Posts by Ivanowitsch

    Hallo,


    da es in den letzten Beiträgen ja nur noch um den "Wert" und die "Qualität" der geplanten "Dokumentation" ging und Markus das Recht auf freie Meinungsäusserung ausdrücklich bestätigt hat (vielen Dank dafür), möchte ich auch gerne einmal meine ganz persönliche Meinung dazu kund tun:


    Ich glaube, es kann nur eine "Dokumentation" in der bekannten "Qualität" von n-tv (aber auch anderer Sender) herauskommen.


    Wie ich zu dieser Annahme komme?
    M.M.n. fehlt es dem Regisseur Markus T. an der notwendigen Sorgfalt bei der Recherche. Wer bereits hier klare Hinweise auf Fakten übersieht ( ... "Oliver war Mitglied des Forums, leider verstorben" .... "Wo lebt er dieser Oliver Wurzer denn" ... um nur ein Beispiel zu nennen) oder bereits nach einem Tag nicht mehr weiß, was er selbst geschrieben hat (...."wenn diese Vakuumbomben weiter eingesetzt würden" .... "Sie haben nicht von einer "Vakuumbombe" erzählt ..."), der vermittelt mir nicht den Eindruck, in seiner "Dokumentation" sorgfältiger zu arbeiten.


    Abgesehen davon, dass ich mich frage, warum der Regisseur die Recherche macht?
    Die Frage beantwortet sich nach einem Blick in das Impressum der "pinguinfernsehfilme". Der Regisseur Markus T. ist auch der Firmeninhaber, es ist eine GbR, es gibt keine vollständige Firmenanschrift und lediglich eine Mobiltelefonnummer. Bei serösen Firmen bin ich anderes gewohnt.


    Desweiteren fehlt mir für eine "saubere" Dokumentation die notwendige Neutralität.
    Was sollen die wiederholten Hinweise auf die "Kriegsverbrechen" der anderen Konfliktparteien? Die haben bei dem hier geschilderten "Anspruch" und dem Titel der "Dokumentation" nichts zu suchen.
    Bei solchen Verknüpfungen (im Kopf des Regisseurs) kann wieder nur eine einseitige, nicht wertfreie Betrachtung des Themas herauskommen. Noch deutlicher wird das bei derartigen Tatsachenbehauptungen ("Ein großer Teil der Waffen SS waren die Kampfverbände welche die Wehrmacht als Elite Truppe unterstützen sollte.") auf der Internetpräsenz der "pinguinfernsehfilme".


    Wenn ich dann noch lese, "Die Dokumentation zeigt Spielsequenzen", kann da m.M.n. nur noch eine "Dokumentation" herauskommen, die bei einer bestimmten Klientel besonders gut ankommt. "Leichte Kost" halt.
    Aber das (hier geschilderte) Ziel der "Dokumentation" wird sicherlich meilenweit verfehlt werden.


    Markus T. geht es mit seinem Post m.M.n. nicht darum, eine saubere Dokumentation zu erstellen, sondern um Geld zu verdienen - was sein gutes Recht ist und wofür ich durchaus Verständnis habe.


    Aber das ist nicht das Ziel dieses Forums.
    Wir sind auch kein "Chat" und haben demzufolge auch keine "Chatnamen".



    Danke fürs lesen und ein schönes Wochenende
    Peter


    .......
    ich habe in der "Schweizer Allgemeinen Militärzeitung" (ASMZ),Autor: Rickenbach,W. Band (19) Jahr 1946, Heft 1 und 2 den Artikel:
    ......


    Hallo Karl,


    interessanter Artikel. Erstaunlich, was Du immer so alles findest.


    Nur eine Anmerkung, weil ich den Teil Zwei nicht gefunden habe.


    Der Artikel findet sich in nicht in der "ASMZ" sondern in der Zeitschrift "DER FOURIER - OFFIZIELLES ORGAN DES SCHWEIZ. FOURIERVERBANDES"


    LINK


    Gruß
    Peter

    Hallo Chris,


    ein wirklich interessantes Dokument. Aus welchem Jahr stammt dieses Buch? Ich tippe auf Ende der 30er? Noch vor Kriegsbeginn?


