Posts by willi8659

    Servus!


    Zur s.I.G.Kp.(mot.S.) 703 findet sich ein kurzer Abriss zu deren Einsatz in meinen Heft zu den 6 Kompanien die mit dem 15 cm sIG 33 (Sf) auf PzKpfWg. I Auf.B ausgestattet waren, veröffentlicht in der Serie Nuts&Bolts Volume 19. Wenn du den Seriennamen eingibst, kannst du deren Internetauftritt aufrufen. Die Einsatzhinweise beruhen im wesentlichen auf Angaben in der Zeitschrift der Truppekameradschaft der 2.PD, die aber wiederum auf Bundesarchivunterlagen basieren.


    Zu der Kompanie ist mir noch aufgefallen, das deren Filmsequenz nach den Westfeldzug aufgenommen sein muss, da auf dem Geschützschild ein Tatzenkreuz zu erkennen ist, verm. mit dem Datum 29.05.1940. Zunächst hat dieses Geschütz eine solche Markierung nicht geführt,im weiteren Verlauf (vergl. Datum) taucht es auf Fotos aber auf. Zu dieser Zeit war es nicht unüblich, solche Markierungen zum Gedenken an gefallene Besatzungsmitglieder aufzubringen. Übrigens existiert auch ein solches Foto von dem Geschütz direkt in Freiburg (Prof. Armin Bottger, "Durchkommen war alles" S.9, in dem er seine späteren Kriegserlebnisse bei der 24.PD darstellt).


    Hinsichtlich der Angaben zu den Markierungen des PzRgt. 3 kann ich zunächst nur auf die Bände 1-4 zu den Truppenkennzeichen der Wehrmacht von Schmitz/Thies verweisen. Darüber hinaus finden sich eine ganze Reihe Fotoaufnahmen des Regimentes, die aber weit verstreut und teilweise auch nicht oder falsch zugeordnet sind. Möglicherweise findet sich in den Tiefen des Internets auch dazu eine umfassende Ausarbeitung? Eine Idee wäre es noch, zu klären, ob der Film insgesamt nicht nach dem Westfeldzug, ggfs vor dem Abtransport in Richtung Balkan entstanden ist? Oder wurde dieser aus verschiedenen Filmen zusammen geschnitten?


    Irgendwie befürchte ich, wieder ein paar Baustellen aufgemacht zu haben.....


    Viele Grüße



    Willi

    Hallo Zusammen,


    im Film lassen sich folgende Einheiten Identifizieren:


    1.) Um Minute 10.38: 15 cm sIG 33 (Sf) auf PzKpfWg.I der sIG Kp.703, zu dieser Zeit der 2.Panzerdivision unterstellt (u.a. die Geschütze Bismark und Edith).

    2.) Danach folgt die u.a. die 5.Kp. PzRgt.3, zu erkennen an der weißen Panzerraute (s. Stander an einem mitl. Einh. PKW) aber auch an den Turmmarkierungen (Kreis und Rechteck, die zum Teil noch im Balkanfeldzug verwendet wurden). Leider finden sich diese Markierungen nicht immer auf allen Fahrzeugen. Zu sehen sind auch 2 weiße Punkte, die ebenfalls von der Division verwendet wurden.

    3. Nach der Verladeszene für den E-Transport finden sich noch Aufnahmen der 3./Panzer-Pionier-Btl. 38, u a. mit dem ganz seltenen Ladungsleger II, der wohl als Zugführerfahrzeug verwendet wurde. Eine weitere Aufnahme dazu findet sich im Bildband über die 2.PD (Podzun-Verlag) auf Seite 53.

    4. Zum "Instandsetzungspanzer IV" kann ich auch nicht mehr beitragen. Ich meine, das es davon noch ein oder zwei weitere Aufnahmen gibt. Ich könnten mir vorstellen, dass es sich auch um einen Brückenlegepanzer IV handelt, dessen Brücke "verloren" gegangen ist?


    Vielen Dank für die interessanten Aufnahmen!


    Viele Grüße


    Willi

    Servus!


    Den Hinweis in Schmitz/Thies Bd 1 habe ich leider überblättert. Danke für den Hinweis.


    Ich gebe zu, dass ich sowohl zum MGBtl.10 als auch zur 227.ID ziemlich unterbelichtet bin. Einmal abgesehen davon, dass Herr Thies seinerzeit einer Fehlinformation aufgesessen sein kann (immerhin hat er, soweit ich weiß, primär auf Archivunterlagen zurückgegriffen), könnte es sein, dass das MGBtl.10 der Division zeitweise unterstellt war und von daher die Vermischung herrührt? Nach den Infos aus dem LdW waren beide Einheiten ja teilweise im gleichen Raum eingesetzt.


