Posts by SanUO

    Guten Abend Fredy,


    Vielen dank für die Beschreibung bringt mir wieder einige graue Haare.8)

    es scheint so gewesen zu sein das doch wichtige Teile überlebt haben.

    Bei der Eurotank Raffinerie in Hamburg hat das meiste die Deutsch Industrie hergestellt aber bestimmte Komponente musste aus den USA eingeführt werden.

    Da muss ich mir den Bericht noch einmal durchlesen um dann nachzuhacken.


    Grüße

    Ralf

    Mahlzeit Thilo,


    die Raffinerie in Mossbierbaum bestand eigentlich aus zwei Raffinerien.

    Einmal die eine die zur Veredelung für Flugbenzin die Dürfte ein rein Deutsche Raffinerie sein und diese wurde von der Sowjetunion beantragt.

    Und der zweite Teil welcher eine Raffinerie aus Frankreich war.


    Grüße

    Ralf

    Guten Morgen,


    nachdem wir hier Freunde aus Frankreich haben hoffe ich auf Informationen.


    Eine der Haupt Säulen der Treibstoffversorgung war der Transport von Rumänischen und anfangs auch Sowjetischen Öl auf der Donau ins Reich.

    Derzeit liegt eben darauf einer meiner Schwerpunkte. Hier etwas zum Lesen: Russisch-deutsches Projekt zur Digitalisierung deutscher Dokumente in den Archiven der Russischen Föderation | Akte 190. Die Versorgung Deutschlands und Kontinentaleuropas mit Mineralölerzeugnissen (Erdöl) während des Krieges, ausgearbeitet im Institut der Weltwirtschaft an der Universität Kiel.

    Da die einzigen Raffinerien die mit Flussschiffen erreicht werden konnten in Wien lagen wurde das Öl hier Raffiniert.

    Die Kapazitäten reichten schon am Beginn nicht aus so das nach dem Frankreichfeldzug zuerst eine dann eine Zweite Raffinerie in Frankreich abgebaut wurde um dann im Raum Wien wieder aufgestellt zu werden.


    Die erst Raffinerie kam aus Pt. Jerome und hatte eine Kapazität von 250.000t Jährlich. Diese wurde in der Lobau aufgestellt und wurde mit 19. Juni 1941 in Betrieb genommen.

    Zu dieser Raffinerie suche ich möglichst viele unterlagen. Vorbesitzer, ursprüngliche Kapazität, wann wurde mit dem Abbau begonnen, Abmessungen des Refraktionsturmes u.s.w.?


    Die zweite Raffinerie kam ebenfalls aus Frankreich und wurde in Moosbierbaum aufgestellt.

    Hierzu habe fast keine Informationen. Bei Birkenfeld wird die Verarbeitungskapazität von Moosbierbaum mit 140.000t angegeben.

    Die dortige Veredelungsanlage für Rumänisches Benzin (Flugtreibstoff) hatte nominell eine Kapazität von 120.000 t im Jahr somit wären nur noch 20.000 t übrig geblieben kann ich mir aber nicht vorstellen.

    Eher das der US Report von dem die Zahlen stammen dürften von US Barrel ausgingen und dann auf m³ umrechneten und dies als so bezeichneten (So geschehen im US-Report über die Eurotank Raffinerie in Hamburg).

    Hier wären alle möglichen unterlagen erfreulich.


    Grüße

    Ralf

    Guten Morgen Lothar,


    danke für die Informationen.


    Eine Verständnisfrage stellt sich mir. Wenn nun steht 850t soll das bedeuten das die Tragfähigkeit 850 t beträgt oder sind es wie in US Reports das nun 850m³?

    Die Eigentlich frage ist wieviel m³ sind den nun 1 t Ladefähigkeit? ist dies mit der tatsächlichen Dichte von Rohöl abzugleichen oder wie?


    Ich weis blöde Frage aber momentan sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.;(


    Grüße

    Ralf

    Guten Abend


    Danke für den hinweis.

    Habe gerade etwas gefunden über die Tankschiffe auf der Donau: Russisch-deutsches Projekt zur Digitalisierung deutscher Dokumente in den Archiven der Russischen Föderation | Akte 86. Schriftverkehr der deutschen Militär – und Seeschiffahrtsbehörden über die Requirierung von Schiffen und über andere Fragen der Seeschiffahrt auf der Donau und im Schwarzen Meer für die Jahre 1940 – 1944. und die folgenden Seiten.


    Darin ist eine Aufzählung aus den frühen Kriegsjahren.

