Posts by Wolfgang Grote

    Hallo Hiirisaari,


    Der Interrogation Report Nr. 178 befindet sich bei den G2 Periodic Reports der 5. US Infanterie-Division aus dem Monat April 1945.

    Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass die Genauigkeit der amerikanischen G2-Berichte nicht mit deutschen Orginaldokumenten vergleichbar ist, aber es trotzdem ein Glück, dass ein Grossteil dieser Berichte erhalten geblieben ist, denn die meisten deutschen Dokumente wurden gegen Kriegsende vernichtet. Soweit ich weiss, gibt es nur wenige Orginaldokumente der 6. SS Gebirgsjäger-Division aus dem Jahr 1945, die den Krieg überlebt haben.

    Gruss


    Wolfgang

    Guten Abend Lupo,


    Nachstehend ein paar Informationen zum Einsatz des 5. Fallschirmjägerregiments im Rahmen der 3. Fallschirmjägerdivision :

    - Nach einer kurzen Auffrischung in den Niederlanden kam das 5. Fallschirmjägerregiment in der zweiten Hälfte des Monats Oktober 1944 nördlich von Kranenburg (Niederrhein) zum Einsatz; es kämpfte u.a. gegen die 82. US Luftlandedivision. Es war dort bis Ende November 1944 eingesetzt.

    - Zwischen dem 28.11.1944 und dem 13.12.1944 war das Regiment westlich von Düren gegen die vorrückenden amerikanischen Truppen im Einsatz. Es wurde dort aus der Front gezogen und in den Raum Losheim für den Einsatz im Rahmen der Ardennenoffensive verlegt.

    - Zu Beginn der Ardennenoffensive (16.12.1944) unterstand die 3. Fallschirmjägerdivision, zu der das 5. Fallschirmjägerregiment gehörte, dem 1. SS Panzerkorps und kämpfte im Raum südlich von Büllingen (Belgien).

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Nachstehend ein paar Einzelheiten zu den Einsätzen der Sturmmörser-Kompanie 1002 im Reichswald :

    - Am 02.02.1945 wurde die Zuführung der Sturmmörser-Kompanie 1002 zum OB West befohlen

    - Am 11.02.1945 erfolgte die Unterstellung der Sturmmörser-Kompanie 1002 mit 5 Sturmmörsern unter die Panzerjäger-Abteilung 33, die Teil der 15. Panzergrenadier-Division war.

    - Am 12.02.1945 wurden dem Panzergrenadier-Regiment 115 3 Jagdpanzer der Panzerjäger-Abteilung 33 und die 5 Sturmmörser der Sturmmörser-Kompanie 1002 zur Unterstützung eines befohlenen Angriffs unterstellt. Der Gefechsstand des Regiments befand sich 1 Km nördlich von Pfalzdorf. Der Angriff erfolgte um 11.00 Uhr und startete am Südostrand des Reichswald und sollte in nördliche Richtung zu einer Waldschneise an der Strasse Kleve - Asberg geführt werden. Der Angriff blieb aber liegen.

    - Am 13.02.1945 war die Sturmmörser-Kompanie 1002 wieder der Panzerjäger-Abteilung 33 unterstellt, die ihren Gefechtsstand östlich von Pfalzdorf (Staudenhof) hatte. Am Nachmittag des 13.02.1945 verschoss die Sturmmörser-Kompanie insgesamt 40 Schuss auf erkannte feindliche Bereitstellungen und Ziele im Reichswald.

    - Am 24.02.1945 kamen 2 Sturmmörser der Sturmmörser-Kompanie 1002 bei der Panzerjäger-Abteilung 33 zum Einsatz; sie verschossen insgesamt 12 Schuss auf erkannte feindliche Bereitstellungen im Raum Hoest - Hoenhof.

    - Am 28.02.1945 wurde die Sturmmörser-Kompanie 1002 mit 2 Sturmmörsern der Kampfgruppe Tebbe (I. Abteilung (Panther)/Panzerregiment 16) der 116. Panzerdivision unterstellt.

    - Die Sturmmörser unterstützten am 28.02.1945 das Fallschirmjägerregiment 24 im Raum Uedem, das durch einen Gegenangriff, der durch einige Panzer der Kampfgruppe Tebbe unterstützt wurde, den Durchbruch feindlicher Kräfte vereiteln konnte.

    - Am 02.03.1945 schied die Sturmmörser-Kompanie 1002 aus dem Unterstellungsverhältnis bei der Kampfgruppe Tebbe aus und wurde östlich des Rheins verlegt.

    Quellen : KTB Panzerjäger-Abteilung 33 & Panzergrenadier-Regiment 115 sowie Gefechtsbericht der Kampfgruppe Tebbe.


