Posts by GerhardTheo

    Hallo filigranofil,
    danke für deinen Beitrag.
    Ich habe mir mittlerweile eine gute Übersicht über diese letzten Tage der Heeresgruppe E verschafft. Interessant ist das Foto mit dem darauf abgebildeten Politkommissar Ivan Dolnicar-Janosik (Schade, dass man hier keine Hatscheks schreiben kann).
    Im Tagebuch meines Onkels ist er der Jüngling* mit der "grasgrünen neuen Uniform", der sich als Oberstleutnant vorgestellt hatte und angesichts der großen Truppen unter Löhr, weitere Verhandlungen im Gasthaus von Letusch ablehnte. Die Verhandlungen sollten nach Schönstein verlegt werden, dort sei dann der Zonenstab IV zuständig. . . .


    Übrigens im Buch von Erwin Pitsch --Alexander Löhr, Band 3-- Seite 240- 250, findet man eine gute Recherche über diese Vorkommnisse.


    Gruß
    Gerhard-Theodor


    * Mit Jüngling hatte mein Onkel vielleicht übertrieben. Der Oberstleutnant war doch schon 24 Jahre alt.

    Quote

    Original von dr.rudolf
    Hallo zusammen,


    ich meine, dass das eines der Zugeständnisse an STALIN auf der Konferenz von JALTA war.
    Aber vielleicht hat ja jemand entsprechende Quellen !?!


    Gruß
    Rudolf (KINZINGER)


    Hallo zusammen,
    Möglicherweise wurde dies in Jalta(im Feb. 45) nicht im Detail besprochen.
    Die Titoarmee wurde ja erst am 1.3.45 anerkannt. Meines Wissens hat Churchill ja auch direkte Verbindung mit Tito gepflegt. Auch der Kalte Krieg hatte schon begonnen.
    Es könnte bilateral, also zwischen Briten und Titoarmee ausgemacht worden sein, wer welche Gefangene in welchen Gebieten zugesprochen bekommt. Dem alten Fuchs Churchill war schon damals gelegen den Einfluß der Sowjets auf dem Balkan so gering wie möglich zu halten, was ja auch gelang.


    Harold Macmillan, der Premierminister ab 1957 war, war 1945 schon in der Regierung Churchil's. Er war damals politischer Berater von FM Alexander
    Und er war am 13.5.1945 bei der 8. Armee im H.Qu. des brit. V.Kps. in Pörtschach/Kärnten.
    Bis dahin wurden im brit. Bereich, die aus dem Süden kommenden Aufgegriffenen, noch zu britischen Gefangenen, was später nicht mehr so war.
    Dass es dann noch zu Kämpfen kam ist verständlich. Betroffen waren ja nicht nur deutsche Wehrmachtsangehörige, die nach Hause wollten bzw. in brit.besetztes Gebiet wollten. Besonders betroffen waren die Kroaten und die reguläre slowenische Armee, sie wussten was eine Gefangenschaft in der Titoarmee bedeutet.
    Bekanntlich wurden Zigtausende Gefangene an die Titopartisanen ausgeliefert wovon einige Tausend bereits auf dem Weg(Sühnemärsche), erschossen wurden. Bereits außer Sichtweite der Briten gab es Erschießungen.


    Zitat aus Buch von Erwin Pitsch "Alexander Löhr" Band 3:
    18.000 Slowenen, wovon 8.000 Zivilisten waren, wurden Aufgrund eines Abkommens zwischen hohen brit. Offizieren und Politikern sowie kommunistischen Delegierten unter einem Vorwand, dass sie zur Reorganisation nach Italien verlegt würden nach Pleiburg und Podrozica gebracht und ausgeliefert. Ihr Leidensweg endete in Sentvid Teharje und in vielen Höhlen, Grotten und verlassenen Bergstollen
    Etwa 45.000 Soldaten und 5.000 Zivilisten wurden an die Rote Armee ausgeliefert


    Gruß
    GerhardTheo

    Servus Byron!


