Posts by Herbert

    Hallo !


    Laut Tessin gab es ein georg. Infanterie-Bataillon 797, das im Februar 1943 von Polen nach Nordfrankreich verlegt wurde und am 19. April 1944 als I. Bataillon in das GrenRgt 739 der 709. ID eingegliedert wurde.

    Auch im LdW findet man bei der 709. ID unter Ort (Normandie) bei der ersten Lagekarte für Mai 1944 einen Eintrag dieses Bataillons als "Ost-Bataillon 797 südlich Cherbourg in Richtung Granville.


    Gruß Herbert

    Hallo Uwe !


    Deine Frage kann ich Dir natürlich nicht beantworten ! Ich bin einzig von der FPN ausgegangen und damit nicht weiter von Artillerie, zumal ja in dem Brief steht, dass der Gefallene Zugfhr war . Ist denn ein Zugfhr bei der Artillerie möglich? Da er sich lt Brief um Pferde gekümmert hat, war ich mehr auf Veterinärwesenoder Transportkolonnen fokussiert.


    Gruss Herbert

    Edit: Mittlerweile habe ich dank Thomas (korpowo) auch den Parallel-Thread gelesen, bin aber bezüglich Deiner Frage auch nicht schlauer geworden...

    Hallo Saskia !

    Die Unterschrift sagt mir momentan noch nichts, aber die Feldpostnummer 32046 steht im Januar 1943 für

    Kommandeur d. Infanterie-Divisions-Nachschubtrupp 377,

    was bedeutet, er gehörte zu den Nachschubtruppen der 377. Infanterie-Division. Das oben genannte Perlewka/Terny lag im Gebiet dieser Division und sollte damit passen.


    Gruß Herbert

    Hallo Arno !


    NW = nordwestlich


    Die Division verlegte nach dem Frankreich-Feldzug schon im Juli 1940 nach Polen in die Region um Warschau, später Region Lomscha und weiter nördlich Augustow. Der Einmarsch in Russland erfolgte mit Grenzübertritt bei Szczebra. Damit passt Polen schon zur 162. ID.


    Italien hingegen ist ein neues Einsatzgebiet nach (Neu)Aufstellung der 162. ID als 162. (Turk.) Infanterie-Division.


    Gruß Herbert

    Hallo Thilo !


    Alles richtig, was Du schreibst ! Die Auflösung der 162. ID erfolgte auf Grund hoher Verluste "kurz vor Moskau" (Einsatz bei östlich Kalinin) durch das AOK 9 jedoch ohne Genehmigung von "ganz oben". (Verbot der Auflösung von Infanterie-Divisionen) und ein nicht unerheblicher Teil der Infanterie (auch Artillerie?) war einfach in andere Divisionen eingegliedert worden. Auch der Div.-Stab hatte lange nach der Auflösung noch Bestand und war zbV beim AOK 9. Das III./IR 314 war noch am 3. März 1942 der 11.PzDiv (V. AK) im Rahmen der 4.PzArmee unterstellt und auch die Nachrichten-Abteilung 236 erhielt Befehl zur Verlegung von Smolensk nach Königsberg zu einer Neuaufstellung erst am 18. April 1942.

    Wir wissen also nicht, wie der weitere Weg des Opas verlief bis zur Aufnahme ins Lazarett der 268. ID. 1943. Hier halte ich den Ort Termino auch für falsch und tendiere zu Terenino.


    Gruß Herbert

    Hallo Arno !


    Offenbar ist hier ein "Kuddelmuddel" bei der Einheitsbezeichnung aufgetreten - wie auch immer...


    Überprüfe bitte noch einmal die WaSt- Auskunft bezüglich der Nr des Artillerie-Regiments.


    Das AR 236 gehörte zur 162. ID, das AR 326 war der 326. ID zugehörig. (Zahlendreher !!! nicht nur bei Wiki !! evtl auch bei der WaSt ?? und auch in unserem Lexikon wird vom AR 236 (auf der Seite der 162. ID) zum AR 326 weitergeleitet...


    Das AR 326 halte ich für den falschen Weg; das AR 236 der 162. ID macht dagegen mit den Angaben des Opas schon mehr Sinn...


    Gruß Herbert


    Edit: Bitte an die Mods, das Thema zu "Einheiten des Heeres" zu verschieben !

    Hallo Dirk !


    Die FPN 38534 stand zum Zeitpunkt 21.8.44 für


    Deutsches Divisions-Verbindungskommando 118 (Rum.).


    Die späte Zustellung an die Eltern ist wohl dem russischen Großangriff am 20.8.44 und dem daraus resultierenden Desaster der Wehrmacht in Rumänien geschuldet.


    Gruß Herbert

    Hallo Jonas und Willkommen in unserem Forum !

