Posts by Bernhard_63

    Hallo Marco,


    a) hier gibt es einen Stadtführer "Warschau" von 1942 mit Stadtplan (sehr lange Ladezeit).

    K.Grundmann_FUEHRER_DURCH_WARSCHAU_1942_LoC_MLCS_87-03303_(D)_FT_MEADE.pdf (mapywig.org)

    Dort ist die "Ostendstraße" in den Planquadraten d 6-7 zu sehen.

    Heute: "Grochowska"

    Evtl. war es dieses Gebäude (das steht aber nicht an der "Ostendstr." und ist auf dem Stadtplan von 1942 nicht zu sehen):

    Grochowski Hospital in Warsaw Map - Warsaw, Poland - Mapcarta


    b) Ich vermute, dass "Lkb. 687 Ost/XI" so zu lesen ist. "Laufende Krankenbuchnummer 687 des Teillazaretts Ostendestraße des Reservelazaretts Warschau XI"


    Euch allen ein gutes und möglichst gesundes Jahr 2022!

    Bernhard

    Hallo,

    hier im Zusammenhang mit der Suche von Hans-Dirk zur Herkunft seines Vaters, der 1942 als Kind von einem deutschen Soldaten vom Kriegslazarett 2/637 in Makiivka (Makejewka am Mius) aus der Ukraine nach Deutschland gebracht wurde
    Wurzeln des Vaters beim Kriegslazarett 2/637

    ein paar Ergänzungen zum Kriegslazarett 2/637:

    22.05.1942
    Krgs.Laz. 2/637 / O.H.

    Ehrenfriedhof Makejewka b/ Stalino
    Johann Hauser befindet sich derzeit noch in: Makejewka / Stalino - Ukraine
    Lkb. 1092, 3. Feld E. Btl. 94
    VDK, Gräberkartei


    bereits erfasst:

    31.05.1942

    Kriegslaz. 2/637 m. O.H.

    Eugen Retter

    Lkb. 1272, 3./Infanterie-Regiment 305


    06.09.1942
    Kriegslazarett 2/637 m. Kislowodsk
    Kisslowodsk, Ehrenfriedhof
    Walter Höfer befindet sich derzeit in: Kislowodsk - Russland
    Lkb. 57, 1./Gebirgsjäger-Regiment 99
    VDK, Gräberkartei



    11.09.1942

    Krgs. Laz. 2/637 Kisslowodsk

    Soldatenfriedhof Kisslowodsk

    Karl Furtner befindet sich noch an folgendem Ort: Kislowodsk
    Tech. Brig. Mineralöl Kurierstaffel mot.

    VDK, Gräberkartei


    02.11.1942
    Krgs.Laz. 2/637 Kislowodsk

    Karl Döpper

    Lkb. 2809, 4./?? Baubtl. 563


    12.11.1942

    Krgs. Laz. 2/637 Kislowodsk

    Heldenfriedhof Kislowodsk

    Erhard Bürkner (GK: Burkner) befindet sich noch an folgendem Ort: Kislowodsk - Russland

    Lkb. 2849, 3./Infanterie-Regiment 50
    VDK, Gräberkartei


    29.12.1942
    Krgslaz. 2-637 mot

    Russenfrdh. Kislowods/Kaukasus

    Oskar Kaupp (GK: Canpp) befindet sich derzeit noch in: Kislowodsk - Russland

    Selbstmord durch Erschießen, Lkb. 4380, 1./559 Str. B. Btl.

    VDK, Gräberkartei


    ----- fertig mit 2/637 ----------


    eingearbeitet, many


    Vielen Dank und viele Grüße

    Bernhard

    Hallo,


    Hans-Dirk ist auf der Suche zu Informationen zur Herkunft seines Vaters, der 1942 als Kind von einem deutschen Soldaten vom Kriegslazarett 2/637 in Makiivka (Makejewka am Mius) aus der Ukraine nach Deutschland gebracht wurde.


