Posts by Wolfgang Grote

    Guten Abend Gerd,


    Genaugenommen wurde die Eisenbahn-Flak-Abteilung 125 von dem 120. US-Infanterie-Regiment überrollt, das der 30. US-Infanterie-Division unterstand; dieses Regiment operierte zwischen dem 05. und dem 07.04.1945 im Raum Detmold - Bad Pyrmont.
    Interessant ist auch, dass in dem Zeitraum vom 13. und 15.04.1945 folgende Anzahl von Angehörigen der Abteilung durch die Befragungsteams der 9. US-Armee (die 30.US Infanterie-Division unterstand im April 1945 der 9. US Armee) verhört wurden :
    - 13.04.1945 : 22 Angehörige, darunter die folgenden Offiziere :
    Major Walter Bally
    Hauptmann Fritz Behere
    Hauptmann Wilhelm Krumbach
    Oberleutnant Manfred Baer
    Oberleutnant Julius Guellich
    Oberleutnant Hans Mueller
    Oberleutnant Ottfried Siebert
    Oberleutnant Ernst Schultheiss
    Leutnant Erich Hoffmann
    Leutnant Max Lisenfeld
    - 14.04.1945 : 63 Angehörige
    - 15.04.1945 : 18 Angehörige
    Zu diesen Verhören gibt es leider keine Protokolle und es gibt ebenfalls keine zusammenfassende Berichte zu der Abteilung; es ist daraus zu schliessen, dass die befragten Gefangenen keine verwertbaren Informationen preisgegeben haben. Vielleicht kannst du mit den Namen der Offiziere etwas anfangen bzw. zuordnen.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Gerd,


    In Bezug auf die im Ruhrkessel eingesetzten 3 Abteilungen war die Eisenbahn-Flak-Abteilung 416 im Raum Siegen eingesetzt und wurde zum Ende der Kämpfe von der 8. US-Infanterie-Division überrollt. Zu den beiden anderen Abteilungen habe ich leider nichts gefunden.
    Die Eisenbahn-Flak-Abteilung 125 wurde im April 1945 von der 30.US-Infanterie-Division überrollt; diese Division operierte im Raum Detmold - Bad Pyrmont und rückte dann weiter über Braunschweig nach Magdeburg vor.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Gerd,


    Soweit für dich von Interesse und noch nicht bekannt, gibt es eine interessante Vortragsnotiz vom 03.04.1945, die ich in den kanadischen Archiven gefunden habe und die die Situation der Eisenbahn-Flakartillerie an der Westfront wiedergibt :


    Eisenbahn-Flak-Abteilung 125 (4 Batterien 12,8 bzw. 10,5 cm), war nach Kassel befohlen und ist in folgende Räume ausgewichen :
    - 2 Batterien in den Raum ostwärts Kassel
    - 2 Batterien fahren in Richtung Bremen, westlich der Weser
    Eisenbahn-Falk-Abteilung 277 (4 Batterien 12,8 cm), im Ruhrgebiet eingesetzt.
    Eisenbahn-Flak-Abteilung 416 (4 Batterien 12,8 cm), im Ruhrgebiet eingesetzt.
    Eisenbahn-Flak-Abteilung 446 (4 Batterien 12,8 cm), im Ruhrgebiet geblieben, war von Hagen zur Weserlinie befohlen.
    Eisenbahn-Flak-Abteilung 423 (5 Batterien 12,8 cm), befohlen von Raum Frankfurt in die Weser-Linie :
    - 1 Batterie in Holzminden
    - 1 Batterie im Raum Hanau gesprengt
    - 1 Batterie wurde zerschlagen und besitzt nur noch 1 Geschütz
    - 2 Batterien lagen im Raum Fulda fest, Verbleib unbekannt.
    Eisenbahn-Flak-Abteilung 473 (4 Batterien 12,8 cm), von Osnabrück nach Bremen befohlen :
    - 1 Batterie ostwärts der Weser im Bremen
    - 3 Batterien im Raum Syke an der Strecke Osnabrück - Bremen


