Posts by Chicagoland

    Hallo,


    hier geht es weiter:


    03.02.1943:

    Anerkennungsschreiben des Divisionskommandeurs für "hervorragende Organisation, veranwortungsbewußten, rastlosen und unerschrockenen Einsatz"; siehe Anlage!


    01.05.1943:

    als bisheriger Qu2, Armeeoberkommando 18 versetzt zur Heeresgruppe Nord als Qu2


    15.05.1943:

    erwähnt als noch nicht eingetroffener 6. Generalstabsoffizier (=Qu2) im Stab der Heeresgruppe Nord;

    Tauglichkeit: k.v., Beruf: Landgerichtsdirektor


    15.06.1944:

    weiterhin erwähnt als 6. Generalstabsoffizier (=Qu2) im Stab der Heeresgruppe Nord


    Quellen: NARA T315 R1706-00286], T311 R105-0408/1112



    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    hier Ergänzungen:


    15.03.1942:

    Als Hauptmann im Infanterie-Regiment 366 vorgesehen für Sonderausbildung, um später in Generalstabs- oder Ordonanzoffiziersstellen bei höheren Stäben Verwendung zu finden. Kommandierung durch Sonderbefehl folgt.

    Ausbildungsplan:

    8 Wochen Divisions-Stab, davon 4 Wochen bei Ia, 3 Wochen bei Ib und 1 Woche bei Ic.

    8 Wochen Truppen-Kommando, hiervon 4 Wochen bei Infanterie bzw. Artillerie, 2 Wochen bei Pionieren und 2 Wochen bei Nachrichten-Abteilung.

    ...

    Ziel der Ausbildung ist, besonders befähigte und charakterlich wertvolle junge Offiziere so zu fördern, dass sie bei etwaiger Einberufung als Generalstabsanwärter schon gut gerüstet in die eigentliche Ausbildungszeit hineinkommen bzw. bei besonderer anderer Vwendung durch die neu erworbenen Kenntnisse sich schnell in ihre neues Aufgabengebiet hineinfinden. Je besser die Auswahl dieser Offiziere und je gründlicher ihre Vorbereitung, um so mehr Ehre werden sich an anderer Stelle für ihren Stammtruppenteil einlegen!

    Regiment pp., die viel Generalstabsoffiziere und höhere Adjutanten hervorgebracht haben, haben immer in der Armee eine besondere Hochachtung genossen!

    (unterzeichnet: von Scotti)

    [NARA T315 R1703-0315ff.]


    16.04-15.05.1942:

    als Hauptmann und stellv. O1 genannt als Kriegstagebuchführer der Führungsabteilung, 227. Infanterie-Division

    [NARA T315 R1703-494]


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    hier Ergänzungen:


    01.10.-05.11.1941:

    als Oberleutnant Kriegstagebuchführer der Führungsabteilung, 227. Infanterie-Division

    [NARA T315 R1702-00198[


    15.03.1942:

    Als Oberleutnant im Divisions-Stab vorgesehen für Sonderausbildung, um später in Generalstabs- oder Ordonanzoffiziersstellen bei höheren Stäben Verwendung zu finden. Kommandierung durch Sonderbefehl folgt.

    Ausbildungsplan:

    8 Wochen Divisions-Stab, davon 4 Wochen bei Ia, 3 Wochen bei Ib und 1 Woche bei Ic.

    8 Wochen Truppen-Kommando, hiervon 4 Wochen bei Infanterie bzw. Artillerie, 2 Wochen bei Pionieren und 2 Wochen bei Nachrichten-Abteilung.

    ...

    Ziel der Ausbildung ist, besonders befähigte und charakterlich wertvolle junge Offiziere so zu fördern, dass sie bei etwaiger Einberufung als Generalstabsanwärter schon gut gerüstet in die eigentliche Ausbildungszeit hineinkommen bzw. bei besonderer anderer Vwendung durch die neu erworbenen Kenntnisse sich schnell in ihre neues Aufgabengebiet hineinfinden. Je besser die Auswahl dieser Offiziere und je gründlicher ihre Vorbereitung, um so mehr Ehre werden sich an anderer Stelle für ihren Stammtruppenteil einlegen!

    Regiment pp., die viel Generalstabsoffiziere und höhere Adjutanten hervorgebracht haben, haben immer in der Armee eine besondere Hochachtung genossen!

