Posts by Tobias Giebel

    Hallo,


    so wie Uwe schrieb, Fla-Einheiten zur Infanterie, Heeres-Flak-Einheiten zur Artillerie.


    Beides bestand parallel, wobei die Fla-Truppe älter ist, Heeres-Flak-Verbände wurden erst
    während des Krieges aufgestellt.


    Gruß
    Tobias

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    Hallo,


    auch in "Die 7. Panzer-Division im Zweiten Weltkrieg - Einsatz und Kampf der 'Gespenster Division' 1939-1945"
    vom Traditionsverband ist leider nicht viel zu finden. Da ich "Die 7. Panzerdivision - Bewaffnung, Einsätze und Männer"
    nicht kenne, gebe ich die wenigen Zeilen wider:


    "Am 20. Januar kämpft sich die Division über Sierpe (auch Sichelburg) auf Straßburg/Westpreußen (ca. 30km
    südwestlich Deutsch-Eylau) zurück, immer von überlegendem Feind hart bedrängt, der auf breiter Front gegen
    die Reichsgrenze angreift. An diesem Tage meldet Pz.R. 25 nur noch einen Panzer einsatzbereit, der dem
    II./Pz.Gren.R. 6 unterstellt wird. Aus diesem Kampfabschnitt wird die Division am 21. Januar herausgelöst und
    um Großlershausen (ca. 20km nordwestlich Straßburg) versammelt. Am 22. Januar erfolgt Verlegung nach
    Bischofswerder, von wo die Division südlich Deutsch-Eylau zum Gegenstoß antritt. Das Panzer-Regiment, nunmehr
    unter Führung von Major Petersdorff-Kampen verfügt in diesen Tagen wieder über 20 Panzer im Einsatz. Beim
    Zusammenstoß mit dem Feind am 23. Januar kommt es südwestlich Deutsch-Eylau zu einem schweren Kampf
    Panzer gegen Panzer. Aus diesem Gefecht kehrt der Führer des Panzer-Regiments 25, Major v. Petersdorff-Kampen,
    mit einer Anzahl von Offizieren und Panzerbesatzungen nicht zurück. 13 Panzer wurden - wie sich später herausstellt -
    wegen Mangels an Kraftstoff eingeschlossen, nach Verschuß ihrer gesamten Munition gesprengt und die Besatzungen
    vom Feinde überwältigt. Ein kleiner Teil der Besatzungen konnte unverletzt aus den Panzern aussteigen und fand sich
    nach Tagen wieder bei der Einheit ein. Mit Major v. Petersdorff sind u.a. auch die Oberleutnante Roßkotten und Jakob
    gefallen."


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    auf "amazon" ist ein neues Erscheinungsdatum für den 3. und letzten Band der überarbeiteten
    Neuauflage der Chronik zum Panzerregiment 11 eingetragen.


    Hoffen wir mal es erscheint am 19.09.2016 endlich.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    es gibt auch eine Chronik zur Bb 6:


    "Beobachtungsabteilung 6 1936-1945 - Weg und Werdegang einer Heerestruppe",
    Eine Gemeinschaftsarbeit, zusammengestellt und bearbeitet von Werner Hertel,
    Dülmen 1964, 178 Seiten plus Bildteil


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    vor direktem Beschuss sollten Stahlhelme sowieso nie Schützen, das konnten Sie auch gar nicht. Sie
    dienten lediglich zum Schutz des Kopfes durch umherfliegenden Geröll und Stöcke bei Artillerieangriffen,
    wenn man Glück hatte bewahrten sie den Soldaten auch vor tödlichen Verletzungen durch Querschläger
    oder Granatsplitter mit stark abgeschwächter kenetischer Energie. Aber direkte Treffer gingen immer glatt
    durch.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    Quote

    Königstiger mit Porscheturm bekam die Abteilung nur 12 Stück im Sommer 1944. Diese gehörten alle(!) zur 3. Kompanie.


    die 1. Kompanie bekam im Mai 1944 Porschetiger in Ohrdruf. Die 3. Kompanie bekam 12 Porschetiger
    per Bahntransport im August 1944 in Mailly-le-Camp.


    Es gibt auch viele Bilder mit 100er Porschetigern der 503.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    "Die Nebel- und Werfertruppe (Regimentsbögen)" herausgegeben von der Kameradschaft der
    ABC-Abwehr, Nebel- und Werfertruppe e.V. ist eine Zusammenstellung von Kurzchroniken der
    Nebel- und Werfereinheiten.


