Posts by cmzander

    Hallo Corey,


    vielleicht bekommst du von jemanden, der sich besser im Lexikon auskennt, Hinweise darauf, wo du Angaben findest zu:

    1. 3./I.E.Btl.490

    2. 5./I.R.538

    3. Gren. Ers. Btl. 484 Wuppertal-Eberfeld

    Aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen wurde aus dem Gren. Ers. Btl. 484 Wuppertal-Eberfeld auf Karte 4 plötzlich das

    I.E.B. (Infanterie Ersatz Batalion) 484 Wuppertal. Vielleicht kann auch hier jemand eine Richtigstellung vornehmen.


    Die Nummer 31 a, b auf Karte 3 sind Schlüsselnummern für Krankheiten, mit denen statistische Erfassungen ermöglicht werden:

    .....

    Verwundungen, Verletzungen und Erkrankungen durch äußere Einwirkungen:
    31 Verwundungen und Erkrankungen durch Feindeinwirkung
    32 Sonnenstich, Hitzschlag
    33 Erfrierungen (Frostschäden)

    ....


    Liebe Grüße Christa

    Hallo Corey,

    Schülp passt auch besser nach Norder Dithmarschen als Schuby, ich habe es oben korrigiert und auch die anderen Korrekturen ergänzt.


    3. Karte ausgestellt vom Resevelazarett Mölln, Lauenburg:

    Angaben zur Person wie oben

    Truppenteil: I.R.538 (Infanterie Regiment 538) FP (Feldpost Nummer) 41599 B

    Dienstgrad: Feldwebel

    Nummer des Lazarettkranken-Buchs 468

    Erkrankungstag: 6.9.42

    Art der Krankheit oder Verwundung: Granatsplitter-Verletzung rechter Oberschenkel amput(iert)

    rechter Oberarm Durchschuss durch Infanterie-Geschoss 31 a, b

    Zugang von Reserve Lazarett II Travemünde vom 30.7.42


    4. Karte ausgestellt vom Reservelazarett II Travemünde:

    Truppenteil: I.E.B. (Infanterie Ersatz Batalion) 484 Wuppertal

    Dienstgrad: Feldwebel

    Erkrankungstag: 6.9.42

    Art der Krankheit oder Verwundung: Osten Granatsplitter-Verletzung: Amp(utation) rechter Oberschenkel

    Zugang von Reservelazarett Mölln 7.10.43

    Abgang: Lbl Bus ??? H.E. Stelle 2/10 Lübeck 15.2 44


    Vielen Dank für deine Bemühungen um ein ausgezeichnetes Deutsch.

    Christa

    Hallo Corey,

    Du hast sehr ausführliche Informationen über die Verwundung deines Großvaters bekommen. Ich glaube es ist am besten, wenn du eine Druckform davon hast, was auf den Karteikarten überhaupt steht. Dann ist es auch leichter, Einzelheiten zu erfragen. Ich fang schon mal an, vielleicht gibt es noch weitere Helfer hier im Forum, die meine Angaben korrigieren oder ergänzen.


    1. Karte:

    Martens, Walter 15.5.15 geb. in Schülp Kreis N(order) Dithmarschen

    Erkennungsmarke 160 3./Inf. E. Btl. 490. -160

    Truppenteil:

    1. 3./I.E.Btl.490

    2. 5./I.R.538

    3. Gren. Ers. Btl. 484 Wuppertal-Eberfeld

    Dienstgrad: Uff (Unteroffizier) 2. Feldw(ebel)

    5.2.41. 25.1.41 v. Tr(uppe) i. Res(erve) Laz(arett) Rendsburg LKB (Lazarettkrankenbuch) 1089 Scharlach

    6.3.41 8.2.41 dienstfähig Tr(uppe)

    3.10.42 6.9.42 lt. N.V.L. (namentliche Verlustliste) 24 am Newabogen schw(er) verw(undet) I(nfanterie) G(eschoss) re Hüfte

    b.a. Abgegeben H.V.Pl. (Hauptverbandsplatz) Nikolskoje


    2. Karte:

    26.11.42. 6.9.42 Infanterie Geschoss Splitter rechter Oberschenkel von Truppe ins Kriegslazarett 2/684 Nowo Lissimo Lazarettkrankenbuch 249 - 9.9.42 z.w.B. (zur weiteren Behandlung) Lazarett Zug

    11.09.42 von Kriegslazarett 2/684 zu Kriegslazarett 2/608 Riga Lazarettkrankenbuch 10569

    25.2.43. 20.11.42 zur weiteren Beförderung mit Lazarett Zug verlegt

    7.1.43. 2.12.42 von Reservelazarett Königsberg in Reservelazarett III in Litzmannstadt, Lazarettkrankenbuch 2368

    25.2.43. 26.1.43 verlegt in Reserve Lazarett Niendorf (Schleswig-Holstein)