    Zwei Dinge finde ich ausserordentlich interessant:

    • Das in der NS-Zeit als "Nigger-Musikinstrument" verpönte Saxophon wird bei der Luftwaffe eingeführt. Das zeigt den Sonderstatus, den die Luftwaffe hatte (und immer noch hat).


    • Die Luftwaffe machte das Saxophon zu einem "Blechblasinstrument". Das Saxophon gehörte und gehört noch immer zur Gruppe der Holzblasinstrumente - obwohl der Korpus aus Metall ist.


    Noch einmal vielen Dank für diesen Beitrag.


    Gruß
    Peter

    Hallo,


    Quote

    Lediglich die am 10. und 11.9.eingetroffenen Marsch-Bataillone I/5 und I/6 wiesen folgende Mängel auf:


    (Quelle KTB XXXXII.A.K.; NARA T314 R993; Erfahrungsbericht der IIa / IIb-Abteilung für den Zeitraum 16.04. - 08.10.1941)



    Da das Marschbataillon I/5 am 11.09.1941 der 61.I.D. zugeführt wurde und für den 10.09.1941 kein entsprechender Eintrag im KTB der Division zu finden ist, kann man m.M.n. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass das genannte Marschbataillon I/6 (Stärke - / 15 / 844) der unterstellten 217.I.D. zugeführt wurde, die lt. LdW ebenfalls im Wehrkreis I aufgestellt wurde.
    Dies aus der Überlegung, dass die ebenfalls unterstellte 254.I.D. im Wehrkreis VI aufgestellt wurde.


    Gruß
    Peter

    NACHTRAG:


    Der Beweis für die Richtigkeit meiner Annahme findet sich ebenfalls in o..g. Quelle (s. Anhang 2).


    Weiterhin können identifiziert werden:


    16.08.1941 Marschbataillon 1021 für 61.I.D., Stärke 1 / 19 / 973


    14.08.1941 Marschbataillon 217 für 217.I.D., Stärke - / 12 / 908


    15.08.1941 Marschbataillon 1001 für 254.I.D., Stärke 2 / 10 / 984


    08.10.1941 Genesenden-Kompanie für 61.I.D., Stärke - / - 250



    Für das in einem meiner vorherigen Beiträge genannte Marschbataillon 2029 wird in dieser Quelle die abweichende Bezeichnung Marschbataillon 2092 verwendet.


    Hier handelt es sich zweifelsfrei um einen "Zahlendreher", wobei nicht erkennbar ist, welche Quelle die richtige Bezeichnung verwendet.



    Gruß
    Peter

    Hallo Matthias,


    Hallo Peter (Ivanowitsch),


    danke für die Zuarbeit. :thumbup:


    gerne doch.


    Auch wenn die Marschbataillone nicht mein Thema sind, halte ich es durchaus für angebracht, wenn man aus eigenen Recherchen in anderen Sachen quasi etwas als "Abfallprodukt" beitragen kann.
    Nur so kann Dein hervorragender Ansatz zur Schaffung einer "Quasi-Datenbank" über die wenig bekannten Ersatzeinheiten für die Fronttruppe gefördert werden.


    Das von mir genannte Problem der Verlinkung ist ja auch gelöst. Dafür mein besonderer Dank an Thomas, dass mich wenigstens Einer hier versteht! ;)



    Ich habe allerdings auch noch eine Anmerkung:


    Die vorbehaltlose Zuordnung der Marscheinheiten aus diesem Beitrag


    Marschbataillone mit Nr. der Division


    zu dieser Gruppe halte ich für bedenklich.


