Posts by Wolfgang Grote

    Hallo Claas,


    das Bild würde mit dem Einsatz der Heeres-Artillerie-Batterie 1100 während der Ardennenoffensive übereinstimmen. Diese Batterie war mit 3 Mörsern 30,5 cm ausgerüstet und unterstützte das LXVII. AK während den Angriffen im Dezember 1944 im Raum von Monschau. Die Mörser wurden im Februar 1945 wegen fehlenden Transportmittel im Raum Einruhr aufgegeben.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Sven,


    Am 30.01.1945 war das Volkssturmbataillon 16/87 östlich von Frankfurt/Oder im Raum Hochwalde - Malsow, im Einsatzbereich der Division 433, eingesetzt. Es wird als "Frankfurter Volkssturmbataillon 16/87" zitiert; somit ist davon auszugehen, dass das komplette Bataillon in Frankfurt/Oder aufgestellt wurde. Ausserdem ist die Entfernung zwischen Glogau und Frankfurt/Oder zu gross, um die Kompanien eines Volkssturmbataillon in den beiden Städten unter einem Kommando aufzustellen.

    Quelle: Brennendes Oderland von Fritz Kohlase

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Anbei weitere Daten zu einem Volkssturmbataillon aus Saarbrücken:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 40/13


    Aufstellungsort:

    Saarbrücken / Reichsgau Westmark

    Das Bataillon gehört zu den 4 Volkssturmbataillonen, die in Saarbrücken aufgestellt wurden.


    Aufstellungszeitpunkt:

    16.11.1944


    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Van Rey

    Bataillons Adjudant: Holzapfel

    Kommandeur der 2. Kompanie: Collet

    Kommandeur der 4. Kompanie: Weingart


    Organisation:

    1. Kompanie in Friedrichsthal

    2. Kompanie in Bildstock

    3. Kompanie in Sulzbach

    4. Kompanie in Altenwald


    Einsatz:

    - 1. Kompanie: Besetzung der Bunker im Raum Louisenthal

    - 2. Kompanie:

    16.11.1944 - 27.11.1944: Bewachung eines russischen Kriegsgefangenenlagers in Forbach.

    27.11.1944 - 17.12.1944: Ausbildung in Bildstock

    17.12.1944 - 11.03.1945: Besetzung der Bunker entlang der Saar in Saarbrücken zusammen mit dem Volksgrenadierregiment 1126 der 559. Volksgrenadierdivision.

    - 3. Kompanie: Bewachung eines Kriegsgefangenenlagers im Raum Dudweiler

    Ein Teil des Bataillons ging am 02.03.1945 zur Divisions-Kampfschule der 347. Volksgrenadierdivision in Berschweiler.


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    G2 Periodic Report XXI US Corps Nr. 60 vom 13.03.1945


    Gruss

    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Anbei weitere Daten zu einem Volkssturmbataillon aus Saarbrücken:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 40/15


    Aufstellungsort:

    Saarbrücken / Reichsgau Westmark

    Es gehört zu den 4 Volkssturmbataillonen, die in Saarbrücken aufgestellt wurden.


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Derich (das Bataillon lief auch unter dem Namen Bataillon Derich)

    Kommandeur der 2. Kompanie: Helmbach


    Organisation:

    Das Bataillon bestand aus 4 Kompanien.


    Einsatz:

    Die 2. Kompanie bewachte in Saarbrücken die Brücken über die Saar (Bismarck-Brücke & Alte Brücke).

    Am 02.03.1945 gingen Teile des Bataillons zur Divisions-Kampfschule der 347. Volksgrenadierdivision in Berschweiler.


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Quelle: G2 Periodic Report XXI US Corps Nr. 58 vom 11.03.1945.