    25.2.43. 22.11.42 von Kriegslazarett 2/608 in Reservelazarett Königsberg Maraunenhof Lazarettkrankenbuch 6989 30.11.42 verlegt mit Lazarettzug

    25.2.43. 27.1.43 von Reservelazarett III Litzmannstadt in Reservelazarett I Niendorf/Ostsee Lazarettkrankenbuch 2012

    22.7.43. 30.6.43 verlegt Reservelazarett II Travemünde

    30.6.43 von Reservelazarett Niendorf verlegt Reservelazarett II Travemünde, Lazarettkrankenbuch 401

    9.9.43 30.7.43 verlegt Reservelazarett Mölln

    6.1.44. 30.7.43 von Reservelazarett II Travemünde in Reservelazarett Mölln Lbg (Lauenburg) Lazarettkrankenbuch 468

    7.10.43 verlegt Reservelazarett II Travemünde

    7.10.43 von Reservelazarett Mölln in Reservelazarett II Travemünde Lazarettkrankenbuch 48..



    So, Jetzt muss ich mich erst mal erholen. Hoffentlich bin ich nicht irgendwo durcheinander gekommen. Vielleicht macht jemand anders weiter.

    Corey, noch eine Bitte von mir. Wir bemühen uns hier alle um eine vernünftige Schriftform, was allerdings nicht immer gelingt.

    Es wäre schön, wenn du dich diesbezüglich auch bemühen würdest.


    Liebe Grüße Christa



    Guten Tag Wolfgang,


    vielen Dank für das Einstellen Deiner Unterlagen. Leider sind sie nicht so informativ, wie ich gehofft hatte. Es wäre vielleicht auch möglich gewesen, dass beide im selben Zug Galatz verlassen hätten ...

    Man muss bedenken, dass es für die Schwestern auf einem Rückzug keine "Ruhetage" gegeben hat. Sie sind mit der Versorgung der Patienten Tag und Nacht bis über ihre Leistungsfähigkeit ausgelastet gewesen. Kein Wunder, dass die Berichte Deiner Tante so knapp ausgefallen sind.

    Mein Onkel hat an diesen "Ruhetagen" noch Zeit für Spaziergänge, botanische und geografische Betrachtungen und das Briefeschreiben gehabt. Damit stellt sich die Frage: Was tut ein Soldat der Truppe -nicht der Spezialeinheiten- eigentlich an solchen Tagen außer "Waffen- und Zeug-Reinigen und Antreten"?


    Liebe Grüße

    Christa


    Vorher führte die Straße über einen Damm, der die Pruth-Niederung vom großen Schilfmeer an der Donau abschnitt. Obwohl auch die Eisenbahn den Damm benutzte, fiel die mangelhafte Pflege auf; der Damm war nur ungenügend, außerdem flüchtig und unordentlich gegen Wasser geschützt. Man sah viele Schäden, die bei sorgfältigem Bau vermieden wären. Von Galatz aus führte die gut gepflegte Straße – welch Unterschied doch gegen russische Verhältnisse – in einem großen Bogen um eine Einbuchtung der Donau (Seret-Einmündung).

    Am 13.04. trafen wir in der Vorstadt Piskul ein. Den nächsten Morgen musste ich wegen eines kleinen Grippeanfalls im Bett bleiben. Der Nachmittag war dem Waffen- und Zeug-Reinigen gewidmet.


    Am 15.04. nachmittags ging ich mit Wostemeyer in die Stadt, um die erhaltenen Lei gut anzulegen. Wir kauften zu 4ren 1 kg Schmalz 400 Lei, 1 kg Butter 640 Lei, je ein Weißbrot zu 50 Lei (1 Lei etwa 2 Pfennig, 60 Lei = 1 RM) und verschiedenes Anderes z.B. einige Süßigkeiten, ½ kg Wallnüsse zu 120 Lei. Ein Farbfilm war unerschwinglich: 1200 Lei, weil wir nur 720 Lei erhalten hatten. Während die Lebensmittel noch ohne Marken zu halbwegs vernünftigen Preisen zu erhalten waren, kosteten andere Dinge (Foto, Textilien) ein mehrfaches des deutschen Friedenswertes, doch sollen sie auch – fast alles Produkte, die aus Deutschland stammen – in normalen Zeiten recht teuer sein. Doch war auch jetzt noch alles zu haben, auch Agfa-Color. Die Rückfahrt mit der Straßenbahn war billig (~4 Lei) doch sehr schwankend, weil ich nur in Flensburg auf Linie 2 bisher einen solchen Unterbau sah.

    Ein wunderbares Vergnügen bereitete uns das herrliche Weißbrot mit dicker Butter. So weiß hatte keiner von uns noch ein Brot in Erinnerung. Zum mindestens ist`s lange her, seit es in Deutschland dergleichen gab.

    Der 16.4. war das rumänische Osterfest, eine Woche später als unser (griech. orth). Die Rumänen, bei denen wir im Quartier lagen, schenkten uns je 3 Eier und ein Sück Osterkuchen. Nachmittags fuhren wir in den „Park“, eine sehr dürftige Grünanlage – aber es war eben doch viel mehr als in Russland.