    Manchmal haben ja Heerestruppen auch zeitweise die Truppenkennzeichen von den Divisionen übernommen, denen sie unterstellt waren (Wobei das wohl auch eher bei Kommandobehörden zutraf).


    Viele Grüße


    Willi

    Hallo Hans,


    es kann durchaus sein, das eine Doppelverwendung stattgefunden hat. Was ist deine Quelle, bei Schmitz/Thies habe ich das Btl auf die Schnelle nicht gefunden?


    Jedenfalls sind die Fotonachweise bei Spielberger für mich ziemlich eindeutig, da ich nicht glaube, dass das genannte MG-Batl. 10 über umgebaute gepanzerte Sf auf Basis der brit. Bren-Carrier verfügte.


    Viele Grüße


    Willi

    Hallo Zusammen!


    Zu "383/384":


    Das Truppenkennzeichen findet sich auch im Spielberger Band 12 (Beutepanzer) ab Seite 242. Dort wird es dem Art.Rgt.227 zugeordnet.


    Im Schmitz/Thies Band 1 taucht es in dieser Form bei der 227.ID nicht auf, im Band 4 allerdings nur als 6-strahliger Stern.


    Ich persönlich vermute, dass es sich um eines der Divisionszeichen der 227.ID handelt.


    Viele Grüße


    Willi

    Servus!


    Das Kennzeichen wurde von der Sturmgeschützschule Burg verwendet.


    Nähere Hintergründe dazu sind mir leider nicht bekannt.


    Für mich ist die Sturmartillerie aber nur ein Randthema. Wahrscheinlich findest du mehr auf der Internetseite von Florian von Aufsess "Geschichte-Die Sturmartillerie".


    Viele Grüße


    Willi

    Servus!


    Ich weiß nicht ob du den Bildband über die 1.Panzerdivision von Horst Riebenstahl hast? Ich habe mal kurz darin geblättert und bin dabei z.B über die Aufnahme eines Panzer IV mit der Nummer 601 gestolpert. Die Bildunterschriften sind zwar nicht alle verläßlich, diese Aufnahme wurde aber wohl Grichenland aufgenommen.


    Die Züge jeder Kompanie (= 4 Züge) waren auch nur gegliedert in 5 Panzerkampfwagen und durchnummeriert wie oben aufgeführt ( also 2. Zug: 721,722,723,724,725 usw. für jeden weitere Zug). Insoweit passt die Systematik auch in die von dir genannte Nummernfolge hinein.


    Ansonsten war für die Ausstattung einer mittleren Panzerkompanie a (Panzer IV) die KStN 1175 a vom 25.1.43 maßgeblich (also 22 Panzer). Auch die ab 1.11.43 gültige KStN zeigt im übrigen noch 22 Panzer auf! Dies entspricht auch der Giederung der Panzerdivision 1943. Natürlich muß dies nicht immer erreicht worden sein, bei der 1.PD habe ich da aber aufgrund der relativ langen Auffrischungszeit keine Zweifel.


    Viele Grüße


    Willi

    Hallo Byron,


    so ganz verstehe verstehe deine Frage nicht.


    Die Panzer IV der II.Abt./PzRgt.1mit den 7er Nummern sind alle der 7.Kompanie zuzuordnen. Die Sieben ist also die Ordnungsnummer für die Kompanie, wie auch die "5" für die 5. Kompanie und so weiter.


    Wenn im Standardverfahren durchnummeriert wurde, kommt es auf die Ausstattung an, also bei 22 Panzer IV- 4 Züge mit je 5 Panzern (711,712,713,714,715) und zwei für den Kompanietrupp (da gibt es unterschiedlichste Varianten (z.B. 700 und 701 oder auch 701 und 702).


    Abweichend davon natürlich bei Ausstatungen mit 17 oder 11 Panzer IV, wie später üblich (vergl. dazu die jeweiligen KstN).


    Viele Grüße


    Willi

    Hallo zusammen,


    im Lexikon findet ja die Abteilungsgeschichte der I./FlakRgt.12(FlakAbt.) Erwähnung.


    Darin enthalten sind auch umfangreiche Stellenbesetzungslisten, in denen die hier genannten Namen nicht auftauchen. Das gilt auch für einen 18 seitigen Nachtrag mit Ergänzungen zu den Namenslisten.


    Insoweit würde ich zuminest für Teile des Albums diese Abteilung ausschließen. Allerdings gab es sicherlich eine Menge Berührungspunkte, da auch die II./FlakRgt.12 im gleichen Bereich zumindest zu Friedenszeiten untergebracht war (Emmich/Hindenburg Block).


    Viele Grüße


    Willi

    Hallo Zusammen,


    1. Foto Bren Carrier aus dem BA:

    Die Aufnahme entstammt einem Film mit Aufnahmen dieser Fahrzeuge, Neben demTruppenkennzeichen der Division sieht man auf der Aufnahme auch die "Panzerraute" mit einem Hammer, der die Raute

    "schlägt", als taktisches Zeichen, eigentlich nicht das übliche Zeichen für eine Panzerjägerkompanie?


