Posts by Bernhard_63

    Hallo,


    hier einige in Kriegslazaretten der Kriegslazarett-Abteilung 610 Verstorbene:


    Krgs.Laz.1/610 m.Belzy

    16.07.1941

    Herbert Kirschke VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Chisinau überführt worden.


    Krgs.Laz.1/610 Balti

    19.08.1941

    Herbert Beck VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Chisinau.


    Krglaz.1/610 m. Melitopol Kr.S.St.

    5.06.1942

    Josef Roth VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kirowograd - Sammelfriedhof.


    Lz.1/610 Krementschug

    22.03.1943

    Heinrich Gerhard Giesen VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Charkow war somit leider nicht möglich.


    Krgslaz. 1/610 Charkow

    07.07.1943

    Erich Wilk VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Charkow war somit leider nicht möglich.


    Krgs.Lz.1/610 m.Charkow

    21.07.1943

    Walter Ries VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow.


    Krg.Laz.1/610 Charkow

    23.07.1943

    Heinz Fischer VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow


    Krgslz.1/610 m. Charkow

    31.07.1943

    Heinz Wörner VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Charkow war somit leider nicht möglich.


    Alexandrya Krgs.Laz. 1/610

    14.10.1943

    Ernst Friedrich Ottmar Hirsch VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.


    Krgslaz.1/610(m.) Wapnjarka

    29.01.1944

    Otto Seidel VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kiew -Sammelfriedhof.


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    Warwarowka Krg.Laz. 2/610, Nikolajew

    30.08.1941

    Herbert Pokorny VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Mikolaiw / Kirowograd - Ukraine


    Krgslaz.2/610 Simferopol

    19.11.1941

    Johannes Zuber VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Sewastopol - Gontscharnoje überführt worden.


    Krgs. Laz. 2/610, westl. Mekensia

    14.12.1941

    Jahn Helmut Erich (keinen VDK-Eintrag gefunden)


    Krgslaz.2/610 m. Simferopol, v. F.L.132

    03.01.1942

    Kurt Neubert VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Sewastopol - Gontscharnoje war somit leider nicht möglich.


    Krgslaz.2/610 mot. Simferopol

    11.04.1942

    Herbert Hirschberger VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Sewastopol - Gontscharnoje war somit leider nicht möglich.


    Krgslaz.mot.2/610 Simferopol

    23.04.1942

    Herbert Wall VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Sewastopol - Gontscharnoje überführt worden.


    Krgslaz.2/610 Simferopol

    23.06.1942

    Heinz Faber VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Sewastopol - Gontscharnoje überführt worden.


    Krgslaz.m.2/610 Simferopol

    07.07.1942

    Karl Hilpmann VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sewastopol - Gontscharnoje.


    Krgs.Laz. 2/610 m. Krasnograd

    13.08.1943

    Jakob Hammerl VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Charkow war somit leider nicht möglich.


    Kriegslaz. 2/610 m.Alexandrija

    12.10.1943

    Heinz Particus VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Aleksandrija / Kirowograd - Ukraine


    Krgslaz.(m.)2/610 Wapnjarka/Transnistr.

    05.12.1943

    Heinz Rudolph VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kiew -Sammelfriedhof.


    Krgslaz.2/610 mot. Wapnjarka-Trannistr.

    02.01.1944

    Otto Haffner VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kiew -Sammelfriedhof.


    Krgslaz.2/610(m.) Wapnjarka/Tansnistr.

    03.01.1944

    Hans Schün VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kiew -Sammelfriedhof.


    Krgslaz.2/610 Wapnjarka, Transnistrien

    15.01.1944 (für diesen Tag gibt es noch 4 weitere Tote).

    Otto Hecker VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kiew -Sammelfriedhof.


    Kriegslaz. 2/610 Fp.Nr. 11943 Raum Lemberg

    16.07.1944

    Josef Prohaska VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Potelitsch überführt worden.


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    3/610 und 4/610 folgen noch.