    Gruss

    Wolfgang

    Hallo Jan,


    Zu meinem gestrigen Beitrag gibt es noch 2 Bemerkungen :

    1°) Zwischen dem 01.04.1945 und dem 04.04.1945 war die 80. US-Infanterie-Division nur noch mit den folgenden Einheiten der 166. Infanterie-Division in Kontakt :

    - I. Bataillon des Grenadierregiments 661

    - II. Bataillon des Grenadierregiments 662

    - Kampfgruppe Grenadierregiment 660, die hauptsächlich aus dem I. Bataillon des Grenadieregiments 660 bestand.

    2°) Die 166. Infanterie-Division war mit dem Problem der Fahnenflucht konfrontiert. So entfernten sich am 02.04.1945 während der Kämpfe im Raum Kassel unerlaubt folgende Offiziere in Zivilkleidung unter Zurücklassung ihrer Uniformen :

    - Oberstleutnant Freyde

    - Major Hachmann

    - Hauptmann Krotefeld


    Nachstehend folgt der Einsatz des II. Bataillons des Grenadierregiments 661 :

    - Am 31.03.1945 kam das Bataillon mit der Bahn in Brakel an und wurde dort entladen. Das Bataillon stand unter dem Kommando von Hauptmann Schweitzer. Am gleichen Tag noch marschierten die 5., 6. und 7. Kompanie zu ihrem Einsatzort = Die Wälder nördlich von Niesen. Die Stärke der 5. Kompanie betrug 150 Mann. Die 8. Kompanie blieb einen Tag in Brakel und marschierte erst am 01.04.1945 nach Niesen. Unterstützt wurde das Bataillon von einer Batterie mit 4 Stück Geschütze 105 mm (wahrscheinlich 1 Batterie der I. Abteilung / Artillerie-Regiment 1066).

    - Das Bataillon kämpfte in der Hauptsache gegen die 3. US-Panzerdivision und die 1. US-Infanterie-Division. Nach dem Eintreffen des Bataillons im Raum Niesen unterstellte Sturmbannführer Meyer das Bataillon seinem Regiment, das zur Panzerbrigade "Westfalen" gehörte. Es bezog auf seinen Befehl eine Verteidigungsstellung im Wald bei Hampenhausen.

    - Am 06.04.1945 kam es zu schweren Kämpfen mit den vorrückenden amerikanischen Truppen. Bei diesen Kämpfen wurden die 5. und 7. Kompanie im Raum Peckelsheim zerschlagen und die Kampfstärken der 6. und 8. Kompanie sanken auf jeweils 60 Mann. Die 8. Kompanie verlor ebenfalls alle ihre Granatwerfer. Insgesamt verfügte das Bataillon nach dem 06.04.1945 nur noch über eine Gesamtstärke von 250 Mann und es war im Raum Erkeln eingeschlossen. Es erhielt den Befehl in kleinen Gruppen von 4-5 Mann in Richtung Derenthal auszubrechen. Viele Soldaten wechselten in Zivilkleidung und desertierten, z.Bsp. 15 Mann der 8. Kompanie.

    - Der Kommandeur des Bataillons, Hauptmann Schweitzer, marschierte mit dem gesamten Bataillonsstab während 3 Tagen zwischen den vorrückenden Amerikanern bevor er am 10.04.1945 bei Beverungen gefangengenommen wurde.


    Am 09./10.04.1945 kämpften die Reste des Grenadierregiments 661 bei Witzenhausen, Sie waren zu einer Kampfgruppe zusammengefasst, die unter dem Kommando von Major Hartmann stand und eine Stärke von 150 Mann hatte.

    Gefangene bestätigten in ihren Aussagen, dass sich die 166. Infanterie-Division in kompletter Auflösung befand und die Grenadierregimenter 660 und 662 bereits aufgelöst sind. Dafür waren der Division zu diesem Zeitpunkt die Infanterie-Regimenter 593 und 594 unterstellt, die ebenfalls von Dänemark an die Westfront verlegt worden sind.


    Zum Abschluss folgt der Einsatz des Artillerie-Regiments 1066 :

    Das Regiment bestand aus 3 Abteilungen :

    - I. Abteilung unter dem Kommando von Hauptmann Wapenheutsch bestand aus 3 Batterien mit jeweils 4 Geschützen 105 mm

    - II. Abteilung unter dem Kommando von Hauptmann Dubel bestand aus 3 Batterien mit jeweils 4 russischen Geschützen 122 mm

    - III. Abteilung, die zum Zeitpunkt der Verlegung der 166. Infanterie-Division wegen der noch andauernden Reorganisation in Dänemark geblieben war; ob die Abteilung zu einem späteren Zeitpunkt noch an die Westfront oder Ostfront verlegt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Die I. Abteilung wurde im Raum Kassel eingesetzt. Leider fehlen mir Details zu diesem Einsatz.

