Posts by BRBG

    Guten Abend an alle Interessierten,
    ich habe Band 1 Kannapin eingesehen und festgestellt, dass für die Feldpostnummer nur 2 Einträge existieren: Mobilmachung bis 1.1.1940 4. BATT. Flak Abt 19
    2.1.1940 bis 27.4.1940 4. BATT. Flak Reg 19
    Zu diesem Zeitpunkt war er wo anders.
    Für die sonstigen späteren Vergabezeiträume gibt es keine Angaben.
    Ich muss seinen Weg also noch irgendwie anders genauer nachvollziehen.


    Gruß BRBG

    Guten Abend Huba,
    Vielen Dank für die Präzisierung.
    Ich werde morgen mal in die Staatsbibliothek gehen. Dort stehen die 3 Bände von Kannapin.
    Hauptsächlich fehlt mir der Schluss der Einheit. Er schreibt Ende 1944:" Wir könnten in der Mosel baden".
    Ich weiss allerdings, dass er bei Kriegsende von Osten bei Dönitz über die Elbe geschwommen ist, auf dem Weg nach NRW.
    Weiss ich genaueres, werde ich es mitteilen.
    Gruß BRBG

    Vielen Dank für die Antwort an natu02!
    Die Zuordnung zu einer "Kampf -Einheit mit Kanonen" wird richtig sein innerhalb der vermutlich 15. Lw Flak Div in der er bis zu einem Zeitpunkt im Stab für Nachschub tätig war. Jetzt auf dem Rückzug vom Kaukasus über Rumänien und Österreich dann Mosel?


    Eine andere Quelle, die sich auf Kannapin bezieht, kennt noch Zwischentermine, die vielleicht denVerlauf örtlich eingrenzen könnten:
    1. Mobilisierung bis 1.1.1940 (da war er noch nicht da)
    2.2.1-27.4.40
    3. 28.4-14.9.40
    4.15.9.40-31.1.41
    5. 12.7.41-26.1.42
    6.27.1-14.7.42
    7. 15.7.-24.1.43
    8. 25.1.-31.7.43
    9. 1.8.43-23.3.44
    10.24.3.-6.11.44
    11.7.11-Kriegsende
    Meines Erachtens ist er Ende 1941 zu der Einheit gestossen.
    Vielleicht gibt es eine Quelle, die ich nicht kenne oder keinen Zugriff drauf habe, die die Lücken schliessen kann.
    Mit Dank
    BRBG

    Hallo und guten Abend,
    die weitere Auswertung der Briefe meines Onkels sagen zwischen den Zeilen den Weg seiner Flak-Einheiten von Bremen-dann vermutlich Ploesti (Rumänien) Neuaufstellung- Kaukasus zurück Karparthen und Mosel-Gebiet.
    12.1943 gibt es Brief mit L 00873 (Naschub Kp Lw 14/VI- axis history)
    Ab Beginn 1944 eine Nr. L 13656 bis Ende 1944 ( bei axis nur eine Angabe bei anderen viele Zwischen Termine für diese Nummer ohne Angabe der Einheiten )
    Eine Zwischen -Verwendung (ein Brief mit einer unvollständigen,d.h. Nicht lesbaren Nr. L 359??3


    Für die letzte Nr. L 13656 ab 11.1945 ist die Ergänzung Wiesbaden, bis dahin Breslau


    Vielleicht kann man ja eine genauere Zuordnung finden.


    Die letzte Anfrage zu seinen Nr. ergab: Divisions Nachschubführer Lw Flak Div 15 und Transport Kolonne der Lw 22/VII?K(muss ich noch mal nachlesen)
    Gruß BRBG

    Vielen Dank Reinhard2509,
    Der Stempel befindet sich auf dem im Betreff angesprochen Briefumschlag von 1942 (genauer 26.11.1942 Stempel- geschriebener Brief vom 19.11.1942- also Abgang 7 Tage später)
    Es gibt also keine andere Zeit Angabe.
    Deine Angabe ist hilfreich, da ich jetzt vermutlich die genauere Einheit innerhalb der Div-Nachschub 15. Flak Div habe.
    Schöne Grüsse aus Bremen
    BRBG

    Hallo noch einmal,
    mein Onkel schreibt, dass seine Fpnr "zuletzt" 12 mal geändert wurde und seine im Absender auch nicht mehr stimmt.
    Nun habe ich auf dem Umschlag noch einen Stempel mit der Nummer L 26401 entdeckt.
    Beigeistert von der schnellen Beantwortung eben hänge ich diese Frage noch an.
    Gruß BRBG

