Posts by Emilia

    Hallo Marco,



    Über RAD-Abtl. 2/162 kann ich zwar keine Auskunft geben, aber RAD 1/162 befand sich 1939 in Diersheim und später im Winter 39/40 in Rammersweier bei Offenburg. In Diersheim war die Abteilung am Westwall eingesetzt/tätig.


    Viele Grüße
    Emilia

    @ Hallo Leclerc
    vielen Dank für die Info bzgl. Frankreich. Diese Seite erhielt ich schon als Tipp übers Forum, und sie war mir äußerst hilf- und aufschlußreich. Die Karte hatte ich allerdings noch nicht, echt klasse!
    So eine Ortsrecherche ist äußerst mühsam, denn inzwischen gelangte ich auch zu der Erkenntnis, daß 10 km (in jegliche Himmelsrichtung) keine bedeutende Entfernungen darstellten, teilweise lagen die Truppen/Abteilungen 15 km von der Protzenstelle entfernt und der Stab noch wo anders. Und angesichts des Vormarschs, wurde alle Tage in anderen Ortschaften oder im Gelände "geruht" ;)
    So denn gab ich mich mit den relativ genauen Ortsangaben der Internetseite zufrieden, und bewahre sie als "Ersatz-Goldgrube" auf. Denn noch präziser wäre es nur mit Briefen/Fotos meines Opas möglich herauszufinden, aber die gibt es leider nicht mehr.


    @ Hallo Matthias,
    achso, Marschbataillone führten nur Personal – und keine Waffen? Sozusagen der personelle Nachschub! Wurde das vorzugsweise mit den „älteren Soldaten“ praktiziert, oder zu der Zeit (1943/44) mit allen die angeblich anderorts entbehrlich waren?
    Fußmarsch also nur aus reiner "Schienen-Not" und nicht geplant, das ist ja schon mal beruhigend – hat den Fußmarsch war für ihn deswegen aber bestimmt nicht schöner gemacht  :( Schließlich mußte er im Dezember abreisen, ...und der russische Winter mit seinem besonderen Galgenhumor gleichfalls im Anmarsch ..... 8o


    Vielen Dank für die neuen (freudigen und traurigen) Erkenntnisse ....


    Lieben Gruß und Dank :)
    Emila

    Hallo Matthias,


    ..... was macht so ein artilleristisches Marschbataillon bzw. eine infantristische Artillerie-Abteilung, wenn sie nicht mal Mercedes fahren darf? :D


    Bin ich hier wieder einem voreiligen Wissens-Irrtum zum Opfer gefallen? Dachte bislang immer, bei der Artillerie gibt es keine Bataillone, sondern nur Batterien?!? Oder ist es im Zusammenhang mit seiner brieflichen Mitteilung, er schreibt ja selbst, „man könne meinen, er sei zur Infanterie gekommen“.


    Hab mal im Buch „Geschichte der 25. Division“ gelesen, dass ab ca. 1942/43 in dieser Division nicht selten Artilleristen zu Infanteristen „umgeschult“ bzw. umstrukuriert wurden, da nicht mehr ausreichend Feldkanonen etc. vorhanden waren. Darf ich also somit annehmen, daß dies in allen Divisionen mit zunehmendem Rückzug der Deutschen, gang und gäbe war um die scheinbar noch verfügbare Übermacht zu demonstrieren?
    Und darf ich weiter annehmen, daß mein Opa etliche Kilometer Fußweg hinter sich bringen mußte - von Döbeln bis Bobruisk - , da nicht motorisiert?
    Fragen über Fragen............. ?(


    Dank und Gruß
    Emilia

    Hallo Augustdieter,


    ....nichts leichter als das .... sorry wegen der verspäteten Antwort. Hier also die Rückseite des Briefumschlages.
    Die Initialen E. K. (oben) sind vom Absender, meinem Großonkel, stehen nicht mit der "Notiz" in direktem Zusammenhang, außer daß eben beide zu dieser Zeit ihren "wehrdienstlichen Pflichten" nachkommen mussten.


