Posts by Herbert

    Hallo Volker !


    Ort Tim am gleichnamigen Fluss ist mir ein Begriff. Es gibt aber keinen Bezug bei Weg und Datum zur 168. ID. Sehr wohl aber gibt es einen Zusammenhang mit der mittleren Ausbruchsgruppe "Beukemann" (General und DivKdr 75.ID) aus der Einkreisung bei Woronesh, der auch Truppenteile der 68. ID angehörten, bei der wiederum ich ja das GR 429 unterstellt vermute. Diese Gruppe - zusmmengewürfelt aus diversen Einheiten war ungefähr 7-8000 Mann stark und sollte auf verschneiten Wegen über Prilepy Tim erreichen, das anfänglich Februar noch von der 4. PzDiv gehalten wurde. Von Tim aus sollte die Gruppe dann nach Manturowo (südlich Tim) weitergeleitet werden. Am 6. Februar abends wurde Tim wohl aufgegeben und die Ausbruchsgruppe musste sich ihren Weg über Repezkaja Plota nach Manturowo erkämpfen. Auch Kursk ging am 8.2. 43 verloren. Alles in Allem macht der Ort Tim damit als Versorgungsstützpunkt für rückwärtige Einheiten (mit Trossen und Lazarett) schon Sinn und auch das angegebene Datum der Übergabe des Lazaretts passt ziemlich gut. Ich bin sehr gespannt auf weitere Einzelheiten... Bestimmt war das Lazarett doch einem größeren Verband als dem Regiment 429 zugeteilt ? Gibt es eigentlich eine genaue Bezeichnung für das Lazarett ?

    Gruß Herbert

    Hallo Volker !


    Ein Gedanke von mir...

    Kann es sein, dass mit der o.a. Übergabe das Feldlazarett 168 gemeint ist ? Dieses war zusammen mit der San-Kp 168 um den 10. Februar 1943 in Obojan und hatte den dortigen San-Betrieb bis zur Räumung und Abtransport aller Verwundeten (15.2.) aufrechtzuerhalten. (NARA T 315 R 1154)

    Diese genannten San-Einheiten waren aber der 68. ID zugehörig und hatten insofern mit der 168. ID nichts zu tun.

    Gruß Herbert

    Hallo Volker und Willkommen in unserem Forum !


    Eine hochinteressante Info hast Du da mit der Übergabe des Lazaretts eingebracht ! Ist bekannt wo dieses Lazarett lag und wie gesichert ist das Übergabedatum ? War das GR 429 zu diesem Zeitpunkt eventuell anderweitig - also nicht mehr der 168. ID zugehörig - unterstellt ? Um den 8. Februar 1943 befand sich die Division (168.ID) in Belgorod und kämpfte sich dort (belegt sind dort Straßenkämpfe) den Nordostteil des Ortes frei, um einen Durchbruch nach Südwesten zu erzwingen.Am 10.2 wurde Tomarowka erreicht. (hier DivGefStd). Bei einer Aufstellung der Gefechtsstärken vom 13.2. ist das GR 429 nicht aufgeführt, wohl aber ein GR 246 (unterstellt von 88.ID).

    Am 16. März erst wurde das GR 429 der 168. ID im Rahmen der Auffrischung bei Mirgorod von der 68. ID wieder zugeführt und das GR 246 wieder an die 88.ID zurückgegeben.

    Hast Du Infos, dass die Übergabe des Lazaretts im Rahmen des Rückzugs der Divisionen (hier auch 68. ID) aus der Einkesselung bei Woronesh erfolgte oder doch eher beim Ausbruch der 168. ID aus Ostrogoshak (19. Januar) ?

    Leider passt alles für mich zeitlich (noch) nicht so richtig zusammen...


    Gruß Herbert

    Hallo !


    Vielen Dank an rado1 für die sehr aufschlussreiche Berichtigung hinsichtlich des Ortes Smolnik. Der Ort auf dem von mir weiter oben eingestellten Kartenausschnitt ist damit definitiv nicht unser gesuchter Ort!