    Grüß Dich Yannic,


    a) zur 46. Infanterie--Division (bestehend u. a. aus den Infanterie-Regimentern 42., 72 und 97 sowie den Artillerie-Regimentern 114/115) gibt es ein paar Bücher, die deren Kämpfe näher beschreiben.

    Die fett gedruckten Titel habe ich, falls Dich Informationen daraus interessieren.


    - Alexander von Bentheim: Der Weg der 46. Infanterie-Division, Selbstverlag, 1952

    - Veit Scherzer: 46. Infanterie-Division: Krim - Kaukasus - Kubanbrückenkopf - Isjum - Jassy; Weg und Einsatz einer fränkisch-sudetendeutschen Infanterie-Division 1938 - 1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis 2009

    - Hans Stahlmann & Michael Atzesberger: Marsch und Einsatz des Infanterie-Regiments 42 (1935-1945), Selbstverlag, Bayreuth 1985

    - Michael Atzesberger: Marsch und Einsatz von AR 114/ I./AR 115 (Textband + Bildband), Verlag und Hrsg.: Kameradschaften des früheren AR 114, Berching


    b) Michael Eisenreich starb ja nicht an der Front, sondern in einem Kriegslazarett (also einem "richtig großen Krankenhaus") in der Stadt Simferopol.

    Er wurde vermutlich bei Kämpfen im Osten der Krim angeschossen und dann nach Simferopol gebracht. Vielleicht auch schon Wochen vor seinem Tod.

    Vielleicht gibt es da Informationen auf den Karteikarten bei "ancestry". Anbei ein Bild eines der Häuser des 3/610 in Simferopol.


    c) Wo die 46. Infanterie-Division vor dem Tod von Michael Eisenreich gekämpft hat, sieht man hier auf den Lagekarten:

    http://www.lexikon-der-wehrmac…nteriedivisionen/46ID.htm

    Lage 1.5.1942: http://www.lexikon-der-wehrmac…n/Korps/Karte/XXX0542.jpg

    Lage 1.6.1942: http://www.lexikon-der-wehrmac…orps/Karte/XXXXII0642.jpg

    Lage 1.7.1942: http://www.lexikon-der-wehrmac…orps/Karte/XXXXII0742.jpg



    d) Hier die Bilder einer Beerdigung eines am 5.8.42 im Kriegslazarett 3/610 in Simferopol verstorbenen Soldaten. Ganz in der Nähe dieses Grabes dürfte einige Tage später Michael Eisenreich beerdigt worden sein.

    Erstgrablagen


    e) Ich war selbst einige Male auf der Krim, u. a. auch im Salgirka-Park, wo Michael Eisenreich begraben wurde.


    Viele Grüße

    Bernhard

    Moin many,


    hier die Datensätze der bei San-Einheiten 32 Verstorbenen, die ich bisher fand:


    San.Kp. 1/32 F.P. 06663

    22.09.1941
    Heinz Falk VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Korpowo.


    Sanko. 1/32 Salushje

    08.10.1941

    Robert Polzin VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Korpowo.


    Sanko.1/32 H.V.Pl. Filippowa Gora

    16.10.1941

    Heinz Baranowski VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Korpowo war somit leider nicht möglich.


    Sanko 1/32 H.V.Pl.Iljina-Gorka,Krs.Demj.

    08.06.1942

    Herbert Berndt VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Iljina Gora - Russland


    H.V.Pl.Iljina-Gorka Sank. 1/32

    23.11.1942

    Heinz Radünz VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Iljina Gora - Russland



    H.V.Pl. Sanko. 2/32 Nowiki

    09.07.1941

    Herbert Barz VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Nowiki / Kraslava - Lettland


    H.V.Pl. Laz. Istoschno Sanko. 2/32

    29.09.1941

    Heinz Krüger VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Korpowo.


    H.V.Pl. Sankp. 2/32 in Gora Ossinuschko- Tessinowo-Fillipowo

    20.10.1941

    Heinz Radtke VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Ossinuschka - Russland


    H.V.Pl.d.San.Kp.2/32 Filippowka-Gora

    15.02.1942
    Paul Richard Emil Hoyny VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Korpowo.


    H.V.Pl.Sanko 2/32 Filippowa Gora

    21.05.1942

    Theodor Stabenow VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Korpowo war somit leider nicht möglich.


