Posts by Malibu

    Hallo,
    auch ich habe das Buch erworben und bin sehr begeistert. Die ersten Seiten haben mir bereits zahlreiche Hinweise und Erläuterungen gebracht, die ich bisher in dieser Form nicht nachlesen konnte.
    Meine Urteil: Eine sehr gelungene Arbeit. Vor allem die Geschichte der VT ein hoch interessanter Komplex.


    Ich danke dafür.


    Franz

    Hallo Eccles,
    bin sehr an Deinem Buch interessiert. Blickwinkel ist das Infanterie-Batallion II / 1. Kompanie (später Ersatzbatallion).


    Gibt es noch Einzelheiten aus dem Inhaltsverzeichnis ?



    Beste Grüße
    Franz

    Hallo Oliver,
    kann es zutreffen, dass Du von mir vor längerer Zeit schon einmal umfassende Informationen erhalten hast ? Damals wurde der Kontakt dann ohne Begründung beendet ?


    Gruß Franz

    Ernst-August Hintze gehörte für einige Jahre zu meiner Familie. U.U. kann ich einige Fakten nennen. Ich hätte vorher allerdings sehr gerne gewußt aus welchen Gründen Deine Nachfrage besteht.


    r

    Hallo,
    ich suche nach genauen Informationen über die Rückzugsbewegungen der Regt. De Ruyter (49.) und Gen Seyffardt (48.) der Division Nederland für das Zeitfenster ca. 14.1.44 bis Anfang 2.44.
    Nach mir vorliegenden Informationen begannen die Rückzugsbewegungen für die Reg. der Nederland in den Bereichen Kernowo (49.Rgt) und etwas westlicher bei Gorbowizy (48.Rgt). Der Rückzug der Nederland berührte im weiteren Verlauf (bis ca. 30.1.44) sehr schnell Korporje und Kotly. Offensichtlich über die südl. Rollbahn. In diesem Ablauf vollzogen sich bei Kotly schwere Nachhutkämpfe mit der nachstoßenden 47. sowj. Armee. In der Fortsetzung erreichte das Hauptkontigent der Nederfland Keikino/Luga.
    Offensichtlich mußte sich eine Kampfgruppe der Nederland (unter Führung von Breymann) mit Truppenanteilen des 48. und 49. Rgt in den Bereichen Peipija und Kuplia schwere Kämpfe mit den nachrückenden Russen bestehen. Es drohte die Einkesselung.


    Meine Fragen:
    Aus welchen genauen Gründen bewegte sich die Kampfgruppe im Raum Peipija/Kuplia. Diese Orte liegen immerhin ein ganzes Stück von z.B. Kernowo entfernt.
    Wer gab den Befehl mit welchem Inhalt ? Es sollen Aussagen vorhanden sein, die diesen Befehl für völlig falsch halten. Hohe Verluste usw.
    Über welche Strecke ist die Kampfgruppe in den Raum gelangt ?
    Und wie verlief der Rückzug. Welche Strecke wurde eingeschlagen. Wurde z.B. Keikino berührt ?
    Erfolgte der Rückzug zumindest teilweise über die Rollbahn Kotly, Pillowo usw. oder bewegte sich die Kampfgruppe über Wege und Waldschneisen bis Kotly ?


    Ich möchte mit den Informationen den Inhalt meiner Homepages näher an die Tatsachen heranführen.



    Beste Grüße
    Franz


    Schriftgröße auf "normal" gebracht...Huba

    Hallo Herr Winkeler und "eccles",
    ich bedake mich für die übermittelten Hinweise und Bilder. Zumindest ein Teilerfolg. Jetzt kann ich meine private Chronik wieder etwas erweitern.


    Es bleibt allerdings noch ungeklärt ob das Bild u.U. auch einen Hinweis in Richtung "Legion" gibt. Ich möchte sehr gerne herausfinden wann ungefähr das Bild entstanden ist.


    Herr Winkeler:
    Das Bild Günther Steffen liegt mir im Original vor. Es ist mein Schwiegervater.
    Die Ablichtung von H. Breymann hatte ich in dieser Art noch nicht.