    Nach den Hinweisen von rado 1 muss es sich bei dem gesuchten Smolnik um den Ort Ujszomilnok an der Czirokatalpaßstraße handeln, der auf den damaligen Heereskarten auch in Klammern mit Sinolnik bezeichnet wurde. Die Ähnlichkeit mit Smolnik ist dabei unverkennbar und es sollte sich bei dem "in" um einen Ablesefehler/ Übertragungsfehler handeln. Weiterhin spricht für diesen Ort, dass er nahtlos in die Reihe der anderen Orte passt, die auf Grund des Stausees Starina und der Ausweisung als Wasserschutzgebiet nicht mehr existieren ( Dara = Czirokaofalu = Starina, Vel. Polana = Nagypolana, Zvala = Zellö u.a.). Zudem stimmt das Datum (18.10.1944) mit den schweren Kämpfen der 168. ID - wie auch von rado1 bemerkt - , die in dieser Zeit stattfanden, überein und die auch in den Tagesberichten der Wehrmacht mit Angabe des Ortes Nagypolani Erwähnung finden. Damit deutet alles daraufhin und ich bin überzeugt, dass also das hier gesuchte Smolnik von Uli nur das Ujszomilnok auf der Heereskarte sein kann !

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    • Smolnik.PNG

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    Hallo Steini !


    Ein interessantes Dokument hast Du da nachtäglich noch eingestellt !

    In meinen Augen ist es ein Erinnerungsblatt des IR 202 für die Regimentsangehörigen - ausgestellt/verteilt im August 1942 im Raum Belgorod - mit Aufzeichnung des Weges und Auflistung der stattgefundenen Gefechte, wie auch der handschriftliche Eintrag aussagt:

    "Zur Erinnerung an das erste Kriegsjahr in Rußland" unterschrieben von einem Obltn Magdeburg (?).

    Bestimmt werden sich noch Mitglieder des Forums melden, deren Angehörige zumindest bei der 75. ID waren...

    Zur Division habe ich für mich mal vor ein paar Jahren eine chronologische Aufstellung von Fundsachen aller Art erstellt, die aber noch keine Veröffentlichung wert ist und beileibe nicht vollständig ist... Dabei kommt leider das IR (oder besser GR) 202 nur rudimentär vor und namentliche Erwähnungen von Angehörigen fallen dabei unter "Fehlanzeige". So kann ich Dir mit Angaben über Kameraden Deines Opas leider nicht helfen. Dennoch bin ich an einem weiteren Austausch von Infos zur Erstellung einer Div.-Geschichte fürs Lexikon sehr interessiert!

    Netter Gruß Herbert

    Hallo Steini und Willkommen in unserem Forum !


    Wenn ich Dir jetzt die Frage stelle, was für Informationen Du suchst, erhalte ich bestimmt die nichtssagende Antwort "alle Infos".:D Daher erst einmal der Hinweis auf unser Lexikon zur 75. ID: http://www.lexikon-der-wehrmac…nteriedivisionen/75ID.htm

    mit Literaturangaben.

    Weiter findet man dann (wenn auch nur geringe) Angaben zum IR 202, das später (1942) in GR 202 und 1943 in Füselier-Regiment 202 umbenannt wurde.

    Suchst Du also wirklich nur Angaben zum Infanterie-Regiment zwischen August 1939 und Oktober 1942 ? Oder liegt Dein Interesse doch eher im gesamten Werdegang des Regiments bis Kriegsende? Generell kann man sagen, dass der Verlauf der Geschichte des Regiments bis 1945 mit der Geschichte der 75. ID eng zusammenhängt.

    Hast Du darüber schon Infos? Welche ? Suchst Du etwas über einen Angehörigen des Regiments ? Oder eher eine Stellenbesetzung ? Interessiert Dich der Aufbau (Kriegsgliederung) des Regiments oder doch mehr der chronologische Ablauf mit geographischen Schwerpunkten oder doch mehr einzelne Gefechtstätigkeiten innerhalb eines Zeitraumes oder sogar Zeitpunktes ? Du solltest also Dein Anliegen schon etwas mehr spezifizieren, denn eine komplette Regimentsgeschichte würde hier den Rahmen sicherlich sprengen!

    Netter Gruß Herbert

    Hallo zusammen !


    Vielen Dank fürs Einstellen des DRK-Gutachten an Alexander ! Der Großvater von Alexander gehörte ja dem GR 417 an. Damit trifft für ihn wohl im DRK-Gutachten die Beschreibung der Ereignisse der nach Norden abgedrängten Kampfgruppe zu ?? In den von mir gesammelten Daten zur 168. ID und der daraus resultierenden, von mir erstellten Chronik zur Division finde ich für den 13.1., dass das GR 417 an diesem Tage auf LKW verladen wurde und nach Beresowa (nnw Ostrogoshsk) vorgeworfen wurde. Die Division selbst befand sich zum Datum weiter südöstlich im Raum Jewdakowo (Kamenka) als die Meldung vom Feindeinbruch bei den Ungarn im Raum Uryw eintraf und hatte in den folgenden Tagen schwere Kämpfe östlich Ostrogoshsk zu bestehen (siehe Gutachten z.B. Petrenkowo).