    Gruss
    Wolfgang

    Hallo Anuti,


    Das Fallschirmjägerregiment 16 gehörte zur 6. Fallschirmjägerdivision, die Anfang September 1944 bei Mons in Belgien zerschlagen wurde.
    Restteile der Division konnten sich durch Belgien und den Niederlanden in den Raum Nijmwegen - Kranenburg zurückziehen; Ab Oktober 1944 erfolgte die Neuaufstellung der Division und somit auch des Fallschirmjägerregiments 16.
    Ab dem 18.11.1944 kämpfte die 6. Fallschirmjägerdivision unter dem Kommando des LXXXVIII. AK im Raum Arnheim und Wageningen; Weihnachten 1944 steht die Division im Raum Tiel und Zaltbommel an der Waal in Abwehrkämpfen, die sich bis Februar 1945 hinziehen.
    Am 10.02.1945 wird die Division aus der Front herausgezogen und auf dem Schienenweg von Utrecht nach Moers verlegt. Dort werden die Fallschirmjägerregimenter 16 und 18 sofort bei Kleve und Kalkar gegen das hier vorstossenden XXX. Britische Korps eingesetzt.
    Da im Süden die 9. US-Armee inzwischen bis Krefeld vorstossen konnte, bestand die Gefahr, dass der Division, die immer noch im Raum Kalkar eingesetzt war, der Rückzugsweg nach Wesel abgeschnitten werden konnte. Somit bezog die Division am 27.02.1945 eine neue Verteidigungslinie im Raum Marienbaum.
    Am 05.03.1945 hatten die Alliierten den Kreis Geldern und Neuss besetzt und die restlichen auf der linken Rheinseite operierenden Divisionen waren in dem Brückenkopf von Wesel eingeschlossen. Die 6. Fallschirmjägerdivision befindet sich mit den Fallschrimjägerregimentern 16 und 17 im Nordteil des Brückenkopfs bei Xanten. Dort war die Division am 10.03.1945 in schwere verlustreiche Kämpfe verwickelt; trotzdem gelang der Division unter Zurücklassung der Kraftfahrzeuge und schweren Waffen der Rückzug über den Rhein in den Raum Bocholt. Dort sollte die Division aufgefrischt werden.
    Zu diesem Zeitpunkt unterstand die 6. Fallschirmjägerdivision zusammen mit der 7. und der 8. Fallschirmjägerdivision dem II. Fallschirmkorps, das entlang des Rheins zwischen Wesel und Emmerich eine neue Hauptkampflinie aufbaute.
    Am 24.03.1945 gelang den Alliierten bei Wesel der Übergang über den Rhein und die 6. Fallschirmjägerdivision wurde in Richtung Emmerich zurückgedrängt. Ab April 1945 wird die Division immer weiter in den Osten der Niederlande von den vorrückenden Kanadiern abgedrängt und verliert die Verbindung zu dem übergeordneten II. Fallschirmkorps.
    Bis zum Kriegende ist die Division auf niederländischem Boden in hinhaltende Kämpfe im Raum Lochem - olten - Helldorn sowie vor Laren - Zutphen - Voorst und Loenen verwickelt.
    Soweit eine kurze Übersicht über den Einsatz der 6. Fallschirmjägerdivision und somit auch des Fallschirmjägerregiments 16.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Stefan,


    Zwischen Vaihingen und Stuttgart waren die 16. und die 47. Volksgrenadierdivision eingesetzt, oder das was von diesen Divisionen noch übrig war.
    Weiter nach Osten lagen die Reste der 559. und 246. Volksgrenadierdivisionen. Stuttgart selbst wurde von diversen Kampfgruppen verteidigt, die sich einerseits aus dem Volkssturm und andererseits aus Alarmeinheiten sowie Ersatz- & Ausbildungsbataillonen zusammensetzten.
    Stuttgart selbst wurde zwischen dem 20. und dem 22.04.1945 von der 1. Französischen Armee erobert; dagegen Cannstadt wurde am 22.04.1945 von der 100. US-Infanterie-Division besetzt.
    Dies ist ein kleiner Überblick.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo daflocki007,


    schwer zu sagen, denn bei der Gefangennahme von Angehörigen der 5. Fallschirmjägerdivision am 21.04.1945 wird ein Hauptmann Berneike als Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 15 genannt.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Claudio,


    Der Ort Greifenstein passt in das Einsatzgebiet der 5. Fallschirmjägerdivision, das sich anhand der G2 Berichte der 99. US-Infantertie-Division für den genannten Zeitraum gut nachvollziehen lässt.
    Die 99. US-Infanterie-Division unterstand zusammen mit der 7. US-Panzerdivision dem III. US-Korps und identifizierte die 5. Fallschirmjägerdivision wie folgt :
    - 27./28.03.1945 : Raum Dernbach - Wirges - Elbingen
    - 29./30.03.1945 : Raum Dianaburg - Wetzlar - Giessen
    Laut Gefangenenaussagen wurde die 5. Fallschirmjägerdivision Anfang 1945 im Raum Göttingen aufgefrischt und kam ab dem 12.04.1945 wieder unter dem Kommando des stellvertretenden IX. Armeekorps im Harz zum Einsatz. Am 16.04.1945 verfügte die Division über insgesamt 800 Mann, die über die folgenden Kampfgruppen verteilt waren :
    - Fallschirmjägeregiments 15 (Kampfgruppe Berneke)
    - Fallschirm-Feldersatzbataillon (Kampfgruppe Meyer)
    - Fallschirm-Artillerie-Regiments 5 (Kampfgruppe Wintzer)
    - Fallschirm-Pionierbataillons 5
    Am 18.04.1945 entschied der Divisionsstab ohne Rücksprache mit dem übergeordneten stellvertretenden IX. Armeekorps bei Braunlage die Division aufzulösen; die Divisionsangehörigen sollten in kleinen Gruppen aus dem Harzkessel ausbrechen und sich zu den eingenen Linien (soweit vorhanden) durchschlagen.
    Der Divisionskommandeur Oberst Gröschke wurde am 21.04.1945 bei Braunlage von dem Amerikanern gefangengenommen.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Rahusou,