    2. Im Bildband zur 3.PGD finden sich zwei Aufnahmen vom Panzerjäger IV. Nach den Bildunterschriften wurde die Abteilung erst nach dem Einsatz in Italien auf diesen Panzerjäger umgerüstet.


    3. Basis für die die Divisionsgeschichte der 3.PGD im Jahr 1944/45 waren u.a. Teile der Kriegstagebücher der PzAbt.103 und der PzJägAbt.103. Deren Verbleib konnte ich bisher nicht klären. Weiss jemand

    mehr?


    Viele Grüße


    Willi

    Servus!


    In Schmitz /Thies Bd. 3 findet sich ein fast identisches TKZ, das dem V.Flakkorps zugeordnet wird, da es zusätzlich die röm. "V" enthält.


    Ohne die "V" finden sich Aufnahmen insbesondere des "Regimentes General Göring", welche dem I.Flakkorps (Generalkommando?) zuzuordnen wäre. Es könnte sich also um eine Einheit des I.Flakkorps handeln. Inwieweit darüber hinaus die Flak-Korps 2-4 das Abzeichen auch verwendeten (mit entsprechenden römischen Nummern) entzieht sich mangels Fotounterlagen oder sonstigen Hinweisen meiner Kenntnis.


    Viele Grüße


    Willi

    Hallo Oliver,


    das ist richtig, ein Sturmgeschütz III verm. Ausf.F bereits mit der langen 7,5 cm KwK mit Mündungsbremse. Ggfs könnte es auch eine aufgerüstete frühere Version sein, was bei den Ersatzeinheiten des Öfteren vorkam


    Viele Grüße


    Willi

    Servus!


    Servus!


    Es handelt sich um ein SdKfz.231, eine frühe Variante, erkennbar an den Sehklappen. Eine besondere Funkausstattung war nicht vorhanden


    Das SdKfz 232 hatte in der frühen Version die markante Rahmenantenne die später zugunsten einer Sternantenne entfallen ist, die bei weitem nicht so auffällig war..


    Ortsnamen waren an sich nicht unüblich, Gründe für die Namensgebung gab es verschiedene. Ev. war die Einheit im Polenfeldzug im Ortsbereich in Kämpfe verwickelt?


    Leider kann ich kein Truppenkennzeichen erkennen. Ist ggfs auf dem Original die WH-Kennung zu entziffern?


    Viele Grüße


    Willi

    Hallo Zusammen!


    Nachdem das von mir angegeben Buch erst 2017 erschienen ist, werde ich keinen Scan hier einstellen, zumal es hinsichtlich des Sudeteneinsatzes nicht viel weiterhilft.


    Mit Det habe ich inzwischen einen anderen Weg der Information gefunden.


    Wen es interessiert: Trotz des recht unscheinbaren Titels - wer sich für die Panzertruppe interessiert ist hier gut aufgehoben. So sind u.a. etwa 80 Aufnahmen von Beutepanzern enthalten, neben vielen Aufnahmen von Ausbildungspanzern. Und natürlich sind auch eine Reihe von Aufnahmen der I./PzRgt.23 dabei.


    Viele Grüße


    Willi

    Servus!


    Nachdem die Masse der I./PzRgt.23 (Stab, 1.,2., und 4. Kp) aus Personal des PzRgt.4 (Stab PzRgt,4 1., 4 und 6.Kp) sowie die 3.Kp. aus Personal der PzAbw.Abt.34 gebildet wurde, ergeben sich aufgrund der Beteiligung des PzRgt.4 am Sudeteneinmarsch natürlich Hinweise bei der SIchtung von Nachlässen auf diesen Umstand. Insoweit kommt ein Einsatz der Abteilung in den Sudeten nicht in Betracht.


    Der Einzug in Schwetzingen erfolgte im November zunächst ohne Panzer.


    Quelle: "Die Gepanzerten", Geschichte der Schwetzinger Panzer 1938-1945 von Karlheinz Münch. Darin findet sich erstmals auch eine umfassende Darstellung der I./PzRgt.23 zu deren Einsatz in Polen, auch nach deren Umbenennung in II./PzRgt.25 ab Ende 1939.


    Viele Grüße


    Willi

    Servus Joseph!


    Zu dem 15 cm sIG 33 (SF) in Wilna:


    Auf der Frontpanzerung ist ein kleiner weißer Schriftzug (Name!) zu erkennen, was typisch war für die s.I.G (mot.S) 705, die der 7.Panzerdivision unterstellt war.
    Nach der Divisionsgeschichte der 7.PD war diese Ende Juni 1941 im Raum Wilna eingesetzt, das dürfte also auch passen.


    Viele Grüße


    Willi