    War der Großvater jedoch nicht Angehöriger dieser Nordgruppe, so sollte er dann beim Ausbruch der Division in südwestlicher Richtung auf Budenniy gefallen sein. Am 20. Januar sind dabei auch große Teile des Divisionsstabes bei einem Feindangriff in N. Olschan (???) gefallen. Den Weg nach Budenniy musste sich die Division freikämpfen, da ja in Gluchowka (siehe Gutachten) schon der Feind stand.

    Hat jemand die o.a. Seite in Englisch über die Kämpfe schon mal übersetzt oder kann mir weiterhelfen, inwieweit sie für den Weg und die Kämpfe der 168. ID relevant ist? Über Austausch weiterer Infos zur 168. würde ich mich sehr freuen. Meine Intention ist dabei, eine ausführlichere Abhandlung über die Division als die bisherige fürs Lexikon zu erstellen.


    Gruß Herbert

    Hallo Waltraud !


    Den von Dir eruierten Ort Leonowo kann ich nur zu 100% bestätigen ! Zur Zeit der Verwundung lag die Einheit dort im Stellungskrieg und gerade zum Ende des Januars 1943 wurden dort verstärkt Stoßtruppunternehmen mit Aufrollen von Grabenstücken des Gegners auf beiden Seiten durchgeführt, was natürlich immer wieder zu Verlusten führte.

    Gruß Herbert

    Hallo !

    Es gab mehrere Orte (und auch einen Fluss) mit dem Namen Woronesh (Voronesh) sowohl in Russland wie auch in der Ukraine in unterschiedlichen Schreibweisen. Es muss sich also nicht unbedingt um das bekannte und lang 1942/43 umkämpfte Woronesh mit Fluss Woronesh am Don handeln !

    Für eine Recherche wären also genauere Zeitangaben und Details nötig ! Hinzu komm, dass häufig auch die weitere Umgebung (Region) einfach nach dem nächst bekannteren Ort benannt wurde.


    Gruß Herbert

    Hallo !


    Hier (CAMO 500 Findbuch 12470 Akte 32)


    http://wwii.germandocsinrussia…age/6/mode/inspect/zoom/4


    findet sich eine Truppengliederung der HGr Süd mit PzAOK 1 und 4. vom 4.4.44


    Für den 28. 3.44 (Hube-Kessel) kann ich für PzAOK 1 bestätigen: KorpsGr Breith mit III.PzK und XXXXVI.PzK sowie KorpsGr Chevallerie mit LIX. AK und XXIV.PzK. Hinzu kam auf Südufer des Dnestr (auch mit Fester Platz Hotin) eine Gruppe (nicht KorpsGr !) Gollnick.


    Gruß Herbert

    Hallo Anne !


    Ich bin mir gar nicht so sicher, dass Dein Opa zur KorpsAbt A gehörte... Die von Dir genannte FPN 10346 E gehörte zur 12. Kompanie des Infanterie-Regiments (später umbenannt in Grenadier-Regiment) 571, welches der 302. Infanterie-Division unterstand. Sie wurde aber am 1.12.1943 gestrichen, was bedeutet, dass die Einheit (12.Kp im III. Bataillon) zu diesem Zeitpunkt aufgelöst war. Das macht auch Sinn, denn Ende 1943 wurde die 302. ID umgegliedert, wobei die III. Bataillone allesamt wegfielen. Dennoch steht zu vermuten, dass Dein Opa weiterhin der Division angehörte, denn auch diese Division musste den schweren Rückzug vom Bug zum Dnestr vollziehen und war letztendlich 1944 - ebenso wie die Korps-Abt A - dann im Raum bei Tighina / Tiraspol / Bendery eingesetzt, ja teilweise sogar zusammen mit der KorpsAbt A. Im August 1944 wurden die Einheiten in Rumänien dann vernichtet. Offenbar hat dies Dein Opa nicht miterleben müssen (Verletzung) und er kam nach Genesung in den Lazaretten als arbeitsverwendungsfähig (av) zum Ersatztruppenteil. Er war wohl nicht mehr kv (kriegsverwendungsfähig) und es war für ihn wohl ursprünglich kein Fronteinsatz mehr angedacht, was aber 1945 dann auf Grund des prekären Personalmangels und der großen Krisenlage dann wohl doch noch erfolgte.

    Gruß Herbert

    Hallo Phili 09!