    Aus folgenden Gründen ist es etwas schwierig dir zu deiner Frage eine genaue Antwort zu geben :
    - Die Regimenter der 9. Fallschirmjägerdivision standen Mitte März 1945 nicht unter dem Divisionskommando sondern waren auf andere Division im Raum Stettin verteilt. So waren am 15.03.1945 das II. und III. Bataillon des Fallschirmjägerregiments 27 der 281. Infanterie-Division unterstellt, die südlich von Altendamm eingesetzt war. Das I. Bataillon des Fallschirmjägerregiments 27 unterstand der 1. Marine-Division, die nördlich von Greifenhagen im Einsatz war.
    - Zwischen dem 15.03.1945 und dem 22.03.1945 wurden die einzelnen Regimenter der 9. Fallschirmjägerdivision aus der Front genommen und bezogen eine vorläufige Ruhestellung im Raum Penkun, südwestlich von Stettin. Dort befand sich bereits der Divisionstab bevor die Regimenter aus der Front genommen wurden.
    Der deutsche Brückenkopf zwischen Altendamm und Greifenhagen wurde ab dem 18.03.1945 von den deutschen Truppen geräumt. Zu diesem Zeitpunkt war nur noch das III. Bataillon des Fallschirmjägerregiments 27 der 281. Infanterie-Division unterstellt, die sich immer noch bei Altendamm befand. Die Räumung des Brückenkopfs war am 20.03.1945 abgeschlossen.
    Es ist daher anzunehmen, dass dein Vater bei den letzten Kämpfen im Raum Altendamm verwundet wurde.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Ich weiss nicht, ob das Thema noch von Interesse ist, aber nachstehend noch ein Hinweis hinsichtlich des Einsatzgebiets der 5.Fallschirmjägerdivision Mitte April 1945 :
    Aus einer von den Amerikanern erbeutete deutsche Karte geht hervor, dass sich am 13.04.1945 der Gefechsstand der 5.Fallschirmjägerdivision in Mägdesprung nördlich von Harzgerode befand; das Fallschirmjägerregiment 15 sowie das Fallschirmjäger-Pionierbataillon 5 kämpften zu diesem Zeitpunkt im Raum Sankt Andreasberg. Die Division stand unter dem Kommando von Oberst Gröschke, dem ehemaligen Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 15.


    Weder die 5.Fallschirmjägerdivision noch Teile dieser Division befanden sich im Ruhrkessel. Dort wurden die 2. und 3.Fallschirmjägerdivision vernichtet.
    Im Februar/März 1945 kämpfte die Division gegen das VIII. US-Korps zuerst im Raum Olzheim - Prüm und im Anschluss nördlich von Gerolstein; sie erlitt schwere Verluste und ihr Kommandeur, Generalmajor Heilmann, wurde am Morgen des 12.03.1945 von der 102nd Cavalry Squadron in Herschbach gefangengenommen. Am 08.03.1945 hatten die Fallschirmjägerregimenter 13 und 15 nur noch eine durchschnittliche Stärke von jeweils 300 Mann und das Fallschirmjägerregiment 14 war praktisch vollständig vernichtet.


    Gruss
    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Um auf den ursprünglichen Punkt zurückzukommen, stelle ich hier ein paar Informationen in Bezug auf die in Berlin stationierten Flak-Einheiten ein.
    Es handelt sich hierbei um "Momentaufnahmen", da sich die Zusammensetzung der jeweiligen Regimenter ständig änderte.
    Situation am 01.11.1943 :


    1. FLAK-Division mit :
    - FLAK-Regiment 22 = FLAK-Gruppe Süd in Lankwitz bestehend aus
    den schweren FLAK-Abteilungen 126 (in Dahlem), 211 (in Sputendorf), 307, 362 und 513 sowie der leichten FLAK-Abteilung 979 in Tempelhof
    - FLAK-Regiment 53 = FLAK-Gruppe Nord in Heiligensee bestehend aus
    den schweren FLAK-Abteilungen 154, 422 und 516 sowie der leichten FLAK-Abteilung 855
    Der Stab des FLAK-Regiments 53 wurde am 03.02.1945 an die Oder verlegt und übernahm den Abschnitt Schwedt - Küstrin
    - FLAK-Regiment 126 = FLAK-Gruppe West in Reineckendorf bestehend aus
    den schweren FLAK-Abteilungen 224, 437 und 662 sowie der leichten FLAK-Abteilung 722
    - FLAK-Regiment 172 = FLAK-Gruppe Ost bestehend aus
    den schweren FLAK-Abteilungen 326 und 605, der schweren Turm-Flak-Abteilung 123, der leichten FLAK-Abteilung 733 und den schweren Eisenbahn-Flak-Abteilungen 416, 473, 525 und 902.
    Das Regiment wurde am 25.08.1944 aus Berlin herausgezogen und die FLAK-Gruppe Ost wurde gleichzeitig aufgelöst.
    - FLAK-Scheinwerferregiment 82 bestehend aus
    den Abteilungen 128, 148, 239, 339, 370, 448, 528 und 808.