    Hans-Dirk schrieb:

    "Guten Tag, mein Vater wurde 1942 von seinen ukrainischen Eltern am Kriegslazarett Feldp.Nr. 2/637 in Makiivka abgegeben. Ein Soldat nahm ihn mit nach Deutschland, wo er aufwuchs und noch heute lebt. Sein früherer Name ist nicht bekannt. Kann ich in dem Forum hoffen, weitere Informationen bekommen. Über Hilfen würde ich mich freuen."


    Hier schon mal die Liste mit Standorten der Kriegslazarettabteilung 637:

    Standorte Sanitätseinheiten


    Viele Grüße und frohe Weihnachten!

    Bernhard

    Hallo Petzle,


    hier kann ich das Buch "Kampfkraft" des israelischen Militärexperten Martin von Creveld empfehlen.

    Der vergleicht ausführlich die militärische Organisation und die Leistungen der deutschen und der amerikanischen Armee 1939 - 1945.


    Wehrmacht:

    Auf Seite 62 heißt es:

    "Teils aus historischen Gründen, teils aber auch als bewußte Lektion aus den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges, wurden die die deutschen Truppenteile von der Divisionsebene abwärts auf landsmannschaftlicher Basis gebildet, d. h. aus Preußen, Bayern, Sachsen, Württembergern usw. Man gab z. B. zu, daß ein Preuße unter Bayern (oder umgekehrt) möglicherweise solchen sozialen Schwierigkeiten begegnen würde, daß er zum Selbstmord getrieben werden könnte.

    Daher die Entschlossenheit der Wehrmacht, den landsmannschaftlichen Charakter ihrer Truppenteile trotz der damit verbundenen administrativen Schwierigkeiten zu bewahren."


    Der Aufbau des deutschen Heeres auf landmannschaftlicher Basis und die Tatsache, daß Leute z. B. nach Lazarettaufenthalten nach Möglichkeit wieder zu ihrer vertrauten Truppe kamen, war ein wichtiger Faktor für die hohe Kampfkraft.

    Bunt zusammengewürfelte deutsche Alarmverbände, z. B. aus Urlauberzügen, hatten nahezu keine Kampfkraft.


    US-Armee:
    S. 64 siehe Kopie.


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo Stephan,


    vielen Dank für Deine sehr positive Rückmeldung, das freut mich sehr.
    https://upload.wikimedia.org/w…pis_et_des_Trois_Rois.jpg

    Es kann gut sein, dass Dein Großvater hier im Grand Hotel "Drei Ähren" gepflegt wurde.


    Auch Dir und den Deinen schöne Weihnachtstage

    Bernhard

    Hallo,


    ein Versuch:


    15.03.1943 Reserve Lazarett Klausenburg


    19.04.1943 Verlegung nach Reserve Lazarett Drei Ahnen/Ähren


    30.04.1943 Reserve Lazarett Drei Ahnen/Ähren


    21.05.1943 Grenadier-Ersatz-Bataillon 471 Butzbach


    05.07.1943 Res. Laz. T. Gießen


    12.07.1943 Grenadier-Ersatz-Bataillon 471 Butzbach

    --------------------------------------------------------------------------------------------------

    3 Vorschläge:

    a) https://de.wikipedia.org/wiki/Trois-%C3%89pis (= Drei Ähren im Elsaß)


    b) Es gibt einen "Drei-Ahnen-Berg":

    https://www.komoot.de/highlight/1590190


    c) Im Harz gibt es: http://www.harzbahn.de/drei-annen-hohne.php


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo Torsten,


    hier gibt es eine Karte 1 : 100.000 des Gebietes von 1940. Bioce findet sich ganz unten links.

    Die Straße über Lopate nach Kolasin ist auch drauf.

    http://maps.mapywig.org/m/Germ…925@univparis8id25140.jpg


    Bioce bestand nur aus ein paar Häusern und einer Kirche.

    Hauptverbandsplätze wurden nach Möglichkeit in vorhandenen geräumigen öffentlichen Gebäuden, Schulen o. ä. eingerichtet.

    Die dort verstorbenen Soldaten wurden meist ganz in der Nähe begraben.


    Da Bioce relativ wenige Gebäude hatte, könnte es vielleicht vor Ort noch mündliche Überlieferungen dazu geben.

    Montenegro ist auf jeden Fall eine Reise wert.


