Posts by Thilo

    Hallo,


    vielleicht sollte man die Begriffe etwas abgrenzen - ein Überläufer ist in meinen Augen jemand, der zum Feind überläuft und den bewaffneten und/oder propagandistischen Kampf für die andere Seite aufnimmt.

    Jemand, der sich von der Truppe entfernt um sich freiwillig in Gefangenschaft zu begeben oder sich durch Flucht ins Hinterland dem Wehrdienst zu entziehen, ist ein Fahnenflüchtiger/Deserteur.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    Du solltest erwähnen daß er Johann Allio hieß. Und über die Württembergischen Kriegsstammrollen würde man sicher mehr über ihn erfahren.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    bei den frühen MP 38 und 40 Modellen bestand die Sicherung darin, den Spannhebel ganz zurück zu ziehen und in eine Aussparung der Hülse einzuhängen. Dadurch war der Verschluss offen, die Schlessfeder zusammen gedrückt und einem hohen Verschleiß ausgesetzt. Schmutz konnte leicht ins Patronenlager gelangen.

    Fiel die MP unglücklich herunter, schnellte der Verschluss vor, führte eine Patrone zu und zündete diese. Zumindest das letztere Problem sollte mit einem kleine Riemen beseitigt werden, der den Spannhebel festhielt.


    Später wurde die o.g. verbesserte Sicherung nachgerüstet.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    ein paar Zahlen aus:


    Pauly: Desertion im Recht des Nationalsozialismus


    Von 484 ausgewerteten Akten waren:


    1 Offizier

    18 Unteroffiziersdiesntgrade

    Rest (96%) Mannschaftsdienstgrade


    Davon 90,5% Heer, 7% Luftwaffe, 2,5% Kriegsmarine


    17% waren sog. Volksdeutsche oder Angehörige der dt. Volksliste 3, also z.T. dt. Staatsangehörige auf Widerruf. 50% hiervon waren polnischstämmig, 2% italienische, niederländische, jugoslawische oder französische Staatsangehörige, der Rest aus deutschsprachigen Gebieten wie dem Elsass, Lothringen, Luxemburg oder der Tschechei.


    18% waren bis 20 Jahre alt, 64% waren 21-30 Jahre alt, 12% zwischen 31-35 Jahre, 6% älter als 35.


    30% waren bereits militärisch, 27% militärisch und zivil und 9% rein zivil vorbestraft, also insg. 66% in irgend einer Form Vorbestrafte.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    aus: Tessin/Kannapin "Waffen-SS und Ordnungspolizei im Kriegseinsatz":teilweise andere FPN:


    2,/.SS-Pionierbataillon LSSAH (1937-1943) 05828


    1./ SS Pionierbataillon 2 (1943-1944) 02558


    SS-Pionierbataillon 5

    Stab 44189

    1. Kp. 45054

    2. Kp. 46029

    3. Kp. 47181


    Grüße

    Thilo

    Hallo Dirk,


    1942 gibt es 25 Einträge zu Robertz, einen zu Roberts und die schon von mir genannten drei Robert.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    der genannte Dr. Karl Heber war übrigens Schmierers Vorgänger als Reichsapothekenführer bzw. der Vorgängerorganisation "Standesgemeinschaft Deutscher Apotheker"


    HEBER, Friedrich Albert Karl, wurde am 23. Juni 1891 in Eisleben geboren und starb am 7. Oktober 1939 in Koszienice (Polen). Nach dem Abitur 1910 begann er mit dem Chemie- und Mineralogiestudium in Freiburg i.Br., das er in Leipzig und Berlin fortsetzte; dort bestand er 1913 das Verbandsexamen für Chemiker, worauf 1914 seine Promotion an der Universität Leipzig zum Dr. phil. erfolgte. Er nahm am Ersten Weltkrieg als Freiwilliger teil. Von 1919 bis 1926 war Heber in verschiedenen chemischen und pharmazeutischen Fabriken in leitender Stellung tätig, bevor er von 1929 bis 1930 an der Universität Leipzig Pharmazie studierte und nach dem Staatsexamen die Apotheke seines Schwiegervaters in Magdeburg leitete. Am 27. März 1933 übernahm Heber − Nationalsozialist und Träger des Goldenen Parteiabzeichens − unter dem Druck des damaligen preußischen Innenministeriums als Kommissar die Leitung des Deutschen Apotheker-Vereins und damit die Nachfolge Salzmanns. Wahrscheinlich als Opfer verschiedener Intrigen legte er seinen Posten am 21. September 1933 nieder. Heber, der als Hauptmann und Batterieführer am Zweiten Weltkrieg teilnahm, wurde Anfang Oktober 1939 verwundet und starb in einem Lazarett


