Posts by Viktor7

    Hallo,


    kann es daran liegen, dass du eine und die selbe Angelegenheit in mehreren Themen verteilt hast? Es ist bestimmt besser, alles was du über deinen Schwiegervater Otto Ostermeier suchst in einem Thema zu lassen.


    Hast du schon von DRK aus München die Auskunft über die KGF-Akte erhalten? Gibt es weitere Unterlagen darüber? Versuch mal alles was du hast zusammen zu tragen und hier übersichtlich zu bringen.

    Hallo Kordula,


    es sind in der Tat zwei Paar Schuhe. Wenn Du einen Benutzerantrag stellst, unterschreibst Du von den Benutzerordnung und Kostensatzung Kenntnis genommen und akzeptiert zu haben. Die meisten Benutzer unterschreiben den Antrag wie im Internet ohne es gelesen zu haben. Wie verteilen sich nun die Kosten?


    - die Benutzung des Archivs steht laut allen Archivgesetzen jedem, der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann zu. Für die Prüfung des Antrages und für die Erteilung der Genehmigung wird meistens einer Gebühr in Höhe von 5,- bis 10,-€ pro Tag, oder wöchentliche, bzw. monatliche Gebühr erhoben. Manche Archive bezeichnen dies auch als Benutzungsgebühr;

    - die Recherche in der Sache, Aushebung, Bereitstellung und Reponierung der Archivalien wird meistens nach Zeitaufwand berechnet. Üblich sind die Gebühren pro angefangene 1/2 Stunde je nach Qualifikation des zuständigen MA: 15,- bis 20,- € für die Tätigkeit eines MA im gehobenen Dienst;

    - will man von den benutzten Unterlagen Kopien haben, muss man diese beantragen. Je nach Archiv kann man die Kopien entweder selbst anfertigen, oder dem Archiv in Auftrag geben. Hast Du einen Reproauftrag abgegeben, dessen Erledigung mehr als eine 1/4 Std. beansprucht, verlangen Archive in der Regel 10,- bis 15,- € pro angefangene 15 Minuten.


    Bis auf die Kopienanfertigung ist die Gebührenerhebung eine Angelegenheit zwischen dem Benutzer und dem Archiv direkt. Hat ein Archiv für die Anfertigung der Kopien eine Firma unter Vertrag genommen, dürfen nach meine Auffassung dem Benutzer dadurch keine weitere Unkosten, ausser den Kopienkosten entstehen.


    Unter bestimmten Voraussetzungen können Archive von der Gebührenerhebung gänzlich Abstand nehmen, z.B. Wiss. oder Forschungszwecke (Bestätigung der Forschungseinrichtung erforderlich), Projekte im Interesse der Allgemeinheit (Ortschronik etc.) oder gar eine soziale Notlage sind die häufigsten Gründe dafür.


    Alle Kosten werden per Satzung durch Stadtrat, Kreistag, Landtag usw. beschlossen und sind für die MA der Archive bindend.


    Ich hoffe, ich habe jetzt nicht völlig an der Sache vorbei geredet...

    Deine Einlassung hinsichtlich der Geldmacherei stimmt mich auch traurig

    Hallo Det,


    es ist für mich nachvollziehbar, mit welcher Selbstverständlichkeit jede Handwerkerleistung oder Baugenehmigung bezahlt wird, und aus welchem Grund soll die Arbeit der Archive nicht honoriert werden? Würde man die Auslagen auf Kopienkosten umlegen, würde eine Kopie schnell über 100,- € kosten... Mit Geldmacherei hat es nichts zu tun, zumal die Kostenhöhe nicht die Archive, sondern die Volksvertreter festlegen.

    Ich darf keine Photos machen - und das will mir nicht "in die Birne".

    Hallo Kordula,


    das Archivgut ist das Eigentum der Archive. Dessen Tätigkeit wird durch die Kostensatzungen geregelt. Hat ein Benutzer durch sein Begehren einen Anlass zur Verwaltungstätigkeit im Archiv gegeben, müssen Gebühren nach allen "Regeln der Kunst" erhoben werden. Recherchieren, ausheben, reponieren, erhalten, restaurieren + Miet-, Betriebs- und Lohnkosten - alles kostet Geld! Die Benutzer wollen mehrheitlich ihre persönliche, private Neugier oder geschäftliche Interessen befriedigen. Die dafür durch Archiv erbrachte Leistungen müssen zum geringen Anteil honoriert werden. Ist das ungerecht oder unverständlich?