    Was meine Suche Betrifft ein Volltreffer.

    Nun muss ich nur noch angaben zu den Schiffen finden.

    Wenn man dies Listen sieht dann fragt man sich ob bei mehr schiffen die Treibstofflage am Anfang besser gewesen wäre.


    Grüße

    Ralf

    Guten Abend,


    Die Enigma wurde im Jahre 1936 schon zum Kaufen angeboten also "normale" Wahre.

    Das Entscheidende ist einerseits welche Enigma man Verwendet 3 oder 4 Räder und welchen Schlüssel man Verwendet.

    Den Britten ist es bald gelungen in den Schlüssel zu einzubrechen, und dieser Schlüssel blieb aber, je nach Dienstelle, bis zu einem Jahr im Einsatz.


    Werde versuche über die Woche die Quellen zusammen zu suchen.


    Grüße

    Ralf


    P.S. der SPW oben ist eine der Ausführung A deren Produktion schon im Jahr 1939 eingestellt wurde.

    Guten Abend,


    seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Treibstoffversorgung vor und während des Krieges.

    Im Speziellen suche ich etwas über die Donau aber auch der Transport im Altreich ist interessant.

    Wenn man das Buch "Die Schiffe und Boote der deutschen Seeflieger" hernimmt so wird ab Seite 238 geschrieben, überspitz formuliert, das nur durch Binnentankkähne die Treibstoffversorgung der Luftwaffe aufrecht erhalten wurde.

    Zur Einleitung es gab verschiedene Maßkangrößen siehe hier Seite 30f Entwurfsgrundlagen, Flußregelungen

    So sieht man das im Osten es nur klein Kähne gab.

    Nun ist eine entscheidende Frage ab wann wurde diese Schiffe als Behältertankschiffe (es wurden Behälter eingebaut ) oder als Zellentanke (der Bootsrumpf ist der Tank wie heute bei modernen Tankern) gebaut. Der Unterschied bewegt sich so um 1/3 der Zuladung.


    An anderer Stelle habe ich gelesen das zu Kriegsbeginn 170 Tankkähne auf der Donau fuhren aber innerhalb kürzester Zeit auf 500 Stück erhöht wurde zum zwecke des Rohöltransport von Rumänien nach Wien.

    Wenn man sich diesen Artikel durchliest https://www.rdm-archief.nl/RDM-NB/237-Elbe-Donau.pdf dann sieht das aber mit der Produktion ganz anders aus.

    Somit hätte der Zulauf der Tankschiffe auf der Donau erst im Oktober 40 begonnen. Und wie sah das im Rest Deutschland aus Baute man noch welche?


    Gibt es genauere Bauzahlen für diesen Tankschiffbau?

    Gab es so etwas wie den Norm -Tankkahn?

    Wie viele dieser Schiffe waren Tankmotorschiffe?


    Liebe Grüße

    Ralf

    Schönen guten Abend Matthias,


    ich ziehe den Hut vor dir nicht nur das du ohne ein Mod. zu sein in diese unendlichen weiten der fünfstelligen zahlen vordringst sondern auch die Qualität ist beachtlich.


    Liebe Grüße in Bewunderung

    Ralf

    Guten Morgen,


    ich denke es handelt sich um die Straub Kaserne Hall in Tirol Alte Landstraße 42.

    Vielleicht Tiroler aufgrund der Hintergrundberge (Nordkette oder Glungezer) verifizieren.


    Grüße

    Ralof

    Guten Abend,


    ich habe gerade bei Budraß, Flugzeugindustrie und Luftrüstung, auf Seite 793 gelesen das es eine "Normhalle" im ausmaß von 85m x 42 m gegeben hat.

    Hat dazu jemand Informationen?


    Grüße

    Ralf

    Guten Morgen,


    da hier gibt es einiges das mir bekannt vorkommt.


    Hatte 1986 (Okt.-Dez) einen Kurs in Absam/Tirol, das Gebäude war ein Wehrmachtsbau mit einer Gemeinschaftsdusche mit Vorraum zum Ausziehen.

    Das Duschen erfolgte nur zwei mal in der Woche da die Heizer nicht öfters den großen Boiler erhitzten und da nur Abends.

    Mann erklärte es uns Folgendermaßen: Die Heizer kämen am Morgen um einzuheizen und gingen dann kurz nach Mittag.

    Das warme Wasser das erzeugt wurde musste für den nächsten Morgen zum Waschen ausreichen.

