Posts by cmzander

    Hallo Phil,


    Lass Dich bitte nicht entmutigen durch Deinen holprigen Start.
    Wie Jörg schon ausgeführt hat, wären Angaben über Ort und Zeit sehr hilfreich,

    motivierend wäre für den Leser zusätzlich, wenn Du angibst, warum Du auf der Suche bist.

    Und ändere bitte die Überschrift. Zum Beispiel: „ Kriegsgeschehen im Raum XY in der Zeit YZ“

    Es geht hier nicht um Fleischerei-Produkte.


    Liebe Grüße Christa

    Hallo As,

    willkommen im Forum der Wehrmacht.

    Erstmal die Transliteration, soweit es mir möglich ist.


    1.Scan: 1954 pers.

    3. Kp. H.U.Sch. F. Pio. Neubreisach 2/1 Kp. Pionier. Btl.23

    O.Pio./ Gefr.


    2. Scan :

    20.10.43/11.5.43 Res. Laz. I Freiburg in Br. LKB (Leichtkrankenbuch) 1? 2223

    4.5.43 Vergroß. d. Mandeln v? d. U. Schule

    =10.6.43 k.v. H (kriegsverwendungsfähig Heimat) Uffz. Sch. f. Pi. Neubreisach

    11.10.44 I 2.8.44 h? Silafporgi. schwerverw. Gr.Spl. (Granatsplitter) Kopf re.


    3. Scan:

    v.L. 69 lfd. Nr. 67

    17.1.45 I 5.10.44 Peude verw. I.G.(Infanterie Geschoss) Schuss rechtes Bein

    abgegeben. He. U. Pe lt. Meldg v. 18.10.44

    Bef. 3 lfd. Nr. 11 Pio. Btl.23



    Gruß Christa

    Hallo,

    falls es sich bei diesen beiden Kartenschnipseln um den gleichen Gefallenen handelt (?), könnte man auch erwägen, dass bei der Übernahme der ersten Angabe ein Lesefehler entstanden ist, dass aus einem Schuss in die Brust ein Schussbruch geworden ist.

    Zumal ein Schussbruch nur selten tödlich ist.
    Liebe Grüße Christa

    Hallo Stefanie,

    .

    kurz zu den eingegangenen Meldungen:

    V/2. 2.10.39 v(on) Tr(uppe) i(ns) R(eserve) Laz(arett) Köthen HKb? 163,

    V/2 12.10.39 ins Res(erve) Laz(arett) 3 Magdeburg I/1 Leipzigerstr 44, LKb.(Leichtkrankenbuch) Nr. 213, z. B. (zur Behandlung)
    27.11.39 dfg. (dienstfähig) z(ur) Tr(uppe).

    19.9.40. V/2 7.9.40 v(on) Tr(uppe) i(n) Res(erve) Laz(erett) Gießen, LKb.(Leichtkrankenbuch) 1654

    15.10.4. 26.9.40 dfg. (dienstfähig) erscheinungsfrei Flk E. A. 33, Weimar

    23.8.65 VI/8 Auf Antr(ag) d. M(utter?). 9.4.1965 Wehrmachtzugehörigkeit bestätigt


    Liebe Grüße

    Christa

    PS: Meine Antwort kann gerne gelöscht werden.

    Hallo Elena,

    Finde ich gut, was du geschrieben hast. Da ist ganz schön viel zusammen gekommen.
    Ich weiß nicht, ob das dem Kaiser Bill Toilettenpapier stimmt, wäre aber ein guter Gag.

    Man merkt and, dass du Spaß am Thema hattest.

    Liebe Grüße

    Christa

    Hallo Kaukasus,


    mein Onkel war im Januar 1943 in Armavir und schreibt am 23.01.1943 an seine Frau:


    "In Kropotkin 3 ½ Stunden nach Verpflegung angestanden, dadurch 2 Züge versäumt. Am nächsten Tag lange gewartet, schließlich gegen Abend in Armavir. Armavir ist eine mehr städtisch gebaute Stadt, die einmal große Hotels und dergleichen hatte (Ausgang des Erdölgebietes!) Die Stukas haben in Präzisionsarbeit Bahnhof und Hotels in Trümmern gelegt. Verbogene T-Träger sind heute Leitmotiv. Ein russischer Tiefangriff eines einzelnen Flugzeugs war völlig wirkungslos.