    Gruss

    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Saarbrücken:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 40/123


    Aufstellungsort:

    Ommersheim / Reichsgau Westmark


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Bügermeister und NSDAP-Führer von Ommersheim Grauvogel


    Organisation:

    Das Bataillon bestand aus 4 Kompanien


    Einsatz:

    Am 15.03.1945 brachten die Amerikaner Gefangene der 1. Kompanie in Eschringen und Ensheim ein. Die 1. Kompanie war mit 32 französischen Gewehren und 68 Panzerfäusten ausgerüstet.


    Aufgrund der Lagekarten kann ein Einsatz im Bereich der 19.Volks-Gren.Div. vermutet werden.


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    • G2 Periodic Report XXI US Corps Nr. 64 vom 17.03.1945
    • Lagekarten des OB West


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: Ergänzungen eingefügt (Sven30)

    Hallo Wirbelwind,


    Rendulic gehörte ebenfalls zu den linientreuen Befehlshabern. Rendulic war sowohl im Januar 1945 wie im März 1945 für einen Zeitraum von nur 2 bis 3 Wochen Oberbefehlshaber der HGr. Kurland; dies gilt ebenfalls für die Besetzung des Postens als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord. Zu diesem Zeitpunkt war an einen Ausbruch der HGr. Kurland nicht mehr zu denken, denn die deutschen Truppen in Ostpreussen waren in grosser Bedrängnis wegen der im Januar 1945 von der russischen Armee gestarteten Grossoffensive. Es wäre noch höchstens eine Evakuierung der im Kurland eingesetzten Einheiten über die Ostsee möglich gewesen. Wegen der immer nur kurzen Zeit, die Rendulic als Oberbefehlshaber eingesetzt war, konnte er sich keinen richtigen Überblick über die Situation bei der jeweiligen Heeresgruppe machen, geschweige denn eine mögliche Rettung der Heeresgruppe Kurland planen.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Eberhard,


    in dem Fall eines von Ostpreussen und dem Kurland aus geführten Angriff im Herbst 1944, hätten zu diesem Zeitpunkt keine Truppen in Ostpreussen zur Verfügung gestanden, da die Russen im Raum Goldap bereits auf deutschem Boden standen und es den deutschen Truppen nur unter Aufbietung aller zur Verfügung stehenden Verbände gelang die Russen wieder aus den von ihnen besetzten Gebieten in Ostpreussen zurückzudrängen; hierfür wurden auch Einheiten aus dem nördlichen Teil Ostpreussens herangezogen, wie z.Bsp. die 5. Panzerdivision.

    Dies war eine von den Russen geschaffene Tatsache, auf die nun Schörners Meinung keinen Einfluss mehr hatte; eine solche Operation war einfach nicht mehr möglich. Im November 1944 zog Hitler sogar noch Einheiten aus Ostpreussen für die Durchführung der Ardennenoffensive an der Westfront ab. Ob es nun möglicherweise den Einheiten im Kurland gelungen wäre, auszubrechen und das Gebiet von Ostpreussen zu erreichen, ohne dass ein Angriffe von Ostpreussen aus zu ihrer Unterstützung stattgefunden hätte, geht in das Reich der Spekulation.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Nicco,


