Posts by Thilo

    Hallo Franz,


    ein Kennzeichen aus dieser Zeit hatte eine genormte Breite, die für 9 Zeichen (2 Buchstaben/Runen, Bindestrich, 6 Zahlen) bemessen war. Deine Kennzeichen hat 8 Zeichen (da nur 5 Buchstaben). Könnte es sein, daß die schwarzen Balken ein Verfremden des Kennzeichens durch Aufbringen einer weiteren Zahl verhindern sollten?


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    zu den o.g. ein paar Ergänzungen:


    Kern, Engelbert - Hauptwachtmeister bei der Polizeidirektion Offenbach


    Samer, Karl - findet sich in den Angelegenheiten des Abwehrbeauftragten bei der NSDAP-Kreisleitung: Maßnahme wegen fahrlässiger Preisgabe von Staatsgeheimnissen durch den, über Judenerschießungen in Polen berichtenden, SS-Hauptsturmführer Karl Samer (1888-08-04) in Offenbach, 1940


    Schütz, Heinrich - geb. 25.12.1888 in Winterscheid Wohnort: Vadenrod Kreis Alsfeld, Schuhmacher und Landwirt.

    01.03.1930: Eintritt in die NSDAP;

    26.04.1931: Dienststellung/-rang: SS-Mann;

    10.12.1931: Beförderung zum Oberscharführer;

    10.12.1931: Beförderung zum Truppführer;

    02.08.1934: Vereidigung


    (SS-Stammliste Hess.Staatsarchiv)


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    nachdem ich das hier gelesen habe, ist die Bockenheimer Landstraße 42 ein heißer Kandidat als "Haus der SS": In der Villa befand sich später eine Heeres-Entlassungsstelle


    2.SS-Standarte


    Das Gebäude wurde im II. Weltkrieg zerstört, unten auf Luftbild 1927. Erbaut nach Plänen von Salins de Montfort 1799 für den Bankier Jakob Friedrich Gontard Wichelhausen.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    bei den Anschriften wird oft die Bockenheimer Landstraße 42 genannt, vielleicht eine Spur auf der Suche nach dem "Haus der SS"? Unter dieser Adresse befand sich 1936 auch die SS-Motor-Standarte 11.


    "Haus der SS" Frankfurt/M.


    Besitzer des Hauses war damals die Familie von Passavant-Gontard


    Grüße

    Thilo

    Hallo Wilfried,


    Quote


    Ob dafür eine besondere Zielvorrichtung erforderlich war?

    "Abprallerschießen" erfolgt praktisch nach dem Zufallsprinzip, Korrekterweise würde man mit hochgezogenem Sprengpunkt schießen, dazu wird die Granate mit einem Zeitzünder versehen, der auf die Laufzeit zur beabsichtigten Entfernung eingestellt wird.


    Quote


    Mit dem Ding trifft man ja gerade mal das Scheunentor gegenüber.

    Ralph, wodurch kommst Du zu dieser Auffassung?


    Grüße

    Thilo

    Hallo Uwe,


    "richtige" Scharfschützen besuchten besondere Scharfschützenlehrgänge und erhielten eine erweiterte Schießausbildung gem. H.Dv.1a S. 25 Nr. 4. Hätte der Eigentümer des Soldbuchs einen solchen Lehrgang besucht, wäre er dort eingetragen.


    Die irreführende Bezeichnung Scharfschützen für besonders gute Schützen mit und auch ohne ZF findet sich schon bei Ernst Jünger /Strahlungen:


    Quote

    Auwaldhütte, 14. April 1940

    Am frühen Morgen weckten mich die Maschinengewehre vom Panzerwerk „Roter Rhein“ – das neue in der oberen Scharte des Panzerturmes und das überschwere, das unseren rechten Flügel flankiert. Ich rief Erichson an und gab ihm Feuerbefehl. Dann fuhr ich, nachdem ich mich hastig angezogen hatte, mit dem Rade durch den Auwald nach vorn.


    Kurz vor dem Stand geriet ich in eine Garbe, die in die Pappelstämme klatschte, und suchte eilig den Verbindungsgraben auf. Spinelli, der bereits an Ort uns Stelle war und mit der Besatzung hinter der Betonwand des Bunkers stand, winkte mich richtig ein. Ich liess zwei schwere Gewehre auf die Scharten richten und teilte Scharfschützen ein. (...)



