Posts by charkow18

    Zitat-falkmart:
    Damals hatte Charkow etwas rüde auf Fehler bei Reinefarth hingewiesen. Genauere Angaben zu Änderungswünsche aber unterlassen.



    Hallo falkmart,
    ich habe nicht auf Reinefarth direkt angespielt, sondern auf den lächerlichen Beitrag im LdW zum Standort Küstrin.


    Zumindest rückte jetzt im Personenregister der ehemalige SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS (Schlächter von Warschau) dahin, wo er hingehört. DANKE.


    Gruss charkow18


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    Standort Küstrin


    General-von-Lotterer-Kaserne
    Pionier-Kaserne / Pionier-Klinke-Kaserne
    Schloß-Kaserne
    Stülpnagel-Kaserne



    Die größte Fläche der Stadt Küstrin (polnisch: Kostrzyn) liegt heute im Westen Polens, etwa 80 km östlich von Berlin an der Mündung der Warthe in die Oder. Die Stadt hatte eine über 400-jährige Geschichte als Garnison und Festung. Nach dem ersten Weltkrieg lagen in Küstrin die 4. Eskadron der 3. Fahrabteilung und das 3. Pionier-Bataillon. Am 15. Oktober 1935 rückten dann zwei Bataillone (II. und III.) des Infanterie-Regiments 50 in Küstrin ein. Ebenfalls 1935 rückte auch der Stab und die I. Abteilung des Artillerie-Regiments 39 in Küstrin ein. 1934/35 wurde mit dem Ausbau des sog. "Ostwalls" im Raum Oder-Warthe-Bogen begonnen. Der Kommandantur Küstrin mit der Festungsinspektion oblag hierzu die Bauaufsicht. Bei Kriegsausbruch rückten die in Küstrin liegenden Feldtruppenteile ins Feld. Ersatztruppenteile wurden aufgestellt.


    Anfang 1945 erreichten die ersten Flüchtlingstransporte die Stadt. Am 12. Januar 1945 durchbrachen die Sowjets aus dem Baranow Brückenkopf heraus die Weichsellinie. Am 25. Januar 1945 wurde Küstrin zur Festung erklärt, ohne über die entsprechenden Waffen, Befestigungen oder Truppen zu verfügen. Ende Januar 1945 näherte sich die Rote Armee der Oder. Am 30.Januar begann die Räumung vom städtischen Krankenhaus und vom Lazarett. Am frühen Nachmittag des 31. Januar drangen russische Panzer in die Stadt ein. Es gelang den Verteidigern drei Panzer zu vernichten, einer kippte um und der Rest wählte den Rückzug. Der Roten Armee gelang es, einen Brückenkopf im Raum Kienitz - Groß Neuendorf - Rehfeld zu bilden.


    Am 2. Februar überschritt auch die sowjetische 8. Gardearmee zwischen Küstrin und Göritz die Oder. Damit hatten die Sowjets die Oder nördlich und südlich der Stadt überquert. Die vordringenden sowjetischen Truppen konnten bei Manschnow die Reichsstrasse 1 erreichen und diese mit der Ostbahn-Strecke unpassierbar machen. Der Stadtteil Küstrin-Kietz konnte dagegen erfolgreich die Angriffe abwehren. Am 3. Februar 1945 war die Stadt praktisch eingeschlossen. Die umliegenden Ortschaften, östlich der Oder waren bereits in sowjetische Hand gefallen. Die erste Hauptkampflinie verlief etwa wie folgt: Unter Anlehnung an die Oder durchschnitt die Alt-Drewitz, durchquerte den Stadtwald, durch den Exerzierplatz und endete in Warnick, das wie Alt-Drewitz durch den bisherigen Kampfverlauf halbiert worden war.


    Bis Mitte Februar lag die Stadt unter pausenlosem Artillerie- und Granatwerferbeschuß. Mit dem 19. Februar sollte die Stadt von seinen Zivilisten geräumt werden. Im sowjetischen Feuer ging es auf der schmalen Verbindungsstraße und über die Schlauchstellung nach Westen. In der Festung befanden sich etwa 11.000 Mann, die in zwei Festungsabschnitte (Altstadt / Neustadt) zusammengefaßt waren, darunter der Volkssturm und die HJ. Kommandant der Festung war seit dem 2. Februar SS-Gruppenführer Heinz-Friedrich Reinefarth. Der Festung Küstrin war es bis zu diesem Zeitpunkt gelungen, starke sowjetische Kräfte zu binden und ihnen erhebliche Verluste beizubringen. Sie zwang letztlich zusammen mit der Festung Frankfurt / Oder und den am westlichen Oderufer herangeführten Verbänden die Sowjets zu einem neuen Aufmarsch. Nach Umgruppierung und Auffrischung ihrer Truppen, trat die Rote Armee am 2. März 1945 erneut zum Angriff an, wobei sie zwischen Küstrin und Frankfurt / Oder eine Verbreiterung des Brückenkopfs gewinnen konnte.


