Posts by Viktor7

    Samostotschje früher

    und heute (2011) Samastotschtscha

    Hallo Friederike,


    ich möchte keine unnütze Diskussion anfangen, nur das mit "früher und heute" ist so eine Sache. Ich hatte Kommilitonen aus Weißrussland, damals wie heute verwenden sie für ihre Orte ausschliesslich russische Bezeichnungen, wie übrigens einst oder damals auch die Wehrmacht. Vor Ort kommt keiner auf die Idee "Замасточча" zu sagen.

    Hallo Matthias,


    so was ist mir zwar noch nie passiert, aber wer weiß schon, welche Engel und wer auch immer im Hintergrund werkeln...


    Versuch einmal in deinem Browser Замосточье einzugeben. Solltest du auf irgendein russischen Site geleitet werden, findest du 3-4 Orte rings um Minsk angezeigt. Wenn du dann auf Maps oder "карты" drückst, bekommst du dann die Kartenansicht.

    Was für ein hanebüchener Unsinn ist das denn bitteschön

    hallo Thomas,


    ich glaube mich noch nie zu irgendwelchen Urteilen über die Qualität der Äußerungen der Mitstreiter hinreißen lassen. Ich weiß nicht wie alt du bist und welche Beziehung du zu Artillerie hast, aber wenn du einmal in die Verlegenheit kommen solltest, einen Geschütz zu bedienen, dann ist der Zustand des Laufs das letzte, was es am Schuss hindern sollte. Ob die eingegebene Schießparameter dabei zum Ziel führen würden, sei dahin gestellt. Bei diesem Geraät ist eine Abweichung von 50 m überhaupt kein Grund zum Trauer - dafür gibt es eine Korrektur. Natürlich waren meine Geschütze immer blank geputzt, was nicht an der Tatsache ändert, dass ein total verdrecktes und verrostetes Rohr zum Abfeuern der Geschosse stets in der Lage ist!


    Wie du siehst, ich bleibe mir treu und erspare mir jeglichen Kommentar über Art und Weise deiner Beteiligung an der Diskussion...

    Ich bin mal gespannt ob sie den alten Mann der sicher eine "sehr grosse Gefahr für die Menscheit war" verknacken wegen Verstoss gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.


    und selbst wenn, mit 84 da wird sich sicher ein gesundheitlicher Grund finden lassen damit der Herr nicht haftfähig ist :-)


    Die Nummer ist doch ein Schildbürgerstreich eines gelangweilten Staatsanwaltes

    Hallo Sascha,


    einen angerosteten Panzerrohr brauche ich nicht einmal zu entrosten, nach 3-4 Schuss ist es wieder blitzeblank! Anschliessend ein paarmal mit Kolben durchgeschoben und geölt - wird wie neu aussehen.


    Soll man den Fall tatsächlich so verharmlosen und der Lächerlichkeit überlassen? Ich glaube nicht! Wenn ich deinem Link folge, lese ich folgendes:"Was sie dann aber auf dem Grundstück und im Keller fanden, überraschte sie: zahlreiche NS-Devotionalien, Maschinengewehre, einen Mörser, Torpedo, eine Flak vom Kaliber 8,8 Zentimeter, mehr als 1000 Schuss Munition – und den Panzer vom Typ Panther, sandfarben." Das ist doch schon eine ganz andere Nummer für einen "gelangweilten Staatsanwalt", oder? Wo kämen wir denn hin, wenn jeder im Keller seiner Behausung einsatzfähige MGs, PAKs und Panzer horten würde? Wozu, us welchem Grund und für welchen Zweck hat man das Gesetz verabschiedet?

    Wie schon zuvor angemerkt, besteht dann kein Schutz als Soldatengrab.

    Hallo Markus,


    das wird in diesem Fall eher untergeordnete Rolle spielen. In der Regel schloss man mit dem Träger des Friedhofs einen langfristigen Vertrag, zuweilen über 100 Jahre und inkl. Pflege zu einem Festpreis ab. Damit fielen auch sämtliche in dem Erbbegräbnis nachträglich Bestatteten ein. Die Verträge sind meistens in den Kommunalarchiven zu finden. Vermutlich bekommst du in diese Akten eher eine Einsicht, als personenbezogen. Das würde aber die Bereitschaft die Akten vor Ort zu sichten voraussetzen. Ich hatte vor vielen Jahren in einem Archiv in New York um eine Auskunft gebeten, darauf wurden mir kommentarlos die Öffnungszeiten und die Kostensatzung zugeschickt... Man muss halt mit allem rechnen.