    Leider kommen diese beiden Namen Missinger und Kukuk im KTB meines Onkels nicht vor.
    Wohl die beiden SS/SD-Sturmbannführer.
    Er schrieb eher allgemein, z.B.: . . der Großteil der Offiziere im Stab war gegen die Deportationen eingestellt... niemand versteht das,... uns schadet diese Aktion sehr,..hier ist das Judenproblem ein religiöses, und daran sollten wir interessiert sein. .. im Übrigen bekamen wir durch die Juden gute Feindnachrichten. . . usw.,
    Am 6.4. Der Befehlshaber in Serbien berichtet, das er anläßlich eines Spazierrittes einen fest vernagelten Transport angetroffen habe, aus dem es entsetzlich stank. Es war ein Judentransport. . . .sie bekommen nichts zu Essen und zu Trinken und können auch ihre Leichen nicht herauswerfen. Der Befehlshaber dachte es wäre ein Missgriff einer untergeordneten Stelle und machte eine Meldung. Es war aber von "Oben" befohlen und die Meldung erfolglos.
    GenLt. Glaise-Horstenau schrieb ebenfalls dazu:. . . "diese schreckliche Sache kam an den obersten Kriegsgerichtsrat in Berlin, der sich aber hütete einzugreifen. Der Vorgang entsprach durchaus dem, was man -oben- wünschte".


    Dem Buch von Erwin Pitsch, Alexander Löhr, 3. Band, Kapitel Griechenland im Frühjahr 1943, S. 64-76, entnehme ich und zitiere verkürzt:
    Laut Aussage Wislicenys (beim Nürnberger Prozess), war vor dem Abtransport der Juden bereits Stubaf. Rolf Günther im Auftrag Eichmanns in Saloniki. ( Günther war Adjutant Eichmanns )Nach der Konzentrierung der Juden in 3 Ghettos kam der Befehl Eichmanns(Anfang März) zum Abtransport. . . . .die gesamte Aktion leitete Brunner persönlich. . . .Wisliceny und sein Stab waren in 2 Villen aus jüdischem Besitz (Odou Velissariou) untergebracht. . . . . . . am 15.3. ging der 1. Transport mit 2.800 Juden nach Krakau. . . . am 17.3. der 2. Transport nach Treblinka. . . bis Ende März(43) waren lt. Reitlinger 13.435 Juden in 5 Transporten weggeschafft worden. Mitte Mai war der Großteil 42.830 Menschen in 16 Zügen abtransportiert.. . . . . .In der Zeit v. 22. bis 29.3. unterstützten die Bulgaren die Deportationen aus ihren Besatzungszonen Thrazien und Mazedonien. . . .Seitens griechischer Persönlichkeiten soll es mehrere Interventionen zugunsten der Juden gegeben haben. Die Rechtsanwaltskammer von Saloniki übergab nach dem ersten Transport dem griechischen Ministerpräsidenten eine Petition, die die Internierung auf eine griech. Insel verlangte...Als der Vorsitzende des Judenrates Rabbiner Koretz, dem neuen Ministerpräsidenten denselben Vorschlag machte, wurde er von Dr. Merten aus seinem Amt entfernt. . . . . . .. Dank italienischer Intervention sollen 551 Juden aus Saloniki die erste Deportierungswelle überlebt haben und in die ital. Besatzungszone gereist sein. . . . . . .Am 7.Aug. erfolgte die letzte Deportation aus Saloniki. 1.800 Flüchtlinge, zum Teil aus Mazedonien geflüchtet, wurden aus dem Baron Hirsch-Ghetto weggebracht. . .


    .......Einige 100 Juden blieben in Saloniki, zum Teil versteckt oder im Auffanglager Paleo Mela.


    Vielleicht kannst du damit etwas anfangen


    Gruß Theodoros

    Servus Byron,



    ja ich vermute dass der Name stimmt, weil "4r8" oder "MS" diesen so benannt hat.
    Ich kann es nicht bestätigen, denn ich habe zum dritten Mann(Funker) keine Namensbezeichnung !"MS" müsste sich noch einmal melden.
    MS = Max ?, Markus ?, . . Stapelberg?


    Schönen Gruß
    GT

    Servus byron, ti kaneis !



    Hptm Prem natürlich ohne "h"


    sorry auch an 4r8


    Max Günther Stapelberg war natürlich Staffel- und nicht Sapelfürer.