    Am 7. März griffen die Sowjets gezielt wieder die Neustadt Küstrins an. Nach schwerem Artilleriefeuer und Bombenangriffen gelang es ihnen, die schwachen Verteidigungslinien von Alt-Drewitz zu durchbrechen und die HKL im Norden der Neustadt zu durchbrechen. Dabei stießen sie bis zur Eisenbahnlinie in der Neustadt vor. Über Warnick-Lagardesmühlen gelang ein Einbruch in das Gelände der Pionier-Kaserne und konnte wieder bereinigt werden. Mit weiteren Angriffen erreichte die Rote Armee die Warthe, deren Brücken gesprengt wurden. Die Verteidiger der Neustadt saßen fest und hielten nur noch die Zellstoff-Fabrik, das Kasernen-Gelände der Stülpnagel-Kaserne mit dem „Neuen Werk" und den Raum um die Pionier-Kaserne. Am 9. März versuchten die Sowjets nach einem Trommelfeuer auf die Altstadt, mit Schlauchbooten über die Warthe zu kommen. Am 11. März war die Vorstadt Kietz verloren und am 12. März gingen die letzten Verteidiger der Neustadt in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Nach dem Verlust der Neustadt ging der Kampf um die Altstadt weiter. Am 22. März 1945 griffen sowjetische Einheiten aus dem westlich von Küstrin gelegenen Manschnow und aus dem weiter nördlich gelegenen Raum Genschmar an. Es gelang die Vereinigung der beiden sowjetischen Brückenköpfe. Die Verbindungsstraße über Gorgast und Alt-Bleyen zur Festung Küstrin wurde unterbrochen. Die Festung war damit eingeschlossen.


    Ein am 23. März von der 9. Armee unternommener Entsatzversuch scheiterte. Auch der größer angelegte zweite Versuch am 27. März schlug nicht durch. Am gleichen Tag gelang es der Roten Armee, in die Verteidigungszone der Altstadt aus der Richtung Schernow-Schöpfwerk einzubrechen. Dabei ging der Bienenhof verloren. Am 28. März ging das Kietzer Tor verloren und die Rote Armee drang in die Altstadt ein.


    Am Nachmittag dieses Tages zog sich Reinefarth mit seinem Stab und die verbleibende Masse der Festungsbesatzung auf die Oderinsel zurück. Die letzte Rückzugsmöglichkeit über die Oder wurde gesprengt. Der Volkssturm und auch andere Einheiten blieben abgeschnitten in der Altstadt zurück. Das Volkssturmbataillon kapitulierte in der Altstadt. Der Kampf um Küstrin ging seinem Ende entgegen. Der Festungskommandant Reinefarth bat zwar per Funk um die Genehmigung zum Ausbruch aus der Festung, der wurde aber auf Führerbefehl untersagt. Am Abend des 29. März entschloss man sich nach einer Lagebesprechung aus der verlorenen Festung auszubrechen. Reinefarth gab dazu keinen offiziellen Befehl und spielte seine juristischen Fähigkeiten dabei aus. Mit zwei Ausbruchsgruppen versuchte man den Durchbruch zu erzwingen.


    Unter schweren Verlusten erreichten letztendlich ca. 1000 Mann die eigenen Linien. Der Rest war gefallen oder ging am Morgen in die sowjetische Kriegsgefangenschaft. Der Kampf um die Festung Küstrin war am Morgen des 30.März endgültig verloren.



    Zum Textbeitrag aus dem LdW ????? In Kurzfassung berichtigt und zusammengetragen mit der Quelle: Torsten Fudel „1945-Von Küstrin über Seelow“


    charkow18

    Zusätzlich möchte ich Anmerken:


    LdW:
    I. / Flak-Regiment 26 (gem. mot.)
    ... Die Abteilung wurde im Juli 1944 bei Bobruisk vernichtet.


    Neu aufgestellt unter der 23.Flak-Div. im April 1945 und südlich Seelow (Raum Dolgelin) eingesetzt.


    Quelleangabe spar ich mir.


    charkow18

    Hallo,


    ich denke es geschah etwas nach der Zufriedenheit ALLER, lieber FRank.


    Bin sehr zufrieden und Kritik ist doch nichts schlimmes, soweit sie nicht angreifend und persönlich wird.


    Oder ???


    Es lag halt etwas im argen und sollte doch beseitigt werden. Denke das war nicht nur meine Meinung.


    charkow18

    Das stimmt ja alles und jeder hat auf seine Weise recht. Über dieser Rubrik sollte dann zumindest ein Hinweis stehen, dass die Bearbeitung dauern kann.


