Posts by robkon

    Grüß euch zusammen,


    in verschiedenen Threads wurde immer mal nach den Stempelungen von Karabinern 98k gefragt.

    Ich habe mich erinnert, dass das DWJ vor Jahren mal einen sehr guten Bericht über diese Karabiner gebracht hatte.

    Anbei sind zwei Aufstellungen über Abnahmestempel und Herstellercodes. Die Aufstellungen erheben keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit, sind aber hoffentlich eine Hilfe für die Bestimmung der Stempel.


    Gruß ans Forum

    Robert

    Grüß euch,


    aus der eigenen Familiengeschichte weiß ich, wie Soldaten aus Norwegen in französische Kriegsgefangenschaft landen konnten:

    Mein Schwiegervater war mit der 6. Geb.Div. in Norwegen eingesetzt, wurde Anfang 1945 im Raum Narvik verwundet und landete in einem Lazarett in Speyer. Von dort kam er in franz. Kriegsgefangenschaft, aus der er relativ schnell entlassen wurde.


    In meinem Besitz sind sein Soldbuch sowie der Entlassungsschein aus der Kriegsgefangenschaft. Leider sind die beiden Unterlagen zur Zeit nicht auffindbar. Nachdem die Bundeswehr die 1. Geb.Div und später das Wehrbereichskommando VI / 1. Geb.Div auflöste, wurde das Gebirgsjägermuseum von München zur Brig 23 abgegeben. Als ich die Dokumente dort anbot, war man gelangweilt desinteressiert. Daraufhin habe ich die Unterlagen anscheinend so gut "aufbewahrt", dass nicht mehr weiß, wo sie sind.

    Sollte ich sie wieder finden, werde ich sie im Forum einstellen. Gerade aus dem Soldbuch geht sein soldatischer Weg lückenlos hervor.


    Grüße ans Forum

    robkon

    Hallo zusammen,

    nachdem ich den gesamten Threat durchgelesen habe, komme ich zu dem Ergebnis, dass das Tragen einer Brille etwas überbewertet bzw. dramatisiert wurde. Wie Dr. Rudolf auch so richtig geschrieben hat: Brillenträger ist nicht mit "blind wie ein Maulwurf" gleichzusetzen. Das galt auch in der Wehrmacht.

    Übrigens war ich als Brillenträger (allerdings mit geringer Kurzsichtigkeit) 1977 in Altenstadt und habe den Springerlehrgang mitgemacht (Brille sowohl auf dem Lehrgang als auch bei den späteren über 50 Sprüngen nicht getragen) und meine goldene Schützenschnur habe ich als Brillenträger (-1,75/-1.3) in der Waffenkombination Pistole und Maschinengewehr geschossen.

    Gruß

    Robert

    Einen schönen guten Abend,


    die sogenannten "Abkürzungen" waren die Fernschreibadressen.

    Man schickte ein FS nicht z.B. an die "110. InfDiv, Ia", sondern an die Adresse "HXGGF".

    Diese Adressen lagen in den Fernschreibstellen vor und waren im FS-System hinterlegt.

    Wurde z.B. ein Fernschreiber im Netz angemeldet, erfolgte das über diese eindeutig zuordenbare, zentral vergebene Adresse.

    Eine langschriftliche Adresse wäre in den Netzwerkknoten für das System technisch nicht zuordenbar gewesen.


    Im vorliegenden Fall wurde die Adresse im Spruchkopf von der tatsächlich absendenenden Nachrichtenstelle handschriftlich eingetragen (HHZIA). Fast alle diese Nachrichtenstellen setzten auch für andere Abteilungen FS ab. Deshalb wurde der eigentlich Absender (HINX) ebenfalls im FS aufgeführt. HHRXA war im vorliegenden Fall der Netzwerkknoten, über den das FS in das Netz bis zum nächsten Netzwerkknoten eingespeist wurde.


    Bei der Bundeswehr wurden diese Adressen bzw. dieses System (da jetzt "Router" genannt) ebenfalls verwendet. Man musste da die Übermittlungswege und die Geheimhaltungsstufe durch verschiedene Kombinationen des Routers bestimmen.

