Posts by -hmp

    Hi Tano,


    noch einige nähere Infos zum Panzer:
    Dieser KW1 hat bereits den verstärkten, vereinfachten geschweißten Turm, aber noch die ältere Kanone F32, sowie mit Rippen verstärkte gummigepufferte Laufrollen, was auf ein Produktionsdatum um Oktober 1941 hindeutet.


    Ansonsten möchte ich mich den "Vorrednern" anschließen, es war nichts unübliches, das KWs von deutschen Soldaten als Bildkulisse benutzt wurden. Als Beispiel sei ein bei Lemberg abgeschossener KW2 angeführt, der mir schon auf über 30 Fotos begegnet ist, viele aus völlig verschiedenen Kontexten.


    Karat :
    Gute Augen! "Okkupanten" kann ich auch erkennen.


    Gruß -hmp

    Quote

    Original von Ratschbumm


    ich lese grade das Buch "Enzyklopädie deutscher Waffen von 1939-1945". Dabei ist ein großer Teil auch der Artillerie gewidmet. Begonnen wird mit leichter Artillerie. Da ist von 10cm Kanonen und 10,5cm leichten Feldhaubitzen die Rede. Ich frage mich, warum hat man sich ned auf ein Kaliber einigen können? Die 0,5cm werden sich jetzt ned direkt gravierend auf die Feuerkraft ausgewirkt haben. Aber man musste dann ja seperat für jede Waffe Granaten produzieren. Warum hat man ned gesagt: "Standardkaliber für leichte Artillerie:10cm oder 10,5cm."?


    Genauer lesen !
    Die sFK 18 (10cm Kanone) hatte ebenfalls ein Kaliber von 105mm.
    edit:
    Ergänzung:
    Auf deutscher Seite waren nach Aussonderung der 7,5cm FK die Standardisierungsbestrebungen recht weit gediehen. Die Artillerie verwendete Kaliber von 10,5cm und 15cm im Bereich leichte und mittlere Ari.
    Beutewaffen sind allerdings wieder ein völlig anderes Thema.


    Gruß -hmp

    Ich sag doch gar nicht, dass auf die max. Entfernung jeder Schuß im Ziel sitzt. :rolleyes:
    Ich bezog mich auf die theoretischen Vorgaben. Und dass die tatsächlich gebräuchlichen Kampfentfernungen deutlich unter den angestrebten Theoretischen lagen, war ja wohl bei allen Waffen so.
    Ratschbum fragte aber explizit nach taktischen Unterschieden.


    -hmp
    Und wer hat Dir erzählt, dass das MG3 und ich keine Freunde waren ;)

    Okay, die zwei Kommentare verstehe ich nicht.
    Karat : zur Munitionsversorgung hab ich nichts geschrieben. Ist ja auch irrelevant. Und ein lMG als Sturmwaffe ist nicht dessen taktischer Zweck.
    @CarlFrey: Die Kampfentfernungen entsprechen den taktischen Aufgaben der jeweiligen Waffen. Bei entsprechendem Schußfeld sind sie auch nicht illusorisch.


    Ich habe die versch. Kampfentfernungen als Beispiel für die Unterschiede der Aufgaben der versch. Waffen angeführt. Natürlich gibt es noch weitere Unterschiede.


    Gruß -hmp

    Hallo allerseits,


    ich möchte noch einige Gedanken zur Stärkung der Theorie von der Rückkehr der Truppen nach dem Polenfeldzug in die Heimatgarnison beifügen.


    Die Architektur erinnert mich ganz stark an Franken (Natursteinsockel und -stadttor).


    Die polnischen Schilder sind Grenzschilder und es gibt auch weitere Bilder die andeuten, dass diese als Trophäe angesehen wurden (zB: Oswald S.112).


    Die Zugmaschine ist nicht ein standardmässiges SdKfz.7 (8t-Zugmaschine), sondern ein SdKfz.6 (5t-Zugmaschine).
    Der 5-Tonner konnte mit dieser Anhängelast (15cm sFH 18 in Marschlage ~6,5t) nur auf anständigen Straßen fertig werden. In dieser Kombination wird dieses Gespann nicht in den Feldzug geschickt worden sein. Deutet auch auf Rückführung des Gerätes hin.