    Sanko 2/32 Filippowa-Gora

    02.01.1943

    Heinz Haase VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Korpowo.


    H.V.Pl. San.Kp. 2/32 Kruglaja

    04.04.1943

    Eduard Ott VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Korpowo.


    H.V.Pl.d.Sanko. 2/32

    01.12.1943

    Heinz Werner VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh.


    H.V.Pl.Sanko. 2/32 Pischtschikowo

    05.12.1943

    Heinz Reingen VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh.



    HVP.San.Kp.32

    20.06.1944

    Hans Rolf VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Marigny.


    HVP San.32

    08.07.1944

    Hans Plassmann VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Marigny.


    Zirnemiki Sanko 32 H.V.Pl.

    05.01.1945

    Hans Behnk VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Saldus (Frauenburg).


    Schlochau, Sanko 32 H.V.Pl.

    03.02.1945

    Hans Röber VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Stare Czarnowo.


    Schlochau, San.Kp.32 H.V.Pl.

    05.02.1945

    Hans Noerz VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Stare Czarnowo überführt worden.


    Feldlaz. 32.I.D. Michailow Pog

    27.07.1941

    Karl Prauß VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Beshanizy - Russland


    ------ Ende mit 32 -------------------


    eingearbeitet, many


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo Uwe,


    die Fotos

    - 2 Bilan Bruno 1943 Kaukasus

    - Scan_20200917


    würde ich der Südküste der Krim (oder "notfalls" der russ. Schwarzmeerküste) zuordnen.

    Die Gebäude und Berge sind markant. Ich denke, mit ein bisschen Geduld und Bildersuche könnten wir die lokalisieren.


    Wenn Du magst, könntest Du das Foto

    "Bebodekar einer der fünf Berge" mit Vorder- und Rückseite hier einstellen.


    Viele Grüße

    Bernhard

    Moin many,


    hier die Daten von bei Fela 328, Fela 329 und Sanko 1/328 Verstorbenen:


    im Feldlaz.328 Schanicha

    15.06.1942

    Herbert Brandt VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Duchowschtschina überführt worden.


    Fela. 328 Zinten

    20.03.1945

    Hans Schumann VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Gdansk Wrzeszcz Srebrzysko - Polen


    Feld.Laz. 328 Zinten Ostpr. Fp.37205

    09.04.1945

    Hans Chillek VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Stare Czarnowo.


    Feldlaz.328 Zinten

    11.04.1945

    Herbert Steinski VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Stare Czarnowo überführt worden.


    ------------ Ende mit Fela 328 ------------------------------------


    Fela.329 Idriza

    04.07.1944

    Hans Fränkel VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh.


    Fela.329 Neumogen

    29.09.1944

    Hans Pasenau VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Saldus (Frauenburg).


    -------------- Ende mit Fela 329 ----------------------------


    Sanko.1/328 Papino

    25.08.1942

    Karl Klüh VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Rshew überführt worden.


    -------------- Ende mit 1/328 ---------------------------

    eingearbeitet, many



    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo Paul,


    das Artillerie-Regiment 188 war ein fester Teil der 88. Infanterie-Division:

    pasted-from-clipboard.png

    Unten siehst Du Bücher, die es zur Division gibt.


    Die Tätigkeitsabzeichen musste man sich durch eine dazugehörige Ausbildung, hier z. B. als Funker "erarbeiten". Man war dann ja ein "Spezialist".


    Ludwig war im Stab (dem "Gehirn";-) der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 188.

    Hier siehst Du die Gliederung eines Artillerie-Regiments. Die dritte Abteilung war normalerweise eine "leichte" Abteilung, z. B. mit 105 mm-Geschützen.

    http://www.lexikon-der-wehrmac…r/Artillerie-Regiment.htm


    Er war vermutlich an einer der "gelben" Stellen:

    pasted-from-clipboard.png


    Viele Grüße!