    Braila war die erste Stadt mit westeuropäischem Charakter der Innenstadt: man sah Schaufenster mit ausgestellten Waren, ordentliche Steinhäuser von mehreren Stockwerken, einen modern angelegten Hafen, Marktplatz, Park, eine Straßenbahn, saubere Strassen und ordentlich gekleidete Menschen. Die Wohnhäuser allerdings besonders in den Vorstädten wiesen noch russischen Charakter auf. Der Hafen war fast übervoll mit Schiffen, sie lagen zu mehreren hintereinander trotz der großen Kailänge. Kriegsschiffe ankerten im Strom, ständig fuhren Schiffe in beide Richtungen.

    Das Osterfest dauerte fast eine Woche. Jeden Morgen gehen die Bewohner in die Kirche in bunten, schönen Gewändern. In Piskul wohnten früher ausgewanderte Russen einer besonders strenggläubigen Sekte. Man sah viele Priester und Männer mit langen Haaren und Bärten. Jede Kirche wurde im Vorübergehen an der Strasse durch dreimalige Verneigung und Bekreuzigung gegrüßt. Die religiöse Vorschrift verbietet auch das Rauchen in dem Wohnraum, in dem die Heiligenbilder aufgestellt sind. Da gerade diese Räume meist Quartier waren, machte diese Vorschrift beiden Teilen meist einige Sorge. Die meisten Russen räumten die Bilder fort, um sie an anderer Stelle aufzubauen. Wir waren in Rumänien zu Gast und mussten uns wie Gäste benehmen.

    Am Mittag haben wir einige Büchsen Ölsardinen verkauft, dessen Gewinn ich dann in Form eines Stückchen Konditor-Kuchen (80 Lei) und 2 x Blätterteig anlegte. Die rumänischen „Kaffees“ schenken kaum Kaffee aus sondern leben vom Kuchenverkauf, zu dem meist (falls man es nicht ausdrücklich anders bestellt) ein Glas Wasser gereicht wird. Der Blätterteig (48 bzw. 50 Lei für eine Portion) scheint eine Art Brailaer Spezialität zu sein. Man isst ihn entweder mit Käse gefüllt oder mit Honig übergossen. Er ist dann übersüß und schmeckt erst richtig, wenn ein Glas Jogurt dazu genossen wird (22 Lei).

    Damit war das Geld verzehrt und die Stadt gründlich besehen, sodass ich die nächsten 2 Tage im Quartierbereich zubrachte, unterbrochen nur durch Antreten und einen Spaziergang zur Donau durch die benachbarte Donaumarsch.


    Am Morgen des 20.4. wurden wir schließlich in die Bahn verladen. Weitaus die meisten wären lieber mit einem Dampfer gefahren, aber in unserer Lage muss man mit dem Gebotenen zufrieden sein. Die Fahrt ging in folgender Nacht über Galatz und dann in nördlicher Richtung. Die Landschaft wieder hügelig, am 22. morgens fuhren wir auf den Gyimes-Pass (Ghimes-Pass) im nördlichen Teil der Karpaten zu. Am Tage blieben wir unweit des Passes an einer schönen Station stehen und in der Nacht kamen wir wegen eines Eisenbahnunfalls (eine Lok fuhr seitlich in unseren Zug, kein Mensch verletzt, Waggonseitenwand zerrissen) auch nur eine Station weiter, sodass der 23.4. ein wunderbarer Tag wurde. Unser Zug war geteilt worden, je 2 Loks zogen den halben Zug mit noch etwa 30 Güterwagen. Es war am Morgen regnerisches Wetter, Wolken umspielten die Gipfel, gelegentlich rissen helle Stellen auf und tauchten die Landschaft in helles Licht. Eine wunderbare Stelle war z.B. die enge Schleife um die Kirche von Gyimes (Ghimes). Wir verließen den schon recht klein gewordenen Fluss, bogen in ein Nebental, doch hielten wir uns hoch am Hang. Auch das Tal kletterte schnell hoch, doch bog die Bahn schließlich in einen Tunnel ein (1219 m lang). Nach 4 – 10 Minuten fuhren wir in einem sehr engen Tal, in dem nur die Eisenbahn Platz fand in herrlichem Sonnenschein abwärts. Die Wolken hatten sich wohl schon vorher gelichtet, doch kamen uns die Karpaten wie eine harte Wetterscheide vor.

    Schon bald öffnete sich das Tal stärker. Wir fuhren hoch am Hang zwischen Fichten und grünen Matten in die Hochebene hinab. Auch der Nachmittag des 24.4. war noch sehr schön, wir fuhren wieder bergan und wieder bergab, doch dann in allmählich flacher werdendes Hügelland hinab.

