Posts by Rainer

    In den 15 Monaten stand e i n m a l Gottesdienst im Wochenplan, natürlich freiwillig, e i n m a l.

    Hallo Thomas,

    nie so was erlebt.

    Allerdings der protestantische belgische Standortgeistliche von Siegen hat mich einmal Ende der achtziger Jahre zu einem internationalen ökumenischen Gottesdienst nach Soest mitgenommen, da er kein Wort Deutsch sprach.

    Gruss

    Rainer

    P.S.:Wenn ich mich so erinnere gab es eine Vorschrift in der alle BW-Abkürzungen vorhanden waren. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte die längste Abkürzung knapp 30 Buchstaben. War irgendwas mit Radar.

    Hallo,

    Esak war mir in meiner Einheit vom lebenskundlichen Unterricht her bekannt, aber der war eher sehr friedlich. Kasak habe ich einmal im U=Heim erlebt, als er von einigen älteren Unteroffizieren ziemlich genervt wurde.

    Mein Zusammentreffen mit Kasak bei der ersten WÜ als Offizier verschaffte mir dann noch Fahnenbegleitoffizier bei "Eid und Feierlichem Gelöbnis" und ein OvWa am nächsten Wochenende von Sonntag auf Montag. Sonntag auf Montag war der schlechteste Tag, da man da die Anrufe der Polizei bekam wenn ein Soldat aus der Kaserne verunglückt war. Und in der Nacht erfuhr ich, dass ein Soldat meines Zuges bei einem Unfall schwer verletzt wurde. Das war ein saublödes Gefühl.

    Einmal wurde ich sonntagsmorgens um halb neun vom Ovwa geweckt, er b=kam mit einer Flasche Sekt und zwei Gläsern, da ich den OvWa übernehmen sollte da er gerade Vater geworden war und ich war der einzige ledige Offizier zu der Zeit in der Kaserne. Also wählte BtlKdr mich aus. OvWa zu machen störte mich nicht so sehr, da Heimfahrt so hin und zur¨ck 600 Km waren.Ich bin lieber in den Schwarzwald gefahren in die Gegend vom Ruhestein, wo ich mal 1968 vorbeigekommen war.

    Gruss

    Rainer

    P.S.: Für Thomas: BtlKdr = Bataillonskommandeur

    OvWa = Offizier vom Wachdienst

    Hallo Rudolf,

    ich war am 5; Tag als Leutnant für eine Woche der einzige Offizier in der Kompanie und hatte eine Stunde Zeit den Unterricht "Eid" und "Feierliches Gelöbnis" vorzubereiten. Die Unterrichtsvorbereitung habe ich noch irgendwo in einem Ordner. Gab mittags durch Kasak noch Ärger, Kdr war auf meiner Seite, da ich mich genau an die Unterrichtsvorbereitung der BW gehalten hatte. Kasak sprach kein Wort mehr mit mir. Esak lachte mit.

    Gruss

    Rainer

    hier wurden schwer erkrankte Kriegsgefangene aus den Lagern in Rheinhessen/Pfalz etc. (z.B. Bretzenheim-Winzenheim) eingeliefert.

    Hallo,

    das ist sogar passiert und die Todesfälle wurden in Idstein begraben.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    wie war das eigentlich in Ländlichen Gebieten? Ich bin in Oberhessen aufgewachsen. In dem einen Ort gab es nur ältere Bauern, die dem Einmarsch der Amerikaner nur zusahen. In dem anderen Ort hat der Volkssturm Waffen und Munition in einem Turm deponiert, als die amerikanischen Panzer knapp zwei Km von der Start entfernt waren.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    Die Führung des Bataillons oblag zu Kriegsende einem Leutnant?

    wenn ein Leutnant der dienstgradhöchste Offizier im Btl. war, dann war das so.

    Ich bin selbst bei der BW als GUA Maschinenältester und Zugführer gewesen, obwohl ich gerade nur den Unteroffiziersvorausbildungslehrgang, sprich der stellvertretender Gruppenführer sein sollte.