    Bernhard

    Hello,


    Mike schrieb:


    "Hallo Bernhard, Michael und Rolf:

    Vielen Dank für Ihren herzlichen Empfang in diesem Forum.


    Michael: Ich freue mich sehr, dass die Koordinaten des Absturzes von unabhängiger Seite bestätigt wurden. Ich habe die IDPF (Individual Deceased Personnel File) von LT Hal A. Anderson USAAF bestellt (aber noch nicht erhalten). Er war der Radaroperator für Tom Cartmells P-61. LT Anderson konnte aus dem Flugzeug abspringen, bevor es aufschlug, er war zu tief am Boden, sein Fallschirm öffnete sich nicht vollständig, und er wurde beim Aufprall auf den Boden getötet. Ich wollte seinen Begräbnisbericht überprüfen, um zu sehen, ob die militärischen Koordinaten übereinstimmten. Ich würde erwarten, dass sie nahe beieinander liegen, aber nicht unbedingt identisch sind. Wenn ich diese Information erhalte, werde ich sie per Post schicken.


    Rolf: Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Notiz, in der Sie Ihre Erfahrungen von vor 15 Jahren beschreiben. Ich wäre absolut interessiert an Ihren Notizen aus den Interviews mit den Augenzeugen und an allen Fotos, die Sie haben könnten. Ich habe darüber nachgedacht, was passiert sein könnte und wie es passiert ist, aber das sind sicherlich nur fundierte Vermutungen auf der Grundlage einiger Fakten. Alle zusätzlichen Erkenntnisse, die Sie haben, werden für mich und meine Familie von Bedeutung sein.


    Noch etwas...zum Zeitpunkt seines Todes war Tom Cartmell frisch verheiratet und seine Frau Zoe war frisch schwanger. Sie gebar 4 Monate später eine Tochter namens Tome Elizabeth. Meine Cousine, Tome Elizabeth, hat viele Briefe, Logbücher und andere Gegenstände von Tom Cartmell weitergegeben. Insbesondere hat sie eine Geschichte über Zoe erzählt. Nach Toms Tod im Freundbeschuss war Zoe sowohl traurig als auch wütend. Sie blieb für den Rest ihres Lebens so und verstarb 1992. Gemäß Zoes Wunsch brachte Tome Elizabeth nach ihrem Tod ihre Asche auf den Militärfriedhof von St. Avold und verstreute sie auf Toms Grab. So sind sie wieder zusammen. Wir alle wissen, dass der Krieg voller Tragödie ist, aber für Zoe Cartmell dauerte die Tragödie ihr ganzes Leben lang an.


    Nochmals vielen Dank an Sie alle, dass Sie mir das Gefühl gegeben haben, hier willkommen zu sein.

    Mike"


    Thank You Mike for your friendly words!

    Bernhard

    Hallo Markus,


    eine freien Vermutung:

    Da

    - die Ergänzung "Festung" zum Ortsnamen "Warschau" in der gleichen grünen Farbe erscheint,

    - die Linien z. T. einige km westlich von und parallel zu Flussläufen verlaufen und

    - nur im Einflussgebiet der Wehrmacht zu sehen sind:

    Könnte es sich evtl. um vorbereitete Stellungen handeln?


    Welche Bedeutung könnte die grüne "7" bei Winniza haben? Eine Schutzstellung "vor" dem Bergwerk?


    Vielleicht findet man auf Calvins Server die Gesamtkarte, evtl. mit Legende?


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hello Dochughey,


    cordially welcome here in the Forum der Wehrmacht and thank you very much for the information. Translation:


    Dochughey schrieb:

    "Ich bin ein Neffe von LT Thomas E. Cartmell USAAF, dem Piloten der P-61B, die am 26. April 1945 bei einem nächtlichen Eindringlingseinsatz über dem Brückenkopf von Dillingen von den Amerikanern abgeschossen wurde. Nach Durchsicht der in seiner IDPF-Akte enthaltenen Bestattungsunterlagen wurde die Absturzstelle als in der Nähe von Altishein, T 308201 (militärische Kartenkoordinaten), identifiziert. Ich hatte einen sachkundigen Freund, der mir half, diese Stelle in die zeitgenössischen Koordinaten 48,73777 10,87816 zu übersetzen. Tom wurde zunächst auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Reutti begraben. Seine sterblichen Überreste wurden später auf den US-Militärfriedhof in St. Avold, Frankreich, überführt.

