Posts by Tobias Giebel

    Hallo,


    ich schrieb doch aber explizit, dass ich das von "Spreewaldgurke" angesprochene Projekt meinte.


    Der Schulungslehrgang "Elbe" ist mittlerweile ein recht bekannter "alter Hut" und neben mehreren
    Büchern auch durch das Fernsehen aufgearbeitet bzw. verbreitet worden.


    Bis vor wenigen Jahren trafen sich Angehörige des Schulungslehrgangs Elbe noch in der Nähe von
    Celle. Ich durfte diesen Treffen 2006 und 2007 beiwohnen.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    soweit ich das sehe bezieht sich dein angegebenes Datum auf den Aufenthalt in der Genesenden-
    Kompanie des Grenadier-Ersatz-Bataillons. Warum darüber allerdings ohne Angabe des Zeitraums
    nur die FPN einer Fronteinheit unter Truppenteil steht, kann ich leider nicht ganz nachvollziehen.


    Ich hoffe mal es findet sich jemand der hier weiterhelfen kann.


    Gruß
    Tobias

    Hallo Detlef,


    Quote

    Unter dieser Feldpostnummer waren die o.g. Einheiten zu den jeweils dargestellten Zeiten postalisch erreichbar.


    das ist nicht richtig. Das sind die Vergabezeiträume bzw. die Laufzeiten der Feldpostnummernübersichten,
    nicht die Zeiträume der jeweiligen Gültigkeit. Diese weichen von den in Klammern stehenden Zeiträumen ab.


    Quote

    Die von Dir aufgeführte Genesenen Kompanie ist jedoch unter dieser Feldpostnummer nicht gelistet.


    Ersatz- und Ausbildungs-Einheiten des Ersatzheeres hatten im Normalfall keine FPN's. Bei ihrer
    Aktivierung gegen Kriegsende haben vereinzelt welche bekommen.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    zur Entschlüsselung der Feldpostnummer ist in diesem Fall ein Datum zwingend notwendig.


    Entweder 9. Kompanie des Grenadier-Regiment 239 (bis Oktober 1942 Infanterie-Regiment 239)
    oder Stabskompanie der Heeres-Panzerjäger-Abteilung 683. Ich vermute mal ersteres aber das
    Datum wird diesbezüglich helfen.


    Genesenden-Kompanien der Ersatz-Bataillone bildeten genesende oder teilgenesende Soldaten
    aus (Grund i.d.R. Verwundung/Krankheit an der Front) um sie anschließend als Personalersatz zu
    Frontverbänden zu versetzen.


    Gruß
    Tobias

    Hallo Gerhard,


    "schön", dass du vermitteln möchtest. Folglich ebenfalls nichts für ungut:


    Du kannst dir sicher sein, dass ich mir sehr wohl überlege was ich wann, wo, wie schreibe. Und
    wenn ich gewisse Vorgänge und Verhaltensweisen beobachte, dann auch nicht erst seit Tagen
    oder Wochen, sondern weit länger. Wenn die Ausnahmen auch noch drohen zur Regel zu werden,
    kann auch ich dann nicht mehr ignorieren. Und ich ignoriere einiges.


    Gruß
    Tobias

    Hallo Vlad,


    ich erkenne jetzt wiederum keinen Zusammenhang mit dem von dir geposteten Foto, aber das
    Abzeichen am Ärmel (PzKpfw III mit rotem F) war laut Axishistory (Quelle hier: Foreign Legions
    of the Third Reich Vol 4 by David Littlejohn) ein inoffizielles Abzeichen, das Ewert von Renteln von
    seinen Kosaken verliehen bekam, aufgrund von Tapferkeit gegenüber/bei sowjetischen Panzerangriffen.
    Es stand nicht für die Zugehörigkeit zu einer Panzereinheit.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    meines Wissens war geplant dem XV. Kosaken-Kavallerie-Korps eine Kosaken-Panzerabteilung
    zu unterstellen. Diese soll jedoch nie aufgestellt worden sein. Aber woher dann die Abteilungszahl 17?


    Es wäre für eine eventuelle Klärung sehr von Vorteil, wenn man die Textstelle/n und eventuelle
    Quellenangaben aus dem oben genannten Buch von Philip Henry Buss hätte. Leider liegt mir dieses
    nicht vor.


    Vielleicht findet sich noch jemand der dieses Buch in seinem Fundus hat?


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    soweit für mich ersichtlich geht es aber um die Panzerjäger-Abteilung 53 (nicht 65) und diese war
    die Panzerjäger-Abteilung der 5. (deutschen) Panzer-Division und kein Freiwilligenverband.