    Situation am 15.04.1945 :


    1. FLAK-Division mit Gefechsstand in Tiergarten (Flak-Bunker)
    - FLAK-Regiment 126 bestehend aus :
    schwere FLAK-Abteilung 202 in Humboltshain
    schwere FLAK-Abteilung 530 am Reichssportfeld
    schwere Turm-Flak-Abteilung 123 in Friedrichshain
    leichte FLAK-Abteilung 733 in Tegel
    - FLAK-Regiment 22 bestehend aus :
    schwere FLAK-Abteilung 422 in Lichtenberg
    schwere FLAK-Abteilung 126 am Flughafen
    leichte FLAK-Abteilung 979 in Tempelhof
    - FLAK-Scheinwerferregiment 82 bestehend aus :
    den Abteilungen 128, 148, 370, 448, 528 und 808.


    Gruss
    Wolfgang

    Hallo Andernach,


    An der Verteidigung von Metz ab September 1944 haben folgende Schulen/Lehrgänge der Wehrmacht teilgenommen :
    - Fahnenjunkerschule VI = Regiment Stössel
    - Unteroffizierslehrgang des Wehrkreises XII = Regiment Wagner (Kampfgruppe 15/XII)
    Beide Regimenter unterstanden der 462. Infanterie-Division.
    Die 263. Infanterie-Division war zu diesem Zeitpunkt nicht in Metz.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Manuel,


    In Bezug auf die von der 9. SS-Panzerdivision geführten Kämpfe hat es an dieser Stelle wenig Sinn zu sprechen, denn das von Sven genannte Buch von Herbert Fürbringer enthält zu diesem Thema alle nötigen Einzelheiten.
    Zu deiner ursprünglich formulierten Frage hinsichtlich der "Performance" ist es schwierig ein Urteil zu fällen, denn in der Normandie waren die folgenden Divisionen der Waffen SS im Einsatz :
    - 1. SS Panzerdivision "Leibstandarte Adolf Hitler"
    - 2. SS Panzerdivision "Das Reich"
    - 12. SS Panzerdivision "Hitlerjugend"
    - 9. SS Panzerdivision "Hhoenstaufen"
    - 10. SS Panzerdivision "Frundsberg"
    - 17. SS Panzergrenadierdivision "Goetz von Berlichingen"
    Alle genannten Divisionen waren für die Alliierten harte Gegner und erlitten während ihres Einsatzes in der Normandie schwere Verluste. Ende August 1944 waren diese Divisionen nur noch ein Schatten ihrer selbst und wurden zur Monatswende August/September 1944 aus der Front gezogen, um wieder aufgefrischt zu werden. Nachstehend ein Beispiel für die 10. SS Panzerdivision, die gemäss der Abendmeldung vom 11.08.1944 noch folgende Stärken hatte :
    - SS Panzergrenadierregiment 21 : ca 500 Mann
    - SS Panzergrenadierregiment 22 : ca 250 Mann
    - SS Panzer-Pionierbataillon 10 : ca 150 Mann
    - SS Panzer-Aufklärungs-Abteilung 10 : ca 350 Mann
    - SS Panzerregiment 10 : 8 Panzer
    - SS Panzer-Flak-Abteilung 10 : 9 Stück Flak 8,8 cm
    - SS Panzer-Artillerie-Regiment 10 : 25 Rohre
    Anders sah es bei den übrigen Divisionen auch nicht aus, wie dies nachstehend für die 9. SS Panzerdivision der Fall war, denn laut Kriegstagebuch der 5. Panzerarmee vom 27.08.1944 wurde auf Befehl des übergeordneten II. Panzer-Korps aus den Resten der 9. SS Panzerdivision eine Divisions-Kampfgruppe gebildet unter Führung von Obersturmbannführer Harzer (Ia der Division). Diese bestand aus :
    - SS Divisions-Begleitkompanie 9
    - 1 Zug der SS Feldgedarmerie 9
    - Je einem Bataillon der SS Panzergrenadierregimenter 19 und 20 unter der Führung des SS Panzerregiments 20, Sturmbannführer Gruber
    - SS Panzeraufklärungabteilung 9 mit noch 50% Kampfstärke
    - 1 Abteilung des SS Panzerartillerie-Regiments 9
    - 1 Kompanie des SS Panzer-Pionierbataillons 9
    - SS Flak-Abteilung 9 mit voller Gefechtsstärke
    - 1 gemischte Kompanie der SS Nachrichten-Abteilung 9
    - 2 Nachschubkompanien
    - 1 Sanitätskompanie
    - 1 verstärkter Zug, der aus der Bäcker- und Schlächterkompanie sowie aus dem Verpflegungsamt gebildet wurde.
    Die Gesamtstärke dieser Kampfgruppe betrug ca 3.500 Mann.
    Das SS Panzerregiment 9 wurde zu diesem Zeitpunkt bereits in den vorgesehenen Auffrischungsraum nach Südholland verlegt, da es über keinen einsatzbereiten Kampfpanzer mehr verfügte.
    Die 1., 2. und 12. SS Panzerdivision bildeten ebenfalls einzelne Kampfgruppen, die im September 1944 in den Ardennen und in der Eifel zum Einsatz kamen ehe sich dann Anfang Oktober 1944 bis auf Ausnahme der 17. SS Panzergrenadierdivision alle Einheiten in den vorgesehenen Auffrischungsräume befanden, um für die im Dezember 1944 bevorstehende Ardennenoffensive wieder auf volle Kampfstärke gebracht zu werden. Eine Kampfgruppe der 1. SS Panzerdivision unter der Führung von Sturmbannführer Josef Diefenthal war noch im Oktber 1944 bis zur Kapitulation von Aachen am 21.10.1944 in und um Aachen im Einsatz.
    Pech für bei Arnheim und Nijmwegen während der Operation "Market Garden" eingesetzten alliierten Fallschirmjägerdivisionen war die Tatsache, dass die 9. und 10. SS Panzerdivision unter dem Kommando des II. SS Panzerkorps gerade in dieser Gegend ihren Auffrischungsraum hatten, was die Alliierten bei der Vorbereitung ihrer Operation nicht erkannt hatten.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Helmut,