    Der o.a. Truppenteil Beg 30 (mot) ist sicher so nicht korrekt! Es sollte sich um die 10. Kompanie des Gren Reg 30 (mot) handeln! Dieses unterstand der 18. Panzer-Grenadier Division (vorher 18. Infanterie-Division (mot), die im Januar 1944 im Raum Orscha eingesetzt war. Zwischen Orscha und südlich Witebsk liegt an der Bahnlinie ein Ort Stryganzy, der gut zu einem Hauptverbandsplatz (=lt VdK Todesort) passen würde...

    Das korrekt entschlüsselte Ersatz-Bataillon (IEB 30) passt ebenso gut zu meiner Vermutung wie die (lt VdK ??!!) Kriegsgräberstätte Schatkowo!


    Gruß Herbert


    Edit: Da waren aber einige viel schneller als ich:)

    Hallo Dieter !


    Ja der link ist sehr gut und bekannt ! Die Schilderungen von E. Scheuermann sind absolut kompatibel mit den anderen Infos aus dieser Zeit (KTBs nebst Anlagen des Korps und der Armee, sowie auch mit den Angaben in dem schon oben genannten Werk von Fricke


    Leider hilft er aber zur Grabsuche von Matthias nicht weiter, da es sich hierbei um zeitlich parallele Kampfhandlungen der 359. ID handelt, die sich nach Einschluss von Tarnopol an der sogenannten Südfront oder Ostfront rund 30km von Tarnopol abspielten.


    Gruß Herbert

    Hallo Andreas !


    Entschuldigung für die doch späte Rückmeldung ! Leider konnte ich in dem Werk von Gleiss keine Hinweise auf Gerhardt Oelsner finden... Es sieht so aus, dass sein Schicksal wohl nicht mehr geklärt werden kann. In Breslau selbst gab es auch schon im Januar 1945 eine große Anzahl von Lazarett-Einrichtungen, von denen aber keine mit der 214. ID in Verbindung gebracht werden kann. Auch über die Teilnahme an Kämpfen von Divisionseinheiten der 214. ID in Breslau konnte ich nichts finden. Gibt es denn Hinweise auf die Art seiner Verwundung/Verletzung ? Davon dürfte sein Aufenthalt in der Stadt bzw seine eventuelle Evakuierung abhängig sein. Allen Soldaten, die in die Stadt kamen, war klar, dass sie in der "Festung" zu verbleiben hatten und es wurde alles daran gesetzt mit seinem "Haufen" der Einschließung zu entgehen und die Stadt schnell wieder zu verlassen. Dies ist aber schon Spekulation...

    Tut mir leid, hier kann ich nicht weiterhelfen.

    Gruß Herbert

    Hallo Andreas !

    Wie aus dem angehängten Gutachten des DRK (?) hervorgeht, war es wohl nicht der Baranow-Brückenkopf, sondern der etwas weiter nördlich liegende und kleinere BK bei Pulawy.

    Wie hieß der Onkel und woher stammt die Angabe "Lazarett Breslau" ? Breslau war ja im Januar noch nicht eingekesselt und es gibt Listen in dem Werk "Apokalypse Breslau" über Lazarette und Beerdigungen in dieser Zeit, die ich gerne nach dem Namen durchsuchen möchte...


    Gruß Herbert

    Files

    • 214.doc

      (21.5 kB, downloaded 16 times, last: )

    Hallo Fredl und Willkommen in unserem Forum !


    Zu einer korrekt zu entschlüsselnden FPN gehört in den meisten Fällen auch ein Datum !

    Da hier kein Datum genannt die komplette Belegung der FPN 18924


    (1.2.1941-11.7.1941) Stab I Artillerie-SS-Kampfgruppe Nord,


    (12.7.1941-26.1.1942) Stab III Artillerie- SS-Division Nord,


    (15.7.1942-24.1.1943) SS-Lager Kuusamo SS-Gebirgs-Division Nord,


    (25.1.1943-31.7.1943) SS-Pferdelager Kuusamo.


    Die Daten in Klammern geben dabei nicht die Dauer der Belegung an, sondern nur den Zeitraum der Vergabe der FPN an !


    Damit sollte die Angabe Angehöriger der SS und Stationierung in Norwegen gesichert sein. Es deutet alles auf die 6. SS-Gebirgs-Division "Nord" hin.

    http://www.lexikon-der-wehrmac…sdivisionenSS/6GebDSS.htm


    Hier finden sich auch Literaturhinweise.


    Gruß Herbert

    Hallo Frank !