    Vielen Dank,
    Ich bin zwar auch aus dem Verlauf seiner Schilderung (August 1942 Stalingrad Silo, Oktober Steppe und Blick Kaukasus.) auf 15 Div gekommen, aber nur geraten.
    Habe mich nach langer Zeit an Forum erinnert und bin froh, dass ich mit dieser Auskunft meine Familienforschung auf sicherer Basis weiterführen kann.
    Meine Tante hatte davor einen Verlobten (ebenfalls Lw Flak), der Nähe Saporoshe gefallen ist.Auch hier liegen viele Briefe vor. Ich werde mich noch einmal dann an euch wenden.
    Gruß BRBG

    Hallo und guten Tag,
    Ich bin beim Nachlass meiner Tante auf einen Brief meines Onkels gestossen mit der o.g. Feldpostnummer und der Ergänzung Lgp A Breslau.
    Aus dem Text eines anderen Briefes geht hervor, dass alle Briefe zu diesem Zeitpunkt über Breslau liefen.
    Meine Frage: zu welcher Einheit gehörte die Nummer. Bekannt: Lw Flak im Bereich Kaukasus.
    Mit Dank
    BRBG

    Guten Abend,


    die genaue Lage der 716. Inf. Div nach dem 6.6. findet sich täglich kartiert hier:



    http://memory.loc.gov/ammem/collections/maps/wwii/date.html


    Die 716. Inf. Div war vor dem 6.6.44 nie an einem anderen Ort als an der Invasionsküste eingesetzt, sie wurde 1941 gebildet und Sommer 1942 an die Normandieküste verlegt.


    Weg von dort nach nach Südfrankreich und zurück Richtung Südwestdeutschland/Oberrhein, dort vernichtet. Neuaufstellung April 1945.


    Mit Grüßen
    BRBG


    PS Noch ein Tip: Anklicken eines Buttons zwischen zom in und zoom out. Dann in Navigator view klicken. Dort erscheint ein verschiebbarer Rahmen entsprechend dem gewählten Zoom

    Hallo und Guten Abend,
    ich bin alle 26 Seiten durchgegangen um zu verhindern das mein folgender Hinweis nicht schon irgendwo steht.
    "Damals in Weser-Ems- Erinnerungen an den Arbeitsdienst im Bezirk XVII Weser Ems" von Lotte Goetze und Inge Mütze listet akribisch und sicher umfänglich alle Lager und Lagergruppen auf.
    Verlag Göttingen im Selbstverlag der Autoren 1978.
    Woher mein Interesse: Meine Mutter war in Lüchtenborg ?/170 und Lagerführerin in Bruchhausen-Vilsen 10/174 und ich sortiere Briefe für unsere Familienchronik.
    Bei Bedarf kann ich einiges abtippen, aber nur, wenn nicht schon wo anders die Listen bestehen.


    Gruß
    BRBG

    Ich ziehe meine Frage zurück, nachdem ich auf die Sudetenmedaille gestossen bin und der Eintrag die Abkürzung Sud. mit Bogen über dem u und nicht mit Ü-strichen. Allerdings war das Verleihungsdatum 1940 mit ein Aufhänger meiner Frage. Nun aber erledigt, gab es eben erst später.
    Gruß
    BRBG

    Guten Tag,
    im Soldbuch meines Vaters ist unter "Orden und Ehrenzeichen" am 2.3.40 ein Eintrag Süd-Medaile unter Erläuterungen die Zahl 15092 angegeben. Im Internet und im Forum findet sich kein Eintrag. Er war beim Einmarsch in der Tschechoslowaakei beteiligt. Wurde die Medaile umbenannt?
    Gruß
    BRBG

    Hallo Haddock,
    wo wir beim Tippen sind: Ich vermute Ostsee, evtl. Ostpreußen.
    Die Symbole, soweit erkennbar auch Vermutungen von links:
    Wappen von Brandenburg
    Wappen von Ostpreußen
    Rune mit Wert "I"
    nicht erkennbar
    Rune mit Wert"T"
    nicht ermittelt
    Rune mit Wert"Z"
    Rune mit Wert"P"
    Rune mit Wert"K?"
    Wappen von Preussen
    Rune mit Wert"TH"
    RAD Wappen Gau Ostpreussen
    Rune mit Wert"O"
    Wappen von Westfalen
    RAD Wappen Gau Pommern Ost?


    Den Sinn der Rune kann ich nicht erklären, vielleicht interne Wegweisung.
    Gruß
    BRBG

    Hallo,


    die Abkürzung ist nachzulesen, dass die Li bei der Artillerie eingesetzt ist, widerspricht m.E. nicht dem Stander mit einer Zuordnung z.B. zu einem AR. Beobachtungsabteilung des Artillerieregiments.