    Gruß & Dank
    Emilia

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    Hallo Zusammen,


    als treuer begeisterter Leser des Forums, ohne selbst etwas Vernünftiges beisteuern zu können, hoffe ich erneut auf die Unterstützung und den Wissenschatz des Forums!
    Im Fall meiner Frage betrifft es weniger das "Wo?", sondern vielmehr das "Was soll es heißen?". Ich hoffe, die "Forumswächter" mögen es mir nachsehen - denn der Thementitel ist mir wohl bekannt *schäm*


    Mein neuer Fund: Auf der Rückseite eines leeren alten Briefumschlages vom 5.7.1943 ist die Abteilung meines Großvaters mit folgenden Angaben festgehalten:


    II. M.B.A. Ers. Abt. 14, Naumburg a.d.Saale, Hindenburg-K.


    Was heißt denn nun "M.B.A." ? Das Internet spuckt nur "Mercedes Benz" aus - kann das sein, daß die Abt. "Mercedes-Benz-Ausbildungs- und Ersatz-Abteilung 14" hieß? Gab es damals derartige Benennungen ?( ? .....Und zugleich spannend auch in diesem Zusammenhang für mich, da ja von Februar 42 bis einschließlich Mai 43 keine Meldungen zu meinem Großvater vorlagen, vielleicht öffnet sich hier ein neues Erkenntnis-Türchen ;)


    Sollte also jemand die wahre Bedeutung kennen, würde ich mich mächtig über eine Info freuen =)


    Lieben Gruß und herzigen Dank im Voraus
    Emilia

    @ hi Matthias,


    mille Dank, daß du dich gemeldet hast! Ich sah nämlich der Tage, daß du wieder an der „9. Armee“ arbeitest und hatte mich auf eine längere Wartepause eingestellt ;)


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    Also fehlt der Dienstgrad/Beförderung zum Gefreiten - warum weis ich auch noch nicht?


    Angesichts deiner Ratlosigkeit, kann ich sicher davon ausgehen, daß das "Überspringen" nicht geht, oder?
    Ich dachte mir, dass die Beförderung zum Gefreiten eventuell in der Zeit „ohne Aufzeichnung“ erfolgte? Müßte wohl am Ehesten so gewesen sein, wenn Opi kein „heimlicher Überflieger“ war :D


    Quote

    Wenn du die nächste Einheit gelesen hättest Augenzwinkern dort steht Zitat LDW.


    773 – hatte ich natürlich auch gelesen, deshalb auch „Schwein gehabt“ ;) - weils ihm nämlich schon im steinigen kargen Norwegen nicht gefiel :(, wie hätte es ihm dann wohl erst im trocken-staubig-sandigen Afrika gefallen? :evil:


    Quote

    Ja was macht so ein Kanonier: Kommt darauf an zu was er eingeteilt war - könnte eventuell mit Fotos geklärt werden.


    Negativ - Fotos liegen mir leider nur eines von ihm in Uniform (Kanonier-Profilaufnahme) und eines aus Norwegen (in der sitzenden Gruppe, keine Aktionsaufnahme) vor- beide nicht aufschlußreich, meine ich.
    Es gab laut Oma wohl mal 3 Foto-Alben, aber diese sind 1945 leider alle komplett verbrannt.


    Ok- also nicht Bomben entschärfen, sondern Geschosse schärfen/scharf machen! 8o
    Stimmt, das hört sich aber schon mal ganz anders an, und wie ich so darüber nachdenke, sogar äußerst wahrscheinlich – mir war die andere Variante eh recht mysteriös vorgekommen ;)
    Das ist mal wieder ein erleuchtender Tipp deinerseits – merci cheri


    @hi Dinah

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    "bis Mai 1943 liegen keine Aufzeichnungen vor" .. heißt, dass bis (inclusive) Mai 1943 keine Informationen


    .......ja so hatte ich es eigentlich auch immer verstanden, trotzdem würde ich brennend gerne wissen, was in dieser Zeit war? Hast du eine Idee, wie dies anhand der anderen vorliegenden Informationen herausgefunden werden könnte????


    @ hi Forum
    Bin bald am Ende meiner Spurensuche ;) , doch heute hatte ich so´ne "Erleuchtung" - oder auch nicht ?( ! Vielleicht kann mir jemand meine Vermutung bestätigen oder widerlegen?
    Opa war Juni-Dez 43 beim H.K.A.R. 979, und ich fragte mich, warum er im Dezember in Döbeln stationiert war und dann plötzlich beim A.R. 134 landete, mit welchem er schließlich nach Russland/Bobruisk musste. Denn das H.K.A.R. gibt meiner Meinung nach keinen Anhaltspunkt/Link zum A.R. 134 - laut Wehrmachtslexikon.
    Da viel mir auf, dass das A.E.R. 14 (hier war mein Opa Juni 43) für das A.R. 255 den Ersatz stellte, welches wiederum Sept. 40 an das A.R. 134 Batterien abgab und im Nov 43 aufgelöst wurde (im WK IV (-> in Döbeln?)).
    Kann es also sein, daß bei dieser Auflösungsaktion die Ersatz-Abteilungen mit abgegeben wurden?
    http://www.lexikon-der-wehrmac…rungen/ArtReg/AR255-R.htm