    Der Gyimes-Pass war noch kalt und unbelaubt, ja, wir erreichten eine Höhe, in der noch Schnee lag, sodass wir einmal ausrufen könnten: “Schnee unter uns“. Dann hat uns aber auf der Fahrt nach Norden der Frühling schließlich überholt, wobei die Fahrt ins Flachland und ein dreitägiger Aufenthalt auch eine Rolle spielten.


    Am 24. 13.00Uhr fuhren wir in rumänisches Gebiet ein, nachdem wir seit dem Gyimes-Pass in Neu-Ungarn fuhren. Am 25. fuhren wir Klausenburg – Sarvasar (?) – zur kleinen Station vor Großwardein. Am Vormittag begleitete uns noch das flache Hügelland Siebenbürgens. Am Nachmittag traten wir ins Hügelland ein. Eine bedeutende, noch schneebedeckte Höhe blieb links liegen, während sich der Zug einem Flusslauf anschloss, der schon ziemlich mächtig war, doch wie ein Wildbach vorwärts strömte. Das Tal wurde enger, schließlich sehr eng, die Straße hatte keinen Raum mehr, Felsen ragten links und rechts steil in die Höhe, oft sah es aus, als gäbe es für die Bahn und für den Fluss keinen Ausweg mehr aus dem Felsenkeller; doch die Bahn durchstieß eine Felsmasse in einem Tunnel, der Fluss rauschte in scharfen Kehren um den Fels herum. Ich schwanke noch, ob diese Fahrt nicht die schönste Eisenbahnfahrt war, die ich je reiste.

    Am 26. fuhren wir lediglich im Regen durch Großwardein bis zu einem kleinen ungarischen Abstellbahnhof (letztes Gleis). In der Nacht tobten Sturm und Regen. Der nächste Tag mit kaltem regnerischem Wetter eignete sich zum Skat-Spielen. Das ungarische Dorf („Biharkeresztes“) wurde von der Autostraße Großw. – Bukarest durchzogen, die genau einer Spur unserer Autobahn nachgebaut war. Das Dorf war – wie ganz Ungarn – sehr sauber und unterscheidet sich wenig von mitteleuropäischer Bauweise. Man findet allerdings noch Anklänge an den russischen Stil: der überdachte Steg oder die Veranda, die daraus entstanden ist, u.a.m..

    Am 29.4. 6.00Uhr ging es endlich weiter, denn für die meisten winkt immerhin ein Urlaub. Plötzlich ging es sehr schnell. Wir waren bald in Budapest, fuhren etwas durch die Stadt, doch lässt sich schwer ein sicherer Eindruck von der Stadt gewinnen. Man sah viele Straßenbahnen, trotz des Sonntags, sah moderne Wohnblocks, die schönen Donaubrücken, Hügel, die die Stadt umgeben.

    Von dort ging es mit elektrischer Lok weiter, die uns mit gleichbleibender hoher Geschwindigkeit fortriss. Wir waren so etwas kaum mehr gewöhnt. Die kurzen Halte an einigen Blockstellen reichten für unsere Küche nicht zur Essenausgabe. Wir verwünschten bald die Lok, doch die zog (aus Rache) jetzt sogar ohne jeden Halt bis zur ungarischen Grenzstation Hegyeshalom mit hoher Geschwindigkeit. Viele Güterzüge rauschten uns entgegen. Gegen 15 Uhr erhielten wir schließlich das Essen. An der Grenzstation mussten wir verschiedene D-Züge vorbei fahren lassen. Wagen, die Bucaresti – Budapest – Wien – Berlin = Stadtbahn fuhren und immer eine gewisse Sehnsucht erweckten.

    Die erste deutsche Stadt im Burgenland heißt Nickelsdorf im Burgenland.


    Ungarn war uns in seiner Ordnung und Sauberkeit in Landwirtschaft, Eisenbahn und Siedlung mustergültig vorgekommen. Nun enttäuschte der Grenzübertritt. Die Landwirtschaft schien nicht so gepflegt, die Eisenbahngrenzsteine waren nicht mehr gekalkt. –

    Doch führen Deutschland und Rumänien einen Krieg, für den Ungarn fast nichts getan hat. Das erklärt auch in Rumänien viel.

    Am späten Abend fuhren wir in Wien ein, das wohl von allen mit großer Sehnsucht erwartet wurde. Am nächsten Morgen fanden wir uns – bei weiterem regnerischem Wetter auf einem Kohlenbahnhof wieder.

    Hallo Wolfgang,


    der nächste Brief ist ohne Datum, wird aber nach dem 29.04.1944 geschrieben sein und ist ziemlich lang. Ich stelle mal den ersten Teil ein. Copyright liegt natürlich bei mir!

    Wolfgang, ich würde mich freuen, wenn auch Du Deine Briefe oder Teile davon einstellen würdest. Das wäre eine sehr schöne Ergänzung und Erweiterung in diesem thread und echte Quellenarbeit.

