Posts by SanUO

    Guten Morgen,


    Chris Danke fürs einstellen hat mir sehr weitergeholfen.


    Noch ein paar Zahlen, im Jahr 1939 waren drei Ausbildungslehrgänge vorgesehen (nur zwei konnten durchgeführt werden),

    dabei war die reguläre Aufnahmekapazität insgesamt bei über 75.000 Mann (meist 100 Mann pro Kompanie)

    und die Kapazität der Unterführerausbildung bei mehr als 15.000 Unterführeranwärter (Meist 20 Mann pro Kompanie).

    Diese Zahlen konnten bei Bedarf bei den Mannschaften um 20% (120 Mann) und bei den Unterführeranwärter um 50% (30 Mann) erhöht werden.


    Grüße

    Ralf


    Anbei Unterlagen bezüglich Ausbildungstermine und Personalstärken. Leider kann ich nicht genau Sagen Welch NARA Rolle es ist es dürfte sich jedoch um eine T78 Rolle handeln wird noch nachgereicht.

    Die Friedenstärkenachweise sind aus einer T283? Serie

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    Mahlzeit Matthias,


    danke für den Hinweis das habe ich bis jetzt vollkommend ignoriert.<X

    Das ich nicht selbst daran gedacht habe.;(


    Anbei die letzten Seiten der Anweisungen der Funk Kp.


    Grüße

    Ralf

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    Mahlzeit,


    um das Bild abzurunden stelle ich die Ausbildungsanweisung für die Funkkompanie ein. Friedensstärkenachweise sind oben angeführt.

    Somit sind beide Kompanien die im Mob. Fall das Fernmeldebataillon ausmachten eingestellt.


    Grüße

    Ralf

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    Lieber Jan,


    ich habe vor gut 30 Jahren einige male Grundwehrdiener (so nannte man die Präsenzdienstleistende damals im Ö) am Anfang ihrer Militärzeit ausgebildet.

    Wenn ich mir das von damals ansehe und mit dem Eingestellten vergleiche komme ich zu Schluss was wir damals in 8 Wochen den Grundwehrdienern beigebracht haben habe die in 5 Wochen geschafft genau so verhält es sich auch beim Kabel bau. Packtisch alles um 3 Wochen kürzer. Es fehlt halt zu Schluss noch die Verbandsausbildung.


    Grüße

    Ralf

    Schönen Vormittag Uwe


    Die Listen sind aus http://wwii.germandocsinrussia.org/de/nodes/1-bestand-500

    genaue angaben wo sie zu finden sind folgen sobald ich meine Liste des Bestandes 500 wieder gefunden habe.

    Die Friedensstärkenachweise sind aus einer Nara Rolle müsste aber erst schauen woher genau.

    Kann auch alle drei Ausbildungsplanungen die bei den Russen eingestellt sind hier einstellen.

    Und auch alle Hintergründe zu den E-Einheiten.

    Habe es nämlich zu einem Ordner mit Originalunterlagen zusammengestellt deshalb tue ich mir schwer mit der genauen Angaben zu den Seiten.


    Grüße

    Ralf

    Hallo Bjorn,


    da ich selbst eine Militärische Laufbahn hatte ist mir der Umstand schon bewusst das bei einer Ausbildung zum Unteroffizier das man nur teile der Grundausbildung, in diesem Fall 5 Wochen lang auffrischen muss b.z.w. diese Ausbildung vertiefen muss.

    Mir geht es im Konkreten um den Zeitabstand von der Grundausbildung zur Unteroffiziersausbildung konnte man diese schon beim Nächsten Kurs weitermachen?


    Grüße

    Ralf

    Schönen 1.Mai


    ich habe eine ganz spezielle Frage.

    Die Kompanien der Ergänzungsbataillone hatte meist eine Aufnahme Kapazität von 100 Mann und 20 Unterführer.

    Die Ausbildung beider dauerte 1939 drei Monate.

    In der Ausbildungsanweisung zu Unterführeranwärter steht Wiederholung der Mannschaftsausbildung. (siehe Anhang)


    So nun meine Fragen:

    Wie lange musste der Abstand von der Mannschaftsausbildung zur Unterführeranwärter Ausbildung sein?

    Wie kam man zu einer solchen Ausbildung? Freiwillig oder Eingeteilt?

    Hat jemand einen Wehrpass in dem solch ein Vorgang dokumentiert ist, es geht auch um eventuelle Übungen dazwischen.


    Grüße

    Ralf

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    Schönen guten Abend Dedelaos,


    Wie du richtig korrigiertest es war ein Tippfehler.

    Ich gehe mit dem Datum des 26. August 1939 von der Allgemeinen Mobilmachung aus.

    Da wird es keinen Zweifel geben mit diesem Datum wurde alles was greifbar war eingezogen.

    Der Befehl zur Entlassung von Weltkriegsteilnehmer aus den Kampftruppen habe ich aus dem Russischen Archiv es müsste das OKH gewesen sein.

    http://wwii.germandocsinrussia.org/de/nodes/1-bestand-500

    Die Liste wo ich mir die Punkte notiert habe habe ich momentan nicht zur Hand, kommt später.