    Die Verpflegung war originell. Ohne irgendwelchen Nachweis wurden am Abend Würste, Keks (eiserne Ration) und Fruchtkonserven ausgegeben. Die 2 Pfund Reneclauden (Mirabellen) schmeckten vorzüglich. 2 Würste und Keks habe ich noch. – Offenbar um damit zu räumen.

    Die Rückfahrt war mehr als bescheiden. Zuerst auf der Treppe, dann zu 3 Mann im Bremshäuschen eines Güterwagens (Lazarettzug, der in die Waggons keine aufnahm). Dabei hatte ich noch nicht den schlechtesten Platz. Es wurde auch auf Puffern, auf dem Lok-Tender, auf dem Dache gereist – und das alles bei Frostwetter von 14 bis 23 Uhr, bei etwa 5 Stunden Halt, meist auf freier Strecke."


    Am 08.01.1943 schreibt er an seinen Freund:


    "Eine wilde Wehmut hat mich ergriffen, als ich im Januar auf einer Reise nach Armavir zum ersten Male den Rückzug in reinem, vollem Umfang sah. Tag um Tag, Nacht um Nacht bewegten sich dann die Kolonnen zurück in Richtung Krasnodar und weiter doch damals auch in Richtung Rostow. 2 km vor Ordschonikidse haben die Truppen gestanden. Damals ließ sich für die Führung vielleicht schon ein Ende des Kampfes um Stalingrad voraussehen und – ich schrieb es leider im Herbst schon meiner Frau – Stalingrad war unser Schicksal. Doch, wie von unserem Stellungswechsel, so habe ich auch dort den Eindruck des planmäßigen Rückzugs gehabt.

    Die den Russen wieder überlassenen Gebiete sind mit echt deutscher Gründlichkeit zerstört worden."


    Gruß Christa





    28.3.1944; Unter 60 Kranken nur noch ein Problemfall: Zitat: „Üble Pneumonie nach Fleckfieber die nicht entfiebert und ich den Verdacht eines tuberkulösen Emphysems habe. Werde morgen nochmal in Ruhe + ausgiebig punktieren

    28.3.1944; Unter 60 Kranken nur noch ein Problemfall: Zitat: „Üble Pneumonie nach Fleckfieber die nicht entfiebert und ich den Verdacht eines tuberkulösen Emphysems habe. Werde morgen nochmal in Ruhe + ausgiebig punktieren.“
    30.3.1944; Zitat: „Mein Kranker mit der Pneumonie hat doch ein ziemlich abgekapseltes Emphysem, habe mit Erfolg punktiert und die Temperaturen gehen runter…“

    Hallo Michael, hallo Many,


    überprüft doch bitte einmal im Original des Textes, ob es sich hier um ein Emphysem (= Lungenüberblähung) oder ein Empyem (= Eiteransammlung in einer Körperhöhle) handelt.

    Ich halte einen Fehler bei der Transliteration oder einem Schreibfehler für wahrscheinlich...


    Gruß Christa

    Hallo Stephan,

    Lübeck war am 29. März 1942 die erste deutsche Stadt, die großflächig bombardiert wurde. Etwa die Hälfte der Gebäude der Stadt und mehrere große Kirchen wurden zerstört, mehrere tausend Menschen obdachlos und Hunderte getötet. Ich glaube, dass in dieser Situation eine Torte und Schallplatten unwichtig waren.

    Dem Einsatz von Eric Warburg ist es zu verdanken, dass Lübeck 1944 "Rote-Kreuz-Stadt" wird; Umschlagplatz für die Versorgung alliierter Kriegsgefangener.

    Die Bombardierung im August 1944 beschränkte sich auf Rüstungsunternehmen. Die Altstadt blieb verschont.

    Gruß Christa