    Gibt es eigentlich auch ein Verzeichnis für die Abkürzungen? Konnte bisher keines sehen - soll aber mal nichts heißen, bin ´ne bebrühmte Blindschleiche  8)
    Was bedeutet z.B. "z.b.V." - rätsel darüber schon den ganzen Tag ohne Ergebnis X(


    "Spät ist´s und finstere Nacht", also schlaft gut bis bald und herzigen Dank
    Gruß
    Emilia

    Hi Matthias,


    Wow wow wow, ..............wo hast du all diese Infos mal wieder aufgetrieben?


    Quote

    schwere Artillerie-Abt. (mot.) 912 * 3. 5. 1941 im WK V;


    Endlich mal was über die schwere Artillerie-Abteilung 912. Und da die A.A. 912 eigentlich fast nur dazu benutzt wurde andere Regimenter/Abteilungen aufzufrischen, scheint mir hier die Ausbilder-Tätigkeit auch recht plausibel. Und der Zeitraum passt auch, denke der Aufenthalt in Freiburg muß in diesen 3 Monaten gewesen sein.......!


    Quote

    Hier aus dem Tessin:


    Hihi, ...... dachte erst, du schreibst aus dem schönen Tessin...........hätte es dir von Herzen gegönnt :)
    (.............ist aber der Verfasser eines Buches, stimmts?)


    Quote

    Wurden hierzu Teile, für Aufstellung von der I.Abt.A.R.77 verwendet?


    Hilfe, war das etwa eine Frage an mich? hahahahaha
    Hab mal im Wehrmachtslexikon nachgesehen. Steig aber nicht so recht durch, denn das A.R. 77 wurde ja bereits im Oktober 1937 im WK V (Freiburg) aufgestellt - aus Abgaben des A.R. 74! Oder hab ichs mal wieder nicht gerafft?
    http://www.lexikon-der-wehrmac…erungen/ArtReg/AR77-R.htm
    http://www.lexikon-der-wehrmac…erungen/ArtReg/AR74-R.htm


    Quote

    Reste bildeten am 1. 8. 1941 Stab und I. 4/H.Küst.Art.Abt. 772.


    Das Meldungsdatum laut WaSt (28.7.1941) würde ja perfekt mit den Angaben der H.K.A.A. 772 im Wehrmachts-Lexikon übereinstimmen, aber in Afrika war er definitiv nicht. Schwein gehabt, hahahaha
    http://www.lexikon-der-wehrmac…usten-Artillerie/HKAA.htm


    Zur Artilleriegruppe Mandal bzw. Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 979 (Juni- Dez 1943) hatte ich schon einiges gefunden.
    Jetzt verstehe ich aber auch endlich den Beitrag von Augustdieter, denn dieser Einsatzort "Signalen - Mittelnorwegen" (H. K. A.A. 493) machte mich ein wenig wirr.
    Im Prinzip war mein Opa von Juli 41- Februar 42 bis zum Lazarettaufenthalt und dann wieder ab Juni 1943 immer am selben Einsatzort. Denn die 18. Batterie H.K.A.R. 979 wurde auch "Batterie Signalen" genannt. Supi, das ist eine eindeutige und handfeste Beweislage =)
    Übrigens, ist zum Piepen goldig, daß die "Batterien" aus der Englischen Übersetzung ins Deutsche als "Akkus" bezeichnet werden :D


    Auf meiner Suche nach den Dienstgraden und den Aufgaben eines Kanoniers fiel mir auf, daß mein Opa vom Oberkanonier zum Obergefreiten befördert wurde. Fehlt da nicht der Dienstgrad "Gefreiter"??
    Und was macht so ein Kanonier überhaupt? Oma meinte mal, er hätte Bomben entschärft, kommt mir aber ein bisserl spanisch vor - zumindest Anfang des Krieges, oder? .............. Und wird auch sicher nicht alles gewesen sein, oder? Bräuchte man dafür den Wehrpass bzw. das Wehrstammbuch um dies herauszufinden - welche ja leider (laut Aussage WaSt) nicht vorliegen und vermutlich durch die Kriegseinwirkungen verloren gegangen sind ?!?!