    Deine Angaben sind leider sehr rudimentär... Wo hast Du denn den Ort Kasazkoje lokalisisiert - nordöstlich von Konotop ? Von welchem Jahr und Monat sprechen wir, wenn Du schreibst Dein Verwandter sei dort begraben - September 1943 ? Das IR 202 war der 75. Infanterie-Division unterstellt und sollte wohl grob im Einsatzgebiet der Division eingesetzt worden sein. Welcher Zeitraum interessiert Dich denn speziell - Die gesamten Einsätze von 1939 - 1945 zu beschreiben, würde ganze Bücher füllen... Zudem wurde das Infanterie-Regiment 202 Ende 1942 in Grenadier-Regiment 202 umbenannt und im Juni dann zum Füselier-Regiment 202.


    Gruß Herbert

    Hallo !


    Das Verleihungsdatum wird im "Fellgiebel" mit 11. Dezember 1944 angegeben. Muttenthaler war Feldwebel und Zugfhr in der 1./PzGrenRgt 10. Im Lexikon ist er bei den Trägern des RK auch mit diesen Daten verzeichnet


    Gruß Herbert

    Hallo zusammen !


    Zum Thema gerade entdeckt: Ein Bericht der 6. Armee für diesen Zeitraum und die Region unter

    http://wwii.germandocsinrussia…hten-der-6-armee-im-donez


    Auf Blatt 43 (Seite 36 des Manuskripts) werden auch auf die Kämpfe der 17.PzDiv in der "Wotan-Stellung" erwähnt, wobei die Kämpfe um und bei Eristowka laut Literatur vom PzGrenRgt 40 geführt worden sind.

    Insgesamt irritiert mich aber die leider sehr geringe Erwähnung der 17.PzDiv durch das AOK 6 in diesem Bericht... Offenbar war diese Front mehr ein Nebenschauplatz und das Augenmerk ging weiter südlich auf die Kämpfe bei Melitopol.

    Gruß Herbert

    Infos über diese Kämpfe, die dort am 21.10.1943, bzw. kurz davor stattgefunden haben?

    Hallo Kleingärtner !


    Für genauere Infos fehlt uns ja leider hier die Einheit. Ist auf dem Brief vom Kp-Führer eventuell eine fünfstellige Nummer (Feldpost-Nr)vermerkt ? Ansonsten war das Vermisstendatum (21.10.43) der Beginn einer erneuten Rückwärtsbewegung der Soldaten in dieser Region (IV. Armeekorps) aus der sogenannten "Wotan-Stellung" in eine neue kräftesparende Linie, ( "Franken-Stellung"). Dabei hatten natürlich Nachhuten in der alten Stellung zu verbleiben, um den Rückzug zu decken und es kam zu Gefechten mit nachdrückendem Gegner.

    Gruß Herbert

    Hallo zusammen !


    Auf der weiter oben von Sören eingestellten Lagekarte vom 29. Mai 1942 befindet sich die 328. ID im Einsatz an der "Westfront" der 9. Armee eingerahmt im Süden von einer Gruppe Kraft (= Teile der 208. ID) und einer Gruppe Decker (= Teile der 2. PzDiv). Diese Angaben sind gesichert.


    Im Norden waren eine Gruppe Lanken und eine Gruppe Grampe an dieser Front im Einsatz. Wer weiss aus welchen Teilen welcher Division diese beiden Gruppen bestanden? Meine Vermutung geht dahin, dass die Gruppe Lanken aus Teilen der 328. ID bestand und die Gruppe Grampe aus Teilen des Panzer-Regiments 1 (Oberst Grampe war hier zum fraglichen Zeitpunkt RgtsKdr).. Kann das jemand bestätigen ?


    Gruß Herbert

    Hallo Obergefreiter !


    Dann wird es das AR 296 auch sein. Wie gesagt, hier gilt dann (grob) : Weg der Division = Weg des AR 296.


    Zur Gliederung und Ausrüstung eines Artillerie-Regiments einer Division kann dann erst einmal dieser Eintrag in unserem Lexikon als Anhalt dienen.
    http://www.lexikon-der-wehrmac…r/Artillerie-Regiment.htm


    Für genauere Details zum AR 296 werden dann aber doch Ort- und/oder Zeitangaben benötigt. 3 Jahre (1941-44) sind eine lange Zeit mit unendlich vielen Begebenheiten...
    Erste Hinweise für weitere Recherche sind ja nun vorhanden. Für spezielle Fragen zur Division stehe ich gerne zur Verfügung. Die Ausführungen von Wolfgang Jacobi auf seiner Hp sind dabei exzellent. (Der Artikel im regio-wiki (s.o. bei Eumex) stammt auch aus seiner Feder). Nach schwerem Krankheitsfall ist er nun auf dem Weg der Besserung und sicherlich gerne kontaktbereit. Ansonsten schreibt er auch hier im Forum als "Lobito".


    Gruß Herbert


    Gruß Herbert