    Liebe Grüße Christa


    Den ersten Abend in der Kaserne will ich schon einmal benutzen, einen ausführlichen Bericht anzufangen einer Zeit, die im Vergleich zur Kaserne doch eine wunderbare Zeit der Freiheit war.

    Den Marsch habe ich wohl schon größtenteils beschrieben. Ich berichtete von den späten Schneestürmen in Transnistrien, von Schlamm, von langen Märschen. Die Ruhetage waren dann der körperlichen Erholung gewidmet. Im allgemeinen fand sich auch irgendein Essen.


    Auch der Ostermontag (10.04) war ein solcher Ruhetag. Wir lagen in Bulgarika, am Hochufer eines kleinen Flusses (noch in Transnistrien) in Bessarabien. Die Küche lieferte uns zur Ergänzung unserer Vorräte Mehl, aus dem die Rumänen uns herrliches Weißbrot backten, dessen Genuss eine wahre Freude war und an Semmeln erinnerte.

    Am Nachmittag machten N, M und ich einen Spaziergang, für den wir eine Himmelsrichtung – nämlich den Fluss vorsahen und uns im übrigen dem Augenblick anvertrauten, wie ich es so gerne tue.

    Die ersten Frühjahrsblumen haben sich vom Schreck durch den Schnee erholt. Es blühten Goldstern, eine sehr behaarte, weiße Sternblume und manche andere. An bescheidener Stelle auch viola odora in größerer Zahl. Durch Ns Mikroskop fanden wir allerdings nichts, doch stand uns nur Schmelzwasser zur Verfügung.


    Am nächsten Morgen (11.04) gingen wir absichtlich bis zur Brücke zu Fuß, ein herrlicher Morgen, in dem die Sonne durch Altokumuli leuchtete und die Landschaft in abwechselungsreiche, teils schön violette Farben tauchte. An der Brücke warteten wir etwas länger auf einen L.K.W. und sind auch den ganzen Tag kaum regelmäßig gefahren.

    Trotzdem waren wir gegen Mittag in Vulkanesti, ein etwas unordentliches größeres Dorf, in dem schon seit Tagen die volksdeutschen Wanderer aufgehalten wurden. Die Umgegend dieses Dorfes ist bergig und meist mit Wein bepflanzt. Früh am Nachmittag stieg ich in den Weinbergen aufwärts, hielt in einer windgeschützten Mulde einen kleinen Mittagsschlaf und genoss den Tag. –

    Abends erhielten wir von Rumänen gegen einige Zigaretten einen Eimer Wein. Die Nacht wurde dann zum ersten Male in einem ungeheizten Quartier verbracht (11.04.), doch der Wein brachte die nötige Bettschwere. Der „Marsch“ des nächsten Tages nach Reni ging ganz per L.K.W., sodass wir schon zeitig am Vormittag dort eintrafen. Die Wartezeit wurde für Spaziergänge in der Stadt verwandt. Alle Kirchen sind in einem einheitlichen Stil; Zwiebeltürme, auf denen das griechisch orthodoxe Kreuz auffällt, weiß gekalkt mit gelber oder andersfarbiger Verzierung. Selbst das knallblau angestrichene Dach der größten Kirche wirkt durchaus nicht stilwidrig. Die Häuser sind zwar etwas anders gestaltet, aber größtenteils noch im russischen Stil. Einige Neubauten im „moderneren“ Stil unseres Jahrhunderts wirken witzig oder gar lächerlich, weil sie sich irgendwie – so in der Größe – vom Russenhaus nicht lösen können. Ein Haus sah ich allerdings, das in seiner modernen Schönheit, die auch in den Rahmen der Stadt passte, einzigartig auf mich wirkte. Ich möchte es in jeder gut gepflegten deutschen Stadt sehen, es könnte am besten etwa eine Trinkhalle in Pyrmont sein – es war: eine Markthalle. Für unsere Begriffe eine Entwürdigung einer architektonischen Schönheit. Am Nachmittag lagen wir lange am Donaustrand, W, Z und ich. Anschließend bummelten wir am Hafen und durch die Stadt zurück.

    Erwähnt werden muss in dieser Stadt noch der auffallend zuvorkommende Wirt. Er legte uns seine letzten Zigaretten auf den Tisch – nachher ergab sich, dass er unsere sehr gerne nahm - und backte uns aus Mehl, Wasser und Fett wunderbare Plinsen, zu denen sich dann auch N und H einfanden.