    Eine gute moderne Karte (Vjeternik-Pass):

    https://mapcarta.com/19021716


    Viele Grüße

    Bernhard

    Sortiertabelle Sanitäts-Kompanie(n) 716



    unklar
    FPN 45744
    gehörte zur 716. ID
    (Frankreich)
    FPN 03594
    Bemerkungen
    45744
    (28.2.1941-29.7.1941) Feld-Halblazarett 716
    (23.4.1944-24.11.1944) 31.9.1944 Sanitäts-Kompanie 716
    03594
    (1.2.1941-11.7.1941) Sanitäts-Kompanie 716
    (7.11.1944-Kriegsende) 9.11.1944 Sanitäts-Kompanie 716
    Die Sanitäts-Kompanie 716 FPN 45744 (K 827) 31.9.1944, ist der 716. ID zuzuordnen und war bodenständige Besatzungstruppe mit den Einschränkungen einer bo. Division . Der Rückzugweg war nach der Zerschlagung in der Normandie und Neuaufstellung in Süd-Frankreich über den Brückenkopf von Colmar nach Bayern dort 02.02.45 - 05.45 Bayern-AKgf. 05.45 Raum Kempten.
    ... Bei den Besatzungstruppen in Frankreich war es üblich Regie-Einheiten im Umfang zu kürzen, daher das Halb-Lazarett. Dieses Halb-Lazarett wurde aus einem nicht bekannten Grund nicht mit nach Süd-Frankreich zu Neuaufstellung verlegt sondern wurde im Reichsgebiet aufgefrischt und umbenannt.