    Handelt es sich doch bei der angegebenen Quelle (vermutlich) lediglich um eine allgemeine Angabe aus dem KTB der vorgesetzten Kommandobehörde, aus der man meiner Meinung nach nicht zwangsläufig auf eine Kennzeichnung mit der Nr. der Division schliessen kann.
    Ein ähnliches Dokument kann ich auch anbieten (s. Anhang; Quelle KTB XXXXII.A.K.; NARA T314 R993).


    Das Dokument gehört zum Erfahrungsbericht der IIa / IIb-Abteilung für den Zeitraum 16.04. - 08.10.1941.
    Zwei der Marschbataillone für die 61.I.D. konnte ich ja bereits im KTB der Division finden. Beide mit völlig unterschiedlicher Bezeichnung, keines mit der Nr. der Division, dem das Marschbataillon zugeführt wurde.



    Gruß
    Peter


    P.S.:
    Sollte ich noch das dritte Marschbataillon und die genannte Genesenden-Kp. finden, werde ich selbstverständlich berichten.

    Hallo,


    Quote

    Um 06.00 Uhr trifft als Ersatz das Marsch.Btl.I./5 in Lihula ein und wird durch IIa auf Regimenter und selbst.Abt. aufgeteilt.


    Aus dem KTB der 61.I.D. für den 11.09.1941 (NARA T315 R1013)




    Gruß
    Peter



    Ergänzung:


    Stärke des Marschbataillons I/5: - / 47 / 828 (Offz. / Uffz. / Mansch.)


    (Quelle KTB XXXXII.A.K.; NARA T314 R993; Erfahrungsbericht der IIa / IIb-Abteilung für den Zeitraum 16.04. - 08.10.1941)

    Hallo,


    Quote

    Der lange erwartete Ersatz ist endlich da. Eintreffen Marsch-Btl.2029 mit Teilen ist um 10:00 Uhr aus Pernau gemeldet. Der Rest trifft um 13:00 Uhr in Pernau ein.


    Aus dem KTB der 61.I.D. für den 05.09.1941 (NARA T315 R1013)



    Hinweis am Rande:
    Die Verlinkung zu den Marschbataillonen der Nrn. 2000 bis 2399 funktioniert nicht.


    Gruß
    Peter

    Guten Abend.


    Da ich kurzfristig keinen Zugang zum KTB der 28.I.D. bekomme, habe ich mir mal die Aufzeichnungen der Heeresgruppe B angesehen und bin tatsächlich fündig geworden.


    Nach einem ersten Hinweis (Anh. 1) auf ähnliche Kriegsbrücken in St. Goar (trotz vorhandener "Friedensfähre") und Lorch habe ich dann eine Meldung (Anh. 2) der Heeresgruppe C an die Heeresgruppe B gefunden, der als Anlage Aufstellungen der vorhandenen Brücken und Fähren enthält.
    Die erwähnte Karte ist leider nicht vorhanden.


    Aus der Anlage 4a (Anh. 3) geht eindeutig hervor, dass die Brückenwachkompanien, wie von mir vermutet, zumindest im Bereich der Heeresgruppe B den einzelnen Brücken zugeordnet waren.


    Was meine Annahme zu den von Dieter angesprochenen vorbereiteten Übergangsstellen angeht, muss ich mich korrigieren.
    Angesichts der vielen vorgesehenen Mob.-Fähren der Anlage 3 (Anh. 4), u.a. in meinem Geburtsort Unkel, erinnerte ich mich an mind. zwei noch heute vorhandene flache, mit Basalt befestigte, "Rampen" parallel zum Rheinufer, die in der Form den modernen "Nato-Rampen" aus den 60er Jahren ähneln.
    Diese wurden mit Sicherheit nicht erst nach dem 2. Weltkrieg angelegt, wie aus historischen Fotografien hervorgeht.


    Es ist also davon auszugehen, dass es vorbereitete Übergangs-(Fähr-)Stellen gab!



