Posts by Herbert

    Hallo Richard !


    Im Folgenden mal die Angaben zur Division und zur verst. Rgts-Gruppe 307 für die von Dir gewünschte Zeit (12.-16. Februar 1945) aus dem o.a. Buch ( Von Potsdam zum Polarkreis und zurück. Der Weg der 163. Infanterie-Division III. Teil: Ostfront 1945 Erich Gliesche, Selbstverlag, 1998) chronologisch aufgearbeitet:


    10.2. -- Division, von Norwegen via Dänemark kommend, sammelte im Raum westlich Stettin, wurde neu gegliedert und ausgerüstet.
    11.2.-- Befehl an Division die vorderste Rgts-Gruppe (= verst GR 307) in den Raum Seelow/Mark zur Verfügung AOK 9 zu verlegen mit Ausladebahnhof Werbig.
    12.2. - 13.2. Eintreffen/Ausladen in Werbig und Marsch nach Seelow.
    14.2. Ein vorgesehener Einsatz zur Beseitung des feindlichen Brückenkopfes Frankfurt/Oder war nicht erfolgversprechend und wurde abgesagt. Division verblieb OKH-Reserve. Die Lage bei Küstrin wurde als kritisch
    eingestuft, sodass ein Abziehen des verst. GR 307 als nicht tragbar angesehen wurde.
    15.2-- GR 307 verblieb in Seelow.
    16.2. -- Alarmierung des GR 307, sofortiger Marsch nach Werbig und Verladung auf bereitgestellte Transportzüge.Durch fdl. Fliegerangriff auf Bahnhof hatte II./ AR 234 Verluste. Abfahrt nach Berlin mit einstündigem
    Aufenthalt am dortigen Stettiner Bahnhof. Anschließend Weiterfahrt und Antransport nach Freienwalde i.P.



    Gruß Herbert

    Hallo Waltraut !


    Die Angabe des Volksbundes zum Truppenteil ist schon ziemlich seltsam und dubios. Nicht nur, dass es diese schwere Artillerie-Abteilung offenbar nicht gab - auch die Bezeichnung Kompanie bei einer Artillerie-Abteilung hat es nicht gegeben.
    Die adäquate Bezeichnung bei einer Art.-Abt. hätte "Batterie" lauten müssen. Daher unbedingt beim Volksbund noch einmal nachfragen, ob hier nicht eine Verwechslung o.ä. vorliegt !


    Übrigens findet man in unserem Lexikon neben den Angaben von Udo (siehe oben) auch noch eine Artillerie- Kraftfahrzeug-Staffel 651 ( als Heerestruppe beim XXVI. AK), die aber wohl auch nicht in Betracht kommt.


    Gruß Herbert

    Hallo Bernd-Uwe !


    Leider kann ich Dir beim Feldgericht St Cloud speziell nicht weiterhelfen...
    Die Versetzung von Frankreich nach Russland an die Front wird höchstwahrscheinlich mit der Verurteilung zusammenhängen. Jedoch muss dies keineswegs in einem Bewährungs-Bataillon erfolgt sein. Als altgedienter und bewährter (Beförderung !) Oberfeldwebel - zudem noch bei der Feldgendarmerie- wird er sicherlich "mildernde Umstände" (z.B. saubere Personalakte)gehabt haben und es wurde ihm wahrscheinlich dabei vor Gericht eine (freiwillig- erzwungene ?) Versetzung nach Russland mildernd angerechnet bzw angeboten. Eine Versetzung von Frankreich nach Russland an die Front war ja zudem schon fast "Höchststrafe". Seine genannten Einheiten bei der 296. ID deuten jedenfalls auch nicht auf ein Bewährungs-Bataillon o.ä. hin.


    Gruß Herbert

    Hallo !


    Zur Spezifizierung:
    Die als "Quelle" angegebene Fotokopie stammt aus dem Band II Teil 2 der vom DRK 1958-1960 erarbeiteten "Divisionsschicksale". Die gemachten Angaben entsprechen wortgetreu dem dortigen Text. (dabei Lxck = Lyck)


    Gruß Herbert.