    Vielen Dank für die beiden Seiten aus dem Tagebuch deines Grossvaters, die für mich einige interessante Informationen über den Einsatz des Regiments Wegelein an der deutsch-luxemburgischen Grenze enthalten.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Frank,


    Leider kann ich dir zu der von dir genannten Kampfgruppe Wegelein keine Angaben machen, da die hier behandelte Kampfgruppe Wegelein zwischen September 1944 und Dezember 1944 ausschliesslich an der Westfront kämpfte; erst an der deutsch-luxemburgischen Grenze im Raum Dasburg und ab dem 11.10.1944 im Hürtgenwald. Ende November/Anfang Dezember 1944 wurden die Reste dieser Kampfgruppe auf andere Einheiten im Hürtgenwald verteilt. Somit war normalerweise kein Angehöriger dieser Kampfgruppe nach Ostpreussen gekommen.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Eberhard,


    Die beiden von mir in meinem letzten Beitrag beschriebenen verstärkten SS Bataillonskampfgruppen wurden auf Befehl der Heeresgruppe B von dem II. SS Panzerkorps gebildet, um das stark geschwächte LXXXI. Armeekorps im belgisch-nierländischen Grenzgebiet bei Maastricht und im deutsch-belgischen Grenzraum bei Aachen zu verstärken. Wegen des schnellen Vormarschs der britischen Irish und Grenadier Guards bis an den Maas-Schelde-Kanal im belgisch-niederländischen Grenzraums südlich von Eindhoven gab GFM Model den Befehl die beiden Kampfgruppen, die sich bereits auf dem Weg in ihren vorgesehenen Einsatzraum befanden, an den von den Briten gebildeten Brückenkopf am Maas-Schelde-Kanal bei Neerpelt umzuleiten.
    Die Kampgruppe Walther entstand durch die Umbennenung der Kampfgruppe von Hoffmann, die bis zum 13.09.1944 von Oberst von Hoffmann geführt wurde, der aber am 14.09.1944 durch Oberst Erich Walther ersetzt wurde. Die Kampfgruppe von Hoffmann selbst hatte ihren Ursprung im Fallschirmjägerregiment von Hoffmann, das im Laufe der Zeit durch die in meinem vorletzten Beitrag genannten Einheiten verstärkt wurde. Oberst von Hoffmann wurde auf Anraten von Major Gerhard Schacht, Generalstabsoffizier bei der 1. Fallschirm-Armee, ersetzt, der nach einem Besuch auf dem Gefechsstand von Oberst von Hoffmann ihn als ungeeignet für den Einsatz am Brückenkopf bei Neerpelt hielt.
    Der einzige grössere Angriff der Kampfgruppe Walther gegen den Brückenkopf bei Neerpelt erfolgte auf Befehl der Heeresgruppe B am 14.09.1944 mit den folgenden Einheiten :
    - Luftwaffen-Bewährungsbataillon 6 z.b.V. unterstützt von 4-6 Sturmgeschützen der 2. Kompanie der scheren Heeres-Panzerjäger-Abteilung 559 von Norden.
    - die verstärkte 1. und die verstärkte 2. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 6 von Westen und Nordwesten
    Den angreifenden deutschen Truppen wurde erzählt, dass der britische Brückenkopf lediglich durch ein schwaches Batailon verteidigt würde. Letzendlich rannten die deutschen Angreifer gegen die komplette 32nd Guards Brigade an, die durch die 15/19th Hussars (Aufklärungsbataillon der 11th Armored Division) verstärkt wurde. Somit scheiterte dieser Angriff. Die restlichen 2 Tage vor dem britischen Angriff am 17.09.1944 verbrachten die Einheiten der Kampfgruppe Walther damit ihre Stellungen auszubauen.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Eberhard,


