Posts by Chicagoland

    Hallo Det,


    jetzt habe ich oben doch tatsächlich bei Kohlhardt Hauptmann statt Oberleutnant geschrieben, wie es in der Stellenbesetzung richtig abgedruckt ist ;(


    Wichtig: Die angegebene NARA-Rolle T78 R511 enthält die vollständigen Stellenbesetzungen des Heeres vom 06.10.1936 und 12.10.1937 mit jeweils einem alphabetischen Namensregister. Die Seiten sehen aus wir oben, also immer mit dem RDA des aktuellen Dienstgrades.


    Noch etwas: Im LdW stehen viele Aussagen wie "am 12. Oktober 1937". Hierbei bin ich mir nicht sicher, ob dies wirklich Aufstellungsdaten sind oder nicht doch Falschinterpretationen aus der Stellenbesetzung. Google hat dazu mehr als 1.000 Treffer, siehe https://www.google.com/search?…FA&biw=1235&bih=918&dpr=1


    Viele Grüße

    Jörg

    Hallo Det,


    gemäß Stellenbesetzung vom 06.10.1936 waren die Kraftfahrabteilungen wie folgt den Divisionen unterstellt:

    7 => 7. Division

    9 => 29. Division

    10 => 20. Division


    Und am 12.10.1937 dann:

    3 => 23. Division

    6 => 16. Division

    7 => 7. Division

    9 => 9. Division

    10 => 20. Division


    Siehe NARA T78 R511-0259/694.


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    gesucht werden Ergänzungen zu diesem Reserveoffizier, der u.a. in der 340./377. Infanterie-Division tätig war. In die erstgenannte Division wurden die Reste des Artillerie-Regiment der zweitgenannten eingegliedert. Nach meinen sonstigen Aufzeichnungen entstammte er nicht dem AR 377:


    Hans-Gerhard Hermann Karow

    *15.08.1906 Lüdersdorf, Landkreis Oberbarnim


    1932:

    Promotion, Universität Tübingen

    Dissertation: Die Amortisation von Geschäftsanteilen bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 66 Seiten


    28.12.1935:

    Heirat in Berlin-Zehlendorf

    Regierungsassessor, Doktor der Rechte, wohnhaft in Schleswig

    Ehefrau: Auguste Luise Elsbeth geb. Boluminski, ohne Beruf, *19.01.1909 in Bischofsburg, Kreis Rössel, Ostpreußen, wohnhaft in Ortelsburg, Mansteinstr. 1

    Trauzeugen:

    Emil Karow, Bischof im Ruhestand, Doktor der Theologie, 64 Jahre, Berlin-Zehlendorf, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Karow

    Johann Boluminski, Kaufmann, 62 Jahre, Bischofsburg


    1937:

    Tochter geboren, Standesamt Kiel I (Nr. 344)


    1940:

    Tochter geboren, Standesamt Berlin-Lichterfeld (Nr. 691)


    1941:

    Adressbuch Berlin: Regierungsrat, Zehlendorf, Berlepschstr. 36


    01.04.1941:

    im Artillerie-Regiment 193 vom Wachtmeister zum Leutnant d. R. befördert (RDA-Nr. 272); Fr.Tr.Teil: Artillerie-Regiment 3; WBK Berlin IX

    [NARA T77 R945-1182]


    15.03.1943:

    in Stellenbesetzung des Artillerie-Regiment 340/377 erwähnt als Leutnant d. R. und Führer der Stabsbatterie der IV. Abteilung; RDA 01.04.41(272), 36 Jahre, Beruf: Oberregierungsrat

    [NARA T315 R2121-00679]


    1956-1967:

    Adressbuch Hamburg: Verwaltungsgerichtsrat, Pommernstr. 24


    Bundesarchiv (invenio):

    R 9361-II/495680, Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der NSDAP / Parteikorrespondenz, Sachakte

    R 9361-I/1547, Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der NSDAP, Sachakte

    R 9361-III/568004, Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA, Sachakte

    ================================================


    Grüße

    Jörg

    Hallo,


    hier mal einige Angaben aus amtlichen Unterlagen:


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    Julius Hermann Hans Clausius

    *06.05.1899 in Wittenberg (Geburtsregister Nr. 219/1899)


    RDA:

    Hauptmann 01.07.33(33)

    Major i.G. 01.01.37(30)