    Gruß
    BRBG

    Guten Abend,


    dass es sich um einen Regimentsstander handelt wurde bereits herausgearbeitet. Li ist nach einem Link unter Abkürzungen hier im Forum zu einer amerikanischen Seite die Abkürzung für Lichtmessbatterie.


    Diese dürfte bei einer Division oder einem Regiment angesiedelt sein, habe ich aber nicht überprüft.


    Gruß
    BRBG

    Vielen Dank für die Nachfrage,
    Antwort ist ja, zumindest teilweise. Warum habe ich mich noch nicht geäußert, vielleicht weil ich die umfangreiche Akte beruhigt in die Ecke stellen konnte, bis er im Rahmen unserer Familiengeschichte "dran" ist.


    Nach dem Tod meiner Mutter sind jetzt alle Unterlagen aufgetaucht- mein Großvater war ein penibler Mann.
    Im Rahmen der Renten- bzw. Pensionsansprüche waren exakte Ausküfte erforderlich.
    Obwohl in Losenrade an der Elbe geboren, war er als Pionier bei der 4. Kp, 1. Elsässisches PiBtl 15 in Straßburg. Es folgten eine Lehre als Maurer ein und Studium der Architektur, 1914-1918 im Krieg beim PiBtl. 3 und 406 in Belgien, Frankreich und Polen bis Ende 1915, dann wohl Materialversuchsanstalt Ehra-Lessien, Lüneburger Heide- Pionierkampfmittelerprobung. Er gründete ein eigenes Baugeschäft in Wittenberge, das in der Inflation kaputt ging. Anschließend Ausbilder beim Freiwilligen Arbeitsdienst, dann Reichsarbeitsdienst. Aus dem Zeugnis geht hervor, dass er Leiter der Abt. "Technik und Unterkunft" und Fahrzeugwesen m Arbeitsgau XVII war. Es war" deshalb nur zu selbstverständlich, dass der Reichsarbeitsführer auf ihn aufmerksam wurde und ihn zu sich nach Berlin berief". R.A.D. Leitung Berlin-Grunewald. Damit verliert sich leider die Spur der Tätigkeiten in Berlin.


    Die Internierungszeit hatte ich aus Erzählungen falsch in Erinnerung. Er wurde Ende Dezember 1946 entlassen, mit der Auflage, sich wöchentlich bei der örtlichen Polizei zu melden. Soweit so kurz.
    Mit freundlichen Grüßen
    BRBG

    Hallo und guten Abend,


    unter "Fliegerhemden" bezeichne ich die in dem Bildband den Fliegern zugeordneten khakibraunen Tropenhemden im Gegensatz zu den den Panzergrenadieren angezogenen sandfarbenen Baumwollhemden im italienischen Sahariana-Schnitt.


    Also kein fliegerspezifisches Hemd, sondern der Hinweis auf unterschiedliche Schnitte von Hemden gleichen Zwecks, die möglicherweise Rückschlüsse auf Zeit (wurde wann wo ausgegeben, an wen) und damit auf Einheiten o.ä. zulassen.


    Gruß
    BRBG

    Hallo,


    das ist wohl richtig, wenngleich ich das in fast 25 Jahren bei der BW nur in der Ausbildung erlebt habe- aber nicht alle Truppenteile im Gefecht. Auch bei meinem Vater im Soldbuch taucht die Pfeife nicht auf, obwohl bei der Artillerie u.a. als Geschützführer eingesetzt.


    Aber die Trillerpfeife ist zu sehen und wird dann auch wohl im Gefecht oder Kampf eingesetzt worden sein.


    Gute Nacht
    BRBG

    Guten Abend,


    aus meinen Unterlagen geht hervor, dass der Gesuchte unter dem letzten, den Verwandten, die den Suchantrag gestellt haben, bekannten Truppenteil eingestellt ist. In meinem Fall war das eine Postkarte vom März 1945. Mit Sicherheit war der letzte Truppenteil aber ein gemischter Verband. Von den Gesuchten der ganzen Seite ist nie einer in der Gräberliste aufgetaucht.


    Wenn allerdings in den Nachforschungen des DRK weitere Erkenntnisse vorliegen- in unserem Fall der letzte Aufenthalt und der vermutliche Einsatzort- sollte die Familie benachrichtigt sein.


    Also in der Einheit suchen, wo der Antragsteller den Vermißten eingestellt hat. Ohne Suchantrag m.E. auch keine VBL.


    Gruß
    BRBG