    Lieben Gruß und schönes Wochenende
    Emilia

    Hi Matthias,


    ................mmmmmmmhhhhhhh, nun wollt ich gerade mein dickes Buch über Opas Wehrmachtszeit schließen.........aber mit deinen Anmerkungen bleibt ja dann wohl doch noch Einiges offen und auch nicht mehr genauer auszumachen.  :(


    Opa hat im Mai 42 geheiratet, da gabst du ja schon den Hinweis, daß er sicher nach seinem Lazarettaufenthalt Kristiansand nochmals einen Genesungsurlaub in der Heimat machen durfte. Diesen nutzte er auch gleich ganz artig für die Hochzeit :].
    Das hilft allerdings nicht weiter, auf der Suche für die nachfolgenden Monate ohne Aufzeichnung.
    Wie kann den sowas überhaupt gehen, für gewöhnlich wurde doch jede "Bewegung & Regung" höchst akribisch dokumentiert - hihi!?!?

    Hatte halt gedacht, da Landshut (= Einsatzort) und Naumburg (= Standort) ausgewiesen sind, daß er in Landshut vielleicht seinen „Innendienst“ als Ausbilder verrichtete. Aber dann muß er vermutlich doch länger bei der leichten A.E.A. 14 gewesen sein (und nicht nur die 9 Tage im Juni 43). Laut Oma war er längere Zeit als Ausbilder tätig - habe aber leider keine konkreteren Anhaltspunkte!
    Doch, wie du schon sagst, alles Spekulation. So werd ich´s wohl oder übel hinnehmen müssen, daß ihm dieses Geheimnis für immer erhalten bleibt ;(


    Freiburg gehörte zum Wehrkreis V, danach hatte ich schon geschaut. War mir nun aber wieder unsicher, ob ich es wörtlich nehmen darf, wenn die WaSt „WK V = Stuttgart“ schreibt, oder ob es auch wieder so ein Verwirrungsspielchen wie mit den Standorten ist ;)
    Du meinst also, er könnte sich durchaus in Freiburg aufgehalten haben???
    Super, wenigstens ein Rätsel weniger :D


    Lieben Gruß
    Emilia

    @ Hallo Matthias,
    herzigen Dank, daß du so schnell Zeit gefunden hast.


    So hatte ich mir es beinahe gedacht (betreffend Standort/Einsatzort), aber sicher bin ich mir allmählich bei Nichts mehr ?(
    Dann darf ich nun tatsächlich fast davon ausgehen, daß er in der Zeit April 42 - Mai 43 in Landshut (wahrscheinlich) als Ausbilder tätig war. Das ist mal wieder ein Monster-Meilenstein in meiner endlosen Suche :D
    1000 Dank für den "verlinkten Wink" auf das AR 14/Naumburg, passt voll in den Plan ;)
    ...aber mal ehrlich, beim Lesen fiel ich beinahe vor Lachen vom Stuhl, weil ständig alle Abteilungen umbenannt, umgesetzt, neubenannt und verschoben wurden, um sie Zuletzt doch wieder wie anfangs zu benennen. Das hört sich eher nach Russischem Roulett als nach Kriegsführung an, hahahahaha (......oder war das eine strategische Verschleierungstaktik .....bei mir funktioniert sie zumindest hervorragend ;))


    @ alle
    Ich hatte im Internet diese Seite gefunden. Sehr interessant, bin aber noch nicht ganz durch. Falls schon bekannt, einfach ignorieren :)
    Hatte mich nur auf die Suche gemacht, da keine weiteren Informationen zu den Kasernen Naumburg im Wehrmachtslexikon standen.


    Vielleicht kann man diese Seite als Link einstellen, kenne mich aber überhaupt nicht mit den rechtlichen Voraussetzungen aus?!?
    http://www.naumburg1933.de/geschichte/wehrmacht.htm


    Noch ´ne Frage ;)
    Wenn mein Opa im Wehrkreis V = Stuttgart im Juli 41 aufgestellt wurde, kann ich doch davon ausgehen, daß er auch wirklich in Stuttgart war, oder? Ich frage nur so doof, weil er irgendwann einmal in Freiburg von meiner Oma besucht wurde (vor Mai 42). Freiburg ist hier aber nirgendwo aufgeführt, und alle seine Einsatzorte bewegten sich in Norden oder Osten, also kein Grund über Freiburg zu fahren. Meine Vermutung, daß Freiburg eventuell mal eine "Rückreisestation" von Frankreich (Ardennen/Champagne) war, scheint mir zwischenzeitlich ebenfalls unlogisch, angesichts der Beurlaubung im Wehrkreis IX Kassel. Hat dazu jemand eine Idee?