    Quelle: H.V.Pl.Laz.d.Einheit Fp.Nr.03594
    Quellen der Recherche: FPÜ Teil I/II und K-Nummern Verzeichnis (Klaus Böhm), eigenes Archiv"
    29.08.1941
    Feldhalb-Lazarett 716
    St.Lo
    Friedhof St. Lo (Manche) Rue d. Isigny
    Hermann Heid ruht auf der Kriegsgräberstätte in La Cambe.
    1./Korps-Nachrichten-Abtlg. 460
    VDK, Gräberkartei
    eingearbeitet, many
    29.08.1941
    Feldlazarett 716
    St. Lo
    Friedhof St. Lo (Manche) Rue d. Isigny
    Theodor Ley ruht auf der Kriegsgräberstätte in La Cambe.
    Lkb: 344, 7./Artillerie-Regiment 319
    VDK, Gräberkartei
    eingearbeitet, many
    30.09.1941
    Ortslaz. Sanko. (mot.) 716 Lokuja
    VDK: "Soknja"
    Dtsch. Soldatenfriedhof Lokuja Grab 7,
    Richard Götschke befindet sich derzeit noch an folgendem Ort: Loknja - Russland
    Lkb. 203, 1./Schützen-Regiment 74
    VDK, Gräberkartei
    05.11.1941
    Feldlazarett 716 St. Lo
    Fritz Unbehaun (GK: Unbehauen) ruht auf der Kriegsgräberstätte in La Cambe.
    2./Artillerie-Abteilung 656
    VDK, Gräberkartei
    eingearbeitet, many
    17.01.1942 (laut GK 1712 auch fälschlich 17.11.1942)
    Kr.S.St. San.Kp.(mot.) 716
    Laz. Sebesh
    An der Kirche auf der Halbinsel im Sebesh-See. Ehrenfriedhof E.Gr. No. 19
    Franz Nießener (Friedrich Nießner, Niessener)
    Franz Nießner ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh.
    7./Infanterie-Regiment 189
    VDK, Gräberkartei
    18./19.01.1942
    Kr.S.St. San.Kp.(mot.) 716
    Laz. Sebesh
    An der Kirche auf der Halbinsel im Sebesh-See. E.Gr. No. 22
    Rudolf Umlauf ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh.
    4./Infanterie-Regiment 233
    VDK, Gräberkartei
    28.01.1942
    Laz. Sanitäts-Kompanie mot. 716 Sebesh
    a. d. ? auf der Halbinsel im Sebesh-See. E.Gr. No. 43
    Curt Arthur (GK: Kurt) Heinrich ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh .
    Lkb. 97, Polizei-Bataillon 11
    VDK, Gräberkartei
    09.02.1942 b. Sebesh San.Kp. 716 bei Pleskau
    Deutscher Soldatenfriedhof Sebesh Grab Nr. 58
    Hermann Georg Adolf Möhlenbrock (GK: Möhlenbruck) ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh.
    Lkb. 108, 1./Landesschützen-Batl. 663
    VDK, Gräberkartei
    23.02.1942
    Sanitäts-Kompanie 716 (mot) Sebesh
    Halbinsel Krgfrdh. Nr. 59
    Walter Weißbeck
    1./Bau-Batl. 98
    GK
    23.02.1942 (auch 28.02.)
    Sanitäts-Kompanie (m.) 716
    Dtsch. Sold. Frhf. Sebesh Grab No. 60
    Kurt Bunte
    3./Infanterie-Regiment 277
    GK
    03.03.1942
    Sanitäts-Kompanie (m.) 716 Sebesh-Kalinin
    Krgfrdhf. Sebesh-Halbinsel E. Grb. 61
    Wilhelm Brune
    3./Pionier-Batl. 181
    GK
    19.03.1942
    Pernau, Orts.Laz.Sanko 716 m
    Heldenfriedhof Pernau Rigaerstr. am Ortsausgang
    Rudolf Ernst Schwarz ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pärnu.
    Lkb. 241, 11./Infanterie-Regiment 174
    VDK, Gräberkartei
    30.08.1942
    VDK: San.Kp. 716 H.V.Pl. Malka Kaukasus
    lt. GK 631: gefallen 1 km nördl. Sajukowo/Rußl.
    GK 1796: Grablage: Innenstadt(?) Pjatigorsk/Kaukasus (umgebettet)
    Heinz Rudolph ist namentlich auf der Kriegsgräberstätte in Krasnodar-Apscheronsk verzeichnet. Näheres hinsichtlich seiner Grablage erfahren Sie beim Referat Service.
    Hauptmann, 8./s.Art.Abt.(mot.) III/109.
    VDK, Gräberkartei
    31.08.1942
    VDK + GK 85: auf dem H.V.Pl. 2/716 Malka
    GK 83: San.Kp. 716 H.V.Pl. Malka Kaukasus
    Dt. Soldatenfriedhof Malka Grab 1 (im Gestüt 34)
    Josef Miethaner befindet sich noch in Malka - Russland
    Lkb. 422, 5./Werfer-Regiment 54
    VDK, Gräberkartei
    10.09.1942
    VDK: San.Kp. 6/716 H.V.Pl. Malka
    San. Kp. b (mot) 716 H.V.Pl. Malka
    schwer verwundet am 8.9.42 Bakssau, abgegeben H.V.Pl. 23. Pz. Div.
    Dt. Soldatenfriedhof Malka
    Richard Bialas befindet sich noch in Malka - Russland
    1./Pionier-Batl. 627 (mot)
    VDK, Gräberkartei
    23.10.1942
    H.V.Pl. San. Kp. b. mot. 716 Malka
    Dt. Soldatenfriedhof Malka Grab Nr. 18
    Josef Pfeifer
    Lkb. 1417, 1./Geb. Jg. Rgt. 99
    ---, Gräberkartei
    24.10.1942
    H.V.Pl. San.Kp.b.mot. 716 Malka
    Fritz-Ludwig Kachel ruht in: Malka - Russland
    Lkb. 1660, 4./Nachrichten-Abtl. 43
    VDK, Gräberkartei
    25.10.1942
    H.V.Pl. San.Kp.b.mot. 716 Malka
    Dt. Soldatenfriedhof Malka Grab Nr. 21
    Friedrich Schönnlinner (VDK: Schönlinner) ruht in: Malka - Russland
    Lkb. 1779, 1./Geb. Jäg. Regt. 99
    VDK, Gräberkartei
    26.10.1942
    H.V.Pl. San.Kp. b/mot. 716 Malka
    Josef Pächer ruht in: Malka - Russland
    Lkb. 1808, San.O.S., 3./Geb. Jg. Regt. 99
    VDK, Gräberkartei