    Am 14.04.1945 gaben Gefangene der Abteilung an, dass einige Tage zuvor die Heeres-Artillerie-Abteilung 843 in das Artillerie-Regiment 1066 eingegliedert wurde und somit die Anzahl der verfügbaren Geschütze 105 mm auf insgesamt 8 Stück stieg. Jedoch gaben Gefangene der Abteilung am 15.04.1945 an, dass es nur noch 3 verfügbare Geschütze 105 mm gab.


    In Bezug auf den Einsatz der II. Abteilung gibt die vom Kommandeur der Abteilung, Hauptmann Dubel, bei seiner Gefangennahme am 19.04.1945 gemachte Aussage eine gute Übersicht :

    - Die Abteillung wurde ebenfalls mit der Bahn von Dänemark nach Brakel gebracht und dort entladen. Im Anschluss wurde die Abteilung westlich der Weser verlegt und unterstand direkt dem LXVI. Armeekorps unter dem Kommando von General Floerke.

    - Die Amerikaner identifizierten die Abteilung bzw. Teile der Abteilung an den folgenden Orten :

    Die 4. Batterie wurde von der 104. US-Infanterie-Division am 07.04.1945 bei Gieselwerder identifiziert ; die Batterie hatte den Auftrag die Panzerbrigade "Westfalen" zu unterstützen.

    Ebenfalls identifizierte die 104. US-Infanterie-Division am 08.04.1945 das Artillerie-Regiment 1066 östlich von Ortelsheim.

    Am 09.04.1945 wurden die 4. und 5. Batterie von den Amerikanern bei Schönhagen identifiziert; Gefangene gaben an, dass es einen Mangel an Munition gibt.

    - Der Rückzug über die Weser gelang mit einer vollständigen Batterie und einigen Geschützen einer weiteren Batterie.

    - 2 Geschütze wurden in Osterode zerstört; bis auf 2 Geschütze gingen alle übrigen Geschütze nach und nach auf dem weiteren Rückzug in den Harz verloren.

    - Am 18.04.1945 wurden die 2 verbliebenen Geschütze der Abteilung bei Schierke in Stellung gebracht, aber es bestand keine Verbindung zu einem Befehlsstand für einen Feuerbefehl. Der Kommandeur der Abteilung erhielt noch einen Befehl von der Panzerbrigade "Westfalen" die Abteilung als Infanterie einzusetzen. Obwohl er ein überzeugter Nazi war, befolgte er den Befehl nicht, sondern gab den Angehörigen der Abteilung den Befehl zum Auflösen der Abteilung und zum Ausbruch aus dem Kessel.

    - Am 19.04.1945 und 20.04.1945 nahm die 1. US-Infanterie-Division insgesamt 146 Angehörige der Abteilung gefangen, unter ihnen auch Hauptmann Dubel.


    Hier enden nun meine Beiträge zu diesem Thema.

    Gruss


    Wolfgang

    Guten Abend Jan,


    Nachstehend gehe ich zunächst auf den Einsatz der übrigen Regimenter/Bataillone der 166. Infanterie-Division ein, mit Ausnahme des II. Bataillons des Grenadierregiments 661 und des Artillerieregiments 1066. Das II. Bataillon des Grenadieregiments 661 kam nicht im Verbund mit der Division zum Einsatz, das es weiter nördlich verlegt wurde und somit keinen Kontakt mehr zu der Division hatte.

    - Das Grenadieregiment 662 ohne I. Bataillon befand sich am 01.04.1945 im Raum Fritzlar; es erlitt dort schwere Verluste und hatte nur noch eine Stärke von 300 Mann.

    - Das II. Bataillon des Grenadieregiments 660 lag am 01.04.1945 nördlich der Eder, im Raum Wellen - Burgheim, und unterstand Hauptmann Trattmann. Es bestand aus 3 Infanterie-Kompanien mit jeweils 100 Mann und 6 leichten Maschinengewehren sowie einer schweren Kompanie mit 55 Mann, 6 schweren Maschinengewehren, 3 Granatwerfern 81 mm und 3 italienischen Granatwerfern. Das Bataillon war bereits am 02.04.1945 zerschlagen.

    - Das I. Bataillon des Grenadierregiments 660 lag ebenfalls im Raum Wellen und erlitt schwere Verluste durch amerikanische Panzer; die Kampfstärke des Bataillons sank auf 300 Mann.

    - Laut amerikanischen Angaben unterstand das I. Bataillon des Grenadierregiments 661 der Kampfgruppe Bremm, deren Gefechsstand sich in Dennhausen befand. Zusätzlich waren der Kampfgruppe die Kampfgruppe Bohe unterstellt, die sich aus Versprengten zusammensetzte, sowie einige Kampfpanzer Tiger II. Bremm = Oberstleutnant Bremm, Kommandeur des Volksgrenadier-Regiments 990 der 277. Volksgrenadier-Division.

    Die Kampfgruppe Bremm stand unter dem Kommando der 166. Infanterie-Division.