    Das Werfer-Regiment 54 überschritt am 22.06.41 den Bug zwischen Hrubieszow und Ustlug.
    Bis nach der Schlacht um Kiew war es unter Oberst Maltzahn Teil der Heeresgruppe Süd. Der
    Gefechtskalender weist für den Zeitraum Juni/Juli folgende Eintragungen auf:


    22.06.-28.06.1941: Grenzschlachten zwischen Bug und Styr
    29.06.-11.07.1941: Kämpfe zwischen Styr und Stalinlinie. Durchbruch auf Kiew und Vorstoss an den Dnjepr
    12.07.-14.07.1941: Abwehrschlacht bei Zwlahel und Sokolow. Kämpfe im Raum nördlich Shitomir.
    16.07.-04.08.1941: Verfolgungskämpfe gegen den Dnjepr.


    Aus: "Die Nebel- und Werfertruppe (Regimentsbögen)", Band I, 1. Auflage, Mai 2000


    Gruß
    Tobias

    Zum Autor Timm Haasler:


    Timm Haasler, geboren 1961 in Bremen, trat 1983 in die Bundeswehr ein und durchlief die Offizierlaufbahn in der Artillerietruppe.
    Seit 1996 arbeitet er als kaufmännischer Angestellter in einem Unternehmen der Konsumgüterindustrie im Raum Osnabrück.
    In seiner Freizeit beschäftigt er sich seit Jahren mit den Kampfhandlungen an der Westfront 1944/45. Der Autor hat bereits eine
    Dokumentation über die Kampfhandlungen im deutsch-belgischen Raum im September 1944 veröffentlicht und ist Mitautor einer
    Dokumentationsreihe zum Einsatz der 1. SS-Panzer-Division in der Ardennenoffensive 1944/45.


    http://www.helios-verlag.com/autoren/name/haasler.html


    erweitert...Huba
    Meiner "Macke" gerecht die Absätze korrigiert...Tobias

    Autor: Timm Haasler
    Titel: "Den Westwall halten oder mit dem Westwall untergehen" - Teil 2: Die 2. Aachen-Schlacht
    Seitenzahl: 349 Seiten
    Erscheinungsjahr: 2013
    Verlag: Helios
    ISBN: 978-3-86933-088-4


    Inhalt:
    Als amerikanische Verbände am 13. September 1944 den Westwall südlich von Aachen an mehreren
    Stellen durchbrachen, schien der Fall der kaum verteidigten Stadt nur noch eine Frage von Stunden zu
    sein. Doch das VII. US Corps war gar nicht an einer raschen Einnahme der Stadt interessiert, sondern
    beabsichtigte auf kürzestem Wege durch den Stolberger Korridor in Richtung Köln durchzubrechen.
    Mitte September 1944 hatte der Angriff des VII. US Corps aber seinen Kulminationspunkt bereits
    überschritten und die Front kam in der Linie Eilendorf - Stolberg - Gressenich zum Stillstand. Für Anfang
    Oktober 1944 planten das VII. und XIX. US Corps die Fortsetzung ihrer Operation in Richtung Rhein, zuerst
    sollte aber der deutsche Frontvorsprung bei Aachen beseitigt werden. In einer dreiwöchigen Schlacht
    gelang es den Amerikanern in einer zangenförmigen Operation deutsche Kräfte im Raum Aachen einzu-
    kesseln und am 21. Oktober zur Kapitulation zu bewegen. Wer waren die Verteidiger Aachens, wie waren
    sie gegliedert und ausgerüstet, und wie war es um deren Kampfmoral und Kampfwert bestellt? Basierend
    auf zahlreichen bisher unveröffentlichten Quellen deutscher und amerikanischer Archive beschreibt die
    vorliegende Dokumentation die Kampfhandlungen der zweiten Aachen-Schlacht aus deutscher Sicht.


    Weitere Informationen zum Buch auf der Seite des Helios Verlages:
    http://www.helios-verlag.com/werke/titel/?&user_helios_pi1[showUid]=311&cHash=a78dd6961a


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    Timm war noch mit Simon Vosters an der mittlerweile dreibändigen Chronik "Duel in the Mist"
    beteiligt, die die Leibstandarte während der Ardennenoffensive beschreibt. Da ich diese Reihe
    aber weder besitze noch kenne und keine detaillierten Informationen darüber habe, habe ich mich
    lieber auf das vorgenannte Werk beschränkt.


    Zudem gibt es einen 2. Teil des vorgenannten Werkes, der die 2. Aachen-Schlacht beschreibt:
    http://www.helios-verlag.com/werke/titel/?&user_helios_pi1[showUid]=311&cHash=a78dd6961a


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    habe bis jetzt gewartet, da ich dachte, Timm wird selbst auf den Thread aufmerksam. Da bis
    jetzt noch nicht geschehen, erlaube ich mir eines seiner Bücher hier zu ergänzen, da dies
    keinesfalls in der Liste fehlen darf.