    07.12.1942
    Sanko. b./mot. 716 Naltschik
    Soldatenfrdh. Naltschik Gr. Nr. 40
    Franz Jaschinski
    Lkb. 3127, 2./Kradschützen-Btl. 23
    ---, Gräberkartei
    07.12.1942
    San. Kp. b./(mot.) 716 Naltschik
    VDK: "Feldlaz. 716 Naltschik"
    Soldatenfrdh. Naltschik Gr. Nr. 69
    Helmut Dauksch ruht noch in: Naltschik - Russland
    Lkb. 4065, 4. Kl. Kw. Kol. 13. Pz.Div.
    VDK, Gräberkartei
    09.12.1942
    Sanko. 716 (mot) Naltschik
    (VDK: "Norltschik")
    Soldatenfrdh. Naltschik Gr. Nr. 23
    Karl Hildebrandt ruht in: Naltschik - Russland
    Lkb. 4076, 3. Bet.(?) Bau Btl. 221
    VDK, Gräberkartei
    11.12.1942
    Sankp. b. (mot) 716
    Am 23.11.1942 bei Kadgaron schwer verwundet. Abgegeben H.V.Pl. 23. Pz. Div.
    Rudolf August Halbig befindet sich derzeit in: Naltschik - Russland
    Lkb. 38902./Pz. Pion. Batl. 51
    VDK, Gräberkartei
    22.12.1942
    Naltschik Sanko. b(mot) 716
    Naltschik, E.Grb. 65 Krfrhf.
    Ludwig Küpper ruht noch in: Naltschik - Russland
    Lkb. 3986, 4. Pz. A.R. 13
    15.03.1943
    San.Kp. b.(mot) 716 Sslawjansk
    Krgfrdhf. Sslawjansk, b. d. Schule 44 in d. Swerdlowastr., E.Grb. 36
    Emil Ploschka ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow.
    Lkb. 216, 8./A.R. 333
    VDK, Gräberkartei
    17.03.1943
    San.Kp. b.(mot) 716 Sslawjansk
    Sold. Frdhf. bei der Schule 44 in der Swerdlowastr. in Sslawjansk
    Josef Altebäuner konnte nicht zum Sammelfriedhof in Charkow umgebettet werden.
    Lkb. 252, 14. Pz. Jg. I. R. 680
    VDK, Gräberkartei
    22.03.1943
    San.Kp. b./mot. 716 Sslawjansk
    Grab No. 39 b. d. Schule 44 Sslawjansk/Karl Marxstr. Kriegslaz.
    Horst Pellmann ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow.
    10./III/Gr. Rgt. 681
    VDK, Gräberkartei
    26.03.1943
    Sankp. b. (mot.) 716 in Sslawjansk
    Kriegerfrdhf. bei der Schule 44 in der Swerdlowastr. in Sslawjansk E.Gr. 45
    Karl-Günter Hartleb konnte nicht zum Sammelfriedhof in Charkow umgebettet werden.
    9./Artl. Regt. 333
    VDK, Gräberkartei
    27.03.1943
    Sanko. b. mot. 716 in Sslawjansk
    Sold. Frdhf. bei der Schule 44 in der Swerdlowastr. in Sslawjansk, Krgs. Lazarett
    Hubert Hannicka konnte nicht zum Sammelfriedhof in Charkow umgebettet werden.
    Lkb. 483, 11./Gr. Rgt. 679
    VDK, Gräberkartei
    04.04.1943
    Sanko. b. mot. 716 Sslawjansk
    Sold. Frdhf. bei der Schule 44 in der Swerdlowastr. in Sslawjansk, Grab Nr. 50, Kr. Lazarett
    Franz Hardt konnte nicht zum Sammelfriedhof in Charkow umgebettet werden.
    Lkb. 675, 2./Pz.Gr.Rgt. 6
    VDK, Gräberkartei
    27.04.1943
    Sanko. b 716 mot Auffanglazarett Sslawjansk