    auch wenn dies nichts mit dem eigentlichen Thema Kurland zu tun hat, möchte ich auf den dir erwähnten Befehl vom 05.05.1945 zurückkommen; dieser Befehl kam für die Heeresgruppe Mitte entschieden zu spät, denn ein Rückzug wurde von anderen Befehlsheber bereits für den 27. und 28.04.1945 vorgeschlagen, auch unter der Mitnahme der Zivilbevölkerung. Laut Aussagen des Generalstabschef General von Natzmer hat Schörner diesen Vorschlag verworfen, da dies mit seiner Mentalität und politischen Idee nicht zu vereinbaren wäre; auch nach dem Tod Hitlers am 30.04.1945 blieb der Befehl die Stellungen zu halten, bestehen, obgleich noch zu diesem Zeitpunkt die Chance bestand einen Grossteil der deutschen Truppen und der fliehenden Zivilbevölkerung zu retten. Somit braucht man meiner Meinung nach die Art und Weise der menschenverachtenden Befehlsführung Schörners während der letzten Kriegswochen nicht als Glanzleistung anzusehen. Betrachtet man die durch den Durchbruch der russisch-polnischen Verbände im April 1945 an der Oder und Neisse entstandenen militärische Situation für die Heeresgruppe Mitte kann man den Entscheidungen Schörners und seinem Kadavergehorsam, dem er selbst nach dem Tod Hitlers noch Treu blieb, nur schwer etwas positives abgewinnen. Auch sein feiger Abgang am 07.05.1945, den er gegenüber General von Natzmer mit dem Argument erklärte, dass seine Persönlichkeit zu stark herausgestellt und belastet sei, um sich in Gefangenschaft zu begeben, ist kein Ruhmesblatt im Gegensatz zu dem Mut, den Generaloberst Löhr (Oberbefehlshaber der HGr. E) aufbrachte, als er sich am 15.05.1945 in Maribor in jugoslawische Kriegsgefangenschaft begab und auf die Frage seines Generalstabschef, was er für sich von den Jugoslawen erwarte, antwortete "Mit Sicherheit den Tod".

    Dieser Beitrag soll nur eine Klammer zu dem Thema Schörner sein.

    Guss


    Wolfgang

    Hallo Eberhard,


    Der Verbleib der Dokumente von 1945 ist einfach zu erklären; sie sind meistens von den Einheiten vernichtet worden, um nicht in Feindeshand zu fallen, oder in Privatarchiven verschwunden. Ein Teil dieser Privatarchive ist nach dem Tod der Besitzer an die BA-MA in Freiburg übergeben worden. Ob dies nun auch der Fall für Einheiten war, die im Kurland kämpften, kann ich dir nicht sagen.

    Deine Bemerkung in Bezug Schörner bringt mich etwas zum Schmunzeln, da Schörner im Osten und Model im Westen die treuesten Durchhalte- Generäle von Hitler bis zur letzten Stunde waren, die jeden auch noch so irrsinnigen Haltebefehl Hitlers ausführten. Schörner war schliesslich auch verantwortlich für die wahnwitzigen Haltebefehle bei der HGr. Mitte Ende April / Anfang Mai 1945 in der Tschechoslowakei, die vielen dort kämpfenden Einheiten zum Verhängnis wurden; selbst hat er sich dann kurz vor Toresschluss klammheimlich mit einem Flugzeug nach Deutschland aus dem Staub gemacht und seine Truppen ihrem Schicksal überlassen.

    Gruss


    Wolfgang

    Guten Abend Eberhard,


    für die Einheiten, die im Kurland eingesetzt waren, dann kannst unter germandocsinrussia eine Menge an erhaltenen KTBs zu diesen Einheiten finden (von Armee- bis Regimentsebene). Leider enden die meisten KTBs mit dem 31.12.1944; für das Jahr 1945 gibt es leider nur wenige Unterlagen, die den Krieg überstanden haben und in Russland archiviert wurden. Soweit ich weiss, existieren dort auch Karten mit den Depots sowie Unterlagen der Oberquartiermeister.

    Ich denke, dass in der Diskussion vergessen wird, dass zu Jahresbeginn 1945 auch deutsche Einheiten aus dem Kurland über die Ostsee (über den Hafen Libau) nach Deutschland gebracht und an die bedrohten Abschnitte der deutschen Ostfront verlegt wurden, wie z.Bsp. das gesamte III.(germanische) SS Panzerkorps, mit u.a. der 11. SS Panzergrenadierdivision "Nordland".

    Die an der Oderfront im April 1945 eingesetzten deutschen Einheiten sollten auch nicht unterschätzt werden, denn sie konnten die angreifenden Russen bei den Seelower Höhen vor Berlin einige Zeit aufgehalten und schwere Verluste zufügen sowie im Raum Bautzen den letzten deutschen Sieg über die dort eingesetzten polnisch-russischen Truppen erringen. Letztendlich hat dies die Niederlage nicht verhindern können.