    Am 02.04.1945 hatte die 166. Infanterie-Division mit den Bataillonen, die ihr noch zur Verfügung standen folgende Verteidigungslinie entlang der Fulda bezogen :

    1°) I. Bataillon des Grenadierregiments 661 nördlich von Albshausen :

    - Gefechtsstand in Cuxhagen

    - 1. Kompanie in Albshausen

    - 2. Kompanie in Albshausen

    - 3. Kompanie in Grünhagen

    - 4. Kompanie in Wattenbach

    2°) II. Bataillon des Grenadierregiment 662 zwischen Koerle und Melsungen :

    - 5. Kompanie in Koerle

    - 6. Kompanie in Eiterhagen

    - 13. Kompanie in Berghausen

    - 14. Kompanie in Wellerode

    - Pionierzug in Albshausen

    3°) I. Bataillon des Grenadierregiment 660 nordwestlich von Kassel, Höhe Forst Wilhelmshöhe; die 4. Kompanie des Bataillons lag in Kassel.

    Das III. Bataillon des Grenadierregiment 661 galt als aufgelöst.

    Zu diesem Zeitpunkt kämpfte die Division in der Hauptsache gegen die 80. US-Infanterie-Division.

    Die 166. Infanterie-Division kann aber ab dem 04.04.1945 als zerschlagen angesehen werden.


    wird fortgesetzt.


    Gruss

    Wolfgang

    Guten Abend Jan,


    Die 166. Infanterie-Division stand unter dem Kommando von Generalleutnant von Fabrice und setzte sich aus den Grenadierregimentern 660, 661 & 662 sowie aus dem Artillerieregiment 1066 zusammen.

    Die Division hatte nur eine geringe Kampfkraft, da sie hauptsächlich aus Rekruten im Alter von 16 Jahren bestand, die ungenügend für den Fronteinsatz ausgebildet waren.

    Die Grenadierregimenter wurden am 10.03.1945 aus den folgenden Ersatz- und Ausbildungseinheiten gebildet :


    1°) 69. Ersatz- und Ausbildungregiment wurde das Grenadierregiment 661

    - 236. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das III. Bataillon/Grenadierregiment 661

    - 159. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das I. Bataillon/Grenadierregiment 661

    - 193. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das II. Bataillon/Grenadierregiment 661


    2°) 86. Ersatz- und Ausbildungsregiment wurde das Grenadierregiment 662

    - 167. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das I. Bataillon/Grenadierregiment 662

    - 184. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das II. Bataillon/Grenadierregiment 662

    - 216. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde im Januar 1945 bereits an die Ostfront verlegt


    3°) 6. Ersatz- und Ausbildungsregiment wurde das Grenadieregiment 660

    - 18. Ersatz- und Ausbildungsregiment wurde an die Ostfront verlegt

    - 58. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das I. Bataillon/Grenadierregiment 660

    - 37. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das II. Bataillon/Grenadierregiment 660


    Der Abtransport der 166. Infanterie-Division aus Dänemark begann am 25.03.1945. Die Division wurde mit der Bahn über Hamburg und Leipzig in den Raum Kassel transportiert mit dem Auftrag Kassel zu verteidigen.


    Erste Teile der Division (Teile der Grenadierregimenter 661 & 662) erreichten am Abend des 28.03.1945 Kirchhain und wurden dort entladen. Sie hatten den Auftrag eine Verteidigungslinie zwischen Marburg und Kirchhain entlang der dort verlaufenden Eisenbahnlinie gegen die angreifenden gepanzerten Einheiten der 7. US Panzerdivision aufzubauen. Die US Truppen trafen dort im Anschluss auf starken Widerstand. Folgende Einheiten wurden von dem Amerikanern identifiziert :

    - Die 12. Kompanie des Grenadierregiments 661, die über 6 schwere Maschinengewehre und 4 Granatwerfer 81 mm verfügte. Die Kompanie gehörte zum III. Bataillon des Grenadierregiments 661. Das Bataillon hatte eine Stärke von 600 Mann und lag am 31.03.1945 zusammen mit der 13. & 14. Kompanie des Grenadierregiments 661 sowie dem II. Bataillon des Grenadierregiments 662 in Jesberg.

    - Das I. Bataillon des Grenadierregiments 662 unter dem Kommando von Major Michaely. Das Bataillon wurde durch Luftangriffe auf eine Kampfstärke von ca 220 Mann reduziert. Es erhielt zwar den Befehl für eine Verlegung nach Treysa, aber der Bataillonskommandeur ergab sich am 30.03.1945 zusammen mit den Resten des Bataillons den Amerikanern.


    wird fortgesetzt.