    Grüße

    Thilo

    Hallo Marc,


    Quote


    Lässt sich hier herausfinden, um was für ein Zielfernrohr es sich handelt?

    in allen Unterlagen zu dem Thema, die ich habe, gibt es nur zwei Sorten Zielfernrohre:


    Zielfernrohr 41 und Zielfernrohr handelsüblich, das waren Heliavier, Zielvier, Ziel-Dialyt 6-fach, Zieljagd 4-fach, AJACK 4-fach und Zielsechs.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    Quote


    Zielfernrohr-Gewehre waren Scharfschützen-Waffen. Scharfschützen wurden speziell ausgebildet.

    das ist nur teilweise richtig, die Schützenkompanie erhielt eine gewisse Anzahl ZF-Gewehre, meist ZF 41 und 98k mit entsprechender Aufschubschiene, die an besonders gute Schützen ausgegeben wurden. Sie dienten zur Bekämpfung schwer auffassbarer Ziel wie Bunkerscharten usw. Scharfschützen mit Spezialausbildung waren es keine, trotz ZF.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,



    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon z.b.V. 2/1


    Aufstellungsort:

    Bayreuth


    Aufstellungszeitpunkt:

    ...


    Einheitsführer :

    ...


    Einsatz:

    Ostfront


    Besonderheiten / Vermerk:

    ...


    Verbleib:

    Am 31. Januar 1945 bei Zielenzig östlich von Frankfurt an der Oder von sowjetischen Truppen eingeschlossen und weitgehend vernichtet.


    Quelle:

    Hanns Baron Freytag von Loringhoven: „Das letzte Aufgebot des Teufels. Dramatischer Einsatz des Volkssturmbataillons 7/108 Franken"

    Hallo,



    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon Franken 7/108


    Aufstellungsort:

    1. Kompanie Ansbach

    2. Kompanie Rothenburg

    3. Kompanie Weißenburg

    4. Kompanie Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Wassertrüdingen


    Aufstellungszeitpunkt:

    ...


    Einheitsführer :

    Führer Hauptmann Hermann Rieger, Studienprofessor aus Ansbach,später Kurt Lettow

    Adjutant Hanns Baron Freytag von Loringhoven


    1. Kompanie Künzel

    2, Kompanie Hans Hirsch, später Körner, Zugführer Otto Deißenberger und Johann Schleeh; Gruppenführer Johann Riedel, Heinrich Oberndörfer, Wilhelm Model, Kurt Herbst und Fritz Habel.

    3. Kompanie Bankdirektor Hermann Schippel

    4. Kompanie Hannes Meyer, Volksschullehrer und stellvertretender NSDAP-Kreisleiter sowie Gestapochef


    Einsatz:

    Lebus an der Oder, nach schweren Kämpfen im März 1945 in die Heimat zurückverlegt


    Besonderheiten / Vermerk:

    Hauptmann Hermann Rieger kam vor das Kriegsgericht der 9. Armee, weil er dem Bataillon eigenmächtig befohlen hatte, während eines starken russ. Artillerieangriffs die Stellung zu verlassen. Er wurde wegen Dienstverletzung im Felde zum einfachen Volkssturmmann degradiert, die Strafe wurde zur Frontbewährung ausgesetzt.


    Aus Rothenburg fielen an der Oderfront die Volkssturmmänner Bauer, Gumbrecht (Habelsee), Gerlinger (Hartershofen), Gögelein (Gailshofen), Hündlein, Friedrich Klein, Leonhard Knausenberger (Schweinsdorf), Leder (Linden), Nagel (Steinsfeld), Neumeister (Habelsee), Michael Rummel (Lohrbach), Fritz Schlump, Hans Störzer, Johann Vogt (Hemmendorf), Johann Vorlaufer, Karl Weihermann; in Rothenburg standrechtlich erschossen, weil er die das Volkssturm-Bataillon Franken an der Oderfront unerlaubt verließ: Johann Rößler. Vermisst (Stand 1965): Ehnes (Insingen), Johann Junker (Pleikartshof), Klais (Ruckershofen).


    Zwölf Volkssturmmänner waren mit der Spange zum EK II 1914 ausgezeichnet worden, 29 Männer mit dem EK II und 47 Männer mit dem Sturmabzeichen.


    Verbleib:

    In die Heimat zurück verlegt Ende März 1945


    Quelle:

    Hanns Baron Freytag von Loringhoven: „Das letzte Aufgebot des Teufels. Dramatischer Einsatz des Volkssturmbataillons 7/108 Franken"


    Grüße

    Thilo

    Hallo,



    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon Angerapp I


    Aufstellungsort:

    Angerapp, Ostpreußen


    Aufstellungszeitpunkt:

    ...


    Einheitsführer :

    Hauptmann und Kompaniechef Max Johann Adomat, 1890-1976, geboren in Czibirben (Ostpreußen), Lehrer in Gembern.


    Einsatz:

    ...


    Besonderheiten / Vermerk:

    ...


    Verbleib:

    ...


    Quelle:

    Personalakte im Hess- Staatsarchiv Kartei Hildebrandt. H 1 Nr. 5767


    Grüße

    Thilo


    Edit: eingefügt (Sven30)