    http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2015/0230/pdf/dkg.pdf


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    ist vielleicht eine 14. Kompanie mit einem Regiment verwechselt worden? Dem Todesort nach kommt am ehesten eine Einheit der 4. Gebirgsdivision hin.


    In "Enzian und Edelweiss: Die 4. Gebirgs-Division 1940-1945" ist nur ein Träger der NKiG genannt, lt. Karl König, Führer 3./ GJR 91, ausgezeichnet im April 1945.


    Grüße

    Thilo

    Hallo,


    zu Eugen Flad fand ich im Spiegel, Ausgabe 19.10.1955 folgendes:


    Während des letzten Krieges hatte die Gemeinde Wendlingen im Kreis Nürtingen (Württemberg) beschlossen, ihrem als Gefreiter dienenden Bürger Eugen Flad später ein Herrenzimmer zu schenken, weil ihm das Ritterkreuz verliehen worden war. Anfang Oktober 1955 stellte der Gemeinderat fest, daß der Schenkungsbeschluß noch gültig sei und daß Eugen Flad auf Gemeindekosten ein Herrenzimmer im Werte von 1200 Mark bekommen soll.


    Grüße

    Thilo

    Hallo Reinhard,


    Quote

    zu Bild 6: man sieht hier eine MG Stellung ( MG 34 ), links sieht man einen Sack in den ein Schlauch führt, welchen Sinn könnte diese Konstruktion haben ?

    Es erinnert mich an einen Hülsenfänger wie ich ihn schon auf Bildern von MG Ständen in Bombern gesehen habe. Aber hier führt der Schlauch nicht bis zum MG.

    der Schlauch erinnert mich an einen Gasmaskenschlauch, mit dem MG wird er nichts zu tun haben. Ist die das Reisigbündel links davon aufgefallen? Sowas nennt sich Tarnfächer und wurde vors Gesicht gehalten, wenn über den Grabenrand geschaut wurde.


    Grüße

    Thilo

    Hallo Byron,


    sowas heißt Wertmarken und ist auch heute noch üblich, da es sehr praktisch ist, wenn man z.B. bei Veranstaltungen mit mehreren Verkaufsstellen nur eine Kasse braucht. Und zwar die für die Wertmarken.


    Grüße

    Thilo

    Hallo Christian,


    die 4/225 entstand 1937 durch Umgruppierung der bisher zur Gruppe 224 Gersfeld gehörenden 5/224 Mottgers zur Gruppe 225 Schlüchtern. Unterkunft war ein Reichsbarrackenlager bei Mottgers, sie war bei der Sinnregulierung und dem Rhönaufbauplan beschäftigt.


    Ehrenname der 4/225 war Schwarzenfels nach der Burg nahe dem Lager.


    Lager 5/225 war bei Oberzell-Ziegelhütte, hierzu habe ich aber keine weiteren Infos.


    Grüße

    Thilo

    Hallo Andre,


    Quote

    schaut Euch mal die letzte Ausgabe Nr. 18/1944 vom 30.08.1944 an.

    Bereits in der editierten und kommentierten Sonderausgabe aus den 70iger Jahren wurde auf den prägnanten Bildfehler im Artikel "Von der Front in Nordfrankreich - Panzerschreck gegen Shermans" aufmerksam gemacht.

    Das fiel mir beim Betrachten gerade wieder ein. Wer entdeckt ihn?

    siehe unten.


    Hallo Michael,


    Quote


    Besteht auch die Möglichkeit die Berliner Illustrierte Zeitung irgendwo einzusehen?

    ja hier:


    https://argonnaute.parisnanter…rch-query=&search-query=1



    Grüße

    Thilo

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