    Auch was meine Annahme über die "ruhige Zeit" im Oktober 1939 in diesem Raum angeht, muss ich mich nach Sichtung der Unterlagen korrigieren.
    Der ursprüngliche Angriffstermin auf Frankkreich, was mir so gar nicht bewusst war, für Ende November 1939 geplant war, fanden im Oktober 1939 riesige Truppenverschiebungen in den Aufmarschraum statt.
    Da einserseits aus Tarnungsgründen die Truppenbewegungen nur bei Dunkelheit stattfanden, andererseits die Kriegsbrücken wegen des kriegswichtigen Schiffsverkehrs auf dem Rhein nicht ständig geschlossen sein konnten, ist davon auszugehen, dass die Brücken-Pioniere alles andere als "eine ruhige Kugel schoben" und fast jede Nacht die Brücken schließen mussten (s. Anh. 5, wo auch die Unterstellung der Brücke unter die 5. Armee erwähnt ist).


    Gegen die von mir geäüsserten Bedenken zu Engpässen an den Brücken spricht auch ein Dokument aus dem KTB der Heeresgruppe, wonach die motorisierten Teile der 28. I.D. über die Strassenbrücke Beul - Bonn erst am 14./15. Oktober folgen sollten, während die Kriegsbrücke Honnef zeitgleich für nicht motorisierte Restteile der Division vorgesehen war.



    Gruß
    Peter

    Hallo Thilo,


    vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Dann fällt mir als weitere mögliche Quelle erst einmal nur das KTB der 28. I.D. ein, der das oben zitierte I.R.7 zu dem Zeitpunkt unterstellt war.


    Lt. NARA-Guide (s. Anlage) gibt es in der Rolle T315 R832 Anlagen zum KTB der Ia-Abteilung, die den genannten Zeitraum betreffen. Leider konnte ich mit der Foren-Suche nicht feststellen, ob diese Rolle bereits als Sammelbestellung gelaufen ist.
    Bei John ist sie auch nicht gelistet.


    Sollte Jemand trotzdem über diese Rolle verfügen, wäre ich für jeden Hinweis dankbar.


    Gruß
    Peter

    Hallo Dieter,


    Vielen Dank dür Deinen Beitrag.


    Deiner Darstellung



    .....
    Die Kompanien haben nicht einzelne Brücken gesichteter sondern Abschnitte am Rhein in denen
    dann ggf. Straßen u. Eisenbahnbrücken lagen die zu sichern waren.....


    mag ich allerdings aus folgenden Erwägungen nicht folgen:

    • die explizite Bezeichnung Brückenwachkompanie und nicht Sicherungskompanie
    • die Anzahl der Kompanien in den Orten entspricht exakt den damals vorhandenen Rhein-Brücken (Straßen- sowie Eisenbahnbrücken)
    • die "Ballung" von fünf Kompanien auf einer Flußstrecke von nur ca. 20 km (Koblenz bis Neuwied) gegenüber lediglich 2 Kompanien auf einer Strecke von rund 60 km (Neuwied bis Bonn)

    Das dabei auch die zur Brücke gehörige Infrastruktur (Rampen und Zuwegungen) in den Sicherungsbereich fiel, ist allerdings unstreitig.




    In dem Zusammenhang wäre interesant ob es 1939 auch schon vorbereitete Übergangsstellen gab die dann auch zu den Sicherungs-Objekten gehört hätten.


    Ich glaube nicht, dass es bereits vorbereitete Übergangsstellen (in der oder ähnlicher heute noch vorhandenen Form) gab. Diese vorbereiteten Übergangsstellen im Abstand von ca. 3 km (sofern es nicht bereits feste Fährstellen gab) im Bereich des Mittelrheins wurden nach meiner Erinnerung erst ca. Mitte bis Ende der 1960er Jahre gebaut. Bis dahin lagerte allerdings an diesen Stellen Brückengerät (Pontons und Beläge) für die neu aufgestellten Fluß-Pionierkompanien.


    Der Grund für den Bau der (ständigen?) Kriegsbrücke bei Honnef dürfte wohl darin liegen, dass es zwischen Neuwied und Bonn (ca. 60 km) keine einzige Straßenbrücke gab (und gibt). Die Ludendorff-Brücke (zwischen Erpel und Remagen) war eine reine Eisenbahnbrücke. (Bad) Honnef liegt ungefähr in der Mitte der Strecke Neuwied - Bonn.