    Die Kampfgruppe Heinke, genannt nach deren Kommandeur SS Sturmbannführer Heinke setzte sich aus 2 im September 1944 unabhängig gebildeten Kampfgruppen zusammen, die ursprünglich in den Raum Valkenburg (östlich von Maastricht) zur Verstärkung des LXXXI. Armeekorps verlegt werden sollten :
    - Am 07.09.1944 erhielt die 9. SS-Panzerdivision "Hohenstaufen" vom II. SS Panzerkorps den Befehl eine Kampfgruppe zu bilden, die sich hauptsächlich aus dem III. Bataillon des SS-Panzergrenadierregiments 19 unter dem Kommando von Hauptsturmführer Dr. Segler zusammensetzte.
    - Am 08.09.1944 erhielt die 10. SS Panzerdivision "Frundsberg" ebenfalls den Befehl eine Kampfgruppe aufzustellen. Diese Kampfgruppe stand unter dem Kommando von SS Sturmbahnführer Heinke und bestand hauptsächlich aus dem II. Bataillon des Panzergrenadierregiments 21 unter dem Kommando von Hauptsturmführer Richter.
    Beide Kampfgruppen wurden am 09.09.1944 abends von Arnheim aus in Richtung Valkenburg in Marsch gesetzt, wurden aber wegen des schnellen britischen Vormarschs durch den Nordosten Belgiens und die Bildung des Brückenkopfs bei Neerpelt zur Verstärkung der Kampfgruppe Hoffmann und um den weiteren britischen Vormarsch aus dem Brückenkopf bei Neerpelt heraus zu verhindern in den Raum Valkenswaard umgeleitet. Beide Kampfgruppen wurden dort in der Kampfgruppe Heinke zusammengefasst.
    Die SS Panzerjägerabteilung 10 unter dem Kommando von SS Sturmbannführer Roestel wurde während der Zuführung zur 10. SS Panzerdivision in den Raum Arnheim nach Düren umgeleitet und war ab dem 11.09.1944 an verschiedenen Brandherden, wie südlich von Aachen und später im Raum Heerlen-Kerkrade, im Bereich des LXXXI. Armeekorps im Einsatz. Die Abteilung kam erst Ende September 1944 zur Kampfgruppe Walther.
    Das Fallschirmjägerregiment 6 bestand effektiv aus 4 Bataillonen, aber es waren nur 3 Bataillone (I, III & IV) bei der Kampfgrupe Hoffmann, die ab dem 14.09.1944 in Kampfgruppe Walther umbenannt wurde, im Einsatz. Das II. Bataillon kämpfte zu diesem Zeitpunkt bei der 15. Armee nördlich von Antwerpen.
    Das Luftwaffen-Bewährungsbataillon 6 z.b.V. erlitt bereits am 16.09.1944 schwere Verluste und wurde am 17. und 18.09.1944 durch die angreifenden britischen Truppen vernichtet; Reste des Bataillons schlossen sich dem I. Bataillon des Fallschirmjägerregiments Hoffmann an. Genaue Details über die Zusammensetzung des Bataillons habe ich nicht, aber gehe davon aus, dass dieses Bataillon ebenfalls aus 4 Kompanien bestand.
    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Gregor, Hallo Karat,


    Da es bei der deutschen Wehrmacht 2 Typen an Panzerabwehrgeschützen mit dem Kaliber 7,62 cm gab, ist es schwierig anhand meiner Unterlagen den genauen Typ zu bestimmen. Das Prinzip der beiden Panzerabwehrgeschütze ist aber identisch.
    - Es gab die PAK 36 - 7,62 cm : Dieses Geschütz basiert ursprünglich auf die russische 7,62 cm-Kanone aus dem Jahr 1936; während des Russlandfeldzugs erbeutete die deutsche Wehrmacht eine Menge dieser Geschütze, die im Anschluss als 7,62 cm-Feldhaubitze 296(r) übernommen wurden. Es wurde aber nicht ausreichend Munition erbeutet, somit entschied man die Geschütze so umzubauen, dass im Anschluss die Munition der 7,5 cm-PAK 40 verschossen werden konnte.
    - Ebenfalls gab es die 7,62 cm-PAK 30, bei der es sich um erbeutete russische 7,62 cm-Kanonen aus dem Jahr 1939 handelt, die auf die gleiche Weise umgebaut wurden.