    Wenn nun geduscht wurde musste ein Heizer länger bleiben damit nach dem Duschen noch einmal nachgelegt werden konnte.

    Außerdem war die Dusche dermaßen gestallte das entweder alle Duschen liefen oder keine, Die Temperatur und die Stärke stellte der Heizer ein.


    Zum Waschzwang kann ich eine Episode aus dem Burgenlandeinsatz, Gefechtsstand in Pamhagen, im letzten Jahrtausend beitragen.

    Nach fast zwei Wochen im Einsatz informierte mich ein Zugskommandant das er einen Soldaten hätte der nicht ganz so Sauber wäre und ich mich dieser Sache annehmen sollte.

    So kam ich einige Stunden später, als der Soldat von der Wache kam, mit meinem zuverlässigsten Sanitäter wieder.

    Es wurde dem Schmutzfink befohlen zu Duschen und sich neue Sachen anzuziehen. Ich dachte das Befehlen reicht.

    Als nun der Typ von der Dusche kam und bei meinem Sanitäter vorging fragte dieser wann er nun Duschen wollte den er "Stinke" noch. Darauf erwiderte der andere er solle nicht so sein er war ja Duschen.

    Dann wurde es laut und der Schmutzfink beleidigend.

    Ergebnis alles wieder von vorn und diesmal Verschärft.

    Als erstes Spind Kontrolle, da war der Rucksack noch so wie er ihn vor zwei Wochen vom LKW geholt hatte. Also Spind einräumen und frische Wäsche nehmen.

    Als nächstes Duschen unter Aufsicht, das machte mein Sani der wurde ja ziemlich beleidigt und es war keine Schikane eines Unteroffiziers.

    Erst wenn der Sani sagte es passt dann durfte er aus der Dusche und es wurde auch kontrolliert ob er frische Wäsche anzog.

    Das machten wir so die nächsten vier Wochen bis zum nach Hause fahren.

    Nachsatz dem Zugs-Kommandanten und dem Gruppen-Kommandanten habe ich auch noch den Kopf gewaschen da sie den Typen ja kannten und es so lange gedauert hatte bis wir informiert wurden.


    Es gäbe noch viel mehr in dieser Art.


    Grüße

    Ralf

    Guten Morgen,


    Hier https://slidex.tips/download/d…-in-der-zeit-des-deutsche habe ich folgender Fertigungszahlen der Ju 87 in Tempelhof gefunden:

    Erst ab Jänner 41 liegen Zahlen vor.

    Summe Jahr Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
    476 1941 70 67 58 54 22 54 37 26 12 25 2 49
    862 1942 50 54 88 112 81 84 60 95 68 60 59 51
    1140 1943 57 60 191 179 135 103 76 61 22 90 81 84
    461 1944 40 58 57 65 69 46 56 49 21


    Grüße

    Ralf

    Guten Morgen,


    Da ich mit der Bf 109 angefangen habe nun weiter.

    Habe folgendes gefunden: https://books.google.de/books?…hl=de#v=onepage&q&f=false

    Da werden die Produktionszahlen für Erla genannt

    1937: 157 Stk.
    1938: 319 Stk.
    1939: 545 Stk.
    1940: 426 Stk.
    1941: 697 Stk.
    1942: 873 Stk.
    1943: 1992 Stk.
    1944: 4349 Stk.
    1945:

    1574 Stk.


    Folgenden Monatsproduktionen für 44 und 45

    Jan 44 340 Stk.
    Feb 44 333 Stk.
    Mrz 44 359 Stk.
    Apr 44 146 Stk.
    Mai 44 309 Stk.
    Jun 44 368 Stk.
    Jul 44 265 Stk.
    Aug 44 250 Stk.
    Sep 44 569 Stk.
    Okt 44 507 Stk.
    Nov 44 652 Stk.
    Dez 44 347 Stk.
    Jan 45 514 Stk.
    Feb 45 405 Stk.
    Mrz 45 354 Stk.
    Apr 45 301 Stk.


    Wobei zu bemerken ist das diese Zahlen nicht ganz korrekt sein düften wenn man das Jahr 44 zusammenrechet kommt etwas andere heraus als für das Jahr 44 angegeben wird.


    Grüße

    Ralf

    Schönen Nachmittag,


    leider habe konnte ich nur jemanden befragen der zu jung war um es selbst gesehen zu haben (auch schon über 70).

    Es soll damals zur Trockenlegung der li. im Bild befindlichen Wiese gekommen sein.

    Werde versuchen dies mir noch einmal bestätigen zu lassen.


    Grüße

    Ralf