    So war z.B. für die FS-Stelle (Comcenter) von COMLANDSOUTHEAST in der Türkei für offene und VS-NfD Fernschreiben der Router UXHGF zu verwenden.

    Ab der Stufe VS-Vertraulich war das U durch ein R zu ersetzten (RXHGF).

    Beim Geheimhaltungsgradzusatz "ATOMAL" wurden nach dem Router noch "AAA" hinzugefügt (=SPECAT ROUTER)

    Das mit dem "U" und dem "R" ist mir auch nach über 35 Jahren noch in Erinnerung, weil ich einmal während einer Übung ein NATO SECRET ATOMAL über einen offenen Router abgesetzt hatte. Der Stress hinterher war enorm.


    Schönen Gruß

    robkon

    Hallo zusammen,


    ist ja schön, die teilweise sehr gegensätzlichen Statements zu lesen.

    Ich für meinen Teil habe keinerlei Veranlassung, an den Darstellungen meiner Mutter und meiner Tanten zu zweifeln (die männlichen Familienmitglieder waren alle eingezogen).

    Die Familien sowohl meiner Mutter als auch meines Vaters hatten Höfe in der Nähe zweier Flugplätze (Giebelstadt bwz. Gelchsheim - beide in Unterfranken).

    Nicht jeder allierte Pilot machte Jagd auf Zivilpersonen. Trotzdem kam es immer wieder vor, dass sowohl die Bauern auf den Feldern als auch Radfahrer von Tieffliegern angegriffen wurden. Solche Angriffe hat meine Mutter genau zwei Mal erlebt und überlebt. Am meisten hat der französiche Kriegsgefangene geflucht, der als Erntehelfer mit dabei war.


    Gruß

    Robert

    Hallo,
    ich muss die Kasette zwar erst wiederfinden, besitze jedoch ein Video im VHS-Format über Eisenbahnverladungen.
    Das Video wurde in den 1980er Jahren von der Verkehrskommandantur 762 (Dez Eb) hergestellt und dürfte inzwischen ein Unikat sein.


    Wenn eines der Mitglieder unseres Forums die Möglichkeit/Technik/Fähigkeit hat, diese VHS Kasette zu digitalisieren, könnten eine Menge Bilder von Panzerverladungen der Bw und der US-Army eingestellt werden.
    Vielleicht kann man beim Digitalisieren auch den Ton wieder synchronisieren. Denn der stimmt ab Mitte des Videos nicht mehr mit den Bildern überein.


    Wäre eine sicherlich lohnende Aufgabe dieses wahrscheinlich letztes Video zu retten.
    Bitte bei Interesse PN an mich


    Gruß
    Robkon

    Hallo Kay,


    Mein Großvater (Albert Schmauder) war erst bei der Kraftfahr-Ers.-Abt. 12 Kaiserslautern, Wobei er wohl auch irgendwie dem Heim. Kraftf.-Park Kassel unterstellt war? (denke ich zu mindestens wegen den Stempeln in seinem Wehrpass).


    Als ich dies gelesen hatte, war meine Neugier geweckt. Denn mein Onkel war im Heimat-Kraftfahrpark Mannheim, der auch eine Zweigstelle in Kaiserslautern hatte. Deswegen habe ich in der Kriegsgliederung des Ersatzheeres (Stand: Nov. 1942) mal nachgesehen.


    Die Kraftfahr-Ersatz-Abteilung 12 mit Standort in Kaiserslautern ist beim Ersatzheer W.K. XII (Wiesbaden) zu finden und unterstand der Div.Nr. 172 (siehe Anhang).
    Allerdings mit keinem Veweis auf den Heimat-Kraftfahrpark Kassel.
    Im Gegenzug hatte der Heimat-Kraftfahrpark Mannheim eine Zweigstelle in Kaiserslautern.


    Als ich soweit war, habe ich mal die Gliederung des Ersatzheeres im Wehrkreis IX (Kassel) angesehen (siehe Anhang).
    Wenn du dort unter dem "Heim-Kraftf.Bez.Kassel nachsiehst, kannst du erkennen, dass der Standort Kaiserslautern dort nicht zu finden ist (klar - anderer Wehrkreis und dem stellv. GenKdo IX unmittelbar unterstellt).