    Gruß und Dank
    Emilia

    .....immer diese Technik...............war ja noch gar nicht am Ende, aber jetzt schon ......... hahahahaha


    So, und zu guter Letzt hab ich doch tatsächlich noch einen Brief von meinem Opa auftreiben können. Dieser ist aus Döbeln (zwischen Leipzig/Dresden) am 18.12.1943 geschrieben.
    War wohl die hundert-tausendeste (???) Aufstellungswelle bevor er nach Russland ging!


    Auszug aus dem Brief:
    Döbeln, 18.12.1943"................ Jetzt bin ich schon eine Woche hier, hätte nicht gedacht, daß ich so lange da wäre, natürlich je länger je besser. Allerdings hätte man uns gut in Urlaub schicken können in dieser Zeit. Wenn ich gewußt hätte, daß es so lange dauern würde, hättest können hierher schreiben, es sollte aber in dieser Woche noch weggehen, dann hätte es keinen Wert gehabt. Wie es weiter geht, ist noch unbestimmt. Meiner Adresse nach, könntest meinen ich sei zur Infanterie gekommen, das ist aber nicht so, das ist nur ein Haufen von allen Waffengattungen. Von meiner Umgebung ist keiner bei mir, das hat aber auch nichts zu sagen wir werden auch alle aufgeteilt, wenn wir an Ort und Stelle sind. ..............."


    .........Opi spricht mir aus tiefster Seele...............und das ist auch meine letzte Frage für heute......
    Wozu das ewige Rangieren und Umbenennen der Abteilungen, Regimenter und Soldaten? Ist ja nicht auszuhalten, welches Chaos dabei produziert wurde......zumindest ist´s in meinem Köpfchen schon ganz wirr ?( ! Natürlich entsprechend der Kriegsereignisse - soweit klar, aber manche Regimenter/Abteilungen bestanden von 39-45 und doch war ein ständiger Austausch!?!?!


    In diesem Sinne schönen Abend, ich freue mich schon auf eure Antworten, in der Hoffnung, dass mein wirres Köpfchen Klarheit erlange :D


    Gruß Emilia

    Hallöle Zusammen,


    wie mir deucht, war ich wohl in gutem Glauben alles verstanden zu haben, mußte inzwischen aber feststellen, daß ich vermutlich doch das eine oder andere aus dem Wehrmachtsbericht meines Opas falsch interpretierte. Deshalb stelle ich ihn nun mal hier ins Forum, in der Hoffnung, daß die Wissenden mir dabei behilflich sind, meine Recherche zu vollenden.:)


    Was mir außerdem immer noch keine wirklichen Klarheit verschaffte ist das HKA 773!
    Und wieso gibt es keine Informationen zur motorisierten schweren Artillerie-Abteilung 912 (1.Batterie), außer der Information, daß sie aufgelöst und Batterien abgegeben wurden (Finnland)?


    Was ist der Unterschied zwischen Standort und Einsatzort?
    Meine Oma erzählte, daß er eine Zeit als "Ausbilder" tätig war, könnte dies in der Zeit "ohne Aufzeichnungen" bis Mai 1943 gewesen sein, nachdem er Innendienstfähig aus dem Lazarett Kristiansand entlassen wurde?
    Hier ist Landshut als Einsatzort deklariert und er wurde außerdem zum Oberkanonier befördert (Feb 1942).

    Hallo Matthias,


    Antwort auf Frage 1:
    Besten Dank, das scheint mir ein Volltreffer zu sein! Sieht es nur so aus, oder sind Karl Lother/Henrik Holzing sogar mit meinem Opa zusammen in der gleichen Regiments-Batterie "gewandert"?
    ...............Aber ich muß zu meiner Schande gestehen, ich bin eine Sprach- Phobikerin, und brauche mal ein "wenig mehr" Zeit als andere, um die englischen Hieroglyphen zu übersetzen!  :(
    Also nicht ungeduldig werden, es dauert sicher ein paar Tage bis ich im „englischen“ Frankreich durchsteige (falls ich noch ´ne Frage haben sollte)!