    Hallo !


    Neben den Attentätern des 20. Juli und den sogenannten "Seydlitz-Leuten" war
    auch die Familie des Generals Otto Lasch, Festungskommandant von Königsberg betroffen. Diese wurde nach der Kapitulation der Stadt ebenfalls in Sippenhaft genommen und kam erst nach Kriegsende wieder frei. Begründung war hier - entgegen ausdrücklichen Befehls von oben - die "feige" Kapitulation.
    Wie wurde eigentlich mit den Familien einfacher Soldaten an der Front, sogenannter "Überläufer" ,verfahren ? Mir ist bekannt, dass in den Meldungen "nach oben" auch die Heimatadresse der nächsten Angehörigen aufgeführt wurde. Sind Fälle von Sippenhaft auch in diesen Fällen vorgekommen ?


    Gruß Herbert

    Hallo CarloFirst und herzlich Willkommen in unserem Forum !


    Die Entschlüsselung der FPN 10603A ergibt für den Vermisstenzeitraum (= Februar 1945) : Stab des Grenadier-Regiments 1057. Dieses Regiment wurde für die 344. Infanterie-Division aufgestellt. (Das DRK hat hier wohl nicht korrekt nach dem Datum entschlüsselt!).


    Auch das GR 854 (Angabe der WASt) war der 344.ID zugehörig. Die Schnittstelle der Angaben von DRK und WASt ist damit eindeutig die 344.ID, die zudem im Vermisstenzeitraum auch in Cosel lag.


    Für den genaueren Zusammenhang, wie auch zur Geschichte des GR 854 und der 344. ID in Oberschlesien bedarf es eingehender Recherche, wozu mir leider momentan die Zeit fehlt.


    Gruß Herbert

    Hallo Dirk !


    Um auf Deine Frage antworten zu können, solltest Du sie etwas spezifizieren ! Mit Unterlagen, aus denen "Verrat und Sabotage" hervorgeht, meinst Du ja wohl die Unterlagen der Traditionsgemeinschaft. Aber was für Unterlagen sind das ? Persönliche Erfahrungsberichte oder sogar offizielle Gefechtsberichte oder ...?? Von wann stammen sie und wer ist der Verfasser ? Was für eine Kampfgruppe ist gemeint ? Allgemein die dezimierte Division oder ein bestimmtes Regiment ? Evtl ist auch der Zusammenschluss mit der 102. ID (Gruppe Bercken) gemeint ? Sind mit den genannten "Bresina Sümpfen die Pripjet-Sümpfe gemeint ? oder doch Sümpfe der Beresina ? Wie soll denn der Verrat und die Sabotage ausgesehen haben? 4000 Mann sind -mal grob gesagt- die Hälfte der damaligen Division...! Sind die genaue(n) Einheiten der 19 Überlebenden bekannt ?
    Irgendwie habe ich den Eindruck, daß diese "Geschichte" nicht stimmig ist, Die 292.. ID war zwar von "Bagration" auch betroffen, konnte sich aber unter Wahrung des Zusammenhalts bis auf den Narew zurückkämpfen und wurde ja auch nicht wie andere Divisionen, von denen es nur wenige Rückkämpfer gab, auf Grund ihrer hohen Verluste aufgelöst..


    Gruß Herbert

    Hallo !


    @ Uwe: Ist schon klar und sicher alles richtig, was Du schreibst ! Dennoch gibt es ja klare Kriegsgliederungen und die sollten - soweit vorhanden - bei Unterstellungen zugrunde liegen und auch gültig sein.


    @ Micha Auf der Seite http://wwii.germandocsinrussia , Findbuch 12454, Akte 65 findet man in Kriegsgliederungen der HGr B und 18. Armee mit diversen Daten ( von 1940 !!) die 208. ID in Unterstellung zum XXIII. AK.