    Bernhard_63 :

    Quote

    Um mehr Damen mitnehmen zu können, wurden anscheinend Bretter mit Matratzen o. Ä. hinten auf dem Sdkfz befestigt


    Das sind die aus Korb geflochtenen Matten, die in Feuerstellung bei weichem Boden unter die Räder gelegt wurden um ein Einsinken beim Schuß zu verhindern. Normale Ausstattung für sFH18 und sFK18.


    Grüße -hmp


    edit: Orthografie

    Gute Wahl! Das meistverwendete Buch bei mir ;-)


    ein paar Brocken zu den Fragen:


    lMG: Kampfentfernung ~1,5km
    sMG: ~2-3km
    Sturmgewehr: ~500m


    lMG: feuert von Zweibeinklappstütze
    sMG: feuert von Lafette mit Visier (einfaches Zielfernrohr)


    Gruß -hmp

    Hallo naro,


    die automatische Stempelung deutet auf eine "Automatische Rollenbelichtungskassette" hin, zumindest ist das der Name unter dem ich diese Geräte kenne. Dabei wurden Vergrößerungen von Kleinbildfilmen auf Standardgröße (zB: 6x9 oder später 7x10 cm) gefertigt. Diese Geräte wurden bereits kurz nach Einführung des Kb-Films entwickelt.
    Evtl. gab es entsprechende Geräte auch für Kontaktkopien von Mittelformat-Filmen (weiß ich aber im Moment nicht genau- müsste man nachforschen).
    Alle Fotolabors waren angehalten, Abzüge von privaten Filmen zu stempeln. Damit wurde den Zensurbehörden die Möglichkeit verschafft, die Herkunft von unliebsamen Bilder zurückverfolgen zu können.
    In der DDR bestand diese Vorschrift bis 1989.


    Meiner Meinung nach ist diese Stempelung kein Indiz, weder für noch gegen die Echtheit.


    Gruß -hmp


    Falls weitere Recherchen nötig sind, kontaktier mich bitte per PN, evtl. kann ich Dir ein paar Kontakte empfehlen, die mehr darüber wissen...


    edit: Orthografie

    RolandP

    Quote

    Original von RolandP
    „8.12.1944 versetzt, Truppenübungsplatz Böhmen, Panzerjägerschule Janowitz, neue Einheit heißt Jagdpanzerkomp.38,11.1.1945,Gottverlassenes Kaff Potschepitz 20 Grad minus,1 Meter Schnee,
    letzter Brief am 11.2.1945,16 Stunden Dienst,8 Stunden Ruhe.“
    Im Dezember 1944 wurde er an die SS-Pz.Jäg.Schule Janowitz versetzt, diese Schule diente zur Führer- und Unterführerausbildung im Bereich Panzerjäger – Sturmgeschütze. Zusammen mit der in der Nähe der Schule untergezogenen SS-Pz.Jäg. (Stu.Gesch.) Ausbildungs- und Ersatz-Abteilung 3 wurden hier aber auch neue Kompanien zusammengestellt, mit Sturmgeschützen und mit dem Panzerjäger 38 (auch „Hetzer“) genannt.
    Die „Jagdpanzerkp 38“ kann nicht die Bezeichnung der Feldeinheit gewesen sein (Überlegungen zur Aufstellung einer 38.Division der Waffen-SS wurden erst Ende Februar 1945 gemacht, als aus den Einheiten im Brückenkopf Schwedt die „38.Waffen-Grenadier-Division der SS“ gebildet werden sollte, wozu es aber nicht kam, schließlich erhielt erst im April 1945 die SS-Brigade „Junkerschule“ die Nummer mit dem Namen „Nibelungen“) Dabei handelte es sich um eine Panzerjägerkompanie, die mit dem genannten „Hetzer“ ausgestattet wurde.


    Ich bin deiner Ansicht, dass die Bezeichnung "Jagdpanzerkp. 38" keine Einheitsbezeichnung ist.
    Allerdings ist es eine Bezeichnung für die Gliederung einer reinrassig mit Jagdpanzer 38 ausgestatteten Panzerjägerkp. (anderes Bsp: Panzerkp."Panther"= reinrassig mit Panzer V ausgestattete Panzerkp.)