    Selbst wenn die deutsche Armee das Kurland komplett geräumt hätte, ist es sehr fraglich, ob der Krieg überhaupt um einen längeren Zeitraum hätte verlängert werden können, denn fast alle kampfkräftigen Divisionen, die im Westen an der Ardennenoffensive teilgenommen hatten, wurden während den Monaten Dezember 1944 und Januar 1945 in den Ardennen verheizt bzw. im Anschluss in Ungarn, was die 4 SS Panzerdivisionen betrifft, die an der Ardennenoffensive teilgenommen hatten. Zusätzlich wurden die letzten kampfkräftigen Divisionen an der deutschen Ostfront während der russischen Grossoffensive im Januar 1945 in Polen und Ostpreussen vernichtet. Diese Lücken wären auch nicht mit den Divisionen aus dem Kurland zu schliessen gewesen, da Deutschland 1945 an 3 Fronten auf verlorenem Posten kämpfte und der Krieg für Deutschland bereits nach den Niederlagen in Stalingrad und bei El Alamein Ende 1942 / Anfang 1943 definitiv verloren war.

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/270


    Aufstellungsort:

    Sünching / Reichsgau Bayreuth


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Rittmeister d.R. Franz Stücker


    Organisation:

    1. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Sünching

    2. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Schönach

    3. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Pfatter

    4. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Moosham

    5. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Mintraching


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/269


    Aufstellungsort:

    Aufhausen / Reichsgau Bayreuth


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: SS-Untersturmführer Friedrich Blossfeld


    Organisation:

    1. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Thalmassing

    2. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Hagelstadt

    3. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Pfakofen

    4. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Taimering

    5. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Aufhausen


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/268


    Aufstellungsort:

    Obertraubling / Reichsgau Bayreuth


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: SS-Sturmbannführer Franz Flesch


    Organisation:

    1. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Niedertraubling

    2. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Obertraubling

    3. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Köfering

    4. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Wolkering


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: Orte angepasst / eingefügt (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/267


    Aufstellungsort:

    Wörth-an-der-Donau / Reichsgau Bayreuth

    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt

    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Major d.R. und SA-Oberscharführer Dr. W. Gamringer


    Organisation:

    1. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Wörth-an-der-Donau

    2. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Wiesent

    3. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Ponhof

    4. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Brennberg


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/266


    Aufstellungsort:

    Donaustauf / Reichsgau Bayreuth

    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt

    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Oberleutnant und SA-Sturmführer Johann Bauer


    Organisation:

    1. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Tegernheim

    2. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Donaustauf

    3. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Bach

    4. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Barbing


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/265


    Aufstellungsort:

    Hauzenstein / Reichsgau Bayreuth

    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt

    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Major d.R. Valentin Bock


    Organisation:

    1. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Wenzenbach

    2. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Pettenreuth

    3. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Bernhardswald

    4. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Kürn

    5. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Karlstein


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/264


    Aufstellungsort:

    Lappersdorf / Reichsgau Bayreuth

    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt

    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Major d.R. Fritz Ohland


    Organisation:

    1. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Lappersdorf

    2. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Hainsacker

    3. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Eitlbrunn

    4. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Zeitlarn

    5. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Regenstauf


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo Tim,


    als Ergänzung zu den Informationen von Hugo, nachstehend ein paar Stichworte zum Einsatz des Bataillons und zu den Luftangriffen vom 12.05.1940:

    - Das Bataillon z.b.V. 100 hatte eine Stärke von 550 Mann und wurde aus der Abwehrstelle Oppeln gebildet; es galt als motorisiertes Sturmbataillon, war aber wie ein Pionierbataillon ausgestattet. Das Bataillon bestand aus 1 Stabskompanie, 3 Pionierkompanien und 1 schweren Kompanie.

