Posts by Tobias Giebel

    Hallo,


    die Abteilung wurde am 28.08.1943 in Neiße in Oberschlesien aufgestellt, verlegte Anfang

    Oktober 1943 noch ohne Sturmgeschütze nach Azay le Rideau und erhielt ab Anfang November

    1943 ihre Sturmgeschütze. Ab dem 05.12.1943 verlegte die Abteilung von Tours über Magdeburg,

    Krakau und Winniza nach Kirowograd. Ab dem 15.12.43 war sie in diesem Raum (Klinzy/Kirowograd)

    der 11. Panzer-Division unterstellt und nahm ab dem 16.12.43 an Kampfhandlungen teil. Weiter

    zeigt sich das Bild wie folgt:


    16.12.43 Angriffe im Raum Ingulu undKamenka

    19.12.43 Nowgorodka kann nicht genommen werden

    05.01.44 Abwehrkämpfe um Nowo Anrejewka

    06.01.44 Einsatz an der Rollban Nowgorodka-Kirowograd

    18.01.44 Verlegung nach Batysman

    30.01.44 - 10.05.44 Abwehrkämpfe im Bereich Batysman und anschließende Rückzugsgefechte bis zurück zum Butor-Brückenkopf

    Juni 44 Gefechte am Dnjestr-Brückenkopf östlich Kischinew und Rückzug über Kischinew bis nach Calarasitarg

    August 44 Bereitstellung bei Roman und Abwehrkämpfe in Siebenbürgen über Neumarkt und Klausenburg

    Sep./Okt.44 Abwehrkämpfe in Ungarn über Maros, Varsahely, Tokai, Altsohl, Szeceney, Uschgorod, Miskola bis in den Raum Ungvar

    November 44 Kämpfe im Raum Altsohl, Neusohl, Loschons und Eipel

    Dezember 44 Abwehrkämpfe bei Salgotarjan


    Gruß

    Tobias


    Quelle: Florian Freiherr von und zu Aufsess, "Sturmgeschütze...marsch! - Die Einsatzwege der Sturmgeschütz Batterien, Abteilungen udn Brigaden 1940-1945"

    Hallo,


    die Sturmgeschütz-Abteilungen innerhalb der Panzerjäger-Abteilungen waren bis 1944 ihre 2.) Kompanien und

    wurden erst anschließend zu Abteilungen mit vierstelligen Nummern innerhalb der Panzerjäger-Abteilungen

    umbenannt (1000 plus die Abteilungsnummer).


    Gruß

    Tobias

    Hallo,


    die deutsche Regierung plante die Eingliederung als Reichsland Flandern, in Flandern unterstützt durch

    die annexionistische De Flag (mit 51.000 Mitgliedern 1943)


    Es gab jedoch andere Bestrebungen, die von verschiedenen Gruppierungen in Flandern Unterstützung

    fanden. Die größte Nationalistische Bewegung, die Vlaamisch Nationaal Verbond (VNV) strebte bis in das

    Jahr 1943 hinein eine uneingeschränkte Kollaboration mit dem Deutschen Reich an, behaarte aber auf

    Eigenstaatlichkeit und lehnte jede Idee der Annexion ab. Es bestanden Pläne eines Großdietschen Staates

    unter Einbezug der Niederlande,Belgien, Luxemburg und Französisch Flandern, parallel und als Partner

    und Unterstützer des Großdeutschen Reiches. Diese Pläne wurden aber quasi von allen deutschen Stellen

    und Behörden bekämpft und unterbunden.


    Ausführlicher nachzulesen in:

    Hans Werner Neulen, "An deutscher Seite - Internationale Freiwillige von Wehrmacht und Waffen-SS" Universitas Verlag


    Gruß

    Tobias

    Hallo,


    Justus... danke für's richtige verstehen! :)


    Thomas, das geht definitiv auf mich (das hätte ich quasi kommen sehen müssen), dass du
    dich in der Form äußern musst/sollst war gewiss nicht meine Absicht. Aber ich gehe davon aus,
    dass du, so wie Justus, meinen Post so verstanden hast, wie man ihn verstehen sollte und das
    ist für mich die Hauptsache. ;)


    Es ist ein Punkt, der mich in letzter Zeit wirklich häufiger "wach rüttelt" (siehe Beispielsweise
    Suchanfragen DRK 2023), sonst hätte ich dies hier und jetzt nicht angesprochen. Vor 13 Jahren
    war das alles irgendwie weiter weg...


    Klingt jetzt sehr melanchonisch, aber auf die Idee in diesem oder irgendeinem anderen Forum
    nach noch lebenden Kameraden des Opas/Großonkels etc. zu suchen und demenstprechende
    Threads zu eröffnen, werden, rein rechnerisch, wohl immer weniger Neuanmeldungen kommen,


    Melde mich damit aus diesem Thread ab!


    Mit freundlichem Gruß
    Tobias Giebel

    Hallo Thomas,


    an Heldenverehrung dachte ich nicht zuerst. Vielmehr machen solche Hinweise erst bewusst,
    dass wir bereits im Jahre 2017 sind und wir unaufhaltsam dem Tag zusteuern, an dem der Thread
    "Letzter Deutscher Soldat, der am 2. Weltkrieg teilgenommen hat, verstorben" eröffnet wird. Es ist
    wirklich ein schwer zu ertragender Jammer.


    Bedrückte Grüße
    Tobias Giebel

    Hallo,


    entschuldige die verspätete Antwort, hatte die Nachfrage damals übersehen.