    Ich habe eine Website erstellt, die mehr Einzelheiten über den Vorfall und darüber hinaus eine Sammlung all seiner Briefe aus Kriegszeiten an seine Familie enthält. Ich habe auch alle zugehörigen Dokumente (Flugprotokolle usw.) eingestellt, die ihm gehörten oder mit ihm in Verbindung standen. Sie können diese Website unter https://brooksidepress.org/cartmell/ einsehen."


    Michael schrieb:

    "Hallo, Michael,

    vielen Dank für Ihre Antwort und für die Weitergabe der Informationen, die Sie über den Tod Ihres Onkels am 26. April 1945 in der Nähe des Brückenkopfes von Dillingen gesammelt haben. Ich bin sicher, dass die Leute in diesem Forum die Details mehr als interessant finden werden!

    Ich kann bestätigen, dass die militärischen Koordinaten (w)T308201 mit den Koordinaten übereinstimmen, die Sie in Ihrem letzten Beitrag angegeben haben. Die Absturzstelle lag also zwischen Altisheim und Leitheim."



    Rolf schrieb:

    "Hallo dochughey,

    Vielen Dank für die Bereitstellung der Informationen über Thomas E. Carmell. Ich bin sehr erfreut und dankbar.

    Vor etwa 15 Jahren hatte ich die Gelegenheit, mit Augenzeugen über den Absturz zu sprechen, und wir haben damals auch einige Relikte an der Absturzstelle gefunden. Zusammen mit einem Freund haben wir vor 15 Jahren einige Nachforschungen angestellt. Ich habe einige Fotos gemacht und einen kurzen Bericht verfasst - auf Deutsch.

    Inzwischen bin ich umgezogen und wohne etwa 150 Meilen von der Absturzstelle entfernt, aber mein Freund lebt immer noch in dieser Gegend. Ich werde ihn anrufen und fragen, ob er die Relikte noch hat, um ein paar Bilder zu machen, und ich schicke Ihnen die Bilder, wenn Sie Interesse haben. Ich kann auch meine Notiz übersetzen, die ich gemacht habe.

    Ich bleibe sehr gerne in Kontakt, wenn Sie interessiert sind.


    Viele Grüße aus Deutschland und nochmals vielen Dank, dass Sie all diese fantastischen Informationen über Ihre Website zur Verfügung stellen.

    Rolf"


    Viele Grüße, many greetings

    Bernhard

    Hallo Paul,


    a) eine Armee konnte weit mehr als 100.000 Mann umfassen, denn:


    Eine Armee bestand aus mehreren Armeekorps (je nach Aufgabenstellung).

    Ein Armeekorps bestand dann wiederum aus z. B. 2 - 7 Divisionen (je nach Aufgabenstellung).

    Ein Infanterie-Division (mit 10.000 bis 18.000 Soldaten) bestand meist aus 3 Infanterie-Regimentern und einem Artillerie-Regiment (z. B. AR 188)


    Hier mal als Beispiel die Gliederung einer (anderen) Armee (hier der 6. Armee in Stalingrad) aus Wikipedia:

    pasted-from-clipboard.png


    b) Das Ärmelabzeichen dürfte - wie Du schon richtig vermutet hast - "Abzeichen für Nachrichtenpersonal" sein. Auf dem Bild allerdings in Rot, der "Waffenfarbe" der Artillerie.

    http://www.wehrmacht-lexikon.d…ichen/sonderabzeichen.php


    Viele Grüße

    Bernhard

    Moin many,


    sorry, ich habe versehentlich direkt in den "Sanitätseinheiten" zwei Posts mit Ergänzungen zu den Felas 206 und 207 begonnen.

    Die hab ich dann hierher übertragen.

