Posts by Viktor7

    Hallo Thomas,


    alle Genannten (ich hatte Dr. Bert Pampel aus Dresden (http://www.stsg.de) vergessen) sind leicht über Kontaktdaten derer Einrichtungen erreichbar. Auf diesem Weg hatte ich auch mit den Herren kommuniziert. Inwiefern sie an einem Meinungsaustausch oder desgleichen interessiert sind, vermag ich nicht zu urteilen. Obwohl alle absolute Kenner des Themas KGF-Wesen der Wehrmacht sind, sind sie im einzelnen regional eingebunden.

    Ein Versuch den Kontakt aufzunehmen ist es immer Wert.

    Hallo Thomas,


    ich weiß das aus den persönlichen Kontakten und Gesprächen, aber einsehen kann man das noch nicht. Ich weiß auch nicht, ob es beabsichtigt ist, diese Information zu veröffentlichen. Im Moment scheinen diese Datenbanken eine wichtige Arbeitsgrundlage zu sein.

    kann mir jemand etwas zur Organisation (Größe, Bewachung, Unterbringung, Unterstellungen, Nummernsystematik usw.) der Kgf. Stalag Arbeitskommandos mitteilen? Gibt es Literatur dazu?

    Hallo Alex,


    die gestellte Frage kannst du nur als Bestandteil des Kriegsgefangenenwesen der Wehrmacht betrachten. Ich kann dir im Moment die Zahlreichen Publikationen von Reinhard Otto, Rolf Keller, Jena Nagel und Paul Kannmann empfehlen. Sie haben nicht nur viel erforscht und zu Papier gebracht, als auch die Datenbanken über die ArKo zusammengestellt. Interessant in dieser Hinsicht ist bereits die Selektion (so blöd das auch klingt, das war es auch) nach den Berufen und Einsatzmöglichkeiten in den Dulag und Stalags in der Sowjetunion. Soweit ich informiert bin, sind sie gerade dabei die Zusammenhänge und System evident darzustellen.


    Natürlich gibt es zahlreiche Heimatforscher und Hobbyhistoriker, die sich mit der Problematik befassen. Es laufen zahlreiche Projekte über die Wege und Schicksale der KGF in den Stalags und in ArKos. Eine große Rolle spielt dabei die Einbeziehung der Datenbank der OBD Memorial. Da werden konkrete Zusammenhänge von Einsatzbereich, Berufserfahrung von KGF und Zusammensetzung der ArKos untersucht.


    Ich denke, es läßt sich alles nur mit einem konkreten Bezug betrachten. Ob es eine ordnende Systematik oder Norm gegeben hat, weiß ich im Moment nicht.

    Hallo Dmitry,


    aus verschiedenen Gründen komme ich jetzt erst dazu, meinen Dank, Verwunderung und Begeisterung zum Ausdruck zu bringen. Das passt alles 1:1 zusammen!


    Nun möchte ich abschliessend die dem Nachlass entnommenen Bilder der Freunde und Kameraden des Verstorbenen zu zeigen. Ich kenne deren Namen, Lebenswege und Schicksale nicht, aber vlt. erkennt irgendwann mal irgendwer einen seiner Vorfahren...

    Hallo Markus,


    schau mal hier nach, besser kann ich auch nicht formulieren:


    "Die wichtigste Aufgabe der WASt war die Ausstellung von Kriegssterbefallanzeigen bzw. die Übergabe einer Urkunde an die Angehörigen von Soldaten des Heeres, der Marine und der Luftwaffe. Sie war Voraussetzung für die "juristischen Konsequenzen des Todes" (Overmans, Verluste, S. 26), d.h. für Erbschaften, Witwenrente und Wiederverheiratung. In der Personenstandsverordnung der Wehrmacht war festgelegt, dass der Tod eines Soldaten nur durch die WASt beim Standesamt des letzten Wohnorts angezeigt werden durfte. "

    https://www.archivportal-d.de/…VU&offset=20&hitNumber=24


    Deswegen ging die Meldung (das Original) an die DD WASt und die Abschrift an die Angehörige/Standesamt

    Wie war das übliche Verfahren?

    Hallo Markus,


    es gibt mit Sicherheit irgendwo eine Vorschrift samt dazu gehörigen Durchführungsbestimmung, damit kann ich aber nicht helfen. So weit ich weiß, ging das Original der Sterbemitteilung an das zuständige Referat der DD WASt. Eine Abschrift wurde an das Standesamt/Verwaltung der letzten Wohngemeinde des Gefallenen geschickt, zwecks Ausstellung der Sterbeurkunde und der Bescheinigungen für die Beantragung der Hinterbliebenenversorgung und für die Regelung der Nachlassangelegenheiten.

    Hallo Jork,


    Mangels an Zeit empfehle ich dir zunächst mit Netz-Übersetzer sich die Information des dortigen Heimatforscher anzusehen.


    https://kandalaksha.org/intere…agerya-v-kandalakshe.html


    Sollte es Unklarheiten, oder Bedarf an sonstigen Informationen geben, einfach nachfragen. Es ist auch eine Seltenheit, dass es auf das Schicksal der Zivilisten eingegangen wird!


    Wenn du кандалакша лагерь военнопленных als Suchbegriff eingibst, findest du auch einige Bilder...

    Grüße, danke!!! P. S. Ich verstehe, dass ich nervig sein kann

    Moin,


    es ist perfekt formuliert! Entweder ist Jürgen der Klon von Markhold oder dieselbe Person. Ich helfe gern und uneigennützig, hab aber in meinen 42 Jahren Tätigkeit als Lehrer und Archivar hab zu genüge Leute kennengelernt, die nach dem Prinzip leben "seine Leute muss man haben", oder es gibt im Russischen einen Spruch "auf dem fremden Buckel ins Paradies reiten".


    Sollen wir jetzt im Kollektiv jemanden eine Jahresarbeit anfertigen oder Diplom schreiben? Werden hier die Fachkompetenz und Möglichkeiten des FdW nicht einfach nur mißbraucht?

    Hallo Martin,


    es handelt sich um einen Kompass für die Artillerie-Offiziere der RKKA aus den späten 30-er Jahre. AU bedeutet Artillerie-Verwaltung. Wenn du in der Suchmaske компас мастерские ау ркка eingibst, bekommst eine Menge Fundstellen, inkl. Youtube-Filmchen.