    Wäre schön, wenn sich noch mehr Informationen dazu finden würden. Vielleicht in den KTB der Heeresgruppe B, sofern diese aus diesem Zeitraum noch vorhanden sind?



    Dass es zum (im Zitat genannten) Zeitpunkt Oktober 1939 "Engpässe" an den permanenten Brücken gab, halte ich persönlich für eher unwahrscheinlich. Ich denke eher, dass dieser Weg einerseits zur Übung der Einheit im Kriegsmarsch und Kriegsbrückenübergang (was aus eigener Erfahrung selbst bei modernstem Gerät "nicht so ganz ohne" ist) diente, andererseits dazu, das "Brückenpersonal" in Bewegung zu halten.



    Hallo Thilo,


    vielen Dank für Deine Quellenangabe.
    Hast Du dazu nähere Angaben? Es scheint ja ein "Standard-Werk" der Fachleute zu sein, ist mir aber nicht bekannt.
    Handelt es sich dabei um dieses Werk?


    Bezugsquelle


    Gibt es darin zur genannten Einheit (Brückenwachkompanie Honnef) nähere Angaben oder wird die Aufstellung dieser Einheiten nur Allgemein erwähnt?



    Gruß
    Peter

    Hallo,


    in den Kriegsgliederungen des Feldheeres (Stand 15.01.1940; Quelle NARA T78 R402 und 403) finden sich bei den bodenständigen Einheiten der Heeresgruppen A dem Verlauf des Rheins flussabwärts folgend von Koblenz bis zur Grenze bei Wesel entsprechend zu den Brücken auch jeweils Brückenwach-Kompanien.
    Jeder Brücke wurde wohl eine Brückwach- Kompanie zugeordnet, weshalb z.B. in Koblenz und Köln eine entsprechende Anzahl Brückenwachkompanien zu finden ist.


    Soweit alles nachvollziehbar.
    Nicht nachvollziehbar ist die Brückenwachkompanie Honnef (HGr.B). Bei dem Ort handelt es sich unzweifelhaft um die ca. 10 km nördlich Remagen (linksrheinisch) gelegene Ortschaft (seit ca. 1960 Bad) Honnef.
    Nur gab und gibt es dort keine "echte", rheinüberschreitende Brücke. Lediglich (seit 1912) eine kleine Brücke, die einen Altarm des Rheines überbrückt und (Bad) Honnef mit der vorgelagerten Insel Grafenwerth verbindet
    Für diese unbeutende Brücke wird man wohl kaum eine Brückenwachkompanie - mit Pionier-Komponete (sonst nur noch einmal in Köln zu finden!) - aufgestellt haben?


    Hat Jemand zu dieser Kompanie mehr Informationen? Bei der Suche im WWW konnte ich leider nichts finden.


    Das Einzige, was ich mir vorstellen kann: Es gab dort in Vorbereitung auf den Westfeldzug eine (ständige?) Kriegsbrücke. Dazu wurde ich (natürlich im LdW!) fündig:


    Infantriregiment 7


    Quote

    Am 4. Oktober 1939 wurde das Regiment in Jaroslaw am San auf die Bahn verladen und nach vier Tagen Bahnfahrt in Koblenz ausgeladen. Am 12. Oktober 1939 erfolgte der Weitermarsch am Rhein entlang über die Kriegsbrücke bei Honnef in den Raum Euskirchen, Zülpich und Füssenich. Die Bataillone verblieben hier bis Mitte Dezember 1939 und bezogen abwechselnd Stellungen am Westwall im Raum Hollerath und Ramschaid.


    Es gab diese (Kriegs-)Brücke wohl (über einen längeren? Zeitraum). Hat Jemand dazu nähere Informationen?
    (Nur warum läßt man ein Regiment zu dieser Zeit von Koblenz an sechs (permanenten) Brücken vorbei rund 60 km rheinabwärts bis nach Honnef marschieren, um dort den Rhein zu überqueren?)


