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    Genesenden-Marsch-Kompanie VI/227/35


    29.10.1944:

    Wird der 227. Infanterie-Division am 29.10. ab Windau im E-Transport nach Tuckum zugeführt. Eintreffen 30.10. früh, Abholung ist sicherzustellen


    Quelle: NARA T312 R635 (AOK16)


    Für Hinweise, Diskussion, Ergänzung etc. bitte hier : klick

    Hallo,


    gesucht werden Ergänzungen zu folgender Person, vor allem was die Zeit 1939 bis 1944 betrifft, vor Tätigkeit im Grenadier-Regiment 412 der 227. Infanterie-Division:


    =========================

    Dr. Ernst Ratz

    *17.10.1898 in Gießen

    Evangelisch
    Vater: Rudolf Ratz, Lehrer (mindestens 1911 bis 1939 in Gießen)

    Wehrbezirkskommando Mainz


    1924:

    Studienrat (Mathematik, Physik)


    01.02.1932:

    Eintritt in die NSDAP


    1932:

    Ortsgruppenleiter Nationalsozialistischer Lehrerbund


    1933:

    Oberstudiendirektor, Darmstadt


    1933 (?):

    Promotion zum Dr. phil., Gießen


    01.01.1934:

    als Oberstudiendirektor ernannt zum Leiter der "Rhein-Mainische Stätte für Erziehung" in Mainz


    Veröffentlichungen:

    Ratz, E. (1934). Rasse, Volk, Familie. In: Volk und Scholle, Band 12, S. 329-331.

    Ratz, E. (1935). "Deutsches Volk - deutsche Heimat", Volks- und Heimatkunde, deutsche Vor- und Frühgeschichte in der Schule. In: Volk und Scholle, Band 13, Heft 9, S. 272-275.


    1939:

    zum Direktor des "Rabanus-Maurus-Gymnasium" in Mainz ernannt


    01.02.1943:

    RDA Major d. R.


    06.02.1944:

    aus der Führer-Reserve AOK 18 mit der Führung des Grenadier-Regiment 412 beauftragt


    01.04.1944:

    RDA Oberstleutnant d. R.

    01.05.1944:

    Kommandeur des Grenadier-Regiment 412


    06/1944:

    Beurlaubung


    01.07.1944:

    Rückkehr aus Urlaub


    01.10.1944:

    RDA Oberst (vorzugsweise Beförderung)


    22.03.1945:

    Deutsches Kreuz in Gold als Oberst d. R. und Kommandeur des GR 412


    Quellen:

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    Nach dem Krieg: Autor der Regimentsgeschichte GR412 von 1972.


    Im Stadtarchiv Mainz liegt eine Personalakte als Oberstudiendirektor mit Nennung u.a. des Rabanus-Maurus-Gymnasium Mainz:

    https://www.deutsche-digitale-…ME4S2IR6CQMSZU7GVMO3YVRP4


    Dank & Gruß

    Jörg

    Hallo,


    gesucht werden Ergänzungen zu folgendem Offizier, der recht lange bei der 227. Infanterie-Division aus dem Wehrkreis VI tätig war:


    ==========================

    Ernst Ohler

    *04.12.1914

    Quelle: Bundesarchiv/Invenio

    05.12.1941:

    als Leutnant und Ordonnanz-Offizier beim I./Infanterie-Regiment 328 zum Gerichtsoffizier des I./IR 328 bestellt

    14.01.-20.02.1944:

    als Hauptmann d. R. und Chef der 1./Grenadier-Regiment 328 verwundetQuelle: NARA T312 R1692-00730


    22.03.1944:

    versetzt als Hauptmann d. R. vom Grenadier-Ersatz-Bataillon 412 in die Führer-Reserve OKH / Wehrkreis VIQuelle: NARA T78 R912-2595


    11.04.1944:

    Deutsches Kreuz in Gold als Hauptmann und Kommandeur des I./Grenadier-Regiment 328Quelle: https://www.tracesofwar.com/persons/12944/Ohler-Ernst.htm

    ==========================


    Dank & Gruß

    Jörg

    Hallo J.H.,


    der andere Eintrag passt zeitlich und örtlich nicht:


    Verlustliste vom 06.05.1915:

    Leutnant Alfred Traeger - Pfaffenberg, Kolberg - schwer verwundet


    Wobei die Ähnlichkeit Pfaffenberg <=> Pfaffendorf und Kolberg <=> Koblenz schon merkwürdig ist


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    hier Ergänzungen:


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    Alfred Hermann Jacob Traeger

    *09.09.1898

    Taufe am 10.10.1898 in Koblenz

    Vater: Konrad Ludwig Alfred Traeger, evangelisch, Major im Rheinischen Train-Batl. Nr. 8

    Mutter: Frieda Traeger geb. Schultze

    Wohnort der Eltern: Pfaffendorf

    3. Kind, speziell 2. Sohn

    Paten/Zeugen:

    Luise Wenzel aus Mönchen-Gladbach

    Anna Wiedemann aus Charlottenbrunn (?) in Schlesien

    Dr. Eugen Traeger aus Friedenau bei Berlin

    Quelle: Militärgemeinde Coblenz


    Heirat der Eltern am 12.08.1890 in Koblenz, Vater als Rittmeister im Rheinischen Train-Batl. Nr. 8, Wohnort: Ehrenbreitstein

    Verlustlisten 1. Weltkrieg:

    22.01.1916: Leutnant Alfred Traeger, Pfaffendorf, Koblenz, durch Unfall verletzt, Feldfliegertruppe


    Anschriften des Vaters in Berlin:

    1916: Oberstleutnant z.D., Friedenau, Brünnhildestr. 3

    1921: Oberstleutnant z.D., Friedenau, Brünnhildestr. 3

    1925: Oberstleutnant z.D., Friedenau, Brünnhildestr. 3

    1930: verw. Oberstleutnant, Friedenau, Brünnhildestr. 3

    1934: verw. Oberstleutnant Südende, Albrechstr. 60

    Anschriften der gesuchten Person in Berlin:
    1928: Oberleutnant a.D., Charlottenburg, Schlüterstr. 32

    1930: Luft- und Kraftfahrzeuge, Charlottenburg, Schlüterstr. 32

    1931: Luft- und Kraftfahrzeuge, Charlottenburg, Schlüterstr. 32

    1934: Oberleutnant a.D., Südende, Albrechstr. 60

    =========================


    Gruß

    Jörg

    Hallo Dieter,


    hier etwas zu Arthur Hennecke:


    Adressbücher:

    1940: Hauptmann der Schutzpolizei, Mannheim Elisabethstr. 5

    1956: Major der Schutzpolizei a.D., Mannheim, Zeilerstr. 56

    1965: Major der Schutzpolizei a.D., Mannheim, Zeilerstr. 56



    Zu der anderen Person kann ergänzt werden:


    Hans Gustav Hennecke

    *20.10.1913 in Burg bei Magdeburg

    +26.03.2006 in Ludwigshafen am Rhein

    Polizeioberrat a.D.

    Heirat am 09.04.1941 in Königgrätz mit Hildegard Katharina Margareta Martin

    (Quelle: Ancestry, Öffentliche Mitgliederfotos und gescannte Dokumente)


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    hier zu Emil Lateit:


    Adressbücher:

    1930: Polizeioberwachtmeister, Berlin-Charlottenburg, Horstweg 17 Erdgeschoss

    1941: Hauptmann der Schutzpolizei, Gelsenkirchen, Erlestr. 85


    Er wurde bekannt in Zusammenhang mit dem Reichstagsbrand 1933.


    Grüße

    Jörg

    Hallo.


    hier ein paar Details:


    Adressbuch Hildesheim:

    1955: Marquass, Karl, Pol.-Rat. a.D., Goebenstr. 4


    Adressbuch Bremen:

    1950: Rippke, Hermann, Dachdecker, Am großen Heck 19

    1951: Rippke, Hermann, Dachdecker, Am großen Heck

    1955: Rippke, Hermann, Pol.Oberinspektor, Am großen Heck 19


    Adressbuch Plauen:

    1940: Braun, Enno, Polizei-Büro-Assistent, Haselbrunner Str. 55


    Sterberegister Halle Nr. 3348 vom 07.07.1947:

    Polizei-Sekretär - Bäcker - Kurt Alfred Peuker

    Truppenteil: II/SS. Polizei-Regiment 14

    wohnhaft in Halle (Saale), Hordorferstr. 6d

    *04.08.1905 in Halle

    +25.01.1945 in Gonobitz (gefallen)

    Eltern: Paul Heinrich Max Peuker, Emilie Marie Peuker geb. Baumgarten

    Heirat am 01.01.1930 in Halle (geschieden).