    Oberstleutnant i.G. 01.08.39(16)

    Oberst i.G. 01.02.42(280)


    18.10.1918:

    Verlustliste 1. Weltkrieg: Fahnenjunker, Unteroffizier, *6.5. Wittenberg, leicht verwundet


    17.09.30:

    Heirat in Altheide-Bad, Kreis Glatz (HeiratsregisterNr. 11/1930)

    Oberleutnant, wohnhaft in Dresden, Infanterieschule

    mit Elisabeth Anna Hertha Mary von Zydowitz, ledig, ohne Beruf, *05.02.1910 zu Schwetzin, Kr. Putzig, wohnhaft in Altheide-Bad

    Trauzeugen:

    Freudenheimbesitzer Hans von Zydowitz, 50 Kahre, Altheide-Bad

    Postdirektor Karl Clausius, 64 Jahre, Eisenberg, Thüringen


    xx.xx.xx:

    Eintritt in das 3. (Preußische) Infanterie-Regiment


    01.10.33:

    Offizierslehrgang III


    01.05.34:

    Ia/op., Wehrkreis VI


    01.05.35:

    Uniform des Generalstabs


    06.10.36:

    Chef 12./Infanterie-Regiment 17 in Goslar


    10.07.37:

    Ia, 32. Infanterie-Division in Köslin


    26.08.39:

    Ia, 32. Infanterie-Division


    25.11.40:

    Chef des Generalstabs, LII. Armeekorps


    31.05.41:

    Kriegstagebuch Ia, LII. Armeekorps:

    "Der Chef des Generalstabes ... hatte im Verlauf der letzten Woche einen überraschenden gesundheitlichen Zusammenbruch. Sein gesundheitlicher Zustand läßt es zweifelhaft erscheinen, daß er den erwarteten hohen körperlichen Anforderungen auf die Dauer gewachsen sein wird. Die G.Z. hat daher seine Versetzung befohlen.

    Das Generalkommando verliert mit dem Oberstleutnant Clausius seinen kriegserfahrenen Chef. Seit Beginn der Aufstellung des Generalkommandos ist Oberstleutnant Clausius als Offizier und Mensch mit den Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften seines Stabes eng verbunden."


    01.06.41:

    Kriegstagebuch Ia, LII. Armeekorps:

    "Chef des Generalstabes ... verläßt das Generalkommando."


    04.06.41:

    versetzt in die Führerreserve, Dienst regelt OKH (G.Z.)


    28.08.41:

    versetzt zum LI. Armeekorps


    Februar 1942:

    Beurteilung: Anständig, aufrichtig, fleißig, schnell...

    Eignung: Korpschef (schnelle Verbände)


    Quellen: NARA T78 R50-0075, T78 R511-0149/0470, T314 R1276-0072/0559

    ===================================================


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    aus der Divisionsgeschichte (von Senger und Etterlin, 1962, S. 81):


    Auf eine Orientierung des Korps hin, daß die Division am 3.7.42 voraussichtlich nach Osten auf Ssinije Lipjagy vorgehen soll, wird die Gruppe v. Hellermann gebildet (K. 4, III./Panzer-Regiment 24, Artillerie, Flak, Pioniere, Panzerjäger).


    Es folgen dann Kampfberichte beider Gruppen (S. 81-88), in denen ein paar Offiziersnamen und Schwadronen genannt werden, aber die Truppenteile werden nicht klar benannt.


    Grüße

    Jörg

    Hallo,


    hier wie zuvor weitere Ergänzungen aus den Akten des Wissenschaftsministeriums, in denen die betreffenden Personen die Karteikarten selbst ausgefüllten (oft handschriftlich) und ihr Engagement in der NS-Bewegung hervorhoben, mit Blick auf künftige Berufungen, Beförderungen und Pensionsansprüche:


    Peter Carstens

    Mitgliedschaft in nationalen Verbänden: SA von Oktober 1930 bis Oktober 1933, dann Übertritt zur SS. Dienststellung SS-Oberscharführer, Abschnittsschulungsleiter R.A.S.

    Mitglied des Reichsbauernthings, Landesbauernrates und Landesbauernthings.

