfolgte durch den Inspekteur des jeweiligen Wehrkreises aufgrund der Notdienstverordnung vom 15.10.1938.
    Die Mutterhäuser hatten bereits vor dem Krieg dem Kommissar für die Freiwillige Krankenpflege diejenigen Schwestern benannt,
    die für den Kriegseinsatz vorgesehen waren. Auch während des Krieges entschieden die Mutterhausoberinnen über die Meldung.
    In jedem Wehrkreis wurde im Verlauf des Krieges eine Mutterhausoberin als Wehrkreisoberin eingesetzt."


    Zitat aus:
    Birgit Panke-Kochinke/ Monika Schaidhammer-Placke: Frontschwestern und Friedensengel; S. 19/ 20


    Karin,
    es wäre wichtig zu wissen, ob Deine Mutter Vollschwester oder Schwesternhelferin war. Man könnte es auf Fotos erkennen.
    Gibt es sonstige Unterlagen von ihr, Berichte, Briefe? Fünfstellige Feldpostnummern würden auf einen Einsatz außerhalb Deutschlands hindeuten.


    Hallo Wolfgang,
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe ist Deine Mutter in Kriegsgefangenschaft geraten.
    Weißt Du, welches Reservelazarett das war und wo sie zuvor eingesetzt war?


    Liebe Grüße Christa


    Edith: Habe erst später gemerkt, dass Karin und Wolfgang unterschiedliche user sind. Sorry

    Hallo,


    hier der Bericht des Flugzeugunfalls nochmals mit Focus auf SA-Oberführer und Professor Dr. Carl Krümmel (24.01.1895 - 21.08.1942)


    Kurze Zusammenfassung der Biografie:


    24.01.1895 geboren in Hamburg
    Im 1. Weltkrieg zweimal verwundet, EK I und EK II als Kompaniechef einer MG-Scharfschützenkompanie
    1920 Deutscher Meister im 5000 m-Lauf in Nürnberg
    Ab 1924 Unterrichtsleiter des "Lehrgangs für Leibesübungen" an der Heeressportschule Wünsdorf
    Nach 30.01.1933 Tätigkeiten im Stabe des Chefs des Ausbildungswesens der SA.
    Ab 01.12.1934 Leitung und Aufbau des Amtes körperliche Ertüchtigung als Ministerialdirektor:
    Reform des Turnunterrichts an Schulen, Schaffung von Hochschulinstituten und der Reichsakademie für Leibesübungen und der Führerschule Neustrelitz
    Außerdem langjährige Leitung des Berliner Hochschulinstituts für Leibesübungen.


    Gruß Christa


    Carl Krümmel.jpg


    http://digi.ub.uni-heidelberg.…lit/bewegung_muenchen1942
    Die Bewegung; München; 05. September 1942; 10. Jahrgang; Folge 18; S.10