    Ich kenne beide Bücher nicht!
    Ich sah nur das Sonderangebot ;) "Geschichte der 134. Infanterie-Division“ von Haupt im Internet für 120 €, und grübelte nun anhaltend, fortwährend und unaufhaltsam, was sich wohl darin verstecken mag, daß es den Preis rechtfertigt – und erhoffte mir allerhand :D


    Aber dein Angebot, Kosten für Anschaffungen zu sparen, die ich voraussichtlich nur zu einem geringen Prozentsatz aus- und verwerten kann, wobei mir bereits alles auf dem goldenen Serviertablett präsentiert wird, beruhigt mich ungemein und nehme ich sofort dankend an.
    Und die andere Buchempfehlung von Groll ist eben wohl auch in Englisch verfasst, wie mir scheint? ..........Is wohl nix für mich ;)


    Dank & und schönen Sonntagabend
    Emilia

    Hallo Rainer,


    dann hatte meine Oma ja wirklich recht! Sie sagte immer, eigentlich wäre es meinem Opa im Krieg ganz gut gegangen und hatte wenig Streß - bis eben Zuletzt, da war das Glück dann nicht mehr so hold!
    Ich dacht mir damals so, "Na, er wird halt seiner geliebten und besorgten Braut auch nicht alles erzählt haben!" :D
    Aber da sollte ich mich bei meiner - inzwischen leider auch verstorbenen Oma - schleunigst mal entschuldigen!


    Echt klasse, was man hier so erfahren kann!


    Vielen Dank
    Emilia

    Hallo Dieter,


    das ist super und bringt endlich Licht ins Dunkel – vielen herzlichen Dank =)


    Das würde also bedeuten, daß er entweder in Signalen, Lammetin oder Stangfjord stationiert gewesen ist!


    Nach seinem Lazarettaufenthalt in Kristiansand wurde er wieder „innendienstfähig“ zur Truppe entlassen (am 20.4.1942).
    Danach liegen keine Meldungen mehr bis Mai 1943 vor.
    Ab dem 5.6.1943 war er bei der leichten Artillerie-Erstaz-Abteilung 14 und lt. Meldung vom 14.6.1943 bei der 18. Batterie Heeres-Küsten-Artillerie 979 (Einsatzort Landehobde/ Mandal).


    Ließe sich nun aus der weiteren militärischen Laufbahn schließen, daß er beim HKB 1./ 773 in Signalen war, welches am 10. Januar 1943 zum Stab der II. Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 979 wurde?


    Und.......... kann mir vielleicht auch jemand sagen, welche Aufgaben „Innendienstler“ damals hatten und wo sie eingesetzt bzw. mit welchen Aufgaben sie betraut wurden? Fragen über Fragen – sorry, und Dank vorab :)


    Gruß
    Emilia

    Hallo Matthias,


    herzlichen Dank für deine Rückmeldungen. Deine Beiträge zur 134 ID und AR 134 hatte ich bereits im Forum gefunden und hoffte insgeheim, du hättest vielleicht noch mehr „Munition“ auf Lager ;) ! Sehr sehr interessant!


    Aber immerhin weiß ich jetzt, daß vermutlich nicht mehr rauszuholen ist, und du bereits die wichtigsten Infos ins Forum gestellt hast. Das damalige Chaos war eben in jeder Hinsicht ein absolutes Chaos! Und eigentlich – wenn ich deinen Beitrag recht verstehe - hatte das A.R. 134 bereits am 26.6.1944 aufgehört als solches zu existieren, und am 27.6. war dann selbst die 134 ID am Ende?!?


    Du beziehst dich bei deinem Forumsbeitrag auf ein Manuskript als Quelle „Untergang der 9. Armee“ von F. Schneiderbauer! – das scheint mir recht interessant! Läßt sich das Manuskript erwerben? Ist es zu empfehlen, oder nur für Fachkundige geeignet? - ich zähle mich nämlich zu den absoluten Ahnungslosen ?(


    Zu deiner Frage:
    Mein Großvater war ab 27.12.1943 in der 7. Batterie Artillerie-Regiment 134 welches im Juni 1944 (leider kein genaues Datum bekannt ) der 134. ID unterstellt wurde.
    Laut Auskunft meiner Oma, war er damals zuerst in einem Gefangenenlager als „Wachposten“ tätig. Leider gibt es den letzten Brief meines Großvaters vom 21.6.1944 (und auch alle anderen Briefe) nicht mehr.