    Politische Betätigung: Eintritt in die NSDAP April 1930. Aufnahmedatum 01.08.1930. Eintritt in die SA Oktober 1930. Stellvertretender Stabsführer des SA-Sturms 43, später 6/119 im Sommer 31. Gleichzeitig Bezirksleiter von Stuttgart-Amt und L.A.F. in aA. Bis Mai 33 Kreisleiter von Stuttgart-Amt. Wegen beruflicher Inanspruchnahme (Vertretung des Lehrstuhls für Tierzucht) Entlassung vom Amt des Kreisleiters. Oktober 33 Übernahme des Amtes als Abschnittsschulungsleiter in der SS (Rasse- und Siedlungsamt). Mitgliedsnummer NSDAP 285 696.

    Quelle: BArch R 4901/13260 (Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung)


    Max Theodor Rüdiger

    EK I (1. Weltkrieg)

    Mitgliedschaft in nationalen Verbänden: NS Lehrerbund, NSDFB, Reichsverband deutscher Offiziere

    Quelle: BArch R 4901/13274 (Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung)



    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    gesucht werden Ergänzungen zu diesem Reserveoffizier, der u.a. in der 340. Infanterie-Division tätig war:


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    Willy Ernst Max Schmedtje

    *14.09.1895 in Altona

    Eltern: Schlosser Johannes S. und Elise Maria Wilhelmine geb. Müllerstein (beide lutherisch)


    15.01.1915:

    Verlustliste 1. Weltkrieg: Einjährig-Freiwilliger Gefreiter Willy Schmedtje, *Altona, schwer verwundet

    6./Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 22, Gleiwitz (Gefechte am 30./31.12.1914)


    27.11.1926:

    Amtseinführung als Bürgermeister in Meldorf, Kreis Süderdithmarschen (zuvor: Stadtobersekretär), im Amt bis 1938


    15.03.1943:

    in Stellenbesetzung des Kommandeur der Divisions-Nachschubtruppen 340 erwähnt als Major d. R. und Abteilungskommandeur;

    RDA 01.04.42, 47 Jahre, Beruf: Bürgermeister und Studienleiter

    [Quelle: NARA T315 R2121-00684]


    21.07.1944:

    Verstorben, Sterberegister Heide, Kreis Norderdithmarschen


    1944:

    bestattet auf dem Ostfriedhof Husum

    https://de.findagrave.com/memo…4xLjE2NjI4ODYwMjguMC4wLjA.

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    Dies könnte ein Sohn gewesen sein:

    Steffen Richard Johannes Schmedtje, *18.11.1922 in Hamburg, +31.05.1943 im Reserve-Lazarett ??? an Diphterie, Lungenentzündung, Kreislaufstörung; Truppenteil: Stabsbatterie IV./Artillerie-Regiment Hermann Göring; Dienstgrad: Leutnant (Schüler); Sterberegister Heide Nr. 207/43 vom 22.09.43.

    [Quelle: Gräberkartei, ancestry.de] Grab: Heide Südfriedhof St. Johannes [Quelle: Volksbund]


    Grüße

    Jörg

    Hallo,


    gesucht werden Ergänzungen zu diesem Ergänzungsoffizier, der u.a. in der 340. Infanterie-Division tätig war:


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    Hans Risse

    *11.02.1895 in Bonn (Geburtsregister Nr. 213)


    12.02.1925:

    Heirat in Bad Wildungen mit Franziska Güse (*18.01.1902 Elsen, Kr. Paderborn)

    Kaufmann, wohnhaft in Bad Wildungen


    1939:

    Adressbuch Gießen: Oberleutnant, Schiffenberger Weg 9


    03.01.1939:

    in Stellenbesetzung des Infanterie-Regiment 116 in Gießen erwähnt als Hauptmann (E), RDA 01.01.38, und Chef der 4. Kompanie (Ersatz-MG) des Ersatz-Bataillon

    Infanterie-Regiment 116 (I.R.116) D
    Offizierstellenbesetzung 03.01.1939 Stab I.R. 116 Kommandeur Oberst Herrlein Offizier z.b.V. Oberstleutnant Maack Adjutant Hauptmann Breit...
    gliederungundstellenbesetzung.blogspot.com


    1939:

    Adressbuch Gießen: Hauptmann und Kompaniechef, Schiffenberger Weg 9


    19.08.1939:

    Geburt eines Sohnes in Gießen (+16.03.1941)


    15.03.1943:

    in Stellenbesetzung des Grenadier-Regiment 696 (340. Infanterie-Division) erwähnt als Hauptmann d. R. z. V. (Hauptmann beim Stabe); RDA 01.01.38, 47 Jahre, Beruf: Hauptmann a.D.