    Warum im Tagebuch des XXIII. AK Anfang 1941 die 208. ID nicht auftaucht kann ich auch nicht erklären. Eine Möglichkeit wäre Armee- oder HGr-Reserve mit Meldungen direkt an diese... oder in Ruhestellung ohne Meldung ...
    oder -wie Uwe oben ja auch andeutet- eventuell z.B. nur versorgungsmäßig unterstellt und marschmäßig unterwegs mit Meldung an andere Stellen ... oder ???
    Nach den von Dir eingestellten Dokus vom 18.2. war die Division offenbar aber in keiner Art und Weise dem XXIII.AK unterstellt ?(


    Gruß Herbert


    Edit: Nach den von Matthias eingestellten Dokumenten war die 208.ID ja dann Februar und März 1941 beim VII. AK unterstellt und den bei Mehner abgedruckten Kriegsgliederungen des GenStdH (OpAbt) kann man nur bedingt trauen...

    Hallo Micha !




    Bei Mehner sind für den 10.2. nur die 208. und 267. ID unterstellt.


    Ein 18.2. ist nicht aufgeführt und am 25.2. sind es dann 17., 35.,208. und 267. ID. sowie 296.ID ( letztere ab diesem Datum zum AOK 17). Die 24.ID ist beim IV. AK aufgeführt.


    Gruß Herbert

    Hallo Micha !


    Die Kriegsgliederungen zeigen die 208. ID


    am 7.11.40 beim IV. AK
    am 15.11.40 beim IV. AK
    am 12.12.40 beim IV .AK
    am 21.12.40 beim IV. AK
    am 15. 1. 41 beim IV. AK
    am 10. 2.41 beim XXIII. AK
    am 25. 2.41 beim XXIII. AK
    am 12. 3.41 beim XXIII.AK
    am 18. 3.41 beim VII. AK
    am 27. 3.41 beim VII. AK
    am 5. 4. 41 beim VII. AK
    am 18. 4.41 beim Höh.Kdo XXXVII
    am 23. 4.41beim Höh. Kdo XXXVII
    am 1. 5.41 beim Höh. Kdo XXXVII


    Die Angaben stammen aus Mehner, Geheime Tagesberichte. Zum jeweiligen Datum der Kriegsgliederung , war eine Änderung erfolgt! Diese musste aber natürlich nicht unbedingt die 208. ID betreffen!
    Gruß Herbert

    Hallo !


    Hier : http://www.lexikon-der-wehrmac…nteriedivisionen/59ID.htm
    Was ist denn mit der viel ausführlicheren Ausarbeitung zu dieser Division hier im Lexikon geschehen ? Einfach weg und die alte dafür wieder eingesetzt !? Hat es irgendwelche Probleme (technischer Art oder copyright) gegeben ? Es hat ja mal jemand diese erweiterte Version quasi wortwörtlich übernommen und veröffentlicht. Ich garantiere, daß die eingestellte Version von mir zuerst "produziert" (übersetzt und zusammengeschrieben) wurde. (s.a. Quellen)


    Die erweiterte Version findet sich noch hier im Forum : Bereinigte Korrekturvorschläge (Oktober 2012) : 59. ID
    oder mit Suchbegriff "Jülich" aufrufen.


    Gruß Herbert

    Hallo cevir und ein herzliches Willkommen in unserem Forum !


    Bei dem von Dir gesuchten Ort sollte es sich um Samudurowa handeln. Er liegt nördlich des Swiblo-See an der Straße nach Sutoki. Gefunden habe ich ihn auf der Sonderausgabe der Ausgabe 1 der Heereskarte Newel (V57) aus dem Jahre 1942 (Stand 1.2.1942). Erstaunlicherweise ist dieser Ort aber nicht auf der 1943 überarbeiteten Heereskarte mit gleicher Signatur von 1941 zu finden. Der Swiblo See liegt auf halber Strecke Luftlinie Newel - Ssebesh. Leider bin ich momentan wohl zu blöd, einen Kartenausschnitt zu generieren und hier einzusetzen. Ich denke aber mal, daß dies in Kürze ein weiterer User (Uli !!) übernehmen wird.
    Den Eintrag zur 263. ID in unserem Lexikon wirst Du bestimmt schon kennen? Hier dann auch den Gefechtskalender öffnen...
    http://www.lexikon-der-wehrmac…teriedivisionen/263ID.htm


    Dieser bestätigt quasi zeitlich und geographisch den Ort.