    Gruss

    Wolfgang

    Guten Abend Jan,


    Der Einsatz der 166. Infanterie-Division ist ein Thema, mit dem man Seiten füllen kann. Anhand von amerikanischen G2-Berichten verschiedener Einheiten lässt sich der Weg der Division einigermassen verfolgen; ich werde die Resultate meiner Recherchen in den kommenden Tagen in das Forum setzen. Somit bitte ich um ein wenig Geduld.

    Vorab kann ich dir aber sagen, dass der Haupteinsatzort der Division im Raum Kassel lag; lediglich Splittergruppen des Artillerie-Régiments 1066 waren noch im Harz eingesetzt.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Ingo,


    Im Raum Aachen waren folgende Flak-Abteilungen im Einsatz :

    - Flak-Abteilung 514 mit 6 Batterien 8,8 cm

    - Flak-Abteilung 889 mit 6 Batterien 2 cm

    Die 6 Batterien der Flak-Abteilung 514 lagen in einem Kreis um die Stadt Aachen, wurden aber als sich die Amerikaner dem Westwall näherten aus ihren Stellungen gezogen und nördlich von Aachen gesammelt, da sie für einen Fronteinsatz nicht tauglich waren. Am 24.09.1944 befanden sich noch die 2., 5. und 6. Batterie nördlich von Aachen. Das Personal der Flak-Abteilung 514 wurde dann in das Reichsinnere verlegt und im Rahmen anderer Flak-Abteilungen eingesetzt, z.Bsp. im Ruhrgebiet.

    Die Flak-Abteilung 889 wurde im Raum Aachen im Rahmen des Objektschutzes eingesetzt, sollte dann für die Verteidigung von Aachen herangezogen werden; dazu kam es aber nicht. Vereinzelte Batterien kamen zum Fronteinsatz, z.Bsp. in Roetgen.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Karl,


    In meinen Augen waren die Sturmtiger in erster Linie für den Einsatz in bebautem Gelände vorgesehen, denn nicht nur der Einsatz in Warschau ist ein Indiz dafür sondern ebenfalls der "Blitzbesuch" der beiden Sturmtiger der Sturmmörser-Kompanie 1000 Mitte Oktober 1944 im Raum Budapest steht meiner Meinung nach mit der Absetzung und der Verhaftung von Admiral Horthy im Zusammenhang. Die Absetzung von Admiral Horthy fand ebenfalls Mitte Oktober statt und die deutsche Führung musste zu diesem Zeitpunkt noch von Kämpfen in Budapest ausgehen.

    Anlässlich der Ardennenoffensive wurden auf Anordnung von Hitler am 15.12.1944 die Sturmmörser-Kompanien 1000 und 1001 dem LXVII. AK für einen Einsatz in Lüttich zugeteilt, denn das Korps hatte die Aufgabe die rechte Flanke der 6. SS Panzerarmee zwischen Monschau und Lüttich zu decken. Die Tatsache, dass die beiden Kompanien während der Ardennenoffensive letztendlich ohne Auftrag im rückwärtigen Gebiet blieben, ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass dem LXVII. AK der Durchbruch durch die amerikanischen Linien nicht geglückt war.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Rick,


    Schön, dass ich dir helfen konnte, aber es ist aber keine Garantie, dass die Liste vollständig ist.

    Es handelt sich nur um die deutschen Einheiten, von denen die 84. Infanterie-Division in ihrem Abschnitt Gefangene eingebracht hat.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Ben,


    Es freut mich, dass mein Beitrag in Bezug auf den Einsatz der schweren Panzerjäger-Abteilung 559 euch weiterhilft.

    In der Zwischenzeit habe ich in dem KTB der LXXXVIII eine für euch interessante Austellung/Gliederung der 59. Infanterie-Division vom 22.10.1944 gefunden, von der das Grenadier-Regiment 1035 in dem für euch interessanten Raum eingesetzt war :

    1°) Rechter Divisionsabschnitt (befand sich mehr in Richtung Tilburg) : verantwortlich war dort das Grenadier-Regiment 1036

    - I.Bataillon/Grenadier-Regiment 1036 mit 6 Offizieren, 25 Unteroffizieren und 145 Mannschaften

    - II.Bataillon/Grenadier-Regiment 1036 mit 5 Offizieren, 34 Unteroffizieren und 193 Mannschaften

    Waffen : 34 Maschinengewehre, 6 Infanterie-Geschütze, 14 Granatwerfer und 1 PAK

    unterstellt :

    - Füsilier-Bataillon 159 mit 6 Offizieren, 19 Unteroffizieren und 142 Mannschaften

    Waffen : 12 Maschinengewehre und 2 Granatwerfer

    2°) Mittlerer Divisionsabschnitt : verantwortlich war dort das Grenadierregiment 1034

    - I.Bataillon/Grenadieregiment 1034 mit 5 Offizieren, 26 Unteroffizieren und 125 Mannschaften

    Waffen : 9 Maschinengewehre und 3 Granatwerfer

    - II.Bataillon/Grenadierregiment 1034 mit 5 Offizieren, 18 Unteroffizieren und 98 Mannschaften