    Davor war er mit Meldung vom 14.6. 1943 im Heeres Küsten-Artillerie-Regiment 979 (18. Batterie) und laut Meldung vom 10.12.1943 der Heeresgruppe (?) – ohne genauere Angaben– unterstellt / Einsatzort Norwegen. Soweit ich es über das Wehrmachtslexikon ermitteln konnte, war er damals in Landehobde (Landevoven) bei Mandal – also Südnorwegen.


    Gruß und Dank
    Emilia

    Hallo Zusammen,


    ich bin auf der „örtlichen Spurensuche“ meines Großvaters.
    Ich erhielt bereits eine Auskunft der WaSt über seine Militärische Laufbahn. Inzwischen habe ich mir (anhand der verzeichneten Meldungen und Regimentszugehörigkeit, Unterstellung und Einsatzorte) alle vorhandenen Informationen im Wehrmachtslexikon zusammen gesucht. Und doch ist bei einigen seiner militärischen Stationen nicht nachvollziehbar, wo er sich nun tatsächlich genau aufhielt.


    Und wie ich hier im Forum bereits feststellen konnte, sind allerhand wissende und schlaue Köpfe unter euch. Deshalb hoffe ich innig, daß ihr mir bei der einen oder anderen Frage weiter helfen könnt?!?


    1. Frage:
    Mein Großvater war ab März 1940 bei der 7. Batterie Artillerie-Regiment 182 und ab September 1940 der 82. Infanterie-Division unterstellt. Leider wurde hier als Einsatzort lediglich „Frankreich“ angegeben.
    Nach mühseliger Recherche konnte ich schließlich die Champagne/Ardennen lokalisieren, aber genauere Angaben waren nirgends zu finden (im Internet). Ich las jedoch auf einer Internetseite, daß einzelne Regimenter zu dieser Zeit regelrecht durch Frankreich (teilweise ohne Befehl) rasten.
    Ist dennoch jemand bekannt, wo genau sich dieses Regiment/ID in Frankreich aufhielt oder wie ich an präzisere Informationen gelangen kann?


    2. Frage:
    Laut Meldung vom 28.7.1941 und 27.2.1942 war mein Großvater bei der Heeres-Küsten-Artillerie 773, Einsatzort Landshut. Gleichzeitig ist für den 27.2.1942 ein Lazaerettaufenthalt in Kristiansand (Norwegen) registriert worden. Im Wehrmachtslexikon konnte ich erfahren, daß im Oktober 1941 drei Batterien der HKA 773 nach Nordfinnland abkommandiert, während der Stab in Landshut blieb und erst im Juni 1942 nach Nordfinnland verlegt wurde.
    Aufgrund des Lazarettaufenthaltes in Norwegen könnte man nun doch annehmen, daß er nicht wirklich in Landshut gewesen ist, oder!?!? Darf ich also davon ausgehen, daß er bereits seit Oktober 1941 in Nordfinnland war? Oder kann mir jemand Auskunft darüber geben, worauf sich die Angaben des „Einsatzortes“ beziehen oder wo ich dies in Erfahrung bringen könnte?


    3. Frage:
    Die letzte Schlacht im Raum Bobruisk „verlor“ leider auch mein Großvater, und ist in der Zeit vom 24.6.-30.6.1944 als vermißt gemeldet. Er war beim Artillerie-Regiment 134 und der 134. Infanterie-Division unterstellt. Zu den einschlägigen Ereignissen habe ich hier im Forum sehr interessante Beiträge gefunden, für welche ich mich eben mal bedanken möchte!
    Meine Frage zielt daher mehr auf die Literatur ab. Es gibt ja allerhand Bücher über die Heeresgruppe Mitte und den Ereignissen 1944.
    Ich hätte gerne noch genauer erfahren, welchen „schicksalhaften Weg“ das Artillerie-Regiment 134 (7.Batterie) in diesen Tagen gehen mußte. Kann mir jemand einen Buch-Tipp geben, in welchem hierzu Infos zu finden sind?
    Oder kennt jemand das Buch „Geschichte der 134. Infanterie-Division“ von Werner Haupt? Könnte mir dieses Buch besagte Fragen beantworten?


    So, und nun vorab herzlichen Dank fürs geduldige Zuhören und die Rückmeldungen.


    Gruß
    Emilia