    (unterzeichnet: von Scotti)

    [NARA T315 R1703-0315ff.]


    01.-15.04.1942:

    als Oberleutnant und O1 genannt als Kriegstagebuchführer der Führungsabteilung, 227. Infanterie-Division

    [NARA T315 R1703-494]


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    gesucht wird die Identität dieses Hauptmanns, der in der 227. Infanterie-Division war. Leider ist der Nachname recht unspezifisch:


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    Hauptmann Hübner


    30.11.1941:

    erwähnt als Chef der Schwere Kompanie, Radfahr-Abteilung 227

    [NARA T315 R1702-00888]


    03.12.1941:

    Eisernes Kreuz I. Klasse, Schwere Kompanie


    29.03.1942:

    erwähnt als Führer der Radfahr-Abteilung 227

    [NARA T315 R1703-0361]

    ==============================


    Gruß


    Jörg

    Hallo,


    gesucht wird die Identität dieses Rittmeisters, der für wenige Tage Führer der Radfahr-Abteilung 227 der 227. Infanterie-Division war:


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    Rittmeister d. R. Gradner


    21.02.1942:

    aus der Kavallerie-Ersatz-Abteilung 18 in die Führerreserve OKH versetzt und zur Radfahr-Abteilung 227 kommandiert

    [NARA T77 R950-0923]


    19.03.1942:

    Führung der Radfahr-Abteilung übernommen

    [NARA T315 R1703-0338]


    25.03.1942

    in der Führerreserve OKH, kommandiert zur Radfahr-Abteilung 227, wird kommandiert zur Aufklärungs-Abteilung 45

    [NARA T77 R950-1713]

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    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    gesucht wird die Identität dieses Majors, der für ca. 24 Stunden Führer der Radfahr-Abteilung 227 der 227. Infanterie-Division war:


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    18.03.1942:

    "Major Walcher, der der Abt. zugeteilt war, übernahm in den Abenstunden die Führung der Abt. und gab Befehle über die Art des Abrückens."

    [NARA T315 R1703-0337]


    19.03.1942:

    "Um 20.00 Uhr wurde Major Walcher auf Befehl der 269. Infanterie-Division abgelöst, an seine Stelle trat Rittmeister Gradner."

    [NARA T315 R1703-0338]


    25.03.1942

    in der Führerreserve OKH, kommandiert zur Radfahr-Abteilung 227, wird kommandiert zur Radfahr-Abteilung 233

    [NARA T77 R950-1713]

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    Es könnte sich um Hermann W., *06.10.1904, oder Helmut W., *09.04.1894, handeln.


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    hier noch Details zum Tod:


    29.10.1941, 12.30 Uhr:

    3 feindliche Bomber greifen Mga an und werfen, außer Beschuss mit Bordwaffen, mehrere Bomben. 1 Volltreffer schlägt im Hauptverbandsplatz der Division ein, der in Flammen aufgeht. Hierbei wurden getötet:

    Der Chefarzt, Oberstabsarzt Dr. Kuhlo,

    der Chirurge, Oberarzt Dr. Jägers,

    der Oberapotheker,

    8 Angehörige der Sanitäts-Kompanie 227,

    4 Lazarettinsassen,

    6 Schwerverwundete.

    Die gesamte san. Ausstattung verbrannte.


    Quelle: NARA T315 R1702-00295 (KTB Division)


    Gruß

    Jörg

    Hallo,


    hier weiteres zum Schicksal, das im Zusammenhang mit dem Verlust von P 5 (Posselok) steht. Zuerst die Beschreibung aus dem Kriegstagebuch des XXVI. Armeekorps (NARA T314 R761):


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    17.01.1943:

    Gegen 17.00 Uhr unterrichtet der Ia der 227.I.D. den Chef des Generalstabes von der Absicht, selbst an der Spitze von 120 Mann mit Schlitten und Munition nach P 5 zu ziehen und General Hühner bei der Befehlsausgabe zu helfen... Der Abmarsch des Ia ... wird auf 19.00 Uhr festgesetzt, da die Zusammenstellung und Bereitstellung der Begleit-Kompanie nicht eher beendet sein kann.