    Anzeige der Abwicklungsstelle der deutschen Dienststelle vom 10.06.1947


    https://www.volksbund.de/graeb…a6ded325d57f2c4929cb328f0

    Alfred Peuker ruht auf der Kriegsgräberstätte in Celje. Endgrablage: Block D Reihe 10 Tafel 28


    Adressbuch Halle:

    1940: Peuker, Alfred, Pol.Büroassistent a.D., Elsa-Brändström-Str. 79

    (=>könnte der Vater oder sonstiger Verwandter gewesen sein)


    Adressbuch Hildesheim:

    1955: Koschik, Siegfried, Pol.Beamter, Karthäuserstr. 20



    Gruß

    Jörg

    Hallo JR und Thilo,


    danke für eure Hinweise. Habe ihn nun gefunden:


    Wilhelm Hans Albrecht Gustav von Hagen

    *02.12.1912 Belgard in Pommern

    † 06.03.1945 Marine-Festungs-Lazarett Gotenhafen, siehe https://www.volksbund.de/graeb…470f1f78adf62a1ce9658cf7d


    Im "Axis History Forum" ist der Lebenslauf sehr ausführlich dargestellt, mit einigen Dokumenten.


    Demnach war er

    ab 14.12.1942 kommandiert zum OKH/Amtsgruppe P 1 (2. Abteilung), voraussichtlich mindestens 4 Monate

    ab 01.01.1943 Amtsgruppe P 1 (1. Abteilung)

    ab xx.xx.1943 Gruppenleiter beim "stellv. Chef HPA / IIa (Stellenbesetzung der höheren Adjutanten und des HPA)"


    Dazu ergänzend ist beigefügt eine Karteikarte (T78 R917), die die Truppenverwendung später als im AHF datiert auf "mit Wirkung vom 24.01.1945 zum Kommandeur des Grenadier-Regiment 96 der 32. Infanterie-Division ernannt". Dies passt, da in er im Januar noch Bewertungen o.g. Art vornahm.


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    beim Studium von Karteikarten der Generalstabsoffiziere (NARA T78 R883 bis 895) fielen mir sehr direkte, auch negative Kommentare eines von Hagen auf, zumeist vom Oktober 1944. Anscheinend war er Major und zuständig für Adjutanten (habe dies nicht eindeutig ermitteln können). Er ließ sich aus über (vermeintliche oder tatsächliche) Etappenhengste, Oberlehrer, professorale "Typen" usw. Für Hintergründe und Biografisches wäre ich dankbar.


    Beigefügt ein Beispiel mit der Qualifizierung als Nieselpriem, was ich erst nachschlagen musste: "norddeutsch, ostmitteldeutsch:langweiliger oder mürrischer oder schlafmütziger oder einfältiger, nicht sehr unterhaltsamer Mensch" , (siehe https://de.wiktionary.org/wiki/Nieselpriem). Bezieht sich hier auf Oberstleutnant Walter von Gal (*18.03.1893), der von 8/1939 bis 4/1944 Adjutantenstellen inne hatte.


    Grüße

    Jörg

    Hallo,


    gesucht werden Ergänzungen zu einem Hauptmann Hiltrop, der bei der 227. Infanterie-Division aus dem Wehrkreis VI Dienst tat.


    Hier die wenigen, vorliegenden Daten:


    ==============================

    04.12.1941:

    EK 2 als Oberleutnant d. R., 13./Infanterie-Regiment 412


    27.08.1942:

    schwer verwundet als Hauptmann d. R. und Führer I./Infanterie-Regiment 412

    (der Btl.Kdr. Oberleutnant Dr. Alexander Jaenke fiel am 29.06.1942)


    Quellen:

    NARA T312 R854-0294

    germandocsinrussia.org, Bestand 500, Findbuch 12477, Akte 739

    ==============================


    Die Person war vermutlich verwandt mit dem Artilleristen und Generalstabsoffizier WALTER HILTROP (*19.10.1913 Breslau, +21.04.1945 Plochingen, NARA T78 R57-0714), dessen Leichnam interessanterweise am 28.03.1959 von Wittlingen (Kreis Münsingen) nach Krefeld-Bockum im WK VI überführt wurde. Krefeld war der Aufstellungsort der 227. Infanterie-Division. Dessen potenzieller Vater WERNER HILTROP war im 1. Weltkrieg Hauptmann im Feldartillerie-Regiment Nr. 6, wohnte mindestens 1903 bis 1943 in Breslau, wurde jedoch am 30.05.18xx in Dortmund geboren. Ein HELMUT(H) HILTROP (*26.04.1917 Breslau, vermisst 26.08.1944) war ebenfalls Artillerist und Generalstabsoffizier (NARA T78 R57-0714).


