Posts by Herbert

    Hallo Ralph !


    Als Hilfe für Dein Vorhaben habe ich mal eine Karte des Weges der 9.ID während Barbarossa angefügt. Ursprungsquelle der Karte dürfte wohl DRK-Divisionsschicksale sein.


    Gruß Herbert

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    Hallo Ralph !

    Vorsicht bei Carell...

    Die 9. ID kämpfte Anfang Oktober nicht südlich, sondern nördlich Melitopol mit DivGefStd in Wischnewskij und Winogradowka (östl Michailowka). Sie überstand dort einen russ. Großangriff (9.10.) mit heftigen Ortskämpfen (Kochanoje, Kanadskij) und konnte die HKL halten. Auch in der Folgezeit wurden sämtliche Feindangriffe auf ihren Stellungsabschnitt abgewiesen.

    Am 22. Oktober 1943 wurde die sogenannte „Franken-Sehne“, eine ausgebaute Stellung zwischen Bogdanowka und Wassiljewka (östlich Michailowka) mit

    neuem DivGefStd: Michailowka-Südost bezogen. Ab dem 26. 10. erfolgte dann der Rückzug auf den Brückenkopf Nikopol im Rahmen des XXIX. AK, dessen Divisionen nur noch Gefechtsstärken von 200 Mann besaßen.Bis zum Februar 1944 (Räumung von Nikopol) verteidigte die 9.ID den Brückenkopf im Raum südlich Nikopol bei Nikolajewka - Rubanowka - Jekaterinowka. Sie nahm nach Überschreiten des Dnjepr an den Kämpfen zur Wiedergewinnung des Rückzugweges nach Westen teil.

    Gruß Herbert

    Hallo Ralph !


    Die Zeit von der Versammlung bei Michailowka (September 1943) bis zun Einsatz am Dnjestr (Aprtil 1944) war ganz sicher nicht "gemütlich" ! Nach Einsatz bei Michailowka schon im Oktober folgte der Rückzug auf Nikopol mit Verteidigung des dortigen Brückenkopfes am Dnjepr (DivGefStd bei Mal. Lepaticha) im Nov. 1943. Auch im Dezember 1943 bis Anfang Februar 1944 stand die 9.ID weiterhin bei Rubanowka (südlich Nikopol) in schweren und sehr verlustreichen Verteidigungskämpfen mit letztendlichem Rückzug über den Dnjepr und damit Räumung des Brückenkopfes Nikopol. Es folgte die Winterschlacht mit weitereren Rückzugskämpfen nach Westen zwischen Dnjepr- Ingul – Bug (Überschreiten des Ingul und Bugs im März 1944 ) Nur noch als Kampfgruppe geführt konnte die stark dezimierte 9. ID im April 1944 bei Akkerman den Dnjestr überschreiten und dort Stellung beziehen. Hier verblieb sie dann bis zum Desaster in Rumänien im August 1944.


    Gruß Herbert




    Hallo Ralph !

    Die 9. ID verlegte bei der Räumung des Kuban im September 1943 mit Übersetzen nach Kertsch und wurde mit Masse im Landmarsch von Kertsch über die Krim in den Raum Michailowka (nördlich Melitopol) der 6. Armee zugeführt. Die Infanterieeinheiten verlegten im Lufttransport von Wladisslawowka (nördl. Feodossija) aufs Festland nach Melitopol.

    Stab und letztes Bataillon des GR 116 waren am 25./26. September abgeflogen. Der Einsatz der Division war erst nach vollständiger Versammlung in Michailowka erlaubt.


    Gruß Herbert

    Hallo und Willkommen in unserem Forum !


    Könnte es sein, dass der Todestag am 8.11. 1943 (nicht 1944) war? Die Ortsangabe "Nahe Pilipowitch, Ukraine (40km Nordwestlich von Kiew)" deutet nämlich auf einen Brückenkopf am Sdwish (Filippowitschi, auch Philipowitchi oder Pilipowitchi bezeichnet) hin, wo am 8.11.1943 die 208. ID über den Fluss setzte und dabei feindliche Angriffe abzuwehren hatte.


    Gruß Herbert

    Hallo Alexander !