    Gruß
    Peter

    Hallo,


    ich hatte ja in einem meiner vorherigen Beiträge darauf hingewiesen, dass die "Pistolenträger" der kämpfenden Truppe i.d.R. noch über eine "Zweitwaffe" verfügten.


    Zur weiteren eigenen Meinungsbildung noch ein interessantes Dokument im Anhang.


    (Quelle s. Bildbezeichnung)



    Gruß
    Peter

    Hallo Max,


    Nach meinen Informationen, .... war der Einsatz der 8,8 im Erdeinsatz ein Teil der Angriffsplanungen und nicht nur für den Nofall vorgesehen. .....


    kannst Du diese (m.M.n. gewagte und nicht haltbare) Aussage auch mit (Primär-) Quellen belegen oder handelt es sich hier "nur" um Deine persönliche Einschätzung? Falls Letzteres zutrifft, solltest Du das auch deutlich machen.
    Widersprichst Du doch allen hier bereits eingestellten Primärquellen!


    Auf welche "Denkschrift" Du mit der Aussage



    ....Die eingestellte Denkschrift eines Offiziers, der sich gegen eine Verwendung der 8,8 gegen Erdziele ausgesprochen hat, kann nur aus der Feder eines sonst nichtbeachteten Etappenhengstes stammen.


    beziehst, ist mir nicht ganz klar. Solltest Du damit aber meine Quelle aus dem Beitrag


    hier


    meinen, fände ich das schon mehr als vermessen, den Generalinspekteur der Panzertruppen als "sonst nichtbeachteten Etappenhengst" zu bezeichnen!


    Ich habe den Anhang hier noch einmal zum nachlesen eingestellt.
    Die Aussagen darin sind klar begründet, nachvollziehbar und beruhen auf den entsprechenden Einsatzerfahrungen der .Fachleute.


    Im übrigen noch einmal der Hinweis auf die Themenüberschrtift "8,8 Flak 18/36/37 als Artillerie?" und nicht "8,8 Flak 18/36/37 im Erdeinsatz?


    Hier kann man nach der Quellenlage nur zu einem Ergebnis kommen: Nur bedingt geeignet!


    Gruß
    Peter

    Neben diesem gab es ebenso noch den Frostschutz Dixol


    Guten Abend,


    "Dixol" war ein Frostschutzmittel der Fa. Henkel (s. Anhang).


    Das Thema Frostschutz ist so alt wie es wassergekühlte Motoren gibt. Nur, wie bereits weiter oben geschrieben, brauchte man es im russischen Winter in erheblich größeren Mengen, als es in unseren Breiten üblich war.


    Alle Frostschutzmittel basieren auf Alkoholen (Athylen in den unterschiedlichsten Formen).


    Bei Fehlen dieser Mittel konnte zudem auch Spiritus /Aethanol als Frostschutz verwendet werden.


    Das kann ich bestätigen!
    Ich habe mir vor ein paar Jahren mal eine Flasche JaBiKo (janz billijer Korn - 2,99 EUR/0,7ltr.?) gekauft, als mir die Scheibenwaschanlage am Auto zugefroren war und auf die Schnelle (und vor allem preiswert) kein Frostschutz zu bekommen war.


    Gruß
    Peter

    Hallo Karl,


    schon klar, dass Du für Deine Aussagen auch immer eine Quelle hast!


    Ich muss gestehen, dass ich dieses Anlassgerät bisher nicht kannte und Deine Verwendung des Begriffes "Anwerfkurbel" mich hat zweifeln lassen.


    Tatsächlich handelt es sich, wie das Bild zeigt, um ein komplexes Gerät mit einem entsprechendem Getriebe, welches (mit ziemlicher Sicherheit) die Drehzahl und vor allem auch die Drehrichtung entsprechend anpasste.