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    die o.g. Person war von März bis mindestens Ende November 1944 Kommandeur des Grenadier-Regiment 328 der 227. Infanterie-Division.


    Die Division hatte im Januar/Februar 1944 schwere Verluste erlitten, so dass sie mit Heeresgruppen-Befehl vom 21.04.44 umgegliedert wurde. Das I./GR 328 wurde aufgelöst, die Reste auf II./GR 328 verteilt und dieses dann dem GR 366 unterstellt (das III./GR 328 bestand bereits nicht mehr). Der Stab des GR 328 wurde als Führungsstab zum Kommandeur Küstenverteidigung Ost kommandiert. Der Stab sollte ab etwa 13.05.44 als Ausbildungs- und Führungsstab für die estnischen Grenzschutz-Regimenter 2 und 3 zur Division zurückkehren (Quelle: NARA T312 R1629-00262).


    Zu Oberst Refior findet sich in der Literatur recht viel betreffend seine letzte Verwendung in Berlin. Der englischsprachige Wikipedia-Artikel behandelt ebenfalls nur die Zeit 1945 (https://en.wikipedia.org/wiki/Hans_Refior).


    Bekannt sind u.a. zwei Fotos:

    - Foto von der Gefangennahme (General Weidling)

    - Foto vor dem brennenden Reichstag (

    https://www.gettyimages.de/det…nachrichtenfoto/541023199)


    Nachfolgend dokumentiere ich anhand von Quellen das mir vorliegende:


    ===============

    Hans Refior

    *29.10.1906

    Friedenstruppenteil: Infanterie-Regiment 12


    05.10.37:

    Beginn Kriegsakademie


    01.01.38:

    RDA Hauptmann (18)


    12.03.1938:

    Geburt des Sohnes Hans Jürgen, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_J%C3%BCrgen_Refior


    26.08.39:

    aufgeführt im Verzeichnis der Kriegsakademie-Offiziere

    Dienststellung: Operationsabteilung, Gruppe I, Sachbearbeiter


    01.09.38:

    aufgeführt in Liste der Kriegsakademie-Offiziere

    Uniform: Infanterie-Regiment 12

    Lehrgang: Ia

    Mobilisierungsstelle: 2. Adjutant


    01.12.39:

    zum Generalstab kommandiert


    20.04.40:

    versetzt zum Stab der 10. Infanterie-Division als Ib


    20.07.40:

    in den Generalstab versetzt


    25.10.40:

    versetzt zum Generalstab des L. Armeekorps als Ia


    01.04.41:

    RDA Major i.G. (19a)


    15.02.42:

    Beurteilung: Klar, bestimmt.


    25.02.42:

    versetzt in die Führer-Reserve (Dienst regelt GZ) (ab 20.03. Dienst regelt Wehrkreiskommando III)


    01.06.42:

    versetzt in den Generalstab der 137. Infanterie-Division als Ia


    01.01.43:

    RDA Oberstleutnant i.G. (154)

    xx.07.43:

    Berurteilung: Hervorstehendes Organisationstalent. Gediegener, ausgereifter Charakter von frischem, lebhaften Wesen. Sehr fleissig, gewissenhaft, beherrscht. Klarer taktischer Blick. Über Durchschnitt. Eignung: Armee Ia, Lehrer


    12.01.44:

    Sonder Führer-Reserve OKH Zossen


    15.01.44:

    Führer-Reserve OKH (Abteilung P1)


    19.01.44:

    zum 14. Regiments-Führer-Lehrgang namhaft gemacht


    19.01.44:

    Es ist beabsichtigt, R. mit der Führung des Grenadier-Regiment 528 zu beauftragen nach Teilnahme am o.g. Lehrgang. Stellungnahme durch Heeresgruppe Mitte erbeten.


    07.03.44:

    Mit dem 10.03.44 Ernennung zum Kommandeur des Grenadier-Regiment 328. Nachfolge von Oberstleutnant Kehrig.


    14.03.44:

    Nicht wirksam geworden. Mit Wirkung vom 10.03.44 Ernennung zum Kommandeur des Grenadier-Regiment 283. Nachfolgen von Oberst Andoy.


    22.03.44:

    Nicht wirksam geworden. Mit Wirkung vom 10.03.44 zum Kommandeur des Grenadier-Regiment 328 ernannt.


