Posts by Rainer

    Wo war das Bau Pi. Btl. 406 nach dem Rückzug aus Finnland bis zum 23.7.45 . Am 23.7.45 wurde er in

    Bad Kreuznach de U.S. im Gefangenenlager Bretzenheim registriert.

    Hallo,

    wo dieses Btl in Norwegen bis zum 8.5.1945 eingesetzt war, weiss ich nicht. Aber spätestens Mitte Mai war das Btl in einer Reservation in Norwegen.

    Bretzenheim war ab dem 10.7.1945 in französischer Verwaltung. Er war wohl danach als KG in Frankreich.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    außerdem war er bei Kriegsende "schon" 32 Jahre alt.

    meiner war knapp 34 Jahre alt und als er 1954 gefragt wurde in eine neue deutsche Armee einzutreten, war er neun Jahre älter. Er hat lieber in seinem vor dem Krieg erlernten Beruf weitergemacht. Und da wurde er A 15.

    Auch mochte er keine Waffe mehr in die Hand nehmen;

    na ja, das hat er auch nicht gemacht, aber er hatte nichts dagegen, dass ich bei der BW RO wurde, obwohl ich das nicht so vorgeplant hatte. Als ich Leutnant d. R. wurde, war er aber doch etwas stolz und ich kam aber vom Regen in die Traufe.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    (ich kenne den Fall eines Unterschenkelamputierten) bei der BW und die wurden z.T. auch genommen

    ich kannte einen OTL, der bei Brest 1944 ein Auge verloren hatte. En anderer mir bekannter OTL hatte einen Arm im Krieg verloren.

    Andere wiederum - auch ehemalige Offiziere der Wehrmacht - lehnten die Wiederanstellung bei der BW ab; sie hatten nach dem Krieg "buchstäblich die Schnauze voll..."

    Mein Vater zählte auch zu diesen. Er hatte vom Soldatsein auch total die Schnauze voll, vor allem, dass er 1940 zu einer kurzzeitigen Übung einberufen worden war. Die dauerte dann sieben Jahre und drei Monate. Und danach noch zehn Jahre Diät.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    ich verstehe diese Aufregung über irgendwelche zufälligen Waffen, Munitions oder andere Funde in dieser Richtung nicht. Bis vor ein paar Jahren krähte kein Hahn darüber.

    Vielleicht kommt mein "Nicht verschrecktes Huhn Verhalten" auch daher, dass mir mein Vater ein bisschen was beigebracht hat.

    1978 bin ich zweimal über eine amerikanische 500 Kg Bombe in einer Transall gerollt. Dieses Ding hat sich ein paar Jahre später mit einem lauten Knall und dem Hinterlassen eines grösseren Loches auf dem Siegerlandflughafen verabschiedet.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    damit hätte ich kein Problem. Manchmal werden nicht alle Sachen eingetragen, manchmal so ziemlich alles, was es gab. Im Wehrpass meines Vaters sind Angaben, die sich auf den ersten Blick widersprechen. Erst nach mühsamen Suchen auch im Soldbuch konnte ich einiges enträtseln. Anscheinend sind auch Abkommandierungen im Wehrpass eingetragen worden.

    Gruss

    Rainer

    Die manchmal gehörte/gelesene Geschichte, dass dies auf einen engl. Geistlichen zurückzuführen ist, den im Einsatz durchblutete Kopfverbände der brit. Fjg. zur Anregung der Einführung des roten Baretts angeregt habe, ist eine Legende.

    Hallo,

    diese Geschichte wurde in den Anfangsjahren des bordeauxroten Baretts von einigen Leuten bei nur allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten erzählt. Es gab auch einige Leute, die fragten(meistens nur einmal) was das bordellrote Ding auf dem Kopf war. Auch die Frage nach Rotkäppchen konnte heftige Reaktionen hervorrufen.

    Gruss

    Rainer

    das bordeauxrote Barett der Fallschirmjäger ist mir damals beim Bund als eine Erinnerung an Kreta erzählt worden.

    Aussage unseres Feldwebel (der sicher kein Historiker war) war, dass die Landung so blutig war, dass in Ehrung und Erinnerung daran für die Fallis der BW ein Blut- oder Bordeauxr Lexikon otes Barett eingeführt wurde.

    Hallo,

    die Geschichte habe ich noch nie gehört. Der wahrscheinlich wirkliche Grund für die Einführung der drei Barettfarben war wohl eine gewisse Heraushebung aus der Masse. Die Farbe des Fallschirmjägerbaretts wurde in Anlehnung an die Barettfarben der Fallschirmjäger in anderen (Nato)Ländern eingeführt. Rote Barette gibt es in knapp 50 Ländern, aber nicht nur bei springenden Einheiten.


    blaue Barett für die Sanis in der BW eingeführt wurde

    das wurde irgendwann zwischen 1978 und 1980 eingeführt.


    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    ich schlage vor, dass ihr beiden eure Diskussion per PN fortsetzt, denn das ist hier so notwendig wie Kropf. Die Benachrichtigung per Mail habe ich schon vor Jahren abgeschaltet, das hatte nur das Postfach gefüllt. Benachrichtigungen, sofern ich das bei Beiträgen aktiviert habe, sehe ich ja auf der Startseite.


    Gruss

    Rainer

    da will keinem etwas aufgefallen sein bzw. sie wußten von nichts ?

    Hallo,

    das mit dem Auffallen und wissen war damals nicht unbedingt so einfach. Die Kommunikationsmöglichten existierten im Vergleich zu heute nur in geringem Masse. Meine Eltern wohnten seit 1938 in einem kleinem Dorf am Ende der Welt. Die nächste Bahnstation war sieben Km weg. Vor und während des Krieges gab es keine Busanbindung. In den fünfziger Jahren fuhr einmal pro Woche ein Bus in die Kreisstadt. Meine Mutter hat immer behauptet, dass sie vom Holocaust nichts mitbekommen hat. Sie hat das Dorf einmal während des Krieges zu einer Kur verlassen.

    Was mein Vater wusste, ausser Massenerschiessungen 1941 in Russlland, weiss ich nicht.

    Gruss

    Rainer

    n meiner Kinderzeit wurden mir immer die Augen zugehalten, oder ich wurde aus dem Fernsehzimmer geschickt,

    wenn z.B. über die Konzentrationslager berichtet wurde, so war das in den frühen 1960er Jahren.

    Hallo,

    so etwas ist bei mir nicht passiert. Mein Vater hat ziemlich früh sehr deutliche Worte zum III. Reich gesprochen. Mein Grossvater väterlicherseits war 1933 in Schutzhaft und wurde nur unter Meldeauflagen freigelassen, da meine Grossmutter schwer krebskrank war.

    Mein Vater wusste von Massenerschiessungen in Russland 1941, was er von seinem Bruder, der in Russland Soldat war und 1943 fiel, erfahren.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    das ist möglicherweise eine lautsprachliche Schreibweise. Es ist wohl so, dass dieser Ort irgendwo zwischen Grandglise, Hennegau, Belgien und Oulchy-le-Chateau im Departement Aisne, Frankreich liegt.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    ich glaube, dass der Spazierstock bei h¨heren französischen Offizieren nur eine Marotte war. So wie die Manie mancher Offiziere der Knobelbecher mit der demokratischen Schnalle diese weiter trugen. Habe so was noch mehrmals Anfang der neunziger Jahre gesehen. Bei uns war grosse Mode die rote Kugel vom Abzugsdraht der DM 12 an dem Reissverschluss des Parkas zu befestigen.

    Gruss

    Rainer