    Ich habe dazu an anderer Stelle ( https://cernunninsel.wordpress…der-vw-typ-82-kubelwagen/ ) folgende Beschreibung gefunden:


    Quote

    Da sich der Wagen hervorragend bewährte, entstanden zahlreiche Zusatzausrüstungen, wie beispielsweise ein spezielles Anlaßgerät, mit dem sich der Motor des Kübelwagens mit dem Maybach HL 230 der schweren deutschen Panzer koppeln ließ, um diese anzulassen.


    Danach konnte man also auch Panzermotoren (Tiger und Panther) damit anlassen.


    Wäre interessant zu erfahren, in welchen Stückzahlen dieses Anlassgerät gefertigt wurde und bei welchen Einheiten es verfügbar war. Vielleicht hat dazu Jemand Angaben?



    Bei meiner Recherche bin ich auch auf ein anderes interessantes Gerät gestossen. Auch mit den schweren Krädern konnte man auch LKW-Motoren starten. Quelle soll die 
    Dienstanweisung vom Heereswaffenamt für Kraftfahrzeuge im Winter - Anweisungen für Wartung und Bedienung Nr. D 635/5, Ausgabe 27. August 1942
     
    sein.


    Vielleicht hat hierzu auch noch Jemand mehr Informationen?


    Gruß
    Peter

    Ferner gab es eine Anwerfkurbel, die vom VW Kübelwagen Typ 82 in das Kurbelgehäuse eines anderen Fahrzeuges eingeführt wurde und dadurch über den VW - Antrieb ein anderes Fahrzeug angelassen werden konnte.


    Hallo Karl,


    diese Aussage kann ich so nicht glauben. Hast Du dazu eine Quelle?
    Der Grund meiner Zweifel. Die Kurbelwellen sind üblicherweise rechtsdrehend. Stellt man einen "Kübel" vor einen Frontmotor, würde der Motor linksdrehend angeworfen. Ebenso, wenn man zwei "Kübel" Heck an Heck stellt. Ob das geht? Bei einem Zweitakter soll es klappen, aber bei einem Viertakter? ?(


    ... kenne kein Kurbelanschlussloch bei Panzern bzw. Anlassern von Panzermotoren


    Schau mal hier:


    https://www.youtube.com/watch?v=ROnb5ouBjNc



    war dieses Glysantin schon von Anfang an dabei oder lernte man erst aus den Fehlern des ersten Winters?


    "Glysantin" ist ein Markenname der BASF und wurde 1926 erfunden. Der Begriff hat sich in unserer Köpfen so festgesetzt wie das "Tempo-Taschentuch".
    Es handelt sich um ein Monoethylenglykol, welches auch heute noch unter vielen Markennamen nicht nur im KFZ-Bereich als Frostschutzzusatz eingesetzt wird. Vorteil ist, dass sich selbst bei Unterschreiten der "eingestellten" Frostschutztemperatur kein Eis bildet, was den Motor zerstört sondern eine gallertartige Masse.
    Der Frostschutz ist abhängig vom Mischungsverhältnis (s. Anhang. Quelle Dienstanweisung vom Heereswaffenamt für Kraftfahrzeuge im Winter - Anweisungen für Wartung und Bedienung Nr. D 635/5, Ausgabe 27. August 1942).
    Aus der Tabelle ist zu erkennen, dass in den russischen Wintern deutlich mehr "Glysantin" zugesetzt werden musste als in unserem gemässigtem Klima. Ein Nachschubproblem.


    Ein Problem ist auch, dass durch den Zusatz die spez. Wärmekapazität der Kühlflüssigkeit deutlich herabgesetzt wird. Dies kann im Sommer dazu führen, dass Motoren überhitzen, wenn das Mischungsverhältnis nicht wieder herabgesetzt wird.