    In den meisten Archiven wird privates fotografieren dem amtlichen kopieren gleichgesetzt. Kostet eine Kopie 50 Ct., dann kostet ein Klick mit der Kamera eben soviel. Ich habe schon Benutzer erlebt, die komplette Akten abfotografiert hatten, und diese dann zum Verkauf oder Tausch angeboten haben.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Du meinem schwachen Geist Aufklärung über diesen Halbsatz geben könntest.

    Hallo Ingo,


    es ist sicher etwas sarkastisch und übertrieben gesagt, gemeint ist aber, dass seit 30 Jahren man im hiesigen MDR nichts anderes zu sehen bekommt, als das an allem Schlechten seit "Christi Geburt" die DDR und deren Existenz Schuld sind. Alle diejenigen, die keine Perspektive im Westen hatten übernahmen die Positionen in den Verwaltungen, Hochschulen, Politik... und seit dem ist es aufdringlicher, penetranter und ideologisierter, als es je vorher war! Das merkwürdige dabei ist, dass je mehr man versucht die 40 Jahre madig zu machen, um so widerspenstiger und bissiger werden die Leute.


    Meine Frage war allerdings eine andere, nämlich was diese Publikation mit dem Thema "Konzentrationslager" zu tun hat.

    Hallo zusammen,


    hat vlt. jemand Zeit und Muße die bestehenden Verzeichnisse zu vergleichen und ggf. ergänzen? Ich habe zwei Quellen, die von Interesse sein könnten. Zum einen hab ich ein Verzeichnis der DDR-Archivverwaltung mit den Abkürzungen der NS-Zeit. Zum anderen hat Gennadij im russischen Forum Abkürzungen gestützt auf die NARA gepostet. Diese sind auch sehr detailliert.


    http://www.maparchive.ru/index…html?ordering=11&letter=G

    Hallo Micha,


    ich stehe gerade auf dem Schlauch, was hat diese Publikation mit dem Thema zu tun, ausser, dass da "Auschwitz" vorkommt? Dass die DDR eigentlich die NS-Zeit primär erst möglich gemacht hat, hat die BStU ebenso massiv nachgewiesen, wie auch die Misshandlung der Kinder in den Einrichtungen der katholischen Kirche in der BRD... Auch, dass in Osten alle nur geknickt herumliefen und hatten nichts zu lachen und nichts zu essen gehabt.


    Mal im Ernst, glaubst du wirklich, dass ein Neuanfang ohne Einbeziehung der ehem. NSDAP-Mitglieder oder WH-Angehörigen möglich wäre? Für mich sind derart "Autoren" alles Konjunktur-Ritter, denen auf dem Karriere-Leiter keine moralische Grenzen gesetzt sind, die auf den Volksfesten ihre "Werke" kostenlos verteilen, da diese sonst niemand kaufen würde!

    bei der WASt sollen die Wartezeiten sehr lang sein, wie ist es beim DRK?

    Hallo Andreas,


    bei mir hat es in München ca. 6 Wochen gedauert. Die Kollegen dort stellen auch Infos über die in den Akten erwähnten Lager. Von Vorteil ist ebenso, dass es dort Mitarbeiterinnen mit russischen Wurzeln gibt, die die Lesefehler minimieren.

    Dass die WASt jetzt de facto eine Bundesarchiv-Abteilung ist, habe ich als bekannt vorausgesetzt. Sowohl bei DRK, als auch bei BA (WASt) kannst du alles problemlos online beantragen.

    so war z. B. das 7. rum. Armeekorps, unterstützt durch sowj. Panzer, mit ca. 18.000 Soldaten gegen Budapest eingesetzt.

    Hallo Karl,


    es sind völlig verschiedene Sachverhalte. Wenn ein Land aus welchen Gründen auch immer ihre Pläne und Orientierung ändern und dem entsprechend ihre Truppen einsetzen, hat es nichts mit "Überlaufen" zu tun.

    Mir sind solche Fälle mit Rumänen, Polen und Ungarn, z. B. beim Angriff auf Budapest aus der Literatur bekannt.

    Hallo Karl,


    mein Vater war beim Angriff auf Budapest als sowj. Soldat dabei, hatte aber so etwas nie erwähnt, konnte sein, dass in seinem Abschnitt sowas nicht gegeben hat. Soweit mir bekannt ist, machten die Russen bei der Behandlung der Rumänen und der Ungarn kein Unterschied zu den Deutschen.


    Ich kannte persönlich auch einen 2 Männer, der 12. SS-Division "Hitlerjugend", die ebenso dort waren und über fanatische Einstellung der Ungarn berichteten, mehr aber auch nicht. Gezielt danach fragen kann ich die allerdings auch nicht mehr...