    Mein Vater war als Leutnant mehrere Monate lang Kompanieführer.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    Also nicht jeder Soldat der Waffen-SS /Wehrmacht , war ein Kriegsverbrecher....

    dem muss man ohne wenn und aber voll zustimmen.

    Man muss aber auch bedenken, dass die Division ein Blutspur bei ihrem Marsch in die Normandie hinter sich herzog. Die FFI versuchten den Marsch zu verlangsamen und dabei kam es bei Divisionsangehörigen zu Übergriffen gegenüber der Zivilbevölkerung. So wurden Bauern auf ihren Feldern beschossen.

    Solange seine Schuld nicht bewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung...

    Gerade als Funker dürfte er andere Probleme als FFI zu bekämpfen gehabt haben.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    schön dass du das ziemlich richtig übersetzt hast, Dieter. Ich wäre erst jetzt dazu gekommen. Das Buch handelt m.E. eher von der politischen Kollaboration in Wallonien, wo die wirtschaftliche Kollaboration bedeutend höher als in Flandern war. Dafür war in Flandern die politische Kollaboration bedeutend höher als in Wallonien. Aber Kollaboration in Belgien ist ein sehr komplexes Kapitel, mit dem könnte man x Bücher füllen.

    Gruss

    Rainer

    P.S.: Kleiner Exkurs: In meinem Viertel wurden bei den Kämpfen im Rahmen von "Dynamo" einige Häuser durch Artilleriefeuer beschädigt. Ein Haus erhielt einen Volltreffer. Es gehörte einem später sehr akivem Kollaborateur. Die Ruine habe ich noch in den siebziger Jahren gesehen, jetzt ist es wieder aufgebaut.

    Hallo Daniel,

    ein paar weinige Male Lebensmittel in die Heimat nach Schlesien verschickt hatte - ich denke natürlich irgendwie unter der Hand.

    nicht unbedingt unter der Hand. Die Versorgungslage in Norwegen war relativ gut. Mein Vater hat seinen Vater mit Zigaretten und Zigarren versorgt, als er 42-43 in Finnland stationiert war. Natu 02 hat mir dankenswerterweise einen Brief von Anfang 1943 lesbar gemacht. Auch von 08.43 bis zum Ende hat er Rauchwaren aus Norwegen verschickt, da selbst Nichtraucher.

    Gruss

    Rainer

    Noch Mitte der 1980er Jahre war die Meinung vorherrschend, das deutsche Ostheer sei vor Moskau in erster Linie am eisigen Winter gescheitert. Eine überzeugende Korrektur dieser Deutung gelang schließlich Klaus Schüler in seinem Grundlagenwerk zur Logistik im Russlandfeldzug.

    Hallo,

    Ende der siebziger Jahre, als ich anfing mit Wargaming, habe ich schon von diesen Versorgungsproblemen gelesen. Mein Vater hat auch einmal von diesen Problemen, die sein später gefallener Bruder 1941 in Russland erlebte, erzählt.

    Die Versorgungsprobleme bei Anfang Barbarossa waren aber schon früher als Mitte 1980er Jahre bekannt.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    Wieder was gelernt, vermutlich mit den belgischen König verwechselt, der ist im Land geblieben!

    dafür war aber die belgische Regierung nach London ausgewichen. Später wurde in Grossbritannien die Brigade Piron aufgestellt. Aus ihr entstand nach der Befreiung Belgiens die neue belgische Armee.

    Gruss

    Rainer

    Hallo Karl,

    die Verschlüsse durch ihre Detonation verklemmten

    in dem Buch von Blum, Rabon, Szerator: Der überfall, Band 1, Seite 223 heisst es im Gefechtsbericht auch "... Verschlüsse, bis zur Unbrauchbarkeit verklemmten".

    Irgend wo anders habe ich gelesen, dass die Geschütze durch di Explosion der Kg Ladungen unbrauchbar gemacht wurden.

    Der Schaden an dem Rohr ist meines Wissens nach mit der Anbringung der 50kg Hohlladung entstanden.

    Das habe ich auch irgendwo gelesen. Erstaunlich ist auch, dass die 50 Kg Hohlladung die 590mm Panzerung nicht durchschlagen konnte.

    Gruss

    Rainer