Posts by Herbert

    Hallo Jürgen und Willkommen in unserem Forum !


    Das Res.-Laz III war das Wenzel-Hancke-Krankenhaus, Neudorfstr. 118/120.

    Das Res.-Laz VI war im Gebäude der LVA (Landesversicherungsanstalt) am Franz-Seldte-Platz untergebracht.

    Dies gilt zumindest für die Jahre 1944/45. Ich sehe aber keinen Grund, dass es in den Jahren zuvor nicht so war.

    Zu einer Heeresentlassungsstelle konnte ich nichts finden. (Quelle Gleiss: Breslauer Apokalypse)

    Gruß Herbert

    Hallo !


    Es ist bekannt, dass die 44. ID (HuD) Mitte November 1944 aus Italien (Auffrischung bei Udine) kommend, den russischen Brückenkopf an der Einmündung der Drau in die Donau eliminieren sollte. Die Ausladung erfolgte in Pecs (Fünfkirchen), die Kämpfe im Raum Batina (ca 50km südöstlich). An diesen Kämpfen nahmen auch weitere Einheiten teil ( z.B. die 71.ID wie auch Reste einer KGr der Brandenburger u.a.). Vermulich handelt es sich bei den Brandenburgern um Teile des Jäger-Regiments 1, das aus dem vormals als Sonderverband 801 bezeichneten Bataillon hervorgegangen war. Das würde zumindest die Nummer 801 der gesuchten Einheit erklären. Auch die Abk KGA hat für mich frappierende Ähnlichkeit mit der Abk für "Kampfgruppe" (KGR). Denkt man dabei an einen Ablesefehler kann schon mal aus einem "R" besonders auf Karten ein "A" werden. Wie schon angemerkt ist dies jedoch nur eine Vermutung. Dieter sollte nochmal versuchen, die letzte Einheit belastbar zu erfahren...


    Gruß Herbert

    Hallo !

    Pecs = Fünfkirchen passt auch viel besser, was die Kampfhandlungen zum Datum 24.11. betrifft. Dank an Stefan !


    Damit sind wir im Bereich der HGr E - PzAOK 2 - LXVIII. AK

    Edit:

    Zum Datum und um Pecs waren auch Reste der "Brandenburger im Einsatz. Hier bin ich aber kein Experte, aber nannten die sich nicht auchzbV 800 ? So als Gedanke: Evtl eine adhoc aufgestellte und mit 801 bezeichnete KGR (= Kampfgruppe) ???


    Gruß Herbert

    Hallo Dieter !


    Leider kann ich die Abkürzung 3./mot.K.G.A. 801 keiner Einheit plausibel zuordnen. Dabei dürfte 3./mot. für 3. Kompanie/ Batterie motorisiert stehen, aber das KGA macht Probleme... Könnte es für eine Bezeichnung einer Einheit der königlich-ungarischen Armee stehen ? Die Nr 801 lässt sich auch im Tessin nicht einer Wehrmachtseinheit plausibel zuordnen...

    Ist der Ort Percs in dieser Schreibweise gesichert oder könnte es auch Pecs sein? Percs kann man mit Zusatz "Vamos-" östlich von Debrecen oder mit Zusatz "Mike(Kis-) südlich von Debrecen finden. Leider passt es aber mit diesen datumsmäßig mit dem Frontverlauf nicht so richtig...

    Woher stammen Deine Angaben ?


    Gruß Herbert

    Hallo Wilma !

    Es gab viele Möglichkeiten, warum der Opa im September 1941 Angehöriger des IEB 478 war. Eine der häufigsten war sicherlich eine Verwundung/Krankheit als Angehöriger seiner Stammeinheit IR 314 während des Vormarsches in Russland mit anschließender Genesungszeit/-urlaub (oder auch einfach nur Urlaub ohne Verwundung). In dieser Zeit in der Heimat unterstand er eben dem IEB 478. Dabei deutet die Zuführung rund drei Monate später in einer Marsch-Kp wieder zur Stammeinheit zurück schon auf eine Verwundung hin.

    Ende November 1941 war das IR 314 zur 161. ID abgestellt und bei Kalinin (Twer) eingesetzt.