    Zu dem Problem der Zähflüssigkeit des Motoröls, was man teilweise durch Zusatz von Petroleum zu lösen versuchte, kam die stark verminderte Leistung der Akkumulatoren bei großer Kälte. Diese wurden meist ausgebaut und im Warmen (sofern vorhanden) gelagert.
    Nicht zu vergessen das Problem Dieselkraftstoff. Bei Kälte setzt sich Paraffin ab, was Filter und Leitungen verstopft. Hier half dann auch nur noch der Einsatz offener Flammen (Lötlampe o.ä.), um die Leitungen wieder frei zu kriegen.


    Auch in der Nachkriegszeit war es im Winter üblich, Ölwannen mit offener Flamme vorzuwärmen.


    Bei den GL-Fahrzeugen der ersten Generation der Bundeswehr (z.B. MAN 5-to. gl.) gab es eine Vorrichtung am Motor, an der eine "Schwingfeuerheizung" zum Vorwärmen des Motors und der Batterie eingesetzt werden konnte (s. Anh. 2)


    Gruß
    Peter

    habe zufällig noch was über den Einsatz des Flak-Regiment 155 (W) ........... bei Kalenborn


    Hallo Sven,


    was hast Du denn zu diesem Regiment bei Kalenborn?


    Kalenborn ist ein Ortsteil meines Wohnortes und liegt nur wenige Kilometer von der Ludendorff-Brücke Erpel-Remagen entfernt. In der Nähe finden sich noch Reste von V1-Stellungen, was zu genannten Regiment passt.
    Nach meinem Kenntnisstand wurden aber keine V1 mehr aus diesen Stellungen abgeschossen.
    Lohnt sich das Buch oder ist es nur eine kurze Allgemeinabhandlung?


    In Kalenborn soll GFM Model kurz seinen Gefechtsstand gehabt haben.


    Gruß
    Peter

    Guten Morgen,


    kein direkter Beitrag zum Thema, aber m.M.n. doch erwähnenswert:


    siehe Beweisfoto Bahnhofskommandant mit litauischer Geliebte


    Hallo Udo,


    nur eine freud'sche Fehlleistung, weil es hier im Thema um Wilna (Litauen) geht oder tatsächlich (eine erschreckend häufig festzustellende) Unkenntnis über das Baltikum?


    In Deiner Quelle steht als Bildtext:


    Quote

    ein Kommandant der Deutschen Reichsbahn mit seiner Geliebten und ihrem gemeinsamen Kind in den Straßen Rigas, Lettland


    Gruß
    Peter

    Guten Abend,


    aus einem "Zufallsfund" eine Ergänzung zu o.g. Feldpostnummer (s. Anhang 1).


    Es handelt sich um den 4. Zug der SS-Kriegsberichter-Kp., der dem Stab der SS-Div. "Nord" unterstellt war (s. Anhang 2).


    Erstaunlich, dass zu diesem Zeitpunkt die SS-Div. "Nord" noch als SS-Kampfgruppe "Nord" bezeichnet wird.
    Aber nicht nur vom KB-Zug. Auch das AOK Norwegen führt die Division noch als "Kampfgruppe" (s. Anhang 3).


    Quellenangaben in den Dateinamen, wobei ich bei letztem Dokument nicht mehr weiß, woher ich es habe, da ich die Quellen bei meinen ersten Suchen zur SS-Div. "Nord" nicht notiert habe. <X .


    Gruß
    Peter

    so richtig finde ich keine Details über dieses Unternehmen


    Hallo AviaB.33 oder h.,


    durch Zufall bin ich über Dokumente "gestolpert", die vielleicht Dein Wissen über dieses Unternehmen erweitern können (s. Anhang).
    Ich könnte auf die Schnelle noch zwei Seiten mit Zuständigkeiten "beisteuern".



    Wer mehr über die SS-Standarte "Kurt Eggers" wissen möchte, sollte sich die Nara-Rolle T175 R170 auf dem Server von jccalvin herunterladen. Leider wurden die Originale "beschnitten". Es fehlen die File-Nummern und manchmal auch der untere Bereich einer Seite.


    Trotzdem an dieser Stelle mein Dank an John!


    Gruß
    Peter