    Autor: Timm Haasler
    Titel: "Den Westwall halten oder mit dem Westwall untergehen" - Die Geschichte der Panzerbrigade 105 Aufstellung-Einsatz-Auflösung Juli bis September 1944
    Seitenzahl: 360
    Erscheinungsjahr: 2005
    Verlag: Schneider Armour Research
    ISBN: 3-935107-09-9


    Klappentext:
    Das vorliegende Buch gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die Aufstellung, den Einsatz
    bis zur Auflösung der Panzerbrigade 105. Basierend auf umfangreichen Dokumenten nationaler
    und internationaler Archive, ergänzt durch eine Vielzahl von Augenzeugenberichten, wird der Einsatz
    der Brigade Tag für Tag exakt dargestellt.


    60 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges vermittelt das Buch zudem einen kompletten Überblick über
    die Kämpfe in Ostbelgien und die erste Aachen-Schlacht im September 1944.


    Das Buch geht auch auf den Einsatz der ehemaligen Brigadeangehörigen im Rahmen der
    9. Panzerdivision ein, das heißt, die Kämpfe bei Arnheim, westlich von Venlo, im Raum Geilenkirchen
    und in den Ardennen werden ebenfalls umfassend beleuchtet.


    Inhaltsverzeichnis:
    - Vorwort und Danksagung des Autors
    - Vorwort Heinz Rieck
    - Inhaltsverzeichnis
    - 1. Die Entstehungsgeschichte der Panzerbrigaden 1944
    - 2. Verlegung an die Westfront
    - 3. Erste Gefechte vorwärts der Maas
    - 4. Zwischen Maas und Westwall
    - 5. Die Verteidigung des Westwalls
    - 6. Eckpfeiler Stolberg
    - 7. Die Auflösung der Panzerbrigade 105
    - Anlagen


    Hinweis: Das Inhaltsverzeichnis ist grandios detailliert und besteht neben den genannten
    Überkapiteln aus über 80 Unterkapiteln.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    die "Frundsberg" wurde aus dem Raum Stettin/Altdamm am 27. März 45 erst in den Raum Fürstenwalde
    und anschließend, noch nicht einmal komplett im neuen Raum angekommen, am 31. März 45 in den
    Raum ostwärts Görlitz - südlich Lauban zur Heeresgruppe Mitte verlegt. Im Verlauf der Kämpfe ab dem
    16.04.45 gelang die Division dann in den Kessel von Spremberg. Teile gelangten auch über Bautzen nach
    Pirna.


    Siehe auch: Wilhelm Tieke, "Im Feuersturm letzter Kriegsjahre - II. SS-Panzerkorps mit 9. und 10. SS-Division "Hohenstaufen" und "Frundsberg""


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    mit Stand 31. Juli war das III./FJR 3 in Regalbuto und das I./FJR 3 in Centuripe, südwestlich des Etna.


    Catania wurde vom FJR 4 verteidigt.


    Aus: Wilhelmsmeyer, "Der Krieg in Italien 1943-1945" und Stimpel, "Die deutsche Fallschirmtruppe 1942-1945"


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    mittlerweile konnte ich mir das Buch von Philip Henry Buss, "The Non-Germans in the german
    Armed Forces 1939-1945" via Fernleihe besorgen.


    Weder auf der von Seidler angegebenen Seite im Einzelnachweis, noch in der im Buch enthaltenen
    Übersicht/Gesamtaufstellung der Freiwilligeneinheiten oder sonst im Buch konnte ich eine Erwähnung
    eines "Kosaken-Panzerbataillons 17" finden.


    Neben eines Vertrauensverlustes der Quellenangaben Seidlers deutet dies für mich darauf hin,
    das es diese Einheit nicht gegeben hat. Wenn überhaupt, dann wahrscheinlich nur sehr kurzzeitig
    und nicht etatisiert.


    Seidler bleibt damit aber der Einzige, der eine solche Einheit erwähnt.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    jedes Bataillon hatte einen Bataillonsstab und eine gewisse Anzahl an Kompanien, die diesem
    unterstellt waren. Entweder war der Soldat also im Bataillonsstab des III. Bataillons oder in der
    4. Kompanie (welche dem I. Bataillon unterstand).


    Weiter zum Einlesen:


    http://www.lexikon-der-wehrmac…r/Infanterie-Regiment.htm


    Es gab zig Ausnahmen, für die momentane Problematik ist der Link jedoch trotzdem hilfreich,
    um einen Überblick zu gewinnen.



    Gruß
    Tobias