    [Quelle: NARA T315 R2121-00674]


    1954:

    Herausgeber der "Erinnerungsblätter an das 1. Wiedersehenstreffen der Infanterie-Division Nr. 9 am 4.-5. September 1954 in Giessen. Hrsg.: Kameradschaft der Angehörigen der ehem. Infanterie-Division Nr. 9"

    Quelle: https://www.deutsche-digitale-…BJAEAJQFESG27H4DKVTMQMDFK


    1959:

    Adressbuch Gießen: Major a.D., Bismarckstr. 48


    1964:

    anscheinend erwähnt in der Kandidatenliste der CDU für die Stadtverordnetenversammlung Gießen

    Kommunalwahl 1964 in Gießen – Informationsplattform über Gießen


    Bundesarchiv (invenio):

    PERS 6/7243, Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht, Personalakte

    PERS 6/184952, Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht, Personalakte


    ========================


    Grüße

    Jörg

    Hallo,


    hier ein paar Bestätigungen aus offiziellen Unterlagen:


    RDA:

    Hauptmann (E) 01.07.34(127)

    Major (E) 01.10.39(21)

    Oberstleutnant 01.03.42(207)

    Oberst 01.07.44(2)


    12.10.1937:

    erwähnt als Hauptmann (E) und Adjutant beim Landwehrkommandeur Darmstadt


    xx.xx.xx:

    Kommandeur I./Infanterie-Regiment 404, 246. Infanterie-Division, Wehrkreis XII


    20.07.1942:

    Führerreserve OKH, Dienst regelt Wehrkreis XII


    15.09.1942:

    kommandiert zum Militärbefehlshaber Frankreich, Einweisung in die Geschäfte eines Feldkommandanten


    Quellen: NARA T78 R511-0510, T78 R908-804, T78 R923-1158, T77 R937-0041


    Grüße

    Jörg

    Hallo,


    Major Scholz konnte nun identifziert werden:


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    Konrad Willi Fritz Scholz

    *12.12.04 Breslau

    Eltern: Tischler Karl Wilhelm Gustav Scholz, ev., und Cäcilia Hermine geb. Nickisch, ev., wohnhaft in Breslau, An Brigittenthal 16

    [Gräberkartei: *Pronzendorf, Landkreis Steinau]


    06.10.1936:

    in Stellenbesetzung erwähnt als Oberleutnant und Adjutant II./Infanterie-Regiment 83, 28. Infanterie-Division (Stamm: Infanterie-Regiment 49); RDA: 01.04.34(16mm)


    01.03.1938:

    befördert zum Hauptmann mit RDA 01.03.38(153) im Infanterie-Regiment 88


    03.01.1939:

    In Stellenbesetzung erwähnt als Hauptmann und Chef 2./Infanterie-Regiment 88, 15. Infanterie-Division (Stamm: Infanterie-Regiment 51); RDA: 01.04.34(16mm)


    03.01.1939:

    in Offiziersliste aus dem Web erwähnt als Hauptmann und Chef 2./Infanterie-Regiment 88; RDA: Hauptmann 01.03.38, Oberstleutnant 01.07.42


    10.07.1942:

    gefallen in Oserki; Grab: an Straße Michailowka-Bolynkowka

    posthum: Oberstleutnant; EKM: 2./I.R.88


    11.07.1942:

    Aus einer Ia-Meldung des Infanterie-Regiment 770 geht hervor, dass er Kommandeur II./Infanterie-Regiment 770 war. Weiter heißt es dort: "Das vom II. Bataillon erfolgreich gegen mindestens 4fache feindliche Überlegenheit durchgeführte Nachgefecht ohne nennenswerte Unterstützung schwerer Waffen ist ein Beispiel der Härte und Kampfentschlossenheit, mit der die Infanterie ein weitgestecktes taktisches Ziel des Feindes bereits in der H.K.L. zunichte machten und verdient Würdigung durch Bekanntgabe an die Öffentlichkeit. Der Erfolg ist in erster Linie der fabelhaften Haltung des Bataillon-Kommandeurs, Major Scholz, zu verdanken."