    Beste Grüße Franz

    Hallo,
    im Rahmen meiner Recherchen zum Kommandeur der 6. Kompanie im II. Batallion der 4. SS-Freiwilligen Panzergrenadier-Brigade Nederland, Günther Steffen (SS-Hauptsturmfüher),
    bin ich auf das beigefügte Bild gestoßen. Trotz intensiver Bemühungen konnte ich nicht lösen welche Person linksseitig abgebildet ist. Rechtsseitig handelt es sich um Günther Steffen.
    Meine Fragen deshalb:


    Welcher Legion/Brigade gehörten die Personen an, als das Bild aufgenommen wurde ?


    Wer ist die linksseitig abgebildete Person (Name, Dienstrang, Legion) ?
    Ist es u.U. Helmut Breymann, Kommandeur des II. Batallions, 49. Regiment ?
    Steffen und Breymann waren befreundet und gehörten lange ein und der derselben Brigade/Legion an.

    Files

    Guten Tag !


    Ich suche nach Augenzeugenberichte speziell über
    die 6. Kompanie, II. Bat. der 4. SS-Freiwilligen Panzergrenadier-Brigade Nederland bzw.
    die Nederland insgesamt.


    Zahlreiche Bücher sind mir bekannt. Artikel aus Zeitschriften (z.B. der Freiwillige) habe ich bisher nicht einsehen können.


    Beste Grüße
    Franz

    Hallo Falk !
    Wenn Dir sehr viel an weiteren Informationen gelegen ist, würde ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen nicht so schnell aufgeben. Es besteht noch die Möglichkeit z.B. im Freiburger Militärarchiv die Kriegstagebücher der übergeordneten Armeekommandos zu suchen. Man kann die Hilfe eines Fachmannes beanspruchen, der allerdings nicht kostenfrei zu haben ist. Falls Interesse besteht, melde Dich bitte mit Deiner privaten Mailadresse. Ich schicke Dir dann die notwendigen Angaben (privat).


    Gruß Franz

    Hallo,
    ich habe zu Deiner umformulierten Frage bei „Hausser“ nachgelesen und möchte Dir diese Hinweise liefern.
    Wenn ich die Ausführungen von Hausser richtig aufgenommen habe, gibt es für die Antwort keinen Unterschied zwischen der Verfügungstruppe (VT) und den Totenkopfverbänden (TV). Diese Truppen war in dieser Hinsicht gleichgeschaltet. Es galten die Gesetze/Vorschriften der Wehrmacht.


    Ein benötigter Mannschaftsersatz in der VT/TV kam in der Regel nicht aus der Allgemeinen SS, sondern aus dem Kontigent der vielen Freiwilligen, die aus den wehrpflichtigen Jahrgängen für die Wehrmacht stammen. Die Musterung der Freiwilligen erfolgte ausschließlich nach den Kriterien des Heeres.


    Leisteten Entlassene aus der VT/TV Wehrübungen, geschah dieses bei der Wehrmacht.


    Einstellungen für die VT/TV erfolgten nicht durch sie selbst oder andere SS-Dienststellen. Zuständig war die Wehrmacht.
    Es galten die Bestimmungen für länger dienende Freiwillige der Wehrmacht.


    Regelung der Versorgung:
    Auch hier galten grundsätzlich die Regelungen der Wehrmacht. Erst im Jahre 1937 sorgte nach vorangegangenen Einzelweisungen der Reichs- und Preußische Arbeitsminister für eine geregelte Versorgung der Angehörigen der VT und ihre Hinterbliebenen. Es wurde bestimmt, dass die Angehörigen der VT oder die Hinterbliebenen Versorgungsgebührnisse nach den gleichen Grundsätzen erhielten wie die Angehörigen und Hinterbliebenen der Wehrmacht.....
    Bei Dienstbeschädigungen wurde nach dem Reichsversorgungsgesetz entschieden.


    Zu den in den Vorschriften bezeichneten Personenkreis gehören Führer, Unterführer und Männer der VT mit denen Dienstverträge abgeschlossen wurden.


    Im August 1938 wurde das gesetzliche Versorgungsrecht umfassend überarbeitet.
    Danach galt:
    Die Vorschriften dieses Gesetzes sowie die Durchführungsbestimmungen und ergänzenden Vorschriften finden auf die Angehörigen der VT entsprechende Anwendung.
    Der Dienst in der VT war dem aktiven Wehrdienst in der Wehrmacht gleichgestellt.