    Von Reni aus mussten wir geschlossen“ marschieren, weil der Soldatenklau (oder Heldenklau) auf der Straße sein Unwesen trieb. Vorgesehen war Galatz, doch ging es noch am selben Tage weiter nach Braila. Galatz ist eine Stadt, in der die schönsten Paläste und die ärmsten Hütten fast nebeneinander stehen. Ich sah wohl kaum in Russland so unwürdige und unmenschliche Behausungen wie in dem von uns „Klein Venedig“ getauften Teil der östl. Vorstadt, die noch in der Donau-Pruth Niederung liegt. Die kleinen Holzhütten und Gartenhäuser standen fast restlos vom Sumpf und Wasser umgeben, ein fester Fußsteig führte zum Haus, doch deutete Schilf an, dass auch, wenn das Hochwasser sich längst verlaufen hat, immer noch viel Feuchtigkeit zurückbleibt. Wieviele Mücken mögen dort im Sommer hausen. Die Stadt selbst enthält allerhand Regierungsgebäude, doch genügte der einfache Durchmarsch kaum, einen genügenden Eindruck zu erhalten. Auch die Vorstädte in Richtung Braila machten wieder einen traurigen Eindruck.




    Hallo Wolfers,


    was aus den beiden Kriegslazaretten 1/606 und 2/606 Ende März/ April !944 geworden ist, weiß ich auch nicht.

    Mein Onkel vom Wetterpeilzug 514 war aber zur gleichen Zeit von Odessa aus auf dem Rückzug. Seine Schilderungen geben einen guten Eindruck, was der Truppe zugemutet wurde. Ich kann mit nicht vorstellen, dass Schwerverletzte überhaupt eine Chance hatten, nach Hause zurück zu kommen.


    Mein Onkel schreibt am 09.04.1944 (Ostersonntag):


    Seit Odessa sind nun schon manche Tage verflossen. Der Ort an der Bahn Odessa-Wosnessenk (Setka), ... ist längst russisch. Auf der Rückfahrt von dort am 29.III. wieder nach Odessa saßen Wetterzügler sogar im gleichen Waggon III. Klasse. Am nächsten Morgen ging es zum Sammelpunkt, Mariental, einem ehemals deutschen Dorf. Man erkennt sofort die Unterschiede gegenüber den russischen Dörfern: die Reth-Dächer sind sauber und ordentlich gedeckt wie bei uns, die Häuser größer und besser und sauberer. Die Kirche ist eine Mischung von Bessarabien und Russland. Bei der Abreise haben die Deutschen nicht allen Wein mitnehmen können, sodass wir am Ankunftstag und an den beiden nächsten Aufenthaltstagen in Wein schwelgten. Ich habe immer gerade so viel getrunken, wie ich gut vertragen konnte und, da ich beim Frühstück anfing, war auch das schon ganz nett. Er schmeckt dem Tiroler Rotwein sehr ähnlich.

    Sogar unsere Essgeschirre konnten wir im (schlecht gewordenen) Wein auswaschen – und jetzt hätten wir gerne etwas. Wie immer im Leben des Landsers einmal zu reichlich, ein anderes Mal wieder knapp.


    Am 2.4. begann der Marsch schon morgens beim Regen. Die Straßen wurden schlammig, dann wurde ein Eisregen draus; meine Zeltbahn, die ich umhängen hatte, wurde steif wie Stahl, später auch die Mäntel, die andere anhatten. Der Marsch wurde immer beschwerlicher, die Straßen tiefer verschlammt, doch unsere Panjewagen kamen noch gut voran, wo jeder LKW festgesessen hätte. Um jeden Stiefel saß dick der Schmutz, sodass die Füße schwer und schwerer wurden. Die Rast musste kurz sein, es gab wenig Zeit zum verlieren; sie reichte kaum, ein Stück Brot zu essen. Wir Fußgänger hatten große Mühe am Wagen zu bleiben und das wiederum war nötig, falls ein Wagen zu tief in den Schlamm geriet. Der Wind stürmte von vorn und versuchte unseren Marsch aufzuhalten. In der völlig gleichmäßigen Urlandschaft der abgeernteten – tls. auch neu bestellten Felder gab und nur eine Reihe Telegrafenstangen Richtung und Trost. Schließlich kam eine bessere, feste Straße, doch aus dem Regen wurde wieder feiner, scharf schneidender Hagel, die Temperatur sank weit unter Null Grad – für diese Landschaft und die Zeit wohl in der bisherigen Meteorologie einmalig.


    Doch die Gegend wurde abwechselungsreicher. Rechts erblickten wir Weinfelder, doch links fand das Auge bei dem Blick über den schilfbewachsenen Liman wie am Wattenmeer erst am Horizont Halt. Schließlich erreichten wir unser Ziel (37 km), Jassy am Dnjestr, spät am Abend, die meisten von uns sehr erschöpft. Ich hätte allerdings noch weiter marschieren können. Wir (4 Mann) hatten bei Kameraden der Organisation Todt im schön geheizten Zimmer Quartier.