    18.09.1942:

    Infanterie-Regiment 770 übersendet Planskizze aus der hervorgeht, dass der Stützpunkt Nr. 11/Saale in "Major Scholz" umbenannt wurde ("gefallener, besonders bewährter Soldat").


    Quellen: NARA T315 R2174-0161/0761, T78 R511-0181/0572, T77 R937-1207; Gräberkartei, Geburtsregister Breslau III Nr. 4784/1904

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    Viele Grüße

    Jörg

    Hallo,


    gesucht werden Angaben zu folgendem Reserveoffizier, der in der 377. Infanterie-Division tätig war:


    Deert Jacobs

    15.03.1943:

    in Stellenbesetzung des Kommandeur der Divisions-Nachschubtruppen 377 erwähnt als Leutnant d. R. und Führer 1. Kleine Kraftwagen-Kolonne;

    RDA: 01.04.41, 36 Jahre, Beruf: Abteilungsleiter D.A.F.

    [Quelle: NARA T312 R2121-00685]


    Beim Volksbund gibt es eine gleichnamige Person, *07.07.1906, Obersturmführer, vermisst seit Mai 1945 in Prag. Dazu auch im Bundesarchiv (invenio) Akten zu NSDAP & SS/SA (System zur Zeit im Wartungsmodus).


    Grüße

    Jörg

    Hallo Stephen,


    hier ein Bild der Kriegsgiederung des Grenadier-Ersatz Regiment 529, Stand Dezember 1943:


    In der oberen Zeile sind die Grenadier-Ersatz-Bataillone aufgeführt. In der unteren Zeile sieht man jeweils eine Nachrichten-, Panzerjäger- und Infanteriegeschützkompanie mit Standorten Hanau, Aschaffenburg bzw. Friedberg.


    Quelle: OKH, siehe Dateiname.


    Viele Grüße


    Jörg

    Hallo,


    hier die Ergänzungen aus der Gräberkartei (abgerufen bei ancestry):


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    1/1940: 10./Infanterie-Regiment 517, Todeszeit 18.40 Uhr


    2/1940: 10./Infanterie-Regiment 517, Todeszeit 18.40 Uhr


    3/1940: Nachname REUPKE [statt RAUPKE], 2. Schützen-Ersatz-Kompanie 74


    4/1940: 10./Infanterie-Regiment 517, Todeszeit 18.40 Uhr


    5/1940: 5./Infanterie-Regiment 61, Reserve-Lazarett Jülich [statt Linnich]


    8/1940: *Niephauserfeld, Kr. Moers, 4./Kradschützen-Bataillon 8; EKM: 8./R.S.R.9, Rückenmarkverletzung durch Verweundung


    9/1940: Fliegerhorstkompanie 19/XI Wittmundhafen; Todesursache: Unfall beim Unterricht über die Pistole verstorben, Durchschuß der linken Bauchleiste durch linken Lungenflügel und Rückenmark. Mitteilung des Kommandierenden Generals und Befehlshabers im Luftgau XI vom 17.09.40


    10/1940: Luftwaffen-Dienststelle 454/VI


    11/1940: 3./Flakabteilung (mot) II/241 [statt 242], Kradunfall


    12/1940: 3./Flakabteilung (mot) II/241 [statt 242], Unfall: Motorrad, Todeszeit 3.10. 0.15 Uhr


    13/1940: Truppendienststelle Luftwaffe 34569; EKM: Bau-Ersatz-Btl. 6, im Quartier zu Binsheim tot aufgefunden


    14/1940: Herbert Eduard, 4./Pionier-Bataillon z.b.V. 754, tödlich verunglückt im Grubendienst der Niederrheinischen Bergwerk A.G. Neukirchen


    16/1940: Stab Flak-Abteilung (mot) II/241 [statt 242]


    3/1941: EKM: 1./Art.Ers.Abt. 267


    4/1941: 2./Infanterie-Regiment 50; EKM: I.E.B. 191


    5/1941: Vorpostenboot 1207


    6/1941: Stabskompanie Festungs-Wachabteilung Marine-Kaserne bei Kiel-Wik


    8/1941: 2. Ergänzungs-Aufklärer-Gruppe Döberitz, Versuchsfliegerschule Peenemünde


    10/1941: 3./Pionier-Bataillon 227; EKM: 3./Pi.Kp. 227


    11/1941: *16.01.1901 Duisburg; Stab/Brückenbau-Ersatz-Batallion 2; EKM: 3./Br.Bau.Ers.Btl. 2


    12/1941: Unfall beim Aufspringen auf fahrenden Zug; EKM: 5./L.Sch.Btl.H.


