Posts by Rainer

    die E-Mail-Benachrichtigung bei abonnierten Themen funzt bei mir seit einiger Zeit auch nicht mehr. Ich bin bislang davon ausgegangen, dass das Problem an meinem Ende verursacht wird ...

    Hallo,

    ich bekomme seit etlicher Zeit auch keine Mails als Benachrichtigung für abonnierte Themen mehr. Das ist sogar ganz gut, es entlastet meine Mailbox. Und ich sehe die Dinger unter Forum bei "Abonnierte Themen" sowieso.

    Gruss

    Rainer

    , eine Quälerei denke ich, 700km nur gerade aus!

    Hallo Bernhard,

    ich habe noch mal nachgesehen. Kaltenegger: Krieg in der Arktis, Seite 155: im Februar 1943 begann das verstärkte Gebirgsjägerregimrnt 139 einen fünfwöchigen Skimarsch über 600 Km bis zur Fischerhalbinsel. Eintreffen Anfang März 1943. Im Winter 43:44 wurde das gleiche Regiment im Skimarsch mit Tagesleistung von 40 km wieder nach Kiestinki zueückbefohlen, da es keinen Transportraum gab(Kaltenegger Seite 160-161).

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    Die eigentliche Frage wie hat man die Verlegung der Truppe von Frankreich nach Italien organisiert bzw. erledigt?

    Im Normalfall wurden x Züge dafür benutzt. In Ausnahmefällen erfolgte der Transport in Flugzeugen(z. B. bei der Landung der Alliierten auf Sizilien). Andere Verlegungsarten waren mot.=Marsch(z. B. 3. FschJgDiv von der Bretagne in die Normandie oder Fussmarsch auf der Eismeerstrasse von Nord nach Süd über 700 Km.

    Gruss

    Rainer

    Ab Februar 1943 wurde die Division zum
    Küstenschutz bei Dixmuiden eingesetzt.

    Hallo,

    der Divisionsstab lag in Diksmuide und die kürzeste Entfernung zu einer Einheit der Division an der belgischen Westküste war 20 Km.

    Gruss

    Rainer

    Hallo Dieter,

    Lyngen ist heute 745 Strassenkilometer von Kirkenes entfernt, Bis Narvik sind es dann noch einmal über 200km. die Russen stiessen etwa 150 km auf norwegisches Gebiet vor. Der Rückmarsch des XIX. GebAOK über die Reichsstrasse 50 war eine Meisterleistung.

    Es müsste wohl Narvik heissen. Und in den Unterlagen meines Vaters aus seiner Zeit in Norwegen in einer Reservation, wo urplötzlich das Dienstsiegel einer Artillerieeinheit aus Nordnorwegen im Wehrpass oder Soldbuch auftaucht.

    Gruss

    Rainer

    Hallo Andreas,

    könnte es sich bei den beiden gelben Pillen in der Springer-Zusatzverpflegubg nicht um Hängolin bzw. Schlappofix gehandelt haben?

    definitiv nicht, ein paar Leute haben die Dinger morgens geschluckt und waren am nächsten Morgen immer noch fit wie Turnschuh.

    Das Hängolin oder Schlappofix soll ja in allem nur Möglichen gewesen, angefangen beim Kaffee und aufgehört bei der Brause im Epa. Aber das gehört auch zu den "urban legends", von denen ich schon etliche gehört habe.

    Glück ab

    Rainer

    Hallo Thomas,

    was springst du denn so an bei dieser Granate? Ich weiss nicht, ob du schon einmal Kampfmittelräumer bei der Arbeit gesehen hast? Ich habe 1978 beim Verteilen vo Erde im Garten meiner Schwiegermutter eine deutsche Gewehrgranate gefunden, die lag mindestens 64 Jahre im nassen Boden, entsichert war sie auch. Der Kampfmittelräumer legte sie sehr unsanft im Anhänger ab. Man muss bei Munition ab einem bestimmten Kaliber immer von einem Risiko ausgehen. Dqa denen in dem baltischen Staat das anscheinend ziemlich egal ist, sollte man sich darüber nicht aufregen. Ich habe mich auch etwas gewundert, aber es ist wirklich so: andere Länder, andere Sitten. Ich war 1972 zum ersten Mal am Cap Gris Nez, da lagen 88 und 150 mm Granaten noch in frei zugänglichen Bunkern. Als Cap Blanc Nez renaturiert wurde, sprich asphaltiert und gemauert, lag monatelang Munition bis 20 mm beim Eingang. Da krähte kein Hahn danach, auch sonst niemand.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    Meine Antwort zu Rainer war eine Motivation fuer eine lehrhafte Diskussion die vielleicht mehr Literature haette hervorbringen koennen um ein Geruecht zu bestaetigen.

    auf Arte gab es vor etlichen Jahren eine ziemlich gut gemachte Dokumentation zu dem Thema Pervitin in der Wehrmacht und den deutschen Nachkriegsarmeen, wo ich auf meine Kenntnisse zu Pervitin in der BW befragt wurde. Am 08.04.1968 habe ich in der Zusatzverpflegung zwei Pervitintabletten und auch eine Büchse Scho Ka Kola gefunden, neben Drops, Kaugummi, Trockenwurst und noch anderen Sachen.. AGA und SGA GrpFhr hatte uns geraten die gelben Pillen in dem nächsten Müllbehälter zu entsorgen, was wir auch taten. Die Schokolade wurde dann in den nächsten Tagen gegessen.

    Ohne Pervitin hätte der Feldzug im Westen 1940 so nicht stattfinden können, es wurden etwa 35 000 000 Pervitinpillen mitgeführt und ausgegeben. Pervitin in Scho Ka Kola ist wirklich nur ein Gerücht, das einfach falsch ist.

    Gruss

    Rainer

    Hallo,

    Wow das wusste ich nicht. Habe oft ueber Scho-Ka-Kola gehoert aber hatte keine Ahnung das Pervitin (Crystal) der Schokolade beigemengt wurde.

    wo steht denn das? Das ist ein Gerücht.

    Gruss

    Rainer

    P.S.: Wir haben sowohl Pervitin als auch Scho Ka Kola in der Springerzusatzverpflegung bei der BW gehabt. Warum denn Pervitintabletten, wenn in der Scho Ka Kola Pervitin gewesen sein sollte?

    Hallo,

    die Ersatzeinheit hing vom Feldtruppenteil ab. Nach Lazarettaufenthalten wurde in diesen Ersatzeinheiten die Soldaten im Normalfall wieder auf K;v. gebracht. Mein Vater war nie ernsthaft verletzt, er war aber auch tatsächlich in zwei seiner Ersarzeinheiten, einmal eine Woche, einmal für Fahrschule MKF I während sieben Wochen vor Abkommandierung zur Kriegsschule. In seine anderen Ersatzeinheiten in Bremen und Bregenz war er nie gewesen.

    Gruss

    Rainer