    Über den Einsatz dieser 10 Panzerabwehrgeschütze gegen den britischen Brückenkopf bei Neerpelt gibt noch die folgenden Informationen :
    Da die Geschütze über keine geländegängigen Fortbewegungsmittel verfügten, war ein Einsatz in zweckmässigen Stellungen mit günstigem Schussfeld und abseits der Strasse nach Valkenswaard bzw. Eindhoven nicht möglich. Sie standen ohne Ausnahme wenige Meter links und rechts der Strasse und wurden während des dem britischen Angriffs am 17.09.1944 vorausgehenden einstündigen Trommelfeuers ohne einen einzigen Schuss abgegeben zu haben vernichtet.
    Hauptmann Brockes, Kommandeur der Panzerjäger-Kompanie des Fallschirmjägerregiments Hoffmann, wurde am 17.09.1944 durch einen Volltreffer in seinem Gefechtsstand getötet.


    Nochmals auf die Frage von Eberhard in Bezug auf die deutsche Besetzung gegenüber dem britischen Brückenkopf bei Neerpelt zurückkomnend, kann ich die folgenden Einzelheiten geben :
    12.09.1944 (Kampfgruppe Hoffmann) :
    - Feldersatzbataillon 347
    - I. Bataillon des Fallschirmjägerregiments "Hoffmann" (Kerutt)
    - Luftwaffen-Bewährungsbataillon 6 z.b.V.
    - III. Bataillon des SS Panzergrenadierregiments 19
    - schwere Flak-Abteilung 602
    - gemischte Flak-Abteilung 654
    13.09.1944 (Kampfgruppe Hoffmann) :
    - I., III. & IV. Bataillon des Fallschirmjägerregiments 6
    - I. Bataillon des Fallschirmjägerregiments "Hoffmann" (Kerutt)
    - Luftwaffen-Bewährungsbataillon 6 z.b.V.
    - III. Bataillon des SS Panzergrenadierregiments 19
    - II. Bataillon des SS Panzergrenadierregiments 21
    - Feldersatzbataillon 347
    - 7. & 10. Batterie des SS Panzerartillerie-Regiments 10 mit zusammen 8 Geschützen
    - 4. Batterie der SS Flak-Abteilung 10
    - schwere Flak-Abteilung 602
    - gemischte Flak-Abteilung 654
    - 2. & 3. Kompanie der schweren Heeres-Panzerjäger-Abteilung 559 mit zusammen 8 Sturmgeschützen III
    17.09.1944 (Kampfgruppe Walther) :
    - I., III. & IV. Bataillon des Fallschirmjägerregiments 6
    - I. Bataillon des Fallschirmjägerregiments "Hoffmann" (Kerutt)
    - Luftwaffen-Bewährungsbataillon 6 z.b.V.
    - III. Bataillon des SS Panzergrenadierregiments 19
    - II. Bataillon des SS Panzergrenadierregiments 21
    - 7. & 10. Batterie des SS Panzerartillerie-Regiments 10 mit zusammen 8 Geschützen
    - 14. Kompanie des Fallschirmjägerregiments "Hoffmann" (= Panzerjäger-Kompanie)
    - 4. Batterie der SS Flak-Abteilung 10
    - schwere Flak-Abteilung 602
    - gemischte Flak-Abteilung 654
    - 2. & 3. Kompanie der schweren Heeres-Panzerjäger-Abteilung 559 mit zusammen 6-7 Sturmgeschützen III