    Heldenfriedh. Sslawjansk an der Str. nach Isjum, Grab Nr. 1265
    Harry Lenk konnte nicht zum Sammelfriedhof in Charkow umgebettet werden.
    Lkb. 1087, St. A.R. 257
    VDK, Gräberkartei
    04.05.1943
    Sslawjansk Sanko b.716 m. Auffanglaz.
    Krgfriedh. Sslawjansk, K. Gr. 1182, Gr. Nr. 1232
    Theodor Simsch ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow .
    St. III/I.R. 681
    VDK, Gräberkartei
    09.06.1943
    Sanko b.716 mot. Auffanglaz.Sslawjansk
    Heldenfriedhof Sslawjansk an der Str. v. Issjansk K.-Grb Nr. 1238/Gr.Nr. 1385
    Peter Winter ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow.
    Lkb. 1670, 10./Gren. Rgt. 525
    VDK, Gräberkartei
    20.07.1943
    Sankp.mot.716 Auffanglg. Slawjansk
    Jürgler Heinz ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow .
    VDK, ---
    07.09.1943
    Sanko.(mot.)716 in Petropawlowka
    Heinz Unland, Überführung zum Sammelfriedhof in Charkow war nicht möglich.
    VDK, ---
    20.10.1943
    San.Kp.mot.716 Ortslaz. Sofijewka
    Kaplan Otto Söldner - Überführung zum Sammelfriedhof in Kirowograd - Sammelfriedhof war nicht möglich.
    VDK, ---
    21.10.1943
    San.Kp.mot.716 Ortslaz. Sofijewka
    E. Grb. bei dem Krankenhaus in Sofijewka (45 km nordöstl. Kriwoi-Rog)
    Friedrich Beck - Überführung zum Sammelfriedhof in Kirowograd - Sammelfriedhof war nicht möglich.
    Lkb. 738, 1 Feld.Ers.Btl. 355
    VDK, Gräberkartei
    12.04.1944
    Cimpulung/Rum.
    Sanko b/716 (mot) Trp. 03594
    (Meldung durch Geb. San. Kp. 1/8 Fpnr. 03608)
    Ehrenfriedhof auf dem dtsch. Zivilfrdhf. Campulung/Mold. Grb. Nr. 9
    Wilhelm Steinkamp ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Iasi überführt worden.
    VDK, Gräberkartei
    09.06.1944
    Feldhalblazarett 716
    Aunay s. Odon
    CAMO_500_12487_4_0004
    12.06.1944
    Feldhalblazarett 716
    Aunay s. Odon
    CAMO_500_12487_4_0004
    Aunay-sur-Odon liegt an der Kreuzung der Straßen von Caen nach Vire und Bayeux nach Falaise. Aufgrund dieser Situation wurde die Stadt vom 12. und 14./15. Juni 1944 durch alliierte Bombenangriffe völlig zerstört. Bei den Angriffen kam ein Viertel der Bevölkerung ums Leben. In den Jahren 1947 bis 1951 wurde Aunay als Planstadt neu angelegt.[2]
    ca. 17.06.1944
    "Feld-Halblazarett 716
    in Caen" (Aunay sur Odon liegt ca. 30 km südwestl. von Caen.)
    NARA T314R1571
    25.06.1944
    Chef des Feldhalblazaretts 716 spricht vollste Anerkennung an Kr.Kw.Zug 1/200 für den vorbildlichen Abtransport von Verwundeten aus Aunay s. O. aus.
    CAMO_500_12487_4_0006
    21.09.1944
    Feldlaz. Fp.Nr. 03594
    (= Sanitäts-Kompanie 716)