    Gruß -hmp

    Quote

    Original von Drexl
    Eine Frage die mich auch sehr Interessiert, ich habe mal gelesen die Reifen der Panzerspähwagen waren Beschusssicher, wie wurde das gemacht ?
    Hatten sie eingelassene Metall-Protektoren oder waren sie sogar aus Vollgummi oder sowas ?


    gruß der Drexl


    "Beschusssicher" waren die Reifen durch die Aufteilung in Luftkammern, verbunden durch Ventile. D.h. sie waren nicht beschusssicher wie Voll- oder Schwammgummireifen, konnten aber eine gewisse Anzahl beschädigter Kammern ohne große Beeinträchtigung der Fahreigenschaften verkraften.
    Ich glaube, das selbe Prinzip wird auch heut noch bei den "unflatable" Reifen verwandt.


    Gruß -hmp

    Ach, den link hatte ich garnicht bemerkt. Scheint so als hätte V.10 auch Funktionen dieser Art. Ob diese ausreichen, muß man wohl für den spez. Fall herausfinden.


    Ich denke mal, um komplexere Recherchen durchzuführen (wie oben angedeutet) wird es wohl nicht ausreichend geeignet sein.


    -hmp

    Hallo basil,


    es ist bestimmt 5-7 Jahre her, dass ich ACDSee das letzte mal installiert hatte. Ich habe es als reines Bildbetrachtungsprogramm in Erinnerung. Bin irgendwann auf IrfanView (fand ich besser) umgestiegen.
    Ob neuere Versionen von ACDSee auch Archivierungsfunktionen haben, kann ich nicht sagen.


    Gruß -hmp

    Hallo Eidechse,


    ich habe mich seit geraumer Zeit ebenfalls mit diesem Thema auseinandergesetzt. Hier einige meiner Erfahrungen und Gedankengänge, evtl. hilft es Dir weiter.


    Zunächst versuchte auch ich ein Archivprogramm zu finden, das man einfach auf dem Rechner installiert. Diese tools haben aber meist einen sehr beschränkten Funktionsumfang oder sind für Dateien der Digicam ausgelegt, erhalten und verwalten Metadaten, lassen aber kaum komplexe Suchabfragen zu. Für unsere Bedürfnisse unbefriedigend bis ungeeignet.


    Während meiner Zeit im Museum habe ich mit speziell für Museums-/Archivierungszwecke entwickelten Datenbanken (zB: HIDA, GOS, ALLEGRO) gearbeitet. Diesen Funktionsumfang (komplexe Suchabfragen; in Deinen Fall zB: alle Bilder "Juni 1939" in "Krakau" mit abgebildeten "7TP" heraussuchen) wollte ich auch für mein Archiv. Diese Software ist natürlich mit (für uns) gewissen Nachteilen behaftet, zB: Zuschnitt auf Intranet- oder Internetanwendung, Auslegung für hohe Frequentierung, zu unspeziell für ein reines Fotoarchiv, zu teuer, zu schwer anzupassen.


    Für mich liegt die Lösung in der Verwendung einer freien Datenbank (zB: mySQL) in Verbindung mit php-basierenden Eingabe- und Abfrageformularen. Diese Datenbank kann man (nach einer gewissen Einarbeitungszeit) speziell für die eigenen Bedürfnisse konfigurieren. Für die volle Funktionalität muss man einen Webserver (zB: apache) auf dem eigenen Rechner installieren, ist aber auch kein wirkliches Problem.
    Grundsätzlich setzen Datenbanken voraus: detaillierte Planung, konsequente Pflege.


    Ich bastele zur Zeit an der Erstellung des Archivs für meine Photosammlung. Leider kann ich im Moment wegen beruflicher Zwänge nur sehr wenig Zeit (einige Stunden in der Woche) in diese Geschichte investieren, ich plane aber, mir im April/Mai ein, zwei Wochen dafür Zeit zu nehmen. Falls es bei Dir nicht allzusehr pressiert, von mir das Angebot per mail auszuloten, ob man die Anwendung auch auf Deine Bedürfnisse umstellen könnte.


    Grüße -hmp