    Das Bild von 4r8 wurde am 17.2.1943 von meinem Onkel aufgenommen. Der Flug mit der He111 war von Wien/Aspern nach Saloniki/Sedes. Abflug war um 13 Uhr und die Ankunft in Sedes um ca 16 Uhr. Nach Belgrad hatten sie böige Winde und wenig Sicht, deshalb auch navigatorische Mithilfe Löhrs, wie man im Bild ersehen kann.


    Ende Juli 1942 war M.G. Stapelberg Feldwebel. Er flog GO Löhr mit He 111, nach der Verabschiedung vom Stab der Luftflotte 4, von Mariupol nach Saki auf der Krim.
    Wie bekannt hatte anschließend Richthofen die LF 4 übertragen bekommen.


    Ob M.G. Stapelberg ebenfals direkt von der Luftflotte 4 zur Heeresgruppe E, so wie mein Onkel, übernommen wurde, ist mir nicht bekannt


    Hptm Prem war auch nach dem Krieg mit meinem Onkel befreundet!


    Interessant wäre ob zum Funker Erst Köhne noch Kontakt besteht durch 4r8
    Vielleicht meldet sich 4r8 ja wieder einmal!


    Gruß
    G.T.


    beigefügt Foto aus derselben Kamera

    Files

    Hallo 4r8!


    Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder in diesem Forum melde!


    Zu deiner Frage bezgl. "Stapelberg"!
    Der Name kommt 1-3x im Tagebuch meines Onkels vor. z.Bsp: "der Pilot war Stapelführer Stapelberg". . .


    Übrigens dieses Foto, das du einstelltest war auch aus der Kamera meines Onkes, und auch beim selben Flugl


    Der Name Stapelberg als Pilot kommt auch im Buch von Erwin Pitsch, "Heerführer auf dem Balkan", Band 3, vor.


    Der hauptsächlich verwendete Pilot von GO Löhr war Hptm Prehm.


    Ich könnte eventuell noch herausfinden wann der Flug war.



    Ich habe noch ein Foto vom selben Flug, das aber deinem fast gleicht.


    Gruß
    GerhardTheo

    Hallo ,


    Bilanz bisher:
    Der Grenadier mit EMK 1557 gehörte höchstwahrscheinlich der 3. Komp. des Deutsch-Arabischen Inf. Bat. 845 an. Wie er vom Infanteristen zum Grenadier mutierte bleibt allerdings offen. Der Unterschied wäre nicht zu wesentlich.


    Polux hat folgenden Beitrag eingestellt, der von einem alten thread von byron im axishistory(2006) kommen dürfte, ebenso ein Foto.

    Quote

    13.08.1943 per Bahntransport nach in Saloniki eingetroffen und der Kampfgruppe oder Brigade Eberlein unterstellt. Partisaneneinsatz.Bis Ende 1943 Sicherung der Bahnstrecke Florina-Edessa-Verria-Naussa.


    Zu Obst. EBERLEIN ist mir ein Zusammenhang mit dem Tageb. meines Onkels aufgefallen:

    Quote

    Um Saloniki befanden sich Partisanen beim Langardasee und im Raum um Chortiatis. Alle unsere Maßnahmen hatten keinen Dauererfolg. Bei größeren Aktionen wichen sie uns aus, bei kleineren waren wir zu schwach. Der alte Haudegen Obst. Eberlein kämpfte und schlug sich mit seinen 70 Jahren herum. Er war der Schrecken aller Partisanen. Er ersparte uns sicher eine Division.


    Zum eingest. Foto d. Polux:
    Ich glaube zu erkennen, wo das Foto aufgenommen wurde: Dies wäre auf der Bahnstrecke zwischen Saloniki und Lamia, vor dem Tepi-Tal und nach Litochoro. Vielleich weiß es Byron sowieso!
    Möglicherweise sind die Gefallenen noch auf dem Foto dabei!


    Die Inschriften der restlichen Gräber kann man, auch bei Vergrößerung, leider nicht entziffern, aber man kann noch erkennen, dass beim Grab"5" auch Gren."???" steht, also nur eine 3-stellige Zahl, somit eine andere Erkennungnummer.