    Weitere Einzelheiten she „Hausser“, Soldaten wie andere auch.


    Gruß Franz

    Hallo,
    mit einer Gliederung nach dem 26.7. kann ich leider auch nicht helfen. Ich stelle mir allerdings die Frage ob es eine solche aufgrund der sehr schweren verlustreichen Rückzugskämpfe gegeben hat bzw. geben konnte. So schnell wie sich der Rückzug vollziehen musste, konnte die entsprechenden Verantwortlichen in der Truppe doch gar nicht zählen. Oder irre ich mich ?


    Um Dir evtl. anderweitige Hinweise über die „Reste“ in den Regimentern der Nederland zu geben, habe ich diese Hinweise aus der bekannten Quelle herausgelesen:


    „Die fast vollständig zerschlagene Brigade Nederland erhielt zum 10. Febr. 1945 die Bezeichnung ......“Division“...... Es handelte sich um eine propagandistische Umbenennung, denn eine tatsächliche Umgliederung zu einer Division konnte mangels Masse nicht mehr durchgeführt werden.
    Planmäßig sollte die Division Nederland über
    Zwei Panzergrenadier-Regimenter (48 und 49)
    Ein Artillerie-Regiment
    Eine Panzerjägerabteilung
    Eine Flakabteilung
    Ein Pionier-Bataillon
    Einen Kdr. der Nachschubtruppen
    Eine Nachrichten-Abteilung
    Verfügen.. Zu dieser Neuaufstellung kam es nicht, so dass nur Fragmente (!) im Einsatz waren. Nach den Aufzeichnungen lag die Kampfkraft der Regimenter bei etwa 10 bis 20 Mann.


    Ende 1944 wurde auf dem Truppenübungsplatz Hammerstein das völlig zerschlagene Regiment 48 der Nederland neu aufgestellt und in den unmittel Kämpfen erneut zerschlagen.


    Das Rgiment 49 der Nederland nahm einen ganz anderen Weg. Es erfolgte eine Verlegung zur Heeresgruppe Weichsel / 11. Armee. Oberbefehlshaber war SS-Obergruppenführer Steiner.


    Um den 26. März 1945 war die Kampfkraft der 23. Division praktisch nur noch eine verstärkte Regimentsgruppe. Die inf. Kampfkraft war zerschlagen. Eine vollständige war unbedingt notwendig. Die wenigen Soldaten waren nur noch zur Abwehr geeignet.


    April1945:


    Das 1.. und einzige Regiment der Nederland wurde im Raum westlich Stettin zusammen mit zahlreichen Marine- und Luftwaffenangehörigen neuaufgestellt.


    usw......



    Gruß Franz

    Hallo,
    evtl. können diese Hinweise etwas zur richtigen Einschätzung beitragen:
    „ Der Name Waffen-SS ist erst nach dem Polenfeldzug in den letzten Monaten des Jahres 1939 entstanden und in einer Anordnung des Oberkommandos der Wehrmacht vom 22. Nov.1939 dokumentiert.
    Bis zu diesem Zeitpunkt führte die Truppe den Namen SS-Verfügungstruppe. Diese Bezeichnung war bis in das Jahr 1940 hinein noch gebräuchlich. Beide Namen wurden nebeneinander verwendet. Weder ist die SS-Verfügungstruppe eine Vorgängerin der Waffen-SS, noch die Waffen-SS die Nachfolgerin der Verfügungstruppe. Beide sind tatsächlich und rechtlich identisch und der Wechsel im Namen beruht auf einer reinen Umbenennung. Die Verfügungstruppe war die Friedenstruppe, die Waffen-SS der mobile Verband im Krieg. Eine
    Änderung in der Struktur ist nicht eingetreten.


    Nach dem Kriegsausbruch setzte eine große Welle der Kriegsfreiwilligen ein, die bis 1941 anhielt. Die Entscheidung welcher und wie viele Freiwillige an die Waffen-SS weitergegeben wurde, lag bei den Wehrbezirkskommandeuren der Wehrmacht. Diese Ämter hatten die Belange der Wehrmacht und der Waffen-SS zu erfüllen.


    Erstmals in 1941 wurden einer SS-Division „gezogener Ersatz“ zugeführt."


    Quelle: Paul Hausser / Soldaten wie andere auch



    Gruß Franz