    Gruss
    Wolfgang

    Hallo Andre,


    Im Raum Voerde überschritten die Amerikaner am 24.03.1945 um 02.00 Uhr den Rhein nach einem einstündigen Trommelfeuer.
    Es handelte sich dabei um das 117. US-Infanterie-Regiment der 30. US-Infanterie-Division. Dieses Regiment sammelte sich am 23.03.1945 im Raum Wallach am Westufer des Rheins und überschritt in der darauffolgenden Nacht bei Ork und Spellen den Rhein. Anschliessend rückte das Regiment in Richtung Voerde vor und wurde bei dem Versuch die erste Eisenbahnlinie nördlich von Voerde zu überqueren durch eine unpassierbare Strasse und ein deutsches Panzerabwehrgeschütz aufgehalten. Da das Regiment das Geschütz nicht selbst ausschalten konnte, wurde es durch unterstützendes Artilleriefeuer unschädlich gemacht. Am Ende des Tages konnte das Regiment ebenfalls die zweite Eisenbahnlinie bei Voerden überqueren und richtete sich dahinter zur Verteidigung ein, um einen möglichen deutschen Gegenangriff abfangen zu können. Das 119. US-Infanterie-Regiment der 30. US-Infanterie-Division überschritt am 24.03.1945 bei Büderich den Rhein und rückte nördlich des 117. US-Infanterie-Regiment auf Friedrichsfeld vor. Das 120. US-Infanterie-Regiment der 30. US-Infanterie-Division überschritt am 24.03.1945 südlich und südwestlich von Mehrum den Rhein und stiess südlich des 117. US-Infanterie-Regiment auf Möllen vor.
    Unterstützt wurde das Regiment von der Kompanie B des 744. US-Panzerbataillons, des 3. Zugs der Kompanie B des 823. US Panzerjägerbataillons und der B-Kompanie des 105. US Pionierbataillons. Voerde selbst wurde am Nachmittag des 24.03.1945 von dem 1. Bataillon des 120. US-Infanterie-Regiments erobert, das erst bei Tagesanbruch den Rhein überquerst hatte, während das 3. Bataillon des 120. US-Infanterie-Regiments unterstützt von allen Kampfpanzern um 16.30 Uhr von Möllen aus auf Rotthaushof vorrückte. Der Vormarsch des 3. Bataillons war so schnell, dass es von der südlich der 30. US-Division operierenden 79. US-Infanterie-Division für feindliche Truppen gehalten wurde und mit amerikanischem Artilleriefeuer belegt wurde. Glücklicherweise erlitt das Bataillon nur geringe Verluste und konnte den Vormarsch gegen nur geringen Widerstand fortsetzen. Der weitere Vormarsch wurde 10 Km vom Rheinufer gestoppt, um sich noch weiterhin in der Reichweite der eigenen Artillerie zu befinden, die sich auf dem Westufer des Rhein befand.
    Auf deutscher Seite stand der 30. US-Infanterie-Division die 180. Infanterie-Division unter dem Kommando von Generalmajor Klosterkemper gegenüber.
    Am 25.03.1945 säuberte das 3. Bataillon des 119. US-Infanterie-Regiments das Waldgebiet westlich von Hünxe und nahm dabei 112 Gefangene. Am 25.03.1945 um 17.00 Uhr wurde das 1. Bataillon des 119. US-Infanterie-Regiments gegen Bucholt eingesetzt und wurde dort in Kämpfe verwickelt. Nach der Säuberung von Bucholt rückte das Bataillon weiter auf Hünxe vor und traf dort auf das 117. US-Infanterie-Regiment. Das Bataillon blieb den Grossteil der Nacht in Hünxe.
    Da auf der deutschen Seite am 24.03.1945 die Front der 180. Infanterie-Division zusammengebrochen war, wurde am 24.03.1945 um 19 Uhr 45 die 116. Panzerdivision unter dem Kommando von Generalmajor von Waldenburg in den Bereich der 180. Infanterie-Division in Marsch gesetzt; unterwegs wurde der 116. Panzerdivision noch die Werferbrigade 16 unterstellt. Beide Divisionen unterstanden dem LXXXVI. Armeekorps unter dem Kommando von General der Infanterie Erich Straube. Als erste Einheit der 116. Panzerdivision erreichte das II. Bataillon des Panzergrenadierregiments 156 unter dem Kommando von Hauptmann Zanzinger am 25.03.1945 Hünxe und bezog beiderseits von Hünxe Stellung mit dem rechten Flügel am Lippe-Seitenkanal; das I. Bataillon des Panzergrenadierregiments 156 ging links vom II. Bataillon In Stellung. Die linke Kampfgruppe der 116. Panzerdivision, mit dem I. Bataillon des Panzergrenadierregiments 60 und Teilen der Panzerjäger-Abteillung 228, bezog am 25.03.1945 Stellung in dem Waldgebiet östlich der Autobahn nordöstlich von Lohberg.
    Da die Amerikaner am 25.03.1945 viel Zeit damit verbrachten 2 verstärkte Regimentskampfgruppen zusammenzustellen, um ihren Angriff weiterzuführen, gelang es den beiden Kampfgruppen der 116. Panzerdivision ihre Stellungen zu beziehen. Auf Seiten der Amerikaner wurde links die verstärkte Regimentskampfgruppe des 117. US-Infanterie-Regiments gebildet mit Dorsten als Angriffsziel und rechts wurde die verstärkte Regimentskampfgruppe des 120. US-Infanterie-Regiments gebildet mit Kirchhellen als Angriffsziel. Beide Regimentskampfgruppen der Amerikaner traten erst am späten Nachmittag des 25.03.1945 zum Angriff an und trafen somit bei ihrem Angriff auf die Gegenwehr der Einheiten der 116. Panzerdivision.
    Gruss


    Wolfgang