    Waffen : 7 Maschinengewehre und 2 Granatwerfer

    unterstellt :

    - Kampfgruppe Diedrichs mit 1 Offizier, 22 Unteroffizieren und 116 Mannschaften

    Waffen : 8 Maschinengewehre und 4 Granatwerfer

    - I.Bataillon/Polizei-Sicherungsregiment 3 mit 5 Offizieren, 21 Unteroffizieren und 77 Mannschaften

    Waffen : 7 Maschinengewehre und 2 PAK 3,7 cm

    3°) Linker Divisionsabschnitt (befand sich südlich von s'Hertogenbosch) : verantwortlich war dort das Grenadierregiment 1035

    - I.Bataillon/Grenadierregiment 1035 mit 4 Offizieren, 30 Unteroffizieren und 230 Mannschaften

    Waffen : 16 Maschinengewehre, 3 Infanterie-Geschütze und 4 Granatwerfer

    unterstellt :

    - Fallschirmjäger-Bataillon "Gramse" mit 9 Offizieren, 93 Unteroffizieren und 398 Mannschaften

    Waffen : 33 Maschinengewehre, 8 Granatwerfer, 1 schwere PAK und 3 Vierlings-FLAK 2 cm

    - Fallschirmjäger-Bataillon "Bloch" mit 8 Offizieren, 101 Unteroffizieren und 382 Mannschaften

    Waffen : 42 Maschinengewehre und 3 Granatwerfer

    - Fallschirmjäger-Bataillon "Schneider" (Kompanie ?) mit 1 Offizier, 30 Unteroffizieren und 113 Mannschaften

    - Fallschirmjäger-Kompanie "Brehms" mit 1 Offizier, 26 Unteroffizieren und 79 Mannschaften

    Waffen : ("Schneider" & "Brehms") : 11 Maschinengewehre und 7 Granatwerfer

    An schweren Waffen standen dem Grenadier-Regiment 1035 zur Verfügung :

    3 leichte PAK 3,7 cm, 1 mittlere PAK 5 cm, 3 leichte Geschütze 7,5 cm und 4 leichte Geschütze 10,5 cm.


    An Artillerie standen der gesamten Division zur Verfügung :

    - I. und II.Abteilung/Artillerie-Regiment 159 mit zusammen 18 leichten Geschützen und 1000 Schuss Munition

    - III.Abteilung/Artillerie-Regiment 159 mit zusammen 6 schweren Geschützen und 307 Schuss Munition

    Am 23.10.1944 wurden der Stab der I.Abteilung und und 1. und 9.Batterie mit zusammen 6 Geschützen und 400 Schuss Munition für die Unterstützung der 712. Infanterie-Division in s'Hertogenbosch abgestellt.


    An panzerbrechenden Waffen standen der gesamten Division zur Verfügung :

    - 4 PAK 40 (7,5 cm)

    - 2 FLAK 8,8 cm

    davon waren bei dem Grenadier-Regiment 1035 im Einsatz :

    - 3 schwere PAK 40 (7,5 cm), die sich an den folgenden Orten befanden :

    1 schwere PAK am Ostausgang von Sint Michielsgestel; 1 schwere PAK 600 m südwestlich von Dungen und 1 schwere PAK 2,3 km nördlich von Sint Michielsgestel.

    - 2 FLAK 8,8 cm, die sich an den folgenden Orten befanden :

    1 FLAK 1200 m nordostwärts von Sint Michielsgestel und 1 FLAK (bzw. leichte Feldhaubitze 16) 600 m südlich von Dungen.


    Soweit die Aufstellung. In den Nacht vom 22. auf den 23.10.1944 kam es im Bereich des Grenadier-Regiments 1035 zu schweren Kämpfen mit britischen Truppen, die sich am 23. und 24.10.1944 fortsetzten und sich auf den Raum Weibosch - Schijndel und Sint Michielsgestel konzentrierten. Im dem Korpsbefehl 42 wurde der 59. Infanterie-Division befohlen sich in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1944 aus der aktuellen HKL zu lösen und eine neue Verteidigungslinie zu beziehen. Leider liegt mir dieser Korpsbefehl nicht vor und daher kann ich keine Angaben zu der neu zu beziehenden Verteidigungslinie machen.

    Die angreifenden britischen Truppen stiessen auf das sich gerade aus der HKL herauslösende Grenadier-Regiment 1035 und konnten dort die Front durchbrechen. Am 24.10.1944 war es dem Grenadierregiment 1035 gelungen den britischen Durchbruch abzuriegeln und durch einen Gegenangriff eine neue Verteidigungslinie bei Sint Michielsgestel zu beziehen.