    13/1941: Nachname VICKTOR [statt VIKTOR]


    1/1942: Transportbegleitkompanie der Kriegsmarinewerft Kiel, Dienstgrad: Martineartillerist


    2/1942: 2./Nachrichten-Abteilung 169; EKM: 2./N.169


    3/1942: 7./Infanterie-Regiment 53 (mot); EKM: 5./I.R. 66; Todesursache: Erfrierung des linken Fußes, Schultergelenkeiterung, Septis, Herz- und Kreislaufschwäche


    11/1942: Stabskompanie I./Panzer-Regiment 29; EKM: 2./Pz.Ers.Abt. 11; 06.05.42 leicht verwundet, A.G. rechter Oberschenkel, abgegeben an Heeresverbandplatz 215. Infanterie-Division, verstorben 09.07.42 12.00 Uhr Thorn


    13/1942: Technische Kompanie Flugzeugführerschule Grottkau; EKM: 2.Fl.Ausb.Regt. 82; Todesursache: 21.40 Uhr Bahnstrecke Alt-Grottkau in Höhe von Klein-Neudort, Unfall: ist von einem Zug überfahren


    2/1943: FPN 14381D, Heeres-Entlassungsstelle 6/VI (11./Infanterie-Regiment 412); EKM: 1./I.R. 412


    5/1943: Genesenen-Kompanie Jäger-Ersatz-Bataillon B. Arys, EKM: Radf.Schw. 196


    6/1943: 1./Schnelle Abteilung 188


    7/1943: 1./Schn. Div. Batl. 256


    8/1943: *Duisburg-Beeck, Schnelle Abteilung 306


    9/1943: *Danzig Sankt Albrecht; Stab/Schwere Flak-Abteilung 401; EKM: 2.Res.Flak.Abt. 322, gemeldet von Flakgruppe Duisburg, Flak-Regiment 64


    10/1943: 2./Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 306


    1/1944: 4. Staffel Ergänzungs Zerstörer Gruppe Braunschweig-Broitzen, EKM: 3./Flieger-Ausbildungs-Regiment 33


    3/1944: 3. Staffel Jagdgeschader 110, EKM: 6./Flieger-Ausbildungs-Regiment 52


    7/1944: Grenadier-Panzer-Jäger-Ersatz-Kompanie 517 München; EKM: Pz.Jg.Ers.Komp. 491


    8/1944: Kranken-Kraftwagen-Zug 302; EKM: San.Ers.Kp. 2


    9/1944: Schülerkompanie Flugzeugführer Schule A 123 Graz-Thalerhof; EKM: 9./Flieger-Regiment 42; Dienstgrad: Gefreiter, Flugschüler (aktiv); Todesursache: Zertrümmerung des Körpers, Flugzeugunfall. Grablage: Reihe 11, Nr. 211


    10/1944: 4 km südlich Holzkirchen bei München [2. Karte: 6 km östlich]; EKM: II./J.G.300 6. Staffel; Grab Nr. 46; Vater: Studienrat Haufs, Salzgitter, Rabenwinkel 4 bzw. Friedrich Haufs, Moers, Ernststr. 17


    12/1944: EKM: 1.l.Art.Ers.Abt. 31; gemeldet von der 4./Leichte Flak-Abteilung 884(o)


    13/1944: 4./Schwere-Flak-Abteilung 447; EKM: 2./Flak.Ers.Abt. 1; Obergefreiter d. R.; gemeldet von Flakgruppe Duisburg, Stab/Flak-Regiment 64


    14/1944: 2./Grenadier-Regiment 412; EKM: 15./I.R.412; Ehefrau Martha geb. Höfken, Moers, Arnulfstr. 49 [Sterberegister Moers vom 30.04.47: Buchhalter]


    15/1944: EKM: 5./Flak 24; Grablage: Evangelischer Friedhof Moers, 2. Erweiterung, Grab 770, gemeldet von 4./Leichte Flak-Abteilung 884(o)

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    Gruß

    Jörg