    Die FPN 22283 war im genannten Zeitraum belegt:

    14. Kompanie Infanterie-Regiment 417. wobei die 14. Kp eines Regiments die Panzerjäger-Kompanie war.

    Die Ortsangaben "von Getloje nach Olschewka" passen sehr gut in das Geschehen des Ausbruchs am 20. Januar 1943, wenn auch der Ort Getloje auf der Heereskarte A 51 als Gniloje (?) eingetragen ist. Der Ort scheint mir als Ausgangspunkt für einen Durchbruch nach Olschewka (Injutino) Sinn zu machen. Wir wissen ja, dass am 20.1.43 ganz in der Nähe von Olschewka bei N. Olshan (Ostrand) Teile des Div.-Stabes der 168. ID (Ia, stv Ib, Ic u.a.) bei einem russischen Angriff gefallen sind. Offenbar hat es dort oder auf dem Weg dorthin deinen Opa erwischt. An einen Gang in russische Gefangenschaft kann ich nicht glauben...

    Gruß Herbert

    Hallo Mike (Division) !


    Meine obigen Infos stammen aus einer Regimentsmitteilung des GR 949 an (beurlaubte oder verwundete?) Offiziere des Regiments in der Heimat aus September 1944, die mir in Kopie bzw Abschrift vorliegt. Das Original sollte beim Bundesarchiv in Freiburg vorrätig sein.

    Für einen weiteren Austausch kannst Du mich anrufen. Meine TelNr findest Du in einer Nachricht an Dich über PN (=Persönliche Nachricht). Du solltest mich aber zeitnah anrufen, da ich ab Mittwoch ausser Landes bin; die Uhrzeit ist beliebig.

    Gruß Herbert

    Hallo !



    Hptm Wilhelm Hülse übernahm am 14. August 1944 die Führung des II. Bataillon des Grenadier-Regiments 949 der 359. ID.

    Zuvor war er Bataillonsführer des Bataillons Hülse bei der 361.ID. D. Mit desem Bataillon in Stärke von 5 / 30 /124 wurde das GR 949 zu dem genannten Datum aufgefüllt.

    Es besteht Grund zur Annahme, daß er auch noch bei den Kämpfen der 359. ID in Oberschlesien ( am Zobten bei Breslau) und auch weiterhin bis zum Kriegsende Kommandeur des II.Bataillon des GR 949 war.

    Gruß Herbert

    Hallo !

    Über seinen Aufenthalt in Dachau sicher nicht ! Aber er hat - wie viele Generäle - eine oder auch zwei (?) Abhandlungen für die Amerikaner verfasst, die man unter den FMS (=Foreign Military Studies) finden kann.


    Gruß Herbert

    Hallo !


    Die 9. ID hatte im September/Oktober 1942 harte Kämpfe im schwierigen Wald- und Bergelände des westlichen Kaukasus zu bestehen.

    Im Anhang ein kurzer chronologischer Abriss aus Fundstücken für den Zeitraum 25.9 - 15. 10.
    Gruppe Wetzel = V. Armeekorps

    Quellen: (3) Mehner. Geheime Tagesberichte

    (8) NARA, T 314 R 257



    Gruß Herbert

                                 

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    Hallo Sven !

    zuerst einmal meinen Respekt und Dank für Dein Projekt !


    Mir liegt das Werk " Breslauer Apokalypse" von H.G.W. Gleiss vor und dies ist ein "Fundus" für Volkssturm-Bataillone für die Stadt selber und Umgebung. Einige sind ja auch schon von Dir gelistet im Reichsgau Nieder-/Oberschlesien (21 und 23) Wo liegt hier die Grenze und wo stelle ich ein Bataillon ein, das aus einem Reichsgau stammt und in dem anderen eingesetzt wurde ?

    Ein weiterer Punkt ist die Bezeichnung "Volkssturm Breslauer Land 3 und III ". Wohin ? Mir sind auch schon bei 2 Bataillonen die Bezeichnung Volkssturm-Regiment unter einheitlicher Leitung untergekommen. Sind für die schon gelisteten Bataillone mit Infos momentan weitere Ergänzungen und/oder auch Korrekturen (Schreibweise der Führer wie z.B. Kaißling anstatt Kaiserling erwünscht ? Ist z.B. der Weg (ohne Kampf) vom Aufstellungsort zum Einsatz mit Datum der Stationen interessant ? Bewaffnung (z.B. 10 ital. Karabiner mit 15 Schuss pro Gewehr) erwähnenswert ? Verluste einzelner Personen (Dienstgrade) aufführen ? Sind auch Kp-Führer interessant ?

    Allgemeine Infos wie Aufruf des Volkssturmes in einem Gebiet sind auch interessant ?