    Ich versuche - wenn Du einverstanden bist - die Lücken in den "Sanitätseinheiten" sinnvoll mit neuen Tabellen zu füllen.

    (Falls ich noch Einheiten finde, zu denen wir noch keine Tabelle haben;-).


    Viele Grüße

    Bernhard

    Moin many,


    hier die Daten der im Feldlazarett 207 Verstorbenen, die ich bisher gefunden habe:


    Feldlaz. 207 Kasimir

    13.09.1939

    Herbert Springmann VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Stare Czarnowo.


    Feldlaz. 207 Petseri Estl.

    17.08.1942

    Heinz Broers VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Petschory - Russland


    Feldlaz.m. 207 Petseri Estland

    25.09.1942
    Heinz Möckel VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Petschory - Russland


    Feldlaz.(m) 207

    18.03.1945

    Georg Feldbusch VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Saldus (Frauenburg).


    Feldlaz.207 m.

    18.03.1945

    Otto Nordmeyer VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Saldus (Frauenburg).


    eingearbeitet, many

    ------ Ende mit Fela 207 -----------------


    Gruß

    Bernhard

    Moin many,


    hier die Daten der im Feldlazarett 206 Verstorbenen, die ich bisher gefunden habe:


    Dwing-Pokrowskoje Feldlaz. 206 Dwiny 6 km südl. Toropjez

    01.09.1941

    Heinz Behnert VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Dwiny - Russland


    Buritzowa Fela. 206

    08.06.1942

    Ernst Kühn VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Rshew überführt worden.


    Feldlaz. 206 Sobowo

    27.11.1942

    Karl Kempf VDK ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Rshew überführt worden.


    Feldlaz. 206 Sobowo

    28.11.1942

    Heinz Groß VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Subowo - Russland


    Fela. 206 Sobowo

    05.01.1943

    Heinz Lemke VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Subowo - Russland


    Feldlaz. 206

    18.09.1943

    Heinz Kunzmann VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Dubrowka / Demidow - Russland


    Feldlaz. 206 Fp.Nr. 7921

    17.07.1944

    Hans Coym VDK konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Kaunas war somit leider nicht möglich.


    Feld.Laz. 206

    19.08.1944

    Hans Helfenbein VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Newskoje - Russland


    Feldlaz. 206

    19.08.1944

    Hans Oschmann VDK wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Newskoje - Russland


    Feldlaz. 206

    14.03.1945

    Otto Friedrich VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Mamonovo.


    Feldlaz. 206

    15.03.1945

    Hans Beyer VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Mamonovo.


    Feldlaz. 206

    16.03.1945

    Georg Schramm VDK ruht auf der Kriegsgräberstätte in Mamonovo.

    eingearbeitet, many

    ---------- Ende mit Fela 206 -----------------------------


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo Det,


    falls es noch nicht bekannt ist:


    "1938, 4.10.: Um 15 Uhr 45 marschierte in Bleistadt die Nebel-, Lehr- und Versuchsabteilung, ein Verband der 1. Panzer-Division ein "auf herzlichste und begeistert begrüßt von der urdeutschen Bevölkerung ... Wie wir im Reiche die Schreckens-Wochen des tschechischen Terrors aufs tiefste mit empfunden hatten, erleben wir jetzt die innige Freude der Befreiung mit ...", wie der Kommandeur dieser Abteilung ins Gedenkbuch von Bleistadt schreibt (GB # 190). Bürgermeister von Bleistadt ist nun Hugo Bartl von der Sudetendeutschen Partei."


    https://gpecher.de.tl/Geschichte-von-Bleistadt-_-Olov%ED.htm


    Viele Grüße

    Bernhard

    Hallo Havank,


    vielen Dank für das Einstellen dieser interessanten Informationen.

    Der deutsche Name von Rudolec ist Rudoletz. Hier sieht man ihn auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert.

    (Diese alten Karten findet man auf einer schönen tschechischen Seite:)

    https://de.mapy.cz/19stoleti?x…4&l=0&source=muni&id=3514


    Viele Grüße

    Bernhard