    - Die Hauptaufgabe am 10.05.1940 war die unbeschadete Einnahme der Brücken von Maastricht über die Maas durch einen Handstreich; hierfür war der Sonderverband Hocke zusammen mit der 3. Kompanie, die durch einen schweren MG-Halbzug und 2 schwere Granatwerfer der 4. Kompanie verstärkt war, vorgesehen. Der Vormarsch dieses Teils des Bataillons erfolgte von Linnich aus über Sittard, Beek, Meersen nach Maastricht. Der Handstreich misslang und die niederländischen Brückenwachen konnten die Brücken rechtzeitig sprengen. Mit beschlagnahmten Fahrzeugen rückte die verstärkte 3. Kompanie von Maastricht weiter Richtung Veldwezelt vor und erreichte die von deutschen Fallschirmjägern eroberte Brücke über den Albert-Kanal am späten Vormittag. Die Kompanie sicherte die Brücke nach Norden hin.

    - Die restlichen Teile des Bataillons rückten mit der 4. Panzerdivision über Simpelveld, Valkenburg, Meersen sowie über Bocholtz, Wijlre, Bemelen nach Maastricht vor. Die 2. Kompanie des Bataillons erreichte zusammen mit der 7. Kompanie des Schützenregiments 12 gegen 13.00 Uhr die von deutschen Fallschirmjägern eroberte Brücke über den Albert-Kanal bei Vroenhoven.

    - Am 11.05.1940 gegen Mittag griff das Bataillon zusammen mit dem I. Bataillon des Infanterie-Regiments 111 aus dem Raum westlich von Vroenhoven nach Süden an mit der Aufgabe die Sicherung der Flanke der 4. Panzerdivision in der Linie Heukelom - Zussen - Eben-Emael.

    - Am 12.05.1940 hatte das Bataillon weiterhin als Aufgabe die Sicherung der linken Flanke der 4. Panzerdivision im Raum Zichen - Zussen und war hierfür dem verstärkten Infanterie-Regiment 151 unterstellt.

    - Am 12.05.1940 wurden insgesamt 4 Luftangriffe von den Alliierten im Raum von Maastricht geflogen; es waren 3 britische und 1 französischer Luftangriff. Von diesen Luftangriffen wurde ein Luftangriff am frühen Morgen von 9 britischen Blenheims der 139th Squadron auf deutsche Truppenbewegungen im Raum Maastricht und Tongeren geflogen sowie ein Luftangriff am frühen Nachmittag mit 18 französischen Bombern des Typs Breguet 693 ebenfalls auf deutsche Truppenbewegungen im Raum Maastricht und Tongeren. Die beiden anderen britischen Luftangriffe hatten die Brücken in Maastricht und die Brücken über den Albert-Kanal als Ziel. Somit ist stark anzunehmen, dass der Angehörige der 4. Kompanie des Bataillons z.b.V. 100 bei einem der beiden erstgenannten Luftangriffe ums Leben kam.

    Quelle: Deutsche Luftlandungen am 10. Mai 1940 von Jens Oebser

    Gruss


    Wolfgang

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/263


    Aufstellungsort:

    Viehhausen / Reichsgau Bayreuth


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Hauptmann d.R. Karl Hamm


    Organisation:

    1. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Viehhausen

    2. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Schönhofen

    3. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Nittendorf

    4. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Etterzhausen

    5. Kompanie gestellt von der NSDAP-Ortsgruppe Pielenhofen


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo Zusammen,


    Anbei die bekannten Daten eines Volkssturmbataillons aus dem Raum Regensburg:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon 2/262 b


    Aufstellungsort:

    Regensburg / Reichsgau Bayreuth


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    Bataillonskommandeur: Oberleutnant Hans Schwarz


    Organisation:

    3 Kompanien, betriebsgebundene Einheit Reichsbahn


    Einsatz:

    unbekannt


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch "April 1945 Das Kriegsende im Raum Regensburg"


    Gruss

    Wolfgang


    Edit: eingefügt (Sven30)