    Hallo Markus,


    laut Gräberkarte ist der Gesuchte in Linz gefallen, wurde dann nach Dresden überführt und im Erbbegräbnis bestattet. Somit ist es eine zivile Grabstelle und unterliegt nicht den Bestimmungen über die Kriegsgräber, sprich nach dem Ablauf der Ruhezeit kann das Grab eingeebnet werden, sofern die Angehörigen nicht eine Verlängerung veranlassen.


    Jeder Friedhof führt Gräberbücher, wo alle Bestattungen, Umbettungen und Auflösungen dokumentiert sind. Eigentlich ist es eine leichte und schnell zu erledigende Angelegenheit für jeden Friedhofsmitarbeiter. Es dürfte auch keinen Grund geben, diese gewünschte Information vorzuenthalten. Ich könnte mir vorstellen, dass es einen Zusammenhang mit dem Bombenangriff vom Februar 1945 geben kann, oder dass es keine Angehörige mehr gab, und ´die Grabstelle aufgelöst, oder neu belegt wurde.


    Eine Nachfrage beim Stadtarchiv wäre ratsam, aber bitte beachten, dass das Stadtarchiv Dresden größer, als manch eines Staats- oder Landesarchiv ist.

    Meiner Meinung nach waren Kriegerfriedhöfe nur für Soldaten - bzw. "kämpfende Einheiten" bestimmt und Ehrenfriedhöfe auch für "nicht kämpfende Einheiten".

    Hallo Martin,


    solche Verfügungen wurden meistens als Belehrung regelmäßig wiederholt, bzw. zur Kenntnis genommen . Es wäre interessant zu wissen, aus welcher Zeit diese abgebildeten stammen. Der Begriff "Krieger-" passt in die Zeit vor dem II.WK.


    Gegen deiner Unterteilung auf "kämpfende Einheiten" und "nicht kämpfende Einheiten".spricht aus meiner Sicht die Tatsache, dass hier und dort die Gefallenen und verstorbenen Verwundeten gleichermaßen begraben wurden. Auch die auf den Ehrenfriedhöfen liegenden Verstorbenen gehörten bis zu ihrer Verwundung der kämpfenden Truppe.


    Da ich mich nicht entsinnen kann irgendwo "im Reichsgebiet" dem "Heldenfriedhof" begegnet zu sein, spricht aus meiner Sicht alles dafür, dass dieser Begriff nur direkt bei der kämpfenden Truppe zur Stärkung der Kampfmoral verwendet wurde.

    Vielleicht Heldenfriedhof - Gefallene

    Ehrenfriedhof - Verstorbene

    Hallo Björn,


    die Verstorbenen, allesamt Verwundeten, im Kriegslazarett in Mariupol (Ukraine) wurden auf dem Heldenfriedhof begraben; die im gleichen Lazarett Verstorbenen konnten aber auch auf dem Lazarettfriedhof ihre Ruhe gefunden haben. Grundlage dafür ist mir nicht bekannt.


    Die Verstorbenen in den Lazaretten in Köthen wurden allesamt auf dem Ehrenfriedhof begraben, der schon in Projekt als solcher angelegt wurde. Auch die 1945 gefallenen fanden dort ihre letzte Ruhe.


    Ich würde spontan jegliche Eigenmächtigkeit ausschliessen. Es muss irgendeine Durchführungsbestimmung gegeben haben, die die Sache im Grundsatz regelte.

    Hallo Björn,


    ich kann auch nur meine Erfahrungen niederschreiben. In jedem größeren Ort in Ukraine gab es fast in jeder Schule einen Lazarett o.Ä. Ein Teil der Verstorbenen wurde dabei auf dem Heldenfriedhof bestattet, die anderen wiederum auf den kleineren Friedhöfen direkt an den Lazaretten. Bis jetzt las ich die Bezeichnung Heldenfriedhof nur für den einen. Dieser unterschied sich vom Rest durch die Existenz von einem Monument mit dem EK. Ob das der Unterscheidungsmerkmal war?

    Gefühlsmäßiger Vergleich meiner Erfahrungen DD-WASt - BArch:

    BArch wesentlich schneller, DD-WASt bis zu 2 1/2 Jahre in einem Fall bei mir.

    Hallo Waltraud,


    da ausser Trägerschaft, bzw. Eigentümer sich nichts geändert hat, dürfte es in den Abläufen auch keine Unterschiede geben. Bei behördlichen Anfragen nehmen sich die beiden nichts, schnell und kostenfrei. Finde persönlich auch in Ordnung so. Privat hatte ich das Gefühl, dass WASt wesentlich penibler, wenn auch langsamer recherchierte. Aber das ist nur das Gefühl.