    Nein, ich habe nicht nachgefragt, da ich mittlerweile einige Anfragen bei der WASt gestellt habe
    und weiß, dass es dauern kann. Manchmal hat man Glück, manchmal nicht. Bei mir war in Sachen
    Bearbeitungszeit zwischen 4,5 Monaten und 2 Jahren jetzt alles dabei. Aber noch nie ist eine
    Anfrage untergegangen.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    habe jetzt im Januar eine Auskunft von der WASt bekommen. Bearbeitungszeit fast auf den Tag
    genau 2 Jahre.


    Anfragen stellt man, bei immer längerer Bearbeitungszeit, lieber heute als morgen!


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    gibt es bei "amazon" als Nachdruck ab 8,37 Euro, ich denke, da sollte sich die Frage nicht stellen.


    Wobei der Umfang bei den Divisionsgeschichten eher unterdurchschnittlich ist.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    wie von Uwe (schwarzermai) bereits im anderen Thread angemerkt:


    Die späteren Jäger-Divisionen trugen die offizielle Bezeichnung leichte Infanterie-Divisionen.
    Somit ist eine Verwechselung mit den leichten Divisionen bei richtiger Bezeichnung ausgeschlossen.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    nach Thomas L.Jentz erging der Befehl (?leider keine genaue Quelle) zur Heraufstufung auf
    Divisionsebene bereits am 22. März 1938 (allerdings eventuell mit Wirkung zum...). Er präzisiert
    das Ganze leider nicht.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    Angehöriger der Pz.Ers.u.Ausb.Abt. 11 bzw. einer der beiden Abteilungen nach deren Trennung
    war der Gesuchte vermutlich nicht. Einsatzort der Abteilung/en und Todesort stimmen nicht überein.
    So weit nach Osten sind die Einheiten gar nicht gekommen.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    der 3. und letzte Band über das Panzerregiment 11 von Michael Schadewitz ist nach "leichter Verspätung"
    endlich erschienen und bei mir eingetroffen.


    Übrigens auch die Neuauflage der Chronik der schweren Panzerabteilung 507 von Helmut Schneider.
    Bis auf dieses mir überhaupt nicht zusagende "Zwischenpapierformat" (breiter als A4 und etwas höher),
    das der Flechsigverlag sehr gern zu benutzen scheint, machen die Bücher einen guten Eindruck.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    das sind alles Einheiten der Fla-Truppe der Infanterie.


    Die Heeres-Flak-Verbände sind im LdW unter folgendem Link zu finden:


    http://www.lexikon-der-wehrmac…resFlakArt/Gliederung.htm



    Nichtsdestotrotz ist das LdW insofern fehlerhaft, da die Fla-Bataillone alle bei der Artillerie und
    nicht bei der Infanterie zu finden sind. Ebenso gilt das für die Festungs-Fla-Bataillone. Woher
    die Bezeichnung "Heeres-Fla" kommt ist mir nicht ersichtlich ist aber meines Erachtens nach falsch.



    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    woran macht man was fest? Fla- und Heeres-Flak-Verbände waren sehr unterschiedliche Formationen.


    Das fängt bei den Bezeichnungen und Unterstellungen an, geht bei der Ausstattung weiter und
    hört bei Aufgaben und Einsatzgrundsätze, auf.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    so wie Uwe schrieb, Fla-Einheiten zur Infanterie, Heeres-Flak-Einheiten zur Artillerie.


    Beides bestand parallel, wobei die Fla-Truppe älter ist, Heeres-Flak-Verbände wurden erst
    während des Krieges aufgestellt.


    Gruß
    Tobias

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    • Fla601.gif

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    Hallo,


    auch in "Die 7. Panzer-Division im Zweiten Weltkrieg - Einsatz und Kampf der 'Gespenster Division' 1939-1945"
    vom Traditionsverband ist leider nicht viel zu finden. Da ich "Die 7. Panzerdivision - Bewaffnung, Einsätze und Männer"
    nicht kenne, gebe ich die wenigen Zeilen wider:


    "Am 20. Januar kämpft sich die Division über Sierpe (auch Sichelburg) auf Straßburg/Westpreußen (ca. 30km
    südwestlich Deutsch-Eylau) zurück, immer von überlegendem Feind hart bedrängt, der auf breiter Front gegen
    die Reichsgrenze angreift. An diesem Tage meldet Pz.R. 25 nur noch einen Panzer einsatzbereit, der dem
    II./Pz.Gren.R. 6 unterstellt wird. Aus diesem Kampfabschnitt wird die Division am 21. Januar herausgelöst und
    um Großlershausen (ca. 20km nordwestlich Straßburg) versammelt. Am 22. Januar erfolgt Verlegung nach
    Bischofswerder, von wo die Division südlich Deutsch-Eylau zum Gegenstoß antritt. Das Panzer-Regiment, nunmehr
    unter Führung von Major Petersdorff-Kampen verfügt in diesen Tagen wieder über 20 Panzer im Einsatz. Beim
    Zusammenstoß mit dem Feind am 23. Januar kommt es südwestlich Deutsch-Eylau zu einem schweren Kampf
    Panzer gegen Panzer. Aus diesem Gefecht kehrt der Führer des Panzer-Regiments 25, Major v. Petersdorff-Kampen,
    mit einer Anzahl von Offizieren und Panzerbesatzungen nicht zurück. 13 Panzer wurden - wie sich später herausstellt -
    wegen Mangels an Kraftstoff eingeschlossen, nach Verschuß ihrer gesamten Munition gesprengt und die Besatzungen
    vom Feinde überwältigt. Ein kleiner Teil der Besatzungen konnte unverletzt aus den Panzern aussteigen und fand sich
    nach Tagen wieder bei der Einheit ein. Mit Major v. Petersdorff sind u.a. auch die Oberleutnante Roßkotten und Jakob
    gefallen."


    Gruß
    Tobias