    Wenn also in seinem Wehrpass ein Dienststempel des Heimat-Kraftfahrparks Kassel zu finden ist, spricht das eher für eine Versetzung als einer Unterstellung.der Kaiserlauterner Kraftfahr-Ersatz-Abteilung.
    Vielleicht ist es auch ganz hilfreich, wenn du die entsprechende Seite des Wehrpasses hier einstellst. Dann könnten wir dieses Detail besser aufklären.


    Freundlicher Gruß
    Robert

    Hallo IR75,
    ich war auch mal neugierig und habe mich etwas im Net umgesehen.
    Dabei bin ich auf folgendes gestoßen:
    http://wwii.germandocsinrussia…age/1/mode/inspect/zoom/3


    Schließe mich der Ansicht von Matthias bezüglich Gefechtstroß an.
    Falls eine Bezeichnung bzw. Nummer der Einheit gibt, scheint sie vom Bügel des Beiwagens verdeckt zu sein.


    Zu den Buchstaben "HN" habe ich leider nicht finden können.


    Gruß
    Robert

    Hallo Dieter und alle interessierten Forenmitglieder,


    deine "Öffnung" hinsichtlich Bahntransport hat mich an alte Zeiten erinnert.
    Als beorderter Reservist bei einer Verkehrskommandantur, Dezernat Eisenbahn, der Bw habe ich unzählige Eisenbahntransporte bearbeitet, Einlade- und Ausladeüberwachungen auf Bahnhöfen vor Ort durchgeführt und konnte sagar einmal bei einer Lehrvorführung "Notausladung" teilnehmen.


    Eine Ausladung über behelfsmäßige Rampen sieht für den Laien schlimmer aus, als sie in Wirklichkeit ist.
    Voraussetzung: erfahrene Fahrzeugführer und striktes Einhalten der Vorschrift.


    Obwohl nicht Wehrmacht, habe ich mal meine (aus eben diesen alten Zeiten) noch bei mir lagernde ZDv 42/20 hervorgeholt und einige zutreffende Seiten eingescannt.


    Die Verfahren dürften bei der Wehrmacht nicht grundlegend anders gewesen sein.
    Ich stelle die Seiten der ZDv zum besseren Verständnis mal ein.
    Allerdings wg. der max. Anzahl an Anhängen auf zwei Mal.


    Gruß
    Robert

    Hallo zusammen,
    obwohl 1952 geboren, erinnere ich mich an so manche Begebenheiten.
    Mein Opa hatte z.B. einige Äcker gleich neben dem Zaun des Flughafens Giebelstadt. Als "Stadtkind" verbrachte ich viel Zeit bei ihm und durfte schon im Alter von 12 Jahren mit seinem Lanz-Traktor pflügen. Ich erinnere mich, dass er mich jedes Mal "vergatterte", dass ich aufpassen und wie ich mich verhalten solle, wenn dabei mal wieder eine Bombe zum Vorschein kam.
    Das war regelmäßig der Fall, obwohl die Pflugschaare der damaligen Zeit bei weitem nicht so tief in die Erde gingen als in der heutigen Zeit.
    Ich habe in zwei Jahren drei Fliegerbomben an die Oberfläche geholt. Wenn das passierte, wurde die Bombe liegen gelassen und darum herum weiter gepflügt. Wenn wir nach Beendigung der Arbeiten wieder nach Hause fuhren, wurde der Fund bei der Gemeindeverwaltung gemeldet und das war es. Manchmal lagen die Dinger 2-3 Tage herum bis das Räumkommando kam und die Hinterlassenschaft der Luftwaffe beseitigt hatte.


    Die Bauern wussten, dass in den letzten Kriegstagen und nach der Kapitulation Bombenstapel gesprengt wurden. Sie waren zwar vorsichtig, jedoch nicht übermäßig besorgt. Übrigens ist gilt das Gebiet bis heute als nicht vollständig geräumt und immer wieder kommen die Hinterlassenschaften der Luftwaffe beim Pflügen ans Tageslicht.