    Danke für die Beiträge
    Gruß
    GerhardTheo

    Hallo,
    Der Glaube des Duce
    stelle aus Aufzeichnungen meines Onkels ein:


    . . . . . . . Ich gehe allein in den Anlagen der Umgebung spazieren und sehe mir das Schloss Peters an, das nach seiner Zerstörung durch Bomben wieder aufgebaut wurde.
    10.2. Heute wieder Reiten in der Halle. Löhr hat seit neuestem Schmerzen in der Wirbelsäule. Er erzählt heute vom Aberglauben der Italiener. Man glaubt dort an den "bösen Blick".Ein General stand im Verdacht, mit einem „bösen Blick“ behaftet zu sein und jeder wich ihm aus. Als er endlich doch einmal befördert werden musste und der Kriegsminister dem Duce die Beförderung vorlegte, erschrak letzterer. Er begann sofort auf Holz zu trommeln. Auch der Kriegsminister klopfte mit. Dem Duce schien das Mittel, den Bann abzuwehren zu schwach. So fasste er in die Hosentasche und griff nach seinem Penis, den er heftig schüttelte. Er begann zu schimpfen und zu schreien. Schließlich wurde der arme General pensioniert.


    damals(5.2. - 15.2.43) wurde mit ital. und kroat. Generälen die Unternehmen Weiß I und II besprochen


    Gruß
    GerhardTheo

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    • Belgrad13.jpg

      (130.21 kB, downloaded 42 times, last: )

    Hallo Jahrgang39,
    Gute Recherche!
    Ich finde die Inhalte deiner eingestellten Links äußerst präzise.Interessant sind die Parallelen der Ideologien bezüglich Kirche.
    Versöhnung mit dem Vatikan, beide national ausgerichteten Staaten groß geworden durch das Wirtschaftswachstum, das man den beiden Führern zuschrieb.
    Zudem ein Bollwerk gegen den Bolschewismus, Kommunismus.
    International dementsprechend sogar hofiert, dass am 20.6.1927, also heute vor 85 Jahren der damalige brit. Schatzkanzler Winston Churchill gesagt hat "wäre ich Italiener wäre ich Faschist"


    Wie bekannt, zerbröselte ab Sommer 1943 der ital. Faschismus ganz plötzlich. Die Gefahr aus dem Osten war keine mehr, oder das geringere Übel und die Angebote der Briten und Amerikaner kamen wie gerufen!

    Mittlerweile habe ich auch den Grund gefunden(gegoogelt), warum es bei der Luftwaffe keine Militärgeistliche gab. Es gab einen Geheimerlaß von H.Göring vom 23.Nov.1939, der keine Seelsorge wünschte!  :(


    Schöne Grüße
    GerhardTheo


    Gesucht: Alternative Möglichkeiten für W-Wachstum ! ?(

    Hallo Allerseits,


    was mich in diesem Zusammenhang interessieren würde. Wie katholisch blieben eigentlich die Italiener im Militär. War der ital. Faschismus dem Nazitum, was Kirchenaustritte anbelangt,gleichzusetzten.
    War der Mussolini religiös? Dass er, auch manche seiner Generäle sehr abergläubig war, ist mir bekannt, da habe ich wo einen Text dazu.


    Eeine Frage möchte ich nochmals einstellen:


    Weiß wer, warum es bei der Luftwaffe keine Militärgeistlichen gab?
    Oder stimmt die Aussage nicht!


    mfg
    GerhardTheo

    Hallo Jahrgang39,
    ganz meine Rede.
    Jede Religion, fanatisch betrieben, ist mir suspekt.
    Auch wenn man sich jetzt distanziert, aber die strenge kath/evang. Gläubigkeit
    hat dazu beigetragen die "Jesusmörder" durch die Nazireligion
    zu vernichten. Das kann man auch nachlesen, z.B.:hier


    Es mag schon sein, dass in ländlichen, bäuerlichen Strukturen die Bevölkerung
    verführbarer war, ob das aber durch die Himmelsrichtung festgelegt war, wage
    ich zu bezweifeln.
    Übrigens Franz Jägerstätter war ein Ostmärker.


    mit gleichaltrigem Gruß
    Gerhard-Theo

    Hallo Spätgeborene,


    ich sehe da überhaupt keinen Gegensatz ob kath/evang.+ Nazi
    ich erinnere mich, dass gerade unter den katholischsten die größeren Nazis waren.
    Auch der Pfarrer hat zu seinem "Gott sei gegr." die Hand dabei gehoben.
    Ich war 1945 fünf vorbei, und ich erinnere mich noch gut wenn meine Mutter sagte,
    da schau her, jetzt kriechen "die" wieder bis zum Altar vor und jahrelang hat man sie
    nicht gesehen!