    Während des russischen Großangriffs auf die deutschen Stellungen am 5./6. Dezember 1941 wurde das Regiment wieder seiner Division zugeführt. Die 162. ID lag voll im Schwerpunkt des russischen Angriffs und hatte bei eisigen Temperaturen bis -40 Grad starke Verluste. Die Masse der Division war am 17. Dezember laut Ia des AOK 9 „gefangen, verwundet, vernichtet“ und bestand nur noch aus „einigen wenigen Leuten“. Die Auflösung der Division erfolgte (wohl voreilig) am 23.12. mit Eingliederung der restlichen Teile in andere Einheiten. Das IR 314 kam dabei zur 129. ID. Da diese Auflösung höheren Orts auf starkes Missfallen stieß wurde sie zum Teil rückgängig gemacht bzw. auch vertuscht. Jedenfalls werden Teile (Bataillone) des Regiments (IR 314) noch im Januar in anderweitiger Unterstellung erwähnt.


    Gruß Herbert


    Hallo !


    Laut Tessin gab es ein georg. Infanterie-Bataillon 797, das im Februar 1943 von Polen nach Nordfrankreich verlegt wurde und am 19. April 1944 als I. Bataillon in das GrenRgt 739 der 709. ID eingegliedert wurde.

    Auch im LdW findet man bei der 709. ID unter Ort (Normandie) bei der ersten Lagekarte für Mai 1944 einen Eintrag dieses Bataillons als "Ost-Bataillon 797 südlich Cherbourg in Richtung Granville.


    Gruß Herbert

    Hallo Uwe !


    Deine Frage kann ich Dir natürlich nicht beantworten ! Ich bin einzig von der FPN ausgegangen und damit nicht weiter von Artillerie, zumal ja in dem Brief steht, dass der Gefallene Zugfhr war . Ist denn ein Zugfhr bei der Artillerie möglich? Da er sich lt Brief um Pferde gekümmert hat, war ich mehr auf Veterinärwesenoder Transportkolonnen fokussiert.


    Gruss Herbert

    Edit: Mittlerweile habe ich dank Thomas (korpowo) auch den Parallel-Thread gelesen, bin aber bezüglich Deiner Frage auch nicht schlauer geworden...

    Hallo Saskia !

    Die Unterschrift sagt mir momentan noch nichts, aber die Feldpostnummer 32046 steht im Januar 1943 für

    Kommandeur d. Infanterie-Divisions-Nachschubtrupp 377,

    was bedeutet, er gehörte zu den Nachschubtruppen der 377. Infanterie-Division. Das oben genannte Perlewka/Terny lag im Gebiet dieser Division und sollte damit passen.


    Gruß Herbert

    Hallo Arno !


    NW = nordwestlich


    Die Division verlegte nach dem Frankreich-Feldzug schon im Juli 1940 nach Polen in die Region um Warschau, später Region Lomscha und weiter nördlich Augustow. Der Einmarsch in Russland erfolgte mit Grenzübertritt bei Szczebra. Damit passt Polen schon zur 162. ID.


    Italien hingegen ist ein neues Einsatzgebiet nach (Neu)Aufstellung der 162. ID als 162. (Turk.) Infanterie-Division.


    Gruß Herbert

    Hallo Thilo !


    Alles richtig, was Du schreibst ! Die Auflösung der 162. ID erfolgte auf Grund hoher Verluste "kurz vor Moskau" (Einsatz bei östlich Kalinin) durch das AOK 9 jedoch ohne Genehmigung von "ganz oben". (Verbot der Auflösung von Infanterie-Divisionen) und ein nicht unerheblicher Teil der Infanterie (auch Artillerie?) war einfach in andere Divisionen eingegliedert worden. Auch der Div.-Stab hatte lange nach der Auflösung noch Bestand und war zbV beim AOK 9. Das III./IR 314 war noch am 3. März 1942 der 11.PzDiv (V. AK) im Rahmen der 4.PzArmee unterstellt und auch die Nachrichten-Abteilung 236 erhielt Befehl zur Verlegung von Smolensk nach Königsberg zu einer Neuaufstellung erst am 18. April 1942.