    Hans Weyh befindet sich noch in: Ushgorod - Ukraine
    VDK, ---
    eingearbeitet, many
    11.10.1944
    Im Laz. d.Fp.Nr. 03594
    (= Sanitäts-Kompanie 716)

    Heinz Scharff befindet sich derzeit noch an folgendem Ort: Ushgorod - Ukraine
    VDK, ---
    eingearbeitet, many
    ... die San.-Kp.716 war zumindest im November 1944 in Levoca (Leutschau).
    Habe die Info aus einem Brief mit Feldpostnummer entnommen.
    mfg Holger
    Quelle
    07.11.1944
    Levoca, Laz. Fpn. 03594
    (= Sanitäts-Kompanie 716)
    Hans Uhlmann ruht auf der Kriegsgräberstätte in Presov.
    VDK, ---
    eingearbeitet, many
    19.02.1945
    i.Laz.d.Einh.03894 (vermutlich Tippfehler beim VDK, denn diese FPN gehörte zu Geb.N.A. 67)
    Hans Weber - Überführung zum Sammelfriedhof in Valasske Mezirici war nicht möglich.
    VDK, ---
    18.03.1945
    Laz.d.Einh.Fp.Nr. 03594
    (= Sanitäts-Kompanie 716)
    Hans Spiegelhoff + Georg Hornick - Überführung zum Sammelfriedhof in Valasske Mezirici war leider nicht möglich.
    VDK, ---
    eingearbeitet, many
    26.03.1945
    Laz.d.Einh.Fp.Nr. 03594
    (= Sanitäts-Kompanie 716)
    Georg Eichner - Überführung zum Sammelfriedhof in Valasske Mezirici war leider nicht möglich.
    VDK, ---
    eingearbeitet, many

    Wird fortgesetzt

    Moin many,


    vielen Dank für das Einstellen der Tabellen zu 709 und 716.

    Ich habe einige Daten dazu.


    Nach Dieters Einschätzung gab es (zeitlich nebeneinander) zwei "Sanitäts-Kompanien 716". Hier ein alter Strang dazu:

    H.V.Pl.Laz.d.Einheit Fp.Nr.03594


    ---------------------------------------------------------------------------------------------

    Jürgen Fritsche schrieb:
    "Moin zusammen,

    die San.Kp. 716 hatte zwei FPN, aber die Vergabe-Daten sind widersprüchlich und eine Streichung ist nicht ersichtlich:


    03594

    (1.2.1941-11.7.1941) Sanitäts-Kompanie 716

    (7.11.1944-Kriegsende) 9.11.1944 Sanitäts-Kompanie 716


    45744

    (28.2.1941-29.7.1941) Feld-Halblazarett 716

    (23.4.1944-24.11.1944) 31.9.1944 Sanitäts-Kompanie 716"


    ---------------------------------------------------------------------------------------------

    Dieter antwortete:

    "Hallo Jürgen,


    Quote
    Zitat die San.Kp. 716 hatte zwei FPN, aber die Vergabe-Daten sind widersprüchlich und eine Streichung ist nicht ersichtlich:
    aus den allgemeinen Truppenbewegungen Ende 1944 Anfang 1945 ist eher davon auszugehen, dass es zwei San-Einheiten

    mit der Ordnungs Nr. 716 gab.


    Die Sanitäts-Kompanie 716 FPN 45744 (K 827) 31.9.1944, ist der 716. ID zuzuordnen und war bodenständige Besatzungstruppe

    mit den Einschränkungen einer bo. Division . Der Rückzugweg war nach der Zerschlagung in der Normandie und Neuaufstellung

    in Süd-Frankreich über den Brückenkopf von Colmar nach Bayern dort 02.02.45 - 05.45 Bayern-AKgf. 05.45 Raum Kempten.


    Das ist soweit schlüssig.


    Bei der zweiten Sanitäts-Kompanie 716 führt nach meiner M. das Feld-Halblazarett 716 zum Ziel. Bei den Besatzungstruppen in Frankreich

    war es üblich Regie-Einheiten im Umfang zu kürzen, daher das Halb-Lazarett. Dieses Halb-Lazarett wurde aus einem nicht bekannten

    Grund nicht mit nach Süd-Frankreich zu Neuaufstellung verlegt sondern wurde im Reichsgebiet aufgefrischt und umbenannt.


    Sanitäts-Kompanie 716 FPN 03594 (K 401) 09.11.1944, lag zuletzt 02.45 - 05.45 in Mähren am 31.03.45 Friedeberg und ging

    dort auch in russische Kriegsgefangenschaft.


    So muss es nach jetziger Faktenlage gewesen sein. Es gab zwei San-Einheiten mit der Ordnungs Nr. 716 und das ist für mich sicher.