    Gruß Herbert

    Hallo Peter !


    Der Aufstellungsbefehl für das LschBatl ist laut Tessin sogar zwei Tage früher datiert als der für das IEB 107. Hast Du Infos, dass beide Einheiten in derselben Kaserne untergebracht waren und diese Kaserne tatsächlich für zwei aufzustellende Bataillone zu klein war? Es gibt doch noch mehrere Kasernen in Kreuznach !? Die Verlegung des IEB nach Wreschen erfolgte doch erst über 2 Monate später !! Wie verlief denn die Aufstellung eines LdschBatl im einzelnen ? Welche Vorgänge hierzu liefen über das IEB ? Und waren diese Vorgänge so relevant, dass ein Kdr sie in seinen Aufzeichnungen auch erwähnt ? Du schreibst ja auch, dass sich ein Bataillon mit Rahmen und Stab "praktisch selber" aufstellen konnte. Warum sollten dann Vorgänge dazu bei einem anderen Bataillon erwähnt werden, z. B. wenn bei der Mobilisierung eingezogene Reservisten/ Rekruten auf Grund ihres Jahrgangs/ Ausbildung/ Tauglichkeit direkt den Landesschützen zugeteilt wurden?
    Wie hiess denn eigentlich der erste Kdr des IEB 107 und -falls chronologisch - wann beginnen seine Aufzeichnungen und womit ?


    Gruß Herbert

    Hallo !


    Die Aufstellung eines III.Landesschützen- Bataillons im Wehrkreis XII ist ja wohl zweifellos erfolgt, sonst wäre ja schon eine spätere Umbenennung in 753 nicht möglich gewesen.
    Es steht hier zur Debatte, ob dies durch das IEB 107 erfolgte.
    Im Tessin (LdW) steht, dass dieses III. Landesschützen-Bataillon des WK XII "direkt bei der Aufstellung des IEB 107 gebildet" wurde. Ich verstehe diese Aufstellung damit als zeitgleich und parallel. Eine solche Aufstellung musste ja wohl nicht zwangsläufig beim IEB 107 erwähnt werden, auch wenn von diesem IEB (Rahmen-)Personal für das LschBtl abgegeben wurde.
    Ohne weitere Dokumente werden werden wir aber wohl keine Klärung herbeiführen können.
    Gruß Herbert

    Hallo Peter !


    Sollte ich Dir mit meiner Wortwahl "auf den Schlips getreten sein", so tut es mir leid.
    Die Sache mit mit der deinerseits falschen Nummerierung des F.E.B. sowie Deine Bezeichnung der "Aufstellungswelle" des F.E.B. habe ich ja nun auch verstanden. Was mir aber immer noch nicht klar ist:
    Was haben all die weiteren von Dir oben getätigten Angaben über das IR 107 mit der Behauptung zu tun,
    "die Angabe das das Inf.Ers.Btl. 107 das Landesschützen Btl. aufgestellt hat ist falsch" (Zitat aus Eingangspost) ??


    Gruß Herbert

    Hallo Dieter !


    Dein Onkel erhielt seine Erkennungsmarke beim IEB 107. Das deutet darauf hin, dass er z.B. zu diesem Bataillon eingezogen wurde und dort seine seine Ausbildung erhielt.Das IEB 107 war Ersatztruppenteil für das IR/GR 107. Sein Stammtruppenteil sollte das IR/Gr 80 gewesen sein. Die Verbindung sehe ich dann hier bei der 34.ID, der die Regimenter 107 und 80 ja unterstanden.Die Stellung von Ersatz des IEB 107 für das IR 107 ging mit Sicherheit über die Division. Dabei konnten selbstverständlich Soldaten auch zum IR 80 kommen.
    Gruß Herbert