    -bis 16 August 1940 IR 650

    Ab 17 August Landesschützenbataillon bis 1942 = erreichen des 45 Lebensjahres-

    Dann OT


    Kannst du damit etwas Anfangen?


    Liebe Grüße

    Ralf

    Schönen guten Abend,


    von den Ausmaßen her könnte es sich um ein Gebirgsverbindezelt handeln.

    Das Gebirgsverbindezellt hatte die Ausmaße: Länge 5,30m, Breite 4 m, Firsthöhe 2,50m Seitenhöhe 1,50m.

    Das Zelt hatte an jeder der beiden Langseiten ein Zelofanfenster welches scheinbar bis zum Knick ging.


    Solltest du es Aufstellen bitte füge hier Bilder ein Währe sehr interessant da es scheinbar wenige Aufnahmen davon gibt.


    Grüße

    Ralfr

    Schönen Guten Abend Hans,


    es wäre vielleicht hilfreich die Abmessungen zu haben um das Zelt zu identifizieren. Gibt ja nicht viele kleine.

    In Frage kommt das Große oder das kleine Stabszelt, das große Nachrichtenzelt, das große Gebirgsgruppenzelt, das kleine und das Große Gebirgsnachrichtenzelt.

    Quelle Zelte und Zeltausrüstung der Wehrmacht von Horst Hinrichsen.

    Hier mehr: Zelte und Zeltersatzausrüstungen


    Grüße

    Ralf

    Mahlzeit,


    ich beschäftige mich schon länger mit dem Aufbau des Heeres in Friedenszeiten und dabei ist mir aufgefallen das die Ablöse von Fritsch zu einer Zäsur im Aufbau des Heeres führte.

    auf folgende Umstellungen durch seinen Nachfolger bin ich bisher gestoßen. Aber vielleicht habe ich etwas übersehen.


    Als Kennzeichen dieses Wandels war das der ursprünglich als 5 le. Division aufzustellender Verband nach dem Befehl vom Dezember 38 schließlich als 5. Panzerdivision aufzustellen war.

    Das wesentliche dieser Ablöse war das die leichten Divisionen aufgelöst wurden und zu normalen Panzerdivisionen umgewandelt wurden.

    Auch wurden die Grenztruppen als spezialverband zum Kämpfen um befestigte Punkte zu normalen Infanteriedivisionen umgewandelt.

    Es wurde auch die weitere Entwicklung der Sturmgeschütze ende 1938 auf eis gelegt, erst nach den Erfahrungen im Polenfeldzug wurde die Projekte zu Ende geführt.


    Fällt sonst noch jemanden etwas auf?


    Grüße

    Ralf

    Guten Morgen Dedelaos,


    ich habe mir die Sache noch einmal angesehen dabei bin ich zu folgendem Schluss gekommen.

    Dein Verwandter wurde mit 26 August 1939 zum Heer eingezogen, zu einem Landeschützenbataillon.

    Dann am 9,Jänner wurde dieses Landeschützenbataillon, da es scheinbar ohne konkreten Wachauftrag war, in das Infanterieregiment 640 der 372 Infanteriedivision eingegliedert.

    Diese Division der 9. Welle hat die Aufgabe während des Frankreichfeldzug als Besatzungstruppe in Polen zu Agieren. Deshalb die Aussage deiner Verwandten das er in Polen war.

    Nach den Frankreichfeldzug mit 16. August wurden die Divisionen der 9. Welle wieder aufgelöst und wieder in Landesschützenbataillone umgewandelt.

    Nach erreichen des 45. Lebensjahres wurde er aus dem Heer entlassen und in die OT Überführt.

    Da er bis Kriegsende in Norwegen war blieb ihm der Landsturm bei Kriegsende erspart.


    soweit die Zusammenfassung.

    Liebe Grüße

    Ralf

    Guten Morgen,


    leide habe ich jetzt erst dein Thema entdeckt.

    Es scheint so das deine gesuchte Person zu Kriegsbeginn einem Landeschützenbataillon angehörte, Aufgabe Bewachung von irgend etwas.

    Im Zuge der Vorbereitung auf den Frankreichfeldzug wurde im Januar 1940 die Divisionen der 9 Welle aufgestellt in der hauptsächlich Personal der Landeschützenbataillone verwendet wurden.

    Nach ende des Frankreichfeldzuges mit Verringerung des Heeres wurde die Divisionen der 9 Welle aufgelöst und das ältere Personal wieder in Landeschützenbataillone eingegliedert.

    Das alte Personal, Weltkriegsteilnehmer wurden aus dem Aktiven Dienst entlassen.

    Vielleicht war er ja noch bis 42 im Landeschützenbataillon den dann hatte er ja das 45 Lebensjahr erreicht.

    Anschließend OT da er in der Wirtschaft nicht benötigt wurde.


    Nach dem Polenfeldzug wurde ein Gesetz erlassen wonach gediente aus dem ersten Weltkrieg nicht noch einen Krieg mitmachen sollten und zu entlassen wären.


    Grüße

    Ralf