    Selber ist es mir und meiner Schweter auch passiert, so nach Mai 45, dass wir statt Gott
    gegrüßt, den Hitler "geheilt" haben. Nachdem uns aber die rechte Hand mehrmals nach
    unten gebogen wurden, haben wir das auch kapiert.


    Bei dieser Gelegenheit:
    Hatte es einen Grund, dass es bei der Luftwaffe keine uniformierten Militärgeistlichen gab?


    G. zum G.
    GT

    Hallo J.H.


    Ich habe das versucht mit dem Volksbund. Wurde aber nicht fündig in der Online-Suche.
    Man kann zwar Fragen stellen, aber Foto einstellen nicht, zudem müsste man das Geb.-Dat. der betr. Person kennen usw.


    Die Person ist mir nicht so wichtig. Wichtig wäre mir das Ereignis und der Ort. Also wo waren sie eingesetzt, wem waren sie unterstellt, wodurch sind sie gefallen.
    Wie es ausschaut sind sie ja am gleichen Tag gefallen, möglicherweise durch Partisanen(Andanten). Hat es was mit dem Dorf am Chortiatis zu tun?
    Das Dorf dürfte Asvestochorion sein.
    Vielleicht findet sich noch was/wer.


    Zu Tobias: Dass dies eine fortlaufende Nr. gewesen sein könnte(EKM) wie Du vermutest, scheint plausibel. Leider habe ich von den anderen Gräbern keine so detallierte Aufnahme


    zu fuchsi: unter 1557 Reg/Baon habe ich die Frage gestellt und Bataillon gemeint!


    Gruß
    GerehardTheo

    Hallo,
    danke ernesto!


    vielleicht ist es so, oder man hat dies vorgetäuscht und die mind. 6 Gefallenen waren in einer ganz anderen Einheit.
    Die Beschriftungen sind auf jeden Fall von mind 2 unterschiedlich schreibenden Personen vorgenommen worden. Im arabischen Text kommen dieselben Daten vor, sowohl das Todesdatum, als auch die Nummer d. Einheit.
    Ich habe auch den Tessin durchforstet und einem eventuellen Ziffernsturz berücksichtigt. Es findet sich da nichts Vergleichbares. Die nachbarlich bezeichneten Einheiten hatten alle mit Eisenbahn zu tun.


    Die Gefallenen werden gewußt haben in welcher Einheit sie waren.
    Interessant wäre auch noch welches Ereignis am 1.11.43 (Partisanenüberfall, Bombardierung, usw.) war.


    Gruß
    GT

    Hallo,


    Ich habe mal gelesen, dass es bei der Luftwaffe nie einen Priester in Uniform gab. Stimmt das so, und stimmt es heute auch noch?
    Wollte man das nicht oder wollten die Priester nicht!


    Oder hat man gesagt es gibt keinen Bedarf!
    Die sind sowieso näher dem Himmel, wozu dann auch?


    Hat es bei der Marine solche gegeben?
    Wer weiß was!
    Danke
    GT

    Danke Tobias,


    Ja das ist interessant.Wie kann man das verstehen.
    Man ködert die Leute für einen Krieg gegen ihre Besetzer in der Heimat und läßt sie dann möglicherweise gegen griech. Partisanen kämpfen?.


    Dann wird dieses Gräberfeld doch in N-Griechenland zu finden sein.
    Ein Bild daneben war beschriftet mit Dorf vorm Chortiatis., und dies ist der Berg hinter Saloniki.


    Trotzdem steht hier Gren. 1557. Wenns die Einheit gar nicht gegeben hat, auch eine Täuschung!


