Posts by cmzander

    Hallo,


    warum gehst Du dann nicht über Forumsindex > Einheitenverzeichnis des FdW > 1.3.2. Heeresverbände 50 -99 > Artillerieregiment 77


    Es gibt dort leider nur eine Angabe.


    Gruß Christa

    Hallo,
    13.06.1940
    "Der Stab der Sanitätsabteilung 592 lag in Ottweiler,"
    ebenso FL 68, 636, 642,
    FL 2/592 in Kusel, FL 6/592 St. Wendel, FL 6/592 Oberthal (Tippfehler oder 2 Orte für FL 6/592?)
    "San.Kompanie 1/592 Neustadt an der Weinstraße, San.Kompanie 2/592 Saarbrücken."


    Gruß Christa


    Quelle: Fischer, Der deutsche Sanitätsdienst, S 330

    Hallo J.H.,


    leider nichts Weiteres zu Robert Schneider, aber zum Kriegslazarett 2/541:


    Laut Grablagen könnte im Juli 1941 das Kriegslazarett 2/541 in Luzk gelegen haben:
    Im Gedenken an


    Zu Charkow habe ich im Fischer nur folgendes gefunden:


    Fischer S. 3535.jpg


    Danach war das Kriegslazarett 2/541 bereits im Januar 1942 in Charkow eingesetzt.
    Ob die Adresse Sumskaja 48 in Charkow auch für das Kriegslazarett oder nur für die pathologisch-anatomische Untersuchungsstelle galt,
    kann den Angaben leider nicht entnommen werden.


    Im November/Dezember 1942 befand sich das Kriegslazarett 2/541 im Einsatz mit der 6. Armee in Tacinskaja (Tazinskaja, Tatsinskaja):


    Fischer S. 880.jpg


    Quellenangabe: Kehrig, M.: Stalingrad. Analyse und Dokumentation einer Schlacht.
    Beiträge zur Militär- und Kriegsgeschichte, Bd. 15. Stuttgart, deutsche Verlags-Anstalt 1974
    Es gibt auch hier im Forum mehrere threads, in denen Tacinskaja erwähnt wird.


    Im Forum Balsi gibt es bei der "Windhund-Division" einen Verweis darauf, dass sich das Kriegslazarett 2/541 im Frühjahr 1943 in einer Schule in Stalino befand.


    Das war´s erst einmal von mir,


    Gruß Christa

    Hallo Johann Heinrich,


    ergänzend zu der Todesanzeige hier die Angaben aus dem Fischer, S. 266, leider ohne weitere Quellenhinweise.
    Der Todesfall von Robert Schneider ist damit im Zusammenhang mit der Schlacht an der Bzura zu sehen,
    die Ortsangaben grenzen weiter ein auf Sochacsew, immerhin 200 km von Tschenstochau entfernt, und Gicye (???).
    Da Robert Schneider laut Todesanzeige nicht an einer Kriegsverletzung starb, ist er sich möglicherweise
    an einer Infektion erkrankt, die sich im Zusammenhang mit den polnischen Kriegsgefangenenlagern ausgebreitet hat.


    Fischer S. 266.jpg


    Gruß Christa

    Hallo Paule,
    man kann sich (begrenzt) einlesen:


    " Offener, gesetzter und fester Charakter, zielbewußt und strebsam.
    Klare soldatische Einstellung. Bewußte ... Haltung.
    Vor dem Feinde im Benehmen (?) und Fronteinsatz durch restlosen
    persönlichen Einsatz voll bewährt. Als Vorgesetzter unergibig (?)
    mit guten dienstlichen Leistungen. Geistig sehr rege,
    körperlich zäh und ausdauernd.
    Sehr emsig in allen Aufgaben.


    Geringe Mängel in der Truppenbefehlstaktik,
    die aber aufgrund eigener Bemühungen in Kürze behoben sein werden."


    Mich irritiert das Wort "unergibig". Ist es ein Lesefehler von mir?
    Sonst meint der Verfasser vielleicht "unnachgiebig"?
    Obgleich heute auch das Wort "emsig" ein Geschmäckle hat,
    glaube ich nicht, dass die Beurteilung abwertend gemeint ist.


    Gruß Christa
    Edith dankt Ludwig: aus "vielen" wurde"allen"

    Guten Abend,


    "Bollwerke der Tschechen
    an der ersten Befestigungslinie
    der Tschechen ? 1938"


    Ludwig, Du bist wieder gefragt!


    Liebe Grüße
    Christa


    PS: Fotos sind auch immer wieder etwas Schönes, eine Belohnung sozusagen....

    Hallo,
    Da ich gerade dabei bin


    28:
    "29.06.41
    Bekämpfung des Bunkers
    ...durch Stabs-Stoßtrupp."
    30:
    "29.06.41
    Bunker ... wird ausgeräuchert"


    Gruß Christa
    Edith: Bumker zu Bunker

    Hallo Petra,


    wenn Johanns Feldpostnummer nicht 16966 sondern 16766 war,
    war er Soldat der Festungs-Flak-Abteilung 33, später des Flak-Regiments 33,
    das seit 20.09.1941 dem DAK unterstand, 1942 bei Tobruk kämpfte und im Mai 1943 in Tunesien vernichtet wurde.
    (Siehe Angaben im Lexikon der Wehrmacht)
    Am 23.01.1943 besetzten die Briten Tripolis in Libyen, das zu der Zeit noch italienische Kolonie war.
    Am 15.02.1943 zogen sich die deutschen Truppen auf die Mareth-Linie in Tunesien zurück.
    Tunesien war zu der Zeit französische Kolonie.


    Damit erklärt sich auch, dass zumindest Teile des Wehrsolds erst in Lira, dann in Franc ausgezahlt wurden.


    Liebe Grüße Christa