    Ein Onkel hatte einen Hof ebenfalls in Untefranken. Einer seiner Äcker grenzte an einen ehemaligen Feldflugplatz. Abgesehen davon, dass sich die Bauern nach Kriegsende alles verwertbare holten und ausbauten (Fenster, Türen, Geschirr, Anhänger, Stromaggregate, usw.), hatte mein Onkel bis Mitte der 60er Jahre vier Kästen gegurtete MG-Munition sowie einige K98 (alles in gutem Zustand), die er dort gefunden hatte, in einer Ecke seiner Scheune liegen bis die Sachen bei den zuständigen Stellen "entsorgt" wurden.


    Die damalige Generation und auch wir Kinder machten nicht viel Aufheben um solche Funde. Sie waren schon fast normal. Entscheidend war - und das wurde uns Kindern immer wieder ganz deutlich gemacht - dass diese Dinge gefährlich und auf keinen Fall als Spielzeug anzusehen waren. Ich weiß selbst nicht warum, aber wir haben uns daran gehalten.


    Gruß an alle
    Robert

    Hallo zusammen,
    ich hatte im März 2011 eine Anfrage an die WASt gestellt, in der ich um Auskünfte bzgl. meines gefallenen Onkels bat.
    Im April 2011 bekam ich ein Schreiben, in dem ich auf Grund der Datenschutzbestimmungen aufgefordert wurde, meine Berechtigung nachzuweisen.
    War sehr unkompliziert: Ich fertigte eine Aufstellung an, in der die Todesdaten seiner Eltern und Geschwister aufgeführt waren (jeweils mit Todes-/Begräbnisort).
    Zusammen mit einer Kopie meiner Geburtsurkunde (wg. der Abstammung von einem seiner Brüder) reichte ich diese Unterlagen ein. Das genügte vollkommen und ich bekam die erwünschte Auskunft.


    Persönlich finde ich, dass der Datenschutz bei der WASt (jetzt Deutsche Dienststelle...) nicht übertrieben wird. Es geht letztendlich um sehr persönliche Daten, die nicht von völlig Fremden abgefordert und irgendwo in der Öffentlichkeit breit getreten werden sollten oder der Befriedigung unberechtigter Neugierde dienen sollten.
    Gruß
    Robert

    Hallo zusammen,


    ich kenne die Begriffe "blaue" und "schwarze" Eisenbahner sehr wohl. Aber diese haben nichts mit Verwendungen im Krieg, Wehrmachtsuniformen, etc. zu tun. Vielmehr hatten diese Bezeichnungen mit der Unterscheidung "technische Laufbahn/Verwendung" bzw. "nichttechnische Laufbahn/Verwendung" und mit der in diesen Laufbahnen überwiegend getragenen Dienstbekleidung oder Schutz- bzw. Arbeitskleidung zu tun.


    Die Begriffe sind innerhalb der Reichs- und Bundesbahn feste Begriffe bei der Unterscheidung der Laufbahnen u. Tätigkeiten gewesen. Allerdings nicht seitens der Führung, sondern auf nachgeordneter Ebene bzw. im Kollegenkreis.


    "Blaue Eisenbahner" waren die "nichttechnischen" (weil sie die blaue Dienstuniform trugen). So z.B. Verwaltung, Finanzdienst, Betriebsdienst (Stellwerker u. Zugbegleiter), Abfertigungsdienst.(Fahrkartenausgabe, Gepäck- u. Expressdienst, Güterabfertigung).
    "Schwarze Eisenbahner" waren die Anghörigen der techn. Laufbahn. Sie trugen meist schwarze Dienst-, bzw. Arbeitskleidung. Dazu gehörten Lokführer, Mitarbeiter in Bahnmeistereien, Gleisbauhöfen, Nachrichten- u. Fahrleitungsmeistereien, Ausbesserungswerken u.v.m.