    Gegen 23.00 Uhr meldet die 227.I.D., dass der Ia noch nicht bei der Gruppe Hühner in P 5 eingetroffen sei. Da die Gruppe bisher auf dem Funkwege aus Geheimhaltungsgründen von 227.I.D. nur Vorbefehle erhalten hat, setzt die Div. nunmehr einen kurzen, jedoch alles Wesentliche über die Gesamträumung enthaltenden Funkspruch ab.


    18.01.1943: (bedeckt, vormittags leichte Schneefälle, -11 bis -15 Grad)

    Bei 227.I.D. haben sich die Feindpanzer an Ost- und Südwestseite von P 5 dicht an die eigene HKL herangeschoben, hinter ihnen werden Bereitstellungen starker Infanterie-Kräfte erkannt. Gegen Südflanke G.R. 412 und Röhrenleitung hält Feinddruck an. Seit 23.00 Uhr planmässiges Absetzen der Gruppe Lamey in vorübergehende neue HKL von P 2 über Schneise nach Nordkanal.


    Um 01.20 Uhr erreicht der 1. Generalstabsoffizier an der Spitze von 120 Mann nach fünfstündigem Marsch durch das Moor P 5 und überbrachte dem Kommandeur 61.I.D. den Räumungsbefehl. Zeit des Durchbruchs der Gruppe Hühner noch nicht zu übersehen.


    Um 10.30 Ur orientiert der Kd. General den Chef des Generalstabes fernmündlich von Ssinjawino-Höhe aus, dass das Zurückgehen der Gruppe Hühner unter Einwirkung feindlichen Art.-Feuers in sehr aufgelöster Form erfolgt. Es wird klar, dass die gesamte Gruppe Hühner im Zurückgehen ist und dass die Räumung also in einem Zuge durch General Hühner durchgeführt wird. Es ist fraglich, ob P 5 noch befehlsgemäß gehalten wird. Auch die 227.I.D. hat über Einzelheiten des Zurückgehens noch keine Klarheit.


    12.20 Uhr:

    Es muss damit gerechnet werden, dass P 5 verloren gegangen ist.


    Um 13.45 Uhr ergeht Auftrag an die SS-Pol.Div., zum Ansatz von Aufklärung in Richtung P 5, um festzustellen, ob P 5 in eigener Hand oder feindbesetzt ist. Der Entschluss zu diesem Erkundungsauftrag wurde gefasst, weil die Besatzung eines nach P 5 gefahrenen Panzer VI meldete, dass sie an Strasse Ssinjawino, P 5 eine SS-Besetzung mit Front nach Osten vorfand, die bis auf etwa 1/2 km an P 5 heranreicht und dann in südwestl. Richtung entlang der dort verlaufenden Eisenbahnstrecke umbog.


    20.50 Uhr lässt sich der O.B. der Heeresgruppe Nord durch den Kd. General über die Lage orientieren. Einen erneuten Angriff mit dem Ziel der Wiedergewinnung von P 5 hält der Kd. General nicht für ratsam, da der Angriff starke Kräfte erfordern würde und ein vorspringender Bogen der HKL um P 5 ständig Gefahr laufen würde, durch Angriffe von Ost und Nordwest abgeschnitten zu werden.

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    Folgende weitere Verluste des 18.01. stehen damit wohl im Zusammenhang:

    - Oberleutnant d. R. Johannes Buchloh, Führer 4./G.R. 412, gefallen

    - Oberleutnant Heinz Günther, Adjutant G.R. 412, leicht verwundet [1]

    - Leutnant d. R. Steffens, Ord.Offizier G.R. 412, vermisst

    - Stabsarzt d. R. Dr. Max Lindemann, Zugführer San.-Kp. 227, vermisst

    - Unterarzt Dr. Weiss, Hilfsarzt San.-Kp. 227, vermisst

    - Stabsveterinär Dr. Gerhart Wolff, Regimentsveterinär G.R. 412, vermisst [2]

    - Oberzahlmeister Frede, Btl.Zahlmeister I./G.R. 412, vermisst

    - Assistenzarzt Dr. Theodor Burtscher, Btl.Arzt I./G.R. 412, gefallen


    [1] Oberleutnant Heinz Günther (227. Infanterie-Division)

    [2] Stabsveterinär Dr. Gerhart Wolff (227. Infanterie-Division)


    Gruß

    Jörg