    Am nächsten Mittag ging es weiter. Über den 14 km langen Damm und über 17 Brücken. Der Boden war inzwischen hart gefroren, sonst hätte die Fahrt oder vielmehr die Wartezeit länger gedauert als von 13 Uhr bis zum Abend um 1 Uhr. Die Landschaft war schön: rechts und links Wasser mit Schilf, tls. Gebüsch. Gelegentlich offene Wasserflächen, dann wieder mehr landartiger Sumpf. Soweit man blicken konnte, oft kilometerweit, Schilf. Wohl die großartigste Urlandschaft, die ich je sah; trotz des beißenden NO-Windes zogen Haken von Wildenten nach Norden, klagten Regenpfeifer. Krähen und Raben erhöhten in der einbrechenden Dunkelheit die schwere Stimmung der schwarzen Wolken – und vor uns stand Fuhrwerk um Fuhrwerk und wartete auf Weiterfahrt.

    Noch ein Tag, wie der nächste war bemerkenswert. Ich ging als Vorkommando eher, um 8 Uhr, fort und geriet in einen Schneesturm und ein Schneetreiben, die die Sicht oft bis auf wenige Meter nahmen. Doch der Weg war nicht zu verfehlen. Eine fast endlose Kolonne von bespannten Fahrzeugen fuhr zum gleichen Ziel, man sah oft nur wenige, gelegentlich tauchte die lange Schlage aus dem Schnee hervor, ein schönes Bild.

    Zur Mittagszeit kam die Sonne hervor und machte dem winterlichen Spuk ein Ende – machte daraus Schlamm, der bei den vielen Bergen Bessarabiens den Pferden die Arbeit sehr schwer machte, während wir meist etwas ausgetretene Seitenpfade benutzen konnten.

    Einen ersten Ruhetag machten wir am Gründonnerstag, morgen am Ostermontag ist der zweite. Solche Tage sind zwischen den Märschen von meist etwa 30 km sehr angenehm. Doch jetzt ist seit einigen Tagen eine feste Straße erreicht, sodass auch die Witterung keine Rolle mehr spielt. Ob die Dampferfahrt wohl schön wird? Ich spare jedenfalls meine letzten Farbaufnahmen.


    In Mariental erhielten wir noch alte Post, ich darunter die 2 Weihnachtspäckchen von Flensburg und viele Briefe, darunter auch ein Schreiben der H.V.A., nachdem ich wieder mehr Geld erhalte. Das 2 kg-Päckchen ist früher angekommen und daher von den Kameraden verteilt worden, denn wer will es mitschleppen...


    Falls es von Interesse ist, stelle ich auch die folgenden Briefe bis zur Ankunft in Wien ein.

    Liebe Grüße Christa

    Hallo,


    Kaffee kochen in der

    Lybischen Wüste


    Weihnachten 1942


    Eine kleine Besprechung

    in der Wüste

    Im Dezember 1942


    Gruß Christa

    ... und Libyen ist mal wieder falsch geschrieben

    Hallo,

    meiner Meinung nach ist der Damm zu steil für einen Deich und außerdem "bebaut".

    Mein Vorschlag: Bahndamm, evt. Anfahrt zu einer Brücke.


    Gruß Christa

    Hallo Arnd, hallo Viktor,


    das würde aber darauf hinaus laufen, dass viele abgelegene Orte in Russland in den 40er Jahren zwar eine Stromversorgung und damit auch Stromleitungen hatten - wie es auf den Fotos zu sehen ist. Das Stromangebot wäre dann aber nicht ausreichend gewesen, um die Privathäuser in den Orten zumindest mit Licht zur versorgen. Der angebotene Strom wäre dann anderweitig verbraucht worden, z.B. Handwerk, Kleinindustrie, soziale und politische Projekte.


    Gruß Christa

    Guten Morgen ZAG,


    Interessante Diskussion, die sich hier entwickelt. Zu den Fakten kann ich nur einige Einzelheiten aus den Feldpostbriefen meines Onkels aus Südrussland beitragen.


    Er schreibt am 18.10.1942 aus Giaginskaja (nördlich von Maikop):

    "In Giaginskaja fand sich fast in jedem Haus ein Lautsprecher, die alle von einem Zentralempfänger betrieben wurden und natürlich das Reichseinheitsprogramm boten."

    Dass die Lautsprecher in den Häusern nur über Akkus funktionierten, erscheint mir unwahrscheinlich. Die Häuser im Ort müssten elektrifiziert gewesen sein. Aber wenn Strom zugänglich war, hieß das offenbar nicht, dass er auch genutzt wurde.

    Denn er schreibt im gleichen Brief:

    "Die Herde werden noch einmal angeheizt. Die Sonnenblumenstängel lassen die Flammen hell flackern, im Dunkel des Abends ein wunderbares Bild. Das leichte Blau des aufsteigenden Rauch es geht in das Blau der Dämmerung über, eines verstärkt das andere und das lodernde Rot des Feuers sowie das ruhige Violet des Abendhimmels lassen die Farbstimmung tief erleben.

    Später sitzt die ganze Familie im Dunkeln oder bei trüber, gemütlicher Petroleumlampe und knackt Sonnenblumenkerne..."