    Als Quelle gibt Gleiss meist Berichte von Betroffenen an. Genaue Quelle (z.B. Mündlicher Bericht/ Brief des VSt-Mannes xy) angeben oder reicht das Werk und die Seite, wo dies ja aufgeführt ist ? Schick mir doch bitte (noch)mal über PN Deine TelNr...


    Gruß Herbert

    Hallo Klaus !


    Im Anhang findest Du einen Ausschnitt der Heereskarte 1 : 300000 T 50 Tarnopol. Links unten erkennt man Wymyslowka.

    Wie schon geschrieben, begann am 14. Juli 1944 ein russischer Großangriff gegen die HGr Nordukraine weiter nördlich und hart nördlich von Tarnopol bei der 357. ID. Davon war die 371. ID , die südlich Tarnopol bei Buczacz an der Strypa lag, zunächst nicht direkt betroffen. Erst zwei/drei Tage später musste die Division Truppen (darunter auch das DivFüsBtl 371) aus ihrer Front herausziehen und der schwer ringenden Front bei Tarnopol als Verstärkung zuführen. Hier unterstand das Btl 371 dann der 359. ID, die schwer ringend am feindlichen Brückenkopf bei Glinna verteidigte und weiter nördlich ( bei Augustowka,Jozefowka) ebenfalls in harten Kämpfen stand und der nach einem gegenerischen Einbruch bei Cekowa die Einschließung drohte. Das DivFüsBtl 371, als Reserve vorgesehen, wurde in dieser kritischen Lage natürlich sofort eingesetzt und hatte das Absetzen der Divisionsteile der 359. ID auf Pomerzany abzudecken. Bei diesen verlustreichen Kämpfen ist der Onkel dann wohl gefallen...


    Gruß Herbert

    Hallo Carius!


    Ein DivFüsBtl allgemein war vereinfacht gesagt die Aufklärungsabteilung einer Division. Dabei war ein Stab sozusagen "die Verwaltung" des Bataillons.

    Die Gliederung des DivFüsBatl selbst entsprach der eines Grenadier-Bataillons, jedoch mit mindestens einer, mit Fahrrädern beweglich gemachten Kompanie. Sie waren teilweise die „Feuerwehr“ einer Division, wurden aber auch gerne von übergeordneten Kommandostellen als „Reserve“ bestimmt und häufig zu anderen Einheiten befohlen und dort unterstellt.

    Das DivFüsBtl 371 war im Juli 1944 im Zuge des russischen Großangriffs der 359. Infanterie-Division zugeteilt worden und dieser unterstellt. Der Einsatzbereich war ab 18.Juli die Region 30km westlich Tarnopol. Hier liegt auch der Ort Wymyslowka.


    Gruß Herbert

    Hallo Jürgen und Willkommen in unserem Forum !


    Das Res.-Laz III war das Wenzel-Hancke-Krankenhaus, Neudorfstr. 118/120.

    Das Res.-Laz VI war im Gebäude der LVA (Landesversicherungsanstalt) am Franz-Seldte-Platz untergebracht.

    Dies gilt zumindest für die Jahre 1944/45. Ich sehe aber keinen Grund, dass es in den Jahren zuvor nicht so war.

    Zu einer Heeresentlassungsstelle konnte ich nichts finden. (Quelle Gleiss: Breslauer Apokalypse)

    Gruß Herbert

    Hallo !


    Es ist bekannt, dass die 44. ID (HuD) Mitte November 1944 aus Italien (Auffrischung bei Udine) kommend, den russischen Brückenkopf an der Einmündung der Drau in die Donau eliminieren sollte. Die Ausladung erfolgte in Pecs (Fünfkirchen), die Kämpfe im Raum Batina (ca 50km südöstlich). An diesen Kämpfen nahmen auch weitere Einheiten teil ( z.B. die 71.ID wie auch Reste einer KGr der Brandenburger u.a.). Vermulich handelt es sich bei den Brandenburgern um Teile des Jäger-Regiments 1, das aus dem vormals als Sonderverband 801 bezeichneten Bataillon hervorgegangen war. Das würde zumindest die Nummer 801 der gesuchten Einheit erklären. Auch die Abk KGA hat für mich frappierende Ähnlichkeit mit der Abk für "Kampfgruppe" (KGR). Denkt man dabei an einen Ablesefehler kann schon mal aus einem "R" besonders auf Karten ein "A" werden. Wie schon angemerkt ist dies jedoch nur eine Vermutung. Dieter sollte nochmal versuchen, die letzte Einheit belastbar zu erfahren...


    Gruß Herbert