    Die Begriffe "Blaue" und "Schwarze" haben sich bis in die Zeiten der Bundesbahn gehalten und sind erst mit der Privatisierung der Bahn langsam verschwunden.
    Ich komme aus einer Eisenbahnerfamilie. Mein Vater z.B. war ein "Schwarzer". Angefangen hat er 1950 als "technischer Reichsbahn-Assistentenanwärter" (ja - da gab es diese Bezeichnung noch) im Ausbesserungswerk und aufgehört hat er als "technischer Bundesbahnbetriebsinspektor" im maschinentechnischen Büro der Bundesbahndirektion.
    Ich selbst bin nach meinen 12 Jahren Bw als "nichttechnischer Inspektorenanwärter" zur damaligen Bundesbahn und als "Blauer" u.a. im Betriebsdienst, als stv. Bahnhofsvorstand und als als Abteilungsleiter einer Leitstelle eingesetzt gewesen.


    Nach dem Ausbruch der Wohltat "Deutsche Bahn AG" im Jahr 1994, den damit verbundenen unzähligen Umorganisationen, der zwanghaften Einführung neuer Begriffe einschl. oft falsch verwendeter Anglizismen kennen die neuen/jungen Kollegen diese Begriffe inzwischen fast nicht mehr und sie werden auch nicht mehr verwendet (ausgen. von Dinosauriern wie mir und dann kommt fast immer die Frage zurück: "Was ist denn das?")
    So ändern sich die Zeiten.


    MfG
    Robert

    Hallo Nick,


    ich habe da gerade etwas gefunden:
    "Die 369. (kroat.) Inf.-Div. (Vražja Divizija), auch „Teufelsdivision" genannt, wurde ab September 1942 auf dem Truppenübungsplatz Döllersheim aufgestellt und ausgebildet.
    Sie ging nicht etwa aus dem im vorigen Kapitel genannten „Kroat. Inf.-Ers.-Batl. 369" hervor, sondern setzte sich zusammen einerseits aus Offizieren, Unteroffizieren und einigen Mannschaften (Spezialisten) der deutschen
    Wehrmacht und andererseits aus den von Kroatien gekommenen Rekruten. Gemäß Aufstellungsverfügung des Oberkommandos der Wehrmacht durften als Führungspersonal nur ostfrontbewährte, möglichst aktive Offiziere und Mannschaften in Marsch gesetzt werden. Ungeeignete Dienstgrade waren zu ihren Ersatztruppenteilen
    zurückzuschicken."


    Ich habe folgenden Link für dich:
    http://www.znaci.net/00001/180_2.pdf

    Vielleicht ist er hilfreich. Aufgeführt ist u.a. Aufstellung, Stellenbesetzung, Einsätze, Kapitulation und Auflösung.


    Gruß
    robkon

    Hallo zusammen,
    abgesehen davon, dass Echtheitsbestimmungen sicherlich nicht Aufgabe unseres Forums sind, eine kleine Anmerkung von mir:
    Ich hatte während meiner aktiven Dienstzeit einen Kameraden, der eine sehr große und gut sortierte Sammlung von Orden und Ehrenzeichen besaß und ein erfahrener Sammler war. Er löste die Sammlung dann mit der Begründung auf, dass sehr viele Fälschungen und Repliken auf dem Markt seien, die selbst von erfahrenen Spezialisten nicht zu erkennen seien, weil sie mit den Originalformen und Werkzeugen produziert wurden. Die sind nämlich nicht mit Kriegsende verschwunden, sondern entweder auf die Seite geschafft worden oder in Werksarchiven vergessen worden.
    Ich bin bei allem skeptisch, wenn nicht die Verleihungsurkunde mit vorliegt und so ein Objekt nicht aus zuverlässiger Quelle (Familienbesitz/Erbe) kommt.


    Gruß
    robkon


    Hallo Matthias,


    erst mal herzlichen Dank für diese neue Spur.
    Wenn mein Onkel am 15.12.41 zu diesem Btl. versetzt wurde, wäre es möglich, dass mein Onkel bei diesem Ersatz dabei gewesen sein könnte. Bei den langen Transportzeiten von der Heimat bis zur Front zwar mit Vorsicht zu genießen, aber bei den großen Verlusten der Winterschlacht immerhin möglich. Ersatz soll ja sogar im Lufttransport verlegt worden sein.
    Im Beyersdorff habe ich nichts gefunden - außer einer Karte vom 15.01.42 und da war die 129 InfDiv tatsächlich der linke Nachbar.


    Gruß
    Robert