    Das IR 226 in Unterstellung zur 79. Infanterie-Division trat Ende Juni 1942 im Rahmen der Operation "Fall Blau" bei der 6. Armee zur deutschen Sommeroffensive an, mit Ziel den Don zu erreichen, dort Abwehrstellung zur Sicherung der Flanke der Armee zu beziehen und weiter entlang des Flusses auf Stalingrad vorzugehen.

    Dabei stieß die Division aus dem Raum Charkow - Belgorod vor und überschritt den Fluss Oskol bei Waluiki. Von hier marschierte sie mit ihren Regimentern (Zitat) "weiter auf Rowenki zu, das nach Westen hin stark befestigt war und auch äüßerst zäh verteidigt wurde. Dem IR 208, das mit Lastkraftwagen herangeführt wurde, gelang es am 9.7. von Norden her Rowenki zu nehmen. Dreizehn Kampfstände wurden vernichtet. Eine unversehrte Brücke über den Aidarbach fällt in die Hände des Regiments." (Zitatende). Mehr gibt die Divisionsgeschichte der 79. ID von Hans Sänger zu den Ereignissen bei Rowenki leider nicht her. Es liegt aber die Vermutung nahe, dass der Onkel mit seinem Regiment zu den Truppen gehörte, die den Ort von Westen her stürmen sollten und dabei vor der starken Verteidigung liegen geblieben sind.


    Gruß Herbert

    Hallo Michael !


    Die FPN 42428 war zum genannten Zeitraum belegt mit


    2. Kompanie Technisches Bataillon 19


    Die Einheit war Heerestruppe bei der HGr B (Niederrhein) und lag 1945 tatsächlich in Hengelo. Diese Angaben stammen aus dem Werk von Tessin. Weitere Details sind mir leider nicht bekannt.


    Gruß Herbert

    Hallo !


    Danke für die weiteren Angaben! Die FPN 33881 ist nicht stimmig (war gültig für Luft-Nachrichten-Regiment)! Es sollte wohl die FPN 33883 sein, die zum Zeitpunkt für die 2. San-Kompanie 359 gültig war. In Kozowa wurde von ihr ein Hauptverbandsplatz betrieben und macht somit Sinn !


    Die Frage wo und wie der Onkel seine Verwundung erlitten hat, kann momentan leider noch nicht geklärt werden. Als Artillerist am Geschütz kämen da diverse Möglichkeiten in Frage, je nach Standort und Auftrag. Ich tendiere z.Zt zu einem (unterstützuns-)Einsatz zur Befreiung/Entsatz des eingeschlossenen Tarnopols enteder beim Brückenschlag Straße Kozowa-Tarnopol oder weiter nördlich bei Kozlow/ Slobodka

    Gruß Herbert

    Hallo Matthias und herzlich Willkommen in unserem Forum !


    Da hat sich wohl ein kleiner Fehler bei der FPN eingeschlichen ?? Die 2./AR359 hatte die FPN 41638 !!

    Das AR unterstand der 359. Infanterie-Division. Die Angaben aus unserem Lexikon der Wehrmacht setze ich als bekannt voraus !?

    Es gibt leider nur sehr wenig Dokumente zur Division und damit auch zum Artillerie-Regiment. Auch Namenslisten gibt es nicht und auch bei Fotos vom AR 359 muss ich leider passen.

    Kozowa als Bestatungsort ist plausibel, Der Ort lag zur besagten Zeit an der für die Division einzig verfügbaren Rollbahn( sprich Versorgungsstraße) von Brzezany zur Front nahe des Divisionsgefechtsstandes (Helenkow) und hatte einen Bahnanschluss. Vermutlich lag dort auch eine San-Einrichtung (Feldlazarett ?). Ist bekannt, ob er in einer solchen Einrichtung verstarb ?

    Die genaue geographische Lage von Kozowa auf einer Karte (Heereskarte T 50 - Tarnopol) ist Dir bekannt ? Gibt es nähere Angaben zu den Umständen seiner Verwundung (wo?) und seiner Verwendung ( Artillerist, Kraftfahrer oder sogar Infanterist o.a.)? Die Erstgrablage dürfte spätestens beim Rückzug Juli 1944 von den eigenen Leuten zur Verschleierung eingeebnet worden sein und ist heutzutage sehr wahrscheinlich nicht mehr auffindbar.-möglicherweise sogar überbaut.. Hinzu kommt noch die Möglichkeit einer schon damals durchgeführten Umbettung auf einen vom DivKdr am 10. Juni 1944 eingeweihten, größeren Heldenfriedhof bei Brzezany, für den das gleiche gilt, wie schon bei der Erstgrablage beschrieben.

    Zu Kampfhandlungen am 17.4.44 werde ich noch etwas schreiben - heute ist es schon recht spät...

    Ansonsten melde ich mich morgen mal übers Telefon !


    Gruß Herbert