    Quellen der Recherche: FPÜ Teil I/II und K-Nummern Verzeichnis (Klaus Böhm), eigenes Archiv"

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo,


    retlaw000 sucht Informationen zum Lebenslauf seines Vaters:


    "Hallo Allerseits, ich hätte gern gewußt, ob das 2.Pion.Battl. 708, ab 10.09.44 2.Pion.Battl. 346 in der Zeit der Normandiekämpfe (Aug.-Sep.) in LeHavre eingesetzt war. Mein Vater behauptet das, aber das ist für mich fast unwahrscheinlich. Bis Juli 44 war er als Pionier auf ,Gironde Sud' eingesetzt, dann ging es ab in den Norden gegen die Invasion. Wie sollte er denn nach Le Havre gekommen sein? Durch den Kanal ging ja nicht im Spätsommer 44. Mein Vater erzählte das, da war er schon über 80. Er kann das auch verwechselt haben mit Rotterdam oder Antwerpen, da war er wirklich. Er sagte auch was über U-Boothafen in Le Havre. Aber die gab es dort nicht."


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo Mueglitz,


    1. die Nummer der Erkennungsmarke (EM) verrät leider nur, bei welcher (Ausbildungs-)Einheit der betreffende Soldat seine militärische Laufbahn begann. Das "SS Ausbildungs Rgt Prag-Dewitz" blieb in der Heimat und zog nicht an die Front.

    Die Soldaten wurden zu Fronteinheiten versetzt. Seine Erkennungsmarkennummer behielt der Soldat dann (normalerweise) bis zum Kriegsende. Über diese Nummer kann man also leider normalerweise keine Aussage zu seinem späteren Einsatz machen.


    2. Mit 35 Jahren zu Beginn des Krieges war Dein Großvater schon relativ alt. Was interessant ist, dass er bis zum Kriegsende den niedrigsten Dienstgrad gehabt haben soll?


    3. a) Wie hoch ist denn die Zählnummer der EM?
    b) Eine Überlegung: War er vielleicht mit der Wehrmacht in Polen und kam er vielleicht erst im Februar 1943 zur Waffen-SS? ("dort wurde sein Wehrpass eingezogen").

    Die allgemeine SS hatte ja (grob gesagt) mit der kämpfenden Truppe nichts zu tun.

    Man konnte m. W. im Zivilleben einen höheren Posten in der allgemeinen SS (oder bei der Feuerwehr etc.) haben und wurde trotzdem als einfacher Soldat zur Wehrmacht eingezogen.

    c) Hier jemand, der in 01/43 zur Ausbildung nach Prag-Dewitz kam: Suche nach einem Foto oder Link vom Gebäude der SS-Junkerschule Prag-Dewitz (Praha-Dejvice)



    4. Hier die Einträge zur "Leibstandarte" aus dem Lexikon der Wehrmacht:

    https://www.lexikon-der-wehrma…Divisionen/SSDivLSSAH.htm

    https://www.lexikon-der-wehrma…ierdivisonenSS/1SSPGD.htm

    https://www.lexikon-der-wehrma…visionenSS/Gliederung.htm


    5. Kann es sein, dass 04/43 nicht in

    Berlin-Lichterfelde

    war, sondern in

    Berlin-Lichtenberg bei der dort stationierten SS-Kraftfahr-Ersatz-Abteilung?


    6. Hast Du auch Meldungen über Aufenthalte bei Hauptverbandsplätzen/Sanitätskompanien oder Feldlazaretten? Über deren Nummern könnte man evtl. Aufenthaltsorte erschließen.


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo,


    hier ein Führerbefehl vom November 1940, der eine Überführung gefallener oder verstorbener Wehrmachtangehöriger aus Operationsgebieten, besetzten Gebieten, dem Generalgouvernement oder dem neutralen Ausland einschließlich Dänemark in die Heimat verbot.


    Da die Reservelazarette (meist?) nicht in diesen Gebieten lagen, durften demnach in Reservelazaretten Verstorbene - wenn sie nicht bereits beerdigt waren - überführt werden.


    Viele Grüße

    Bernhard