    Er schreibt am 09.12.1942 aus Paschkowskaja (östlich von Krasnodar):

    "Wir sitzen heute Abend wieder bei Kerzenlicht. Mein Kamerad B. hat zum Glück einige richtig lange Wachskerzen; meine Adventskerzen halten nicht lange und sind nur Luxus. Die Russen sitzen im Dunkeln (Kerosin = Petroleum ist alle) und spielen Laute, eine ganz weihnachtliche Stimmung.“

    und am 10.12.1942:

    "Licht ist eigentlich das größte Problem. Die kümmerliche Funzel reicht höchstens zum Lesen und Schreiben, nicht dazu, die Sachen in Ordnung zu bringen, die das wegen des vielen Schmutzes hier dringend nötig haben.“

    Es bleibt unklar, ob mit der Funzel eine Glühbirne gemeint ist, aber das gibt der Zusammenhang eigentlich nicht her.


    Für mich ergibt sich daraus die Erkenntnis, dass eine Elektrifizierung auch in abgelegenen Gebieten von Russland häufig vorhanden war. Die Nutzung des Stroms im Privathaushalt war an diesen Orten aber aus vielen Gründen durchaus nicht selbstverständlich.


    Gruß Christa

    Hallo,

    kleine Korrektur:


    Jg. Ers. Btl. 49

    Jäger Sämtl. Pers(onalien). lt. St(andes). Amt.

    3.5.43. 2,5 km nördl. Mustolowo gefallen, I(Infanterie). G(schoss).

    Kopfschuß, Grablage: Heldenfr[ie]dh[of]. Snigri

    Reihe 4 Grab 10 v. li. , V. h.? 4 l[au]f[en]d[e], Nr. 5


    Gruß Christa

    Hallo many,


    Grablage: Heldenfriedh. Nowy-Rogatschik,
    35 km westl. Stalingrad,

    Grab Nr. 155, XIII Reihe

    der Heldenfriedh. liegt etwa 1 km südl. d. Eis.Bahnbr. über

    d. Tscherwlenaja (Karpowka) Bahnl. Werche Tschirskaja-Stalingrad,

    b. d. ehem. russ. Kinderheilstätte


    Liebe Grüße

    Christa

    Hallo,

    hier mal ein Anfang zur Entzifferung:


    Bild 1:

    Teilkräfte der Gend. Züge (mot)

    33,38 u. 40 ? #24300

    Wachtmstr. (Wachtmeister) d. Gend.


    Bild 2:

    1.4.43 Res.Laz. Mindelheim Teillaz. Bobhof/ Lobhof/ Lohhof ? LKB (Leichtkrankenbuch) 24 8.3.43, schw.

    Mittelohrentzdg. 28, Zust. nach Wolhyn. Fieber (12), v. LKZ (Leichtkrankenzug) 2116 ?

    30.4.43 k.v.z. Standortkommandantur Trier


    Gruß Christa

    Hallo Johann Heinrich,


    vielen Dank für Deine Recherche, die das Ganze für mich interessanter und natürlich auch schwieriger zu begreifen macht.

    Also nicht (nur) Reichsarbeitsdienst, sondern vielleicht auch (Zwangs)Arbeit.

    Ich bedaure sehr, dass ich mit meinem Onkel (der auch mit dem Wetterpeilzug in Russland war) nicht ausführlicher über sein Leben erzählt habe.


    Einmal hat er von sich aus angefangen. Ich muss 5 oder 6 Jahre alt gewesen sein, sass auf einer dieser alten Metall-Mülltonnen, die es damals gab und pulte Sonnenblumenkerne aus einem Blütenboden, den ich organisiert hatte, um sie zu verknacken. Da kam er auf mich zu, lachte und sagte: "Genau wie damals im Krieg in Russland. Da habe ich auch mit den Leuten abends zusammengesessen und Sonnenblumenkerne gepult." Fand ich interessant und fing an nachzufragen. In dem Moment schoß aber meine Tante um die Ecke und verbot ihrem Mann, "mit Kindern über so etwas zu sprechen". Ich habe damals begriffen, dass dieses Thema tabu war und mich eigentlich nie mehr getraut, ein solches Thema und alles, was dazuzugehören schien, im Familienkreis anzusprechen.


    Es wäre schön, wenn Du die beiden Seiten der Abschrift hier einstellen könntest. Offenbar ist an diesem thread noch der eine oder andere interessiert.

    Liebe Grüße Christa

    Guten Tag und vielen Dank für Eure Vorschläge.


    Ich hatte Dieter schon per pn geschrieben, dass Sylt so gar nicht mein Gebiet ist

    und mein Interesse nur im Zusammenhang mit den Bildern aufgeflackert ist.

    Dass dieser Damm nicht nur durch Handarbeit des RAD sondern unter der Regie einer Firma (z. B. H. Möller) gebaut wurde,

    Ist wahrscheinlich. RAD 2/77 könnte auch nach meinen Recherchen passen. 1941 ist wohl etwas spät.

    Ich habe die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte angeschrieben, ob sie die Originalfotos übernehmen möchte.


    Liebe Grüße Christa