    NACHTRAG:
    Es handelt sich dabei um eine von der 5. Panzer-Division eigenmächtig aufgestellte Einheit aus
    Überläufern unter Sonderführer von Renteln. Diese hatte Kompaniestärke und wurde, soweit ich
    das verstehe, infanteristisch eingesetzt. Sie unterstand zeitweise der Panzerjäger-Abteilung 53
    und dem Panzerregiment 31


    Siehe dazu auch: Anton Detlev von Plato, "Die Geschichte der 5. Panzer-Division 1938-1945"


    Gruß
    Tobias

    Hallo Vla,


    danke, aber hierbei scheint es sich zum einen um einen anderen Verband zu handeln und zum
    anderen gibt es doch einen Unterschied zwischen Panzerjäger- und Panzer-Einheit.


    Eine Angabe über die Herkunft deiner Angaben wäre sehr schön. Auch zu einer solchen Einheit
    ist mir nichts bekannt.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    gibt es irgendwelche Nachweise über ein "Kosaken-Panzerbataillon 17" (wenn, dann vermutlich
    Kosaken-Panzerabteilung!) an der Ostfront (ca. 41/42 eventuell aber auch später)?


    Diese ominöse Einheit wird bei Philip Henry Buss, "The Non-Germans in the German Armed
    Forces 1939-1945" erwähnt. Ich pers. habe allerdings nichts stichhaltiges gefunden, was eine solche
    Einheit belegt. Bis auf Nachkriegsliteratur, bei denen wohl ungeprüft untereinander übernommen
    wurde, taucht diese Einheit nirgendwo auf.


    Handelt es sich hier um eine Ente, eventuell durch Übersetzungsfehler oder fehlerhafte Quellenauswertung
    seitens Philip Henry Buss oder kann diese Einheit (kurzzeitig?) und eventuell unter einer anderen
    Bezeichnung nachgewiesen werden?


    Anfrage läuft auch im PAF.


    Gruß und Dank im Voraus
    Tobias

    Hallo,


    ergänzend zu den ersten Kosaken der Wehrmacht, des Beitrags von "byron" aus dem Afrikakoprsforum:


    Am 22.08.1941 trat das sowjetische 436. Infanterie-Regiment unter Major Ivan Nikitsch Kononow
    nahezu geschlossen zur Wehrmacht über. Aus dieser Einheit wurde die Kosaken-Abteilung 600 mit
    vier Schwadronen im Bereich der Heeresgruppe Mitte aufgestellt. Die Abteilung bestand neben Kosaken
    auch aus vielen Russen und Ukrainern.


    Aus: H.W. Neulen, An Deutscher Seite, S. 315


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    Quote

    Lohnt sich der Kauf von Rolf Hinzes "Löwen-Division"? Ist wohl selten u daher teuer.
    Bevor ich investiere, kennt vielleicht einer von Euch das Buch, bzw habt ihr sonstige Literaturempfehlungen?


    Rolf Hinze beschreibt den Weg der Division nicht bis zum Kriegsende, sondern bis Ende Januar 1945 (Verlegung Thorn).
    Die Zeit von Juli 1944 bis Ende Januar 1945 werden auf 45 Seiten beschrieben. Insgesamt gehört sie nicht zu den
    ausführlichsten Divisionschroniken, beschreibt Weg und Schicksal der Division in der für dich relevanten Zeit aber anschaulich.


    Eventuell erstmal via Fernleihe probieren. Das erspart im Zweifel die Enttäuschung, wenn es für den mittlerweile recht
    enormen Preis doch nicht ausführlich genug sein sollte.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    danke euch. Dann hätten wir weiter:


    Beiheft 20: "Generalstabsausbildung in der Bundeswehr - Zur Konzeption und Entwicklung der Führungsakademie der Bundeswehr" von Dr. Klaus Reinhardt
    Beiheft 21: "Wehrgerechtigkeit und Wehrstruktur" von Peter Richard Munz
    Beiheft 22: "Admiralstabsausbildung der deutschen Marine" von Rolf Güth


    Was mich allerdings wundert sind die Erscheinungsdaten der Hefte 20-22. Ursprünglich sollten 3-4
    Beihefte pro Jahr erscheinen. Wenn aber zwischen Nr. 10 und Nr. 22 ca. 20 Jahre liegen, konnte dieses
    Ziel wohl bei weitem nicht erreicht werden.


    Gruß
    Tobias