    Die Verluste des Regiments waren erheblich und betrugen alleine bis zum 23.10.1944 abends :

    97 Tote, 314 Verwundete und 275 Vermisste.


    Gruss

    Wolfgang

    Hallo Panzer Grenadier,


    Aus dem G2 Periodic Report der 84. US-Infanterie-Division vom 08.04.1945 kann ich dir eine Übersicht der deutschen Einheiten geben, die im Raum Bückeburg im Einsatz und von denen die Amerikaner am 07./08.04.1945 Gefangene eingebracht haben :

    - 159. Grenadier-Ersatz- und Ausbildungsbataillon : 260 Mann im Raum Wulpke (Gesamtstärke des Bataillons war 500 Mann)

    - 6. Pionier-Ersatz- und Ausbildungsbataillon : 154 Mann im Raum Röcke; diese Angabe deckt sich mit dem Beitrag von Gerhard.

    - 397. Grenadier-Ersatz- und Ausbildungsbataillon : 70 Mann im Raum Veltheim; das Bataillon hatte eine Gesamtstärke von 250 Mann, davon kamen aber 150 Mann von der Panzer-Truppen Schule)

    - ? Brückenbau-Bataillon : 70 Mann im Raum Minden

    - Volkssturm-Bataillon "Wiedekind" : 66 Mann im Raum Nammen

    - 209. Ballon-Sperrbataillon : 64 Mann im Raum Mollbergen

    - Reste 590. Infanterie-Regiment : 39 Mann im Raum Bückeburg; das Regiment kam etwa eine Woche vorher aus Dänemark.

    - 16. Panzer-Pionier-Ersatz- und Ausbildungskompanie : 29 Mann im Raum Veltheim

    - Panzer-Truppen-Schule : 24 Mann im Raum Bergen

    - 651. Marschkompanie : 19 Mann im Raum Nammen

    - Heeres-Musikschule : 21 Mann im Raum Bückeburg

    - 11. Sanitäts-Ersatzbataillon : 21 Mann im Raum Bückburg


    Gruss

    Wolfgang

    Hallo Wim, Hallo Ben,


    Ich gehe davon aus, dass ihr bereits das KTB des LXXXVIII AK, das im Bereich s' Hertogenbosch im Einsatz war, kennt.

    Es gehört zu den wenigen KTB, die noch bis zum 31.12.1944 vollständig sind und den Krieg überstanden haben; in diesem KTB findet ihr viele Antworten zu den von euch gestellten Fragen.

    Zu den von Eddie in Bezug auf den Einsatz der schweren Panzerjäger-Abteilung 559 gestellten Fragen kann ich nachstehend einige Informationen geben, die aus dem Buch von Franz Kopka "Missbraucht und Gebeutelt" stammen.

    Franz Kopka war Kompanieführer der 3. Kompanie und führte nach der Verwundung des Abteilungskommandeurs Major Sattler am 08.09.1944 zeitweilig die gesamte Abteilung.

    - Um 01.15 Uhr am 24.10.1944 schickte das AOK 15 folgende Nachricht an das LXXXVIII AK :

    "Pz.Jg.Abt. 559 von LXVII AK zur Verfügung LXXXVIII AK. Vught. Führer meldet sich Gef.Std. Kampfkommandant Hertogenbosch"

    - Um 08.00 Uhr am 24.10.1944 geht bei der 59. Infanterie-Division folgender Korpsbefehl (LXXXVIII AK) ein :

    "s.Pz.Jg.Abt. 559 wird Kampfkommandanten Hertogenbosch unterstellt und zur Bereinigung der Lage an Brücke und diesem zuzuführen. Kampfkommandant 's Hertogenbosch ist gleichlautend benachrichtigt."

    - Um 08.00 Uhr am 24.10.1944 hatte sich die Abteilung mit den Kampfteilen in Vught nördlich der Strassenbrücke versammelt.

    Anschliessend fuhr die Abteilung zum Gefechtsstand des Kampfkommandanten von s'Hertogenbosch, Oberst Dewald, dort befand sich auch Generalleutnant Neumann, Kommandeur der in diesem Kampfabschnitt befehlsführenden 712. Infanterie-Division.

    - An der Diezebrücke sicherten 2 - 3 Sturmgeschütze der 2. Kompanie/Panzerjäger-Abteilung 256 (Sturmgeschütz-Kompanie), die mit Hilfe von Leutnant Grewe der schweren Panzerjäger-Abteilung 559 die Brücke dann sprengten, um ein Überqueren der Brücke durch die 158th Brigade/53rd Welsh Division zu verhindern.

    - Am 24., 25. und 26.10.1944 war die Abteilung mit insgesamt 3 Jagdpanthern und 3 Sturmgeschützen in der Stadt s'Hertogenbosch eingesetzt; ein Jagdpanther und 2 Sturmgeschütze sollten der Abteilung am 24.10.1944 aus der Instandsetzung zugeführt werden. Die Panzer wurden an den folgenden Orten in s'Hertogenbosch eingesetzt :

    Südeingangsbrücke, Markt, Bahnhofsbrücke, Bahnhof und Dieze-Brücke; der Abteilungsgefechsstand befand sich hinter dem Bahnhof und wurde durch 2 Panzer der Abteilung gesichert.