    Gruß
    GT

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    Hallo Forumsspezialisten,


    habe einige Fragen zu den Bildern.
    Wo gibt(gab) es das Land Ambien.
    Moslems kämpften dafür nach den Grabinschriften auf deutscher Seite, oder selbständig (SS,Skenderberg!!!!).
    Gab es ein Grenadier-Regim/Baon, 1557. Wo könnte das sein!
    Die Fotos waren eingeklebt mit solchen, die in der Nähe von Saloniki spielen.


    Vielen Dank für div. Antworten
    GerhardTheodor


    Mittlerweile habe ich die Erkenntnis, dass es auch Arabien heißen könnte!
    Da auch die 2. Sprache der Inschrift arabisch geschrieben wurde
    Für ein Freies Arabien. Umso mysteriöser! Hat man auf dem Balkan für ein freies Arabien gekämpft? Durch wen sind sie gefallen(Bombenangriffe)

    Hallo Byron
    Du hast recht. Zu diesem Zeitpunkt stand die Rote Armee noch nicht vor der Tür und eine Evakuierung aus Griechenland wäre vielleicht noch möglich gewesen. Aber ich glaube nicht, dass Rommel das beeinflussen hätte können!
    Auch glaub ich nicht, dass der Einfluß der Kommunisten beim nachfolgenden Bürgerkrieg ein anderer gewesen wäre. Für diese waren auch die Briten ein Gegner!


    Gruß
    GT

    HALLO ALLERSEITS!
    Hallo Byron!
    Nach lägerer Abstinenz meld ich mich mal wieder.


    Habe zum Thema da auch was Interessantes im Tagebuch meines Onkels gefunden. Er kam vom Urlaub zurück nach Saloniki und schreibt über den 5.8.1943:
    5.August: Grauenhafte Hitze. Mit 7 Stunden Verspätung kommen wir ohne Zwischenfall in Saloniki an. Ich erfahre folgende Lage: Rommel kam am 25.7. nach Saloniki, ließ sich über die Lage aufklären. Sein gleich zu Beginn der Unterhandlung gemachter Vorschlag, Griechenland zu evakuieren, zeigt eine krasse Unkenntnis der Verhältnisse und der vorhandenen Möglichkeiten. Er begab sich sofort ins Führerhauptquartier und zog, da ja am gleichen Tag Mussolini abdankte, nach Italien, d.h. er sitzt zur Zeit in München. In unseren Bereich kam Feldmarschall v. Weichs. In welcher Eigenschaft ist noch nicht ganz klar. Er ist nur von seinem Ordonantoffizier Graf Westphalen begleitet..........


    Löhr flog am selben Tag nach Athen um die Lage zu klären. Speidel, der Befehlshaber Südgriechenland, hat durch seine Nervosität einen recht unangenehmen Zwischenfall hervorgerufen. Er gab Alarmstufe II, und durch Verwechslung eines Kennwortes hat ein Leutnant in Kalamaki begonnen, die Italiener zu entwaffnen, was übrigens ganz ohne Schwierigkeiten ging. Schärfster Prodet aus Rom. Wir sind natürlich demaskiert und die Italiener wissen, was ihnen gegebenenfalls bevorsteht. Die Angelegenheit wird von Jodl in Rom zu bereinig versucht. Der Leutnant hat sich inzwischen erschossen. Es ist ja unverständlich, dass die Italiener noch nicht kapituliert haben. Vermutlich verhandeln sie, um sich gute Bedingungen zu ergattern......
    Soweit zum Thema und darüber hinaus.
    Wäre ja ganz interessant gewesen Griechenland zu evakuieren! :D
    Gruß
    GT

    Hallo Jürgen,


    Möchte fölgendes aus dem Tagebuch meines Onkels einstellen:


    Fritsche übergab mir das Revier. Es war eine eigene Revierbaracke, ganz gut eingerichtet und abseits von den anderen Uterkünften. Es war Platz für 15 Kranke, die Räume groß, licht und trocken, aber schlecht beheizbar. Revierältester war ein Ob-Truppenführer des RAD namens Fuchs.


    Das ganze spielt in Krems-Mautern Anfang Februar 1940.


    Dr.Fritsche war damals Unterarzt, der vorher mit meinem Onkel in Baden war, im 1.Zug. Im Februar wurde er dann versetzt!
    Kannst Du damit etwas anfangen?
    Gruß
    GT