    Sollte man allerdings nicht der selben Meinung sein, so ist das auszudiskutieren. Man muß sich zu Wort melden und es mitteilen.


    Beispiel, das wurde auch schon erwähnt, Personenregister:


    Die beigefügte Tatsachen zum Personenregister stimmen und bevor ich diese Frage in den Raum gestellt habe, habe ich natürlich die alten Beiträge mir angeschaut und mit dem "IST" verglichen.


    Ich habe auch einmal erwähnen lassen das Esebeck nicht im KZ war sondern in der Haft von Küstrin und Canstein auch. Die Quelle die ich dabei angab war eine sehr sichere.


    Also alle haben sich wieder lieb, macht keine so häufigen Updates in Masse, sondern wir liefern dann doch lieber KLASSE!!!


    charkow18

    Na dann korrigiert mal. Es gibt keine Seite vom XI.SS-Pz.Korps.


    Beim XI.SS Pz.Korps kann man also schon mal anfangen und die Umbenennung endlich mal erwähnen.


    Auf die Fehler im neuen Update habe ich ja schon hingewiesen und die Division "Berlin" war nie im Kessel von Halbe.


    Am Ende war das Gros bei der Armee Wenck und ging in Ami-Gefangenschaft. Das sollte man doch wissen.


    http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic.php?p=134852


    Natürlich dient diese Rubrik dazu Fehler oder Irrtümer anzuzeigen, also handelt auch so.

    charkow18

    Wozu dient diese Rubrik wirklich? Zum aufspühren von fehlenden Links oder zur Tilgung falscher (teilweiser idiotischer) Aussagen im LdW.


    Im Forum wird darauf Wert gelegt, ja sogar verlangt, Quellenangaben machen zu müssen. Bitte jetzt darum auch im LdW, ganz klassisch die volle Quellenangabe lesen zu dürfen.


    Meine Begeisterung für die Ziele des LdW hält sich langsam und immer mehr in Grenzen, da nur eigene Gedanken zugelassen werden dürfen und seien sie auch grundsätzlich falsch.


    Ich beleidige hier niemanden und bemerke schon seit längerem den schlechten Umgang im Forum. Das führt zu nichts und beim Thema "D.Saure" erkennt man auch, daß die Forumsleitung nicht ganz unschuldig ist. Ganz im Gegenteil und der Rauswurf war ein Witz.


    "Wenn man im Glashaus sitzt sollte man nicht mit Steinen werfen."


    Also ändert die "Korrekturvorschläge" oder setzt euch mit den Äußerungen die hier gemacht werden bitte real auseinander. Aber bitte nicht auf dem Niveau, wie beim XI.SS... will ich nicht ändern...



    charkow18

    Oh Mann !!! Das sind ja riesige Aufnahmen. Die bekomme ich mit meiner veralteten Modemversion überhaupt nicht geöffnet. Muß wohl mein Bekannter wieder herhalten und mir die mal sichtbar machen.


    charkow18

    Wurde es da nicht ziemlich eng für die vier Bataillonen der Pz.Div. Müncheberg?


    "Am 20. März 1945 war das Regiment im Raum zwischen Neu Bleyen und Kuhbucken-Vorstadt im Einsatz. "


    http://www.lexikon-der-wehrmac…divisionen/Gliederung.htm


    http://www.lexikon-der-wehrmac…divisionen/Gliederung.htm


    Regiment 1 mit I.Bat. war in Gorgast und auf Manschnow. Das II.Bat. der LAH war links davon bis an Küstrin-Kietz.


    Regiment 2 mit I.Bat. im Raum Neu Bleyen (in Kuhbrücken-Vorstadt war ein Bat.Schulz der Festung Küstrin) und in Anbindung an das Füs.Bat.303. Das II.Bat. war im Raum Genschmar.


    Quelle: Fudel / "1945-Von Küstrin über Seelow"
    - Chronologie der Ereignisse: 19. - 20.3.45 / Siehe auch Einheiten Mitte: Panzer-Division Münchneberg.


    charkow18

    Weiss jetzt nicht ob die noch nicht fertig gestellt wurden oder der Link nicht auf die jeweilige Seite verweist.


    Betrifft die Links von Russen-Bataillone bis Nordkaukasische Infanterie-Bataillone... "Error - Objekt nicht gefunden"


    charkow18

    So sehr brennt es nicht und meine beste Quelle habe ich wohl beim Thema "Oderfront" in der Vergangenheit etwas überstrapaziert und genervt. Sorry!!!


    Steht den in diesem Tessin nichts oder bei der Feldpostübersicht?


    charkow18

    Hat niemand eine Ahnung? Also mein Verdacht bei dem "M", kann es sich doch nur um eine Abkürzung handeln wie MG oder Marsch?


    Gibt es für ein M noch andere Abk. ???


    charkow18