    01.10.44:

    RDA Oberst i.G. (27)


    24.10.44:

    wird zum 15.12.44 herausgelöst unter gleichzeitiger Versetzung in die Führer-Reserve OKH


    23.11.44:

    mit dem 01.12.44 in die Führer-Reserve OKH (III) versetzt


    03.01.45:

    Karteimittel, Wehrpaß und Kriegsstammrollenblatt an W.III übersandt


    15.01.45:

    aufgeführt in Liste "sämtlicher Generalstabsoffiziere"

    - Dienststellung: Führer-Reserve OKH

    - Eignung: Korpschef ?

    Quellen: NARA T78 R50-0207, T78 R57-0295, T78 R817-0028, T78 R819-0046, T78 R875-0479,T78 R908-0857, T78 R913-1151/1152


    Adressbücher:

    1940 Berlin, Hauptmann, Charlottenburg, Neue Kantstr. 16

    1961: Hamburg, Oberst i.G. a.D., Schliemannstr. 2

    1968: Hamburg, Oberst i.G. a.D., Schliemannstr. 2

    1974: Hamburg, Oberst i.G. a.D., Eggerskamp 1

    1980: Hamburg, Oberst i.G. a.D., Eggerskamp 1


    Im Bundesarchiv liegt eine Personalakte PERS 6/74294 (Standort: Freiburg).

    ===============


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    hier ein paar Daten:


    Guido Eckhard Otto Bismarck Netzbandt

    *14. Mai 1899, Neu-Ruppin

    Vater: Amtsrichter Wilhelm Netzbandt, wohnhaft zu Neu-Ruppin, Schinkelstr. 14, evangelisch

    Mutter: Elvira Netzbandt geborene Voigt, evangelisch

    Randvermerke:

    1. Heirat Berlin 4b Nr. 34/1928

    2. Heirat Berlin-Kreuzberg Nr. 2013/1942

    Quelle: Geburtsregister Neuruppin Nr. 180/1899


    Verlustliste 1. Weltkrieg 05.10.1918:

    Fähnrich Guido Netzbandt,14.5.99 Neuruppin, schwer verwundet


    Verlustliste 1. Weltkrieg 09.12.1918:

    Fähnrich Guido Netzbandt, Infanterie-Regiment 96, 9. Kompanie, 14.5.99 Neuruppin, vermißt


    Gruß

    Jörg

    Hallo Klaus,


    die beigefügte Karteikarte aus dem OKH könnte passen (Quelle: NARA T78 R911):


    Hülse

    Leutnant, Oberleutnant

    09.04.41: Heeres-Unteroffizier-Vorschule Frankenstein, Kriegsoffizier

    15.04.42: Heeres-Unteroffizier-Vorschule M????, Kriegsoffizier

    01.04.43: Führer-Reserve Wehrkreis VIII, Frontverwendung (?)


    Frankenstein gehörte zu Niederschlesien und der Wehrkreis VIII wäre auch der richtige. Bei der zweiten Schule kommt aus dem Forum gleich die bewährte "Lesehilfe".


    Grüße

    Jörg


    Hallo,


    gesucht werden Ergänzungen zu folgender Person


    Karl Teuchert

    *11.08.1895 in Herne


    1927:

    Adressbuch Gelsenkirchen: Karl Teuchert, Dr. Zahnarzt, Weststr. 35


    1939:

    Adressbuch Gelsenkirchen: Karl Teuchert, Dr. Zahnarzt, Hans-Schemm-Str. 35


    01.09.1939:

    erwähnt als Hauptmann d. R. und Kommandeur I./Infanterie-Regiment 328 der 227. Infanterie-Division


    18.05.1940:

    dito.


    24.01.1942

    erwähnt als Major d. R. und IIa im Stab der 227. Infanterie-Division

    (NARA T312 R808-494)


    29.08.1942:

    dito.


    05.12.1942:

    versetzt vom Stab 227. ID in die Führerreserve des Wehrkreises VI

    (NARA T78 R915-1328)


    16.02.1943:

    kommandiert zum Militärbefehlshaber Frankreich

    => nicht wirksam

    (NARA T78 R915-1328)


    18.12.1944:

    Gestorben, Ort nicht verzeichnet, Oberstleutnant

    Dr. Karl Teuchert ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kall-Steinfeld-Kloster Steinfeld.

    Endgrablage: Reihe 10 Kreuz 18 Grab 44

    https://www.volksbund.de/graeb…23f7125174b76bdaaf65186c0


    ================

    Gruß

    Jörg