    Wir wissen also nicht, wie der weitere Weg des Opas verlief bis zur Aufnahme ins Lazarett der 268. ID. 1943. Hier halte ich den Ort Termino auch für falsch und tendiere zu Terenino.


    Gruß Herbert

    Hallo Arno !


    Offenbar ist hier ein "Kuddelmuddel" bei der Einheitsbezeichnung aufgetreten - wie auch immer...


    Überprüfe bitte noch einmal die WaSt- Auskunft bezüglich der Nr des Artillerie-Regiments.


    Das AR 236 gehörte zur 162. ID, das AR 326 war der 326. ID zugehörig. (Zahlendreher !!! nicht nur bei Wiki !! evtl auch bei der WaSt ?? und auch in unserem Lexikon wird vom AR 236 (auf der Seite der 162. ID) zum AR 326 weitergeleitet...


    Das AR 326 halte ich für den falschen Weg; das AR 236 der 162. ID macht dagegen mit den Angaben des Opas schon mehr Sinn...


    Gruß Herbert


    Edit: Bitte an die Mods, das Thema zu "Einheiten des Heeres" zu verschieben !

    Hallo Dirk !


    Die FPN 38534 stand zum Zeitpunkt 21.8.44 für


    Deutsches Divisions-Verbindungskommando 118 (Rum.).


    Die späte Zustellung an die Eltern ist wohl dem russischen Großangriff am 20.8.44 und dem daraus resultierenden Desaster der Wehrmacht in Rumänien geschuldet.


    Gruß Herbert

    Hallo Jonas und Willkommen in unserem Forum !

    Der o.a. Truppenteil Beg 30 (mot) ist sicher so nicht korrekt! Es sollte sich um die 10. Kompanie des Gren Reg 30 (mot) handeln! Dieses unterstand der 18. Panzer-Grenadier Division (vorher 18. Infanterie-Division (mot), die im Januar 1944 im Raum Orscha eingesetzt war. Zwischen Orscha und südlich Witebsk liegt an der Bahnlinie ein Ort Stryganzy, der gut zu einem Hauptverbandsplatz (=lt VdK Todesort) passen würde...

    Das korrekt entschlüsselte Ersatz-Bataillon (IEB 30) passt ebenso gut zu meiner Vermutung wie die (lt VdK ??!!) Kriegsgräberstätte Schatkowo!


    Gruß Herbert


    Edit: Da waren aber einige viel schneller als ich:)

    Hallo Dieter !


    Ja der link ist sehr gut und bekannt ! Die Schilderungen von E. Scheuermann sind absolut kompatibel mit den anderen Infos aus dieser Zeit (KTBs nebst Anlagen des Korps und der Armee, sowie auch mit den Angaben in dem schon oben genannten Werk von Fricke


    Leider hilft er aber zur Grabsuche von Matthias nicht weiter, da es sich hierbei um zeitlich parallele Kampfhandlungen der 359. ID handelt, die sich nach Einschluss von Tarnopol an der sogenannten Südfront oder Ostfront rund 30km von Tarnopol abspielten.


    Gruß Herbert

    Hallo Andreas !


    Entschuldigung für die doch späte Rückmeldung ! Leider konnte ich in dem Werk von Gleiss keine Hinweise auf Gerhardt Oelsner finden... Es sieht so aus, dass sein Schicksal wohl nicht mehr geklärt werden kann. In Breslau selbst gab es auch schon im Januar 1945 eine große Anzahl von Lazarett-Einrichtungen, von denen aber keine mit der 214. ID in Verbindung gebracht werden kann. Auch über die Teilnahme an Kämpfen von Divisionseinheiten der 214. ID in Breslau konnte ich nichts finden. Gibt es denn Hinweise auf die Art seiner Verwundung/Verletzung ? Davon dürfte sein Aufenthalt in der Stadt bzw seine eventuelle Evakuierung abhängig sein. Allen Soldaten, die in die Stadt kamen, war klar, dass sie in der "Festung" zu verbleiben hatten und es wurde alles daran gesetzt mit seinem "Haufen" der Einschließung zu entgehen und die Stadt schnell wieder zu verlassen. Dies ist aber schon Spekulation...

    Tut mir leid, hier kann ich nicht weiterhelfen.

    Gruß Herbert