    Täglich wurden die Panzer der Abteilung auf Befehl des AOK 15 (General von Zangen) nach Einbruch der Dunkelheit aus der Stadt gefahren und kamen am nächsten Morgen kurz vor Tagesanbruch wieder zurück; es sollte damit vermieden werden, dass die Panzer im Falle eines Nachtangriffs in die Hände der Engländer fallen könnten.

    - Am Abend des 25.10.1944 wurde der hochqualifizierte Kampfkommandant von s'Hertogenbosch, Oberst Dewald, durch den Major Riedel ersetzt, der im Zivilleben Volksschullehrer war und aus der "Führerreserve" als neuer Kampfkommandant eingesetzt wurde; er war mit der gestellten Aufgabe überfordert und war nicht fähig vernünftige Befehle zu erteilen.

    - Am 27.10.1944 um 08.10 Uhr befanden sich 2 Jagdpanther und 3 Sturmgeschütze der Abteilung am Abteilungsgefechsstand in Bereitschaft, um einen Angriff der 712. Infanterie-Division in Richtung Vught zu unterstützen. 20 deutsche Artillerie-Batterien schossen Vorbereitungsfeuer, das von dem 81st, 82nd und 133rd Field Regiment der Royal Artillery erwidert wurde. Dieser Angriff blieb aber bereits nach kurzer Zeit im englischen Abwehrfeuer liegen. 1 Jagdpanther und 1 Sturmgeschütz wurden von der englischen PAK des 71st Anti-Tank Regiment abgeschossen und ein weiteres Sturmgeschütz wurde von einer Panzerbüchse getroffen.

    Damit endete der Einsatz der schweren Panzerjäger-Abteilung 559 im Raum s'Hertogenbosch.

    Innerhalb dieser 3 Tage verlor die Abteilung insgesamt 3 Jagdpanther, von denen 1 Jagdpanther abgeschleppt werden konnte, und 4 Sturmgeschütze. Diese schweren Materialverluste sind auf die Strassen- und Häuserkämpfe zurückzuführen, da die eingesetzten Jagdpanther und Sturmgeschütze nur über ein begrenztes Schussfeld verfügten.

    Schönen Abend - Gruss


    Wolfgang

    Guten Morgen Jan,


    Das ist eine gute Frage, auf die ich auch keine Antwort habe; aus den Unterlagen der 30. US Infanterie-Division geht hervor, dass es in Hameln noch 3 Sturmtiger waren. Der weitere Weg der Fahrzeuge ist mir leider unbekannt.

    Von den 6 Sturmtigern, die bei der Sturmmörser-Kompanie 1002 zum Einsatz kamen, ist der Verlust von nur 3 Sturmtigern dokumentiert :

    Brumby and Ebendorf, sowie ein Sturmtiger in Menden (Ruhrkessel), der von der 5. US Infanterie-Division Mitte April 1945 erbeutet wurde.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Zurückkommend auf die beiden Sturmtiger von Ebendorf und Brumby, die zur Sturmmörser-Kompanie 1002 gehörten.

    Es gelang 3 Sturmtiger der Sturmmörser-Kompanie 1002 mit zusammen 20 Mann aus dem sich abzeichnenden Ruhrkessel zu entkommen.

    Die 3 Sturmtiger befanden sich am 01.04.1945 in Rietberg/Westfalen und am 03.04.1945 in Hameln; diese 3 Sturmtiger sollten voraussichtlich für die Aufstellung einer Kampfgruppe verwendet werden, die im Harz südöstlich von Bad Grund zwischen dem 08.04.1945 und dem 14.04.1945 aus den Resten der 116. Panzerdivision gebildet werden sollte und deren Gefechtsstand in Hahnenklee, südwestlich von Goslar, eingerichtet werden sollte.

    Diese Kampfgruppe sollte sich wie folgt zusammensetzen :

    - Stab mit Nachrichtenkompanie

    - 1 Panzerkompanie mit 14 Kampfpanzern V Panther

    - 2 Panzergrenadierkompanien

    - 1 gemischte Kompanie, bestehend aus einem Flak-Zug, einem Aufklärungszug und einem Mörserzug mit 4 Mörsern auf Tiger-Fahrgestellen.

    - 1 Versorgungskompanie

    - 1 Transportkompanie

    (aus Gen.d.Pz.Trp. Nr. 1206/45 G.Kds)

    Die übrigen Teile der Sturmmörser-Kompanie 1002 blieben im Ruhrkessel und wurden vom III. US-Korps gefangengenommen.

    Gruss


    Wolfgang